R.I.P. Südafrikanische Umweltaktivistin Fikile Ntshangase – Gegnerin der Erweiterung der Kohlenmine ermordet – South African Environmental Activist, Fikile Ntshangase, Shot Dead In Her Home

zur englischen Version Wer gegen Umweltverbrechen protestiert, lebt gefährlich. „Ich kann mein Volk nicht verkaufen und wenn nötig, muss ich für mein Volk sterben,“ das waren die letzten Worte der südafrikanischen Umweltaktivistin Fikile Ntshangase, die gegen die Erweiterung einer Kohlenmine kämpfte. Sie wollte nur ihr Land schützen und andere ermutigen, dasselbe zu tun. Die Mine sollte ausgerechnet in der Nähe des Hluhluwe-Imfolozi-Parks, dem ältesten Naturschutzgebiet Afrikas, erweitert werden. Vier Männer drangen in ihr Haus und erschossen sie. Fikile Ntshangase wurde nur 65 Jahre alt. Der Hluhluwe-Imfolozi-Park ist einer der landschaftlich reizvollsten Nationalparks Südafrikas und vor allem durch seine reiche Population an Breitmaulnashörnern bekannt, welche akut vom Aussterben bedroht sind. Dass die Konzerne nicht vor Naturschutzgebieten halt machen, zeigte der Fall in Simbabwe, als chinesische Firmen im Hwange-Nationalpark Kohle abbauen wollten. Durch weltweiten Protest konnte verhindert werden, dass auch dieser Nationalpark wegen Rohstoffen zerstört wird. Südafrika hat eine bedeutende Umweltaktivistin verloren. Mama Ntshangase, wie sie auch genannt wurde, war ein prominentes Mitglied der Mfolozi Community Environmental Justice Organization, die das Verbot für den Ausbau der Tagebaumine, einer der größten des Landes, aufrecht erhalten wollte. Die Bergbaulizenz umfasst 22.000 Hektar. Auch Deutschland bekommt Steinkohle aus Südafrika, während die Bevölkerung an Gesundheitsschäden leidet und die Umwelt zerstört wird. Weiterlesen →

Angreifer stürmen Schule im Kamerun und töten mehrere Kinder – Gunmen Storm Cameroon School, Kill Six Children

zur englischen Version Es sind schreckliche Bilder, die uns aus dem Kamerun erreichen, nachdem Kinder in einer Schule von einer Gruppe Männer angegriffen und getötet wurden. Ihr einziges Verbrechen war, zur Schule zu gehen, um zu studieren, damit sie eine bessere Zukunft haben können. Wie schlimm es um den Kamerun steht, ist noch kaum an die Öffentlichkeit gedrungen. Mehr als eine halbe Million Menschen wurden vertrieben. Human Rights Watch forderte die separatistischen Kämpfer im englischsprachigen Raum Kameruns dazu auf, ihre Angriffe auf Schulen, Schulkinder und Lehrer im Nordwesten und Südwesten des Landes zu stoppen, nachdem eine Schülerin von separatistischen Kämpfern verstümmelt wurde, als sie von der Schule nach Hause kam. Die Separatisten fanden Bücher in ihrer Tasche. Dieser Fall ist kein Einzelfall. Es ist die schlimmste Gräueltat seit der Wiederaufnahme des Schuljahres Anfang dieses Monats, als Männer auf Motorrädern und in Zivil gegen Mittag die zweisprachige Schule in der Stadt Kumba im Südwesten des Landes angriffen. Sie stürmten mit Waffen und Macheten die Schule und töteten mindestens sechs unschuldige Kinder und verletzten weitere zwölf Kinder schwer. Es sind Kinder, deren einziges Vergehen es ist, dass sie für ein besseres Leben Bildung wollen. Es erinnert an das schreckliche Schicksal der 276 Mädchen, die am 14. April 2014 aus einer Schule im nigerianischen Chibok von der Terrorgruppe Boko Haram entführt wurden. Grund für die Entführung ist die Tatsache, dass Boko Haram westliche Bildung und Schulen für Mädchen verabscheut. Es sind unschuldige Schulkinder, die auch im Kamerun entführt, verstümmelt oder getötet werden.  Das Massaker an kleinen Kindern in ihrem Klassenzimmer erschüttert Kamerun. Weiterlesen →

Sind zukünftige Wasserkriege unvermeidlich? Lebensbedrohliche Dürre für die Armen! – Will The Next War Be Fought Over Water?

zur englischen Version Bis 2025 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in einer wasserarmen Region leben. Im Laufe des nächsten Jahrhunderts könnte die Wahrscheinlichkeit grenzüberschreitender Konflikte um Wasser um 95% steigen. Südafrika zum Beispiel leidet unter einer bedrohlichen Wasserkrise, doch in der Krise geht es nicht darum, zu wenig Wasser zu haben, um den Bedarf zu decken. Es ist eine Krise des Wassermanagements, die so schlimm ist, dass Millionen von Menschen – und die Umwelt – leiden. „Wenn wir nicht sofort handeln, haben wir möglicherweise nirgendwo mehr Wasser,“ so Präsident Cyril Ramaphosa. War Ihnen bekannt, dass Südafrika für Europa Weintrauben, Zitrusfrüchte und sogar Avocados anbaut, während Millionen Menschen kein Wasser haben? Während Golfplätze und Hotelanlagen mit grünem Rasen protzen, leidet die arme Bevölkerung unter Wassermangel. Viele Länder weltweit leiden unter einer Wasserkrise, 17 Länder stehen kurz vor dem „Day Zero“, doch nirgends wird es so deutlich wie in Südafrika – wer sich Wasser leisten kann, bekommt es auch. In vielen Ländern der Welt werden Menschen, die für ihr Wasser kämpfen, ermordet oder verschwinden spurlos. Welche grundlegende Rolle Wasser als Lebenselixier aller Lebensformen spielt, ist klar: Wasser ist Leben. Experten sagen voraus: Der Rohstoff Wasser wird in den nächsten Jahrzehnten wichtiger werden als Öl: In vielen Ländern ist die Krise längst da, so auch in Südafrika. Krieg ums Wasser: Was wie der Titel einer blutigen Wüstensaga klingt, könnte in vielen Gegenden der Welt bald Wirklichkeit werden, in einigen Ländern ist er sogar bereits da. In Südafrika protestieren die Menschen. Sie wollen Wasser. Präsident Ramaphosa wendete sich in einem offenen Brief an die Bevölkerung und sagte, dass eine jahrzehntelange Dürre das Wassersystem immens unter Druck gesetzt und verheerende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Gemeinden habe. Besonders von der Wasserkrise betroffen sind Eastern Cape, Northern Cape, Western Cape, Free State und  Mpumalanga. Fakt ist, es herrscht eine lebensbedrohliche Dürre in Südafrika. Weiterlesen →

Top! Französischer Bauer hat nach 15 Jahren Kampf gegen Monsanto gewonnen – French farmer wins protracted legal battle against Monsanto

zur englischen Version Paul François hatte im April 2004 versehentlich Dämpfe des Monsanto-Unkrautvernichters Lasso eingeatmet. Ihm wurde daraufhin schlecht, er spuckte Blut aus und musste in die Notaufnahme. In den folgenden Jahren musste der Bauer aus dem westfranzösischen Bernac immer wieder ins Krankenhaus. Er leidet bis heute unter den Folgen der Vergiftung. Francois ist überzeugt, dass Monsanto von der Gefährlichkeit des Herbizids wusste, das 2007 in Frankreich verboten wurde. Lasso war bereits 1985 in Kanada vom Markt genommen worden, in den 1990er-Jahren dann auch in Großbritannien und Belgien. 2012 machte ein französisches Gericht Monsanto für die Vergiftung des Landwirtes verantwortlich – eine Premiere in Frankreich. Doch der Kampf ging weiter, denn Monsanto legte Berufung ein und behauptete, wie schon bei Glyphosat, dass das Herbizid nicht gefährlich sei. 15 Jahre hat Bauer Paul François vor Gericht gegen BayerMonsanto gekämpft und nun in letzter Instanz Recht bekommen. Er wurde von dem Herbizid Lasso vergiftet, urteilten die Richter. Weiterlesen →

Super! Zum Schutz der biologischen Vielfalt – Peru bleibt weiterhin frei von transgenen Kulturen – GMO-free Peru – Everything Is Organic – Peru Bans GMO Crops Until 2035

zur englischen Version Weltweit sollten sich die Länder ein Beispiel an Peru nehmen. Was peruanische Bauern am meisten fürchten bezüglich GMO, ist der Verlust der biologischen Vielfalt. Dem unermüdlichen Kampfgeist der Quechua-Indianer, die die Nachfahren der einst so stolzen Inkas sind, ist es zu verdanken, dass 2011 ein zehnjähriger Bann auf GMO-Pflanzen in Kraft trat. Doch nächstes Jahr läuft in Peru das 10-jährige Moratorium für gentechnisch modifiziertes Saatgut aus. Peru bleibt auch weiterhin frei von transgenen Kulturen und zwar um weitere 15 Jahre! Der peruanische Kongress hat die Verlängerung des Moratoriums genehmigt. Es war das Ergebnis einer intensiven Arbeit der Organisationen, die die biologische Vielfalt verteidigen. Weiterlesen →

Der pure Wahnsinn! Fleischlobby will Konkurrenten Veggie-Burger loswerden, daher stimmt EU-Parlament ab, ob Begriffe wie „Burger“ für pflanzliche Produkte verboten werden sollen! Farmers ask EU parliament to ban terms such as ‚veggie burger‘

zur englischen Version Inmitten eines klimatischen und ökologischen Notstands haben die EU-Staaten sich auf eine Reform der fast 400 Mrd. Euro Agrarpolitik verständigt, die  Klima und biologische Vielfalt völlig ignoriert.  „Greenwashing übelster Sorte“ sagen sogar die Umweltschutzverbände. Die Fleisch- und Milchindustrie ist die drittstärkste Ursache für den Klimawandel und Europa ist der weltweit größte Fleisch- und Milchproduzent der Welt. Und da sich die industrielle Landwirtschaft mit all ihren Skandalen verzockt hat, wurde bereits die Fleischproduktion von der EU mit  15 Mio. Euro finanzieller Hilfe angekurbelt. Und nicht nur die Fleischlobby, sondern auch das „Trinken“ von Milch wird mit 100 Millionen Euro von der EU gefördert. Die EU-Agrarminister unter der Leitung von Bundesagrarministerin Julia Klöckner hatten nicht nur eine milliardenschwere Agrarreform auf der Tagesordnung, sondern auch die  Kennzeichnung von Lebensmitteln. Schließlich soll der Verbraucher geschützt werden, eigentlich, denn schon lange sollte bekannt sein, dass die EU, nur weil billiger, Obst und Gemüse in Afrika anbaut. Ausgerechnet das EU-Parlament, welches mit „Green Deal“ wirbt, wurde von der Fleischlobby aufgefordert, Begriffe wie „Veggie-Burger“ zu verbieten, zum Schutz der Verbraucher, heißt es. Erst sorgte die Milchlobby für einen Eklat, als sie forderte, dass VEGANE Werbung im TV verboten werden sollte, jetzt könnten Restaurants und Geschäfte in der Europäischen Union von der Vermarktung von Produkten wie „vegetarische Burger“ oder „vegane Wurst“ ausgeschlossen werden, so will es die Fleischlobby. Die arme Tomate, darf sie dann in Zukunft nicht mehr „Fleischtomate“ genannt werden? Oder wie sieht es mit Kopfsalat aus oder Scheuermilch? Oder nehmen wir Leberkäse, es ist kein Käse, der Leber enthält. Paradox, die Bezeichnung „Frischmilch“ ist erlaubt, obwohl die Milch gar nicht frisch ist. Die Kennzeichnung von Lebensmitteln wird von der EU mit großem Ernst betrieben, heißt es. Daher werden ja auch die Zutaten in zum Beispiel Tiefkühlkost nicht gekennzeichnet? Das EU-Parlament stimmt ab, ob Begriffe wie „Burger“ für pflanzliche Produkte verboten werden sollen. Zugleich wird über eine weitere Verschärfung für pflanzliche Milchalternativen abgestimmt, sicher nicht zum Schutz des Verbrauchers, sondern zum Schutz der industriellen Landwirtschaft, die sich mit all ihren Skandalen verzockt hat. Immer mehr Menschen wollen die Grausamkeiten, die aus der Fleisch- und Milchindustrie kommen, nicht mehr unterstützen. Weiterlesen →

Immer noch bittere Schokolade! Kinderarbeit in Ghana und auf Kakaofarmen der Elfenbeinküste steigt – Bitter chocolate! Child labour rising in Ghana and Ivory Coast’s cocoa farms: Study

zur englischen Version Auf den Kakaoplantagen werden Kinder ausgebeutet, um Süßigkeiten billig herzustellen, aber teuer zu verkaufen.  Das letzte Stück Schokolade, das Sie gegessen haben, hat wahrscheinlich seinen Ursprung in Westafrika, wo zwei Drittel der Kakaobohnen produziert werden. Obwohl die großen Schokoladenhersteller wie Nestlé und Mars bereits 2001 ein Abkommen zur Beendigung von Kinderarbeit unterzeichnet haben und obwohl 2010 die Konzerne wie Mars, Hershey, Nestle und Cargill sich darauf einigten, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit in Ghana und den Kakaosektoren der Elfenbeinküste bis 2020 um 70 Prozent zu reduzieren, ist die Zahl der Kinder, die auf den Plantagen ausgebeutet werden, sogar noch gestiegen. In Westafrika arbeiten schätzungsweise 2,1 Millionen Kinder auf Kakaoplantagen und laut einer aktuellen Studie steigt die Kinderarbeit in Ghana und auf den Kakaofarmen der Elfenbeinküste an. Seitdem bekannt wurde, dass Versklavung von Kindern zum Alltag auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste gehört, kämpfen die großen Schokoladenhersteller, u. a. auch Nestlé, um das Vertrauen der Verbraucher. Doch nicht nur Millionen Kinder werden immer noch auf den Plantagen ausgebeutet, sondern als die Elfenbeinküste und Ghana die Abholzung durch Kakao verhindern wollten, setzte die Industrie sie unter Druck. Die Nachfrage nach Schokolade treibt die Entwaldung in der Elfenbeinküste voran, die mehr als ein Drittel des weltweiten Kakaos produziert.1960 hatte die Elfenbeinküste etwa 12 Millionen Hektar Wald. Heute sind fast drei Viertel dieses Waldes verschwunden! Es wird weiter abgeholzt, auch in Naturschutzgebieten, und Millionen Kinder  verrichteten gefährliche Arbeiten. Sie ernteten zum Beispiel mit einer Machete Kakaoschoten, schleppten Säcke mit Kakaobohnen oder Wasser für die Behandlung mit Insektiziden. Die Schokoladenindustrie bezahlte sogar für Studien, die zeigen, dass Schokolade gesund sei. Weiterlesen →

Kippt das Ökosystem? In Namibia werden Tausende von Robbenföten an Land gespült – Estimated 5,000 Cape fur seal foetuses found on Namibian coast

zur englischen Version Es sind traurige Bilder – der Strand übersät mit toten Robbeföten. Das fürchterliche Drama spielt sich an den Ufern Namibias ab, Tausende Robbenbabys wurden bei einem mysteriösen Massensterben in der Kolonie in Namibia tot aufgefunden. „Das ist tragisch, da es einen großen Teil der Nachkommen ausmacht, die bis Ende November erwartet werden“, sagt die Naturschutzorganisation. Auf der Halbinsel Pelican Point an der Atlantikküste Namibias, einem Touristenziel, das für seine Robbenkolonie und seine Delfine bekannt ist, wurde der Welpenfriedhof entdeckt. Bislang wurden über 5000 tote Föten an Land gespült. Seehunde kommen hauptsächlich an den Küsten Namibias und Südafrikas vor, wobei die Weibchen im November und Dezember ihre Robbenbabys gebären. Wenn es an Nahrung mangelt, verlassen sie oft ihre Jungen oder brechen ihre Schwangerschaft ab. Robben können ihre Jungen natürlich abtreiben, wenn es an Nahrung mangelt. Überall auf der Welt sterben Meeresbewohner, weil sie nicht mehr genug Nahrung finden, so auch in Alaska, wo Hunderte tote Wale, Robben und Tausende tote Seevögel verhungert angeschwemmt wurden. Weiterlesen →

Kritiker nicht erwünscht! Neue Dokumente enthüllen, wie die Tierzuchtindustrie Kritiker überwacht und bestraft – New Documents Reveal How the Animal Agriculture Industry Surveils and Punishes Critics

zur englischen Version Die Industrie, die von der Ausbeutung und dem Missbrauch von Tieren profitiert, versteckt sich hinter einer Mauer der Geheimhaltung. Damit der Verbraucher nicht erfährt, was bei der Herstellung von Fleisch, Milchprodukten, Eiern, usw. tatsächlich geschieht, haben die ersten Länder bereits Gesetze verabschiedet, die Tierschützer kriminalisieren.  Die Tierzuchtindustrie hat jahrzehntelang dafür gekämpft, die Offenlegung von Informationen über Einrichtungen zu verhindern, in denen Tiere als Nahrung aufgezogen werden. Sie weiß, dass die Verbraucher aufhören würden, Verbraucher zu sein, wenn sie selbst die Realität sähen. Diese Industrie würde infolge dessen schnell aufhören zu existieren. Regelmäßig decken Tierschützer auf, unter welcher Grausamkeit Tiere in der Massentierhaltung leiden. Und da die Massentierhaltung wächst und immer mehr Tierqualen auf Höfen aufgedeckt werden, heißt es auch in Deutschland, übrigens der weltweit größte Fleischproduzent:  „Wir werden das Geflecht der Tierrechtler analysieren, Missstände an den entsprechenden Stellen melden und unsere Mitglieder über deren Tun informieren.“ Schon lange ist bekannt, dass Gegner des Chemieriesen Bayer-Monsanto auf der „Abschussliste“ stehen, doch auch Tierschützer sind betroffen. Neue Dokumente enthüllen, wie die Tierzuchtindustrie Kritiker überwacht und bestraft. So musste eine angesehene Tierärztin viele Angriffe ertragen, nachdem die Industrie wegen ihrer Kritik an Fabrikfarmen „alarmiert“ war. Weiterlesen →

Noch mehr hochbelastete Lebensmittel aus China? Entschlüsseltes System zeigt, wie leicht von China falsch etikettierte und potenziell gefährliche Produkte die globalen Gesundheits- und Zollbehörden umgehen können – How a Chilean raspberry scam dodged food safety controls from China to Canada

zur englischen Version China ist Exportweltmeister auch bei Lebensmitteln. Und weil immer mehr Länder vor den hochbelasteten Lebensmitteln aus China warnen, China ist bekannt für seine gefälschten Lebensmittel, nutzt China andere Länder als Hintertür für den Export potenziell gefährlicher Tiefkühlkost. Während China die Sicherheit importierter Lebensmittel sehr genau nimmt, achtet China kaum darauf, was es in die ganze Welt liefert. Nachdem bereits aufgedeckt wurde, dass Neuseeland als Hintertür genutzt wird, um chinesische Produkte auf den Markt zu bringen, wurde auch in Chile aufgedeckt, dass Chile für Beeren als Hintertür missbraucht wird. Das funktioniert so: Gemüse aus China wird nach Neuseeland geschickt, wo es mit bekannten Marken gemischt wird und in Länder exportiert wird, die Tiefkühlkost aus China meiden. Genau so mit den Beeren, die aus China kommen und die dann auf Grund des Prestiges des Landes in Bezug auf die Produktionsqualität als chilenische Produkte exportiert und dann an den ahnungslosen Verbraucher verkauft wird. Australien hatte nach Bekanntgabe, dass das Gemüse nicht aus Neuseeland kommt, sondern aus China, den Import dieser Ware eingestellt. Das Gemüse stammt nicht nur aus China, sondern vermeidet auch die Prüfung chemischer Rückstände, indem es durch die Hintertür kommt. Auch der chilenische Himbeer-Betrug sorgt nicht nur in Chile für Empörung und Entsetzen. Die preiswerten gefrorenen Beeren aus China wurden an eine Verpackungsanlage in Zentralchile geliefert, dort neu verpackt und in hochwertige Bio-Produkte aus Chile umbenannt, Norovirus inklusive. Europa macht übrigens kein Geheimnis daraus, dass die Tiefkühlware aus China kommt, denn Europa gehört sogar zum Hauptexportmarkt für gefrorenes Obst und Gemüse aus China. Kein Wunder, dass die Chinesen, aber auch Verbraucher aus anderen Ländern, die chinesischen Produktionen nicht mehr essen wollen. Haben Sie Appetit auf Maden, Antibiotika & Arsen? All das, was wir Verbraucher meiden wollen, kommt mit den Lebensmitteln aus China: Pestizide, Hormone, Antibiotika und giftige Chemikalien. Das entschlüsselte System zeigt, wie leicht falsch etikettierte und potenziell gefährliche Produkte die globalen Gesundheits- und Zollbehörden umgehen können. Noch lukrativer konnte konventionelles Obst als „Bio“ umetikettiert werden, da so höhere Preise erzielt werden. Weiterlesen →