Nestlé und Mars: Das große Geschäft mit den Haustieren – „Hungeranregendes Haustierfutter – inklusive Zusatzstoffe“

In jedem Supermarkt, bei allen Discountern oder Drogeriemärkten hat Hundefutter heute seinen festen Platz in den Regalen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass man damit gutes Geld machen kann, selbst gemessen an den Ansprüchen von Konzernen wie Aldi, Lidl oder REWE. Auch bei den Herstellern der Nahrungsmitteldindustrie hat sich längst herumgesprochen, dass auch die Nahrung für Hunde ein sehr profitables Geschäft ist. Nestlé und Mars, weltweit führend bei der Herstellung von Fertigfutter für Menschen, sind mit Pedigree, Royal Canin, Purina & Co, auch die führenden Hersteller von Fastfood für Hunde. Der Erfinder des Schokoriegels Mars ließ es sich allein 1,5 Milliarden US-Dollar kosten, die Marke Royal Canin zu kaufen, die größte Konzerninvestition bis dato. Alleine mit Futter und Zubehör setzt die Branche weltweit mehr als 50 Milliarden Euro um – Tendenz steigend.

Firmen, die Tierfutter verkaufen, lassen auch Tierversuche zu – eher grotesk, oder? Dazu später mehr…

Auch Nestlé, die Firma, die das Wasser der Erde als ihren Besitz ansieht, hat das Geschäft mit Haustieren entdeckt.

Nein, es geht dieses Mal nicht um Pferde wie im Februar 2013 beim Pferdefleisch-Skandal, sondern um Hund, Katze usw. –  den Marktführer Mars und seine Marken Whiskas, Sheba, Pedigree oder Kitekat hat der Konzern allerdings noch nicht eingeholt.

Die Liebe zu Vierbeinern lässt auch beim Schweizer Nestlé-Konzern verstärkt die Kassen klingeln. Im Geschäftsjahr 2012 stieg der Umsatz mit den Marken Gourmet, Felix und Purina um 10 Prozent. Nestlé ist so laut eigenen Angaben auf 15 Prozent Anteil am österreichischen Heimtiermarkt geklettert – den Marktführer Mars und seine Marken Whiskas, Sheba, Pedigree oder Kitekat hat der Konzern allerdings noch nicht eingeholt.

Die Produkte für Heimtiere sind bei Nestlé weltweit ein Wachstumstreiber, der von der Premiumkategorie angetrieben wird, insbesondere von Felix, Gourmet, Proplan und Purina ONE.

Unter den meistgekauften Produkten waren auch „Friskies Tasty Treasures“ für Katzen und „Beneful Fiesta“ für Hunde.

Besonders stark hat Nestlé bei Katzenfutter zugelegt. In diesem Bereich ist der Marktanteil laut Marketingleiterin Lorena Manoso-Muzac innerhalb eines Jahres von 18 auf 20 Prozent gestiegen. Überhaupt gelten Katzen als „Trendtier mit Umsatzwachstum“. Marktforscher bezeichnen sie als „Kuschel-Katalysator“, der die „natürliche Überlebenskunst“ symbolisiert, mit der man sich als Katzenbesitzer gewissermaßen selbst „ausrüsten“ und gegen härter werdende Zeiten „wappnen“ kann.

Zeit.de

Zeit.de

Von den Gezähmten haben sie sich zu vollwertigen Familienmitgliedern entwickelt. Haustiere werden zum Akustiktest geschickt, beim Stylisten getrimmt (für diesen Beruf gibt es bereits eigene Wifi-Kurse), sie kriegen Spielsachen, haben Verdauungsprobleme.

Wirtschaftsfaktor Haustiere

Auch Pfizer hat eine eigene Tiermedizinsparte. Sie wurde unter dem Namen Zoetis an die Börse gebracht. Die deutsche zooplus AG bezeichnet sich selbst als führender Online-Händler für Heimtierprodukte.

Kurzum – Futter, Bedarfsartikel und Dienstleistungen für Heimtiere sind ein globaler und robuster Wachstumsmarkt.

Auch in Deutschland tragen Hunde, Katzen, Vögel und andere Heimtiere bedeutend zum Bruttoinlandsprodukt bei: Allein der Markt für Heimtierfutter und -bedarf sorgte 2011 für Umsätze von 3,78 Milliarden Euro. Die Hundesteuer hat Steuereinnahmen von 275 Millionen Euro eingebracht.

Die Zahl der Tierärzte für Heimtiere in Deutschland ist auf 5751 gestiegen. Hiermit ist auch der Anteil der Medikamente für Hobbytiere (diese beinhalten alle Hunde, Katzen, Kleintiere und Pferde in Deutschland) am Gesamtmarkt seit 2003 um 44% gestiegen.

Einer Studie zufolge entstehen pro Jahr Gesamtumsätze von fünf Milliarden Euro nur durch die Hundehaltung. Dieser Umsatz verteilt sich auf viele Branchen. So werden die ökonomischen Verflechtungen besonders am Beispiel Hund deutlich. Wechselwirkungen mit Branchen wie der Versicherungswirtschaft, dem Heimwerkerbedarf, dem Hotelgewerbe oder dem Gesundheitswesen bilden sich. Jedoch können viele Ausgaben, die im Zusammenhang mit einem Heimtier getätigt werden, nicht erfasst werden. Deshalb ist der gesamtwirtschaftliche Nutzen noch höher anzusiedeln.

Ob Bernhardiner oder Schäferhund, Dogge, Dackel oder Dobermann – Fachleute gehen von etwa 400 Hunderassen aus. Der Haushund, gleich hinter Katzen das beliebteste Heimtier der Deutschen, stammt vom Wolf ab und hat sich dessen stark ausgeprägten Geruchssinn bewahrt. Fein ist auch das Gehör, seine Augen hingegen sind nicht so scharf wie die des Menschen. Hunde gelten als die ältesten Heimtiere überhaupt. Schon vor Tausenden Jahren wurden sie zusammen mit Menschen bestattet.

Rund 5,4 Millionen Hunde leben nach Angaben des Industrieverbandes Heimtierbedarf heute in deutschen Haushalten – nicht nur als treue Begleiter, sondern auch als bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Hundehaltung in Österreich ist gut fürs Budget

Jährlich 150 Millionen Euro Ertrag für den Finanzminister – ganz schön fett!

Im Jahr 2004 wurden mit Hundhaltung in Österreich 340 Millionen Euro umgesetzt. Die Ausgaben pro Hund belaufen sich somit auf über 600,- Euro pro Jahr. Auch die öffentliche Hand profitiert massiv davon. Jeder Hundehalter zahlt netto im Schnitt mehr als 340,- Euro ins Budget, analysiert die Consultingfirma Kreutzer, Fischer & Partner in Wien.

Die öffentliche Diskussion zum Thema Hund pendelt zwischen Abneigung und Verniedlichung. Der Gesetzgeber sieht Hunde zunehmend als Gefahr (Stichwort „Leinenzwang“) oder als Kostenverursacher (Stichwort „Hundekot“). Zumindest letzteres entspricht nachweislich nicht der Realität. Denn für die Beseitigung von Hundekot werden bundesweit jährlich nicht mehr als 5 Millionen Euro aufgewendet. Dem gegenüber stehen Einnahmen aus der – nicht zweckgebundenen – Hundeabgabe von knapp 9 Millionen.

Abgesehen davon sichert die Hundehaltung in Österreich direkt oder indirekt jährlich 5600 Arbeitsplätze in der Sachgüterproduktion genauso wie im Handel, in der Ärzteschaft und bei Vereinen. Allein die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer für Hundeprodukte beliefen sich 2003 auf rund 60 Millionen Euro, insgesamt beliefen sich die Staatseinnahmen aus der Hundehaltung im letzten Jahr auf gut 160 Millionen Euro. Auf der Ausgaben-Seite betragen die Kosten für die Errichtung und Pflege von Hundezonen, Straßenreinigung und Spitalskosten in Folge von Hundebissen in Summe gerade mal 11 Millionen Euro – also ein gutes Geschäft für Vater Staat.

In der Tat ist die Hundehaltung ein nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor. In Österreich leben zur Zeit rund 557 000 Hunde in 472 000 Haushalten. Seit 1997 ist die Anzahl der Hunde um 14 % gestiegen. Der Umsatz aus der Hundehaltung beträgt 2004 – inklusive der 8,6 Millionen Euro Hundeabgabe – voraussichtlich 350 Millionen Euro und wächst deutlich rascher als die Gesamtwirtschaft. Im Jahr 2003 (Gesamtumsatz 322 Millionen Euro) entfielen etwa 52 % des Umsatzes auf Tiernahrung (Euro 167 Mio.), rund 18 % (Euro 59 Mio.) auf Tierärzte und 13 % (Euro 43 Mio.) auf Tierartikel. Der Rest wird mit Hundezucht (8 % bzw. Euro 27 Mio.) sowie von Versicherungen, Vereinen, Hundeschulen etc. erwirtschaftet. Der Anteil der Hundeabgabe an den Ausgaben beträgt gerade mal 3 %.

Ja, der Euro rollt…

Am 14. 6. 2013 berichtete das Ö1-Wirtschaftsmagazin „Saldo“ unter dem Titel „Gehätschelt, gepflegt, geliebt – Das große Geschäft mit den Haustieren“: Rund 1,6 Millionen Katzen, 640 000 Hunde, 580 000 Nagetiere und viereinhalb Millionen Zierfische gibt es im Land. Das größte Geschäft ist noch immer das mit dem Grundbedürfnis nach Nahrung. 417 Millionen Euro haben die Österreicherinnen und Österreicher im Vorjahr für Tierfutter ausgegeben.

Er rollt auch in Deutschland!

Wenn die Deutschen irgendwo ihre Ausgaben drosseln sollten, tun sie das auf keinen Fall bei ihren Haustieren. Noch nie setzte Deutschlands größte Kette für Heimtierbedarf, Fressnapf, mehr um als im vergangenen Jahr. Fast eine Milliarde Euro ließen die Besitzer von Katze, Hund, Nager oder Sittich bei der Krefelder Kette – rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

„Wir haben ein recht krisensicheres Geschäft. Die Leute sparen in schwierigen Zeiten nicht zuerst an ihren Tieren“, sagt Hundehalter Toeller. Fressnapf wuchs beim Hundefutterumsatz um 5 %, beim Zubehör dagegen um 2 %.

Was also nicht Nestlé gehört, ist Mars, der Rest ist nicht marktbeherrschend!

Zeit.de

Zeit.de

Bis zum 1. September 2007 firmierten die europäischen Tochtergesellschaften unter dem Namen Masterfoods. Vor der Umfirmierung auf Mars hieß der Bereich für Tiernahrung „Effem“ nach den gesprochenen Initialen des Firmengründers Frank Mars.

  • Tiernahrung: Cesar, Chappi, Dreamies, Frolic, Greenies, James Wellbeloved, Kitekat, Loyal, Nutro, Pedigree, Perfect Fit, Royal Canin, Sheba, Trill, Whiskas, Winergy
  • Tierhygiene: Catsan, Natusan, Thomas

Was ist Tierfutter denn eigentlich?

Nach dem BSE-Skandal wurden Abfälle in drei Kategorien eingeteilt. In der dritten Kategorie, welche zur Haustiermittelherstellung verwendet werden dürfen, fallen folgende sogenannte Schlachtkörperteile, die eigentlich noch für den Verzehr gebraucht werden könnten, aber aus kommerziellen Gründen keine Verwendung mehr finden: Knochen, Fette, Schwarten und dergleichen. Hierzu gehören aber auch Schlachtkörperteile, die als genussfähig abgelehnt werden, auch wenn diese noch keine Anzeichen von übertragbaren Krankheiten wie unter der Kategorie 1 aufweisen und als – riskante Abfälle unter der Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 – aufgeführt sind. Weitere Verwendung finden: Häute, Hufe und Hörner, Haare und Pelze, Schweineborsten und Federn sowie Eierschalen.

Fastfood mit Zusatzstoffen für das Tier

Das sind die Zutaten für das Haustierfutter, und weil das so nicht gerade appetitlich ist, wird dem Ganzen noch kräftig mit Chemikalien nachgeholfen. Der Weg bis in den Fressnapf gestaltet sich so: Die Schlachtabfälle müssen in die Tierfutterbeseitigungsanlage gebracht werden, dann in die Tierfutterfabrik, von dort kommen sie hübsch aufbereitet in den Supermarkt.

Dass dieser Weg eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, dürfte jedem einleuchten, schließlich handelt es sich um Naturprodukte, die schnell verderben. Also setzt man dem Futter einfach eine Maske auf.  Hier ist übrigens eine Fülle von Chemikalien zugelassen: Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, Enzyme, Vitamine, Konservierungsstoffe, Bindemittel, Fließhilfsstoffe, Gerinnungshilfsstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickung- und Geliermittel sowie Säureregulatoren. Insgesamt sind in der Tierfutterherstellung über zweihundert Stoffe zugelassen, darunter auch Medikamente.

Unter anderem auch die vielumstrittene Zitronensäure, welche man auch in Softdrinks für uns Menschen wieder findet, die jedoch die Zähne zerstört und obendrein noch zur Aufnahme von Aluminium im Gehirn beitragen kann.

Auch ein ganz außergewöhnlicher Fleischersatz namens Erdgasschnitzel, wie der Name schon verrät, aus Erdgas gewonnen, ist zulässig.

Die Geschmackverstärker „müssen“ mit in das Futter, sonst würde das Haustier wohl bereits beim Öffnen des „leckeren“ Dosenfutters Reißaus nehmen und sein Besitzer gleich mit.  Auf dem Etikett übrigens müssen all diese „Zutaten“ nicht vermerkt werden.

Hans-Ulrich Grimm hat all das in einem Buch ausführlich beschrieben und der Titel könnte nicht besser gewählt sein: „Katzen würden Mäuse kaufen“.

Die Tierfutterindustrie will neue Zusatzstoffe gefunden haben, mit denen sich der Appetit von Hunden und Katzen künstlich steigern lässt, berichtet der SPIEGEL. Die Enzyme der dänischen Firma Novozymes etwa verdoppeln offenbar den Hunger von Testhunden und Testkatzen auf das ihnen angebotene Fressen. Zum Einsatz kommen Enzyme mit sperrigen Namen wie Protamex oder Novo Pro D.

Sie und ihre Verwandten werkeln durchaus nicht nur im Tierfutter, wo sie als Appetitanreger dienen. Protamex beispielsweise ist eine sogenannte Protease, die die für die Verdauung notwendige Hydrolyse von Eiweißen befördert. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: Das Enzym zerlegt Proteine, und zwar so, dass die „funktionellen, die Nährstoff- und Geschmackseigenschaften des Proteins“ verbessert werden. So drückt das Hersteller Novozymes aus und verweist darauf, wo Protamex zum Einsatz kommt: in der „Nahrungsmittelindustrie“.

In einem Boot: Hunde und Herrchen

In der Lebensmittelindustrie ist der Einsatz von Geschmacksverstärkern und unzähligen anderen Zusatzstoffen kein Geheimnis. Die Hersteller unterliegen Kennzeichnungspflichten, denen sie bei Nahrung für Menschen auch nachkommen – entweder in Form von Klarnamen oder mit ihren E-Nummern (Links zum Thema siehe linke Spalte). Oft ist der Einsatz oder das Vorhandensein von Enzymen im Produktionsprozess nicht nur natürlich, sondern sogar nötig: Käse etwa kommt ohne Proteine aufspaltende Enzyme gar nicht aus, weil nicht zustande. Wenn solche Enzyme am Herstellungsprozess beteiligt sind, im fertigen Produkt aber nicht mehr aktiv, nennt man sie Verarbeitungshilfsstoffe. Sie müssen nicht ausgewiesen werden. Sind sie dagegen auch im fertigen Produkt noch aktiv, gelten sie als ausweisungspflichtige Zusatzstoffe – denn dann bearbeiten sie beispielsweise als Geschmacksverstärker nicht das Produkt, sondern uns, die Konsumenten.

Rüde Rupert und Kater Karlo aber können mit dem so intensivierten Geschmackserlebnis möglicherweise weniger gut umgehen als wir vernunftbegabten Menschen, die wir uns von chemischen Zusätzen niemals dazu verleiten lassen würden, mehr zu essen als gerade nötig. Bei unseren tierischen Mitbewohnern greift dagegen der vom pawlowschen Hund bekannte Mechanismus der Konditionierung: Gefressen wird dann nur noch, was intensiver schmeckt als die andere Dose. Nur ab und zu wirkt irritierend, wenn auch unsere Kinder beispielsweise Erdbeeren nicht mögen, weil die nicht genug nach Erdbeere schmecken. Sie kennen dann meist das in Eis, Joghurts etc. hauptsächlich verwendete intensive Erdbeeraroma, das aus Baumrinde gewonnen wird. Schmeckt viel erdbeeriger.

E-Nummern für Futterdosen

Das ist der Fortschritt und der macht auch vor den Entwicklern schmackhafter Tiernahrung nicht halt: Seit Jahren wetteifern Futterfirmen darum, ihre Konserven attraktiver für die Tiere zu machen als die der Konkurrenz. Mögliche Nebenwirkung: In Deutschland gilt schon jedes zweite Haustier als übergewichtig – was übrigens ziemlich genau der Quote der Übergewichtigen unter den Erwachsenen in Deutschland entspricht.

Roman Kolar vom Deutschen Tierschutzbund sagt deshalb dem SPIEGEL: „Bei Tiernahrung muss es um Ausgewogenheit gehen und nicht um Überfütterung.“ Kolar fordert daher eine Kennzeichnungspflicht für die appetitanregenden Enzyme.

Eine Maßnahme, die zumindest schon einmal das Portemonnaie entlasten würde, wenn Rüde Rupert und Kater Karlo zum FdH – salopp für „Friss die Hälfte“ – übergehen würden. Zu den wichtigen Motiven, sich einen Hund zuzulegen, gehört übrigens, dass die Halter hoffen, auf diese Weise körperlich aktiv und in Form zu bleiben.

Klappt natürlich nur, wenn man den Hund nicht rollen muss.

Auch stellt sich die Frage, warum wir bei der Ernährung unseres Hundes auf die Konzerne vertrauen sollen, die uns schon beim Menschen denaturierte, mit Zucker, billigen Fetten und Glutamat vollgepumpte und möglichst auch per Gentechnik oder Imitate „veredelte“ industrielle Produkte als gesund verkaufen will. Auch wenn es genug Wissenschaftler gibt, die uns weismachen wollen, Fleisch, Knochen, Innereien seien ungesund für den Hund, so sollte sich doch jeder die Frage stellen, ob er sich selber und seine Kinder ausschließlich und ein Leben lang mit Fastfood aus dem Hause Nestlé, Mars und Co ernähren würde.

Aus der Not heraus, dass ein aus Spanien geretteter Hund kein Fertigfutter vertrug, entstand Birgitta Ornaus Idee, das Fressen für ihren neuen Hausgenossen selbst herzustellen.

Wenn Hund Minou sein Futter bekommt, dann lässt es sich sein Frauchen nicht nehmen, die Gabel abzulecken. Eklig? Keinesfalls! Denn sie hat das Futter selbst gemacht. Und da will sie natürlich wissen, wie es schmeckt. „Wie eine mild gewürzte Bolognese…“ , sagt sie.

Und daraus wurde eine Geschäftsidee.

Der Fleischer ihres Vertrauens wurde zum Partner, heute stellt sie mit neun Mitarbeitern 40 Sorten ihres Futters her, und das Unternehmen wächst weiter.

Der letzte Tierfutter-Skandal liegt noch nicht lange zurück.

Bereits 2007 mußte Royal Canin eine empfindliche Geldbuße hinnehmen. Durch die Beimengung von Reis-Protein-Konzentrat und Melamin kam es zu angeblichen Todesfällen bei Haustieren. Die Firma nahm das Produkt daraufhin vom Markt.

Es gab aber auch andere Zwischenfälle:

Ein Zuviel an Vitamin D und in der Folge Nierenschäden bei Hunden und Katzen veranlasste einen kanadischen Anwalt, Klage zu erheben, der stattgegeben wurde.

Royal Canin pet food were issued with a law suit suing them for $60 M in a class action by pet owners in March 2007 in which the pet owners claim that their cats or dogs developed kidney failure or died because Royal Canin has far too much Vitamin D in it. The lawyer suing Royal Canin in a class action by pet owners against Royal Canin pet food is Joel Rochon, a lawyer in Toronto. He is also suing Menu Foods who make pet food for Purina, Hils, Iams and many other pet food companies in America after cats and dogs developed kidney failure and many died after eating the food in March 2007.

Erst vor wenigen Tagen war Royal Canin wieder im Gerede: Jagdhunde hetzen einen Braunbären in Ketten. Das zeigt ein Video der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. Angeblich werden die Hunde in der Ukraine zur illegalen Bärenjagd ausgebildet. Der Tierfutterhersteller „Royal Canin“ soll das Event unterstützt haben und entschuldigt sich jetzt für das „ungewollte“ Sponsoring.

Hier hat sich eine Katzenhalterin wirklich viel Arbeit gemacht – ein Blick auf ihre Tabellen lohnt, wenn man mehr über gute Tiernahrung wissen möchte:

Nährstoffgehalt und Futterbewertung (auf den Link klicken)

Gehalt an Protein, Fett, Kohlenhydraten und Kalorien und ihre Bedeutung für die Qualität von Dosen- und Trockenfuttern sowie weiteren Futter- und Nahrungsmitteln

Dass es kein „natürliches Trockenfutter“ für Katzen geben kann, wird hier erklärt.

Firmen, die Tierfutter verkaufen, lassen auch Tierversuche zu – eher grotesk, oder?

Viele Futtermittelhersteller unterhalten Tierlabore im Ausland oder arbeiten mit ausländischen Universitäten zusammen. So wird Hunden z. B. im Anschluss an Futtertests der Bauch geöffnet und Proben aus dem Darm entnommen, oft mehrere Male hintereinander, nach verschiedenen Fütterungstests. Oder man probiert, ob die Fütterung einer Nierendiät Vorteile bringt, wenn man gesunden jungen Hunden künstlich einen Nierenschaden zufügt.

Niemand, und schon gar kein Haustierhalter, hat wohl Verständnis dafür, dass viele Hersteller auch Tierversuche zulassen.

Werbung mit niedlichen Szenen glücklicher Tiere

Kaum ein Tierhalter weiß, dass Firmen, die aufwändige Fotowerbekampagnen mit verspielten, niedlichen und vor allem glücklichen Tieren zeigen, an anderer Stelle Versuchstiere quälen. Qualitätstierfutter ist im allgemeinen ausgewogen und Tierärzte sehen kaum Abmagerung oder Mangelerscheinungen infolge minderwertigen Fertigfutters. Trotzdem werden weiter Tierversuche gemacht. Ständig werden Farbe, Bröckchengröße oder Geschmack des Futters geändert, werden neue Inhaltsstoffe hineingemischt, die fantasievolle Namen tragen und von denen kurze Zeit später niemand mehr spricht.

Neuerdings werden Futtersorten für bestimmte Rassen angeboten. Statt züchtungsbedingte Defekte wie z. B. Haarprobleme der Perserkatzen, Haut-, Verdauungs-, und Gelenkprobleme des Deutschen Schäferhundes und viele andere mehr durch eine Änderung des »Rassestandards« ursächlich anzugehen, bleiben die bekannten Schwachstellen der Rassen bestehen und Tierhalter werden gedrängt, die gesundheitlichen Probleme mit einem speziellen Futter zu entschärfen.

Kein Tierhalter möchte sein eigenes Tier ohne Familienanschluss lebenslang in Zwingern oder Stoffwechselkäfigen dahinvegetieren sehen. Den eintönigen Alltag und die Bewegungseinschränkung mag man sich kaum vorstellen. An vielen dieser Tiere werden zusätzlich schmerzhafte Eingriffe vorgenommen. Bitte helfen Sie Tierversuche für Tierfutter abzuschaffen.

Vielleicht ist es eine Fehlbitte – ich schreibe sie trotzdem zum Ende dieses Beitrags hier nieder: Überdenken auch Sie Ihr Kaufverhalten beim Tierfutter!

Netzfrau  Lisa Natterer

dazu auch:

Kampf der Giganten – Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion

Nestlé, das Wasser abgräbt – Kinderarbeit, u.v.m.

46 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Futterwahn und „Ratgeberitis“
    Ratgeberitis= Offensichtlich hoch ansteckende und epidemisch verlaufende Krankheit, die erfolgreich die Benutzung des „gesunden Menschenverstandes“ verhindert.

    Von der Wiege bis zur Bahre nicht nur Formulare, sondern auch Ratgeber. –
    Oder kennen Sie irgendeinen Bereich des täglichen körperlichen, geistigen und seelischen Lebens – vom Aufstehen bis zur Nachtruhe – für den es nicht eine Vielzahl von ultimativen, einzig selig machenden, dogmatischen Anweisungen gibt, die sich dann auch noch gegenseitig widersprechen??
    Wenn man sich das Alles ansieht, anhört und liest, drängt sich einem der Eindruck auf, die Menschheit bestünde nur noch aus unmündigen, unreifen und lebensuntüchtigen Kreaturen, die auf Schritt und Tritt durchs Leben geleitet werden müssen und bei denen unbedingt eigene Erkenntnisse, Erfahrungen oder gar Gedanken verhindert werden sollen!
    Falls Sie da noch irgendwo eine Lücke entdecken – frisch ans Werk – dafür muss natürlich auch sofort ein Ratgeber her (vielleicht eine Anweisung zum Umgang mit Ratgebern?)! –
    Ist es Ihnen in letzter Zeit irgendwann gelungen, den Fernseher einzuschalten, ohne in eine Kochsendung voller fröhlich vor sich hin kochender, brutzelnder und miteinander Witze und Rezepte austauschender Köche zu geraten?? –
    Wobei wir beim eigentlichen Thema – dem „Futterwahn“ wären! –
    Es ist ja nun nicht so, dass wir bei der Befolgung all dieser Ratschläge und Ess-Anweisungen noch für irgendetwas Anderes Zeit hätten – aaaaaaaaaber – wenn es um das „Fresschen“ für unsere Lieblinge geht, nehmen wir sie uns einfach!! –

    Hier nun geht es nicht minder kompliziert zu, als bei der menschlichen Ernährungslehre – jede dieser „Fressfraktionen“ verteidigt
    ihre „Fresslehre“ leidenschaftlich und stützt sich natürlich jeweils auf die allerneuesten Erkenntnisse der Wissenschaft. –
    Da meinen die Einen, wir müssten unsere Hunde ernähren wie die Wölfe – sagen uns aber nicht, wie welche Wölfe – den grossen Nordischen – oder eher den kleineren Südlichen (deren Beute ja durchaus unterschiedlich ausfällt!).
    Allerdings ist auch durchaus nicht logisch nachvollziehbar, weshalb das so sein sollte, denn unsere Hunde sind ja nicht gerade erst aus dem Wolf entstanden, sondern vor mindestens 15.000 Jahren!! –
    Wie wurden unsere Hunde nun In diesen 15.000 Jahren ernährt???
    Ganz sicher wurden sie genau so ernährt, wie es noch immer in all den Weltregionen üblich ist, wo die Futtermittelindustrie noch nicht regiert – sie bekamen und bekommen die Reste der „menschlichen“ Nahrung – sorgen für die Abfallbeseitigung und leisten so u.a. einen wichtigen Beitrag zur „Lagerreinheit“.
    „Hundefutter“ – so etwas gab es nicht in meiner „Nachkriegs-Kindheit“. – Diese Kindheit fand aber durchweg mit Hunden statt – sie bekamen ihre Ration aus den Resten unserer kargen Mahlzeiten! –
    Etwas ganz Besonderes war es, wenn ich gelegentlich meinen Vater auf dem Fahrrad begleiten durfte, um aus einer weit entfernten „Abdeckerei“ Fleisch für den Hund zu holen. Das wurde dann auch noch gekocht – und wenn ich an „Gestank“ denke, dann denke ich an diese besonderen Fleischmahlzeiten für den Hund!
    Nach heutigem „Erkenntnisstand“ müssten diese Hunde ständig krank gewesen sein – das war jedoch nicht der Fall – vielmehr waren es muntere und leistungsfähige „Gebrauchshunde“. Zu heutigen Hunden gab es allerdings einen entscheidenden Unterschied: Damals habe ich nie einen übergewichtigen Hund gesehen!!

    Die Futtermittelindustrie andererseits versucht ständig, uns davon zu überzeugen, dass wir überhaupt nicht wissen können, was unser Hund wirklich braucht – das Alles wäre viiiiiiiiiiiiel zu kompliziert – also bitte nur Fertigfutter verfüttern!! –
    Ja und nun – Trocken- und/oder Nassfutter – in unzähligen verschiedenen Zusammenstellungen – da scheiden sich nun wiederum die Geister! – Die Einen schwören darauf – die Anderen verteufeln es – und sowohl die „Marke“, als auch der Preis haben eine ganz entscheidende Bedeutung – „Für meinen Liebling nur das Beste!“ = das Teuerste!
    Dabei würde es sich durchaus lohnen, sich immer wieder die Tests der „Stiftung Warentest“ und „Ökotest“ anzusehen: Dort könnte man nämlich lernen, dass „teuer nicht gleich gut“ ist.
    Wenn dann gelegentlich bekannt wird, was da Alles ins Fertigfutter gemischt wird, muss man schnellstens die „Ekelbremse“ anziehen! –
    Dann gibt es noch Vegetarier und Veganer, die unbedingt ein „Raubtier“ im Haus haben wollen – dieses Raubtier soll nun aber auch vegetarisch, bzw. vegan leben. –
    Fantastisch – da sollen die Einen fressen, wie die Wölfe – die Anderen sollen zu Vegetariern umerzogen werden!! –
    Der umgekehrte Weg – als nämlich Kühe mittels Fleischmehl zu „Fleischfressern“ gemacht werden sollten, ist jedenfalls gehörig in die Hose gegangen – erinnern Sie sich noch an BSE?? –
    Nachdem Sie nun bis hierher alles gelesen haben, wissen Sie überhaupt nicht mehr, wie Sie Ihren armen Liebling ernähren sollen?? –

    Soll ich Ihnen einen Rat(geber!) geben?? –
    Also bitte:
    Machen Sie was Sie wollen – vermeiden Sie Alles, was erwiesenermassen schädlich oder gar giftig ist – auch hier gilt natürlich: Die Dosis macht das Gift – hinterfragen Sie kritisch allzu euphorische Werbesprüche und bitte – benutzen Sie Ihren, hoffentlich gesunden, Menschenverstand!!

    • Danke liebe Monika, dein Kommentar „trifft den Nagel voll auf den Kopf“. Ich stimme dir in allem voll und ganz zu….
      Die Menschheit wird einfach (gewollt oder auch ungewollt) „tot geratschlagt“ ;-) und ist zum größten Teil nicht mehr fähig, eine eigene Meining zu bilden… oder doch nur zu faul!? Denn dann müsste man/frau sich ja aus seinem bequemen Sessel raus bemühen…. und eventuell Tatsachen ins Auge blicken, die man so eigentlich nicht/nie sehen wollte!?

      • Vielen Dank, Gabi – ich bin immer wieder entsetzt darüber, wie sehr sich manche Menschen von Werbung das Gehirn zukleistern lassen …

  2. Es ist schon erstaunlich, dass der Deutsche Tierschutzbund es immer wieder schafft, sich als großer Forderer gegenüber den Konzernen darzustellen. Hier zum Thema „Kennzeichnungspflicht für appetitanregenden Enzyme.“ Herr Kolar hat vermutlich ganz vergessen, dass die Firma Mars den Deutschen Tierschutzbund in vielerlei Hinsicht seit 20 Jahren sponsort und damit Greenwashing im großen Stil betreibt.

    http://www.forumexpress.de/tags/deutschen-tierschutzbund/
    http://mars.com/global/about-mars/mars-pia/market-summaries/mars-germany.aspx

  3. Sehr guter und überaus wichtiger Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft. Den großen Futtermittelherstellern ist die Tiergesundheit herzlich „schnuppe“, nur der Umsatz zählt. Und leider fällt die Mehrheit der es gut meinenden Tierhalter auf das Werbegewäsch herein.

  4. Danke für den ausführlichen Artikel! Als Tierheilpraktikerin sehe ich fast täglich krank gefütterte Hunde und Katzen. Fast täglich rede ich mit Besitzern über die Auswirkungen von Fertigfutter – leider werden die Gesundheitsgefahren nicht ernst genommen, denn Umdenken bedeutet mehr Arbeit mit dem Tier, selber was kochen, hat auch längst nicht so viel Prestige wie der superteuere Futtersack vom Tierarzt, … und das empfiehlt ja auch der Tierarzt… das kann ja gar nicht schlecht sein!
    Und wer nicht dem Tierarzt hörig ist, der verfällt nach entsprechender Indoktrination durch die Werbung im Supermarkt in einen Kaufrausch und verwöhnt daheim seinen Liebling mit „Dentalreinigen Stix“, Drops mit Schokogeschmack und mintfrischen Leckerchen gegen den Mundgeruch, den das ungesunde Futter auslöst…
    Therapeuten, die Alarm schlagen, habe gegen die Gehirnwäsche der Werbung keine Chance! Also danke! Die Wahrheit muss immer wieder an die Öffentlichkeit!

  5. Danke für den Artikel. Auch mich brachte meine Spanische Adoptivhündin mit Futterunverträglichkeiten dazu mich mehr mit diesem Thema zu befassen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Nur so konnte ich aus dieser Falle entkommen. Es ist so wichtig, sich zu informieren, die Konzerne treiben mit uns was sie wollen. Hauptsache das Geld fließt.

  6. Das Beste was wir – JEDE EINZELNE VON UNS … für Tiere tun können: vor allem selbst vegan werden (vegetarisch und BIO ist nur Augenwischerei) … keine Tiere im Haus halten … keine Tiere in Zoos und Zirkusse sperren … Gnadenhöfe unterstützen …

    • Ich bin Vegetarier und fühle mich gut dabei, aber ich würde nie auf den Gedanken kommen Hund oder Katze vegetarisch oder vegan ernähren zu wollen. Das wäre ja so als wollte ich als Fleischesser, meinen Meerschweinchen Steaks zu fressen geben. Unglaublich wie man auf diese Idee kommen kann, vor allem da es im Tierreich immer um das fressen und gefressen werden, geht!

    • Liebe Sabine Mairiedl, sollen wir jetzt alle Haustiere, wie z.b. Hunde und Katzen, töten? Denn laut ihrer Aussage sollen wir ja keine Haustiere mehr halten. Oder sollen wir es so wie in Rumänien und anderen Staaten machen und die Tiere einfach aussetzen? Sämtliche Raubtiere fressen nun mal Fleisch, darauf wir verzichten können. Und wenn sich hier jetzt alle gegen mich stellen, was mir auch egal ist. Ich würde einfach sagen, das einmal in der Woche Fleischverzehr vollkommen reicht. Dazu zähle ich auch Wurst und Käse.

    • Wieso gleich so herablassend Tanja? Nur weil Du zu schwach bist, Dich mit der Wahrheit ausseinanderzusetzen und Veganismus die einzig wahre Lösung für wahre Tierfreunde ist?! Das hat nicht mit spielen zu tun…also komm von deinem scheinheiligen hohen Ross runter!

      • Das hat hier tatsächlich nicht wirklich was zu suchen. Wer sagt eigentlich, dass wir Menschen uns nicht von Fleisch ernähren dürfen. Die Natur jedenfalls nichts. Das ist eine künstlich geschaffene und rein ethischen Gesichtspunkten entsprechende Idee der Menschen mit zu viel Verstand und zu wenig Instinkt. Wichtig ist aber, dass wir respektvoll mit Tieren umgehen und diese artgerecht halten.

      • Du willst die Felder dann wohl doch lieber mit der Chemiekeule behandeln, wie? Und lieber noch mehr den Getreideanbau fördern und Wald abholzen und Wiesen in Acker verwandeln? ….und das sind nur zwei Beispiele von zig Konsequenzen…
        Also bitte doch mal RICHTIG informieren, wo denn nun unsere Ernährung herkommt und wie das alles funktioniert.

  7. @ Sabine,

    vegetarische oder gar vegane Ernährung ist, jedenfalls bei Katzen, völlig daneben. Sorry.
    Katzen sind Fleisch-, primär Mäusefresser !

    Weshalb Barfer sich ja seit vielen Jahren redlich bemühen, dieses natürliche Futter, die Maus , möglichst genau „nach zu bauen“: http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html oder .

    Die Seite erklärt auch gut nachvollziehbar, warum Trockenfutter für Feliden so arg wenig ratsam ist: http://www.savannahcat.de/maus.html.

    Dankeschön @ Lisa für diesen wichtigen, erhellenden Hintergrundartikel !
    Ich hoffe, mein Link kann Deine Argumentation sinnvoll ergänzen ;-)

  8. Hallo herzlichen Dank für den informativen Artikel, der so viele Aspekte aufgreift … das Geschäft mit emotionalen Tierhaltern boomt. Auch ich war in der „Ich will für mein Tier das Beste“ und habe zum teuersten Produkt gegriffen, um mich gut zu fühlen. Die jüngsten Royal-Canin Skandale und Bücher wie „Katzen würden Mäuse“ kaufen haben mich wachgerüttelt. Wenn ich aus beruflichen Gründen keine Zeit habe, täglich „roh“ zu füttern kaufe ich nun gezielt getreidefreie Produkte, die ohne Tierversuche hergestellt werden. Die meisten von uns Tierhaltern sind ähnlich wie junge Eltern hochemotionale Kunden und es ist von Seiten der Konzerne ein Leichtes uns zu verführen. Heute setze ich mich leidenschaftlich für eine artgerechte Fütterung jenseits der Produkte grosser Marktbeherrscher ein und versuche diejenigen mit Informationen zu versorgen, die dafür offen sind.

    • Moin Moin Elke,

      ich finde es klasse, dass Sie sich schon so viel mit der Tierfuttermittelindustrie auseinandergesetzt haben. Solche Menschen wie Sie, kann ich super in meinem Team gebrauchen!

      Wir arbeiten mit dem natürlichen Kreislauf der Natur und unter anderem bieten wir artgerechtes Hunde- und Katzenfutter an und bauen den Hasen oder die Maus mit natürlichen Rohstoffen nach (Lebensmittelqualität)

      Ohne Schlachtabfälle
      Ohne Tierversuche
      Ohne Konservierungsstoffe
      Ohne chemische Zusätze
      uvm.

      Schauen Sie sich meine Internetseite http://www.HundKatzeSchmaus.com genauer an und melden Sie sich bei mir, denn Sie können in diese Richtung bestimmt auch was bewegen!

      Tierliebe Grüße
      Katrin Witt

  9. Ich freue mich sehr, dass jemand das Thema aufgreift und versucht, etliche Links zu bündeln. Ein ehrliches Danke dafür!
    Der „Artikel“ ist aber kaum lesbar, da ist kein roter Faden, dem man als Leser folgen könnte, sondern hintereinander kopierte Absätze, die sich nur vage thematisch aneinander anschießen. Ich würde mir eine etwas gründlichere Vorarbeit am Text wünschen, dann könnte man den Artikel auch weiterempfehlen.

      • Wobei, wenn nichts konkret angegeben ist, gehe ich davon aus, das der Hauptartikel gemeint ist, der hier oben zu lesen ist.

  10. Hallo zusammen!
    Vielen Dank für diese sehr interessanten Infos! Vieles habe ich nicht gewusst, geschweige denn je davon gehört (!)! @ Christine DANKE für den tollen Link über Katzennahrung! Man könnte davon wohl auch vergleichsweise auf Hundenahrung schließen, aber kennt jmd eine super Seite über artgerechte Hundeernährung? Möchte diese auf jeden Fall auch bei unsren Hunden umstellen, da mir all das Gelesene hier sehr zu denken gegeben hat u Erkrankungen nun auch erklärbar(er) scheinen.

    • Hallo, also viele kompetente Infos über artgerechte Rohfleischfütterung für Hunde bietet http://www.barfers.de
      Tierheilpraktierin Swanie Simon hat auch sehr informative Büchlein dazu geschrieben. Viele finden auch das Buch Natural Dog Food sehr hilfreich.
      Ich kann nur sagen: BARF-Ernährung ist schnell gelernt und schnell umgesetzt. Fleischliefernaten findet man bei sich zu Hause vor Ort oder im www.

    • Hallo Bianca,

      ja, es ist schon enorm, womit wir als Verbraucher gelinkt werden. Ich freue mich über jeden, der durch solche wahren Berichte ins Grübeln gerät und sich Gedanken darüber macht, dass man doch etwas verändern kann. Es gibt wirklich tolle Produkte, mit denen man seine Tiere (Hund und Katze) artgerecht ernähren kann, und dabei auf der sicheren Seite ist, KEINE chemischen Zusätze, KEINE genmanipulierten Stoffe, KEINEN Zucker und KEINE Tierversuche zu unterstützen.

      Schau gerne auf meine Seite: http://www.schenkendorf.de und schau dich um. Kontaktaufnahme ist jederzeit über den Kontaktbutton möglich. Ich berate auch gerne telefonisch weiter – natürlich kostenlos und unverbindlich.

      Viele Grüße

  11. Hallo zusammen,
    ich hoffe, dieser Artikel wird noch einige wachrütteln!
    Ich habe schon meinen ersten Altdeutschen gebarft, nachdem er einfach dies blöde Fertigfutter ohne Frischfleisch verweigert hat! Schlauer Schäfer :o) bis zuletzt hatte jeder Tierarzt zuerst die Zähne kontrolliert: erstmal Zahnstein entfernen! Was für Zahnstein, ha, Top Zähne und Super Fell. Auch die Gefahr der Magendrehung gegen Null.
    Die Futtermittelindustrie und leider viele Tierärzte setzen auf das dumme Volk, damit verdient man ja reichlich. Allein Diätfutter-ohne Worte…
    Wer sich ein bisschen mit dem Thema Hund/Wolf/Katze beschäftigt, sieht schnell, der kurze Verdauungstrackt des Hundes ist einfach nicht für Trockenfutter geeignet, von der viel zu langen Verweildauer mal ganz abgesehen. Na, und dann gibt es Trockenfutter für Katzen mit Harngries und Nierenleiden, der Widerspruch in sich usw.
    Mein neuer Welpe (wieder Altdeutscher Schäferhund) jetzt 9 Monate, löst überall Begeisterung aus, Gesundheit spielt sich nun mal im Darm ab! Tolles Fell, klare Augen, groß und kräftig ist mein Marouk.
    Deshalb stopfe ich auch keine unnötigen Wurmkuren in meine Tiere, hab seit über 30 Jahren Katzen und noch nie Probleme gehabt (bekommen z.Zt. Bozita, die Schweden sind strenger mit ihren Verordnungen)
    Also liebe Tierfreunde, teilen!!!
    Alles Gute und hoffentlich bald viele aufgeklärte Tierliebhaber

  12. Vielen Dank für das Lob – und für die Veganer hätte ich hier auch noch etwas zum darüber Nachdenken:
    Sind Sie Vegetarier, Veganer – oder essen Sie etwa noch Leichenteile??

    Sind Sie katholisch, evangelisch, muslimisch – oder gar ein Heide?? –
    Rauchen Sie etwa immer noch??
    Offenbar brauchen eine ganze Anzahl von Menschen immer wieder eine „Sau, die sie durchs Dorf treiben“ können.
    Die Hatz auf die Raucher hat schon ein wenig nachgelassen – man wagt es ja sogar schon wieder, in neuen (und natürlich den ganz alten!) Filmen zu rauchen!
    Das Bekenntnis ein Atheist zu sein wird zunehmend akzeptiert (vor allem nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle!). –
    Wer nun aber ganz besonders „IN“ sein will, isst natürlich keine „Leichenteile“ mehr –
    wer da nicht mitmischt, ist ein Mörder, ein Tierquäler – ein Ausbeuter der Natur.
    Veganer argumentieren, jede Tierhaltung beruhe auf der Ausbeutung dieser Nutz- und Haustiere.
    Richtig ist ja, dass jede Nutz- und Haustierart – und auch alle Nutzpflanzen – von Menschen bewusst aus deren jeweiliger Wildform herausgezüchtet wurden! Und es stimmt ja auch: Der einzige Zweck all dieser Züchtungen bestand (und besteht!) immer darin, den Menschen zur Nahrung und auch z. B. der Herstellung von Kleidung zu dienen.
    Denn – hätten wir all diese „Züchtungen“ nicht, würden wir Menschen noch immer als Nomaden herumwandern – auf der Suche nach Nahrung!
    Diese Fähigkeiten haben uns Menschen dann leider in diesen unseligen Grössenwahn getrieben, die Natur beherrschen und beliebig ausbeuten zu können.
    Als atheistische, rauchende und Leichenteile verzehrende Mitbürgerin war ich schon immer ganz besonders wachsam, wenn sich ein Teil meiner Mitmenschen als Weltverbesserer – ja gar Weltenretter hinstellten und sich im Besitz der einzig gültigen Wahrheit wähnten. –
    Und – es ist völlig gleichgültig, ob es sich dabei um eine der monotheistischen Religionen, oder irgendwelche neuen „Lifestyle-Ersatzreligionen“ handelt – deren ideologisch verbrämten Thesen ist immer eins gemeinsam:
    Es soll daran geglaubt werden – mit dem Wissen der wirklichen Zusammenhänge ist es meist nicht weit her!
    Da werden z.T. völlig abwegige und durch nichts zu belegende Behauptungen aufgestellt (die Erde wurde in sieben Tagen erschaffen – Fleisch ist ungesund!) und die Anhänger haben das einfach zu glauben.
    Respektlos werden alle „ungläubigen“ – weil „wissenden“ – oder zumindest denkenden Menschen – hemmungslos diffamiert, herabgesetzt und z.T. im Wortsinn bis aufs Blut bekämpft.
    Man sollte sich dazu einmal die Mühe machen, die letzten ca. 3000 Jahre der Menschheitsgeschichte seit dem Aufkommen der monotheistischen Religionen zu betrachten. –
    Es ist eine Geschichte der Gewalt, der Respektlosigkeit und Intoleranz.

    Erinnern Sie sich noch an die „autoritäre“ Erziehung?? Ich durfte sie genießen! – Man stellte irgendwann fest, dass das wohl nicht der richtige Umgang mit Kindern sein könnte.
    Anstatt eine vernünftige Lösung zu suchen, wurde als Erziehungsziel nun ausgegeben: Antiautoritär!! – Das war ein genau so gefährlicher und für die Kinder
    schädigender Stil, wie vorher das Gegenteil! –
    Im ersten Fall war es reine Dressur – die andere Variante produziert Verwahrlosung.

    Dann kam z.B. der „Anti-Fett Wahn“ auf. Die vernünftige Lösung nach den fetten Nachkriegs-Wohlstandsjahren wäre gewesen:
    Esst weniger Fett – also auch endlich wieder weniger Fleisch!! – Was wurde statt dessen getan?? – Man züchtete den Schweinen das Fett weg!! – Dadurch wurden sie massiv krankheitsanfälliger – bekamen (und bekommen!), auch aufgrund der meist praktizierten „Massentierhaltung“, immer mehr Antibiotika. Diese Antibiotika nehmen wir dann mit der Nahrung auf – viele Keime sind inzwischen resistent. In Krankenhäusern in Deutschland besteht inzwischen erhöhte Ansteckungsgefahr – Tuberkulose und viele andere Infektionskrankheiten sind wieder auf dem Vormarsch – und das nur, weil wir immer mehr mageres Fleisch essen wollten (und offenbar immer noch wollen!). Solche Beispiele gibt es noch viele – anstatt eine vernünftige Lösung zu finden, gehen wir von einem Extrem ins andere.

    Alles, was lebt, braucht Nahrung, um überleben zu können.
    Die Pflanzen Licht, Luft, Sonne und Wasser – die Tiere – je nach ihrer genetischen Ausstattung – Pflanzen, Fleisch oder sie sind, wie wir Menschen auch „Gemischtköstler“.
    Jede Nahrung, die wir zu uns nehmen, wird „getötet“ – auch die Pflanzen. Nun wird behauptet, die einzig ethisch vertretbare Rettung für unsere Welt, wäre es, nur noch Pflanzen zu essen.
    Konsequenterweise müsste man dann aber eine Debatte zu dem Thema einführen:
    „Haben Pflanzen eine Seele?“ – Solche Debatten gab es ja auch schon zum Thema „Frauen“ (da hat man sich wohl darauf geeinigt: Ja, sie haben eine!) – bei Tieren ist das noch anders – die katholische Kirche spricht den Tieren die Seele noch immer ab!
    Wie „bewusst“ lebt nun aber eine Pflanze?? – Wenn man daran denkt, was für raffinierte Strategien auch diese Lebewesen entwickelt haben, um zu überleben, welche Gifte sie entwickelt haben, um sich „Fressfeinde“ vom Leib zu halten, wird sicher begreifen, dass auch die Pflanze lebt – und dass sie getötet wird, wenn wir sie essen.
    Also müsste Mensch eigentlich jede Nahrungsaufnahme einstellen, wenn man die Thesen der Veganer wirklich wörtlich nehmen würde. Denn sie fordern ja, nicht zu töten, alle Nutz- und Haustiere aussterben zu lassen (damit wir nichts mehr haben, was wir ausbeuten können!) – also, wenn man das dann wirklich zu Ende denkt, führte es auch zum Aussterben der Menschheit (was für unseren Globus sicher nicht die schlechteste Lösung wäre!).
    Denn auf der Ausbeutung von Natur basiert so ziemlich alles, was Menschen auf diesem Globus bisher angerichtet haben.

    Aber – die Natur ist nun einmal so eingerichtet, dass jedes Lebewesen zur Nahrung eines anderen werden kann – und der Mensch steht inzwischen am Ende dieser Nahrungskette.

    Es ist ja vollkommen richtig, diesen unsäglich qualvollen Umgang, den wir vor allem unseren Nutztieren zumuten, zu beenden. –
    Sie lediglich als „Lebensmittel“ zu produzieren, ihnen in Massentierhaltung ein peinigendes Leben zuzumuten – das ist ein Verbrechen.

    Wenn erwachsene Menschen sich nun dazu entschließen, vegan, vegetarisch, ökologisch, biologisch, regional ……..also auf jeden Fall „bewusster“ zu ernähren, ist das natürlich ein Fortschritt, der auch den Nutztieren zu einem besseren Leben verhelfen wird.
    Schlimm ist nur wieder einmal, dass jede dieser unterschiedlichen „Ernährungslehren“ von ihren Verfechtern als die einzig „wahre“ dargestellt wird und man sich gegenseitig verbissen bekämpft.
    Überall, wo Dogmatiker auftauchen, sind die Fanatiker nicht weit!!

    Dieser unsägliche Umgang mit unseren Nutz- und Haustieren hat derart pervertierte Formen angenommen, dass – auch im Interesse aller Menschen – dringend Handlungsbedarf besteht! –
    Nur sollte man nicht wieder einmal den fatalen Fehler begehen und von einem Extrem ins entgegengesetzte verfallen!
    Denn das, was fanatische Veganer wollen, würde den Tod für alle jemals gezüchteten Nutz- und Haustiere bedeuten – sie würden aussterben! – Natürlich müssten zu diesem Zweck zunächst alle existierenden Tiere (die man dann ja weder töten noch essen darf!) kastriert werden. – Und – wie sollte man dann mit den wildlebenden Tieren verfahren – von denen ja sehr viele „Kulturfolger“ sind und sich über die Felder und die Vorräte hermachen würden?? – Eine ziemliche Zwickmühle, wenn man sich vorgenommen hat, nicht zu töten! – Da gäbe es so viele Aspekte zu bedenken! – Aber – es ist ein Problem, Dogmatiker und erst Recht Fanatiker zum Denken aufzufordern – SIE glauben lieber – anstatt die eigenen Thesen zu Ende zu denken!
    Wir würden wieder einmal „Gott spielen“ und so ganz nebenbei auch wieder einmal sämtliche Naturgesetze ausser Kraft setzen wollen – und ein solcher Wahn hatte schon immer fatale Folgen.

    • Danke für die klaren Worten! Wer realistisch die Lebensbedingungen für Nutztiere verbessern möchte, kann das tun, indem er Organisationen unterstützt wie z.B. http://www.provieh.de
      Dieser kleine Verein macht genau die Lobbyarbeit, die oft so schmerzlich von Tierschützern vermisst wird. Sie wollen Lebensbedingungen ZUSAMMEN mit Landwirten verbessern, Überzeugungsarbeit leisten, politische Entscheider ohne Polemik kompetent informieren, Menschen wachrütteln.
      Initiativen wie z.B. http://www.meine-Landwirtschaft.de macht die Menschen, die sich für Nutztiere und gesündere Landwirtschaft einsetzen in der Öffentlichkeit sichtbar — man erreicht nichts, wenn man Extreme propagiert und Feindbilder erzeugt. Also los Veganer – raus aus der Küche und dem Bio-Vegan-Supermarkt, informiert Euch, werdet sinnvoll MIT Euren Mitmenschen aktiv für Tierschutz. Selbstdarstellung war gestern!!

  13. Ein sehr guter und wichtiger Artikel – vielen Danke!

    Ich selbst bin Katzenbesitzer und hatte nach einer Aufklärung über die Deklaration von Katzenfutter einen regelrechten Schock und habe von einer Sekunde auf die anderen das Futter gewechselt. Gottseidank gab es eine wirklich gute Alternative, für die ich aber dennoch hier nicht werben will. Bitte aufpassen: Auch nicht alles, was übers Internet als alternativ empfohlen wird, muss das beste sein. Auch hier gibt es schwarze Schafe…
    Da ich schon Webinare mache, war das für mich auch der Anlass ein (produktwerbungsfreies) Webinar zu dem Thema zu machen, welches sich ausführlich mit den Ungeheuerlichkeiten der Tiernahrungsmittelindustrie auseinandersetzt: http://tierieschfroh.tv

    Was viele hier empfehlen, so will ich das auch halten: Aufklärung betreiben, wo immer es geht!

    In diesem Sinne Grüße an alle,
    Arnulf

  14. Hier noch zwei sehr informative Links: http://www.iamsgrausam.de sowie http://www.animalsliberty.de
    Und dann gleich noch ein Link für eine sinnvolle App:
    Noch nie war tierleidfreies Einkaufen leichter:
    Einfach das gewünschte Produkt eingeben und überprüfen, ob der Hersteller aufgrund von Tierquälereien im Visier unseres Boykotts steht. Wenn ja, kannst du dir ganz leicht Alternativen und Bezugsquellen anzeigen lassen.

    Die kostenlose App „Wer macht’s“ ist im App Store und bei Google Play erhältlich:

    https://itunes.apple.com/de/app/wer-machts/id528542968?mt=8

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.quimron.animalsliberty.boycott

    *www.wermachtwas.info

    • Dagma, guter Tipp mit der wermachtwas-Seite. Schon geprüft bzw nachgefragt wie aktuell diese Seite und deren Angaben ist? Ich habs versucht, aber leider ohne Erfolg. Kannst du/Könne Sie mir sagen wie aktuell die Seite wirklich ist? Von einer Freundin wurde mir die Seite von Peta empfohlen, die soll aktuell sein. Allerdings sind dort Firmen aufgeführt die ich in meinem Leben noch nie gehört habe.

      LG
      Melanie

      • Hallo Melanie,
        nein, nachgefragt oder überprüft habe ich es noch nicht, aber das ist ein guter Hinweis -danke! Wer es kurz und knackig mag, der kann ja auch auf http://www.iamsgrausam.de gehen. Da werden allerdings „nur“ die Hersteller genannt, die Tierversuche machen.

  15. Sehr schön recherchierter Artikel, den man eigentlich nur ergänzen kann. Wir kamen irgendwan mal auf die Frage, was denn wohl der Stoff „Lignozellulose“ im Trockenfutter für Katze macht. Es ist schon manchmal ein Hammer, was sowohl Lebensmittel- als auch Futtermittelindustrie in’s Essen packen. Wir haben zu diesem speziellen Thema bei citypets einen Artikel veröffentlicht: http://www.citypets.de/katzen-pflege/katzen-ernaehrung/545-katzenernaehrung-lignozellulose-im-futter.html
    Fazit: Kleingedrucktes Lesen. Und ab und zu mal nachsehen, was es bedeutet …

  16. Es gibt da diesen Artikel, den ich leider nicht mehr finden kann, selbst nach einer halben Stunde suchen nicht…., der besagt, dass die Regeln für die Inhaltsstoffe von Haustierfutter dieselben sind wie für Schlachtvieh. Schlachtvieh wird kaum mal ein halbes Jahr alt, deren Organe können also auch nicht beschädigt werden durch die ganzen Zufügungen und Chemiekram. Aber unsere Hunde und Katzen sollen damit gesund alt werden?

  17. Ich frage mich, wer braucht und kauft den ganzen Mist. Aber es sind sicher die, die von ihrem Tier keine Ahnung haben und/oder zu faul sind, etwas anständiges, tiergerechtes zu kochen. Das Vertrauen auf die Industrie ist die absolute Verblödung und die greift wie die Pest um sich.

    Die einzige Möglichkeit etwas zu ändern, ist unser Verbaucherverhalten! Diese Macht im Staate müssen die Engagierten und Intelligenten nutzen.

  18. Ein interessanter Artikel, besonders im Hinblick auf die Inhaltsstoffe.
    Es geht in manchen Fressnäpfchen wohl noch gruseliger zu als ich befürchtete.
    Da Tiere ohnehin von der Wirtschaft als seelen- und empfinungslose Dinge angesehen werden, wundere ich mich nicht darüber.

    Ich gebe als Katzenfutter das von der Firma Yarrah, sie wirbt damit, daß es bio sei.
    Nun, keiner kann hellsehen… aber die Chance, daß wenigstens einige der Schlachttiere kein so grauenhaftes Leben hatten ist hierdurch etwas höher.
    Und die Qualität deswegen hoffentlich auch, inkl. weniger bis keine „Zusatzstoffe“.

    Ich hole auch nur was mit Fisch oder Geflügel, um es wenigstens ein wenig an die natürliche Katzennahrung anzugleichen.
    Rind wäre völlig daneben, welche Katze würde sich ein Rind erjagen…

    Ich habe auch ein Kochbuch für Katzen und meiner Katze auch schon was gekocht, leider mag sie es nicht… Schade, denn selbst etwas kochen wäre mir am liebsten.
    Vielleicht hat ja jemand noch den super-geheim-Tip für mich, wie es ihr doch schmecken könnte?

    Viele Grüsse von Wera

  19. Leider ist das Futter zu dem der Link führt aber für Katzen wohl eher nicht geeignet! Katzen sind nun mal Fleischfresser und mit einem Futter in dem gleich als erstes, mit 40% angegeben, auch noch ausgerechnet Mais steht… sorry das ist auch daneben! Mit dem Futter würden wir unseren Katzen und uns auch keinen Gefallen tun!

    Liebe Grüße
    Michaela

  20. Ich habe 5 Kater im Alter von 6-12. Einer davon hat eine Futtermittelallergie. Und wenn ich mir jetzt mal die Ihnhaltsstoffe von dem Futter anschaue, wird mir schlecht und so was hab ich jahrelang meinen Tieren zum Essen gegeben!! Was hat Weizen, Mais, Rohasche, Zucker usw. im
    Tierfutter zu suchen ?? der Grund, warum unsere Tiere nicht so alt werden liegt daran das das Futter mit allen möglichen Zusätzen gestreckt wird, Hat eine Maus nur 4 % Fleisch oder Rohasche ?? Aber Hauptsache man verdient dabei, wenns auch auf die Kosten der Schwächeren geht, viel Geld damit !! Und schaun wir mal unsere Kinder an. Diese Vielfalt an Süßigkeiten. Ich bin 52 und habe eine bessere Figur wie manch 14 Jährige. Dann schickt man diese Kinder zur Kur um das sie danach weiter zunehmen !! Wir sollten mal unser Konsumverhalten überdenken, Bei mir wird frisch gekocht, ohne fix Produkte und das kann sich jeder leisten !!

  21. Ich verfüttere schon seit Jahrzenten Royal Canin an meine Hunde! Ich halte Cocker und die sind sehr gesund. Meine älteste ist im Moment 14,5 Jahre, wird oft auf 5 geschätzt :-). Die Aufzuchten sind auch immer sehr gut gelungen. Zwischendurch barf war nicht so der Bringer, oft hatten wir mit Durchfall zu kämpfen. Ich werde dabei beiben, bei den nächsten Welpen und auch bei meinen Adulut- und Seniorhunden.
    Royal Canin ist top! Klasse output, super Fell, super Gesundheit. Meine Tiere hatten nie Krebs o.ä.

    • Hallo,
      meine Großmutter raucht seit 60 Jahren Zigaretten. Jetzt ist sie 87 Jahre alt und hat auch kein Krebs. Ist Rauchen deshalb gesund oder auch nur ungefährlich? Wohl kaum… ein Einzelfall ist leider nur die Ausnahme der Regel. Beste Grüße und alles Gute für Ihre Hundefreunde. Beste Grüße Manuela Jacobs

  22. Moin Moin,
    danke für die Markenauflistung.

    Ich kann die Tierfuttermarke Purina nur nicht finden, die gehört doch auch zu Nestle.

    Mfg
    Monika

  23. Sehr ausführlicher Bericht und meine Hoffnung lebt darin, dass ihn möglichst viele Tierhalter lesen obwohl die Realität leider ein anderes Bild spiegelt.

    Ich erlebe es selbst permanent in meinen VHS-Vorträgen zu diesem Thema wie gering das Interesse ist, weil die Masse der Tierhalter davon nichts wissen will und in dem Glauben lebt, dass es nur gute Produkte im Markt gibt.

    Der typische aber unbegründete Standardspruch: „Tiernahrung ist besser geprüft als Menschennahrung“. Leider hinterfragt kaum jemand was da eigentlich „geprüft“ wird. Ein entsprechendes Siegel auf der Packung reicht schon aus um Umsätze zu generieren, weil keiner das Siegel hinterfragt.

    Aber erfreuen wir uns am Positiven:
    Tierhalter mit Köpfchen und hochwertiger Nahrung erfreuen sich an gesunden Tieren und geringen Tierarztkosten. Dabei darf man nie vergessen, dass bei ca. 5 Mio registrierten Hunden in Deutschland und noch mehr Katzen eine artgerechte und gesunde Ernährung für alle gar nicht möglich ist. Daher ist eine gute Nahrung nur denen vorbehalten, die sich damit ernsthaft beschäftigen.

    Stefan Wolfarth
    Gesundes im Napf
    – mobile Tierheilpraxis –
    Ernährungsberater, Dozent,
    Gesundheitstherapeut

  24. Pingback: IGA 2017 identifiziert sich mit Kinderarbeit bei Nestlé #Werbevertrag | Keinzaun Kienberg-Wuhletal

  25. Pingback: IGA 2017 – „It´s True – die Wahrheit!“ Die Nestlé Story (Generalartikel) #Kindersklaven #IGA2017 #Schokolade #Eis #Tierversuche | Keinzaun Kienberg-Wuhletal

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.