Green Deal der EU ist Greenwashing Deal -Europas Kunststoffindustrie steht vor einem Boom. Das Fracking in den USA treibt sie an- The EU’s green deal is greenwashing! Europe’s plastics industry is about to boom. U.S. fracking is driving it

Der Green Deal der EU Kommission ist ein Greenwashing Deal, denn nicht nur, dass die  EU  Förderungen für fossile Brennstoffe beschließt, plötzlich soll Erdgas und Atomenergie „nachhaltig“ sein. Und statt weniger Plastik wird mehr produziert, dafür wir umstrittenes Fracking- Gas aus den USA importiert. Weltweit verursachte das Cracken von Ethan und einer alternativen Zutat namens Naphtha im Jahr Kohlenstoffemissionen, die denen von 52 Kohlekraftwerken entsprechen. Fracking macht die USA zum weltweit größten Erdölproduzenten, noch vor Russland und Saudi-Arabien. Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien in tiefe Gesteinsschichten gepresst. Verschiedene Chemikalien, die ins Erdreich gepumpt werden, sollen krebserregend sein. Dort, wo gefrackt wird, erkranken Menschen und daher gibt es über all Proteste. Man stelle sich das vor, Sie wollen kein Fracking in Ihrer Region und protestieren. Sie werden festgenommen und dürfen 16 Monate im Gefängnis verbringen. Währenddessen wird dann vom Obersten Gerichtshof Fracking erlaubt. Genau das ist in Europa passiert, und zwar in Großbritannien. Und auch in den USA ist der Protest gegen Fracking und fossile Brennstoffe untersagt, aber auch Medien scheinen weltweit einen Maulkorb bezüglich der schlimmen Folgen erhalten zu haben. Die Regierungen der Welt verdoppeln sogar die Nutzung der fossilen Brennstoffe und immer mehr Staaten wollen neue Gesetze gegen Protestler   verabschieden. Es geht um viel Geld und mittendrin die Chemiegiganten. Mit Plastik verdienen die Chemiegiganten viel Geld und verhindern so die Plastikverbote weltweit. Obwohl die Europäische Union aggressive Pläne zur Reduzierung von Plastikmüll veröffentlichte und mit dem „Green Deal“ angeblich sogar das Klima schützen will, importiert sie aus den USA billiges Fracking-Gas, um ihre Kunststoffindustrie zu versorgen. In Antwerpen soll ein riesiges und umstrittenes neues Chemiewerk gebaut werden. Der Handel mit petrochemischen Nebenprodukten aus den USA nach Europa wird die europäischen Ziele zur Reduzierung von Abfall und Kohlenstoffemissionen unmöglich machen und auch die Produktion von Plastik wird weiter steigen. Der Green Deal der EU Kommission ist eine Mogelpackung mithilfe von Steuergelder, denn für den Green Deal sind 1.000 Milliarden Euro für die nächsten 10 Jahre geplant. Es werden genau die Konzerne „nachhaltig“ gefördert,  die weiterhin die Umwelt zerstören und das Klima gefährden. Weiterlesen →

Französische Supermarktkette wegen Verkaufs von Rindfleisch im Zusammenhang mit der Zerstörung des Regenwaldes verklagt- French supermarket sued for selling beef linked to rainforest destruction

Mittlerweile ist gut dokumentiert, wie Banken und Investoren an der Zerstörung des Regenwaldes beteiligt sind. Und auch Supermärkte stehen wegen Entwaldung in Kritik. Die Entwaldung im brasilianischen Amazonas-Regenwald erreichte 2020 ein 12-Jahres-Hoch. Die Zerstörung der Lunge unseres Planeten nimmt erschreckend zu. Nachdem eine Gruppe von 81 indigenen Führern und Umweltverteidigern aus der ganzen Welt einen offenen Brief an BlackRock unterzeichneten, in dem sie sagen, dass die Investitionen des Fondsmanagers weiterhin die Gesundheit, die Sicherheit und ihre Zukunft bedrohe, verklagen Indigene Völker aus Brasilien und Kolumbien die französische Supermarktkette Casino Group wegen des Verkaufs von Rindfleisch im Zusammenhang mit der Entwaldung im Amazonasgebiet. Es ist das erste Mal, dass eine französische Supermarktkette wegen Entwaldung nach einem Gesetz von 2017 in Frankreich vor Gericht gestellt wird. Casino Group betreibt weltweit über 12.200 Einzelhandelsläden, davon über 9.200 in Frankreich. Weiterlesen →

Die schmutzigen Machenschaften der Industrieländer wegen Seltene Erden und Uranabbau auf Grönland! The War for Raw Materials- The rare earth riches buried beneath Greenland’s vast ice sheet

Die arktische Insel Grönland beherbergt eines der größten Vorkommen an Seltenen Erden – Metalle, die in Alltagsgegenständen wie Computern, Smartphones, wiederaufladbaren Batterien, Leuchtstoffröhren und Magneten verwendet werden. Das Grönländische Inlandeis ist nach der Antarktis die größte dauerhaft vereiste Fläche der Erde. Doch das grönländische Eisschild schrumpft. Messungen zeigen, dass es rund 270 Milliarden Tonnen Eis jährlich verliert. Durch den Klimawandel bedingte Eisschmelze wird die Insel für die Industrie immer interessanter. Sogar die Europäische Union hat sich auf Grönland schon die Rohstoffe gesichert. Auch China – der weltweit größte Produzent von Seltenen Erden – hat großes Interesse an Grönland gezeigt. Es ist stark an der Entwicklung der geplanten Mine, bekannt als Kvanefjeld, beteiligt. Sein Partner, das australische Unternehmen Greenland Minerals, hat Jahre – und Millionen von Euro in Machbarkeitsstudien – damit verbracht, die Genehmigung der Behörden einzuholen. In der Zwischenzeit haben sich die USA und Europa dafür eingesetzt, dass China keinen exklusiven Zugang zu den Seltenen Erden erhält. Das Kvanefjeld-Projekt, bei dem auch Uran abgebaut werden soll, ist umstritten, denn ein empfindliches Ökosystem wird zerstört. Doch welche Industrie interessiert sich für ein sensibles Ökosystem? Sogar Kriege gibt es bereits wegen diesen Seltenen Erden, wie man in Afghanistan, im Kongo und neuerdings auch in Lateinamerika sieht. Seit der Gründung des Lithium-Dreiecks, das sind die Länder Bolivien, Chile und Argentinien, sie gehören zu den drei größten aktuellen Produzenten des „weißen Goldes“, gibt es dort Unruhen. Jetzt also auch auf Grönland, der Kampf um Ressourcen. Weiterlesen →

Das Leiden der Tiere für Tierversuche im Todeslabor in Spanien -Spain investigates extreme animal cruelty at testing lab Vivotecnia

Ethik spielt heute keine Rolle in der globalen Wirtschaft! Das zeigte das Leiden der Tiere für Tierversuche im Todeslabor vor Hamburg. Recherchen  im Labor für Pharmakologie und Toxikologie (LPT) hatten Aufschluss über die Horrorversuche an Tieren hinter verschlossenen Labortüren gegeben. Undercover-Aufnahmen zeigten jetzt in Spanien wiederholt Fälle extremer Tierquälerei im Tierversuchslabor Vivotecnia in Madrid. Ein leitender Angestellter zeichnete ein Gesicht auf die Genitalien eines Affen, während das Tier auf  einem Tisch festgeschnallt war. Ein Mitarbeiter warf mit Hunden und Ratten und schnitten in die Tiere, ohne das sie betäubt waren. Sie schlugen Affen auf den Kopf, schrien sie an und zogen an ihr Fell. Vivotecnia testet Chemikalien, die in der Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie verwendet werden, an Affen, Schweinen, Hunden, Kaninchen, Mäusen und Ratten. Die grausamen Bilder haben nicht nur in Spanien für Empörung gesorgt und es wurde sofort die Schließung des Labors gefordert. Weiterlesen →

Endlich! Neuseeland verbietet den Export lebender Tiere- New Zealand to ban live animal exports

Der globale Handel mit lebenden Tieren boomt und die Zahl wird weiter steigen, zum Teil deshalb, weil trotz technischen Fortschritts es oft immer noch billiger ist, lebende Tiere zu transportieren als Kühltransporte zu nutzen. Doch damit ist jetzt in Neuseeland Schluss. Nach heftigen Protesten, wird Neuseeland den Export lebender Tiere verbieten. Der Transport von Tieren, vor allem Nutztieren, steht immer wieder in Kritik. Nachdem im September 2020 ein Cattle Ship mit 42 Besatzungsmitgliedern und rund 6000 Rindern auf dem Weg von Neuseeland nach China kenterte, wurden die Transporte von lebenden Tieren heftig kritisiert. Darauf gab das neuseeländische Ministerium für Primärindustrie (MPI) bekannt, die Anträge auf Lebendtransport von Tieren vorübergehend ausgesetzt zu haben. Aber Ende letzten Jahres erlaubten sie wieder den Export von Kühen und Schafen. „Diese Kühe hätten niemals auf See sein dürfen“, sagte die neuseeländische Tierschutzorganisation SAFE, die Katastrophe zeige die Risiken des Exporthandels mit lebenden Tieren. Sie forderten Premierministerin Jacinda Ardern auf, alle Transporte mit lebenden Tieren zu beenden, mit Erfolg. Weiterlesen →

#StopEACOP! Französische und chinesische Ölfirmen vereinbaren umstrittenen Pipeline-Deal mit Uganda und Tansania- French, Chinese oil firms agree controversial pipeline deal with Uganda,Tanzania

Die EU ist zusammen mit China der weltweit größte Waldzerstörer. Und zusammen mit China zerstört die EU eines der wichtigsten Reservate der Welt, die unzählige Elefanten, Löwen und Schimpansen beheimatet. Nicht einmal auf Schutzgebiete, wo die Gorillas leben, wird Rücksicht genommen. Zehntausende Familien werden vertrieben und Journalisten und Umweltaktivisten werden festgenommen. Afrika sitzt auf einem Rohstoff, der angesichts der Krise im Nahen Osten immer wichtiger wird, und das ist Erdöl. Genau auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo in Afrika liegt der Albertsee. Der Albertsee ist ein wichtiges Biotop und gilt als das Gewässer in Afrika mit den meisten Fischen. Und genau hier plant der französische Ölriese Total die Ölförderung. Total und China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) haben mit der ugandischen und der tansanischen Regierung im April 2021 zahlreiche Abkommen für ein umstrittenes Rohölpipeline-Projekt unterzeichnet. Das von Total und der chinesischen National Offshore Oil Corporation geleitete 3-Milliarden-Euro-Projekt ist eine beheizte Pipeline mit einer Länge von 1.400 Kilometern, einschließlich einer Strecke von 300 Kilometern in Uganda, um das Rohöl zum tansanischen Hafen von Tanga zu transportieren. Und nicht nur eine umstrittene Ölpipeline wird gebaut, sondern auch eine umstrittene Straße wird durch den Regenwald, und zwar mithilfe der EU.  Weiterlesen →

Studie verbindet Pestizidexposition mit Tumoren des Zentralnervensystems im Kindesalter- The toxic truth about pesticides! Study Links Pesticide Exposure to Childhood Central Nervous System Tumors

Eine neue Studie ergänzt den Beweis, dass Pestizide die Gesundheit von Kindern schädigen. Während bereits Länder des Nahen Ostens , Afrikas und Asiens Glyphosat-Herbizide wegen „wahrscheinlich krebserzeugend“ verbieten, wird in der EU die Verlängerung von Glyphosat nach 2022 geprüft. Forscher stellten bereits fest, dass der Herbizideinsatz, trotz Risiken, mit der Verbreitung von herbizidtoleranten GV-Pflanzen zugenommen hat, was zu einem starken Anstieg des Einsatzes von Glyphosat geführt hat. Eine Karte, die die globalen „Hot Spots“ des mit Glyphosat kontaminierten Bodens aufzeigt,  belegt, dass die Äcker in den USA und Europa am meisten belastet sind. Dass Glyphosat nicht nur krebserregend sein soll, sondern auch Spermien schädigen kann, belegen ebenfalls zahlreiche Studien. Während die Bayer AG versucht, Bedenken auszuräumen, dass Monsantos Herbizide auf Glyphosatbasis Krebs verursachen, werfen mehrere neue Studien Fragen über die möglichen Auswirkungen der Chemikalie auf die Gesundheit der Kinder auf. Neue Studien belegen, dass Pestizidexposition mit Tumoren des Zentralnervensystems im Kindesalter in Verbindung gebracht werden kann. Die Wissenschaftler der Studien fordern Maßnahmen der Regierung, um Mütter und Kinder besser zu schützen. Weiterlesen →

Indigene Gemeinden marschieren für Gerechtigkeit ein Jahr nach der verheerenden Ölpest im Amazonas- Indigenous Communities March For Justice A Year On From Devastating Amazon Oil Spill

Was geschieht, wenn Ölkönzerne mit Regierung, Gerichten, Politikern, Polizei und Medien sich verbünden, zeigt der Fall der Kichwa. Die Kichwa kämpfen seit Jahren gegen Chevron und die hinterbliebene Ölverschmutzung.  Ein US-Bundesgericht hat erst kürzlich seine schützende Hand über das US-amerikanische Erdölunternehmen Chevron gehalten und sorgt so dafür, dass der Ölriese und Umweltverschmutzer vor der Durchsetzung einer Milliardenforderung aus Ecuador bewahrt wird. So konnte der Ölriese Milliarden Dollar sparen, die der Konzern als Strafe hätte zahlen müssen und die Aktionäre freuen sich über eine üppige Dividende. Als vor genau einem Jahr wieder im ecuadorianischen Amazonasgebiet eine der verheerendsten Ölkatastrophen des Landes mehrere Flüsse verseuchten, als 2,5 Millionen Liter Rohöl aufgrund eines Ölpipelinebruch ausliefen, wiesen die  Regierung und die verantwortlichen Unternehmen die Schuld von sich. Auch blieb die Umweltkatastrophe in den Medien weitgehend unbeachtet und so kämpfen die betroffenen Kichwa wieder allein gegen einen Ölriesen. Immer wieder kommt es zu schlimmen Ölkatastrophen durch Öltanker oder durch Ölpipelinebruch. Schnell sind dann die Meldungen aus den Medien verschwunden und man erfährt nur selten, welchen Schaden diese Katastrophe hinterlassen hat, denn es geht um viel Geld. Die Ölpest im Golf von Mexiko 2010 wurde durch die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon ausgelöst und sie kostete den Ölkonzern BP 20,8 Milliarden Dollar, auch aufgrund der Unterstützung der medialen Berichterstattung. Daher wird lieber eine Ölkatastrophe verschwiegen, denn wo kein Kläger, da auch kein Richter. Und während die Ölriesen Milliarden Euro an Umsätze machen, gehen die Opfer meist leer aus, so auch in Ecuador. Auch als eine Gruppe von 81 indigenen Führern aus der ganzen Welt kürzlich einen offenen Brief an BlackRock unterzeichneten, in dem sie den weltweit größten Vermögensverwalter vorwarfen, dass die Investitionen des Fondsmanagers weiterhin die Gesundheit, die Sicherheit und die Zukunft der Indigenen bedrohe, war es den Medien nicht mal eine Schlagzeile wert. BlackRock ist nicht nur der weltweit größte Investor in Entwaldung, sondern investiert auch in Ölkonzerne. Der Vermögensverwalter überwacht 8,7 Billionen US-Dollar für seine Kunden, darunter Pensionsfonds, Regierungen und gemeinnützige Organisationen. Eine Umweltkatastrophe im Amazonas wird lieber verschwiegen, doch da machen die Indigenen Gemeinden nicht mehr mit und marschieren für Gerechtigkeit. Auch nach einem Jahr, nach der verheerenden Ölpest im Amazonas,  haben sie immer noch keinen Zugang zum sauberen Wasser.  Weiterlesen →

Wahnsinn der EU-Neue AKWs in Erdebenregionen der Türkei mit Potenzial für den Bau von Atomwaffen- Turkey’s nuclear power -potential for use in building nuclear weapons.

Wirtschaftliche Interessen vor Menschenrechte, genau dafür steht auch die EU. Profit zählt vor Menschenleben, dass erleben die Menschen, die in den Gebieten leben, wo Uran von Frankreich für Atomkraftwerke abgebaut wird, zum Beispiel Niger oder Mali.Und obwohl man immer noch nicht weiß, wohin mit dem Atommüll, erwägt die Europäische Kommission die Kernenergie wieder auf die Liste der Aktivitäten zu setzen, die von der Europäischen Union als nachhaltig eingestuft werden. Umweltfreundliche Investitionen nennt die EU sicher auch den Bau von Atomkraftwerke in Erdbebengebiete in der Türkei. Die  Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und der EU-Ratspräsident Charles Michel waren in die Türkei gereist,  um die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Türkischen Präsidenten Erdogan zu stärken. Als  „Sofagate“ wird dieses Treffen in die Geschichte eingehen, nachdem die Präsidentin der Europäischen Kommission auf einer Couch Platz nehmen musste, während sich Michel sofort auf den Sessel vor der EU-Fahne setzte. Die EU will u.a. mit der Türkei  eine Kooperation im Bereich Umwelt, doch was ist die Umwelt noch wert, wenn die in der Türkei gebauten Atomkraftwerke in Erdbebengebiete gebaut werden, übrigens kommen auch Teile der sich im Bau befindlichen AKWs aus der EU. Dass auch die Präsidentin der Europäischen Kommission als Galionsfigur für Konzerne agiert, dürfte spätestens klar sein, nachdem der umstrittene Blackrock als Berater eingesetzt worden sein soll. Nicht nur, dass Erdogan dank deutscher Technologie seine Drohnenkriege führen kann oder Deutschland die Entwicklungshilfe für die Türkei aufstockte,  es werden auch Atomkraftwerke in Erdbebengebiete gebaut. Diese Atomkraftwerke werfen Probleme hinsichtlich der Sicherheit und das Potenzial für den Bau von Atomwaffen auf, wie das 20 Mrd. USD teure Kernkraftwerk Akkuyu. Die erste Reaktoreinheit der Anlage wird voraussichtlich 2023, dem 100. Jahrestag der türkischen Republik, und die restlichen Einheiten 2026 in Betrieb gehen. Der Bau des Akkuyu-Werks ist in Zypern aufgrund seiner Nähe zur Insel umstritten. Anfang dieses Jahres wurden militärische Kooperationsabkommen mit Kasachstan unterzeichnet, einem Land, das mindestens 35 Prozent des weltweiten Urans liefert. Weiterlesen →

Wie man Lebensmittelverschwendung bekämpft – Smart ways to fight food waste

Ungefähr ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Nahrung – 1,3 Milliarden Tonnen – wird weggeworfen. Und das, während ein großer Teil der Welt nicht genug zu essen hat. Lebensmittelverschwendung bedeutet auch, dass kostbare Ressourcen verschwendet werden: Wasser für den Anbau und Energie für Produktion, Verpackung und Transport. Allein in Deutschland landen jedes Jahr etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. In Spanien werden laut UNO jedes Jahr 7,6 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet, in Italien 8,8 Millionen Tonnen und in Frankreich 9 Millionen. Food Waste ist ein globales Problem. Dass zu viele Lebensmittel produziert und ungenutzt entsorgt werden, ist seit Jahren bekannt. „Wir retten Lebensmittel“ heißt es in Frankreich und Italien. Auch andere Länder schlossen sich an und haben bereits mit einem Gesetz im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung ein Zeichen gesetzt. Wie können wir verhindern, dass ein Drittel der Welternährung verschwendet wird? Bereits im Juli 2014 kündigte die Europäische Kommission neue Ziele zur Vermeidung von Lebensmittelvernichtung an und mahnte die Länder zur Erstellung von Rahmenbedingungen, die diese ermöglichen. Doch die EU sorgt selber dafür, dass Obst und Gemüse auf dem Müll landen, weil sie nicht der Norm entsprechen. Gurken kommen verpackt in eine Kiste. Ist die Gurke gekrümmt, passt sie nicht in die Kiste und landet auf dem Müll. Es betrifft also nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Lebensmitteldiscounter, die immer noch zu viel wegwerfen, und auch durch Subventionen überschwemmen italienische Tomaten andere Länder, die dann ihre Tomaten nicht mehr verkaufen können und somit wegwerfen müssen. So ist es auch mit Milch und anderen Lebensmitteln – Ein Irrsinn! Aufgrund der Normen, die die Supermärkte fordern, werden in Europa jährlich 50 Millionen Tonnen krummes Obst und Gemüse weggeworfen. Eine Schande! Es gibt tolle Ideen, die sich in jedem Land dieser Erde umsetzen lassen. Weiterlesen →