Das vergessene Atoll Kiribati: Kiribatis Kampf ums Überleben – Kiribati’s fight for survival

zur englischen Version Kiribati ist eines der isoliertesten Länder der Welt. Während Sie zur Hauptinsel South Tarawa fliegen, die weniger als 100 km vom Äquator entfernt liegt, taucht ein unsicherer Streifen aus Sand und Grün aus dem Ozean auf. Die Kiribatis können sagen: „Euer Profit ist unser Untergang!“ te mauri, te raoi ao te tabomoa, („Gesundheit, Frieden und Wohlstand“). So lautet der Wahlspruch Kiribatis. Es ist aber nicht mehr weit her mit dem Wahlspruch, seit ein Teil des weit verstreuten Inselstaates vom Untergang bedroht ist. Am südlichen Ende von Abaiang ist das Dorf Tebontebike. Es musste kürzlich wegen des Eindringens des Meeres verlegt werden. Nirgendwo sieht man die direkten Auswirkungen der Klimaerwärmungen extremer als im Inselstaat Kiribati. Laut Wissenschaftlern ist Kiribati die erste Nation der Welt, die dem Klimawandel zum Opfer fällt. Das Meer frisst die Nation sprichwörtlich auf. Schon in wenigen Jahrzehnten soll der steigende Meeresspiegel die 33 Atolle und Riffinseln überspült haben. Weiterlesen →

DARUM SOLLTEN SIE AUF GEL-NÄGEL VERZICHTEN! – Study: Your manicure could give you skin cancer!

zur englischen Version Lackieren Sie sich regelmäßig die Nägel und wissen gar nicht, was genau Sie da raufpinseln? Übrigens dürfen Nagellackreste nicht in die Mülltonne, denn sie gelten als Schadstoffe.  Oder gehen Sie in eines der vielen Nagelstudios? In den letzten Jahren ist es zu einem regelrechten Nail-Studio-Boom gekommen. Wurden Sie schon einmal in einem solchen Studio auf die Risiken hingewiesen? Wer schön sein will, muss leiden, so ein altes Sprichwort. Und wer sich für die beliebte Gel-Maniküre entscheidet, könnte lange unter den Risiken leiden.  Gel-Farben halten viel besser als herkömmliche Lacke. Entfernen lässt Gel-Nagellack sich nur mit einer acetonhaltigen Lösung.  Das kann zu irreparablen und wirklich unschönen Schäden im Nagelbett führen. Doch war Ihnen bekannt, dass Gel-Maniküre das Potenzial hat, Hautkrebs zu erzeugen? Nagelstudios boomen trotz Gesundheitsgefahr. Doch von den Risiken bis hin zu Hautkrebs erfährt man dabei nichts. Weiterlesen →

Das Blut der Armen – Medikamente für die Reichen! – Auf dem Weltmarkt ist Blutplasma teurer als Erdöl!

Das Blut der Armen – Medikamente für die Reichen! Wie der Mensch Pharma-Firmen als Rohstoff-Lieferant dient

Deutschland löste China als Export-Weltmeister ab. Doch vielen dürfte nicht bekannt sein, was alles exportiert wird. Zum Beispiel Drüsen und andere Organe aus Europa nach China. Aber auch menschliches Blut und  tierisches Blut zu therapeutischen, prophylaktischen oder diagnostischen Zwecken (HS-Pos. 3002) steht auf dem Programm und da ist Deutschland sogar Weltmeister. Weiterlesen →

Die Sand-Mafia – Die weltweiten Sandvorkommen werden knapp

Der Sand wird knapp – der Hunger nach ihm immer größer – mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Nach Wasser ist Sand der meistgenutzte Rohstoff weltweit. Sand ist der kostbarste Rohstoff der Erde. Sauberes Wasser ist in armen Ländern knapp, durch Landgrabbing wird Land knapp und die saubere Luft sucht man in Megastädten vergebens. Doch wer denkt schon daran, dass der Sand knapp wird?

Weiterlesen →

Wenn die Natur sagt ‚Es reicht!‘: der Fluss, der in Argentinien über Nacht auftauchte – When nature says ‚Enough!‘: the river that appeared overnight in Argentina

zur englischen Version Die plötzliche Bildung eines Netzwerks von Flüssen in Argentiniens zentraler Provinz San Luis stellt Wissenschaftler vor ein Rätsel, beunruhigt Umweltschützer und ängstigt Farmer. Der neue Wasserlauf richtet auf Ackerland und an Straßen Schaden an und bedroht sogar eine Stadt – aber es zeigt auch auf, welchen Preis das Land möglicherweise für seine Abhängigkeit von Sojabohnen zahlt, denn in Argentinien  wächst die Anbaufläche von Soja rasant. Weiterlesen →

Soja-Anbau für Europa – wir essen uns zu Tode!

Gemüse – Fleisch – Fisch – gentechnisch veränderte Saaten – so schließt sich der Kreis unserer „Lebensmittel, die diesen Namen nicht mehr verdienen.“ 

Nur wenigen Menschen ist bewusst, dass sich ein unsichtbares Band der Zerstörung von den europäischen Massentieranlagen bis in die Wälder Südamerikas zieht. Dort vernichten riesige Sojaplantagen die einheimische Fauna und Flora. Soja, das zur Fütterung von Hühnern, Rindern und Schweinen in Europa benötigt wird, wächst in Südamerika mittlerweile auf einer Fläche von über elf Millionen Hektar — und die Nachfrage wächst rasant. 2014 wurden weltweit über 312 Millionen Tonnen Sojabohnen geerntet. 80 Prozent davon in Brasilien, Argentinien und den USA. Problematisch ist, dass für den Anbau oft Wälder abgeholzt werden, der Boden ausgelaugt und Wasser verschmutzt wird. Auch führt die Ausdehnung des Sojaanbaus zu gesellschaftlichen Konflikten, wenn Land- und Arbeitsrechte missachtet werden. Die Folge ist oft Landflucht oder die meist ärmere Bevölkerung wird von ihrem Land vertrieben, denn die Nachfrage nach Soja hat sich in den letzten 40 Jahren verfünffacht. Weiterlesen →

Aloha und Willkommen im Paradies – außer: Du bist obdachlos

Oahu wird auch das Herz von Hawaii genannt. Auf der  hawaiianischen Insel lebt ein Großteil der vielseitigen Bevölkerung von Hawaii, verwurzelt in den Werten und Traditionen der hawaiianischen Ureinwohner, glaubt man. Denn beim näheren Hinschauen wird eines klar: Am schönen Strand von Honolulu sieht man nicht nur die vielen Surfer, sondern auch viele gestrandete Menschen. Obwohl es verboten ist, sich als Obdachloser in den Touristenregionen aufzuhalten. Waikiki ist einer der bekanntesten Strände der Welt und war einst der Tummelplatz für hawaiianische Monarchen. Heute kommen jährlich Millionen von Besuchern zu diesem Strand. Was diesen Touristen erspart bleiben soll, sind die vielen Obdachlosen. Hier klafft die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinander. Viele Obdachlose wohnen in einer sogenannten Zeltstadt, fernab des Tourismus, über 7000 Menschen werden dort vermutet, eine genau Zahl gibt es nicht. Weiterlesen →

Was Plastik anrichtet – toter Wal vor Spanischer Küste hatte fast 30 Kilogramm Müll in seinem Magen und Darm – Plastic pollution likely killed whale found with nearly 30kg of rubbish in its stomach

zur englischen Version Ein Pottwal, der an einen Strand in Spanien angeschwemmt wurde, starb auf Grund von fast 30 Kilogramm Müll, der sein Verdauungssystem blockierte. Bereits im Februar 2016 fanden Forscher in einem Pottwal, der ebenfalls in Spanien angeschwemmt wurde,  Plastik, und zwar 60 verschiedene Stücke. Ein Jahr darauf wurde ein toter Wal vor der norwegischen Westküste angeschwemmt. Dieser hatte 30 Plastiktüten in seinem Magen. Die Autopsie des toten Wales ergab: Plastiktüten, Netze, Seile, Plastiksäcke und sogar einen Plastikkanister im Magen und Darm. Weiterlesen →

New York „Eine Stadt macht satt“ – „Urban Farming“ heißt der Trend, der ganz New York erfasst hat

UrabnUrbane Gärten und Gemeinschaftsgärten sind ein weltweit vorkommendes Phänomen. Immer mehr Menschen kommen zusammen, um gemeinsam ihre Umgebung zu gestalten und ökologische Nahrungsmittel anzubauen. Der innerstädtische Gemüseanbau hat auch Deutschland erreicht. Die Landwirtschaft kehrt in die Städte zurück. Selbstversorgung durch Gemüseanbau: Überall boomt die neue Lust am Eigenanbau von Gemüse und Obst. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über Bedeutung und Form urbaner Landwirtschaft  in den USA.

Gemüsegarten statt Rasen: Der innerstädtische Gemüseanbau in Detroit soll größer werden, Bürgermeister Mike Duggan kündigte an, dass der neue Teil des 24 Hektar großen Stadtparks mit einem Wert von 13,75 Millionen Euro mit Obst und Gemüse angebaut werden soll. Weiterlesen →