Der Ausverkauf West Papua für Palmöl- Die „vergessenen“ Menschen werden eingesperrt, gefoltert oder ermordet – Selling Out West Papua – ‘Injustice’ for West Papuans whose land was sold out from under them

In West-Papua sind die größten noch verbliebenen Regenwälder Asiens. Der indonesische Teil Neuguineas ist zurzeit Schauplatz einer schrecklichen Zerstörung von einer einzigartigen Natur. Immer wieder kommt es durch das indonesische Militär zu Übergriffen auf West-Papua. Sogar chemische Waffen sollen über den Dörfern in den Bergen abgeworfen worden sein. Auch die neuseeländische Regierung hat sich bereits eingeschaltet, denn der Einsatz von weißen Phosphorwaffen ist nach internationalem Recht verboten. Die dort lebenden Indigene werden eingesperrt, gefoltert oder ermordet. In West-Papua wurden Tausende Zivilisten vertrieben und Menschen werden von indonesischem Militär erschossen. Und nicht mal vor Frauen, die im Busch ihre Kinder gebaren, machten sie halt, die Babys starben. Man nennt Papua-Neuguinea auch die „Schatzinsel“, denn es gibt hier nicht nur Öl und Gold. Nachdem die Konzerne die Regenwälder von Sumatra und Borneo zerstört haben, drängt die Palmöl-Industrie nun in neue Regionen wie West-Papua. In den letzten 30 Jahren wurde der Archipel mit Ausnahme von West Papua großflächig abgeholzt. Die „Schatzinsel“ Papua-Neuguinea – mit ihren Vulkanen und Regenwäldern ist bitterarm – trotz Öl und Gold. Die Regenwälder von Papua werden wegen der wertvollen Hölzer rücksichtslos abgeholzt und in China verarbeitet, bevor es auf der ganzen Welt verkauft wird, hauptsächlich für Möbel und Bodenbeläge, ohne dass dabei auf Natur- und Umweltschutz oder auf das empfindliche ökologische Gleichgewicht des Regenwaldes geachtet wird. Befürchtungen, dass die Regenwälder des indonesischen Papua das neue Opfer für Palmöl sind, haben neue Recherchen bestätigt. Weiterlesen →

6 Jahre nach der Flint-Wasserkrise wird Michigans Ex-Gouverneur angeklagt – 6 years after Flint water crisis, Michigan’s ex-governor to face charges

zur englischen Version „Die Gewährleistung der Wasserqualität in Flint und die Unterstützung der Menschen und der Stadt haben für mich und mein Team oberste Priorität,“ twitterte Rick Snyder. Jetzt wurde der ehemalige Gouverneur von Michigan sechs Jahre nach der Flint-Wasserkrise  angeklagt. Die bahnbrechenden Anklagen könnten den ehemaligen Gouverneur von Michigan in den USA für bis zu einem Jahr ins Gefängnis bringen. Die Bleikatastrophe von Flint erlangte weltweit Aufmerksamkeit, nachdem berichtet wurde, dass während Flint mit einer Wasserkrise zu kämpfen hat, der Getränkegigant Nestlé in nur zwei Stunden Entfernung nur 200 US-Dollar pro Jahr für die Abfüllung von Wasser zahlte, während die Menschen in Flint für Gift-Wasser viel Geld zahlen mussten. 2017 hatte die Stadt laut einem Bericht aus der New York Times 8002 Briefe verschickt, um 5,8 Millionen Dollar an unbezahlten Rechnungen für Wasser und Kanalisation zu bekommen. Für den Fall, dass die Hausbesitzer nicht bezahlen, drohte ihnen die Zwangsvollstreckung und die Zwangsräumung. Die Anwohner waren aufgebracht und weltweit schlossen sich Menschen diesem Protest durch Petitionen an. Denn wie konnte es sein, dass der Bundesstaat Michigan, der damals immer noch mit den Auswirkungen seines Grundwasser-Managements zu kämpfen hatte, auch nur in Betracht zog, einer ausländischen Firma, die jährliche Profite in Milliardenhöhe daraus zog, noch mehr Wasserentnahme zu erlauben? Die Bürger wurden über zwei Jahre mit verseuchtem Wasser versorgt. 2014 wurde die Wasserversorgung von Flint umgestellt. Statt das Wasser wie bisher aus Detroit zu beziehen, sollte es kostengünstig aus einem nahe gelegenen Fluss kommen. Dazu wurde es durch alte Rohre in die Stadt geleitet. Weil das Wasser nicht ausreichend behandelt wurde, löste es Blei aus den Leitungen – die 100.000 Bewohner der Stadt klagten vermehrt über schlechte Gerüche, Kopfschmerzen und Hautausschläge. Der frühere Gouverneur von MIchigan Rick Snyder, soll bereits im Oktober 2014 von einem Ausbruch der Legionärskrankheit in Flint gewusst haben, als noch viel Zeit blieb, um Leben zu retten. Nach sechs Jahren, acht Monaten und drei Wochen, seit Flints Trinkwasser kontaminiert wurde, stehen Snyder, sein Gesundheitschef Nick Lyon und mindestens sieben weitere Ex-Beamte wegen ihrer Rolle im Skandal vor Gericht. Weiterlesen →

Roboter im Aufwind: Firmen zeigen flauschige Haustiere und Haushaltshelfer auf der CES – Robots rising: Firms debut fuzzy pets, household helpers at CES

Auf der ersten vollständig virtuellen Consumer Electronics Show stellten Firmen KI-fähige Gadgets vor, die das Zuhausebleiben während der COVID-19-Krise einfacher, sicherer und weniger frustrierend machen sollen. Erschöpft von der Isolation, den zusätzlichen Aufgaben und schlaflosen Nächten der Coronavirus-Pandemie? Holen Sie sich einen Roboter zur Hilfe. 2020 stellte Samsung über seine Tochtergesellschaft STAR Labs Neon „künstlicher Mensch“ vor. Neon produziert realistische digitale Menschen zu Hause, die Gespräche führen und sich wie Menschen verhalten sollen. Doch da viele Menschen sich während der Pandemie Haustiere wünschen, um ihre Isolation zu erleichtern, gibt es auf CES2021  KI-Haustiere. Tatsächlich wurden so viele Tiere aus Tierheimen adoptiert, dass mancherorts ein Mangel entstand. Aber wenn Sie es verpasst haben, ein echtes Haustier zum Kuscheln zu adoptieren, machen Sie sich keine Sorgen. Die japanische Firma Vanguard Industries bietet einen pelzigen Roboter namens MOFLIN an, der liebevoll gurrt, sich an Ihre Hand schmiegt und es offensichtlich mag, gestreichelt zu werden. Der pelzige Kuschelroboter, der einem Tribble aus der Fernsehserie Star Trek ähnelt, verfügt über Sensoren und einen Algorithmus, der es ihm ermöglicht, aus seiner Umgebung und menschlichen Interaktionen zu lernen. Mit der Zeit entwickelt der MOFLIN seine eigene, einzigartige Persönlichkeit, um ihn noch mehr wie ein echtes Haustier zu machen. Der pelzige Roboter, der auf der CES den Preis für die beste Innovation im Bereich Robotik erhielt, wird ab diesem Frühjahr erhältlich sein. Was er kostet, ist noch nicht bekannt – aber zumindest ist er stubenrein. Und auch für Eltern gibt es wieder Neuheiten, denn das neue Online-Baby ist bereits geboren. Weiterlesen →

Chinesisches Umerziehungslager -systematisch entmenschlicht, gedemütigt und einer Gehirnwäsche unterzogen- ‚Our souls are dead‘: how I survived a Chinese ‚re-education‘ camp for Uighurs

Das Uno-Menschenrechtsgremium geht davon aus, dass in China mehr als eine Million Uiguren in Haft sind. Und obwohl der UNO das bekannt ist, wurde China trotz des grausamstem Völkermords der Welt, incl. Zwangsabtreibung, Sterilisation und Konzentrationslager, in den UN-Menschenrechtsrat gewählt. Und es betrifft nicht nur die Uiguren, denn in China findet eine Säuberungswelle gegen Religionsgemeinschaften statt. Nachdem ein unabhängiges Tribunal feststellte, dass die Tötung von Häftlingen in China wegen Organtransplantationen anhält, und dass zu den Opfern inhaftierte Anhänger der verfolgten Falun-Gong-Bewegung gehören, wurde jetzt auch die vollkomme Überwachung der Tujia- und Miao-Stämme aufgedeckt. Ähnlich wie die Uiguren und Tibeter werden die Tujia- und Miao-Stämme als ethnische Minderheitengruppen bezeichnet. Kürzlich ist Chinas Geheimnisse der Gesichtserkennungs- und Überwachung in großem Umfang durchgesickert. Die chinesische Regierung verfolgt die Identität jedes Bürgers – auch der Kinder – bei der Ankunft und beim Verlassen ihrer Häuser. Sie verwandeln die Häuser der Menschen in Gefängnisse. ‚Unsere Seelen sind tot, wie ich ein chinesisches Umerziehungslager für Uiguren überlebte,“ ist die Geschichte einer Frau, die man aus Frankreich lockte und in China wegsperrte. Weiterlesen →

Kinderhandel in Afrika! – Babys aus Kinderhandel-Ring in Kamerun gerettet – Child Trafficking in Africa – Babies rescued in Cameroon child trafficking bust

Vier Babys wurden während einer Strafverfolgungsoperation in der kamerunischen Hauptstadt Yaounde vor dem Menschenhandel gerettet. In einer Erklärung heißt es, dass die Babys im Alter zwischen zwei Tagen und sechs Monaten unmittelbar nach der Rettungsaktion in ein Gesundheitszentrum gebracht wurden. Sechs Personen wurden unter anderem wegen Handel mit Kindern und Entführung von Eltern festgenommen. In einem Verhör bestätigten sie, dass der Kaufpreis eines Säuglings zwischen 1.800 US-Dollar bis 5.000 US-Dollar beträgt. Nachdem drei kleine Kinder auf einer Ladefläche eines Lastwagens tot aufgefunden worden waren, wurden die Operationen gegen Menschenhandel in Kamerun verstärkt. Die toten Kinder waren zwei, vier und sechs Jahre alt und waren von ihren Eltern als vermisst gemeldet worden. Patricia Asta von der örtlichen NGO Children’s Rights bestätigte, dass die Entführungen von Kindern in zentralafrikanischen Staaten zugenommen hat, da viele kinderlose Paare und Mütter bereit sind, auf dem Schwarzmarkt Kinder zu kaufen. Kamerun ist ein Herkunfts-, Transit- und Zielland für Kinder, die Menschenhandel, insbesondere Zwangsarbeit, ausgesetzt sind. Bei einzelnen Menschenhandel-Aktionen werden in der Regel höchstens zwei oder drei Kinder gehandelt, beispielsweise wenn ländliche Eltern ihre Kinder einem scheinbar wohlwollenden Mittelsmann übergeben, der den Eltern Bildung und ein besseres Leben verspricht. Eine von der kamerunischen Regierung durchgeführte Studie ergab, dass 2,4 Millionen Kinder aus den zehn Regionen Kameruns zur Prostitution gezwungen werden, oder als Sklaven in Minen, auf Tee- oder Kakaoplantagen missbraucht werden oder sie werden an weit entfernte Orte transportiert und müssen als Taschendiebe, Bettler und Drogenkuriere arbeiten. Weiterlesen →

Top-Supermärkte und Fastfood-Ketten im Zusammenhang mit der Entwaldung in Brasilien – Top Supermarkets And Restaurants Linked To Mass Deforestation In Brazil

zur englischen Version Die Entwaldung im brasilianischen Amazonas-Regenwald erreichte 2020 ein 12-Jahres-Hoch. Die Zerstörung der Lunge unseres Planeten nimmt erschreckend zu. Doch nicht nur der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro steht in der Kritik, weil er die grüne Lunge der Welt jeden Tag ein bisschen mehr tötet, sondern auch der Investmentgigant BlackRock. Der weltweit größte Investor in Entwaldung finanziert Unternehmen, die für die Zerstörung des Amazonas verantwortlich sind. Der Verband der indigenen Völker Brasiliens (APIB) sandte in Januar 2021 einen offenen Brief an den CEO von BlackRock, Larry Fink, und forderte das Finanzimperium auf, eine umfassende Politik für Wälder und Rechte indigener Völker zu verabschieden. Aber auch Top-Supermärkte und Fastfood-Ketten stehen im Zusammenhang mit der Entwaldung in Brasilien. Nur wenigen Menschen ist bewusst, dass sich ein unsichtbares Band der Zerstörung von den europäischen Massentieranlagen bis in die Wälder Südamerikas zieht. Dort vernichten riesige Sojaplantagen die einheimische Fauna und Flora. Soja, das zur Fütterung von Hühnern, Rindern und Schweinen in Europa benötigt wird, wächst in Südamerika mittlerweile auf einer Fläche von über elf Millionen Hektar — und die Nachfrage wächst rasant. Die Lieferkette des Schnitzels auf dem Teller beginnt in Brasilien, auf Ackerland, wo vor einigen Jahren noch Regenwald stand, denn auch die Deutsche subventionierte Fleisch- und Milchindustrie zerstört den Regenwald. Wie jetzt eine Recherche enthüllt, stehen auch Supermärkte wie Lidl und Fast-Food-Ketten wie McDonalds im Zusammenhang mit der Entwaldung in Brasilien in der Kritik. Weiterlesen →

Wassermangel – Der Stoff, aus dem Konflikte wachsen – Lebensbedrohliche Dürre für die Armen! – Water is a growing source of global conflict!

zur englischen Version Bis 2025 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in einer wasserarmen Region leben, darunter auch in Europa. Mit 2020 ist für Deutschland das dritte Dürrejahr in Folge zu Ende gegangen. Im Laufe des nächsten Jahrhunderts könnte die Wahrscheinlichkeit grenzüberschreitender Konflikte um Wasser um 95% steigen. Der steigende Grad der Umweltverschmutzung, die stetig wachsende Bevölkerung und der Klimawandel ergeben zusammen bei weitem keine optimalen Bedingungen, in denen wir überleben können. Die Überlebenschancen klingen entmutigend. Unter Betrachtung des zukünftigen unsicheren Zugangs zu sauberem Trinkwasser steht eine von vielen Fragen, die wir uns stellen, im Mittelpunkt: „Ist das Trinkwasser eine Ware oder ein Menschenrecht?“. Die Börse hat das „Blaue Gold“ zu einer Ware erklärt. Seit  Anfang Dezember 2020 werden die Rechte an Wasser wie Öl, Weizen und Soja an der Wall Street in den USA auf dem Futures-Markt gehandelt. Der Krieg um Wasser hat begonnen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Söldner an den Quellen stehen und den Zugang zum Wasser verwehren werden. Doch in der Krise geht es nicht darum, zu wenig Wasser zu haben, um den Bedarf zu decken. Während Golfplätze und Hotelanlagen mit grünem Rasen protzen, leidet die arme Bevölkerung unter Wassermangel. Auch Nestlé erwirbt Wassernutzungsrechte und lässt Fabriken bewachen und einzäunen!  In vielen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft, während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat. Weiterlesen →

Sechs Gorilla-Ranger im Hinterhalt im Virunga-Nationalpark getötet – Six gorilla rangers killed in ambush at DR Congo’s Virunga national park

zur englischen Version Mit großer Trauer bestätigt der Virunga-Nationalpark den Tod von 6 Park Rangern bei einem Angriff bewaffneter Milizen am Morgen des 10. Januar 2021. Gegen 07.30 Uhr Ortszeit wurden die Ranger während einer Fußpatrouille im Park überfallen. Der Angriff fand in der Nähe von Kabuendo statt, das sich nahe der Grenze des Parks im zentralen Sektor zwischen Nyamilima und Niamitwitwi befindet. Voruntersuchungen zeigen, dass die Ranger überrascht wurden und keine Gelegenheit hatten, sich zu verteidigen, und dass die Verantwortlichen für den Angriff lokale Mai-Mai-Gruppen sind. Damit starben in den letzten Jahren mehr als 200 Wildhüter im Virunga-Nationalpark. Im Virunga-Nationalpark versuchen Ranger die vom Aussterben bedrohten Berggorillas zu schützen. Weltweit gibt es nur noch etwa 800 Berggorillas, die Hälfte davon im Virunga-Park. Seit über 20 Jahren ist der Virunga-Nationalpark im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo durch Krieg, Wilderei und Raubbau bedroht.  Weiterlesen →

„Die Ernte ist in meinem Blut“- Wie die Tabakindustrie Kinder vergiftet – Britische Anwälte verklagen große Tabakkonzerne! – The truth about the tobacco industry! BAT and Imperial tobacco firms profited from child labour, law firm alleges

zur englischen Version Nur das Wort „Tabak“ reicht aus, um an Bilder von Tod und Krankheit zu denken, aber seine Wirkung beginnt lange bevor es in die Hände der Zigarettenkonsumenten gelangt. In Tansania zum Beispiel wird für den Anbau von Tabak jedes Jahr mehr Wald gerodet, um neue Felder zu schaffen. Obwohl der Einsatz von Kinderarbeit im Tabakanbau sehr gefährlich ist und weltweit verboten wurde, arbeiten allein in Malawi etwa 100.000 Kinder auf Tabakplantagen. Zementieren Entwicklungsgelder Malawis Tabak-Problem? Gibt es Entwicklungsgeld für blauen Dunst? Und das, obwohl mehr als 100.000 Kinder auf Tabakplantagen aus Armut bis zu 12 Stunden täglich Tabakpflanzen pflücken? Bei dieser Tätigkeit nehmen diese Kinder ca. 54 Milligramm Nikotin pro Tag über die Haut von den aggressiven Pflanzen auf. Ein Wert, der dem von etwa 60 Zigaretten entspricht. Die Nikotinkinder leiden unter den Symptomen einer typischen Nikotin- und Pestizidvergiftung: Atemnot, Husten, Kopf- und Bauchschmerzen, Muskelschwäche und bleibenden Hirnschäden. Nervenkrankheiten, die sie für ihr weiteres Leben begleiten werden. In Großbritannien beantragen Anwälte eine Entschädigung von British American Tobacco, bekannt durch die Marke Pall Mall oder Lucky Strike, für die Nikotinkinder und ihre Eltern. Der Konzern erhielt auch von der Europäischen Union Millionen Euro an Subventionen. Auch für Philip Morris, bekannt durch „Marlboro Man“, ist Malawi eines der wichtigsten Anbaugebiete. Seit Jahren ist bekannt, unter welchen schrecklichen Bedingungen die Tabakbauern leben und arbeiten. Wie mächtig Konzerne wie Philip Morris sind, zeigt das zögerliche Vorgehen gegen die Tabakindustrie auch in Deutschland. Anders in Uruguay, Togo oder Australien. Diese Länder wurden vom führenden Tabakkonzern Philip Morris verklagt, damit verhindert würde, Gesundheitswarnungen auf die Zigarettenpackungen zu drucken. Dem kleinen Land Uruguay gelang sogar ein historischer Sieg, als es den Tabakriesen Philip Morris besiegte. Auch der aktuelle Rechtstreit gegen einen Giganten der Tabakindustrie gilt bereits jetzt schon als einer der größten, der je von Menschenrechtsanwälten geführten, und sollten diese Anwälte gewinnen, wird es das Leben vieler Kinder, die nicht nur auf Tabakplantagen ausgebeutet werden, sondern auch in anderen Branchen, wie Kakaoplantagen, Bekleidungsindustrie oder Palmölplantagen, retten. Weiterlesen →

Eine herzzerreißende Tragödie – 10 Babys bei einem Brand im indischen Krankenhaus getötet – Heartbreaking: Ten Babies Killed in India Hospital Fire

zur englischen Version Zehn Neugeborene sind bei einem Brand in einem Regierungskrankenhaus im Distrikt Bhandara in Maharashtra ums Leben gekommen. Laut einem Bericht befanden sich insgesamt 17 Kinder auf der Intensivstation der Newborn Baby Care Unit. Das Feuer wurde durch einen Kurzschluss  in der Nacht verursacht. Die Behörden ordneten eine sofortige Untersuchung der jüngsten Katastrophe an. Bei einem Brand in einem Krankenhaus in Ahmedabad im August 2020 kamen acht Coronavirus-Patienten ums Leben. Weitere fünf COVID-19-Patienten starben im November 2020 bei einem Brand in einer Klinik in Rajkot. Die Kinder starben im Alter zwischen einigen Tagen und drei Monaten. In Indien sagt man, wenn ein Mädchen überlebt, hat es drei Tode überlebt. In Indien werden Mädchen oft nach der Geburt getötet, entweder sie werden wie Müll einfach weggeworfen, oder eine Dorfälteste tötet das Mädchen, und das auch gegen den Willen der Mutter. Jetzt starben 10 Neugeborene bei einem Brand in einem Regierungskrankenhaus. Indien trauert. Weiterlesen →