Kurzbio Sharaeh Fekri

 Sharareh FekriSharareh Fekri

Ich bin gebürtige Perserin und  Köln ist meine zweite Heimatstadt. Ich bin Architektin und habe sowohl in der freien Wirtschaft als auch im öffentlichen Dienst gearbeitet. Zurzeit bin ich beim Bauministerium tätig und habe mit energetischer Sanierung des Gebäudebestandes und mit den Förderprogrammen des Landes zu tun. Klimaschutzgesetz ist kein Fremdwort für mich und bin nebenberuflich als freie Architektin und Gebäudeenergieberaterin unterwegs. Als Revolutionskind kenne ich die verschiedenen Gesichter der Politik und Gewalt und habe leider das hässliche Gesicht des Krieges auch kennenlernen müssen.

Was ich liebe? Das Leben

Was ist nicht leiden kann? Ungerechtigkeit

Mein ganzer Stolz? Meine Tochter

Meine Leidenschaft? Musik, Malen, Marathon

Was unsere Welt mehr vertragen könnte? Farben

Woran ich gewöhnt bin? Kämpfen

Was ich nie machen werde? Aufgeben

Woran ich glaube? Du kannst alles schaffen, wenn du daran glaubst

Was ich mir wünsche? Dass wir die Welt heilen

Mein Motto? Ich habe eine Revolution, einen Krieg und den Krebs überlebt, also nichts kann mich erschrecken :-)

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„Ich geh‘ dahin und lass die Welt zurück im Streit,

und hatt‘ von hundert Perlen doch kaum eine aufgereiht.

Unausgesprochenen blieb so manches tiefe Wort,

weil’s doch niemals verstanden hätte meine Zeit.“

Omar Khayyam (1045-1122) Persien

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Großartig, euer Ansatz.
    Und wie zutreffend ist das Gedicht aus dem Persien des zwölften Jahrhunderts noch heute…
    Wie’s aussieht, haben wir noch viel zu lernen und vor allem zu verstehen.
    Mit herzlichem Gruß
    Eri

  2. Sehr geehrte Frau Fekri,
    erst jetzt las ich Ihren Beitrag „Enmal Gebäudesanierung to go, bitte“ und möchte Ihnen für Ihre klaren Worte danken. Wir sind als Mieter gerade von einer solchen Maßnahme bedroht zusammen mit drastischen Mietsteigerungen. Unter dem Eindruck der Ereignisse des Brandes eines Londoner Hochhauses stehend, wird einem die ganze Absurdität von Wärmedeämmmaßnahmen mit Styropor noch einmal vor Augen geführt. Leider wird nach der Bekundung von Betroffenheit wieder zur Tagesordnung übergegangen und nicht von der unsinnigen Praxis abgewichen. Wir machen einfach so weiter wie bisher. Die Voraussetzungen für solche Maßnahmen werden durch die Politik mit ENEV und EEG geschaffen – sicher auch im Bauministerium. Daher wende ich mich auch an Sie.
    Wir als betroffene Mieter benötigen jede Unterstützung in unserem Kampf, den wir nur kriegen können.
    Mein Mann und ich sind Betroffene des Dämmwahns und wurden von unserem Vermieter, einer städtischen Wohnungsgesellschaft auf Duldung der Dämmmaßnahmen verklagt. Die Amtsrichterin war mutig und urteilte, dass wir die Dämmung nicht dulden müssen, weil sie unwirtschaftlich ist (sogenanntes „Pankower Urteil“ (in Auszügen nachzulesen auf der Internetseite http://www.pankowermieterprotes.jimdo.com). Die Richterin am Landgericht hat angekündigt, uns zur Duldung zu verurteilen. Die tatsächlichen Energieverbrauchszahlen für unser Haus, von denen es baugleiche Teile einmal saniert und einmal unsaniert gibt, liegen für 2015 vor: 150 Kwh/m²a im sanierten Teil, 170 Kwh/m²a in unsanierten Teil, wobei wir ein 4-Personen-Haushalt sind und Kochgas (wir kochen viel) darin enthalten ist, im sanierten Teil sind überwiegend 2-Personen-Haushalte ohne Kochgas (Elektroherde). Der sanierte Hausteil verfügt über eine Gaszentralheizung für das Haus für Heizung und Warmwasser mit Solarthermieanlage; wir haben eine Gasetagenheizung. Vorgerechnet waren vom Vermieter nach Sanierung ein Energieverbrauch von 51,5 Kwh/m²a. Es gibt also eine sehr augenscheinliche Differenz zwischen den angekündigten 51,5 kWh/m²a und den tatsächlichen 150 kwH/m²a. Wir haben unserem Vermieter daraufhin in einem Vergleichsvorschlag vorgeschlagen, dass Haus als Versuchsobjekt zu betrachten, und über mind. 5 Jahre die tatsächlichen Energieverbräuche zu vergleichen und die sogenannte graue Energie (Erdölförderung, Transport, Herstellung des Dämmmaterials, Entsorgung usw.) mit einzubeziehen. Der Vermieter lehnte ab: „Unsere Mandantin ist ungeachtet Ihren Ausführungen davon überzeugt, dass die Anbringung eines Wärmeverbundsystems zu einer nachhaltigen Endenergieeinsparung führt.“ Wir kämpfen nun seit 4 Jahren gegen diesen Irrsinn, aber wir werden vor Gericht höchstwahrscheinlich verlieren. Die Brandgefahr durch das Material wie auch die Umwelt- und Gesundheitsschäden durch Styropordämmstoffe spielen vor Gericht keine Rolle. Auch auf der polititschen Ebene sind wir am kämpfen, denn ENEV und EEG können nur auf politischer Ebene geändert werden. Auch die Brandgefahr wird von politischer Seite einfach ignoriert. Es ist ein mühsamer und steiniger Weg. Daher sind wir sehr dankbar, wenn wir Artikel wi Ihren lesen. In der normalen Tagespresse wird das Thema eher nicht beleuchtet. Auch nach den schrecklichen Ereignissen in London wird hierzulande die Verwendung von Wärmedämmung aus Styropor nicht weiter hinterfragt. Wir sind mal kurz betroffen und dann machen wir einfach weiter wie bisher.
    Zum Schluß noch interessante Zahlen aus einer Dissertation von Frau Ingrid Vogler, 2014, Uni Kassel, Thema: Untersuchung von mittel- und langfristigen Auswirkungen verschiedener Energie-Einsparmaßnahmen von Wohnungsunternehmen auf die Wohnkosten:
    „Aktuell werden 40 % des deutschen Endenergieverbrauchs für Heizung Warmwasser und Elektroenergie in Gebäuden benötigt. Der dem Wohngebäudebestand zuordenbare Endenergieverbrauch für Beheizung und Warmwasserbereitung beträgt ca. 21 % des deutschen Endenergieverbrauchs. Auf den vermieteten Geschosswohnungsbau entfällt davon flächengewichtet etwa ein Drittel.“
    D.h. 1/3 von 21 % = ca. 7 % des deutschen Endenergieverbauchs für Heizung und Warmwasser entfallen auf Mietwohnungen in ganz Deutschland. Und nur von diesen 7 % kann durch energetische Modernisierungsmaßnahmen Energie gespart werden. Das zeigt den ganzen Irrsinn dieser Dämmmaßnahmen.
    Meine persönliche Motivation, diesen Kampf zu führen, ist der Gedanke, was wir unseren Kindern für eine Welt hinterlassen, genau wie Sie in Ihrem Beitrag (Also jetzt zum Mitschreiben…..) schildern. Vielen Dank für diese deutlichen Worte, ich werde sie immer in meinem Herzen tragen, sie sind Grundlage für mein Handeln.
    Falls Sie Empfehlungen haben, an wen wir uns mit unserem Anliegen noch wenden können, würde ich mich über eine Information dazu sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Anke Hahn
    Berlin-Pankow
    PS: Eine tolle Internetseite mit sehr interessanten Beiträgen.

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