Offener Brief an Daniel Bahr MdB

Bundesminister für GesundheitDaniel Bahr MdBFriedrichstraße 108

10117 Berlin

Sehr geehrter Herr Bahr,

anscheinend sind Sie so beschäftigt, dass Sie irgendwie gar keine Zeit für die Sorgen und Nöte Ihrer Bürger mehr haben. Ich laufe Ihnen schon mehr als 6 Monate hinterher, bitte um einen Termin, bitte um 20 Minuten Ihrer Zeit als Gesundheitsminister.

Das ist doch eigentlich Ihr Job ? Das hat sich laut Christian Lindner auch die FDP auf die Fahnen geschrieben … Bürgernähe !

Ich will ja auch nicht mit Ihnen über das Wetter plaudern, sondern über das Leben der Mondscheinkinder und das traurige Thema, warum diese todkranken Menschen einfach nicht ihre Sonnenschutzcreme bezahlt bekommen. Warum die Krankenkassen immer wieder neue Gründe finden und auch erfinden, obwohl sie eigentlich in der Pflicht sind, diesen Menschen zu helfen ! Diese Menschen sterben ohne Sonnenschutz, den sie haben einen Gendefekt. Sie bekommen von der Sonne Hautkrebs. Und Sie behaupten, Sie können nichts machen? Herr Bahr, jetzt suche ich die Öffentlichkeit.

Wenn Sie sagen, Sie können nichts tun, dann möchte ich Ihnen sagen, dass „wir“ erst einmal darüber sprechen sollten! Wenn Sie mit mir nicht einmal sprechen können, Ihre Mitarbeiter mich immer wieder vertrösten bzw. anschmieren, weil ich es laut den Medien doch immer mitbekomme, dass Sie wieder einmal in Münster waren, dann ist das schon echt peinlich und es hinterlässt den Eindruck, dass Sie einfach kein Interesse an diesen todkranken Menschen haben !

Also, ich erwarte einen Termin mit Ihnen ! Wenn Sie so mit uns Bürgern umgehen, Sie sowieso nie Zeit für uns haben, warum sollte man „Sie“ dann im August wählen ?

Mit immer noch hoffnungsvollen Grüßen

Heike Harrison

 

10 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Gratuliere zu diesem Schreiben. Es ist die einzige Sprache, die Politiker besser verstehen als ihre eigene Muttersprache. Macht weiter so, ich bin begeistert.

    Liebe Grüße
    Carolus Magnus

  2. Sehr geehrte Frau Harrison,

    vielleicht würde Herr Bahr Ihnen mehr Zeit schenken, wenn Ihr offener Brief keine Rechtschreibfehler enthielte und auch sonst einen etwas anspruchsvolleren Wortlaut hätte. Umgangssprachlich mag das zum Teil passen, aber die Achtung dem Adressaten gebietet eine korrekte „Schreibe“.

    Liebe Grüße
    Thomas Täschner, ein zufälliger Leser Ihres Offenen Briefes

    • Sehr geehrter Herr Täschner,

      nach meiner Auffassung kann, sollte oder müsste sich sogar jeder Bürger an die gewählten „Volksvertreter“ wenden. Ein Volk besteht nicht nur aus den 100%igen. Eine unglückliche und/oder umgangssprachliche Ausdrucksweise oder Fehler in der Rechtschreibung nehmen uns nicht das Recht unserer Kritik und Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen. Es wäre doch wirklich schlimm, wenn die Sprache oder das Aussehen das einzige Kriterium für ein solches Recht sein sollte.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rainer Heel, ebenfalls ein zufälliger Leser (mit dem es die Rechtschreibung und Zeichensetzung auch nicht immer gut meint)

  3. Sehr schön Eure Aktivitäten.
    wußte gar nichts von der Demonstration gegen Monsanto. Sonst wäre ich auch hin.
    Gruß
    Rainer
    Weiter so

  4. Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten !

  5. Ihr habt so Recht! Es ist echt Klasse, wenn wir Frauen uns organisieren, schließlich bringen wir auch die Töchter und Söhne dieser Welt, in diese Welt und sind das Rückgrat dieser Gesellschaft!
    Freue mich, dieses Netzwerk gefunden zu haben!

  6. @Täscher Zitat: „vielleicht würde Herr Bahr Ihnen mehr Zeit schenken, wenn Ihr offener Brief keine Rechtschreibfehler enthielte und auch sonst einen etwas anspruchsvolleren Wortlaut hätte. Umgangssprachlich mag das zum Teil passen, aber die Achtung dem Adressaten* gebietet eine korrekte “Schreibe”.“ Zitat Ende

    * gegenüber (Wort fehlt)

    Wer im Glashaus sitzt…

    Carolus Magnus

  7. Auch wen sich Fehler einschleichen, habe ich das Recht den Politikern zu sagen und zu schreiben was ich denke, soviel zu dem zufaelligen Leser.

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