Schrecklich! Europas Atomlobby darf jubeln! Laut EuGH Milliarden europäische Subventionen für umstrittenes britische Atomkraftwerk Hinkley Point C rechtens – EU court rules UK aid to Hinkley Point C nuclear plant is legal

zur englischen Version Obwohl sich alle der Gefahren eines Atomkraftwerkes bewusst sein sollten, werden neue gebaut, finanziert auch mit europäischen Steuergeldern. Großbritannien erhält für sein neues umstrittenes Atomkraftwerk Hinkley Point C  von der EU Milliarden Euro an Subventionen. Es ist erschreckend, denn mit den Geldern der europäischen Bürger werden Projekte gefördert, die anschließend an China verkauft werden. Maßgeblich verantwortlich für den Bau des umstrittenen Atomkraftwerks Hinkley Point C sind der französische Versorger EDF sowie der chinesische Staatskonzern China Nuclear Power Corporation (CGN). CGN soll 49 Prozent an acht britischen Atomkraftwerken übernommen haben. Und das ist erst der Anfang, denn um Chinas eigene Nukleartechnologie zu exportieren, sollen weitere Übernahmen in europäischen Ländern erfolgen. Nachdem 2018 der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg urteilte, dass die Subventionen rechtens sei, hat der EuGH die Klage Österreichs gegen Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C am 22.September 2020 endgültig abgewiesen. Die Folgen sind gravierend, denn auf Druck von Ländern wie Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Ungarn, Polen und Litauen soll der Weg für Subventionen sowohl für AKW-Neubauten als auch für Atomstrom als „saubere” und „klimafreundliche” Energieform geebnet werden. Ein völlig absurdes Vorhaben: Es würde Atomenergie gleichstellen mit den Erneuerbaren. Außerdem können Ungarn, Polen und Tschechien jetzt ebenfalls Subventionen für ihre neuen Atomkraftwerke vor Gericht einklagen. Die Europäische Kommission hatte 2014 die umstrittenen Subventionen für das Atomkraftwerk Hinkley Point C in England genehmigt. Zur gleichen Zeit wurde auch bekannt, dass laut EU-Kommission europaweit Kernkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 104 Gigawatt gebaut werden sollen – das entspräche 69 neuer Atommeilern, mittlerweile sollen es sogar bis zu 100 neue AKWs gebaut werden. Nennt sich dann „saubere Energie“, doch so sauber ist die Energie nicht, wenn man die Folgen von Tschernobyl und Fukushima betrachtet oder den Uranabbau vom umstrittenen französischen Konzern Areva in Niger und Mali. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass der Kontakt mit Uran Nierenkrankheiten und Lungenkrebs auslösen kann. Uranbergbau bedeutet auch: Der schleichende Tod auf Raten!  Die Menschen bezahlen dort mit dem Leben und wir Europäer  sind gezwungen, mit Steuergeld diesen Wahnsinn zu finanzieren. Dabei hat man noch nicht mal ein Endlager für den radioaktiven Abfall gefunden, der wird auch gern mal vor den Küsten Somalias gebracht, denn die organisierte Kriminalität mischt dabei munter mit und kommt dann mit „strahlendem“ Fisch wieder nach Europa. Weiterlesen →

Massensterben der Wale geht weiter – 470 Wale in Australien gestrandet, 380 bereits verendet – About 470 pilot whales beached on Tasmania’s west coast in state’s largest recorded stranding

zur englischen Version Es sind traurige Bilder – der Strand übersät mit toten Walen. Das fürchterliche Drama spielt sich vor der Westküste Tasmaniens ab, als vor der australischen Insel erst rund 270 Wale an mehreren Stellen strandeten. Mittlerweile sind es bereits 470 Grindwale, denn weitere 200 gestrandete Wale wurden gefunden. Retter sagen, es scheint, dass die meisten der am 23.September 2020 entdeckten 200 Wale, etwa 7 bis 10 Kilometer südlich der ursprünglichen Rettungsstelle in der Nähe von Strahan, bereits gestorben sind. Zuvor waren mindestens ein Drittel der 270 Wale, die am 21.September 2020 gestrandet waren, bereits gestorben. Mittlerweile ist die Zahl der Wale , die verwendet sind auf 380 gestiegen. Meeresbiologen bemühen sich, die verbleibenden Grindwale in einer schwierigen Operation zu retten, die wahrscheinlich Tage dauern wird. Massenstrandungen von Walen sind in der Region weit verbreitet, aber so viele gab es noch nie, so die Wissenschaftler des Tasmanian Maritime Conservation. Die Wale seien in drei Gruppen über Macquarie Heads hinweg gefunden worden – eine abgelegene Spitze der Insel mit eingeschränktem Zugang für  Schiffe. Es ist ein Kampf um Leben und Tod, will man die gestrandeten Wale retten. Zumal diese Wale nicht gerettet werden wollen, denn sie versuchen immer wieder erneut, zu ihren Familien am Strand zu kommen, wo sie dann sterben.

Weiterlesen →

Der Konflikt des 21. Jahrhunderts: Krieg der Reichen gegen die Armen!

Das reichste Prozent der Weltbevölkerung verbraucht mehr als doppelt so viel CO₂ wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen, so eine aktuelle Studie von Oxfam. Wen wundert das wirklich? Allein wenn die Superreichen jedes Jahr mit ihren Privatjets nach Davos zum Weltwirtschaftsforum fliegen und dann behaupten, sie würden eine gemeinsame Zukunft entwickeln, um den Zustand der Welt zu verbessern, zeigt doch, dass sie vielleicht eine gemeinsame Zukunft für Superreiche entwickeln werden, aber nicht für die Ärmsten der Welt. Man stelle sich vor, allein Qin Yinglin, der reichste Schweinezüchter der Welt, besitzt ein Vermögen von ca. 18,5 Milliarden US-Dollar. Sein Vermögen stieg in einem Jahr um ca. 4 Milliarden US-Dollar, da die Preise für Schweinefleisch durch die afrikanische Schweinegrippe um ein Dreifaches stieg. Das reichste Prozent der Bevölkerung drückt sich zudem durch Steuertricks um Steuerzahlungen von etwa 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Schon lange ist bekannt, dass Herumfliegen, Luxusgüter kaufen, Villen beheizen  und Supersportwagenfahren einen hohen CO2-Fußabdruck haben. Während sich die reiche Welt auf den zukünftigen Klimawandel vorbereitet, wird die arme Welt bereits dadurch zerstört. Der Konflikt des 21. Jahrhunderts: Krieg der Reichen gegen die Armen. So viele Jahre ist der Beginn der Finanzkrise noch gar nicht her und sie zeigt bei näherer Betrachtung eine Spur der Verwüstung, doch die Reichen wurden trotzdem reicher. Die Schere zwischen Arm und Reich ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer größer geworden und durch die Pandemie sogar noch größer.  Ein neuer Bericht des Institute for Policy Studies ergab, dass während zig Millionen Amerikaner während der Coronavirus-Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben, die Reichen Amerikas in nur 23 Tagen einen Anstieg ihres Nettovermögens um 282 Milliarden US-Dollar verzeichnen konnten. Dies trotz der Tatsache, dass die Wirtschaft weltweit geschrumpft ist. Weiterlesen →

Landwirtschaft geht auch anders! Der größte städtische Bauernhof Europas wurde auf einem Dach in Paris eröffnet – European largest urban farm has opened on a rooftop in Paris

zur englischen Version Der 14.000 Quadratmeter große städtische Bauernhof auf einem Dach in Paris versorgt bereits Häuser und Restaurants in der gesamten Hauptstadt mit Obst und Gemüse. Der Vorteil: keine weiten Transportwege und alte, in Vergessenheit geratene Gemüsesorten, die sich nur für eine begrenzte Zeit lagern lassen, finden wieder zurück auf den Tisch.Große Dachfarmen sind nicht neu. Bis vor kurzem galt der Bauernhof auf dem Dach  in Paris als das weltweit größte, doch Ende August 2020  wurde in Saint-Laurent, Kanada, die größte Farm mit eine Fläche von 15.000 m² der Welt eingeweiht. Es wurde in einem Einkaufszentrum installiert und nutzt die Heizung des Gebäudes und bietet 100 Sorten angebautes Gemüse an. Urbane Gärten und Gemeinschaftsgärten sind ein weltweit vorkommendes Phänomen. Immer mehr Menschen kommen zusammen, um gemeinsam ihre Umgebung zu gestalten und ökologische Nahrungsmittel anzubauen. Als der französische Landwirtschaftsminister Didier Guillaume bekannt gab, dass Frankreich die Verwendung von Glyphosat einstellen wird, forderte er auch zu ökologischem Anbau von Obst und Gemüse auf. Innerhalb eines Jahres schlossen sich über 3.000 Produzenten von Obst und Gemüse zusammen, die Pestizide vermeiden, indem sie Netze, unterschiedliche agronomische Techniken und Fruchtfolge verwenden. Mittlerweile gibt es  6.000 Produzenten und „Zero-Pestizid“ wird in den Supermärkten angeboten, denn besonders die Rückstände von Pestiziden stehen in Frankreich immer mehr im Fokus. Jetzt hat Frankreich sogar eine neue  Umweltministerin, die als Glyphosat-Gegnerin bekannt ist. Barbara Pompili fordert die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt. Doch wie kann man gerade die Menschen in der Stadt nachhaltig ernähren? In Paris ist es die größte Dachfarm der Welt mit rund 14.000 qm. Bislang war die größte Dachfarm mit 7000 qm und einem riesigen Gewächshaus auf einem Fabrikgebäude in Chicagos South Side. Hier wächst bis zu 10 Millionen Stück Blattgemüse pro Jahr. „Urban Farming“ heißt der Trend, der in New York begann. In Paris wurden zwar bereits kleinere Farmen an anderen Standorten auf Dächern errichtet, doch dieses Projekt ist das größte in Europa. Weiterlesen →

R.I.P. Ruth Bader Ginsburg: Nachruf auf die Richterin des Supreme Court- Ruth Bader Ginsburg: Obituary of the Supreme Court justice

„Kämpfe für die Dinge, die dir wichtig sind, aber tue es auf eine Weise, die andere dazu bringt, sich dir anzuschließen“, das sind die Worte von Ruth Bader Ginsburg. Und viele schlossen sich Ruth Bader Ginsburg an und als ihr Tod bekannt wurde, versammelten sich Tausende vor dem Gebäude des Obersten Gerichtshofs, um gemeinsam zu trauern. Sie sangen zusammen „Imagine“ von John Lennon. Ja, es ist wahr, die Richterin am Obersten Gerichtshof der USA,  die geschichtsträchtige Juristin, feministische Ikone und Nationalheldin, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. RBG, wie sie auch genannt wurde, führte ein Leben für die Gerechtigkeit.  Weiterlesen →

Nicht einmal auf Schutzgebiete, wo die Gorillas leben, wird Rücksicht genommen – Uganda unterzeichnet mit Ölriese Total das ostafrikanische Rohölpipeline-Projekt! – Oil versus gorillas – Uganda and Total sign deal for construction of crude oil pipeline project

zur englischen Version Industriestaaten wollen von Afrika‬ die Rohstoffe – notfalls mit Gewalt.  Afrika sitzt auf einem Rohstoff, der angesichts der Krise im Nahen Osten immer wichtiger wird, und das ist Erdöl. Es geht um viel Öl, und zwar um Deals in Höhe von Milliarden Dollar und mitten drin die Gorillas, denn auch Virunga bleibt nicht verschont.  Uganda hat den Ölkonzernen in Virunga grünes Licht erteilt. Die ersten Öl-Explorationslizenzen wurden unterzeichnet, und zwar von europäischen Ölkonzernen. Trotz weltweitem Protest hat Uganda mit dem französischen Ölkonzern Total ein Abkommen über die 1.443 Kilometer lange Ostafrikanische Rohölpipeline (EACOP) im September 2020 unterzeichnet. Drei Journalisten und sechs Umweltaktivisten wurden festgenommen, als sie das Projekt kritisierten. Der Ölriese Total plant die größte beheizte Ölpipeline der Welt durch Uganda und Tansania und wird einige der wichtigsten Reservate der Welt zerstören, die unzählige Elefanten, Löwen und Schimpansen schützen, und Zehntausende Familien vertreiben. Für unseren Planeten ist sie ein weiterer Schritt hin zur Klimakatastrophe. Immer mehr Regenwald wird gerodet und das auch in Nationalparks. Durchschnittlich verliert Uganda 100.000 Hektar Waldfläche pro Jahr. Es wird einfach behauptet, dass man in den Tierschutzreservaten nachhaltig nach Öl bohren wird. Öl ist gar nicht so schmutzig, wie wir behaupten. Wer glaubt das wirklich? Fakt ist, dass sich eine Traurigkeit unter den Tierschützern breit macht, denn wir haben den Kampf verloren. Genau dort, wo die Berggorillas beheimatet sind, wird bereits nach Öl gebohrt, und eine Ölpipeline wird den letzten Lebensraum seltener Tierarten zerstören. Nicht nur eine umstrittene Ölpipeline, sondern auch eine umstrittene Straße wird durch den Regenwald gebaut, und zwar mithilfe der EU. Die Ölgesellschaften und der Präsident bekommen ihr Geld, dafür geht die Bevölkerung leer aus und die Tiere werden ihre Heimat verlieren! Weiterlesen →

Chemikalien in Kosmetika – Der schleichende Tod aus dem Badezimmer – Chemicals in Cosmetics – Toxic Beauty!

zur englischen Version Die Verbraucher sollten darauf vertrauen können, dass die Schönheits- und Körperpflegeprodukte, die sie täglich verwenden, sicher sind, aber das ist einfach nicht der Fall. Warum werden Chemikalien, die für Brustkrebs verantwortlich sein sollen, nicht aus den Produkten entfernt? Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Über 70.000 Mal im Jahr stellen Ärztinnen und Ärzte aktuell die Diagnose „Mammakarzinom“ bei einer Frau. Über 17.000 Frauen sterben jährlich daran. Wussten Sie, dass in der Kosmetik ungefähr 20.000 Chemikalien verwendet werden und nur wenige Chemikalien auf Sicherheit geprüft wurden? Merkwürdig, wenn es dann heißt, Europa verbietet nicht nur schädliche Chemikalien in Kosmetika, sondern auch in Lebensmitteln. Schauen wir uns die Inhaltsstoffe genauer an, stellen wir fest, dass irgendein Konzern die Studie finanziert hat, die belegt, dass es doch nicht gesundheitsschädigend ist. Krebserregende Kosmetika? – Nein, danke! Unsere Haut nimmt auf, was mit ihr in Berührung kommt. Skin Deep, eine Studie der Environmental Working Group, hat festgestellt, dass der Mensch pro Tag durchschnittlich fast 10 Körperpflegeprodukte benutzt, die durchschnittlich 126 einzelne Inhaltsstoffe enthalten. Die Kosmetikindustrie verwendet Tausende synthetischer Chemikalien in ihren Produkten, in Allem – vom Lippenstift über die Lotion, dem Shampoo bis hin zur Rasiercreme. Viele dieser Substanzen werden auch in industriellen Fertigungsprozessen verwendet, um industrielle Ausrüstung zu säubern, Pestizide zu stabilisieren und Kupplungen zu fetten. Wir alle stimmen doch wohl darin überein, dass ein Inhaltsstoff, der den Garagenboden effektiv reinigt, nicht gerade die beste Wahl für einen Gesichtsreiniger ist?! L’Oréal ist der größte Kosmetikhersteller der Welt und besitzt 28 internationale Marken. Der Gigant Nestlé ist mit 23,9 Prozent an L’Oréal beteiligt und L’Oréal ist größter Aktionär des Pharmakonzerns Sanofi. Nur wenige Branchen haben mehr Kritik an ihren Inhaltsstoffen erfahren als die Kosmetikindustrie. Im Folgenden sind einige der Chemikalien angeführt, die gewöhnlich in Kosmetikartikeln verwendet werden, und ihre Auswirkung auf unsere Gesundheit. Wir erklären Ihnen, warum die Chemikalien nicht entfernt werden, obwohl sie nachweislich der Gesundheit schaden. Weiterlesen →

Mädchen in Pakistan – misshandelt, vergewaltigt und angezündet – 8 children sexually abused every day in Pakistan

zur englischen Version Ein sechsjähriges Mädchen wurde vergewaltigt, gefoltert und mit einem Stein zu Tode geprügelt, bevor man ihren Körper im Müll fand. Ein 5-jähriges Mädchen in Südpakistan wurde vergewaltigt, auf den Kopf geschlagen und in Brand gesteckt. Fünf Tage später wurde eine Frau im Osten des Landes aus ihrem Auto gezerrt und auf einer Autobahn vor ihren Kindern sexuell missbraucht. Wie in Indien werden auch in Pakistan Neugeborene auf Müllhalden entsorgt oder verkauft, weil sie Mädchen sind. Der Bericht ist erschütternd. „Alle Neugeborenen, die auf Müllhalden geworfen wurden, waren Mädchen“, sagte ein Polizeisprecher, und es sind Vorfälle, die in Pakistan keine Seltenheit sind. Sie sind ungewollt, überflüssig – Müll eben. Oft werden sie direkt nach der Geburt von der Geburtshelferin in einem Müllsack entsorgt. Aber auch Mädchen wie die siebenjährige Zainab fand man brutal vergewaltigt und einfach auf einer Müllhalde weggeworfen. Pakistan wurde im Laufe der Jahre von Vergewaltigungen und Kindesmissbrauch erschüttert. Opfer werden oft als Kriminelle behandelt oder für die Angriffe verantwortlich gemacht. Ein 16-jähriges Mädchen wurde in Brand gesteckt, weil sie einen Heiratsantrag abgelehnt hatte. Weiterlesen →

Unglaublich, nachdem Asien den Plastikmüll aus Industriestaaten nicht mehr haben will, will man jetzt Afrika damit überfluten – Big Oil Is in Trouble. Its Plan: Flood Africa With Plastic

Afrika ist weltweit führend bei Verboten von Plastiktüten. Bereits in 31 afrikanischen Ländern wurden Verbote erlassen und weitere Länder haben Verbote bereits verkündet. Kenia hat sogar das härteste Gesetzt gegen Plastiktüten eingeführt. War Ihnen bekannt, dass Plastikmüll um die Welt gekarrt wird? Während 50 Millionen Tonnen giftiger Elektroschrott pro Jahr nach Afrika verschifft wird, landet der Plastikmüll aus Europa und den USA in Asien, doch die asiatischen Länder wollen nicht mehr die Müllhalde für westliche Staaten sein und schicken den Plastikmüll wieder zurück. Europa ist sogar der größte Exporteur von Plastikmüll noch vor den USA, doch wohin mit dem Plastikmüll? Die USA haben jetzt eine neue Lösung gefunden, und zwar schicken sie den Müll jetzt nach Kenia. Geht nicht? Doch, und zwar durch sogenannte Handelsverträge. Es ist nicht das erste Mal, denn die afrikanischen Länder wurden sogar mit Sanktionen aus den Industriestaaten bedroht, sollten sie ihr Verbot von Altkleiderimporten nicht rückgängig machen. Auch nutzte Europa in den letzten 20 Jahren sein Wirtschaftsabkommen in Afrika und überschwemmt die afrikanischen Ländern zum Beispiel mit Hühnerteilen, Milch oder Elektroschrott. Jetzt soll also Kenia von den USA  gezwungen werden, den amerikanischen Müll zu importieren. Und so wird Afrika, der Kontinent, der weltweit führend bei Verboten von Plastik ist, die Müllhalde für die Industriestaaten  Kenia wird sogar gezwungen, das Gesetz, welches die Herstellung, den Verkauf und die Verwendung von Plastiktüten verbietet, aufzuheben. Zu den Mitgliedern des American Chemistry Council gehören auch BASF Corporation und
Bayer Corporation. Weiterlesen →

Drei Jahrzehnte schmutzige Tricks gegen Klimawissenschaftler seit dem ersten Bericht- The dirty tricks climate scientists faced in three decades since first report

Vor dreißig Jahren, in einer kleinen schwedischen Stadt namens Sundsvall, veröffentlichte der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel (IPCC) seinen ersten großen Bericht. Klimaforscher sollen im Auftrag der Staatengemeinschaft einen umfassenden Bericht erstellen, doch was sie erleben, sind drei Jahrzehnte schmutzige Tricks gegen diese Klimawissenschaftler. Viele Klimaforscher opfern viel  Zeit für das Projekt, doch trotz 30  Jahren Klimaverhandlungen hat die Staatengemeinschaft bislang so gut wie keine Konsequenzen aus den Ergebnissen von der Klimaberichte gezogen.Das Einzige, was sich geändert hat, ist die Zeit, die bleibt, um endlich zu Handeln. Die Macht ist in den Konzernetagen und das bekommen die Klimaforscher auch zu spüren Schon damals waren die großen Probleme klar denen sich diejenigen gegen übersahen, die rasches Handeln anstrebten. Doch die Kohlendioxidemissionen stiegen weiter, die polaren Eiskappen schmelzen weiter, die Ernteerträge sanken  weiter , die Wälder der Welt brennen weiter, Küstenstädte versinken weiterhin in den steigenden Meeren und Dürren löschen weiterhin fruchtbare Ackerflächen aus. Während der Coronakrise findet sogar eine gigantische Plünderung der Erde statt und obwohl seit 30 Jahren gewarnt wird sich an der derzeitigen Lage nichts ändern. Das zeigen auch die vielen Milliarden Dollar, die bezahlt werden, damit der Klimawandel nicht gestoppt wird. Zwar wurde Ende 2015 in Paris das Klimaabkommen beschlossen, doch immer noch ringen die Industriestaaten um ein Klimapaket, welches den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren soll. Außerdem gehen neue Kohlekraftwerke ans Netz, wie in Dubai und in Pakistan. Und während es heiß:  „sauber und grün“ baut China entlang der neuen Seidenstraße weitere hunderte Kohlekraftwerke, obwohl Kohlekraftwerke wegen ihres hohen CO2-Ausstoßes als Klimasünder gelten. Auch wenn die Temperaturen in der Arktis laut UN bis 2050 um mindestens drei Grad Celsius steigen, selbst wenn die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens umgesetzt werden, gibt es statt Panik nur Freude bei den Konzernen und so manchen Regierungen, denn umso schneller gelangt man an Rohstoffe.  Es ist erschreckend, die Klimakrise könnte sechs Milliarden Menschen auslöschen. Und nicht nur Menschen, denn zahlreiche Fälle, in denen in der Erdgeschichte Tier- oder Pflanzenarten ausstarben, standen in engem Zusammenhang mit Klimaveränderungen. Weil der gegenwärtige Klimawandel viel schneller verläuft als frühere, ist im Laufe des Jahrhunderts mit besonders schweren Folgen für Fauna und Flora zu rechnen. Die Erde erhitzt sich weiter. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre hat trotz Corona neue Rekordwerte erreicht, das zeigen Messungen. Weiterlesen →