Herzzerreißend! Toter Wal, tote Meeresschildkröten und tote Delfine an der Küste Sri Lankas angespült- Heartbreaking! Dead whale, Dead Sea Turtles & Dead Dolphins continue to wash up on Sri Lanka’s shores

Es sind schreckliche Bilder, die uns aus Sri Lanka erreichen. Tote Schildkröten und Delfine werden angeschwemmt, der Fischfang wurde unterbrochen und Kunststoffgranulat verseuchen die Strände. An der Westküste Sri Lankas wurden nach dem Brand eines Frachtschiffs in der Nähe der Hauptstadt Colombo , Kadaver von Delfinen und Meeresschildkröten gefunden, auch ein Wal und viele Fische wurden angespült. Zwei Wochen lang wütete ein Inferno auf der X-Press Pearl , einem Containerschiff, vor der Westküste Sri Lankas. Seine Ladung – von gefrorenem Fisch über gefährliche Chemikalien bis hin zu winzigen Plastikkügelchen, verbrannte oder wurde ins Meer gespült. Wie die Reederei X-Press Feeders mitteilte , hatte das Schiff 1.486 Container an Bord, mit 25 Tonnen teils gefährlichen Chemikalien, darunter Salpetersäure und Mikroplastikgranulate zur Plastikherstellung sowie Kosmetika. Die Fracht sollte von Indien nach Singapur gebracht werden. Am 2. Juni 2021 sank das Schiff  und Pellets  und andere Trümmer werden an den Stränden angespült. Der Kapitän wurde gegen Kaution wieder freigelassen. Warum konnte das Containerschiff, von dem bekannt war, dass es einen undichten Säurebehälter hatte, überhaupt in das srilankische Gewässer gelangen? Vor ihrer Ankunft in den Gewässern Sri Lankas durchlief X-Press Pearl Lösch- und Verladeoperationen im Hafen von Hazira in Indien und im Hafen Hamad in Katar, bevor sie ihre geplante Reise nach Colombo fortsetzte. „In beiden Häfen waren Anträge gestellt worden, um einen Container zu entladen, aus dem Salpetersäure austrat, aber der Rat lautete, dass keine spezialisierten Einrichtungen oder Fachkenntnisse sofort verfügbar waren, um mit der austretenden Säure umzugehen“, heißt es in einem früheren Update. Immer wieder kommt es zu dramatischen Umweltkatastrophen, wenn ein Containerschiff sinkt. Immer wieder kommt es zu Ölkatastrophen, doch auch die Kunststoffpellets stellen eine steigende Gefahr für Vögel und Meeresbewohner dar, die kleine Teile verschlucken und sterben. Die Petrochemie- und Kunststoffkonzerne haben kürzlich erhebliche Geldbußen für die Freisetzung von Pellets gezahlt, wobei die höchste Geldstrafe 50 Millionen US-Dollar betrug. In Sri Lanka legen fünf Arten von Meeresschildkröten, die vom Aussterben bedroht sind, an der Küste ihre Eier ab. Es braucht nur ein kleines Stück Plastik, um eine Schildkröte zu töten. Immer wieder kommt es zu schlimmen  Umweltkatastrophen durch Öltanker oder andere Frachtschiffe. Schnell sind dann die Meldungen aus den Medien verschwunden und man erfährt nur selten, welchen Schaden diese Katastrophe hinterlassen hat. Weiterlesen →

Liste! Eiscreme, Kekse, Schokolade, Brot, Salate: mehr als 7.000 Produkte, wegen eines Pestizids zurückgerufen- Recall event – ethylene oxide levels in sesame seeds has expanded- Ice creams, cookies, chocolate, breads: Over 7,000 food products recalled in France due to carcinogens

Wir sollten uns beim Essen „Viel Glück!“ wünschen, denn vermehrt gibt es Rückrufe, ob Salmonellen, Noroviren, Kolibakterien, erhöhter Jodgehalt, Listerien oder Verunreinigungen. Und was wir Netzfrauen jetzt erfahren haben, erinnert uns an den Babynahrungsskandal in Frankreich! Wegen des Skandals um mit Salmonellen belastete Babymilch, rief die französische Molkereigruppe Lactalis in 83 Ländern 12 Millionen Kisten Babymilchpulver zurück. Eigentlich sollte dieser Skandal verschwiegen werden, eigentlich!  Bis dann in mehreren Ländern Babys aufgrund des verseuchten Babymilchpulvers erkrankten. Auch in Deutschland wurden diese Produkte angeboten, doch auf eine Warnung wartete man vergebens. Lactalis-Nestlé ist ein Joint Venture zwischen dem in Europa führenden französischen Milchverarbeiter Lactalis und dem weltweit führenden Nahrungsmittelhersteller Nestlé. Und wieder ist es eine Nachricht aus Frankreich, die uns stutzig macht. Eiscreme, Kekse, Schokolade, Brot,  mehr als 7.000 Produkte, werden wegen eines Pestizids aus den Regalen der Supermärkte in Frankreich entfernt. „Es ist Sommer und viele Verbraucher kaufen Eiscreme  in den Supermärkten, doch bei vielen Eiscremechargen, die von einem Rückrufverfahren betroffen sind, ist jedoch Vorsicht geboten“, so aus Frankreich. Da es Einkaufsgemeinschaften gibt, müssten doch diese Produkte in ganz Europa zu erwerben sein? Und in der Tat, im September 2020 informierten belgische Behörden, die französischen Behörden und auch den deutschen Behörden war bekannt, dass in  Sesamprodukten Rückstände des Gases Ethylenoxid gefunden wurden. In Europa betreibt BASF derzeit Ethylenoxid-Anlagen in Antwerpen und Ludwigshafen mit einer Gesamtkapazität von 845.000 Tonnen pro Jahr. Die EU stuft sogar das farblose und hochentzündliche Gas als krebserzeugend und erbgutverändernd ein und verbietet es als Pflanzenschutzmittel. Es braucht fast ein Jahr, um uns auf gefährliche Pestizidrückstände hinzuweisen, die unsere Gesundheit schädigen? Das Ethylenoxid verwendet wird, ist schon schlimm, aber hier geht es um eine Tausendfache Überschreitung des Rückstandshöchstgehaltes. In Frankreich wurden jetzt für die Verbraucher Listen der Produkte veröffentlicht, die gemieden werden sollen, es betrifft mehrere tausend Lebensmittel, die Sesamsamen enthalten. Mittlerweile gibt es Rückrufe wegen zu hoher Ethylenoxidgehaltes in Sesamsamen in über 20 Ländern. War Ihnen bekannt, dass Pestizidkonzerne die EU unter Druck gesetzt haben, um verbotene Substanzen in importierten Pflanzen zuzulassen? Weiterlesen →

Jetzt wird es ekelig! Wüssten die Verbraucher, wie Shrimps produziert werden, würden viele verzichten- nicht nur mit Pestiziden, Antibiotika und Abfällen kontaminiert – Why You May Never Want to Eat Shrimp Again! Banned antibiotics, salmonella and metal pollution in aquaculture farms!

zur englischen Version Korruption, Sklaverei und Menschenhandel sind in der Fischindustrie keine Seltenheit. So  müssen Sklaven unter unmenschlichen Bedingungen bis zu zwanzig Stunden pro Tag auf Schiffen arbeiten, sie werden geschlagen und gefoltert. Manche berichten von Exekutionen an Bord. Wer schlapp macht, bekommt Drogen eingeflößt. Kapitäne verkaufen die Menschen für wenige hundert Euro auf andere Schiffe weiter. Da die Meere überfischt sind, glauben viele Verbraucher, dass Fisch aus Aquakultur nachhaltig sei. Doch um diese etwa 120 Milliarden Fische, die auf Fischfarmen unter grausamen Bedingungen leben zu füttern, werden aus dem Ozean Milliarden Fische gefischt. Zum Beispiel betreibt China  mehr Fischfang für den nicht menschlichen Verzehr als jedes andere Land der Welt. Dieser Fang wird normalerweise in Fischmehl umgewandelt, das zur Fütterung von Fischen in Aquakulturen verwendet wird. Bedeutet, Sie bekommen Fisch aus Aquakultur, der mit Fisch aus den Ozeanen gefüttert wird. Es gibt keine nachhaltige kommerzielle Fischereiindustrie. Indien ist nach China, Vietnam und Indonesien der viertgrößte Exporteur von Meeresfrüchten in der Welt. Die zwei größten Importeure sind die Europäische Union gefolgt von den USA. So werden zum Beispiel 90 Prozent der Garnelen aus Asien importiert, aber nur etwa 10 Prozent davon werden kontrolliert. Obwohl in Indien sogar angesichts der zunehmenden Besorgnis über die Rückstände von  Antibiotika in indischen Meeresfrüchten bereits die ersten Länder den Import aus Indien stoppten, machte die EU nichts. Sogar ein umfassender Mängelbericht lag der EU vor. Trotzdem wurde kein Importverbot verhängt. Indien hat sogar ein ehrgeiziges Ziel, denn es will der weltweit führende Exporteur von Meeresfrüchten werden. Vermehrt werden Antibiotikarückstände in Garnelen aus Asien nachgewiesen und sogar in solchen mit ASC-Siegel. Shrimps, auch Garnelen genannt, stammen nahezu ausschließlich aus Aquakulturen in Asien. Neben zugelassenen Antibiotika (z. B. Tetracycline, Penicilline) werden auch immer wieder verbotene oder unzulässige Wirkstoffe wie Chloramphenicol, Nitrofurane oder Triphenylmethanfarbstoffe eingesetzt. Essen Sie noch Fisch aus Asien? Denn auch Rückstände von toxischem Blei und Cadmium, wurde in Fisch aus Fischfarmen gefunden.  Weiterlesen →

Die Macht der Megaagrochemiekonzerne Bayer, Syngenta, DowDuPont und Basf -Unterstützer der Bekämpfung von Pestiziden erhalten nach Morddrohungen Polizeischutz- Ban Dangerous Pesticides- Backers of pesticides crackdown receive police protection following death threats

Die Macht der Konzerne ist weitreichend. Wenn Unternehmen Marktmacht haben, werden sie politischen Einfluss suchen und erlangen und umgekehrt.Die Belastung durch Pestizide wird mit Unfruchtbarkeit, Geburtsschäden und sogar mit Krebs in Verbindung gebracht. Doch was geschieht, wenn Menschen gegen den Einsatz von Pestizide kämpfen, erlebt gerade die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide». „Für unsere Gesundheit“ und eine „Intakte Umwelt“, darüber können die Schweizer am 13. Juni anstimmen. Jetzt bekommen die führenden Initiatoren sogar Morddrohungen. Eine Reihe von Imkern wurde sogar mit Schädigung ihrer Bienen gedroht, sollten sie sich für für die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» entscheiden. Die Lobby für Pestizide hat das Land mit Plakaten überschwemmt und versucht mit Mitteln, die man eigentlich nur aus Mafiastrukturen kennt, dieses Volksbegehren zu verhindern. Mittlerweile stehen bereits einige der Initiatoren unter Polizeischutz.  Die Macht der Agrarkonzerne nimmt dramatische Formen an. Der Schweizer Chemiegigant Syngenta wurde vom Chemiegiganten ChemChina für 43 Mrd. $ übernommen. Bayer kaufte Monsanto für 66 Milliarden Dollar und nachdem der Chemiegigant Dupont  mit Dow Chemical fusioniert hat, entstand ein riesiger Weltmarktführer mit einem Börsenwert von 130 Milliarden Dollar. Bis Dato war der Chemiegigant BASF der weltweit größte Chemiekonzern. Diese Chemiegiganten sind auch gleichzeitig die weltweitgrößten  Agrarmultis und verseuchen nicht nur mit Pestizide die Umwelt, sondern ihnen gehört das gentechnisch verändertes Saatgut. Und sie wollen nicht nur das Saatgut patentieren, sondern gleich die komplette Lebensmittelkette! Wie mächtig diese Konzerne sind, sehen Sie daran, dass sogar das umstrittene Glyphosat nach 2022 in der EU verlängert werden soll, so wollen es die Chemiegiganten. Und obwohl die Belastung durch Pestizide mit Unfruchtbarkeit, Geburtsschäden und sogar mit Krebs in Verbindung gebracht wird, wird der Einsatz von Pestiziden weiterhin zunehmen. Pestizide sind gut für den Profit, nicht für Menschen, Tiere  und die Umwelt! Weiterlesen →

Die schmutzigen Machenschaften der Konzerne – Zerstörung von Regenwald, Wasserverschmutzung, Landraub, Kinderarbeit -The Big Dirty Secret of the World’s Biggest Companies -Child labour rises globally

Wenn es um ethisches Verhalten geht, warten Sie nicht auf die Regierung! Die Regierungen sind unerträglich langsam bei der Änderung der Gesetzgebung und werden stark von mächtigen Lobbygruppen beeinflusst. Wissen Sie zum Beispiel, woher die Zutaten für Ihre Kosmetik kommen? In fast allen Make-up Produkten sind unethisch gewonnene Inhaltsstoffe. So arbeiten in den Glimmerminen in Indien, Kinder für Ihr Make-Up. Viele Verbraucher wissen nicht, woher die Komponenten oder Zutaten für viele Produkte stammen. Zum Beispiel wird das Produkt Schokolade ebenfalls durch Kinderarbeit ermöglicht. Oder die Kleidung, die Sie gerade gekauft haben, wurde in unsicheren, baufälligen Fabriken nicht nur mit modernen Sklaven hergestellt, sondern auch mit Kinderarbeit. Wenn diese Grausamkeiten in der Lieferkette ans Licht kommen würden, gäbe es sicherlich öffentlichen Protest. Daher verhindern die Konzerne, dass die Grausamkeiten in deren Lieferkette bekannt werden.  Am Anfang steht der Rohstoff – Die Schweiz ist mittlerweile Europas wichtigste Drehscheibe im Rohstoffhandel. Mehr als 500 Handelshäuser sind hier dank niedriger Steuern und schwacher staatlicher Kontrolle tätig. Während die Rohstoffhändler Milliarden verdienen, bleiben die Menschen der Förderländer arm und haben mit Korruption, Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden zu kämpfen. ADM, Cargill, Nestlé und aber auch deutsche Unternehmen wird vorgeworfen, Tausende Hektar Naturwald für Palmölanbau in Guatemala zerstört zu haben. Cargill, Mars und Nestlé müssen sich sogar in den USA wegen Kindersklaverei vor Gericht verantworten. Es ist ein undurchsichtiges System, die Konzerne verfügen sogar über ihre eigenen NGOs, die angeblich die Welt retten wollen. Es ist die Hölle, denn für europäische Konzerne arbeiten mehr als 10.000 Kinder, von denen die jüngsten erst knapp 5 Jahre alt sind,  in Madagaskar in Glimmerminen. Im Kongo   arbeiten Kinder in Minen oder werden in  einem blutigen Krieg als Kindersoldaten missbraucht, damit Europa die Rohstoffe für Smartphones und Elektroautos bekommt. Der neue Report zu Kinderarbeit von ILO und Unicef zeigt, dass erstmals seit 20 Jahren die Zahl ausgebeuteter Kinder wächst. Weltweit ist die Zahl der Kinderarbeiter*innen auf 160 Millionen gestiegen – das ist eine Zunahme um 8,4 Millionen Kinder in den letzten vier Jahren. Würde auf den Produkten, wie bei Zigaretten üblich, ein arbeitendes Kind abgebildet sein, würden Sie das Produkt dann noch kaufen? Weiterlesen →

Ein undurchsichtiges System! Der umstrittene „Schweinebaron“ Straathof ist aktiv und fand sich sogar vor dem Europäischen Gerichtshof wieder- Thousands of pigs burned alive on a farm in the Netherlands

Es ist ein undurchsichtiges System, Massentierhaltung, mit Steuergeld finanziert. Adrian Straathof symbolisiert alles, was in der Intensivtierhaltung falsch läuft. Nachdem er in Deutschland ein Berufsverbot bekam, bedeutet es nicht, dass der „Schweinebaron“ nicht weiter gemacht hat. Eine niederländische Tierschutzorganisation zog sogar gegen den umstrittenen „Schweinebaron“ vor den Europäischen Gerichtshof und gewann 2021. Seit es vermehrt zu Stallbränden kommt, eine sogenannte „Stallbrandepedemie“, steht auch der Schweinebaron wieder im Fokus. Denn 2017 brannte seine Schweinemastanlage, auch bekannt als Knorhof nieder, 24.000 Schweine starben. Allein in den Niederlanden starben in den letzten Jahren eine Million Tiere  bei Bränden. Und wieder hat eine Anlage gebrannt, nachdem auf Europas größtem Massentierhaltungsstall für Sauen & Ferkel bei einem Inferno über 50.000 Schweine qualvoll verendeten, übrigens vorher im Besitz von dem umstrittenen Schweinebaron, verbrannten tausende Schweine bei einem Großbrand auf einem Bauernhof im niederländischen Nederweert bei lebendigem Leib. Wie viele Schweine in einer Mastanlage untergebracht sind und wie getrickst wird, erfährt man, wenn ein Feuer ausbricht. In Sachsen-Anhalt, ebenfalls eine Anlage, die einst dem Schweinebaron gehörte, waren bei einem Brand in einer Mega-Zuchtanlage 74.000 Tiere in den Stallungen untergebracht und in der Schweinefabrik Alt Tellin in Mecklenburg-Vorpommern 50.000 Tiere. Megaställe brennen relativ häufiger ab als normale Ställe. In den Niederlanden verbrannten allein 2020  rund 106.000 Tiere bei lebendigem Leib oder erstickten im Rauch, in nur ein paar Jahren waren es mehr als eine Million Tiere, die ersticken oder verbrannten. Die EU ist nach China der zweitgrößte Schweinefleischproduzent der Welt und der größte Exporteur von Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten.Damit es auch so bleibt, bekommen die EU-Länder Subventionen. Die wichtigsten Erzeugerländer der EU sind Deutschland, Spanien und Frankreich, die zusammen die Hälfte der Gesamtproduktion der EU ausmachen. Laut der EU gehen die meisten Schweinefleischexporte nach Ostasien. In Österreich war gegen die  Zustände  in heimischen Schweinemastbetrieben das Tierschutzvolksbegehren mit 416.000 Unterschriften erfolgreich. Die UnterzeichnerInnen fordern ein Ende der Massentierhaltung. Weiterlesen →

Größter Klimakiller, trotzdem planen Produzenten von Kohle weltweit mehr als 400 neue Minen- Coal is the main offender for global warming-World’s coal producers now planning more than 400 new mines

Kohlekraftwerke gelten als „Dreckschleudern“. Insgesamt produzieren die Kohlekraftwerke fast 800 Milliarden Tonnen Kohlenasche jedes Jahr. Kohlenasche entsteht als Abfall, wenn Kohle verbrannt wird, und enthält Arsen, Quecksilber, Blei und über ein Dutzend anderer Schwermetalle. Außerdem sind Kohlekraftwerke für einen Großteil des weltweiten Ausstoßes von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) verantwortlich. Und  trotz des Pariser Abkommens bauen China und Indien weiterhin Kohlekraftwerke. Allein China plant hunderte neue Kohlekraftwerke auf der ganzen Welt. Dubai hat mit chinesischer Unterstützung den „Kohleeinstieg“ bereits vollzogen, Im Rahmen der “ One Belt, One Road“,  Chinas Projekt, dem sich bereits fast 40 ausländische Staats– und Regierungschefs angeschlossen haben, werden Kohlekraftwerke von China nicht nur gebaut, sondern auch finanziert. Dazu bedarf es den Rohstoff Kohle und die Kohleproduzenten der Welt planen derzeit bis zu 432 neue Minenprojekte mit einer jährlichen Förderkapazität von 2,28 Milliarden Tonnen und zerstören nicht nur die so dringend gebauchten Regenwälder, sondern gefährden damit die Ziele zur Verlangsamung des globalen Klimawandels. Wer gegen diese Umweltverbrechen protestiert, lebt gefährlich. Eine Mine soll ausgerechnet in der Nähe des Hluhluwe-Imfolozi-Parks, dem ältesten Naturschutzgebiet Afrikas, erweitert werden. Als die dort lebenden Menschen gegen das Projekt protestierten, wurde die südafrikanischen Umweltaktivistin Fikile Ntshangase erschossen. Dass die Konzerne nicht vor Naturschutzgebieten halt machen, zeigt der Fall in Simbabwe, denn dort wollen chinesische Firmen im Hwange-Nationalpark Kohle abbauen. Indien plant sogar einen alten Wald zu fällen, um 40 neue Kohlereviere zu schaffen. War Ihnen bekannt, dass aufgrund der weltweiten Proteste gegen Kohlekraftwerke, die Staaten Kohlekraftwerke zu den  „sauberen Energien“ ernannt haben? Weiterlesen →

Umweltkatastrophe durch Mikroplastik und Chemikalien- Chemiefrachtschiff vor Sri Lanka gesunken – Chemical Cargo Ship Sinks Off Sri Lanka, Fouling Rich Fishing Waters

Zum Schutz der Umwelt und der Tiere hat Sri Lanka nicht nur die Herstellung oder den Import von nicht biologisch abbaubarem Kunststoff zum Verpacken von Lebensmitteln und Einkaufstüten verboten, sondern auch die Einfuhr von Plastikwaren. Jetzt sinkt vor Sri Lanka ein ausgebranntes und mit Mikroplastik und Chemikalien beladenes Frachtschiff und verursacht eine Umweltkatastrophe. In Sri Lanka legen fünf Arten von Meeresschildkröten, die vom Aussterben bedroht sind, an der Küste ihre Eier ab. Es braucht nur ein kleines Stück Plastik, um eine Schildkröte zu töten. Immer wieder kommt es zu schlimmen  Umweltkatastrophen durch Öltanker oder andere Frachtschiffe. Schnell sind dann die Meldungen aus den Medien verschwunden und man erfährt nur selten, welchen Schaden diese Katastrophe hinterlassen hat, wie zum Beispiel bei dem größten Containerschiffe der Welt: MSC Zoe. Im Sturm in der Nordsee verlor das Containerschiff 270 Container, die Strände im Nationalpark Wattenmeer waren mit Plastik übersät und 20.000 tote Vögel wurden an den Nordseestrand angespült. Oder auch aus den Medien sehr schnell verschwunden, der brennende Öltanker „New Diamond“ im September 2020 vor Sri Lanka. Und jetzt die „X-Press Pearl“, ein brandneuer 36.000 DWT-Feeder, der erst im Februar 2021 ausgeliefert wurde und von X-Press Feeders betrieben wird. Sie ist in Singapur registriert und fährt auf dem Straits Middle East Service von X-Press zwischen Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, Sri Lanka, Malaysia und Singapur. Wie die Reederei X-Press Feeders mitteilte , hatte das Schiff 1.486 Container an Bord, mit 25 Tonnen teils gefährlichen Chemikalien, darunter Salpetersäure und Mikroplastikgranulate zur Plastikherstellung sowie Kosmetika. Ein nur paar Wochen altes Containerschiff geht vor Sri Lankas Küsten in Flamen auf, genau dort, wo es Wal- und Riffhaie gibt, außerdem Meeresschildkröten sowie Blau- und Pottwale. Nach dem jüngsten Update der Reederei hat sich der Zustand des Schiffes während der Löscharbeiten an Bord verschlechtert. Der MPA ist bekannt, dass das Heck des Schiffes jetzt unter Wasser ist und das Schiff möglicherweise zu sinken droht. Sri Lanka bereitet sich auf einen Kampf gegen eine Ölpest vor und die Tiere werden sterben. Eine unglaubliche schöne Umwelt ist für immer zerstört und mit ihnen eine unglaubliche Tierwelt.

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Nestle-papers zeigen, dass über 60% seines Lebensmittelportfolios „ungesund“ sind- Majority of Nestle’s food portfolio is unhealthy, report says

Nestle ist einer der meistgehassten Konzerne der Welt. Nestle ist der größte Lebensmittelkonzern der Welt und hat eine Geschichte, die selbst Hardcore-Industrielle zittern lassen würde. Zu seinen Produkten gehören  Babynahrung, abgefülltes Wasser, Frühstücksgetreide/Zerealien, Kaffee und Tee, Süßwaren, Milchprodukte, Eis, Tiefkühlkost, Tiernahrung und Snacks. 29 ihrer Marken haben einen Umsatz von über einer Milliarde Dollar pro Jahr und sie haben über 8.000 Marken. Sie haben 447 Fabriken in 194 Ländern Nestlé, der größte Nahrungsmittelhersteller der Welt, bringt es auf einen Jahresumsatz von umgerechnet 80 Milliarden Euro und steht immer wieder in der Kritik. Kinderarbeit, unethische Förderung, Manipulation ungebildeter Mütter, Umweltverschmutzung, Preisabsprachen und Falschdeklarierung, das alles finden Sie bei Nestlé. Nestlé macht Milliarden mit Wasser und zahlt selbst fast nichts dafür! Entsetzen, als bekannt wurde, dass der Konzern in Indien eine klinische Studie an 75 Frühgeborenen im Alter zwischen 28 und 34 Wochen durchgeführte. Es ist schon erschreckend, dass Nestle Patente auf Bestandteile der Muttermilch besitzt, aber Versuche an Frühgeborenen? In den USA muss Nestlé sich erneut wegen Kindersklaverei vor Gericht verantworten. Und Kalifornien befindet sich aufgrund einer Dürre, mit Nestle im „Wasserkrieg“ und will Nestlé daran hindern, weiterhin Wasser abzugraben! Und in Deutschland machte ausgerechnet die Ernährungsministerin Julia Klöckner „Werbung“ für einer der meistgehassten Konzerne der Welt. Jetzt musste der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé sogar zugeben, dass über 60 Prozent seiner Mainstream-Nahrungsmittel und -Getränkeprodukte „ungesund“ sind. Weiterlesen →

Kinder sterben, damit Rüstungskonzerne Gewinne machen können- The global arms trade is booming-How Children in Yemen Became Collateral Damage

Während die weltweite Rüstungsindustrie boomt, steigt auch die Zahl der Kinder, die durch Kriege sterben. Für Millionen Kinder weltweit ist nicht die Pandemie die größte Gefahr, sondern der Krieg. Die  Zahl der Kriege ist in der Pandemie weltweit von 15 auf 21 gestiegen. Und während die Investoren über eine üppige Dividende der Rüstungskonzerne jubeln, sterben Kinder als Kindersoldaten, die gezwungen werden, an diesen Kriegen teilzunehmen. Kinder werden während des Konflikts angeworben, als Kämpfer, Köche, Träger, Spione und sogar zu sexuellen Zwecken. Die Rekrutierung von Kindersoldaten stellt einen der sechs schwerwiegenden Verstöße der Vereinten Nationen dar, doch wen interessiert in einem Krieg, was zu den schwerwiegenden Verstößen der UN gehört. Sind doch selbst die UN-Blauhelme, die eigentlich diese Kinder schützen sollen, in Skandale um sexuelle Gewalt verwickelt und die UN schaut untätig zu  Krieg ist grausam und die Kinder sind die Leidtragenden. Sechs lange Jahre haben Kinder im Jemen einen schrecklichen Krieg durchlebt. Heute brauchen 12,3 Millionen Kinder, humanitäre Hilfe und Schutz. Alle 10 Minuten stirbt ein Kind im Jemen. Kinder müssen sterben, damit Rüstungskonzerne Gewinne machen. Länder exportieren Rüstungsgüter auch in Krisengebiete und profitieren vom Blutgeschäft. Weiterlesen →