China fragt nicht, China nimmt einfach- Chinas Fischereiflotten zerstören die Ozeane der Welt- China’s fishing fleets are ruining the oceans- Chinese overfishing is killing the planet

Die Zerstörung der Meere hat eine gigantische Dimension angenommen. Während in Lissabon die zweite Ozeankonferenz der UN begonnen hat, um die Ozeane zu retten, zerstört die Fischereiindustrie weiterhin die Ozeane. Es gibt keine nachhaltige kommerzielle Fischereiindustrie. Jedes Jahr werden mehr als 2 Billionen Fische aus dem Meer gefangen, in dieser Zahl sind die 120 Milliarden, die auf Fischfarmen getötet werden, nicht enthalten. China ist bei weitem der größte Übeltäter der Welt, wenn es um Überfischung geht. Während in chinesischen Fischgründen nach wie vor ein  Fischereiverbot gilt, fischt China einfach in anderen Gewässern. Jetzt fischt Chinas riesige Flotte vor der Küste Afrikas und sogar in der Antarktis. So hat Somalia alle Fischereirechte an China verloren, und da China auch vor Lateinamerika illegal fischt, hat  Argentinien als Warnung ein chinesisches Fischereischiff versenkt. China ist der weltweit größte Markt für Meeresfrüchte und es verfügt über die weltweit größte Hochsee-Fischereiflotte. China fragt nicht, China nimmt einfach und das auch illegal. Oder gibt an arme Länder Kredite, die dann alle ihre Fischereirechte an China verlieren, wie in Somalia. Ein chinesisches Fischereifahrzeug, ausgestattet mit einer Reihe von Lichtern, um nachts Tintenfische anzulocken, ankert in südkoreanischen Gewässern. Jahrelang wusste niemand, warum Dutzende von ramponierten hölzernen „Geisterbooten“ – oft zusammen mit den Leichen nordkoreanischer Fischer, deren ausgemergelte Körper zu Skeletten verkümmert waren – regelmäßig an der japanischen Küste angeschwemmt wurden. China hat seine eigenen Gewässer leer gefischt und fischt auch an den Küsten Afrikas und die gefangenen Fische werden dann in Europa, in den USA und dem Nahen Osten verkauft, während die Menschen in Afrika hungern müssen, da sie keinen Fisch mehr haben. Einigen Berechnungen zufolge verfügt China über 200.000 bis 800.000 Fischerboote, die fast die Hälfte der weltweiten Fischereiaktivitäten ausmachen. Und nicht nur Afrika oder Asien sind betroffen, sondern auch Lateinamerika. Denn  ecuadorianische Behörden fanden im Laderaum eines chinesischen Schiffs 6600 tote Haie, die meisten von ihnen bedrohte Hammerhaie. Normalerweise als Suppe serviert, sollen sie die Potenz stärken, das Hautbild verbessern oder Herzkrankheiten vorbeugen. An Mexikos Stränden wurden tote Fische angeschwemmt, die von großen Fischerboote kommen sollen, die einfach über Bord geworfen wurden, da sie noch zu klein waren.

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Vorsicht – Diese neue Billigdroge ist weltweit auf dem Vormarsch- Beruhigungsmittel für Pferde als neue und tödliche Straßendroge – New Drugs of Abuse on the Rise Worldwide- Horse tranquilizer is hitting as a dangerous street drug

zur englischen Version Nachdem Crystal Meth, diese Horror-Droge, die Welt erobert, gibt es eine neue tödliche Straßendroge. Als wir vor Jahren auf die Droge  „Krokodil“  aufmerksam machten, dachten wir, dies sei die furchtbarste Droge der Welt. Der Stoff wird aus Hustentabletten gewonnen und sorgt für kurze Euphorieschübe, doch die Schäden sind enorm. Crystal Meth erinnert stark an die Horror-Droge  „Krokodil“, denn auch diese Inhaltsstoffe sind mühelos legal zu erwerben – in Form bestimmter Erkältungssäfte und Schnupfenmittel, die die Substanzen Ephedrin und Hyperephedrin enthalten. Sie werden mit Jodwasserstoff oder Jod und Phosphor reduziert oder „umkristallisiert“. Es ist wie mit der Opioidkrise – „Ich habe ein System geschaffen“, prahlte laut Polizei ein Arzt in Italien. „Das ist das Geschäft mit dem Schmerz“! Es begann in Europa, auch taucht der Name Grünenthal auf, bekannt einst durch das Schlafmittel Contergan.  Das Netzwerk, welches für die Opioid-Krise verantwortlich sein soll, ist mittlerweile in mehr als 120 Ländern tätig. Von der Opioidkrise sind weite Teile der Welt betroffen, nicht nur die USA oder Europa, sondern auch Afrika. Wenn der Missbrauch von Schmerzmitteln, die süchtig machen, zunimmt, warum stoppt man diesen Missbrauch nicht? War Ihnen bekannt, dass in den USA gegen Johnson & Johnson sogar ein milliardenschwerer Rechtsstreit stattfand? Der Pharmagigant Johnson & Johnson wurde sogar zur Zahlung von 572 Millionen $ in einem bahnbrechenden Prozess verurteilt. Der Grund: Opioid-Schmerzmittel. Dem Konzern wird vorgeworfen, mit synthetischen Opiaten Milliardengewinne gemacht zu haben – dafür habe der Konzern Studien manipuliert, trügerisches Marketing betrieben und in der Werbung gelogen. Jetzt gibt es eine neue und gefährliche Straßendroge. Es heißt Xylazin, obwohl es besser unter dem Straßennamen „tranq“ bekannt ist. Es ist ein nicht-opioides Beruhigungsmittel, das in der Veterinärmedizin verwendet wird, typischerweise bei Pferden. Wenn es mit Opioiden kombiniert wird, um „Tranq Dope“ zu erzeugen, kann es tödlich sein. Weiterlesen →

Apokalyptische Zustände- Die Erde brennt- Studie zufolge werden in weiteren 31 Jahren 90 Prozent der Menschen ausgestorben sein- Apocalypse scenarios-Heatwave- Global Warming Will Destroy The Earth In The End-Study says humans will be wiped out due to climate change by 2050

Der Boden brennt wie eine Herdplatte! Aber wie viel Hitze halten die Menschen und Tiere aus? Diese Frage müssen sich vor allem diejenigen stellen, die schon jetzt in heißen Regionen wohnen. Die Hitzewelle in Indien und Pakistan erreichten glühende 50 °C. In einem indischen Bundesstaat wurden Todesfälle durch Hitzschlag gemeldet, während in einem anderen die Vögel vom Himmel fielen. Menschen und Tiere kämpfen um den letzten Tropfen Wasser. In Afrika starben hunderttausende Tiere aufgrund einer schrecklichen Dürre. Mehr als 150.000 Tiere wanderten auf der Suche nach Futter und Wasser von Kenia nach Uganda. Luftaufnahmen zeigten tote Giraffen, abgemagert und ineinander verwoben. Sie waren auf der Suche nach Wasser qualvoll verendet. In Chile ist  ein ganzer See verschwunden. Der Peñuelas-See in Zentralchile ist völlig ausgetrocknet – bis vor 20 Jahren war er die Hauptwasserquelle von Valparaíso – und ist nun voller Fischskelette und verzweifelter Tiere auf der Suche nach Wasser. Und auch in Europa folgen extreme Temperaturen mit Höchstwerte von 43 °C, dem wärmsten Mai aller Zeiten in Frankreich und dem heißesten in Spanien seit einem Jahrhundert. 14 Departements im Südwesten Frankreichs sind in Alarmzustand, Die Feuerwehr in Spanien kämpft gegen Waldbrände und in Norditalien kämpfen die Bauern um ihre Ernte. Wegen einer historischen Dürre in Norditalien, wird der Notstand ausgerufen und Trinkwasser rationiert.  Auch die USA ist von einer Hitzewelle betroffen und sie bedroht 100 Millionen Menschen. Doch nicht nur die Menschen sind betroffen auch Tiere. Es sind schreckliche Bilder aus Kansas, schätzungsweise 10.000  Rinder sind durch die Hitze verendet und ein Ende ist nicht in Sicht. Schon jetzt sagen Wissenschaftler: „Der Boden brennt wie eine Herdplatte“. In vielen Ländern herrschen bereits apokalyptische Zustände, Es sind furchtbare Bilder, die uns aus vielen betroffenen Länder erreichen. Wasserknappheit und Dürre gehören zu den größten Herausforderungen, denen sich die Menschheit heute gegenüber steht,  trotzdem wird das kostbare Wasser an der Börse gehandelt und wurde so zu einer Ware. Einer durchgeführten Studie zufolge werden in weiteren 31 Jahren 90 Prozent der Menschen ausgestorben sein. Weiterlesen →

New Yorker Gericht verurteilt Elefantin Happy zu lebenslanger Haft- New York court gives elephant Happy, who has been confined to one acre at the Bronx Zoo for over 45 years, life sentence

Noch heute werden Elefanten von ihrer Herde getrennt und an Zoos verkauft. Nachdem Simbabwe Elefantenbabys an Zoos in China verkaufte, erreichten 22 Elefanten aus Namibia die Vereinigten Arabischen Emirate. Erst werden die kleinen Elefantenbabys von der Herde getrennt, dann isoliert, durch die Welt gekarrt und dann auf grausamer Weise gezähmt. Genau zu dem Zeitpunkt, als eine Studie veröffentlicht wurde, wie Elefanten in Zoos leiden, auch in Europa, werden wieder hunderte Elefanten in Afrika versteigert. Werden über schreckliche Zustände von Elefanten in Zoos berichtet, handelt es sich oftmals um Asien, wie der „The Zoo Of Death“ in Thailand, der nach weltweiten Protesten, endlich seine Türen schließt. Doch nicht nur in Asien und Europa leiden Elefanten in Zoos, sondern auch in den USA, wie die einsame Elefantin Happy. Happy ist eine 50-jährige asiatische Elefantin und war eines der sieben asiatischen Elefantenkälber, die in den frühen 70er Jahren in Thailand gefangen, nach Amerika verschifft und an Zirkusse und Zoos verkauft worden waren. Happy und Grumpy landeten im Zoo der Bronx, wo sie 25 Jahre in einem Gehege lebten. Im Jahr 2002 wurden sie in ein größeres Gehege mit einem zweiten Paar Elefanten, Patty und Maxine, gebracht. Aber Patty und Maxine stürmten auf Grumpy zu und verletzten sie. Grumpy konnte nicht mehr laufen und hatte schlimme Wunden davongetragen. Sie musste mit ekelhaften Wunden eingeschläfert werden. Happy bekam eine neue jüngere weibliche Elefantin, Sammy. Doch Sammy starb 2006 an Nierenversagen. Seither ist Happy allein und sollte eigentlich in einem Elefantenschutzgebiet verlegt werden, wo sie mehr Platz und eine natürlichere Umgebung hat, doch daraus wird nichts. Das oberste Gericht von New York entschied, dass Happy nicht der Definition einer „Person“ entspricht, sondern als „Sache“ zu bewerten ist und in ihrem kleinen Bereich im Bronx Zoo bleiben muss. Daraufhin entbrannte eine weltweite Empörung, die die sofortige Freilassung von Happy, der einsamen Elefantin, fordern.  Weiterlesen →

Keine Hoffnung mehr für Journalist Dom Phillips und Bruno Pereira- In Brasilien ist ein stiller Genozid im Gang, auch für Europa- und die Welt schaut zu! IT’S A WAR – Brazil’s Amazon! R.I.P. Sarapo Kaapor and Hope all but lost for Dom Phillips and Bruno Pereira

Erst wurde ein junges Yanomami-Mädchen von Bergarbeitern vergewaltigt und getötet und die 25 Dorfbewohner sind seitdem verschwunden. Und es betrifft nicht nur die Yanomanis, sondern auch der prominente Waldschützer und Indigenenführer Sarapo Kaapor wurde vergiftet aufgefunden. Er führte den Protest gegen den Bergbau in seiner Region an. Nur kurze Zeit später, ein weltweites Entsetzen, nachdem der britische Journalist Dom Phillips und der brasilianische Indigenen-Experte Bruno Pereira plötzlich verschwanden. Sie sind die jüngsten Opfer einer Mordserie in Brasilien, die seit drei Jahren besonders intensiv läuft und sich gegen indigene Anführer, Naturschützer und andere Bewahrer des Regenwaldes richtet. Bereits 2019, als auf Druck von der Agrarlobby und Bergbaukonzernen, Bruno Pereira entlassen wurde, warnten Menschenrechtsorganisationen vor einem Genozid der Indigenen Bevölkerung in Brasilien. Bruno war 20 Jahre als Leiter der brasilianischen Regierungsabteilung, die für den Schutz des Landes unkontaktierter Völker zuständig ist, tätig. Nachdem bereits Blutspuren der beiden Vermissten gefunden wurden, haben Indigene, die an der Suche von Dom Philipps und Bruno beteiligt waren, persönliche Gegenstände in der Nähe des Amazonas-Flusses gefunden, an dem sie zuletzt gesehen wurden. Es deutet alles auf einen Mord hin. Wie viele Menschen müssen im Krieg, den der ultrarechte brasilianische Präsident Jair Bolsonaro in Brasilien führt, sterben? Er schickt schwer bewaffnete Männer in den Amazonas, um den Regenwald zu plündern. Die Spannungen im Amazonasgebiet nehmen zu, da der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro gegen Schutzgebiete ist und diese für den Profit öffnet. ‚ES HERRSCHT KRIEG‘ in  Brasiliens Amazonasgebiet. Diese Morde bekommen in Deutschland kein oder nur wenig  Aufmerksamkeit, denn oft sind es auch deutsche Konzerne, die von diesen Projekten profitieren. Brasilien ist der größte wirtschaftliche Standort außerhalb Deutschlands, mit  rund 1300 vor allem im Großraum São Paulo ansässigen deutschen Firmen. Und im Zuge des Freihandelsabkommens der EU mit den Mercosur-Staaten, wie Brasilien, sind solche Nachrichten eher hinderlich. Brasilien ist der bei weitem auch der größte Exporteur von Zuckerrohr, zum Beispiel für Bioethanol. Der zweitgrößte Zucker–Importeur der Welt ist Europa. Logischerweise war es auch der brasilianische Zuckerrohr-Industrieverband UNICA, der zum erfolgreichen Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen dem Mercosur und der EU gratulierte. Welche Auswirkungen es hat, wenn Konzerne an die Macht kommen, wird an Brasilien deutlich. Denn nach der Amtsenthebung Rousseffs jubelten Investmentbanker und reiche Großgrundbesitzer. Bereits bei dem Vorgänger von Bolsonaro  waren es allesamt Unternehmen, die von der Freigabe zur Plünderung des Amazonas profitierten. Doch seit der ultrarechte brasilianische Präsident Jair Bolsonaro  an der Macht ist, findet ein regelrechtes Abschlachten von Menschen statt, die Bolsonaro und sein Gefolge aufhalten wollen. Weiterlesen →

Tickende Zeitbomben durch alte Minen- Das Rätsel, als der Fluss in Slowakei sich orange färbte und Wildtiere tötet, wird zur „ökologischen Katastrophe“- Mine leak-Slovakia’s Slana River turns orange from contamination, kills wildlife and becoming ecological disaster

Erinnern Sie sich an die Eisenerzmine in Minas Gerais, Brasilien? Über 50 Millionen Tonnen mit Eisenerz, toxischen Schwermetallen und Chemikalien waren in den Rio Doce geflossen und war bislang die schlimmste  Umweltkatastrophe Brasiliens gewesen. Die Opfer warten bis heute auf Entschädigung. Doch nicht nur in Lateinamerika kommt es durch den Bergbau zu Umweltkatstrophen, sondern auch in Europa. In der Slowakei färbte sich ein Fluss plötzlich orange und wird zu einer ökologischen Katastrophe. Die Slowakei hat eine große Bergbauindustrie. Und das, was schon vermutet wurde, hat die Regierung in der Slowakei jetzt bestätigt. Das Wasser aus einer Eisenerzmine in der Ostslowakei hat den Fluss Slana verseucht. Und nicht nur alles Leben aus dem Fluss wurde ausgelöscht, auch die Anwohner, weiter oben am Fluss im slowakischen Dorf Nizna Slana, wo sich die Mine befindet, sind verzweifelt. Die Katastrophe könnte sich ausweiten, da der Fluss Slaná durch die Slowakei und Ungarn fließt und in die Theiß mündet. Die Theiß ist einer der größten Nebenflüsse der Donau. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass der Fluss mit Mangan, Arsen und Eisen kontaminiert ist und man befürchtet eine tickende Zeitbombe, denn laut dem Umweltminister sind weitere Umweltkatastrophen  in Form von unzureichend sanierten alten Minen nicht ausgeschlossen.  Weiterlesen →

Bußgelder für Restaurants und Supermärkte- Spanien verstärkt den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung- Restaurants and supermarkets face fines – Spain steps up fight against food waste

Supermärkte und Unternehmen könnten in Spanien mit Geldstrafen von bis zu 60 000 Euro belegt werden, wenn sie die Menge der weggeworfenen Lebensmittel nicht reduzieren. Die spanische Regierung hat das Gesetz verabschiedet. Das Parlament muss nun noch grünes Licht geben, bevor es in Kraft treten kann. Ungefähr ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Nahrung – 1,3 Milliarden Tonnen – wird weggeworfen. Und das, während ein großer Teil der Welt nicht genug zu essen hat. Lebensmittelverschwendung bedeutet auch, dass kostbare Ressourcen verschwendet werden: Wasser für den Anbau und Energie für Produktion, Verpackung und Transport.  „Wir retten Lebensmittel“. Frankreich und auch Italien haben bereits mit einem Gesetz im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung ein Zeichen gesetzt. Die Super­märkte spie­len eine zen­trale Rolle bei der Ver­rin­ge­rung der Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung. Zum einen werfen sie selbst ton­nen­weise ess­bare Lebens­mit­tel weg, weil ein Min­dest­halt­bar­keits­da­tum näher rückt oder eine braune Stelle ein Stück Obst oder Gemüse weni­ger ästhe­tisch erschei­nen lässt. In Spanien müssen Supermärkte und Unternehmen, die gegen das Gesetz verstoßen, können mit Bußgeldern von bis zu 60.000 € oder bis zu 500.000 € bei Wiederholungstätern rechnen. Weiterlesen →

Profitgier! Die schmutzigen Machenschaften – Wer profitiert vom Hunger in der Welt? -The global food crisis – Global hunger is rising! Who profits from world hunger?

Die Macht der Konzerne ist weitreichend. Wenn Unternehmen Marktmacht haben, werden sie politischen Einfluss suchen und erlangen und umgekehrt. 15 Jahre nach dem Lehman-Crash scheint für viele die Krise schon wieder vergessen. Die Lehman-Krise hatte sich von Amerika rund um den Globus ausgebreitet und letztlich die gesamte Weltwirtschaft lahmgelegt. Hatte man damals mit Immobilien spekuliert, was sie übrigens immer noch tun, profitiert die gigantische Zocker-AG jetzt von der enormen Preissteigerung von Öl, Erdgas, Getreide und sogar von dem knappwerdenden Wasser. Seit damals wurde, entgegen den Behauptungen seitens Politik und Notenbanken, die Krise jedoch nicht gelöst, sondern mit fragwürdigen Mitteln in die Zukunft verschoben. Und statt  die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft  hinter Schloss und Riegel zu bringen, durfte der Steuerzahler die Zeche bezahlen. Wenn es um ethisches Verhalten geht, warten Sie nicht auf die Regierung! Die Regierungen sind unerträglich langsam bei der Änderung der Gesetzgebung und werden stark von mächtigen Lobbygruppen beeinflusst und so darf weiterhin an der Börse gezockt werden, auch mit Nahrungsmittelen. Sogar der Gouverneur der Bank of England warnte vor einem „apokalyptischen“ Anstieg der Lebensmittelpreise. Doch der Krieg in der Ukraine, der Klimawandel und die Inflation fordern bereits überall auf der Welt ihren Tribut. War Ihnen bekannt, dass nur vier Konzerne den weltweiten Agrarhandel dominieren? Immer weniger und größere werdende Konzerne weiten ihre Kontrolle über Landwirtschaft und Ernährung aus, mit schlimmen Folgen. Immer mehr Nahrungsmittelkonzerne, Banken und Investmentfonds pachten langfristig Ackerland, sogar in den afrikanischen Entwicklungsländern. Weltweit steigen die Agrarpreise. Und nicht nur die Agrarpreise, sondern auch die Preise für Öl und Erdgas. War Ihnen bekannt, dass nur einige wenige Konzerne den Energiemarkt kontrollieren? Und es sind immer die gleichen Investmentbanken, die mit der Spekulation von Immobilen, Getreide, Öl und sogar vom Wasser profitieren. Am Anfang steht der Rohstoff – Die Schweiz ist mittlerweile Europas wichtigste Drehscheibe im Rohstoffhandel. Mehr als 500 Handelshäuser sind hier dank niedriger Steuern und schwacher staatlicher Kontrolle tätig. Während die Rohstoffhändler Milliarden verdienen, bleiben die Menschen der Förderländer arm und haben mit  Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden zu kämpfen. Sie werden von ihrem Land vertrieben oder umgebracht. Und für das Gewissen, gibt es Entwicklungshilfe, doch nicht für die Ärmsten dieser Welt, sondern für Konzerne, die sich in den Ländern der Ärmsten niederlassen und sie ausrauben. Monopoly im wahren Leben! Zocken auf Kosten der Ärmsten. Und während die Zahl der Hungernden dieser Welt steigt, steigen auch die Aktienkurse dieser Welt. Oder wie es bereits Jean Ziegler formulierte: „Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.“ Wer profitiert vom Hunger in der Welt? Weiterlesen →

Die globale Erwärmung hat begonnen, nicht in 50 oder 100 Jahren, sondern jetzt – Global warming has begun, not in 50 or 100 years, but now! ‘The treeline is out of control’: how the climate crisis is turning the Arctic green

Können Sie sich eine Arktis ohne Eis vorstellen? Nirgendwo auf dem Planeten geht die Erwärmung schneller vonstatten als in Spitzbergen und der Arktis. Die Forscher sind nicht mehr im Zweifel: Die globale Erwärmung hat begonnen, Norwegen wärmer und feuchter zu machen. Nicht in 50 oder 100 Jahren. Sondern jetzt. Nicht nur die Temperaturen steigen in Norwegen, sondern auch die Niederschläge. Der Regen fällt auf den Schnee und bildet eine Eisschicht auf der Tundra, wodurch die Weidebedingungen für Tiere sehr schlecht sind. Infolgedessen müssen die Rentiere weiter wandern, um weiden zu können. Die jüngsten und ältesten Rentiere sterben zuerst auf diesen Wanderungen. Auf  Grund des Klimawandels strömen immer mehr Rentiere nach Spitzbergen – und immer mehr müssen um dasselbe Futter kämpfen. Jetzt kommt eine weitere Bedrohung hinzu, die Landschaft hat sich in vielerlei Hinsicht verändert und zwar bedrohen Bäume eine uralte Lebensweise, die von Schnee und Eis abhängt. Wenn Tiere betroffen sind, gilt dies auch für die Menschen, die von ihnen abhängig sind. Wenn es einen Kipppunkt im klimatischen Gleichgewicht der Erde gibt, so haben wir ihn bereits weit hinter uns gelassen. Weiterlesen →

Die subventionierte Fleisch- und Milchindustrie zerstört nicht nur die Regenwälder, sondern machen uns auch krank – Meat and Dairy Consumption Are Destroying Earth’s Wildlife! Why Factory Farming Is The Largest Cause Of Animal Abuse

zur englischen Version Obwohl immer wieder auf die Verwendung von Tieren in China aufmerksam gemacht wird, wird nicht genug darauf geachtet, was hier in Europa passiert. Hinter verschlossenen Türen, die vor der Kontrolle der Öffentlichkeit und der Regierung verborgen sind, werden Millionen Tiere unter miserablen Bedingungen für Fleisch und Milch gehalten. In Deutschland werden jährlich etwa 33,2 Millionen Tonnen Milch von etwa 4,2 Millionen Milchkühe produziert. Deutschland ist nicht nur der größte Milchproduzent in der EU sondern mit etwa 8,3 Millionen Tonnen auch der größte Fleischproduzent. Das Ziel der industriellen Landwirtschaft ist es mit möglichst geringen Kosten möglichst viele tierische Produkte herzustellen. Wie krank ist das System der Fleisch- und Milchproduktion wirklich, die mit Milliarden Euro Subventionen unterstützt wird und sogar aufgrund der Energiekrise, noch mehr Geld erhalten soll? Obwohl 1990 eine Untersuchungs-Kommision des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre und zum Schutz der Erde feststellte, dass durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Maß ein Viertel oder mehr der klimarelevanten Emissionen vermieden werden könnte. Obwohl in der Untersuchung festgestellt wurde, dass die volkswirtschaftlichen Folgekosten der ernährungsbedingten Krankheiten, die schon damals etwa ca 25 Mrd. Euro/Jahr betrugen, durch pflanzliche Ernährung erheblich reduziert werden könnte, wurde Deutschland zum weltweit größten Fleisch- und Milchproduzenten. Paradox, wird doch genau die Branche mit Steuergelder gefördert, die nicht nur die Umwelt zerstört, sondern uns nachweislich krank macht, wie ja schon seit 30 Jahren bekannt ist. Und trotz Milliarden Euro jährlich an Agrarsubventionen bekommen diese „Täter“ auch noch weitere Milliarden Euro für Kühlhäuser, Lagerhaltung und Exporte. Die unsinnige Förderpolitik erhöht nicht nur das Leid der Tiere, sondern erhöht auch die Kosten für das Gesundheitssystem. Milliarden an Steuermitteln für die subventionierte Fleisch- und Milchindustrie,  die Regenwälder für Tierfutter zerstört.  Die so wichtigen Regenwälder werden nicht nur für Soja zerstört. sondern auch für Palmöl als Tierfutter. Und nicht nur Schlachtabfälle zerstören die Märkte in Afrika, sondern auch billige Milch. Für das gute Gewissen, gibt es Entwicklungshilfe mit großen Agrarkonzernen im Schlepptau! Die Fleisch- und Milchindustrie ist die drittstärkste Ursache für den Klimawandel und Europa ist der weltweit größte Fleisch- und Milchproduzent der Welt. Weiterlesen →