Die Mission eines Mannes in Mumbai: Fische zurück ins Meer zu bringen – In Mumbai, one man’s mission to put fish back into the sea

zur englischen Version Delfine und andere aquatische Säugetiere werden häufig als unbeabsichtigter „Beifang“ in den Netzen von Fischern gefangen. „Eines Morgens sah ich, dass Hunderte von Fischen am Strand lagen – Tintenfische, Bambushaie, Kugelfische, Muränen, alle starben“, sagte der Inder Kapil Jani. Also beschloss er etwas dagegen zu unternehmen. Der Beifang einer großen Anzahl von Nichtzielarten in der Fischerei, ist ein weiterer wichtiger Aspekt der schädlichen Ausbeutung lebender Meeresschätze. Kapil Jani hat einen Tagesjob. Aber er sorgt den größten Teil seiner Freizeit dafür, dass die Fische, die versehentlich in den Netzen der Fischer gefangen werden, nicht sterben, wenn sie am Strand abgeladen werden. Weiterlesen →

Warnung: enthält Bilder, die Sie beunruhigen könnten! ‚Einige der dunkelsten Orte der Welt‘: Joaquin Phoenix zu einem Bildband über Schlachthöfe – Warning: contains images you may find upsetting – ‚Some of the darkest places in the world‘: Joaquin Phoenix on a photobook about slaughterhouses

zur englischen Version Die Industrie, die von der Ausbeutung und dem Missbrauch von Tieren profitiert, versteckt sich hinter einer Mauer der Geheimhaltung. Sie weiß, dass die Verbraucher aufhören würden, Verbraucher zu sein, wenn sie selbst sähen, was bei der Herstellung von Fleisch, Milchprodukten und Eiern tatsächlich geschieht. Diese Industrie würde infolgedessen schnell aufhören zu existieren. Europa ist der weltweit größte Fleisch- und Milchproduzent der Welt. Und da sich die industrielle Landwirtschaft mit all ihren Skandalen verzockt hat, wurde bereits die Fleischproduktion von der EU mit  15 Mio. Euro finanzieller Hilfe angekurbelt. Und nicht nur die Fleischlobby, sondern auch das „Trinken“ von Milch wird mit 100 Millionen Euro von der EU gefördert. Damit die Verbraucher nicht erfahren, was sich hinter einer Mauer der Geheimhaltung tatsächlich geschieht, haben die ersten Länder bereits Gesetze verabschiedet, die Tierschützer kriminalisieren, nicht die wahren Täter. Und weil die Tierzuchtindustrie dafür kämpft, die Offenlegung von Informationen über Einrichtungen zu verhindern, in denen Tiere als Nahrung aufgezogen werden, zeigen 40 Fotografen, was wirklich in Industriebetrieben und Schlachthöfen geschieht, um eine globale Anklage gegen die Fleischindustrie vorzubereiten. Weiterlesen →

Norwegen, größter Importeur von Eisbärfellen, erwägt den Import zu verbieten – Norway May Become First European Country to Ban Import of Polar Bear Skins

zur englischen Version Länder auf der ganzen Welt sind sich einig, dass Eisbären gefährdet sind. In Kanada leben ungefähr 16.000 der geschätzten 20.000 bis 25.000 der majestätischen Tiere in den globalen Polarregionen. Es ist kein Wunder, dass der Eisbär, eine Ikone des kanadischen Naturerbes, für das kanadische Volk von großer kultureller Bedeutung ist. Doch laut Tierexperten haben die Trophäenjäger im kanadischen Gebiet des Polarkreises zugenommen. Obwohl  Eisbären vom Aussterben bedroht sind, wurden die Jagdquoten sogar erhöht! Gerade in den Sommermonaten sind Eisbären eine leichte Beute für die Trophäenjäger, denn viele Eisbären sind ausgemergelt und kämpfen verzweifelt ums Überleben. Jahr für Jahr nimmt die Fläche des Polareises ab. Das erschwert den Eisbären die Jagd auf Robben. Während die Eisbären hungern, werben die Veranstalter dieser grausamen Jagd nicht nur mit dem letzten großen kulturellen Jagd-Abenteuer der Welt, sondern auch gleich mit der Jagd auf  Seerobben, zur Versorgung der Hunde. Eigentlich haben die USA in Alaska den Schutz von Eisbären auf einem Gebiet von 484.000 Quadratkilometern zum wichtigen Lebensraum von Eisbären erklärt, doch die Umweltschutzmaßnahmen wurden unter der Trump-Regierung rückgängig gemacht, darunter die Öffnung der Arktis für Ölbohrungen sowie die Ermöglichung der Trophäenjagd. Eine weitere große, wenn auch weniger bekannte Bedrohung für Eisbären ist der kommerzielle Handel mit Eisbärenfell. Trophäenjäger töten häufig die stärksten Bären mit den besten Fellen, was die natürliche Selektion der Tiere verhindert. Allein in den letzten Jahren wurden Tausende Eisbären von Jägern wegen Trophäen, Fell, Knochen und Gallenblasen getötet. Während die Knochen und die Gallenblasen für den asiatischen Markt bestimmt sind, ist Norwegen einer der größten Importeure von Eisbärenfellen, obwohl Norwegen 1973 das Abkommen zur Erhaltung der Eisbären unterzeichnet hat. Derzeit erwägt Norwegen ein Einfuhrverbot für Eisbärenfelle und es wäre damit das erste europäische Land, welches ein solches Verbot per Gesetz erlässt. Weiterlesen →

Studien! Stuhlproben von Menschen wurden analysiert. Jede Probe enthielt Mikroplastik! – It would be naive to believe there is plastic everywhere but just not in us!

zur englischen Version Es wäre naiv zu glauben, dass es überall Plastik gibt, aber nur nicht in uns! Die Verschmutzung durch Plastik wirkt sich nicht nur auf das Leben im Meer aus. In einer Studie wurden Stuhlproben von Menschen in Finnland, Japan, Italien, Russland und anderen Ländern analysiert. Jede Probe enthielt Mikroplastik. Über die Nahrungskette gelangt das Plastik aus dem Wasser oder der Luft sogar auf unseren Teller. Zum Beispiel versteckt im Fischfilet findet es den Weg in unseren Körper. Forscher wiesen sogar Mikroplastik im Salz nach. Auch in Honig, Mineralwasser und Bier fanden Lebensmitteltester die winzigen Partikel. Wie sich das Plastik auf unsere Gesundheit auswirkt, ist noch unklar. Die Untersuchungen an Tieren machen jedoch deutlich, dass Mikroplastik durchaus gesundheitliche Schäden verursachen kann. Bekannt ist auch, dass Kunststoffe endokrin wirkende Wirkungen haben, was bedeutet, dass sie die Art und Weise verändern, wie Hormone normalerweise im Körper funktionieren. Eine neue Studie mit fünf verschiedenen Meeresfrüchten,  Austern, Garnelen, Tintenfische, Krabben und Sardinen, hat in jeder getesteten Probe Spuren von Kunststoff gefunden. Andere Studien ergaben, dass Mikroplastik in Lebensmitteln enthalten ist. Sollten Sie einen Apfel essen, ist es durchaus möglich, dass Sie etwas Plastik essen. Andere Forscher stellten fest, dass die Menge an Kunststofffasern in beliebten Flaschenwassermarken doppelt so hoch sein könnte wie in Leitungswasser. Es gibt jetzt auch Hinweise darauf, dass schwangere Frauen Mikroplastik an ihre ungeborenen Nachkommen weitergeben können.  Forscher fanden heraus, dass man sogar jährlich 39.000 bis 52.000 Plastikpartikel mit der Nahrung aufnimmt. Wer Wasser aus Plastikflaschen trinkt, kann zusätzlich 90.000 Mikroplastikpartikel aufnehmen. Guten Appetit. Weiterlesen →

Kreativer Student in Frankreich erstellt Umweltapp, um andere zu motivieren, täglich etwas zu bewirken-Inspiring Student in France Creates Environmental App to Motivate Others to Make a Difference Daily

Maxime Leroux, ein 19-jähriger Student in Frankreich, baut eine Online-Gemeinschaft von Menschen auf, die jeden Tag eine „Rettung“ zum Wohle unseres Planeten durchführen. Viele Menschen fragen, was sie selber dazu beitragen können, um die Umwelt zu schützen. Mit der One Save A Day-App können sich Menschen mit einer täglichen Aktion engagieren, um ein besserer Umweltschützer zu sein. Maxime Leroux entwickelte die App. als er selber seinen Lebensstil in Frage stellt. „Ich duschte kürzer, benutzte keine Plastikflaschen mehr und aß weniger Fleisch.“  Doch was kann ein Mensch schon allein bewirken, fragte er sich und so baut Maxime eine Online-Gemeinschaft von Menschen auf, die jeden Tag eine „Rettung“ zum Wohle unseres Planeten durchführen. Weiterlesen →

Es geht ums Überleben! Jetzt ist die Zeit zu handeln! Klimawandel lässt Zahl von Überflutungen und Zyklonen ansteigen und es wird noch schlimmer kommen – Climate change pushing floods, cyclones to new extremes, with worse to come

Es sind dramatische Bilder, die uns aus den Philippinen erreichen. Nicht nur ein Taifun hat ganze Landstriche zerstört, auch ein Erdbeben der Stärke 6 hat die Philippinen getroffen. „Es geht ums Überleben,“ so die mit tränenerstickter Stimme der philippinischen Delegation in Doha an die Teilnehmer des Klimagipfels Anfang Dezember 2012. „Während wir sprechen, steigt die Zahl der Toten. Es gibt viel Zerstörung. Menschen werden vermisst und liegen verschüttet unter Schlamm und Geröll. Wir weigern uns, das zu unserer neuen Lebensweise zu machen. Während wir hier diskutieren, und das wieder ohne Ergebnis, hat der verheerende Taifun «Bopha» die Philippinen heimgesucht und Menschen in den Tod gerissen.“ Auf dem Klimagipfel in Warschau im November 2013 trat sogar der Delegierte der Philippinen in den Hungerstreik. „Während Sie über unsere Zukunft sprechen, wird auch dieses Jahr die Zahl der Toten auf den Philippinen steigen. Mit unvorstellbarer Kraft hat der Taifun „Haiyan“ weite Teile der Philippinen verwüstet.“ So folgte ein Klimagipfel nach dem anderen, und während die Zahl von Überflutungen und Zyklonen steigt und die Regierungen weiter über unsere Zukunft sprechen, brennen immer noch Regenwälder aus Gier und die Ozeane werden weiterhin vermüllt. Und während es heißt  „sauber und grün“, baut China entlang der neuen Seidenstraße weitere hunderte Kohlekraftwerke, obwohl Kohlekraftwerke wegen ihres hohen CO2-Ausstoßes als Klimasünder gelten. Der Taifun Vamco ist der fünfte innerhalb eines Monats, der auf den Philippinen wütete, allein 2020 gab es hier 21 Wirbelstürme. Jahr für Jahr werden die Taifune schlimmer und es wurde zu einer neuen Lebensweise, nicht nur für die Menschen auf den Philippinen. Allein 2019 gab es rund 820 Naturkatastrophen und auch im Jahr 2020 kosteten jüngste Naturkatastrophen rund um den Globus viele Menschen das Leben. Überschwemmungen, Dürre, Stürme, Vulkane und Erdbeben – alles, was Mutter Natur für uns Schreckliches zu bieten hat! Trotz 30 Jahren Klimaverhandlungen hat die Staatengemeinschaft bislang so gut wie keine Konsequenzen aus den Ergebnissen der Klimaforscher gezogen. Dabei geht es ums Überleben. Weiterlesen →

Schwimmende Todeslager – Viehtransportschiffe gehen doppelt so häufig verloren wie Frachtschiffe – The Truth Behind Exporting Live Animals – livestock ships twice as likely to be lost as cargo vessels

zur englischen Version Es waren schreckliche Bilder, als Tausende Schafe in Rumänien ertranken. Die Tiere waren für den Transport nach Saudi-Arabien bestimmt. Man nennt sie das schwimmende Todeslager. Im September 2020 kenterte ein Cattle Ship mit 43 Besatzungsmitgliedern und rund 6000 Rindern auf dem Weg von Neuseeland nach China. Die Fahrt sollte sollte ungefähr 17 Tage dauern. In November 2020 geriet ein Cattle Ship auf Grund eines Lochs im Rumpf in Schwierigkeiten. Es war auf dem Weg von Australien nach Indonesien. Die MV Jawan, die mit 4000 Rindern auf dem Weg nach Pakistan und Nahen Osten unterwegs war, musste wieder in den Hafen zurückkehren. Laut einem Schifffahrtsexperten war das zu einem Cattle Shiip umgebaute Schiff nicht für den Transport von Rindern ausgelegt. Der globale Handel mit Tieren boomt!  War Ihnen bekannt, dass regelmäßig Rinder aus Südamerika nach Europa transportiert werden? Sind sie krank oder sterben, wirft man sie einfach über Bord. So wurden an den Stränden der Kanarischen Inseln tote Rinder angeschwemmt. Auch in Deutschland werden Rinder nicht nur mit dem Lkw exportiert, sondern auch per Schiff. Kennen Sie Cattle Ships? Das sind die Schiffe, die Tiere transportieren. Die Ladekapazität: 20.000 Rinder oder alternativ 60.000 Schafe und Ziegen. Erst kürzlich entdeckten Taucher im Mittelmeer tote Rinder und sie fragten sich, woher diese plötzlich gekommen waren. Seitdem sie das Video mit den toten Rindern ins Netz stellten, sind auch die Empfängerländer empört. Welches Schiff wirft Rinder über Bord. Kommen die aus der Türkei? Denn vielen ist der lange grausame Weg der Rinder nicht bewusst! Die Rinder werden per LKW eingesammelt und dann zu einem Hafen gebracht, wo sie mit dem Schiff weiter transportiert werden. Stellen Sie sich vor: 20.0000 Rinder auf einem Schiff! Schiffe, die Tiere transportieren, und wenn dieses Schiff sinkt, sterben diese Tiere. Schiffe, die Tiere transportieren, scheinen auf Grund einer Reihe von Faktoren einem höheren Risiko ausgesetzt zu sein als andere Frachtschiffe. Weiterlesen →

Wachsender Widerstand in Indien gegen Feldversuche mit gentechnisch veränderten Auberginen – Farmers in India against field trials of genetically-modified brinjal

zur englischen Version Nachdem Afrika nicht mehr Versuchskaninchen für die Genlobby sein will, gibt es auch in Indien Widerstand. Sowohl Afrika als auch Indien werden immer wieder für die Genlobby als Testgebiete missbraucht. Die westlichen Länder versuchen mit allen Mitteln, nicht nur Afrika zu erpressen, sondern auch Indien, damit diese Länder sich für GVO entscheiden. Die Finanzierung erfolgt oft über die  Bill-Gates Stiftung. die behauptet, so den Hunger zu bekämpfen. Doch weder ist der dürreresistente gentechnisch veränderte Mais wirklich dürreresistent, worauf die Länder sich in Afrika weigerten, eine Anbaugenehmigung zu erteilen, noch gibt es durch genmanipulierte Pflanzen höhere Erträge, im Gegenteil. Es treibt die Kleinbauern in Abhängigkeit und somit steigt auch der Hunger. Nachdem die Bauern in Indien erfolgreich die Zulassung von Gen-Senf verhindern konnten, sollen sie jetzt genmanipulierte Auberginen anbauen. Der Druck auf die Zulassung der genmanipulierten Auberginen kommt auch von der Genlobby aus Deutschland. Doch in Indien wächst der Widerstand, denn wenn Indien bereits genug Auberginen anbaut, warum braucht es dann eine gentechnisch veränderte Sorte? Seit 4000 Jahren werden in Indien Auberginen angebaut und wir wollen nicht den gleichen Fehler wie bei der genmanipulierten Baumwolle machen, die man Indien aufgedrängt hat. „Statt bessere Qualität haben wir eine schlechtere Qualität, statt mehr Ernte jetzt weniger“, so die Bauern in Indien, die durch die vielen Selbstmorde nach Einführung der Grünen Revolution bekannt wurden. Nach der genmanipulierten Baumwolle hat es auf Grund von Protesten keine weitere genmanipulierte Pflanze mehr zu einer Zulassung geschafft. Viele Menschen auf der ganzen Welt bezweifeln die Sicherheit gentechnisch veränderter Lebensmittel und auch Indien will diese nicht anbauen. Weiterlesen →

Hurra!! Bundesgericht in Kalifornien erklärt gentechnisch veränderten Lachs für rechtswidrig – VICTORY: Court blocks genetically engineered salmon

zur englischen Version Lachs gehört immer noch zu den beliebtesten Speisefischen, obwohl bekannt sein dürfte, dass gerade der Zuchtlachs eines der giftigsten Lebensmittel der Welt ist. Wie giftig der Zuchtlachs ist, zeigen die entkommenen, mit Parasiten und Antibiotika belasteten Millionen Lachse, dass sogar vor dem Verzehr gewarnt wurde, sollte man diese entkommenen Lachse fangen wollen. Immer wieder kommt es vor, dass Lachse aus Lachsfarmen entkommen. Doch wie würden Sie reagieren, wenn Sie plötzlich erführen, dass Sie anstatt einen herkömmlichen Lachs einen genetisch veränderten Lachs gegessen haben? Sie wurden also unwissentlich zu einem Versuchskaninchen. Es gibt ihn, den Gen-Lachs – den keiner will. Denn nicht nur, dass der Lachs genmanipuliert ist, er bekommt auch noch Genfutter. Und dieser gentechnisch veränderte Lachs landet sogar in den Regalen, und keiner vermag zu sagen, wo sie noch verkauft werden. Es handelt um atlantische Lachse, die für ein schnelleres Wachstum mit Genen pazifischer Lachse behandelt werden. Allein um den gentechnisch manipulierten Lachs auf den Tisch der Verbraucher zu bekommen, investiert ein Konzern Milliarden Dollar. Schon lange wird gegen den genmanpulierten Lachs geklagt, denn Studien haben gezeigt, dass ein hohes Risiko besteht, dass sie in die Umwelt gelangen können und sich dort mit einheimischen Fischen kreuzen. Endlich hat das US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien bestätigt, dass die Food and Drug Administration (FDA) bei der Zulassung des GVO-Lachses gegen die wichtigsten Umweltgesetze verstoßen hat. „Die heutige Entscheidung ist ein entscheidender Sieg für gefährdete Lachse und unsere Ozeane“, so die NGOs, die gegen die Zulassung geklagt haben. Weiterlesen →

In Arizona wird eine Mauer gebaut – und ein Canyon zerstört – In Arizona, building a wall — and destroying a canyon

zur englischen Version In einem Gebirgszug, der für eine Überquerung zu steil ist, gibt das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten Millionen von Dollar für etwa 8 Kilometer langen Grenzmauer aus. Der Guadalupe-Canyon ist ein abgelegenes, zerklüftetes Gebiet im Südwesten, in dem die Trump-Administration, die noch weitere Wochen im Amt sein wird, darum ringt, den Bau einer Grenzmauer abzuschließen. Trump sieht nicht nur den Ozean als Gas- und Benzinquelle und als Mülldeponie an, sondern wie der ultrarechte brasilianische Präsident Jair Bolsonaro eröffnete auch Trump die Naturschutzgebiete für Konzerne. Immer wieder konnten Richter Trumps Pläne, den Planeten Erde zugrunde zu richten, verhindern. Gleich nach der Wahl 2017 hatte der Noch-Präsident Trump mitgeteilt, dass er 98% des Arktischen Ozeans sowie Unterwasser-Schluchten im Atlantik, die 3,8 Millionen Hektar umfassen und sich von der Chesapeake Bay bis nach New England erstrecken, für Öl- und Gasbohrungen freigeben würde. Ein Bundesrichter in Alaska konnte es verhindern, indem er Donald Trump darauf aufmerksam machte, dass dieser seine Autorität überschritten hatte und die Anordnung von Trump illegal sei. Nach einem Bundesgesetz haben Präsidenten zwar die Befugnis, bestimmte Regionen als Schutzgebiete zu ernennen, aber das kann nicht widerrufen werden. Doch wie man trotzdem einen Canyon zerstören kann, wird am Guadalupe-Canyon, einem üppigen Flusskorridor, der den Norden Mexikos und den Südwesten der Vereinigten Staaten umspannt, deutlich. Umweltzerstörung im Namen der Grenzsicherheit geschieht in ganz Arizona und im Südwesten der USA. Weiterlesen →