Penaten: Meine Baby-Wundschutzcreme soll sauber sein! – Petition

Petition von Caroline Rosales und BUND e.V.

Petition von Caroline Rosales und BUND e.V.

Diese Petition wird versendet an:

Geschäftsführung Johnson & Johnson GmbH
Luc Huys, Renate Hähnel, Wolfgang Klehr, Wolfgang Monschau

Mein Name ist Caroline Rosales und ich bin Buchautorin, Bloggerin – vor allem bin ich aber Mutter eines 18 Monate alten KindesPenaten-Wundschutzcreme habe ich immer benutzt, um meinem Sohn den Po einzucremen – wie Millionen Mütter und Väter jeden Tag.

Wie ich aber jetzt erfahren habe, ist diese Creme mit Chemikalien belastet, die die Gesundheit meines Sohnes gefährden können.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat letzte Woche eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass ein Drittel aller Kosmetik- und Körperpflegeprodukte hormonell wirksame Chemikalien enthält. Ich habe herausgefunden, dass auch die von mir benutzte Penaten Baby-Wundschutzcreme Stoffe enthält, die ähnlich wirken wie Hormone und die gesunde Entwicklung von Kindern stören können.

Hormonell wirksame Chemikalien stehen im Verdacht, das Risiko für Hoden- und Brustkrebs zu erhöhen, bei Männern die Fruchtbarkeit zu verringern, zu Missbildungen der Geschlechtsorgane zu führen, Fettleibigkeit zu fördern und zu verfrühter Pubertät beizutragen. Föten im Mutterleib, Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet. Ein Schock. Bisher habe ich wie Millionen anderer Mütter und Väter Penaten vertraut. Deshalb starte ich zusammen mit dem BUND diese Petition an Johnson & Johnson, den Konzern hinter der Marke Penaten.

Unterstützt bitte meine Petition! Gemeinsam können wir Johnson & Johnson davon überzeugen, auf hormonelle Chemikalien in Babyprodukten von Penaten zu verzichten!

In Dänemark dürfte die Penaten Baby-Wundschutzcreme gar nicht verkauft werden. Denn der in der Penaten-Wundschutzcreme enthaltene Stoff Propylparaben ist in Dänemark in Produkten für Kinder unter 3 Jahren bereits verboten. Warum sollen Kinder in Dänemark vor diesen Zusatzstoffen besser geschützt sein als mein Sohn?

Im übrigen Europa ist die Verwendung noch legal – obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hormonell wirksame Chemikalien im Frühjahr 2013 als „globale Bedrohung“ bezeichnet hat.

Das deutsche Verbraucherschutzministerium hat sich nach der Veröffentlichung der BUND-Studie dafür ausgesprochen, das in der Penaten Wundschutzcreme enthaltene Propylparaben europaweit in Produkten für Babys zu verbieten. Doch bis ein Verbot durchgesetzt ist, kann es dauern. Ich will nicht so lange warten!

Johnson & Johnson hat in den USA verkündet, zukünftig auf Parabene verzichten zu wollen:

„Weil wir wissen, dass Eltern absolute Sicherheit für ihre Kinder brauchen, werden wir die Nutzung von Parabenen in Kinderprodukten auslaufen lassen.“ (Zitat von der Konzern-Webseite).

Doch bei uns in Deutschland wiegelt der Konzern ab und redet die Risiken klein.

Ich bitte um eure Unterstützung, damit Johnson & Johnson zukünftig auf Parabene und andere hormonell wirksame Stoffe in Penaten-Produkten verzichtet!

Unterzeichnet jetzt meine Petition!

 https://www.change.org/de/Petitionen/penaten-meine-baby-wundschutzcreme-soll-sauber-sein?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=30634&alert_id=AggIvLlZIA_sQxpjLuffW

Sobald ich 50 000 Unterschriften gesammelt habe, übergebe ich alle Stimmen vor der Konzernzentrale in Neuss.

Schreib auf die Facebook-Seite von Penaten: https://www.facebook.com/penaten

Schick einen Tweet an Johnson & Johnson: https://twitter.com/JNJGermany

Ruf bei Penaten an: 00800 / 555 220 00

Mehr Infos:

Mit der ToxFox Handy App vom BUND kann man selbst herausfinden, welche Wundschutzcremes und anderen Körperpflegeprodukte hormonell wirksame Stoffe enthalten: www.bund.net/toxfox

Diese Petition ist von Caroline Rosales und BUND e.V., die wir Netzfrauen unterstützen.

In unserem Beitrag Wir schminken uns zu Tode, haben wir auf die verschiedene gesundheitsschädliche Chemikalien hingewiesen, die wir tagtäglich verwenden. 

Netzfrauen Lisa Natterer und  Doro Schreier

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich finde diese Petition klasse, auch wenn sie nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Was mich schockt ist, dass das Thema – für mich zumindest – überhaupt nicht neu ist, für viele andere aber anscheinend schon. Ich habe schon vor 25 Jahren, als mein Sohn ein Säugling war, keine Penaten Produkte benutzt.

    Und wieder wird mir klar, wie wenig wir hier im Vorreiterland der Naturkosmetik doch aufgeklärt sind. Ich habe mich schon so oft gefragt, warum sich so wenig Menschen Gedanken über den Zusammenhang von Krebs und Kosmetik Inhaltsstoffen machen.

    Auf den Seiten der Deutschen Krebsgesellschaft und auch der Deutschen Krebshilfe e.V. findet man keinerlei Hinweise auf die Gefahren chemischer Kosmetik Inhaltsstoffe.

    Der amerikanische Breast Cancer Fund hingegen hat im Jahr 2010 einen 132-seitigen Report herausgebracht, der sehr eindringlich auf den Zusammenhang von Brustkrebs und Umweltgiften eingeht.

    Und es geht noch weiter: Der Breast Cancer Fund ist Gründungsmitglied der Campaign for Safe Cosmetics, eine Koalition verschiedenster Organisationen, die daran arbeiten, dass gefährliche chemische Inhaltsstoffe aus Kosmetikprodukten verschwinden. In diesem Bereich können wir uns die Amerikaner wirklich mal als Vorbild nehmen.

    Die Campaign for Safe Cosmetics war es übrigens auch, die Johnson & Johnson so lange bearbeitet hat, dass der Konzern 2011 versprochen hat 1,4 Dioxan und Formaldehyd (ebenfalls kanzerogene Stoffe) aus seinen Baby-Produkten zu entfernen.

    Parabene waren übrigens schon häufiger in der Diskussion. Der letzte Stand war der, dass sogar Ökotest Produkte, die Parabene enthalten zum Teil mit „sehr gut“ bewertete.

    Ich freue mich sehr, dass der BUND und du Caroline nun einen neuen Vorstoß wagt.

    Das reicht jedoch bei weitem nicht aus. Es gibt noch viel mehr kritische Stoffe, die in der Mehrheit der Kosmetik-Produkte lauern.

    Wenn die Netzfrauen sich da engagieren wollen – ich bin gerne dabei :-)
    Carolina

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