Wir schminken uns zu Tode

©Viv ADesign, Netzfrauen

©Viv ADesign, Netzfrauen

Giftiges Wimpernklimpern

Der weibliche Tag beginnt häufig so:

Kaffee hinstellen, ab in die Dusche, Körper danach eincremen, etwas Haarconditioner auftragen, föhnen  Deo verwenden, Füße extra eincremen, Wimpern tuschen, Kaffee trinken, Zähne putzen, Make-up und Lippenstift auftragen und aus dem Haus eilen.

Was haben wir uns also in dieser halben Stunde alles an Gutem getan?

Im Shampoo ist vermutlich Sodium Benzoate drin.

Ein Zusatz in Seifen, Cremes und anderen Kosmetika, aber auch in verschiedenen Lebensmitteln, die eine lange Haltbarkeit der einzelnen Produkte gewährleisten können. Sodium Benzoate sind also sogenannte Konservierungsmittel und werden auf Verpackungen mit dem Kürzel E211 gekennzeichnet. Die deutsche Bezeichnung Natrium Benzoate gibt Auskunft über die Zusammensetzung. Es handelt sich um das Natriumsalz der Benzoesäure und tritt in wasserlöslicher Form in Erscheinung. Wie die meisten Konservierungsstoffe können auch Sodium Benzoate Allergien auslösen. Als Haltbarmachung eingesetzt kann es zu Kontaktallergien kommen, die mit Hautrötungen, Juckreiz und in besonders schlimmen Fällen sogar mit Ekzembildung einhergehen.

Das Duschgel, wie auch die meisten Cremes, enthält Glycerin.

Eine sirupartige Flüssigkeit, die durch die chemische Verbindung von Wasser und Fett hergestellt wird. Glycerin kommt als Lösemittel und als Weichmacher zum Einsatz. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort, außer wenn die Luftfeuchtigkeit über 65% liegt. Dadurch trocknet die Haut von innen nach außen aus. Es gibt viele Feuchtigkeitscremes, die versprechen Ihre Haut feucht zu halten, doch genau das Gegenteil wird der Fall sein, wenn Glycerin enthalten ist.

Es könnte aber auch Polyquaternium-7 enthalten. Schauen wir uns das einmal genauer an:

Der Kunststoff, der dieses tolle Hautgefühl auslöst, hat einen Giftstoff im Gepäck, der sonst in Pommes, Keksen und Chips zu finden ist: Acrylamid. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Polyquaternium und Acrylamid? In der Tat: Das Bundesamt für Risikobewertung warnt schon im Jahr 2003 vor Polyquaternium-7 als Acrylamidquelle.

Polyquaternium-7 als Substanz ist mit Acrylamid belastet. Diese Verunreinigung findet beim Produktionsprozess in Erdölraffinerien statt. Gelangen die Stoffe nach dem Duschen und Haarewaschen in die Abwässer, haben die Kläranlagen Schwierigkeiten damit. Denn Polyquaternium-7 ist nicht biologisch abbaubar und das Acrylamid ist Gift für die nützlichen Bakterien im Klärbecken, erläutert Harald Hanßen, Diplom-Ingenieur der Klärwerke von Hamburg Wasser: „Sie verschlechtern das Verwerten unserer Abfälle, die wir bei der Abwasserreinigung erzeugen.“

Zur Einordnung:

Mit jeder Chipstüte nehmen wir ein Vielfaches an Acrylamid auf im Vergleich zu wochenlangem Duschen mit einem Duschgel, das Polyquaternium 7 enthält. Außerdem gibt es für Polyquaternium-7 Grenzwerte, wie hoch der Stoff mit Acrylamid belastet sein darf.

Die Körperlotion enthält Phenoxyethanol (PE)

Phenoxyethanol wirkt bakterizid und wird in dermatologischen Produkten wie z. B. Hautcreme als Konservierungsstoff verwendet, wofür die Kosmetikverordnung eine Konzentration bis 1 % gestattet. Es wird als Lösungsmittel in Tinten, Kugelschreiberpasten, Druckpasten und Stempelfarben, als Fixativ für Parfüms und Seifen und zur Herstellung von Weichmachern und Luftverbesserern verwendet. Phenoxyethanol kann als Mischung mit Methyldibromoglutaronitril Allergien vom Typ 4 (Allergisches Kontaktekzem) auslösen; dabei ist die als MDBGN/PE bezeichnete Mischung mit 4 % Anteil an allen Allergien ein häufiges Kontaktallergen.

Aber auch Collagen kann enthalten sein.

Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken. Ich frage mich, wie man natürliches hauteigenes Collagen herstellen will?

Ebenso findet sich häufig Diethanolamine (DEA),

ein farbloser oder kristallartiger Alkohol, welcher in Lösungsmitteln, Emulgatoren und Reinigungsmitteln Anwendung findet. DEA wirkt als Weichmacher in Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Hautpflegeprodukten. Falls diese DEAs zusammen mit Nitraten verarbeitet werden, reagieren diese chemisch miteinander und führen möglicherweise zu krebserzeugenden Nitrosaminen. Obwohl in früheren Studien DEA selbst nicht als krebserzeugend galt, zeigen neueste Studien krebserzeugendes Potential, auch ohne Nitratverbindungen. DEAs sind unter anderem auch haut-und schleimhautreizend. Den DEAs sehr ähnliche und noch häufig verwendete Ethanolamin, wie Triethanolamine(TEA) und Monoethanolamine(MEA) sollte man auch meiden.

Angesichts der Tatsache, dass die Sandalen-Saison naht, lassen wir unseren Füßen noch eine Extra-Behandlung zukommen und cremen sie ein. Viele Produkte versprechen das Ende der Verhornung, die sich über den Winter breit gemacht hat, ein Inhaltsstoff ist Urea.

Erinnern Sie sich noch an den Ikea-Skandal?

Jetzt ist die Welt gegen Formaldehyd in Möbeln sensibilisiert, weiß aber nicht, dass es nach wie vor unkontrolliert sogar direkt auf unserer Haut landen kann. Prinzipiell ist es in der Kosmetik verboten, wird aber wegen seiner geringen Kosten und großartigen Wirkung gegen Pilze weiterverwendet. Nur jetzt eben in chemischen Kompositionen, die es früher oder später – spätestens in Kontakt mit der Haut – freisetzen! Man beachte dabei die Urea-Zusammensetzungen, zum Beispiel: Diazolidinyl Urea, Imidazolidinyl Urea, Polyoxymethylene Urea. Verlogen ist, dass diese Bezeichnungen auf Urea schließen lassen. (Urea allein dastehend, nichts anderes als positiv zu bewertende Harnsäure ist, aber mit Harnsäure überhaupt nichts zu tun haben!) Substanzen wie Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 5-Bromo-5- Nitro1,3-Dioxane oder Substanzen mit den Buchstaben MDM, DM, DMDM, DMHF oder DEMD davor, wie DMDM Hydantoin, sind ebenfalls Formaldehyd-Freisetzer; ebenso wie Dimethyl Oxazolidine. Formaldehyd /-abspalter sind ein farbloses, giftiges Gas – ein Reizstoff und Krebserreger. In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung. Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten. Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen.

Unsere Haare bringen wir vor dem Föhnen noch mit einem Conditioner in Form.

Darin ist meist Paraffin enthalten. Paraffinum Liquidum ist ein Lösungsmittel, das unter anderem in vielen Kosmetika vorhanden ist. Oftmals wird es als natürliches Öl deklariert, dies entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Es handelt sich dabei um diverse Kohlenwasserstoffe, die aus Erdöl gewonnen werden. Paraffinum Liquidum oder auch Paraffinöl ist wachsartig und wasserabweisend. Deshalb ist es häufig Bestandteil von Cremes, kann hier aber auch bei zu hohem Anteil austrocknend wirken. Auch wird es gern in Anti-Falten-Produkten verwendet, da es kurzfristig das Hautbild verbessert. Dies rührt jedoch daher, dass es eine aufquellende Wirkung hat und so Falten vorübergehend glättet.

Das Deo, das als langanhaltender Schweißvertreiber angepriesen wird, enthält meist Aluminium

Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Substanzen mit Aluminium sind oft in Deos, Eau de Toilette und anderen in Sprühartikeln vorhanden, weil sie als effektivstes Anti-Schweißmittel gelten. Sie irritieren auf Dauer die Haut, trocknen sie aus und können Granulome (Gewebeknötchen, Riesenzellen) erzeugen. Experimente haben ergeben, dass schon äußerst gering dosiertes Aluminium die natürlichen elektrischen Impulse von Nervenzellen blockiert, das heißt die Nervenaktivität drastisch herabsetzt. Daraus folgt ein lahmes Nervensystem, Unfähigkeit im Hirn Enzyme umzusetzen und schließlich Gedächtnisverlust, Muskelschwund. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.

Beispiel: aluminum silicate, aluminum chlorohydrate, usw.

Nach dem Kaffee samt Müsli oder Brötchen mit oder ohne Belag sowie der Morgenzigarette werden die Zähne geputzt.

Die Zahnpasta ist vielleicht mit Fluorid angereichert.

Dies ist ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift und ein industriell erzeugtes Abfallprodukt, das von der amerikanischen Environmental Protection Agency (etwa: Amt für Umweltschutz) offiziell als Giftstoff klassifiziert worden ist. Dr. Dean Burk vom National Cancer Institut (Nationalen Krebsinstitut) sagt: „Fluorid verursacht häufiger und schneller Krebs beim Menschen als jede andere chemische Substanz.“

Bleibt noch, uns mit Make-Up und Lippenstift zu verschönern, d. h. Farbe ins Gesicht zu bringen.

Farbstoffe

Farbstoffe sind nicht nur in Gesichtskosmetik oder Haartönungen enthalten, sondern sind in fast jedem Produkt vorhanden, welches eine peppige Farbe hat und nicht durchsichtig ist. Jedes Duschgel, Creme, Parfum, etc., ist gefärbt, und das leider meist mit hochgiftigen Präparaten, wie jenen, die Sie an den Silben anilin, oder anilid, wie zum Beispiel Acetanilid erkennen, manche beinhalten die Silben -amine und -diamine, wie in Toluene-2,5-Diamine oder Laurylamine Dipropylenediamine. Einige Farbstoffe haben eine so komplexe Molekularstruktur, dass die Industrie sie einfach nur mit Initialen, zum Beispiel HC, wie in HC orange oder peppigen Begriffen wie Acid, Pigment oder Solvent nennt. Beispiele: Acid Red 73, Pigment Green 7, solvent black 3.

Diese abgekürzten Stoffe sind hochgiftig. Wussten Sie, dass die Friseurinnen die weibliche Berufsgruppe ist, in der die höchste Anzahl an Krebstoten auftritt? Hintergrund ist, dass sie beim Haare färben die toxischen Dämpfe direkt einatmen. Auch in Lippenstiften sind die Farbstoffe extrem krebserregend und wenn man bedenkt, dass eine Frau, die regelmäßig Lippenstift aufträgt, im Laufe ihres Lebens fast 3,5 kg davon verschluckt, hat doch die Industrie einen tollen Weg gefunden, uns das Gift wie mit dem Löffel einzuflößen.

Jetzt fehlen nur mehr Wimperntusche und eventuell Kajal sowie Lidschatten.

In Deutschland wurden bei drei von 15 Proben krebserregende Nitrosamine nachgewiesen. Für das verarbeitete Rohmaterial, das für Wimperntusche benötigt wird, liegt der EU-Grenzwert bei 50 Mikrogramm/kg. Die Belastung der fertigen Wimperntuschen liegt nach der Laboruntersuchung im Auftrag des NDR in zwei Fällen darüber. Nach Einschätzung des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) müssen in allen drei Fällen bereits die Rohstoffe zu stark kontaminiert gewesen sein. Die Produkte dürften deshalb nicht mehr verkauft werden. “Da in den Produkten Gehalte von 44-156 Mikrogramm/kg gemessen wurden, kann davon ausgegangen werden, dass der Grenzwert im Rohmaterial nicht eingehalten wurde. Damit sind die Produkte nicht verkehrsfähig”, so das BfR.

Das Labor in Basel ist das einzige Labor in der Nordwestschweiz, das stichprobenartig Mascaras testet. Werden Nitrosamine nachgewiesen, sind zwei Dinge entscheidend: «Der verbotene Stoff darf in einem Produkt enthalten sein, wenn er die Gesundheit nicht gefährdet und wenn er technisch nicht vermeidbar ist. Im Falle der Wimperntusche könnte das Problem durch Ersatz von Triethanolamin gelöst werden. Obwohl Nitrosamine in diesen geringen Mengen nicht gesundheitsgefährdend seien, gelte für krebserregende Stoffe ein Minimierungsgebot. Dagmar Simon, leitende Ärztin der Dermatologischen Uniklinik am Inselspital in Bern, sagt: «Akute Probleme mit Mascara treten wegen Allergien oder Hautirritationen auf – etwa in Form von Ekzemen, geschwollenen Augen und geröteten Lidrändern.» Lokal aufgetragene Nitrosamine könnten zudem Krebs auslösen: «Der Zusammenhang zwischen Wimperntusche und Karzinomen am Auge ist aber nicht erforscht», so Simon.

Lidschatten (besonders in Grüntönen) ist häufig mit erbgutschädigendem und krebserregendem Chrom 6 belastet.

Wir fühlen uns sauber, gut gepflegt und haben die Illusion im Kopf, den Tag mit dieser liebevollen Körper-Zuwendung wirklich gut begonnen zu haben.

Dabei ist alles ganz anders!

Werden Kunden zu Versuchskaninchen?

Allergien durch Kosmetika sind sogenannte Kontaktallergien: Rötungen der Haut, Bläschen, Schwellungen oder Juckreiz sind die Symptome. Allerdings bringen viele Patienten die Symptome nicht in Verbindung mit bestimmten Pflegeprodukten oder Make-ups. Denn eine Hautveränderung tritt frühestens nach 24 Stunden auf. „Die wenigsten machen sich klar, dass man viel weiter mit seinem Gedächtnis zurückwandern muss, um die Ursache zu finden“, erklärt der Dermatologe Axel Schnuch von der Universitäts-Hautklinik Göttingen.

Für die behandelnden Ärzte ist die Diagnose auch deshalb schwierig, weil immer wieder neue, noch unbekannte Inhaltsstoffe auftauchen. „Die Identifikation eines Stoffes als Allergen ist also nicht nur aus diagnostischer Sicht von Bedeutung, sondern auch aus epidemiologischer und gesundheitspolitischer Sicht“, sagt Axel Schnuch. Um neue Stoffe zu identifizieren, sei eigentlich eine „kontinuierliche Überwachung der Situation in der Bevölkerung“ notwendig, meint der Dermatologe.

Hilft es also nur noch, biologische und naturnahe Kosmetik zu verwenden? Nein, denn Etikettierungen wie „Naturkosmetik“ sind nicht geschützt. Die Firmen können ihren Produkten diese Labels selbst beifügen. Es gibt aber Naturkosmetikfirmen, die tatsächlich hohe Standards festgelegt haben und diese unabhängig zertifizieren lassen. Doch auch hochwertige Produkte seien nicht auf jeden Fall „gesünder“, meint Axel Schnuch. Für Allergiker ist auch die Anwendung mancher Kosmetikprodukte riskant, wenn „Natur“, „pflanzlich“ oder „bio“ draufsteht.

Wie wär’s mit ungeschminkt, eigenem Shampoo und einfacher Bio-Seife?

Shampoo aus Lavaerde nicht nur für normale Haare

Eine ganz einfache und sehr gesunde Möglichkeit ist, die Haare mit Lavaerde zu waschen. Lavaerde hat reinigende und pflegende Wirkung. Doch meist sind mehrere Anwendungen nötigt, damit angegriffenes Haar gesundet. Lavaerde gibt es in Bioläden zu kaufen. Sie wird mit etwas Wasser angerührt, sodass sie sich gut auf dem Haar verteilen und einmassieren lässt. Im Anschluss wird das Haar mit Wasser ausgewaschen. Lavaerde ist besonders sanft, sie enthält keine sonstigen Zusätze.

© Copyright 2013 Lisa Natterer, Netzfrauen

Quellen:

httph://inhaltsstoffe-kosmetik.info/liste-gefaehrliche-inhaltstoffe-kosmetik/

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/164207/index.html

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/haushalt_wohnen/duschgelflecken101_page-3.html

http://www.ndr.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/pressemeldungndr12109.html

18 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen lieben Dank für diesen tollen Beitrag! Ich bin Heilpraktikerin und immer wieder mit Allergien durch Kosmetika konfrontiert. Den meisten Menschen ist einfach auch nicht bewusst, dass es sich bei unserer Haut um unser größtes Organ handelt und nicht einfach nur um eine Hülle. Was wir alleine durch die täglichen „Pflegeprodukte“ an Gifststoffen zu uns nehmen ist immens. Hier bewusst einzukaufen und bewusst zu gebrauchen ist sehr sehr wichtig für unsere Gesundheit. Meinen Patienten empfehle ich die Frischekosmetik-Produkte von RINGANA, die keinerlei Konservierungstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren usw. enthält und sehr gut vertragen wird, da auch nicht mit Alkohol oder äther. Ölen konserviert wird – alle Produkte werden frisch hergestellt und direkt an den Endverbraucher versendet. Sie sind außerdem vegan und Ethik sowie Nachhaltigkeit werden bei RINGANA großgeschrieben und mit aller Konsequenz eingehalten. (siehe auch http://www.bioundfrisch.com)

    • Sinnlose panikmache. Man koennte sich auch am morgendlichen kaffe zu tode verschlucken. Natuerlicj gibts allergien gegen alles aber das ist nunmal so.

      • „Aber das ist nun mal so“ ???! Ist das dein Ernst?
        DAS ist eben nicht „mal so“, denn Allergien sind die Folgen unseres Konsums, ohne darüber nachzudenken, was wir zu uns nehmen und was uns vorgesetzt wird! Alle profitgeilen Hersteller und Pharmazeutiker wollen mit Sicherheit nur das Beste von uns: unser Geld! Nicht unsere Gesundheit!
        Und in so einer Person wie dir haben sie den besten End-Verbraucher gefunden: es wird geschmiert, geimpft, gegessen und getrunken, was vorgesetzt wird, ohne zu hinterfragen, was drin ist, wo das her kommt oder ob es Folgeschäden mit sich bringt. Mein herzliches Beileid für diese Naivität einiger Mitmenschen :(

    • Für mich persönlich grenzt es an versuchtem Völkermord, was die Kosmetikindustrie mit uns macht.
      Ich habe eine gesunde Alternative gefunden. Für mich heißt die Lösung
      RELIGHT DELIGHT. Eine gesunde Kosmetiklinie, mit der ich mich wohl fühle. Und meine Haut ist auch glücklich. Das kann man deutlich sehen.

      • Was macht all die Werbung in jedem Kommentar?Das ist sicherlich dann das beste fuer unsere Gesundheit und hat rein gar nix mit unserem Geld zu stun,stimmts?

  2. Waschen: 1 Teil billigen Honig erwärmen, mit 20-50% Mandelöl mischen und als Waschlotion verwenden. Viel Öl bei sehr trockener Haut, alten Menschen. Kann in einen Honigspender.
    Baden: 1l Milch erwärmen, 3 T. Olivenöl und 1El Honig darin lösen und ins Badewasser geben. Gut auch für Babies.
    Empfindliche Kinderhaut (auch bei Neurodermitis): Haut nass machen und mit Honig waschen. Versucht doch mal, euch die Hände nass zu machen und dann mit einer einer Haselnussgröße entsprechenden Menge die Hände zu waschen! Erwartet keinen Schaum aber wunderbar saubere durftende Haut.
    Gerlinde

  3. Och nee. „billiger Honig“. Sagt schon wieder alles. Soll der dann auch bio sein? Oder gar Demeter? Wenn schon schonend und natürlich, dann zahlt bitte auch den gerechten Preis und unterstützt lokale Imker, die keine Bienenfarmen betreiben und der Industrie gegenüber auch nicht den Mund halten, sondern Verantwortungsbewusstsein vorleben.

  4. Vieles ist in dem Artikel korrekt – aber der Ton ist eindeutig daneben. Es wird der Eindruck erweckt die Industrie vergifte die Kunden mit Absicht. Das ist typisch naturalistische Propaganda, das Gift ist drin weil es besser (in der gewünschten Wirkung) oder billiger ist als der besser verträglichere Ersatzstoff. Besonders bei PEG-7 (Polyquaternum) ist es allein der Preis der die besser verträglicheren Silikonöle verdrängt, die Industrie geht dann aber auf „Deppenfang“ indem sie ihre Produkte als „silikonölfrei“ anpreist.
    Wohldosiertes Flourid in der Zahnpasta bringt eindeutig mehr Nutzen als Schaden. Allein in einigen Gegenden des Schwarzwaldes würde man abraten weil dort das Wasser selbst schon eine mehr als ausreichende Menge Flouride enthält. Ebenso wird der Eindruck erweckt das „Naturkosmetik“ automatisch unproblematisch sei – was definitiv falsch ist – nur weil ein Stoff in einer Pflanze schon vorkommt heisst das nicht das er gleich harmlos sei (Henna ist z.B. auch krebseregend, ebenso problematisch Teebaumöl).
    Einfache Formel – kann ichs essen kann ichs auch sonstwo hinschmieren. Ich finde es wirklich schade das die Kette Spinnrad zugemacht hat – es wäre doch ideal sich selber seine Kosmetik mit reinen industriell hergestellten Grundstoffen nach Gusto zusammenzustellen.

    Demeter und seine querfinanzierten rechtsgerichteten Organisationen unterstütze ich auf keinen Fall !!!

  5. Liebe Frauen, bitte nehmt euch diesen Beitrag zu Herzen! Als Alternative zu den gefährlichen Körperpflegeprodukten können wir absolut frische Bioprodukte empfehlen, die sind sehr gut verträglich und absolut chemiefrei und konservierungsmittelfrei – ganze Natur mit 100% Wirkstoff. Schauen Sie mal rein: http://www.naturfrisch.ch.

  6. Vielen Dank für diesen wichtigen Artikel.

    Ich möchte ergänzend ein paar Dinge geraderücken, die in nicht ganz korrekt sind.

    Glycerin: Glycerin ist nicht grundsätzlich schlecht, ganz im Gegenteil. Einmal ist es natürlicherweise Bestandteil der Haut und gehört zu den Natural Moisturizing Factor (NMF) in der Hornschicht unserer Haut. In Kosmetik wird Glycerin als feuchtigkeitsbindender Stoff eingesetzt. Er bindet die durch Creme aufgetragene Feuchtigkeit in der Haut, aber auch die Luftfeuchtigkeit. Es wirkt also keinesfalls austrocknend, wie in eurem Bericht behauptet.

    Glycerin kann– im Gegensatz zu vielen anderen feuchtigkeitsbindenden Substanzen –tief in die Hornschicht eindringen. Glycerin in Kosmetikprodukten erhöht daher die Elastizität der Haut, macht sie weich und schützt sie vor Austrocknung und Irritationen durch enthaltene Tenside und Emulgatoren.
    Zum Thema Luftfeuchtigkeit und Glycerin: Das eigentliche Problem für unsere Haut ist eher eine zu geringe Luftfeuchtigkeit, dadurch wird sie trockener. Das Glycerin allein macht auch keine trockene Haut, sondern das gesamte Emulsionskonzept eines Produkts passt ggfs. nicht zum Klima.

    Glycerin lässt sich übrigens durch die Verseifung pflanzlicher Öle herstellen, ist also nicht zwangsläufig synthetisch hergestellt.

    Collagen: Collagen kann man nur aus tierischen Produkten gewinnen, da es nur bei Mensch und Tier vorkommt. Bei uns Menschen kommt es hauptsächlich im Bindegewebe vor. Inzwischen lässt sich Collagen auch aus Fischgewebe extrahieren. Collagen bildet einen feuchtigkeitsspendenden Film auf der Haut. Dieser Film hat aber keinen, wie im Artikel behauptet, okklusiven Effekt. Allerdings hält der Effekt auf der Haut durch Collagen nicht lange an. Besser ist es die hauteigene Collagenproduktion anzuregen.

    Aluminium: Aluminium-Rohstoffe werden nur dann zum Problem, wenn die Gefahr besteht, dass Aluminium abgespalten wird. Aluminium Silikat (Aluminium Silicate) ist im Gegensatz zu Aluminium Chlorid und Aluminium Chlorohydrat nicht bedenklich. Es ist mineralisch, ein Abkömmling der Kieselsäure. Man nennt es auch Kaolin.

    Herzlich,
    Carolina

  7. Erinnerungen aus meiner Kindheit, im Bad gab es ein Stueck Seife nicht extra viele Utensilien, Florena Creme für den ganzen Koerper wen man wollte und ein Haarshampo mehr war nicht, ich bin 1953 geboren hatte miemals Allergien oder gar Pickel und dergleichen.Heute benutze ich nur noch Semabed den wen ich mir einmal etwas gutes tun wollte etwas teures ihr wisst schon dann sah aus wie ein Streusselkuchen. Was ich gar nicht mehr benutze sind Weichspueler ich spare viel Geld glaubt es mir. Meine Mutter benutze zum weichmachen immer aufgefangenes Regenwasser.

  8. Man muss wirklich alles hinterfragen und „auf Zack sein“. Mit Recherchen und Infos sammeln geht auch viel Zeit drauf – aber die Gesundheit sollte es einem Wert sein!

  9. Das Problem ist, dass es immer mehr wird. (Also die „gefährlichen“ Inhaltsstoffe) Nicht nur bei Kosmetik, sondern auch bei den Lebensmitteln. Wenn man bewusster einkaufen geht und sich Zeit nimmt um die Zutaten auf den jeweiligen Produkten zu lesen, dann fährt einem oftmals ein Schauer über den Rücken. Es gibt doch kaum noch ein Produkt mehr, wo sogut wie keine Chemie mehr enthalten ist. Wenn man wirklich darauf achtet und bewusst auf Produkte mit gefährlichen Chemiekalien verzichtet, dann kann man glaube ich zu 90% im Laden oder Supermarkt nix mehr kaufen. Das ist echt schrecklich wo das alles noch hinführen soll.

  10. Das Leben allgemein ist ungesund!Zurück ins Mittelalter ?Da sind Sie schon mit 30 gestorben…natürlich nur mit Bio! Man kann wenn man will alles verteufeln!

  11. Glycerin ist keine Verbindung von Wasser und Fett. Das Wasser spaltet die Fette auf, wobei Glycerin und Fettsäuren entstehen.

    Ob Glycerin der Haut Feuchtigkeit entzieht oder ihr Feuchtigkeit spendet (aus der Luft), hängt u.a. von der Konzentration ab.

    Urea ist nicht Harnsäure sondern Harnstoff.

    Ja.Formaldehydabspalter wie Germall II (diazolidinyl urea) spalten tatsächlich Formaldehyd ab. Allerdings ist der Formaldehyd nicht verboten, sondern unter 500 ppm nur nicht deklarierungspflichtig. Der Grenzwert beträgt für die meisten kosmetischen Produkte 2000 ppm.

    Ich werde nicht auf die vielen weiteren Fehler eingehen, da ich Wichtigeres zu tun habe.

    Als promovierter Chemiker, der sich die letzten 20 Jahre die Mühe gemacht hat naturwissenschafltiche Zusammenhänge zu verstehen und Gefahren rational zu beurteilen, verärgert es mich sehr, wenn durch mangelnde Bildung und schlechte Recherche so viel Unsinn verbreitet wird und daurch Menschen unnötig verunsichert werden.

    p.s.
    Falls das Bild mit der Zombiefrau abschreckend wirken sollte, dann sei Ihnen gesagt, dass wohl seine Wirkung wohl verfehlen wird. Es ist einfach nur lächerlich.

    • Falls sie das irgendwie sehen und mir Antwort geben können: Benzophenone-1
      Was hat es mit diesem Stoff auf sich? Ist er sehr schädlich?

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.