Kippt das Ökosystem? Millionen toter Quallen werden auf der ganzen Welt angespült. – If the ocean dies, we all die! Millions of dead jellyfish are washing up around the world

Wir stehen vor der Wahl, entweder nichts zu tun oder das Unmögliche zu versuchen. Die Ozeane sind die Müllhalden unserer Konsumgesellschaft. Pestizide, Herbizide, Kunstdünger, Öl, Abwasser und Unmengen an Plastik machen unsere Ozeane zur Sondermülldeponie.  Ein Fünftel der Korallen ist tot, fünf riesige Plastikteppiche schwimmen auf den Weltmeeren. Es braucht nur 1 Stück Plastik, um eine Schildkröte zu töten! Hinzu kommen die Verschmutzungen durch Ölkatastrophen und Giftmüll.  Die Tatsache, dass Meeresbewohner oder Seevögel ausgehungert angespült werden, sagt uns im Grunde, dass etwas aus dem Ruder läuft. Ohne unsere Ozeane würde es kein Leben auf dieser Erde geben. Die Zerstörung der Meere hat eine gigantische Dimension angenommen. Unsere Meere sind nicht nur zu einer echten Müllkippe geworden, sondern leiden auch durch Überfischung. Täglich wird von Meerestieren berichtet, die ausgemergelt und unterernährt an den Strand gespült werden. Für viele von ihnen kommt jede Hilfe zu spät. Dass es zu einem Massensterben kommt, liegt daran, dass die Meerestiere  verhungern, ein Grund dafür ist auch, dass die  Ozeane  sich immer schneller aufheizen. Die gravierenden Folgen sind schon jetzt sichtbar und es betrifft nicht nur Seevögel, Wale, Delfine oder Robben, sondern es werden  Millionen toter Quallen auf der ganzen Welt angespült. Weiterlesen →

Ein großartiges Beispiel für die Welt – In Großbritannien gilt – Tiere sind wie Menschen „fühlende“ Wesen – ANIMALS TO BE FORMALLY RECOGNISED AS „SENTIENT BEINGS“ IN UK LAW

Riesige Neuigkeiten aus Großbritannien, es werden Grundsatzentscheidungen getroffen, der andere Länder folgen sollten. Großbritannien will per Gesetz,  was wir schon lange wissen: Tiere können Schmerz, Freude, Angst und Wohlsein empfinden. Sie sind kein Gegenstand, welchen man nutzen kann, wie man möchte. Von der Regierung vorgeschlagene Tierschutzmaßnahmen umfassen das Verbot der Ausfuhr lebender Tiere zur Mast und Schlachtung sowie das Verbot der Einfuhr von Jagdtrophäen von gefährdeten Tieren. Die Gesetze sollen nicht nur heimische Tierwelt schützen, sondern auch den Schutz von Tieren im Ausland, wie die Verbote von Elfenbein und Haifischflossen, sowie ein mögliches Verbot von Foie Gras (Stopfleber). Um den „Welpenschmuggel“ zu bekämpfen, plant die Regierung, die Einfuhrbestimmungen zu ändern. George Eustice, der Umweltminister, sagte: „Wir sind eine Nation von Tierliebhabern und waren das erste Land der Welt, das Tierschutzgesetze verabschiedet hat.“ Weiterlesen →

Grausamkeit kennt keine Grenzen! Der grausame Handel mit Hundefleisch – Cruelty knows no borders. The Cruelty of the Dog Meat Trade

Jährlich landen Millionen Hunde im Kochtopf, überwiegend in China, Südkorea und Vietnam. Hundefleisch soll nicht nur gegen Hitze helfen, sondern  Hundefleisch gilt auch als Stärkungsmittel für die Potenz und Durchblutung. Um mehr Hundefleisch zu verkaufen, wirbt die Hundefleischindustrie, damit, dass Hundefleisch auch gut für die Haut von schönen Frauen sei und auch gut für die Gesundheit älterer Menschen. Dazu wird auch mit brutalen Bildern von lebenden Hunden geworben, die angezündet werden. Nach Meinung der Konsumenten würde das Fleisch noch besser schmecken, wenn man die Hunde vor dem Tod zusätzlich quält. Deswegen werden sie durch Elektroschocks, Erdrosseln, Prügeln und auf andere brutale Weisen getötet. Nach China rangiert Vietnam an zweiter Stelle bei Asiens Hundefleischkonsum. Wenig bekannt ist, dass auch in Indonesien, unter anderem auf der beliebten Urlaubsinsel Bali, Hundefleisch verkauft wird. Und in Surakarta, auch bekannt als Solo, werden jeden Monat laut aktuellen Recherchen 13.700 Hunde geschlachtet. Laut DMFI ist Solo das Zentrum einer großen Anzahl von Hundehändlern in Java. In dieser Stadt gibt es 85 Imbissstände, an denen Hundefleisch angeboten wird. Inzwischen haben in Asien kriminelle Banden, die bislang illegalen Handel mit Drogen und Menschen betrieben haben, den Boom nach Hundefleisch erkannt. Eine regelrechte Hundefleisch-Mafia stiehlt Hunde von den Straßen und verkauft dieses Fleisch sogar als Hähnchenfleisch an Touristen. Die Haut und das Fell der Tiere verkaufen sie an die Industrie für Leder oder die Felle von Hunden werden an reiche Kunden verkauft, die sie als Dekoration für Sofas, Fußmatten oder als Autositzbezüge verwenden, Die meisten Felle, die auf Märkten angeboten werden, stammen hauptsächlich von reinrassigen Hunden. Bevor die Kehle des Tieres aufgeschlitzt wird, zieht man ihnen die Haut ab. Die Haut wird dann vor dem Bräunen zum Trocknen aufgehängt. Im Durchschnitt schafft ein solches Unternehmen täglich 200 Hunde. Aus dem Leder werden Handschuhe, Gürtel und sogar Taschen angefertigt. Die Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit haben zugenommen, trotzdem boomt Hundefleisch. Weiterlesen →

Klimanotstand in Neuseeland – Lernen von Neuseeland -“ wir kämpfen“- The face of a changing climate- Learnings from New Zealand

zur englischen Version Neuseeland hat den Klimanotstand ausgerufen. Die beliebte Premierministerin Jacinda Ardern nennt den Klimawandel „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“ und verspricht eine klimaneutrale Regierung bis 2025. Es geht um das Wohlergehen der Bevölkerung, denn die  verheerenden Auswirkungen des volatilen und extremen Wetters auf Neuseeland haben bereits Spuren hinterlassen. Die Verfügbarkeit des Wassers ist genauso gefährdet, wie die öffentliche Gesundheit. Die größte CO2-Emissionsquelle des Landes ist der Straßenverkehr, aber die meisten Treibhausgase stammen aus der Landwirtschaft. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Heimat der Hobbits  durch die industrielle Landwirtschaft in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Der neuseeländische Landwirtschaftssektor beansprucht immer mehr Land und damit einhergehende Probleme mit mehr Gülle und mehr Emissionen.  Allein der Milchriese Fonterra ist für 20% der gesamten Treibhausgasemissionen Neuseelands verantwortlich. Um das Klima zu schützen, werden neuseeländische Milchbauern bereits zu Hanferzeugern. „Hanf ist eine wichtige Lösung für die wachsenden Umweltprobleme, mit denen wir heute konfrontiert sind,“ so die Neuseeländer und so erobert eine alte landwirtschaftliche Nutzpflanze die Heimat der Hobbits. Hanf ist die nährstoffreichste Pflanze der Welt und absorbiert mehr CO2 pro Hektar als andere Nutzpflanzen. Neuseeland ist auch das erste Land auf der Welt, welches das erste Klimaschutzgesetz für Finanzunternehmen verabschiedete. Der neuseeländische Klimaschutzminister James Shaw : „Wir befinden uns mitten in einer Klimakrise, die sich auf nahezu jeden Aspekt unseres Lebens und die Art des Planeten auswirken wird, den unsere Kinder von uns erben werden.“ Aufgrund der Klimaveränderung muss auch die Lebensmittelversorgung im eigenen Land gesichert werden, ohne auf Exporte angewiesen zu sein. Jedes Land, welches von der Beeinträchtigung der Lebensmittelproduktion durch den Klimawandel betroffen ist, muss Lösungen finden, in Neuseeland hat man bereits Vorkehrungen getroffen. Weiterlesen →

Bedrohtes Ökosystem Mangroven – Mangroven absorbieren mehr CO2 pro Fläche als Regenwälder-What are mangroves and why are they the key to saving the planet?

Mangroven schützen die Küsten, reinigen verschmutztes Wasser, bieten einigen der ärmsten Menschen der Welt Lebensgrundlagen und Ressourcen und beheimaten eine beeindruckende Anzahl von Arten, von denen viele wichtig sind. Insgesamt speichern die Mangrovenwälder der Erde etwa 20 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr und das auf einer Fläche, die nicht einmal 1% der Fläche des Regenwalds entspricht. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass sich Mangrovenwälder an den Klimawandel anpassen können, indem sie über ihren üblichen Bereich hinauswachsen. Mit steigenden globalen Durchschnittstemperaturen können Mangroven ihr Wachstum steigern und ihr Verbreitungsgebiet über den Äquator hinaus erweitern. Die Philippinen haben erkannt, wie wichtig die Mangroven sind. Um die Menschen auf den Philippinen dazu zu bewegen, Bäume zu pflanzen statt abzuholzen, wurde ein Gesetz verabschiedet, die alle philippinischen Schüler dazu verpflichtet, mindestens 10 Bäume zu pflanzen, bevor sie ihren Abschluss machen. Im Laufe einer Generation können im Rahmen dieser Initiative nicht weniger als 525 Milliarden Bäume gepflanzt werden. In Brasilien konnte ein Gericht verhindern, dass die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro den Schutz der tropischen Mangroven des Landes aufhob. Trotz ihrer enormen Wichtigkeit für den Menschen  werden die Mangrovenwälder weltweit in rasender Geschwindigkeit zerstört. Vor allem auch wegen dem Hunger nach Sand, wie in Kambodscha. Hier zerstört Singapur die Mangrovenwäldern, denn Singapur braucht viel Sand. Singapur baut den größten Containerhafen der Welt. Und da Singapur kein Sand hat, baggert Singapur unter den Mangrovenwäldern Kambodschas Sand aus. Aber nicht nur wegen Sand oder Brennholz  werden die Mangrovenwälder auf diesem Planeten sogar schneller als die tropischen Regenwälder abgeholzt, sondern auch für  den enormen „Hunger“ nach Shrimps. Während die Abholzung der Regenwälder im Fokus steht, findet eine gigantische Auslöschung eines Ökosystems statt. Dabei sind die Mangroven der Schlüssel zur Rettung des Planeten. Weiterlesen →

Ein neuer Wahnsinn- nach lebende Tiere als Schlüsselanhänger, jetzt lebende Tiere in China als „Überraschungsbox“ – China’s Dark New ‘Blind Box’ Craze: Live Pets- puppies die inside

Ein neuer schrecklicher Boom in China löst Empörung aus. Es sind sogenannte „Blind Box“, das sind Pakete mit Tieren, die ein Kunde kauft, ohne zu wissen, welches Tier man mit der Post erhält. Als Tierschützer diese Tiere retten wollten, fanden sie  fast 160 Welpen und Kätzchen, viele von den Tieren waren in diesen Paketen erstickt. „Es ist so schrecklich, die kleinen Katzen und Welpen haben geschrien“, schrieben die Tierschützer. Es ist verabscheuungswürdig, eine lebende Kreatur zu einem modischen Accessoire zu machen und von ihrem sinnlosen Tod zu profitieren. Nachdem bereits Händler in China seit Jahren Schlüsselanhänger mit lebenden Tieren, wie Schildkröten, Fischen, Salamandern und Fröschen verkaufen, boomt jetzt der Handel mit Überraschungspackte mit Haustieren. Diese „Live Animal Mystery Box“ werden online angeboten und bereits während des Versands ersticken diese Tiere. Eine Reihe von diesen Überraschungspaketen mit Tieren, wie Hunde, Katzen, Schildkröten, Eidechsen und Ratten wurde zum Verkauf an verschiedenen Standorten gemeldet. Weiterlesen →

Sieg für die Bienen – EuGH bestätigt das Verbot von Neonicotinoiden zum Schutz von Bienen- EU Court of Justice rejects Bayer attempt to overturn bee-killing pesticide ban

zur englischen Version Es war ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen dem Chemiekonzern Bayer und der EU-Kommission. Die Bundesregierung hatte sogar im Oktober 2013 schriftlich in einem Gerichtsverfahren artikuliert, dass nicht erwünscht sei, dass der Schutz von Bienen zu einer Gefährdung für die Agro-Gentechnik werde, wie dem Chemiegiganten Bayer. Der Chemiegigant Bayer hat mittlerweile Monsanto gekauft und sogar Glyphosat soll nach 2022 weiterhin zugelassen werden. Nach dem  jahrelangen Rechtsstreit zwischen dem Chemiekonzern Bayer und der EU-Kommission haben jetzt die Bienen gewonnen. Das EuGH bestätigt das Verbot von Neonicotinoiden zum Schutz von Bienen. Weiterlesen →

Sklavenarbeit in der afrikanischen Blumenindustrie – Blumen für die Welt statt Gemüse gegen den Hunger – Why boycott flowers carried by Africa- Flower workers face slave wages and pesticide poisoning

zur englischen Version Ein Wahnsinn, denn während Menschen in Äthiopien hungern, werden jede Nacht die Rosen in Kühlwagen nach Addis Abeba gebracht und dann mit dem Flugzeug nach Brüssel. Von Brüssel aus werden die Blumen zur Verteilung in die Niederlande gefahren. Jedes Jahr 4,3 Milliarden Rosen, gefährliche Chemikalien incl. An billigen Blumen aus Afrika für Europa klebt Blut. Moderne Sklavenarbeit ist in der afrikanischen Blumenindustrie weit verbreitet. Die afrikanischen Arbeiter, die meisten sind junge Frauen, müssen unter schwierigen Bedingungen arbeiten, und wenn sie sich über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen beschweren, werden sie entlassen. Die Hungersnot in Äthiopien spitzt sich zu, doch statt Gemüse gegen den Hunger anzubauen, bauen europäische Unternehmen Blumen für Europa an. Nicht anders in Kenia, dem Wirtschaftszentrum Ostafrikas, dort wird nicht nur ein extrem gefährlicher Anstieg der Aktivität von Heuschreckenschwärmen gemeldet, sondern das Land ist von einer heftigen Dürre betroffen. Millionen Menschen sind in Kenia von Lebensmittelknappheit bedroht. Doch statt Lebensmittel anzubauen, laden in Aalsmeer, Niederlande, wo die weltgrößte Blumenauktion stattfindet, jede Woche aus Kenia 42 Frachtflugzeuge, deren Fracht sind Blumen für Europa. Kenia gilt neben Äthiopien als einer der „aufstrebenden Sterne“ der globalen Blumenzuchtindustrie. Schauen Sie sich in den Supermärkten um: Rosen und andere Sommerblumen zu jeder Jahreszeit. Könnten diese Blumen sprechen, dann würden sie von miserablen Arbeitsbedingungen, Hungerlöhnen, Gesundheitsrisiken und ökologischem Desaster in der Blumenindustrie Afrikas berichten. Wo noch fruchtbarer Boden vorhanden ist, bauen Produzenten aus Europa Blumen an, die Sie dann zum Aktionspreis in den Supermärkten und Discountern erhalten, doch Blumen machen niemanden satt! Die neue Dreistigkeit der Konzerne: „Schenken Sie Blumenfreude –  „nachhaltig“ angebaut“. Dass Menschen wegen der „Blumenfreude“ hungern und kein Trinkwasser haben, wird verschwiegen. Weiterlesen →

Der Tod kehrt zur Stierkampfarena zurück: Sieben Bullen starben qualvoll in Madrid- Death returns to the bull ring- Seven bulls killed in Madrid

zur englischen Version Tausende spanische Zuschauer jubelten den Matadoren zu, die zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie in die Stierkampfarena Las Ventas in Madrid zurückkehrten. „Die Hoffnung ist, dass dies der Beginn vieler weiterer Kämpfe sein wird. Es wird denjenigen helfen, die in der Branche arbeiten. Sie haben alle Mühe gehabt, das vergangene Jahr zu überstehen, “ so die Veranstalter. Schon lange stehen die Stierkämpfe in der Kritik, denn unter dem Deckmantel der „Tradition“ werden in Spanien jedes Jahr Tausende von Tieren regelrecht zu Tode gequält. Nicht nur die Stiere leiden, sondern auch die Pferde, die für diese Veranstaltungen missbraucht werden! Den Pferden werden kurz vor dem Betreten der Arena die Augen verbunden, damit sie nicht aus Angst vor einem Stier reagieren. Manchen Pferden wurden sogar ihre Stimmbänder entfernt, damit sie nicht vor Angst oder Schmerz aufschreien können. Oft werden die Pferde so schwer verletzt, dass sie getötet werden müssen. Allerdings soll es der Zuschauer nicht sehen, denn der ist ja gekommen, um „nur“ Stiere zu sehen, die getötet werden. Wegen des Coronavirus musste in Spanien diese „Tradition“ eingestellt werden. Über hundert Stiere konnten so gerettet werden. Nachdem die Stierkampf-Lobby eine finanzielle Hilfe in Höhe von 700 Millionen Euro vom Staat gefordert hatte, um den „Blutsport“ am Leben zu erhalten, sind viele Spanier empört! Hatten sie doch gefordert, dass diese „Tradition“ endlich verboten werden muss und keine finanzielle Hilfe bekommen soll! Viele unter Quarantäne gestellte Spanier hatten Selfies mit Plakaten in den Sozialen Netzwerken gepostet, auf denen „mehr Gesundheitspersonal statt Stierkämpfe“ gefordert wurde. Doch trotz Protest: Der Tod ist zur Stierkampfarena zurückgekehrt und sieben Stiere starben qualvoll, als Spanien seine ersten Stierkämpfe nach der Sperrung wegen des Coronavirus abhielt. Weiterlesen →

Dürre – Kalifornien will Nestlé daran hindern, Wasser abzugraben! California officials sent Nestlé a cease-and-desist order as drought conditions worsen in the state

Kalifornien steht vor einem Kampf gegen Nestlé wegen Wassermangels. Das Unternehmen hat 25-mal mehr Wasser entnommen, als der Konzern  berechtigt ist, was das Recht der Menschen auf Wasser beeinträchtigt. Weltweit kauft Nestlé Wasserrechte. Das erlaubt dem Unternehmen, Wasser direkt aus dem Grundwasser abzupumpen. Nestlé gräbt auch dort Wasser ab, wo fast keins mehr ist. Von einer extremen Trockenheit ist auch Kalifornien betroffen Im Jahr 2017 waren es 131 Milliarden Liter, mehr als die Hälfte davon war Grundwasser und mehr als ein Drittel Leitungswasser. Eine Untersuchung ergab auch, dass Nestlé illegal aus Strawberry Creek, einem Nebenfluss des Santa Ana, der über 750.000 Einwohner versorgt,  sauberes Trinkwasser entnahm. Nestlé Waters North America zieht schon lange Wasser aus Brunnen, die Quellen im Strawberry Canyon nördlich von San Bernardino anzapfen. Das Wasser fließt durch eine Rohrleitung durch den National Forest und wird dann von Lastwagen zu einer Fabrikanlage befördert, wo es als Arrowhead 100 Mountain Spring Water in Flaschen abgefüllt wird. Der „Krieg ums Wasser“  in Kalifornien mit Nestlé spiegelt ähnliche Kämpfe in Oregon, Pennsylvania, Maine und Michigan wider. In den USA haben Naturschützer Nestlé beschuldigt, riesige Lobbyarbeit zu betreiben, um lokale und föderale Beamte zu „schmieren“. Kalifornien hat Nestle den Kampf angesagt und versucht Nestlé daran zu hindern, Millionen Liter Wasser zu entnehmen. Weiterlesen →