March against Bayer & Syngenta! Gegen die Vergiftung der Welt! Farmer verlieren den Kampf gegen Glyphosat-Resistenz und Menschen werden krank! Against the poisoning of the world! Farmers lose the fight against glyphosate resistance and people get sick!

„Gegen die Vergiftung der Welt,“ so das Motto des diesjährigen weltweiten „March against BayerMonsanto“. Jedes Jahr  protestieren im Mai Millionen Menschen aus der ganzen Welt gegen Monsanto, der Konzern, der von Bayer übernommen wurde. Sie fordern den dauerhaften Boykott von gentechnisch veränderten Lebensmitteln und anderen schädlichen Agrochemikalien, wie Glyphosat. Das Unkrautbekämpfungsmittel Roundup (Glyphosat) ist in der Luft, im Regen, im Grundwasser, in der Erde und in den meisten Nahrungsmitteln zu finden. Die Natur schlägt immer zurück und sie tut es bereits! Farmer verlieren den Kampf gegen Glyphosat-Resistenz und Menschen werden krank! Die Glyphosat-Resistenz trat erstmals 1996 in Australien auf einer Apfelplantage auf, ironischerweise in dem Jahr, in dem die erste glyphosat-resistente Kulturpflanze (Sojabohne) in den USA eingeführt wurde. Zur gleichen Zeit wurde auch in Argentinien genmanipuliertes Soja vom US-Bio-Tech-Konzern Monsanto angebaut und mit den genmanipulierten Pflanzen kam auch das dazugehörende Pestizid «Roundup». Argentinien gehörte, bevor Genmanipuliertes angebaut wurde, nicht zu den typischen Dengue-Gebieten. Doch 2009 wurde das Land von der schlimmsten Dengue-Epidemie der vergangenen Jahre heimgesucht. Das transgene Soja, mit dazu gehörendem Paket an Dünge- und Spritzmitteln, dem „Roundup“, ist absolut tödlich. Und zwar für die Feinde der gefährlichen Mücken, nämlich Fische, Amphibien, Frösche und auch Schlangen, denn Bäche, Flüsse und Seen sind in den Soja-Gegenden schwer belastet. Doch statt die Ursache zu bekämpfen und Glyphosat einfach zu verbieten, erfand man, um das Dengue-Fieber zu bekämpfen,  genmanipulierte Moskitos. Afrika und Indien wollen nicht mehr Versuchskaninchen für die Genlobby sein und sind es doch, denn auch die Europäische Union finanziert Tests mit genmanipulierten Moskitos in diesen Ländern. Glyphosat ist das am häufigsten verwendete Herbizid, doch die Natur schlägt zurück. So wie durch die Antibiotika-Resistenz beim Menschen, verlieren auch die Landwirte den Kampf gegen Glyphosat-Resistenz! Unkrautresistenz und Insektenresistenz ist die Antwort auf die Giftcocktails und Menschen werden krank. Die Natur schlägt immer zurück – und sie tut es bereits mit wachsender Kraft und Wut. Weiterlesen →

Walsterben geht in Europa weiter! Ein weiterer Wal, der mit Plastik im Magen gefunden wurde, erlitt einen qualvollen Tod- Every year about 26 million tonnes of plastic waste are generated in the EU- Another dead whale found with plastic in stomach

Es wird leider zur traurigen, alltäglichen Nachricht, dass Wale auch in Europa tot angeschwemmt werden, weil sie Plastik gefressen haben. Sie sind die Giganten der Meere, doch diese Giganten werden eines Tages ganz aus den Ozeanen verschwunden sein. Überall auf der Welt werden tote Wale angeschwemmt. Sie verhungern elendig. Nachdem mehrere tote Wale in Spanien angeschwemmt worden waren, verendete in Italien ein schwangerer Wal mit 22 kg Plastik. Es folgten weitere tote Wale, die in Irland angeschwemmt wurden, wie in Februar 2022, nachdem ein Cuvier-Schnabelwal und zwei Pottwale angeschwemmt wurde zur gleichen Zeit auch ein Cuvier-Schnabelwal tot in Griechenland gefunden. Im April 2022 starb ein verletzter gestrandeter Pottwal in Portugal und ein weiterer toter Wal wurde an die Küste Griechenlands gespült. Auch dieser Wahl erlitt einen „qualvollen Tod“, denn man fand 15 kg Plastik in seinem Magen. Wie alle Meeressäuger sind sie durch die zunehmende Plastikverschmutzung in den Weltmeeren bedroht.  Es sind traurige Bilder und das weltweit, die Strände übersät mit toten Walen, Delfinen, Schildkröten. Muscheln, Fischen und Seevögeln. Die Ozeane sind die Müllhalden unserer Konsumgesellschaft. Aus den Augen, aus dem Sinn, einfach den Müll im Meer entsorgen, mit schrecklichen Folgen, wie der aktuelle Tod des Wales in Griechenland zeigt. Kennen Sie Europas grausames Geheimnis „Meer aus Plastik“? Nicht nur Sklaven werden in diesen 40.000 Gewächshäusern in der  spanischen Provinz Almeria ausgebeutet, sondern auch die Meere mit Plastik verseucht. Da die Plastikplanen immer wieder ausgetauscht werden müssen, wird der Plastikmüll zum Recyceln in die USA verschifft, doch da dieses Verfahren zu teuer ist, wird der Plastikmüll einfach ins Meer entsorgt und Meerestiere sterben.  Weiterlesen →

Neue Recherche: 580 Elefanten leiden in Zoos in Europa! A new report: Elephants suffer in zoos across Europe- Report on ‚horrifying‘ suffering demands end to captivity

Es ist erschreckend, erst die Nachricht, dass europäische Zoos die Tötung vom Aussterben bedrohter männlicher Gorillas erwägen, dann die Nachricht, dass europäische Zoos, darunter auch deutsche Zoos, die Tiere nach Asien transportieren, um dort für die Unterhaltung missbraucht zu werden und jetzt folgt eine neue Recherche, dass 580 Elefanten in Zoos in Europa leiden. Werden über schreckliche Zustände von Elefanten in Zoos berichtet, handelt es sich oftmals um Asien, wie der „The Zoo Of Death“ in Thailand, der nach weltweiten Protesten, endlich seine Türen schließt. Doch eine Recherche im Zoo Hannover hat viele Menschen schockiert. Um Besucher anzulocken, führte der Zoo Hannover seine asiatischen Elefanten in Zirkus-ähnlichen Shows vor. Mitarbeiter wurden dabei erwischt, wie sie, verborgen von den Blicken der Besucher, die kleinen Elefanten immer wieder mit dem Elefantenhaken gequält haben. Bei den Misshandlungen handelte es sich nicht um Einzelfälle. Und immer noch leiden Elefanten in Zoos in ganz Europa, wie ein neuer Bericht der Tierschutzorganisation Born Free Foundation  enthüllte. 40 % der Elefantenbabys in Zoos sterben, bevor sie das fünfte Lebensjahr erreichen. Weiterlesen →

Muttertag in einem der größten Flüchtlingslager Syriens- Ein Ende des Leids ist für die Menschen nicht in Sicht- Mother’s Day in one of the largest refugee camps in Syria- Record 12.3 million Syrian children need aid, says UN

Flüchtlingslager sind eine andere Welt, in der ein Zelt zu einem Zuhause und ein Schlammfeld zu einem Spielplatz wird und in der Tausende von vertriebenen Syrer versuchen, sich an eine neue, düstere Realität anzupassen. Sie sind vom Rest der Welt abgeschnitten und längst vergessen. Schon längst hat die Türkei ihre Grenzen zu Syrien für Flüchtlinge geschlossen. „Die Türkei muss aufhören, auf syrische Flüchtlinge zu schießen,“ so der Aufruf von Menschenrechtsorganisationen, nachdem 11 Syrer, zumeist aus einer Familie, darunter zwei Frauen und vier Kinder, von den türkischen Soldaten erschossen wurden, als sie von der Grenzstadt Khirbet al Jouz kamen. Elf Jahre Krieg. Mehr als eine halbe Million Menschen haben nach Schätzungen ihr Leben in dem Krieg verloren, rund 13 Millionen Syrer mussten ihre Heimat verlassen. Das Leben von Millionen Kindern und Familien wurde zerstört. Laut der UN brauchen 12,3 Millionen syrische Kinder brauchen Hilfe. Mehr syrische Kinder sind in Not als je zuvor, seit vor über einem Jahrzehnt ein verheerender Bürgerkrieg ausgebrochen ist, aber die Mittel für sie „schwinden“, warnten auch die Vereinten Nationen (UN).Viele Mütter mit ihren Kindern harren in Flüchtlingslagern aus, wie in Atama, ein nordsyrisches Dorf nördlich der Provinzhauptstadt Idlib und direkt an der Grenze zur Türkei gelegen. Das Flüchtlingslager Olive Tree Camp ist seit Oktober 2011 Auffangstation für syrische Flüchtlinge, die beim Grenzübertritt zur Türkei gescheitert sind. Lebten dort 2013 noch 20.000 Menschen in diesem Lager, sollen sich laut türkischen Schätzungen rund zwei Millionen Flüchtlinge in und um Atama aufhalten.
Aus persönlichen Erzählungen wissen wir, dass die Menschen dort gar nichts haben oder erhalten. Der Winter im Camp war hart. Schnee, Kälte, Sturm und Feuchtigkeit haben den Menschen vieles abverlangt. Ein Ende des Leids ist für die Menschen nicht in Sicht. Die Kinder in einem der größten Flüchtlingslager Syriens brauchen Essen und Bildung, und das wollen wir ermöglichen und brauchen dazu Ihre Hilfe. Weiterlesen →

Es sind Bilder, die tief ins Mark gehen! Nachdem eine Elefantenmama durch Pestizide vergiftet wurde, weigerte sich das Elefantenbaby von ihrer Seite zu weichen- Heartbreaking- Crops sprayed with pesticides-The mom died from poisoning and baby elephant refused to leave her side

In Thailand wurde ein Elefantenbaby mit gebrochenem Herzen gefunden, das den Körper seiner toten Mutter bewachte, nachdem sie mit Pestizide behandelte Pflanzen gegessen hatte. Es ist nicht das erste Mal, dass Elefantenbabys verzweifelt versuchen, die tote Mama zu beschützen. So versuchte ein Elefantenbaby in Sumatra, in der nähe einer Palmölplantage, verzweifelt mit dem Rüssel seine am Boden liegende Mutter aufzuwecken. Doch die Mutter war tot und mit ihr 13 weitere Elefanten, die allesamt vergiftet wurden. Eigentlich wollte Thailand nach Protesten aus der Bevölkerung, Glyphosat und andere gefährliche Pestizide verbieten. In Thailand gingen die Menschen sogar auf die Straße, denn sie wollen kein Glyphosat, sondern einen fruchtbaren Wald in der Nähe ihrer Gemeinden und die Erhaltung der Tierwelt. Doch als Bayer von dem geplanten Verbot erfuhr, begann der größte multinationale Biowissenschaftskonzern und eines der größten Pharmaunternehmen der Welt seine Lobbyarbeit, mit Erfolg. Thailand ließ die Pläne für ein Verbot von Glyphosat und andere gefährliche Pestiziden einige Tage vor dem Inkrafttreten des Verbots fallen. Jetzt starb eine Elefantenkuh, als sie Pflanzen aß, die stark mit Pestiziden und Düngemitteln besprüht waren. Und das 11 Monate alte Elefantenbaby Park Mae Mae, weicht nicht von ihrer Seite. Weiterlesen →

Die Macht ist in den Konzernetagen! Vom DDT zum Glyphosat! Wie soll man in einer mit Chemikalien verseuchten Welt überleben? – From DDT to Glyphosate-Chemical pollution has passed safe limit for humanity, say scientists

Die Macht ist in den Konzernetagen und es ist erschreckend, denn obwohl bekannt ist, was Pestiziden anrichten, fehlen noch immer Daten, um den präzisen Pestizideinsatz in Deutschland berechnen zu können. Und als ob die Klimakatastrophe nicht schon schlimm genug wäre, so hat auch die Umweltverschmutzung ebenfalls einen kritischen Punkt überschritten. Schon jetzt gibt es eine fortschreitende Verdummung und stetige Zunahme von Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern durch Umweltgifte. Es ist erschreckend. In einer Studie fanden Forscher bei 90 Prozent der untersuchten Schwangeren einen wahren Chemie-Cocktail im Blut. Chemische Verschmutzung hat laut Wissenschaftlern die sichere Grenze für die Menschheit überschritten. Die chemische Verschmutzung bedroht die Systeme der Erde, indem sie die biologischen und physikalischen Prozesse schädigt, die die Grundlage allen Lebens bilden. Die Produktion von Chemikalien hat sich seit 1950 verfünfzigfacht und wird sich bis 2050 voraussichtlich noch einmal verdreifachen, trotz Warnungen. Genau wie im Fall von DDT und dem Tabak in den 1950er-Jahren stehen wir kurz vor einer verheerenden Schädigung der Gesundheit weltweit. Belastung durch Pestizide wird mit Unfruchtbarkeit, Geburtsschäden und sogar mit Krebs in Verbindung gebracht. Auch vernichten Pestizide viele Nichtzielinsekten, die für alle Ökosysteme und damit für die Bereitstellung von sauberer Luft, Wasser und Nahrung von grundlegender Bedeutung sind. Die Insektizide Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) wurde in der Landwirtschaft schon vor dem 2. Weltkrieg breitflächig eingesetzt und sind genau erforscht. DDT gilt als hochgradig krebserregend. Erinnern Sie sich noch an  PCB (Polychlorierte Biphenyle)? Ein langlebiges Umweltgift aus dem Hause Bayer und Monsanto, dass sogar nachweislich zu einem Rückgang des IQs bei Menschen. Noch immer kämpfen Staaten gegen die chemische Verschmutzung in Flüssen wegen PCB! Oder FCKW-Chemikalien? Wissenschaftler habe festgestellt, dass China immer noch die verbotenen FCKWs verwendet, die die Ozonschicht zerstören. Bereits die  amerikanische Biologin Rachel Carson schrieb 1962 das bahnbrechende Buch „Stiller Frühling“ (Silent Spring), in dem sie vor der verheerenden Wirkung von DDT auf die Umwelt und der naheliegenden Schädigung der menschlichen Gesundheit warnte. Unglücklicherweise wurde DDT einfach durch andere ebenfalls unsichere und ungetestete Chemikalien ersetzt. Das zeigt auch eine weitere Studie, den es  wurden in Blutproben von Müttern und ihren Neugeborenen mehr als 50 Chemikalien gefunden, die beim Menschen noch nie zuvor nachgewiesen wurden. Mal ehrlich, wie sollen wir in einer solchen verseuchten Welt überleben? Weiterlesen →

Es ist erschreckend, denn statt den Klimawandel zu stoppen, setzen Industriestaaten und Konzerne auf die globale Erwärmung! Die Plünderung der Arktis! – The plundering of the Arctic – Corporations Will Never Solve Climate Change

 Die schmelzende Eiskappe des Planeten ist zu einem interessanten Ort für Konzerne, wie ExxonMobil und andere Ölkonzerne geworden. Auch verkürzen die Arktische Routen den Seeweg von Europa nach Asien. Eine sich rasch verändernde Arktis ist ein weltweiter Grund zur Sorge, außer in so manchen Konzernetagen und auch bei deren Aktionären. Das zeigen auch die vielen Milliarden Dollar, die bezahlt werden, damit der Klimawandel nicht gestoppt wird. Viele Konzerne brauchen den Klimawandel, gerade auch in Zeiten, wo Rohstoffe knapp werden. Es geht um viel, um Macht, Bodenschätze und Handelswege. Auch die Arktis verfügt über reichlich Rohstoffe, die nur „geerntet“ werden können, wenn das Eis weiterhin schmilzt. Wenn das Eis verschwindet, kommen die Schiffe. Mehr Schiffsverkehr bedeutet größere Gefahren. Schiffsabgase verstärken die Luftverschmutzung, Rußpartikel, sogenannter Black Carbon, lagern sich ab. In großen Mengen färben sie die Oberfläche des Eises schwarz und vermindern so die Rückstrahlfähigkeit (Albedo) des Eises, wodurch es noch schneller abschmilzt. Die Beringstraße, eine rund 80 Kilometer lange Meerenge, die den Pazifik mit dem Arktischen Ozean verbindet, ist nahezu eisfrei. Ein Glück für die Konzerne, denn so wird Geld für längere Transportwege gespart. Bereits 2018 gab die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) den Weg für mehr Transporte durch die Beringstraße frei. Sie genehmigte die vorgeschlagenen Routen von den USA und Russland. Welche Gefahren diese Routen mit sich bringen, zeigt ein gestrandeter russischer Atomfrachter. Jedes Leck radioaktiven Materials auf See gelangt in die Meeresumwelt, wo Eindämmung und Sanierung nahezu unmöglich sind. Interesse an einer eisfreien Arktis hat auch China. Die Polarregionen sind eine wichtige Zone für Chinas Aufstieg zur Weltmacht, obwohl China nicht an die Polarregion grenzt. Doch hat China eine Möglichkeit gefunden, und zwar die Sino-russische Beziehungen in der Arktis. Verstärkte ökonomische und geopolitische Interdependenzen in der Arktis haben sich zu einem wichtigen Element der breiteren Annäherung zwischen China und Russland entwickelt. Die Erschließung des Schifffahrtspotenzials des 4.250 Kilometer langen Irtysch-Flusses, der in der chinesischen Provinz Xinjiang entspringt, zwischen Russland und Kasachstan verläuft und nach seiner Mündung in den Ob schließlich nach Norden in den Arktischen Ozean fließt, steht auf der Tagesordnung der regionalen Regierungen in Russland und Kasachstan. So investieren staatliche chinesische Unternehmen in russische Projekte wie Erdgasförderung oder Erdgaspipelines. Außerdem betreibt die Volksrepublik Ressourcenextraktion und Bergbau in der russischen Arktis. Nach dem Bruch mit dem Westen über die Situation in der Ukraine und wirtschaftlicher Rezession ist Russland darauf angewiesen, Investitionen von China zu erhalten. Im Gegenzug legt schmelzendes Eis aufgrund der Klimaerwärmung neue Seerouten in Teilen der Arktis frei, die Russlands Souveränität und Territorialrechten unterliegen. Als Handelsnation ist China daran interessiert, diese neuen Transportrouten in der Arktis zu nutzen und den Zugang dazu für sich zu beanspruchen. Es ist erschreckend, denn statt den Klimawandel zu stoppen, setzen Industriestaaten und Konzerne auf den Klimawandel. Weiterlesen →

12 Jahre nach Deepwater Horizon und vielen weiteren Ölkatastrophen -Tausende Liter Diesel zerstören das fragile Ökosystem von Galápagos-Inseln- 12 years after Deepwater Horizon and many other Oil Spills -‘Thousands of litres of diesel’ spilled near Galapagos Islands

Nirgend sonst auf der Welt gibt es solche Artenvielfalt, so viele geschützte Meerestiere wie vor den Galapagos-Inseln. Und nicht nur, dass Chinesische Fischereiflotten das fragile Galapagos-Ökosystem bedrohen, schon wieder zerstört eine Ölkatastrophe das fragile Ökosystem. Das Gebiet ist auch die Heimat von Riesenschildkröten. Nachdem 2019 in den Gewässern vor den Galapagos-Inseln 600 Gallonen Öl ausgelaufen sind, sank jetzt ein Schiff  mit 47 Dieselfässern vor der Küste. Erst im Januar 2022 die schreckliche Ölkatastrophe  im Amazonas-Regenwald von Ecuador und jetzt laufen Tausende Liter Diesel ins Meer, des ökologisch sensiblen Gebiets von Ecuador. Die Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador. Immer wieder kommt es zu schrecklichen Ölkatastrophen und zahlreiche Ölkatastrophen haben 2021 und auch bereits 2022 viele tote Meerestiere gefordert. So wurde Strand im Osten Thailands, nachdem aus einer Unterwasserpipeline Öl ausgetreten war, zum Katastrophengebiet erklärt. In Peru verursachte ein Tsunami ein Ölpest nach einem Vulkanausbruch im Pazifischen Ozean. Noch immer leidet Perus Küsten unter dieser schrecklichen Ölkatastrophe. Genau vor 12 Jahren explodierte die Bohrinsel Deepwater Horizon. Und genau diese Ölkatastrophe hat dazu geführt, dass Ölkatastrophen sehr schnell aus den Medien verschwinden. Immer wieder kommt es zu schlimmen Katastrophen durch Öltanker oder Containerschiffe, doch selten erfährt man, welche Schäden diese Katastrophen hinterlassen haben. Ob die Havarie vor Mauritius, die eine Umweltkatastrophe verursachte und Treibstoff die Strände der Urlaubsinsel verseuchten, oder die Grande America in der Biskaya in Brand geriet und eine Umweltkatastrophe verursachte.  Die Ölpest im Golf von Mexiko 2010 wurde durch die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon ausgelöst und ist eine der schwersten Umweltkatastrophen dieser Art. Sie kostete den Ölkonzern BP 20,8 Milliarden Dollar. Wenn ein Konzern eine Ölkatastrophe verursacht, geht es um viel Geld und auch um Aktienkurse. Daher wird lieber eine Ölkatastrophe verschwiegen, denn wo kein Kläger, da auch kein Richter. Eigentlich wollte Ecuadors Präsident das Schutzgebiet der Galapagos-Inseln sogar erweitern, doch was bleibt von dem fragilen Ökosystem nach all der Katastrophen wirklich noch übrig? Weiterlesen →

Die Schlacht von Tschernobyl -Einer der radioaktivsten Orte der Welt!- The Battle Of Chernobyl-Chernobyl seen as nuclear risk ‘nightmare’

36 Jahre nach dem Super-GAU im AKW Tschernobyl sind die Probleme vor Ort noch längst nicht gelöst, denn etwa 190 Tonnen Kernbrennstoff befinden sich noch immer im Inneren des Unglücksreaktors. Vom 1986 havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl gehen drei Gefahren aus. Zum einen vom sogenannten Betonsarkophag, der unmittelbar nach der Katastrophe in aller Eile um die Ruine herum errichtet worden war, zum anderen von der in der in der üppigen Vegetation rund um Tschernobyl gespeicherten Radioaktivität, die durch Waldbrände wieder freigesetzt werden und der Krieg in der Ukraine. Auch nach 36 Jahren ist Tschernobyl eine tickende Zeitbombe. Wie das Fachblatt „Science“ berichtete, zeigen Sensoren in verschiedenen Bereichen eine steigende Anzahl von Neutronen an, was auf eine Kettenreaktion hinweist. Tschernobyl – Horror ohne Ende, denn Tausende von Panzern und Truppen fuhren in den ersten Stunden des russischen Einmarsches in die Ukraine im Februar 2022 in die bewaldete Sperrzone von Tschernobyl ein und wühlten hochgradig verseuchte Erde vom Ort des Unfalls von 1986 auf, der die schlimmste Atomkatastrophe der Welt war. Das Schlimmste an der Tschernobyl–Katastrophe war, dass niemand der Bevölkerung reinen Wein einschenkte. Fakten wurden verschleiert, Informationen zurückgehalten. 36 Jahre nach Tschernobyl haben wir immer noch nicht die ganze Wahrheit erfahren, denn so soll im Februar 2022 radioaktiver Staub aufgewirbelt worden sein und mehrere Stationen zeigten kritische Werte. Doch wir erfuhren nur. im März 2022, dass laut Ukrainischer Netzbetreiber  das Atomkraftwerkt Tschernobyl ohne Strom sei und die alten Brennelemente konnten nicht mehr gekühlt werden. Hier, in der Erde eines der radioaktivsten Orte der Welt, haben russische Soldaten Schützengräben ausgehoben. Ukrainische Beamte befürchten, dass sie damit ihre eigenen Gräber schaufelten. Weiterlesen →

Wälder sterben aus Gier! Wie viele Bäume werden jedes Jahr oder im Jahr 2022 gefällt? A world without trees! How Many Trees Cut Down Each Year or in 2022?

Wenn Sie sich jemals gefragt haben, wie viele Bäume jedes Jahr gefällt werden, lautet die erschreckend kurze Antwort, dass jährlich 15 Milliarden Bäume durch Entwaldung verloren gehen. Obwohl diese Zahl atemberaubend ist, kann es schwierig sein, sie sich vorzustellen.  Leider sind sich viele Menschen weder der Ursachen der Entwaldung noch der Auswirkungen bewusst, die sie auf unseren Planeten hat. Dieses Bild macht es ein wenig leichter zu verstehen: Für die 15 Milliarden Bäume, die jedes Jahr gefällt werden, könnte jeder Mensch auf der Erde 3.000 Rollen Toilettenpapier bekommen. Wenn Sie sich 3.000 Rollen Toilettenpapier vorstellen, die in Ihrem Badezimmer liegen, würden wahrscheinlich nicht alle hineinpassen. Stellen Sie sich nun vor, wie vielen Bäumen nur diese 3.000 Rollen entsprechen und wie viel Abholzung das bedeutet. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum Menschen so viele Bäume fällen, aber nicht das Toilettenpapier, also die Papierproduktion, ist eine der Hauptursachen. Nicht nur der Amazonas-Regenwald wird gerodet und Indigene werden ermordet, sondern auch die Regenwälder im Kongo. Nicht nur in Indonesien verschwinden wichtige Wälder, sondern auch in  Nordamerika. Und während Sie diesen Beitrag lesen, frisst sich die Industrie durch Guatemala und durch Australiens Regenwälder. Und von den Medien unbemerkt, werden Tausende Menschen in der Provinz Cabo Delgado bei gewaltsamen Angriffen vertrieben. Aber auch Konzerne, die ohnehin als Umweltsünder gelten, wie General Mills, IKEA, Johnson & Johnson, Kellogg, L’Oréal, Mars, Nestlé, PepsiCo, Procter & Gamble und Unilever, zerstören weiterhin Millionen Hektar Wald. Kurzum, jährlich gehen 15 Milliarden Bäume durch Entwaldung verloren und es ist an der Zeit, sich endlich bewusst zu werden, ohne Bäume wird es in Zukunft keine Menschen mehr geben. Klingt komisch, ist aber so!  Weiterlesen →