Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder Plastik benutzen!

plastic-planetSechs Millionen Tonnen Plastik. So viel Kunststoff gelangt jedes Jahr ins Meer. Tendenz steigend. Waren bisher vor allem die sichtbaren Wirkungen des im Meer treibenden Plastikmülls wie strangulierte Seelöwen und erstickte Vögel bekannt, warnen Chemiker und Meeresbiologen weltweit vor der toxischen Wirkung des Plastiks auf das Leben im Meer. Und es betrifft nicht nur die Meerestiere, sondern war Ihnen bekannt, dass Sie bereits Plastik im Blut haben? Der Plastikwahn und kein Ende in Sicht.

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Thailand verbietet Glyphosat und andere gefährliche Pestizide-Thailand to ban glyphosate and other high-profile pesticides

Während in Europa die Wiederzulassung von Glyphosat nach 2022 geprüft wird und in den USA die EPA  wegen erneuter Genehmigung der wichtigsten Roundup-Chemikalie verklagt wurde, protestieren in Thailand Dorfbewohner gegen die Verwendung des Herbizids Glyphosat. Eine von der Forest Industry Organization (FIO) beauftragte Firma soll  ihr Land für den Anbau von Eukalyptusbäumen roden. Sie sind entsetzt, denn Glyphosat könne durch Regen in die Wasserressourcen ihrer Gemeinden transportiert werden, was für ihre Gesundheit gefährlich wäre. Darüber hinaus würden wilde Produkte wie Pilze nicht in dem mit Herbiziden kontaminierten Boden wachsen, was ihre Lebensweise beeinträchtigt. Während in den USA die Zahl derer, die gegen BayerMonsanto  weiterhin klagen steigt, behauptet die EPA in den USA, dass Glyphosat keine Gefahr für den Menschen darstelle und auch in Europa müssen wir uns weiterhin von BayerMonsantos Glyphosat vergiften lassen. So will es das EU-Recht. In Thailand gehen jetzt von mehreren Dörfern die Menschen auf die Straße, denn sie wollen kein Glyphosat, sondern einen fruchtbaren Wald in der Nähe ihrer Gemeinden. Weiterlesen →

Die Ozeane sind die Müllhalden unserer Konsumgesellschaft! Schon wieder schwangere Pottwal-Mutter gestrandet, diesmal auf Gran Canaria! Pregnant whale washed up in Spain

Es wird leider zur traurigen, alltäglichen Nachricht, dass Wale tot angeschwemmt werden, weil sie Plastik gefressen haben oder es kommt zu Kollisionen zwischen Schiffen und Walen. Sie sind die Giganten der Meere, doch diese Giganten werden eines Tages ganz aus den Ozeanen verschwunden sein. Überall auf der Welt werden tote Wale angeschwemmt, so auch in Spanien. Nachdem 2019  mehrere tote Wale in Spanien angeschwemmt worden waren, ist es auf den Kanarischen Inseln während des Alarmzustands zu gleich neun Wal-Strandungen gekommen. Und auch Badegäste entdeckten nach dem Lockdown einen gestrandeten Pottwal, neuneinhalb Meter lang, etwa neun Tonnen schwer und schwanger. Zu den Hauptursachen für Vorfälle dieser Art gehören Kollisionen mit Schiffen, das Verwickeln in Fischernetzen und das Verschlucken von Plastik.  Weiterlesen →

Norwegen: Hunderte von Seevögeln sind tot, Fische und Muscheln sind verschwunden- Hundreds of Sea birds Along With Thousands of Mussels and Fish Mysteriously Die in Oslo Fjord

Norwegen hat nicht nur ein Problem mit seinem Staatsfond, übrigens ist der norwegische Pensionsfonds (The Government Pension Fund Global) mit einem Volumen von rund 900 Milliarden Euro der größte Staatsfonds der Welt, sondern auch mit der Natur. Norwegens Hauptstadt liegt an der Spitze des Oslofjords. „Wir sehen derzeit große Veränderungen und es gibt große Bedenken“, sagte Haakon Haaverstad, Meeresbiologe bei SNO, nachdem mehrere hunderte Seevögel tot angeschwemmt wurden. Der Oslofjord mit seinen kleinen Inseln ist eigentlich ein Erholungsort, doch das Ökosystem des Oslofjords ist trotz massiver Bemühungen um die Beseitigung von Abwasser und industrieller Verschmutzung stark unter Druck geraten. Wissenschaftler vermuten sogar, dass die Zahl der verendeten Seevögel mehrere Tausend beträgt. Weiterlesen →

„Hungerpandemie“ Nach COVID-19 ist Mega-Heuschreckenplage die nächste Herausforderung – Hunger Pandemic – After COVID-19 next challenge could be mega-sized locust attack!

„Es ist der Zorn der Natur“, so die Menschen, die zurzeit von der schlimmsten Heuschreckenplage seit Jahrzehnten betroffen sind. Während die Angst vor dem Coronavirus, auch bekannt als COVID-19, weiterhin die Schlagzeilen beherrscht, ist bei den Tieren Vogelgrippe und Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Doch eine weitere Plage wandert durch die Welt. Sie gilt als die älteste wandernde Plage: die Heuschreckenplage. In nur wenigen Minuten fressen sie ganze Felder und Weideflächen kahl. Besonders nach den erheblichen Niederschlägen eines Zyklons gibt es die bestmöglichen Bedingungen für die Entwicklung der wahrscheinlich schlimmsten Insektenplage, die die Welt seit mehr als 25 Jahren gesehen hat. Ihren Ursprung hat die Heuschreckenplage in der südlichen Arabischen Halbinsel im Bereich der Wüste Rub al-Chali durch Zyklon Mekunu und Zyklon Luban. Schwärme der Insekten fallen seit Monaten über Landstriche in Äthiopien, Kenia und Somalia her und auch Südsudan, Uganda und Tansania sind betroffen. Erste Schwärme verließen bereits 2019 die Wüstenregion in Richtung Jemen, Iran, Saudi-Arabien und erreichten Pakistan und sind jetzt in Indien angekommen. Die meisten Länder, die Heuschreckenschwärme bekämpfen, verwenden Organophosphat-Chemikalien. Doch diese Chemikalien besitzen toxische Eigenschaften, beeinträchtigen die neuronale Entwicklung und das Hormonsystem. Nach der „Hungerpandemie“ durch COVID-19 folgt eine weitere, diesmal durch eine Mega-Heuschreckenplage. Weiterlesen →

Tickende Zeitbombe Trinkwasser! Arsen belastet Trinkwasser weltweit! Es drohen Organschäden und Krebs! – Global threat of arsenic in groundwater

zur englischen Version Wir sollten uns um die Qualität unseres Wassers Sorgen machen, denn schon lange wird vor einer steigenden Gefährdung unseres Trinkwassers gewarnt. Deutschland gehört zu den größten Trinkwasserverschmutzern in der EU. Nicht nur Pestizide belasten unser Trinkwasser, sondern auch die Nitrat-Grenzwerte sind bei über der Hälfte aller deutschen Messstellen erhöht. Jetzt kommt auch noch Arsen hinzu, denn laut einer aktuellen Studie besteht für 220 Millionen Menschen auf der ganzen Welt das Risiko, mit Arsen kontaminiertes Grundwasser zu trinken. Arsen aus dem Trinkwasser kann Krebs verursachen, aber auch Hautkrankheiten hervorrufen. Arsen wird auch in Zusammenhang gebracht mit Entwicklungsstörungen, Herzerkrankungen, Diabetes und Störungen des Nervensystems und des Gehirns. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Trinkwasser, das mit toxischen Konzentrationen von Arsen belastet ist, bezeichnen viele Expertinnen und Experten als die grösste Massenvergiftung in der Geschichte der Menschheit. Weiterlesen →

‚Um dich herum niesen und husten alle‘: In europäischen Fleischfabriken haben Arbeiter Angst vor Covid-19 mangels Abstandhalten, Platz in Unterkünften und Masken, die sie selbst besorgen müssen – ‚Everyone’s on top of you, sneezing and coughing‘: life inside meat plants

zur englischen Version In vielen Ländern auf der ganzen Welt kommt es zu Ausbrüchen von Covid-19 in Schlachthöfen. Diese Entwicklung könnte laut Experten langfristige Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung haben. Jedes Jahr werden mehr als 150 Milliarden Tiere geschlachtet. Nicht nur die Tiere leben in großer Zahl auf engem Raum, sondern auch die „modernen Sklaven“. Mit einer Fleischproduktion von etwa 8 Millionen Tonnen ist Deutschland der größte Fleischproduzent Europas und nach China und den USA gehört Deutschland zu den größten Fleischexporteuren weltweit. Von den Ausbrüchen in den Fleisch- und fleischverarbeitenden Betrieben sind die USA am stärksten betroffen. Aber auch andere Länder mit stark konsolidierten Fleischversorgungsketten – Deutschland, Irland, Spanien, Australien, Brasilien, Kanada und Großbritannien – haben Probleme. Wie in Deutschland arbeiten auch in anderen Ländern Wanderarbeiter. Sie leben zum Teil unter unmenschlichen Bedingungen. Stellen Sie sich vor, in einem Schlachthof werden im Schnitt mehr als 25.000 Schweine pro Tag geschlachtet. Obwohl die „modernen“ Sklaven positiv auf Covid-19 getestet werden, müssen sie weiterarbeiten. Die Nahrungsmittelproduktion soll fortgesetzt werden, da die Regierungen versuchen, eine angemessene Versorgung sicherzustellen, auch wenn sie weite Teile der Wirtschaft schließen. Gefrorenes Fleisch in Kühlhäusern ist noch vorhanden, aber das Angebot könnte verringert werden, da die Exporte nach China zunehmen. In China ist nicht nur COVID-19 ausgebrochen, sondern auch die Afrikanische Schweinepest und die Vogelgrippe. 60% der Schweinefleischproduktion in China sind bereits eingebrochen. Während in Europa Migranten die überwiegende Mehrheit der Arbeitskräfte in der Fleischindustrie ausmachen, da viele aus Timor-Leste, Litauen, China, Polen, Südafrika, Rumänien, Bulgarien und Brasilien auf den Schlachthöfen als billige Arbeitskräfte arbeiten, sind es in den USA Latinos. Die Ausbrüche von Covid-19 auf den Schlachthöfen ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Fleischindustrie sich nicht um die öffentliche Gesundheit kümmert, nicht um die Arbeitnehmer, sondern nur um ihren Profit. Auch in Irlands Fleischfabriken haben Arbeiter Angst vor Covid-19 mangels Abstandhalten und Platz in Unterkünften und Masken, die sie selbst besorgen müssen. Weiterlesen →

Trotz Coronavirus: Der Handel mit Wildtieren aus Asien nach Europa boomt – Wildlife smuggling Indonesia: Birds jammed inside plastic water bottles recovered

Indonesien ist für den Raubbau wegen Palmöl bekannt und Orang Utans, aber auch für den Fledermauseintopf, trotz Corona. Außerdem gibt es in Indonesien trotz des Coronavirus immer noch die sogenannten ‘wet markets’. Auf diesen Märkten werden nicht nur Tiere, wie Fledermäuse, verkauft, sondern auch seltene Vögel. Die Polizei von Surabaya machte einen grausamen Fund, denn sie fanden Gelbhaubenkakadus, eine vom Aussterben bedrohte Art, in Plastikflaschen, die ins Ausland geschmuggelt werden sollten. Jedes Jahr werden in Indonesien mehr als 10.000 Papageien von Schmugglern gefangen, auch für Europa. Viele sterben bereits, bevor sie das Zielort erreicht haben. Obwohl bekannt ist, dass Lebendtiertransporte die größten Ursache für Infektionen und Seuchen sind, boomt der Handel auch mit Wildtieren weiter.

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Afghanistan – Der grausame Angriff auf Entbindungsstation -Sie kamen, um die Mütter zu töten – Afghan maternity ward attackers ‚came to kill the mothers‘

zur englischen Version Die Lage in Afghanistan eskaliert weiter, das zeigen die kaltblütigen Morde an 24 Frauen, Kindern und Babys in einem Krankenhaus in der afghanischen Hauptstadt. Die Afghanische Angreifer der Entbindungsstation kamen, um die Mütter zu töten. Afghanistan verzeichnet die tödlichste Woche nach dem Friedensabkommen zwischen den USA und den Taliban. Die afghanischen Taliban haben ein Verbindungsbüro im Golf-Emirat Katar, in Doha. Deutschland und die USA waren mit den Taliban übereingekommen, dass sie ein Verbindungsbüro in Doha, der Hauptstadt des Emirats Katar, eröffnen sollten. Doch auch wenn Afghanistan: als „sicheres Herkunftsland“ Seitens der Regierung bezeichnet wird, gehören Bombenanschläge, bewaffnete Überfälle und Entführungen seit Jahren in allen Teilen von Afghanistan zum Angriffsspektrum. Afghanistan zählt zu den gefährlichsten Ländern für Frauen. Armut, Gewalt und kulturelle Traditionen unterdrücken Millionen von Mädchen auf der ganzen Welt, so auch in Afghanistan. Trotzdem soll Deutschland jährlich etwa 430 Millionen Euro in Entwicklungshilfe für Afghanistan zahlen, davon mehr als 20 Millionen allein in die Sicherheit der Helfer. Jetzt sind in einer Entbindungsstation Mütter gezielt erschossen worden, sogar Neugeborene. Und es gab noch weitere brutale Attentate, so tötete am selben Tag ein Selbstmordattentäter bei einem separaten Angriff 24 Zivilisten bei einer Trauerfeier. Warnung: LeserInnen könnten beunruhigende Details in dieser Geschichte finden. Weiterlesen →

Nestlé in Vittel kontrolliert Wasser, Politik und Menschen! Bauern in Frankreich dürfen kein Wasser aus ihrem Land nutzen, da es Nestlé gehört!

Wie die Luft, die wir atmen, glauben wir, dass das unterirdische Wasser für jedermann zugänglich ist, doch die wertvolle Ressource gehört in den Vogesen Nestlé. Benoît ist ein Schafzüchter, der sich 2015 in den Vogesen niedergelassen hat, um eine Plantage mit 30.000 Apfelbäumen zu retten. Für seine 500 Schafe braucht er Wasser, doch er darf das Wasser auf seinem Land nicht verwenden, denn es gehört Nestlé. Er fährt bis zu fünfmal am Tag zu einem etwa zehn Kilometer entfernten Dorf, um dort seinen 1.000-Liter-Tank zu füllen. Seit vielen Jahren pumpt das multinationale Unternehmen Nestlé das tiefste Grundwasser der Vogesen in Hülle und Fülle, um jährlich 1,5 Milliarden Flaschen Mineralwasser für einen Umsatz von etwa 1 Milliarde Euro zu produzieren. Zu den verschiedenen Marken gehören Contrex, Hepar und Vittel. Angeblich hat Nestlé nicht einmal eine Genehmigung, so die aktuelle Recherche aus Frankreich. Bei dieser Geschwindigkeit sollte diese seltene und kostbare Ressource bald verschwinden. In Brasilien führte der Aktivist Franklin Frederick, Leiter der Bürgerbewegung für Wasser, einen langen Rechtsstreit gegen Nestlés übermäßige Ausbeutung eines Grundwasserspiegels. Nach mehreren Klagen in der Schweiz, dem Hauptsitz des multinationalen Unternehmens und in Brasilien musste Nestle letztendlich das Handtuch werfen.  In Vittel gibt es kein Wasser mehr. Immer wieder wehren sich verzweifelte Menschen, weil Nestlé ihnen das zum Leben notwendige  Wasser stiehlt. Weiterlesen →