Der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit:

zur englischen Version „Bei der Sicherung der Brennelemente im Lagerbecken der Einheit 4 in Fukushima geht es um unser aller Überleben!“

 © Masaya Noda

Update: 01. 10. 2013

Erneute Panne am Unglücksreaktor Fukushima

Nach Angaben des Betreibers Tepco vom Dienstag sind möglicherweise vier Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten. Es handele sich um Regenwasser, dessen Strahlenwerte derzeit getestet würden, teilte der japanische Versorger mit.

Deutsche Übersetzung: Original von Harvey Wasserman . Bitte beachten Sie auch die Links zu den Zusatzinformationen.

Nur noch zwei Monate trennen uns von der größten Gefahr für die Menschheit seit der Krise um die Raketen auf Kuba.

Es gibt keine Entschuldigung dafür, jetzt nicht zu handeln. Die Spezies Mensch muss all ihre Fähigkeiten mobilisieren, um die eingelagerten abgebrannten Brennelemente der Einheit 4 in Fukushima zu sichern.

Der Fukushima-Eigentümerin, die Tokyo Electric /Tepco, hat mitgeteilt, dass sie in spätestens 60 Tagen den Versuch starten muss, mehr als 1300 abgebrannte Brennelemente aus einem schwer beschädigten,leckenden Lagerbecken zu bergen, das sich 100 Fuß (30,5 m) über dem Erdboden befindet. Das Becken ruht auf einem stark beschädigten Gebäude, das sich zur Seite neigt, und spätestens beim nächsten Erdbeben oder auch schon früher einzustürzen droht.

Die rund 400 Tonnen wiegenden Brennelemente in diesem Becken könnten 15 000 Mal mehr radioaktive Strahlung freisetzen als die Bombe von Hiroshima. Einiges steht in dieser drohenden Krise schon fest: Tepco hat weder die wissenschaftlichen, technischen noch finanziellen Ressourcen, um sie zu meistern.
Das Gleiche gilt für die japanische Regierung. Dieses äußerst riskante Unterfangen erfordert ein koordiniertes Zusammenwirken der besten Wissenschaftler und Techniker der ganzen Welt.

Warum ist die Situation so gefährlich?

Wir wissen, dass schon Tausende von Tonnen stark verstrahlten Kühlwassers im Atomkraftwerk Fukushima angefallen sind; das ist ein Teufelsgebräu, mit dem langlebige giftige Isotope in den Pazifik gelangen. Vor der Küste Kaliforniens wurden bereits Thunfische gefangen, die nachweisbar durch radioaktiven Fallout aus Fukushima verstrahlt wurden. Es wird aber noch viel schlimmer kommen. Tepco braucht ständig neues Wasser, um die drei geschmolzenen Reaktorkerne der Anlage zu kühlen. Dampfwolken lassen erkennen, dass sich die Kernspaltung irgendwo unterirdisch immer noch fortsetzt. Aber niemand weiß, wo (und in welchem Zustand) sich diese Reaktorkerne tatsächlich befinden.

Große Mengen des verstrahlten Wassers wurden bis jetzt in rund 1000 riesigen, aber wenig stabilen Tanks gesammelt, die schnell und über die gesamte Anlage verstreut errichtet wurden. Viele lecken bereits. Alle könnten bei einem weiteren Erdbeben auseinanderbrechen; Dann würden sich Tausende von Tonnen langlebiger Gifte in den Pazifik ergießen.  Das Kühlwasser, das durch die Anlage in Fukushima geleitet wird, höhlt auch die Fundamente unter den noch erhaltenen Gebäuden aus – auch die des Gebäudes, auf dem sich das Brennelemente-Lagerbecken der Einheit 4 befindet.

Tepco

In einem größeren Sammellagerbecken, das nur 50 Meter von der Einheit 4 entfernt liegt, werden mehr als 6000 weitere abgebrannte Brennelemente gekühlt. Einige davon enthalten Plutonium. Weil dieses große Becken keine sichere Überdachung hat, könnte beim
Einsturz eines benachbarten Gebäudes, bei einem Erdbeben oder einem weiteren Tsunami sein gesamtes Kühlwasser auslaufen.
Insgesamt sind mehr als 11 000 Brennelemente über die ganze Anlage in Fukushima verteilt. Von Robert Alvarez, einem bekannten Experten mit langjähriger Erfahrung, der auch schon für das (US-)Energieministerium tätig war, wissen wir, dass von der Anlage in Fukushima 85-mal so viel tödliches Cäsium freigesetzt werden könnte wie bei der Katastrophe in Tschernobyl.[s. http://akiomatsumura.com/2012/04/682.html ]

Rund um Japan werden immer mehr Stellen mit hoher Radioaktivität entdeckt. Dort leiden vor allem Kinder vermehrt unter Schilddrüsen-Erkrankungen. Als Sofortmaßnahme müssen die abgebrannten Brennelemente so schnell und so sicher wie möglich aus dem einsturzgefährdeten Lagerbecken der Einheit 4 entfernt werden. Kurz vor dem Erdbeben am 11. März 2011 und dem nachfolgenden Tsunami, der das Atomkraftwerk Fukushima zerstörte, wurde der Atomkern der Einheit 4 im Rahmen der
routinemäßigen Wartung und Neubestückung entfernt. Wie bei etwa zwei Dutzend Atomreaktoren in den USA und vielen in anderen Teilen der Welt befindet sich das von der US-Firma General Electric gebaute Kühlbecken, in dem der entfernte Reaktorkern jetzt liegt,
100 Fuß über dem Erdboden. [s. http://fukushimaupdate.com/the-real-fukushima-danger-spent-fuel-pools/ ]

Abgebrannte Brennelemente müssen unbedingt unter Wasser aufbewahrt werden. Die darin enthaltenen Brennstäbe sind mit einer Zirconium-Legierung ummantelt, die sich,wenn sie mit Luft in Berührung kommt, spontan entzündet. Zirconium wurde früher in Blitzlampen für Fotoapparate verwendet und verbrennt mit extrem heller und heißer Flamme. Ein Brennstab ohne Ummantelung strahlt so viel Radioaktivität ab, dass jeder, der sich in seiner Nähe aufhält, in wenigen Minuten stirbt. Eine Feuersbrunst könnte das ganze Bedienungspersonal dazu zwingen, aus (dem Kernkraftwerk) Fukushima zu fliehen und die havarierte Anlage unkontrolliert sich selbst zu überlassen.  Nach Aussage des Ingenieurs Arnie Gundersen, der 40 Jahre in der Atomindustrie gearbeitet und Brennstäbe für sie hergestellt hat, sind die abgebrannten Brennstäbe aus dem Kern der Einheit 4 verbogen, beschädigt und so brüchig, dass sie zu zerbröckeln drohen.

Mit Überwachungskameras wurde festgestellt, dass in dem beschädigten Kühlbecken bereits eine beunruhigende Menge von Bruchstücken liegt. Die beim Entleeren des Kühlbeckens der Einheit 4 auftretenden technischen und wissenschaftlichen Probleme sind nach Gundersens Meinung ebenso schwierig wie entmutigend, müssen aber zu 100 Prozent gelöst werden.
Wenn der Versuch scheitert und die Brennstäbe mit Luft in Berührung kommen, werden sie sich entzünden und Radioaktivität in unvorstellbarer Menge in die Atmosphäre freisetzen. Die Kühlwanne könnte auch zusammen mit den Brennelementen auf den Boden stürzen; der sich dort auftürmende, Radioaktivität abstrahlende Schuttberg könnte sogar explodieren. Die dabei entstehende radioaktive Wolke würde die Gesundheit und Sicherheit von uns allen bedrohen.

Der bei der Tschernobyl-Katastrophe 1986 freigesetzte radioaktive Fallout erreichte Kalifornien innerhalb von zehn Tagen, die 2011 in Fukushima freigesetzte Radioaktivität kam schon nach weniger als einer Woche dort an. Eine neue Kernschmelze in der Einheit 4
würde einen Jahrhunderte andauernden tödlichen Strom von Radioaktivität über die ganze Erde ausgießen.

Petition: Keep harmful radioactive waste out of our children’s food, whether conventionally grown or organic! Say Bye Bye Becquerels!s. http://petitions.moveon.org/sign/keep-harmful-radioactive-1.fb26?source=c.fb&r_by=7470505 

Murata Mitsuhei, der ehemalige Botschafter (Japans in der Schweiz) sagte, der in Fukushima drohende gesamte radioaktive Fallout könnte „weltweit die Umwelt und unsere Zivilisation zerstören“. Es geht nicht mehr um Raketentechnik oder um hitzige Debatten über
Kernkraftwerke, sondern um das Überleben der Menschheit.

Weder Tokyo Electric noch die Regierung Japans können dieses gewaltige Problem allein lösen. Wenn es versäumt wird, ein aus den besten Wissenschaftlern und Ingenieuren unseres Planeten bestehendes Team mit der Lösung des Problems zu beauftragen, ist das
nicht zu entschuldigen. Es bleiben uns noch höchstens zwei Monate zum Handeln.

Eine dazu aufzurufende Petition ist HIER nachzulesen:
Deshalb ersuchen wir in einer Petition die Vereinten Nationen und den Präsidenten Obama, die Wissenschaftler und Ingenieure der Welt zu mobilisieren und mit der Bergung der abgebrannten Brennelemente in Fukushima zu beauftragen.

Auch Sie können diese Petition unter http://petitions.moveon.org/sign/the-world-community -must unterzeichnen.
Wenn Sie eine bessere Idee haben, dann sollten Sie diese einbringen. Aber tun Sie etwas, und tun Sie es jetzt.
Die Uhr tickt. Die Zeiger zeigen 5 Minuten vor zwölf; die atomare Katastrophe, die unsere
Welt vernichten würde, ist bedrohlich nahe gerückt.

Harvey Wasserman ist Chefredakteur der „Columbus Free Press“  und der „Free Press„:

Er betreibt auch die Website „Nuke Free“ :

Netzfrau Fee Striefler

WIr bedanken uns bei Wolfgang Jung für die Übersetzung.  :http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP14313_250913.pdf

Original:  Humankind’s Most Dangerous Moment: Fukushima Fuel Pool at Unit 4. “This is an Issue of Human Survival.”By Harvey Wasserman September 20, 2013

Humankind’s Most Dangerous Moment: Fukushima Fuel Pool at Unit 4. “This is an Issue of Human Survival.”
The world community must now take charge at Fukushima

We are now within two months of what may be humankind’s most dangerous moment since the Cuban Missile Crisis.

There is no excuse for not acting. All the resources our species can muster must be focussed on the fuel pool at Fukushima Unit 4.

Fukushima’s owner, Tokyo Electric (Tepco), says that within as few as 60 days it may begin trying to remove more than 1300 spent fuel rods from a badly damaged pool perched 100 feet in the air. The pool rests on a badly damaged building that is tilting, sinking and could easily come down in the next earthquake, if not on its own.

Some 400 tons of fuel in that pool could spew out more than 15,000 times as much radiation as was released at Hiroshima.

The one thing certain about this crisis is that Tepco does not have the scientific, engineering or financial resources to handle it. Nor does the Japanese government. The situation demands a coordinated worldwide effort of the best scientists and engineers our species can muster.

Why is this so serious?

We already know that thousands of tons of heavily contaminated water are pouring through the Fukushima site, carrying a devil’s brew of long-lived poisonous isotopes into the Pacific. Tuna irradiated with fallout traceable to Fukushima have already been caught off the coast of California. We can expect far worse.

Tepco continues to pour more water onto the proximate site of three melted reactor cores it must somehow keep cool.Steam plumes indicate fission may still be going on somewhere underground. But nobody knows exactly where those cores actually are.

Much of that irradiated water now sits in roughly a thousand huge but fragile tanks that have been quickly assembled and strewn around the site. Many are already leaking. All could shatter in the next earthquake, releasing thousands of tons of permanent poisons into the Pacific.

The water flowing through the site is also undermining the remnant structures at Fukushima, including the one supporting the fuel pool at Unit Four.

More than 6,000 fuel assemblies now sit in a common pool just 50 meters from Unit Four. Some contain plutonium. The pool has no containment over it. It’s vulnerable to loss of coolant, the collapse of a nearby building, another earthquake, another tsunami and more.

Overall, more than 11,000 fuel assemblies are scattered around the Fukushima site. According to long-time expert and former Department of Energy official Robert Alvarez, there is more than 85 times as much lethal cesium on site as was released at Chernobyl.

Radioactive hot spots continue to be found around Japan. There are indications of heightened rates of thyroid damage among local children.

The immediate bottom line is that those fuel rods must somehow come safely out of the Unit Four fuel pool as soon as possible.

Just prior to the 3/11/11 earthquake and tsunami that shattered the Fukushima site, the core of Unit Four was removed for routine maintenance and refueling. Like some two dozen reactors in the US and too many more around the world, the General Electric-designed pool into which that core now sits is 100 feet in the air.

Spent fuel must somehow be kept under water. It’s clad in zirconium alloy which will spontaneously ignite when exposed to air. Long used in flash bulbs for cameras, zirconium burns with an extremely bright hot flame.

 Each uncovered rod emits enough radiation to kill someone standing nearby in a matter of minutes. A conflagration could force all personnel to flee the site and render electronic machinery unworkable.

According to Arnie Gundersen, a nuclear engineer with forty years in an industry for which he once manufactured fuel rods, the ones in the Unit 4 core are bent, damaged and embrittled to the point of crumbling. Cameras have shown troubling quantities of debris in the fuel pool, which itself is damaged.

The engineering and scientific barriers to emptying the Unit Four fuel pool are unique and daunting, says Gundersen. But it must be done to 100% perfection.

Should the attempt fail, the rods could be exposed to air and catch fire, releasing horrific quantities of radiation into the atmosphere. The pool could come crashing to the ground, dumping the rods together into a pile that could fission and possibly explode. The resulting radioactive cloud would threaten the health and safety of all us.

Chernobyl’s first 1986 fallout reached California within ten days. Fukushima’s in 2011 arrived in less than a week. A new fuel fire at Unit 4 would pour out a continuous stream of lethal radioactive poisons for centuries.

 Former Ambassador Mitsuhei Murata says full-scale releases from Fukushima “would destroy the world environment and our civilization. This is not rocket science, nor does it connect to the pugilistic debate over nuclear power plants. This is an issue of human survival.”

Neither Tokyo Electric nor the government of Japan can go this alone. There is no excuse for deploying anything less than a coordinated team of the planet’s best scientists and engineers.

We have two months or less to act.

For now, we are petitioning the United Nations and President Obama to mobilize the global scientific and engineering community to take charge at Fukushima and the job of moving these fuel rods to safety.

 You can sign the petition at: http://www.nukefree.org/crisis-fukushima-4-petition-un-us-global-response

If you have a better idea, please follow it. But do something and do it now.

The clock is ticking. The hand of global nuclear disaster is painfully close to midnight.Harvey Wasserman is Senior Editor of the Columbus Free Press and Free Press. He edits Nuke Free.

For now, we are petitioning the United Nations and President Obama to mobilize the global scientific and engineering community to take charge at Fukushima and the job of moving these fuel rods to safety.

weitere Informationen finden Sie hier 

Alte, marode Atommeiler werden zu „Kartenhäusern“ – Leck in AKWs in USA und Frankreich!

Fukushima – Radioaktives Wasser – Was die Medien uns verschweigen…

 

deutsche Flagge

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140 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. An einer Stelle ist der Text aber nicht richtig: – Die Uhr tickt. Die Zeiger zeigen 5 Minuten vor zwölf – / Das ist definitiv falsch. Es müsste heißen: Die Zeiger zeigen 5 Minuten nach zwölf. — Traurig aber wahr.

    • Sehr geehrter Piero Zedda, Sie behaupten, wir hätten fehlerhaft übersetzt. Das möchte ich so nicht stehen lassen. Sie beziehen sich dabei auf die Textstelle am Ende des Artikels, die lautet: „Die Uhr tickt. Die Zeiger zeigen 5 Minuten vor zwölf; die atomare Katastrophe, die unsere Welt vernichten würde, ist bedrohlich nahe gerückt.“
      Im Original steht: “ The clock is ticking. The hand of global nuclear disaster is painfully close to midnight.“

      Da es im Englischen wie im Deutschen Redewendungen gibt, die für die jeweiligen Leser verständlich sind, haben wir uns bemüht, den letzten Satz in der Diktion des Autors ins Deutsche zu übersetzen.
      Wenn Deutsche von einer dramatischen Situation reden, die auf einen ebenso dramatischen Höhenpunkt mit schwerwiegenden Folgen zugeht, dann reden wir im Allgemeinen davon; dass „es 5 Minuten vor 12 ist“ .
      Briten oder US-Amerikaner verwenden auch die Redewedung: „It is close to midnight“

      Ihre Bemerkung “ Traurig aber wahr“ gilt wohl den Zuständen in Fukushima. Mit freundlichen Grüßen, Fee Strieffler

      • sehr geehrte Fee,

        ich glaube das hat er eher anders gemeint, so nach dem Motto das es bereits jetzt zu spät, also 5 nach 12

      • Ich denke, dass Sie die Bemerkung von Pierro Zedda falsch interpretiert haben.
        Es geht nicht um die wortwörtliche Übersetzung aus dem Englischen,
        sondern ist eine Metapher darauf, dass es jetzt bereits zu spät ist,
        weil es gar nicht so weit hätte kommen dürfen.
        Deswegen auch die Bemerkung „Traurig, aber wahr“.

        Ich finde, diese Bemerkung war eigentlich leicht verständlich.

        Mit freundlichen Grüßen

        Vera P.

      • Der Herr hat einfach seine Meinung gesagt, es ging nicht um die Übersetzung an sich, sondern darum dass die Uhr schon 5 min nach zwölf steht seiner Meinung nach.

      • @Striefflers Fee: ums kurz zu machen, die Abwandlung der Redewendung „5 vor 12“ in „5 nach 12“ bezieht sich hier wohl auf den Inhalt und nicht auf die korrekte Übersetzung. 5 nach 12 => Die Bombe ist bereits hochgegangen, das Ende naht nicht nur, sondern ist nicht mehr aufzuhalten!
        soviel dazu…

      • Piero hat auch garnichts von einem Übersetzungsfehler gesagt. Lediglich dass die Aussage auch im Original schon falsch ist.
        Er möchte darauf aufmerksam machen, dass es bereits viel zu spät ist. Man hätte sich viel viel früher um das Atomkraftwerk, welches in einem gefährdeten Gebiet steht, kümmern müssen, damit soetwas wie 2011 erst garnicht passieren kann. Deswegen sagt er wir haben schon 5 nach 12 und nicht 5 vor 12. Die Uhr hat zu dem Zeitpunkt 12 geschlagen, als die Kernschmelze 2011 begonnen hat und eine Reihe von Kettenreaktionen verursacht hat.
        Jetzt ist es zu spät und es kann im Prinzip nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden.
        Hoffentlich kriegen die das so schnell wie möglich unter Kontrolle.

      • Also ich denk mir das mit „Es müsste heißen: Die Zeiger zeigen 5 Minuten nach zwölf. — Traurig aber wahr“ nicht eure übersetzung, sondern „es ist bereits zu spät die katastrophe zu verhindern“ gemeint war

      • @Fee Strieffler. Ich glaube, Sie haben den Text nicht richtig gelesen. ;-)

      • Ich finde es schade dass Sie den Text anscheinend sehr gut und auch fehlerfrei übersetzen können, aber einen Kommentar eines -wie mir scheint intelligenten und aufgeweckten- Schreibers nicht verstehen.

        Es wurde nichts davon geschrieben das der Text fehlerhaft übersetzt wurde, sondern das es im Text besser hieße: „Die Zeiger zeigen fünf NACH zwölf.“ Anstatt „…fünf VOR zwölf…“ !

        Ergo: Es ist in den Augen des Kommentarschreibers schon schlimmer als es der Text dadurch veranschaulichen will.

        In meinen Augen ist es schon locker zwanzig nach zwölf!
        Vielleicht denken Sie in der Zukunft einmal über den tieferen Sinn des Inhaltes der Kommentare nach, denn jede Nachricht hat ja bekanntlich vier Seiten.

        Ich finde die Antwort vom 26.09.2013 12:51 völlig daneben und diese Unwissenheit und das Unverständnis eines kleinen aber völlig inhaltsvollen und gerechtfertigten Kommentars Ihrerseits hat mich auch bei diesem Thema zum schmunzeln gebracht.

      • Eindeutig haben Sie den Kommentar falsch verstanden. Zedda wollte ausdrücken wie es eigentlich bereits zu spät ist und veränderte unsere Redewendung von 5 vor 12 zu 5 nach 12. Von einem Übersetzungsfehler hat niemand gesprochen.

      • Hihi, liebes Missverständniss hier. Ich glaube nicht, dass Piero Zedda gemeint hat Sie hätten falsch übersetzt. Sondern die Aussage „Close to midnight“ ist falsch, weil seiner Meinung nach es schon nach zwölf ist.
        Traurig aber wahr also, dass die Zustände so sind wie sie sind. Kurz vor 12 oder kurz danach, noch nicht zu spät aber fast, oder schon zu spät.
        Danke für diesen Artikel übrigens!

      • Da ist trotzdem ein Übersetzungsfehler drin: Da steht: „…wurde der Atomkern der Einheit 4 im Rahmen der
        routinemäßigen Wartung und Neubestückung entfernt.“ Das ist natürlich Unfug. Im Original ist vom „core“ die Rede und meint den Reaktorkern. Ein Atomkern dagegen ist zentraler Bestandteil eines jeden Atoms, davon gibt es in einem Kernreaktor nicht nur einen, sonder viele Trillionen und Abertrillionen.

        Gruß,
        Hippo

      • Immer wieder knuffig, wenn eine Person so viel in einen Kommentar hinein interpretiert, bis sie sich angegriffen fühlen kann. Dass falsch übersetzt wurde, hat Herr Zedda doch nie geschrieben. Wie alt sind Sie? 13?

      • John, schon mal etwas von Respekt gehört. Hier gibt es Informationen kostenlos und es wird keiner gezwungen sie zu lesen.Wer nicht informiert werden möchte, braucht es auch nicht. Soviel mir bekannt ist, ist noch keiner an Dummheit gestorben, oder doch?

      • Liebe Doro, liebe Fee,

        vielleicht sollten Sie aufpassen, dass aus den Netzfrauen hier nicht Hetzfrauen werden.

        Respekt gegenüber einer Person zu zollen, die offensichtlich zu naiv ist, zu erkennen was Pierro gemeint hat, ist zumindest nicht ganz einfach. Und das hier Informationen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, entspringt ja ganz offensichtlich dem Wunsch, das diese auch gelesen werden. Wenn Sie dabei dann wünschen, dass diese nicht reflektiert, kommentiert und ggfs. auch kritisiert werden, sollten Sie eine andere Kommunikationsform wählen als einen Blog mit Kommentarfunktion.

      • Er hat aber doch Recht. Es IST definitiv 5 nach 12. Warum?

        Weil die meisten Leute diesen Artikel und die Petition vielleicht teilen werden –
        danach geht er aber unter in der Masse der „Petitionen für Gendering in allen Berufsklassen“
        oder was weiß ich für kranken und unwichtigen Themen.

        Leider ist es wohl so, dass wir uns auf den Ernstfall vorbereiten sollten.

        Bedeutet: Denkt positiv, nutzt JEDEN Tag eures Lebens und verschwendet ihn nicht länger
        an einen Job, der euch eigentlich gar nicht gefällt. Helft anderen Menschen, geht raus
        und macht ALLES, was euch bisher zu „peinlich“ oder „unseriös“ war.

        Wenn diese „Atomkatastrophe“ dann doch gut ausgehen sollte – dann habt ihr DANK dieser
        ungewissen Zeit endlich eure wahren Träume angepackt, das wäre doch noch besser! :-)

        Also – nimmt euer Leben nicht zu ernst – es könnte jederzeit die letzte Woche oder das letzte Jahr sein.

        Beste Grüße!

        Tim S.

      • das glaub ich jetzt nicht! die welt steht evtl. kurz vor dem untergang dann verbessert einer den anderen und eine andere regt sich darüber auf dass er verbesserte. wenn die experten der welt, die uns alle retten sollen auch so handeln, na dann prost mahlzeit!
        bis die mit diskutieren (wer jetzt denn recht hat) fertig ist alles zu spät! gehts eigentlich noch?

    • Also, 5 Minuten nach zwölf würde GAR keinen Sinn ergeben. Das wäre nämlich nach der Katastrophe bzw. nachdem alles verloren ist!

    • Ernsthaft? Bedenkt man den Inhalt des obigen Artikels, möchte man meinen, es gäbe besseres zu tun, als auf einen vermeintlichen Übersetzungsfehler hinzuweisen…

  2. Mensch das sieht nicht gut für uns aus! :(
    Hoffe die Verantwortlichen finden einen Weg das aufuhalten!

  3. In der Sovietunion gab es in den 50ern auch mal eine Atomkatastrophe, (Mehr Strahlung als Tschernobyl) das Problem wurde schnell und einfach gelöst indem man ein par 100.000 Tonnen Beton über dem verseuchten Gebieten ausgebracht hat. Also warum wirft die Japanische Luftwaffe also nicht mir ihren Bombern 1 Million Tonnen Geröll und Sand über dem AKW ab so das alles tief vergraben wird und nicht mehr an die Athmosphäre kommt.

    So ein Militäreinsatz kostet zwar viel Geld, löst aber das Problem. Denn die Ruhmreiche Sovietunion hat es vorgemacht.

    Siehe:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Karatschai-See

    • Ähh, du hast den Wiki-Artikel, den du da postest aber schon selbst auch gelesen, oder? Von wegen Problem gelöst und so…?

    • das ist ja wohl hirnrissig, dann finden ja weiter kernfusionen IM UNTERGRUND STATT UND DER STRAHLUNGSMÜLL WIRD IN UNTERIRDISCHEN Zonen gehalten und verseucht in dem dichtbesiedelten gebiet japans das Grundwasser. Damit würde leben in Japan erst recht unmöglich gemacht. Die Sowjwtunion ist in diesen dingen sowieso unverantwortlich und hat ja noch dabei den perversen Vorteil, riesige unbesiedelte gebiete zu haben, wo es tatsächlich keiner so schnell merkt

    • Das Karatschai-See ist der Inbegriff einer weltweiten nuklearen Vetseuchung !!!!!

      Denn genau mit dieser Aktion alles zu zu betonieren haben sie sich das Grab geschaufelt. Da drunter ist soviel Radioaktivität vorhanden, dass auch dieser Beton immer brüchiger und durchlässiger wird, das Grundwasser durchläuft und mit dessen Fliessbewegung Richtumg Arktis irgendwann eine unkontrollierbare und stetige Verseuchung der Polarregion beginnt !!!!!!! Und das ist die Frischwasserquelle der Ozeane…..Dann gute Nacht……

    • Das soll eine Lösung sein?! Also wenn man weiterhin so mit Problemen umgeht, dann sehe ich schwarz für unseren Planeten. :(

      Vielen Dank an die Netzfrauen, die vor keinem Thema zurückschrecken. Ganz, ganz großen Respekt!

      • Man kann eine Krankheit nicht dadurch heilen indem man das Fieberthermometer versteckt. Traurig aber wahr. Waere ja schoen wenn das funktionierte, aber dem ist ja nun mal leider net so. Na ja, wie habe ich mal geschrieben : Ein Problem kommt solange auf einen zu bis es geloest ist.

    • Und die ach so ruhmreiche Sowjetunion hat sicherlich auch bereits in den Fünfzigern die Bevölkerung umfangreich über derartige Unfälle informiert und alles zu ihrem Schutz unternommen, wie es ja generell ihre Art war, nicht wahr?

    • Man kann Radioaktivität in Fukushima nicht einfach durch Geröll oder Beton eindämmen. Das Problem ist das es schon allein die Küstenlage sehr schwierig macht Fukushima zu versiegeln. Außerdem hat die Sowjetunion das Problem keineswegs damit aus der Welt geschaft. Im Umland um die Kathastrophenstelle ist das Krebsrisiko deutlich angestiegen und es treten mutationen bei Neugeborenen auf. Das Grundwassen ist wahrscheinlich auf Jahrtausende verstrahlt.
      Russland hat einfach mal den Vorteil dass sie genug Land haben, aber Japan kann sich das nicht leisten. Fukushima Daichi liegt in einer Landwirtschaftlich sehr wichtigen Region, abgesehen davon hat Japan eine Exorbitant höhere Bevölkerungsdichte (in dem Kleinen Land leben fast genausoviele Menschen wie in ganz Russland! (Japan ~120 Mio, Russland ~140 Mio). Da kann man nicht mal eben risige Flächen zur Sperrzone erklären und weitermachen wie bisher.

    • Sooo einfach ist das nicht, der Unterschied zu damals: In Japan ist eine ungeheure Nachwärme abzuführen, es muss kontinuierlich und noch über Jahre, ggf. Jahrzenhnte gekühlt werden (daher die vielen Tanks) – das kann man unter einer Betondecke nicht machen. Die Temperatur würde sehr schnell steigen mit katastrophalen Folgen, Wasserdampfexplosionen, Brände usw.

    • Das meinst Du ironisch oder? Inwiefern wurde dort ein Problem gelöst?
      Stichwort: Ort mit der größten Strahlungsbelastung weltweit. / Eine zukünftige Verunreinigung des Grundwassers kann nicht ausgeschlossen werden…

      Der Beton wurde im übrigen nur benutzt, um zu verhindern, dass verstraltes Sediment durch Erosion in andere Landstriche gelangt und sich somit die Verstrahlung ausbreitet.

      Du kannst noch so viel Beton auf Fukushima schütten. Das Problem besteht darin, dass sich die Strahlung nach unten ausbreitet, in den Wasserkreislauf gelangt und dann… Sayonara

    • Das Zudecken mit Beton ist definitiv keine Lösung, sondern würde lediglich vorübergehend das Problem vor der Atmospäre verstecken. Eine Verbindung zum Meerwasser kann damit nicht verhindert werden.
      Abtragen und verstrahlte Elemente z.B. in Borosilikat-Glas einschmelzen wäre zielführender.
      Mit Geröll und Sand zudecken? Würde eine Kontamination mit Wasser nicht verhindern.

    • Problem geloest? Wenn ich da mal den angegebenen Wiki Artikel zitieren kann:
      „Die Strahlungsbelastung am Ufer des Sees lag vor oder um 1991 im am stärksten belasteten Bereich bei etwa 6 Gray pro Stunde.[6] Ungeschützt wäre diese Strahlung für einen Menschen bereits nach einer Stunde tödlich.[9] Laut russischen Wissenschaftlern riskiert jeder, der sich in der Nähe des Sees aufhält, eine akute Strahlenkrankheit.[10]

      Es kann für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, dass das Wasser des Sees über Grundwasserströme in Kontakt mit dem Fluss Tetscha und damit dem Ob kommt. Auf diese Weise könnte die Radioaktivität auch den Arktischen Ozean erreichen.[11] „Wenn sich die Radioaktivität des Karatschai-Sees in den Arktischen Ozean, eine der letzten großen Wildnisse, ergießen sollte, könnte sie die halbe Erde erreichen.“[10]“

      Also geloest hoert sich das nicht an fuer mich.

  4. Lasst uns unbedingt etwas dagegen tun… wenn ich solche Zeilen lese läuft’s mir kalt den Rücken runter!

    Ich kann nur empfehlen noch eine Avaaz-Kampagne zu starten: http://www.avaaz.org/de/
    Avaaz ist ein riesiges Netzwerk, falls das ganze noch in weitere Sprachen übersetzt werden könnte kann eine unglaubliche Menge an Unterschriften gesammelt werden – da sind 25’000 Unterschriften im Vergleich nichts!

    PS: Ich biete mich gerne zur Mithilfe an, egal in welcher Art und Weise.

    • Warum sehen da alle so schwarz?

      Wenn wir alle drauf gehen gibt es vieleicht in ein par hundertausend jahren platz für neue „inteligentere“ lebewesen als den Menschen…..

      • @Markus
        irgendwie sehr zynisch was du schreibst
        raff dich zusammen und mach etwas intelligentes dagegen, fürs leben leben,
        statt dieses destruktive denken

      • intelligentere lebewesen sind schon lange da: „die Tiere“ .
        Tiere sind nicht so dumm und zerstören aus Habgier ihre Umwelt!!!

  5. Bitte, bevor man solche Artikel schreibt, etwas besser informieren!
    Zirconium ist an der Luft durch eine dünne, sehr dichte Zirconiumoxidschicht passiviert und deshalb reaktionsträge. Es ist darum in fast allen Säuren unlöslich, lediglich Königswasser und Flusssäure greifen Zirconium schon bei Raumtemperatur an. Wässrige Basen reagieren nicht mit Zirconium.
    Wenn das Wasser fehlt, liegen die NEUEN Brennstäbe frei und es setzt eine Kernschmelze ein, da die Prozesswärme nicht abgeführt werden kann!!!!

  6. Stimmt, Fukushima haben schon wieder fast alle vergessen. Dabei lagert dort noch so viel Atommüll rum? Erschreckende Zahlen, die einen nachdenklich stimmen. Aber bei uns wird noch die nächsten Tage bis Wochen nach einer neuen Koalition gesucht. Vorher reagiert darauf leider niemand. :(

  7. Ich krieg’s brechen, wenn ich den Beitrag hier lese. Liebe Schreiberin, Du solltest nicht nur Greenpeace lesen, sondern auch ein paar wissenschaftliche Abhandlungen zum Thema. Auch die Kuba-Krise als „bisher größte Gefahr für die Menschheit“ ist einfach nur lächerlich. Ein paar mehr Fakten können wirklich nicht schaden. Nichts für ungut, Du läufst einfach nur Gefahr in die linke Ecke geschoben und als Hippie-Wirrkopf abgestempelt zu werden, obwohl die Gefahr, die durch Fukushima ausgeht, real ist.
    ~ Cheers

  8. Selten so einen Stuss gelesen!
    Der Text ist so falsch, dass noch nicht einmal das Gegenteil richtig ist.
    Kostprobe?:
    „Dampfwolken lassen erkennen, dass sich die Kernspaltung irgendwo unterirdisch immer noch fortsetzt.“ NEIN. Die Kernspaltung wurde in der Sekunde, in der die Steuerstäbe die Kernspaltung unterbrochen haben beendet.
    „Am 11. März 2011 um 14:46:23 Uhr (Ortszeit) begann unter dem Meeresboden vor der Ostküste der japanischen Hauptinsel Honshū das Tōhoku-Erdbeben.Sein Epizentrum lag 163 Kilometer nordöstlich des Kraftwerks Fukushima I, sodass die Primärwellen (P-Wellen) des Bebens das Kraftwerksgelände nach 23 Sekunden erreichten. Sie regten dort Seismometer an, die eine Schnellabschaltung der Reaktoren 1 bis 3 auslösten.“

    „Die darin enthaltenen Brennstäbe sind mit einer Zirconiumlegierung ummantelt, die sich, wenn sie mit Luft in Berührung kommt, spontan entzündet“

    Diese Legierung besteht aus ca. 90 % Zirconium und geringen Anteilen an Zinn, Eisen, Chrom oder Nickel, darf jedoch kein Hafnium enthalten. Der Grund für die Wahl dieses Elements ist der schon oben beschriebene geringe Einfangquerschnitt für thermische Neutronen bei gleichzeitig großer Korrosionsbeständigkeit, welche es auch als Baumaterial für chemische Anlagen, vor allem für spezielle Apparateteile wie Ventile, Pumpen, Rohre und Wärmeaustauscher geeignet macht.

    Es sind keine toxischen Effekte von Zirconium und seinen Verbindungen bekannt. Wegen der dichten Oxidschicht ist kompaktes Zirconium nicht brennbar.

    Deine „langlebige giftige Isotope“ sind 137 Cs. Der Rest ist bereits zerfallen.
    137Cs ist ein reiner Betastrahler mit einer Halbwertszeit von 30.17 Jahren.4

    Wer den Unterschied zwischen Alpha Beta und Gammastrahlung nicht kennt, schreibt so einen Schwachsinn. Der Rest weiß dass Betastrahlung bereits durch dünnes Blech, wie von einem Fahrradschutzblech abgeschirmt wird.

    Bitte entweder bilde dich und schreibe fundierte Artikel, oder lass es. Wenn du unbedingt Untergangsszenarien herbeischreiben willst, gründe eine Sekte. Ach halt, da bist du ja schon. Die Anti-Kernkraft Sekte.

  9. Das ist ja schön und gut, aber die Menschheit Stand schon vor viel heftigeren Problemen.
    Ich erinnere nur daran dass in den 60er Jahren ein Flugzeug mit 2 Atombomben über den USA abgestürzt ist, und nur ein kleiner Schalter verhinderte dass eine explodiert ist.
    Also, Grosse schiesse da in Japan, aber die Überschrift ist schlichtweg falsch.

  10. Was für Spackenalarm… hier so eine Angst-Nummer zu verbreiten. So viele Konjunktive an einem Stück machen keinen Sinn. Für alle, die sich real informieren wollen, bitte einmal hier klicken:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungsbelastung_durch_die_Nuklearunf%C3%A4lle_von_Fukushima

    Im übrigen ist es nicht so, dass Brennelemente bei Kontakt mit der Luft spontan brennen nur weil sie mit Zirkonium ummantelt sind. Als Staub wurde Zirkonium genau wie Magnesium oder Aluminium früher für Blitzlichter verwendet. Alu-Autos oder Flugzeuge aus Magesium brennen aber genauso wenig einfach ab wie Brennelemente, da nur Staub mit einer hohen Oberfläche stark brennbar ist.

    In Summe billigste Stimmungsmache von schlecht informierter Stelle

  11. mal ehrlich: wen interessierts? wir fressen Unmengen an Fleisch, holzen den Regenwald ab, fahren SUVs, fliegen nach Thailand in den Urlaub, bestellen jeden Schrott online, hören uns nicht mehr zu, schikanieren uns gegenseitig, mobben unsere Kollegen, geben Kinder Psychopharmaka….

    mal ehrlich: diese Rasse muss nicht überleben…

  12. Mensch, flippt doch mal nicht aus ey, klar ist das derbe beunruhigend, auch für mich aber ist es nicht sinniger, jeden Tag so gut und nett zu verbringen wie es geht?Wenn wir alle sterben ist das so, aber sich paar Wochen vorher nur noch den Kopf zu ficken ist doch dumm!

  13. Alarmismus in Reinkultur. Wie im Mittelalter.
    Bin ich eigentlich der Einzige, der das noch merkt?

  14. Auf den Mars damit, und zwar mit dem gesamten weltweit vorhandenen Atommüll. Stattdessen wurden von den Vorgänger US-Regierungen Marskolonien geplant und heutzutage von solchen Spinnern wie Mars One auch noch Gelder dafür eingesammelt. Auf der Erde gibt es kein geeignetes Endlager, begreift es doch endlich!

  15. Hallo,

    insgesamt guter Artikel, da die Gefahr wirklich sehr groß ist.
    Eines ist jedoch (so wie es beschrieben wurde) falsch. Zirkon brennt nicht einfach so an Luft. Auch wenn die Brennelement kurz an Luft gelangen brennen sie nicht sofort.
    Die Brennelement müssen ja deshalb durchgehend gekühlt werden, weil in ihnen ein radioaktiver Zerfall stattfindet, bei dem Wärme entsteht. Sie heizen sich also nach und nach auf, bis eine Temperatur erreicht wird, bei der das Zirkon reagiert. Siehe auch 2. Absatz von http://de.wikipedia.org/wiki/Abklingbecken#Undichtigkeiten

    Grüße
    Jan

  16. Von meinem Freund Berndt Otto, der in JAPAN lebt, zu unserem geteilten Post:
    “ Das Traurige ist einfach, dass das ( durchaus lobenswerte ) Engagement einfach an völlig nutzloser Stelle stattfindet. HIER im Lande muss was passieren aber ich sag Dir, es ist völlig schockierend, wie wenig die Bevölkerung hier an der ganzen Sache interessiert ist obwohl sie es unmittelbar betrifft. Man muss aber auch sagen, dass es hier praktisch keinen freien Journalismus gibt. Alle Medien sind absolut regierungstreu. Hinzu kommt aber auch das bereits erwähnte Kopf in der Sand stecken. Man will einfach nichts wissen und auch nicht darüber nachdenken. Die Supermärkte sind hier voll mit Lebensmitteln aus den verseuchten Gebieten und die Regierung ruft sogar in Kampagnen dazu auf, diese zu essen. Unfassbar. Tja und Fakt ist leider auch, dass man einfach nicht weiß, wie man das Problem lösen soll. Der Reaktor ist inzwischen so stark verstrahlt, dass sich niemand länger als zwei Stunden auf dem Gelände aufhalten kann. Selbst Roboter zerfallen bei der starken Strahlung einfach in ihre Bestandteile. Ausländische Hilfe hat man dabei schon in Anspruch genommen, zaubern können die allerdings auch nicht. Es bleibt also spannend. „

  17. Wahhhh, Panik!!!
    Eine Überdosis Methangas kann tötlich sein und der Typ da hinten hat schon drei mal gefurzt!!!

    Jaaa, Fukushima ist schlimm und dass wird es auch in zwei und drei und vier Monaten noch sein, vielleicht auch noch in 3-5 Jahren, aber…

    ES IST KEINE VERDAMMTE APOKALYPSE!

  18. Nun, das hört sich dramatisch an.

    Leider ist es extrem übertrieben und die meisten Aussagen sind entweder aus dem Zusammenhang gerissen oder direkt falsch. Niemand hat die Absicht das Lagerbecken von Block 4 zu entleeren. Man wird die Brennelemente in Transportbehälter umladen, so wie es überall auf der Welt täglich gemacht wird.

    Es wird kein Kühlwasser unter der Anlage hindurchgeleitet, das ist eine ganz normales Grundwasser das aus den Bergen in Richtung Meer möchte.

    Das vor einigen Monaten gesehene Wölkchen wurde im Orginial als „steam like gases“ also feuchte Luft beschrieben. Wie man daraus eine Kettenreaktion zusammenfabulieren kann wird ewig das Geheimnis des deutschen „Qualitätsjournalismus“ bleiben.

    Das Gebäude wird nicht einstürzen. Es ist beschädigt, aber „standsicher“ wie man in Fachkreisen sagt.

    Und so könnte man Zeile um Zeile kommentieren.
    Die Japaner werden das tun, was sie immer tun. Sie werden den Mist den sie angerichtet haben zusammenräumen und von irgendwelchen Gaijin -das sind wir- weder Ratschläge, Unterstützung oder sonst etwas Ehrverletzendes annehmen.

  19. Text der Petition: den sollten wir ins Deutsche übersetzen – dazu biete ich mich gerne an, und ggf. auf avaaz.org auch als Petition starten

    Viele Grüsse
    Guenter Nolte

    • Hallo, ich würde das sehr befürworten, wenn Sie beides tun könnten – den Text übersetzen und die Petition auf Avaaz starten! Wir haben keine Zeit zu verlieren. Vielen Dank!

      Beste Grüße,
      Barbara Jungfer

    • ja, das wäre vermutlich für alle, die nicht so gut englisch verstehen, sehr hilfreich. vielen dank für dieses freundliche angebot, guenter!
      lg
      lisa

  20. Schwachsinn der hier geschrieben ist. Trotzdem: Wir werden alle sterben – aber nicht an Fukushima

  21. Mal ehrlich, wer hat sich noch nicht gefragt warum Tschernobyl damals so eine riesige Katastrophe war und von Fukushima hört man nichts mehr. Fukushima ist mindestens 6x Tschernobyl. Dann im Fernsehen die Wasserwerfer, die die Kernschmelze kühlen sollten. Jeder weiß, dass die Temperaturen dort so hoch sind, dass das Wasser niemals am Kern ankommt. Das war doch alles Fake. Das wahre Ausmaß wird doch verheimlicht. Vermutlich um Panik zu vermeiden. Frühere Aufklärung hätte doch viel eher solche Aktionen wie diese hier ins Leben gerufen. Man hätte doch schon viel eher reagieren können.
    Müßig sich darüber aufzuregen, Gas geben und mitmachen.

  22. irgend wann rotten wir uns selber aus, es war schön auf der welt bis wir kamen ,,,,,und alles besser schneller und von allem mehr wolten…….jetzt oder bald kommt the day after den wir uns erschaffen haben …………………so long …….selber schuld ………………………..traurig aber wahr

  23. @ Fee Strieffler

    Ich glaube Piero Zedda wollte nicht auf einen Übersetzungsfehler hinweisen, sondern auf die Tatsache, dass die Katastrophe bereits passiert ist, es also bereits 5 nach 12 ist. Das kann man allerdings auch differenzierter sehen. Diese Differenziertheit hätte übrigens auch dem Text gut getan. Nichts für ungut…

  24. Ich bin auch der Meinung, dass die Abklingbecken aktuell die Größte Gefahr an den Atomkraftwerken ist. Bei Reaktoren testet man aufwändig, ob diese einem Flugzeugabsturz stand halten und ob die Notkühlung funktioniert, bei den Abklingbecken interessiert das niemanden.

    Der Artikel ist nett zu lesen, aber um wirklich wahrgenommen zu werden dürfen nicht so viele wissenschaftliche Fehler drin sein. Eine Auswahl:
    -Das Cäsium 137 in Tunfisch gefunden wurde ist ganz „normal“ und hat nichts mit Fukushima zu tun. „Normal“ in Anführungszeichen, weil dieses Cäsium massenhaft durch Atomtests in den Pazifik kam, der Wert von wenigen Bq pro Kilogramm entspricht dem Normalwert. Kabeljau erreichte 1982 sogar über 10Bq.
    -Schilddrüsenerkrankungen auf Grund der Aufnahme von radioaktiven Stoffen zeigen sich erst in 5 Jahren. Berichte darüber, dass jetzt schon Kinder erkranken sind geschmacklos und unseriös.
    -Brennelemente müssen nicht unbedingt in Wasser aufbewahrt werden. Feines Zirkoniumpulver brennt, Zirkonium am Stück mit oxidierter Oberfläche brennt schon nicht, das Zirkalloy der Brennstäbe brennt überhaupt nicht. Desweiteren waren die Brennstäbe 2011 trocken bevor die Notkühlung eingerichtet wurde.
    -Die Feuersbrunst durch Brennstäbe ohne Ummantelung ist der größte Fehler. Das ist so abstrus, dass ich mich frage ob die Autorin in der Schule in Physik nur geschlafen hat. Zirkalloy wird verwendet, weil es Neutronen so schlecht abschirmt. Gammastrahlung schirmt es wegen der geringen Dichte und Dicke auch nicht ab.
    -Die meisten Brennstäbe sind schon komplett abgeklungen (sonst wäre die fehlende Kühlung 2011 fatal gewesen). Die Anzahl an Brennstäben ist nur so hoch, weil die schon ewig im Becken liegen. Die Nennung der Zahl und der möglichen Folgen ist daher etwas seltsam, die Reaktion ist schon so träge, dass es zu keiner kritischen Reaktion mehr kommen kann selbst wenn man die Stäbe alle auf einen Haufen wirft.

  25. Wieso kommt darüber nichts mehr in den Nachrichten? Was ist mit der angeblichen Pressefreiheit, wenn über solch immens weltbewegenden Themen ne Nachrichtensperre verhängt wird?

    • Pressefreiheit??? die haben wir schon lange nicht mehr. Es wird nur noch das veröffentlicht was die „dummen Schafe (Mensch)“ lesen bzw. hören will. Die Wahrheit wird schon lange verheimlicht.

      The whole Truth – Die ganze Wahrheit

  26. Vielen Dank für den Artikel.
    Ihre Antwort auf den ersten Kommentar allerdings verrät mir, wie sie ganz offenbar ticken. Und nimmt im Nachgang die Glaubwürdigkeit. Scheinbar doch wieder nur so eine Seite, auf der von verbissenen Menschen spinnerte Verschwörungstheorien ausgetauscht werden.

  27. Warum berichtet die freie Presse nicht zu diesem Thema? Ich möchte diverse Verschwörungstheorien und Verheimlichungen einmal ausschließen sonst wären diese Informationen auch nicht an Sie gelangt. Wird hier dramatisiert oder stehen wir vor dem Weltuntergang?

  28. Wir solltet nicht vergessen das in Frankreich A-Werke stehen die genau so Gefährlich sind, nur das Frankreich ca 700-1000 km weg ist, so Deutschland schaltet seine A-Werke ab aber es bringt rein gar nichts wenn in Frankreich zb. ein A-Werk hochgeht dagegen ist Fukushima ein Kinderspiel.

  29. Die Gefahren der Atomenergie werden vertuscht und verharmlost, weil damit riesige Profite gemacht werden und von dem Geld lassen sich Obama, Merkel, Hollande und Co gerne kaufen. Und die Presse, die in der Hand verrotteter Milliardäre ist, auch.

  30. „Lasst uns unbedingt etwas dagegen tun… wenn ich solche Zeilen lese läuft’s mir kalt den Rücken runter!

    Ich kann nur empfehlen noch eine Avaaz-Kampagne zu starten.“

    Ja genau lasst uns Unterschriften sammeln gegen diese böse Radioaktivität.
    Wenn wir über eine Millionen Unterschriften zusammen haben verschwindet diese blöde Strahlung bestimmt und lässt uns in ruhe.

    Oder vielleicht sollten wir statt 100.000 Tonnen Beton und Geröll wie es Karl der Kahle vorgeschlagen hat einfach 100.000 dumme Leute drüber stapeln. 2 Fliegen mit einer Klappe sozusagen.
    :D

  31. Herzlichen Glückwunsch. Mit Alvarez und Gundersen habt ihr genau die beiden unzuverlässigsten „Quellen“ überhaupt ausgegraben. Sachlich fundierte Kritik an den beiden findet ihr genügend im Netz.

    Zum Thema:
    – Geschmolzene Brennelemente an sich werden nicht mehr kritisch, d.h. die Kettenreaktion ist aus. Zur Kritikalität würde es zwei Dinge benötigen: Die Anwesenheit von genügend Wasser (kann nicht ausgeschlossen werden) und die korrekte Geometrie (kann ausgeschlossen werden). Ein Klumpen oder See oder wie auch immer geartetes etwas aus geschmolzenem bzw. inzwischen vermutlich wieder erstarrtem Kernbrennstoff bring auch in Anwesenheit von Wasser keine Kettenreaktion mehr zustande.
    – Das bedeutet nicht, dass der Reaktor keine Wärme mehr produziert. Die geschieht durch die Nachwärme, d.h. radioaktive Zerfälle, die einer zuvor abgelaufenen Kernspaltung nachfolgen. Dieses „zuvor“ beinhaltet dabei Zeiträume bis zu rund 100.000 Jahre, wobei nach einigen hundert Jahren die Aktivität stark nachlässt. Die Wärmeproduktion ist also ebenfalls kein Indikator für eine Kettenreaktion
    – Zirkalloy brennt nicht einfach beim Kontakt mit Luft. Die Oxidation von Zirkalloy beginnt erst bei etwa 800°. Es ist fraglich, ob diese Temperaturen überhaupt noch erreicht werden, und wenn dann erst nach vergleichsweise langer Zeit.
    – Unabhängig davon was alles runterfallen, zusammenstürzen usw. könnte: Eine nukleare Explosion ist physikalisch ausgeschlossen. Diese ist nur unter ganz speziellen Umständen zu erreichen (Geometrie, externe Zündung von konventionellem Sprengstoff etc.), die hier keinesfalls eintreten können.

    Und so geht es durch den ganzen Artikel. Vielleicht versucht ihr im Zuge einer ausgewogeneren Berichterstattung doch mal seriöse Quellen zu finden. Eure Leser(innen) danken es Euch sicher.

  32. Da sitzt die Dorothea vor ihrem Rechner und überlegt sich, wie sie den Teufel am besten an die Wand malen kann.
    Sie hat zwar keine Ahnung von Kernkraft und Physik in der Schule abgewählt, aber um die Lage in einem Kernkraftwerk auf der anderen Seite der Welt einzuschätzen reicht es.

    Hier schreibt eine Blinde über einen Farbfilm.

    • Hallo Paul, 1. Habe ich den Artikel nicht geschrieben, 2.Handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. 3.Haben wir Experten im Team, die das Thema AKW sogar studiert haben. 4.Du warst freiwillig auf der Seite der Netzfrauen.

    • leider gibt es diese, milde gesagt, eingebildeten Pauls millionenfach auf diesem planeten mit ihrem arroganten denken (und handeln) und sie sind die grundlage für diese zerstörenden gefahren die sie auf dieser erde produzieren und die ganze menscheit bedrohen

  33. Du schlussfolgerungen sind richtig und die Folgen könnten Kathastrophal sein, aber den Untergang der Welt wird das nicht einläuten. Da übertreibt dieser Artikel schon ziemlich. Korrekt wär dass wahrscheinlich niemand so genau sagen kann was die Folgen sind. Wahrscheinlich ist aber dass die Fischerei an Japans Ostküste eingestellt werden muss und das es sicherlich für die Ganze Region Katastrophale Folgen haben wird. Sehr wahrscheinlich ist ein Anstieg der Krebserkrankungen in den Folgejahren und eine Nachhaltige (noch stärkere) verseuchung der Region um Fukushima und des angrenzenden Meeresgebietes. Tokyo und andere Großstädte müssten vielleicht evakuiert werden (was für Japan im Grunde einen Todestoß für die Wirtschaft gleichkommt). Trinkwasservorräte könnten langfristig verseucht werden. Vielleicht ist auch der Fischfang im ganzen Nordpazifik betroffen. Sowas könnte dann eine Nahrungsmittelkriese auslösen, usw. Also schlimm wirds aber nicht der Untergang der Welt.

  34. Ich bin zwar kein Physiker…aber wenn ein Atom strahlt, dann sendet es doch im Prinzip einfach seine Elektronen aus und das ist das Vorgehen, welches die Wärme erzeugt, die auch die Turbinen zum Antrieb bringt.
    So…Nun verliert dieses Atom ja die Negativen teilchen und wird somit Positiv geladen… Warum verdammt gibt es denn kein Neutralisierendes Atom, Besser gesagt ein sogenanntes Ion, welches die Elektronen aufnehmen und somit zur Neutralisation des Vorganges führt?

    • Du redest von β-Strahlung.
      α-Strahlung bezeichnet den Zerfall durch unter Abgabe eines Heliumkernes. β-Strahlung bezeichnet einen Zerfall unter Abgabe eines Elektrons, dieser hat -ladungsbedingt- auch Wechselwirkung mit Marterie. Beide Strahlungsarten lassen sich durch dichte Materialien hervorragend abschirmen. Das Problem ist die hochenergiereiche γ-Strahlung, die im Prinzip elektromagnetische Wellen darstellt bzw. Photonen und diese durchdringt einfach mal locker meterdicken Beton und richtet im Körper großen Schaden an. Je kurzwelliger die elektromagnetischen Wellen, desto energiereicher. Guck dir UV-Strahlung an und was sie mit deiner Haut anstellt. UV-Strahlung ist aber harmlos im Gegensatz zu γ-Strahlen. Sie hier:

      http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Electromagnetic_spectrum_c.svg

      und auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gammastrahlung

  35. Im gesamten Text sind mehr Fehler aufgrund mangelndes Wissens, als in einer Greenpeace-Propaganda-Zeitschrift. Wie oft wird etwas falsch angegangen, weil einfach nur mit Halbwissen gearbeitet wird?
    Dieses Thema ist heikel, aber keineswegs so dramatisch wie in diesem Text wiedergegeben.
    So ein Geschwafel ist einfach nur grausam.
    Manche sollten einfach mal ein AKW besuchen und sich eine der netten Führungen anschauen. Mit etwas kritischen Blick, kann sich jeder selber ein Bild machen, ohne von gewissen Einflüssen vorbelastet den obigen Schmarrn weiter zu verbreiten.

    Ben

  36. @Ralf:
    Weil hier ganz einfach unreflektiert, rein propagandistische Informationen verbreitet werden, ohne jegliche Grundlage einer empirischen Recherche.
    Keine Quellen, keine Fakten, nichts.

    Panikmacherei.

    Ich will damit die Sache in sich nicht schönreden, Fukushima ist nach wie vor immer noch ein heißes Pflaster, das uns allen eine Lehre sein sollte, aber was hier niedergeschrieben wurde, entbehrt jeglicher Logik.

  37. Tut mir leid.

    Ich habe ein wenig technisches und physikalisches Hintergrundwissen, so dass ich alles Berichte kurz nach Wahrheitsgehalt überprüfe. So zB der Vergleich der Menge der Strahlungen. Hier wurde wohl einfach mal die Masse des Brennamterials verglichen, jedoch nicht die Gewichtung und die möglich entstehenden Isotope nach Zerfall und Strahlungsart berechnet. Ein paar weitere Oberflächlichkeiten im Bericht lassen erkennen, dass er von einem blutigen Amateur geschrieben wurde. Warum schreibt er? Doch nicht, weil er etwas weiß, das konnte ich gerade widerlegen. Sondern weil er beim Leser etwas erreichen will.

    Lügen schaden denen, die durch System Gefahren für die Menschheit herunter spielen und decken. Lügen schaden aber auch der Bewegung, die diese gefahren abwenden will.

    Der Schreiber schadet der Menschheit.

    Nehmt bitte solche Artikel aus dem Verkehr und beträut ernstzunehmende Personen mit der Analyse.

    Danke

  38. Wir sollten alle etwas zusammenschmeißen, damit wenigstens der finanzielle Teil erledigt ist :/ Ich habe Geld schon immer gehasst. Wenn es das nicht geben würde, hätten die Menschen schon alle AKWs abgeschaltet, nachdem sie erfahren hätten, dass sie so gefährlich sind.

  39. Ja genau! Petition unterschreiben…
    Wer weiß, vielleicht werden die Unterschriften ja überm AKW abgeworfen und machen alles wieder gut? :)
    Liebe netzfrauen und Weltuntergangspropheten: Fakt ist dass die „Rettung“ niemanden Geld bringt – wieso sollte dann irgendeine große Regierung interessiert sein?
    Petition für was genau übrigens?Dafür dass sich mal paar Leute zusammensetzen, Brainstorming veranstalten, ein paar Politiker mit Lorbeeren schmücken und bevor nach 1000monaten des beratens etwas passiert, ist der Wahlkampf wieder vorbei und „kan intressierts“. Toll.
    Hey, wie wärs mit ner Petition für’n Weltfrieden, oder dafür dass es im Sommer zwischen 22 und 28 grad haben muss?
    Echt!
    Was mich so aufregt: es gab einen Kommentar mit sinnvollem Vorschlag: BETON drüber schütten. Auch wenn das sehr sehr einfach formuliert ist. Da gehört massig mehr dazu damit das geht. Aber das wäre ein Ansatz. Andere kommentieren dann hierauf „oh nein, was für ein Dummer Gedanke! Denkt an die Zukunft,…“ Und sonstigen Schwachsinn!!!
    Was Glauben manche wie eine Endlagerung funktionieren könnte?
    Bei der Bergung würden schon Hunderte drauf gehen, die Brennstäbe sind nicht mehr sicher, d.h. am Transport sowie beim lediglichen Versuch der Endlagerung die nächsten Hunderte. Außerdem würde die ganze Umgebung bis zum Lager auf die nächsten tausend Jahre zusätzlich verstrahlt sein. „Aber immerhin haben sie nicht einfach was drüber gekippt – Der Umwelt zu liebe :)“
    Es geht bei dem Thema nicht um vogelkacke in eurem besch…. Großstadt-Kleingarten.

    Wer noch nie etwas von den Elementen des periodensystems gehört hat und keine Ahnung hat was Radioaktivität und Halbwertszeiten sind, möchte bitte seine Katzen streicheln gehn und sich fürchten – aber nicht ernst gemeinte GUTE Vorschläge dementieren. Immerhin haben diese Leute zumindest ein wenig nachgelesen.

    Liebe netzfrauen: Petition für IRGENDWAS unterstützen ist nicht der richtige weg meines Erachtens. Ihr wollt mit bewirken dass andere sich mal zusammensetzen und nachdenken. Ihr habt eine eigene Plattform hier – und spätestens dadurch „sitzen“ schon Leute zusammen. Kein wissen ist so groß wie das der Menschheit – und so ziemlich jeder „Wissenschaftler“ liest mal im Internet nach und postet – so wie ich – seinen Senf dazu.
    Wär doch geil wenn ihr Vorschläge sammelt und diese dann seriös vorstellen könntet, oder? Was für Prestige!
    Aber so macht ihr das gleiche wie jeder – einschl. mir: zusehen

  40. der artikel kommt mir ziemlich fragwürdig vor.warum berichtet niemand anderes von diesem gravierenden problem,immerhin geht es um unser aller leben? ich finde niergends dazu berichte.niechtmal ähnliche. vielleicht handelt es sich bei diesem artikel schlicht um eine ente…

  41. jaja, die „beherrschbare Technik“ …

    Man möchte darüber staunen, dass es immer noch Menschen gibt, die das Sagen haben, und denen das völlig egal ist, solange man damit Geld scheffeln kann …

    Meiner Meinung nach sollte der Mensch langsam mal aussterben, damit sich die intelligenteren Lebewesen durchsetzen können, die keine AKWs oder Atombomben bauen können … z.B. Insekten … :-D

  42. Was mit der angeblichen – haben Sie ja schon schön gesagt – Pressefreiheit ist?
    Genau das gleiche wie mit dem angeblichen Datenschutz.
    Genau das gleiche wie mit den angeblich sauberen Lebensmitteln die wir alle zu uns nehmen..
    Genau das gleiche wie mit den angeblichen ABC Waffen Saddams die nie gefunden wurden..
    Führen sie die Liste selber fort.

  43. Ich bin weder ein Freund der weiteren Nutzung der Kernenergie noch ein Freund von Tepco. Dass letztere beispielsweise eine Anlage zum Filtern von Cäsium-137 aus dem „Kühlwasser“ gebaut haben, und dann das Strontium-90, das da ebenfalls drin steckt, einfach vergessen haben, und sich dann irgendwann wunderten, wie stark die Plörre in den Tanks immer noch strahlt, ist wirklich mehr als nur peinlich.

    ABER: Auch die Übertreibungen des hier angeführten Artikels sind mehr als peinlich. Wenn die letzte Kettenreaktion in einem Brennelement beispielsweise über zweieinhalb Jahre zurückliegt, sind sie beispielsweise mitnichten so heiß, dass sie sich bei Kontakt mit Luft sofort entzünden. Zirkonium wurde zwar in der Tat früher in Blitzlampen verwendet – aber das waren ganz feine Zirkonium-Drähte oder -Pulver, und auch die brannten nicht einfach an der Luft so los, sondern mussten erstmal mit einem Funken entzündet werden. Die viel dickeren Zirkonium-Rohre der Brennelemente muss man schon auf deutlich über 400 °C erhitzen, damit sie Feuer fangen. Freilich: Wenn das passiert, dann brennen sie nicht nur mit Sauerstoff, sondern auch mit Wasserdampf. In letzterem Fall entsteht Wasserstoff. Dieser Wasserstoff hat in gewaltigen Explosionen bei Block 1, 3 und 4 das Dach wegsprengt, während Block 2 unter der Erde verwüstet wurde. Letzteres dürfte der Ort sein, an dem das meiste Grundwasser in die Anlage reinläuft, und ein großer Teil davon hoch kontaminiert und ungefiltert auf der anderen Seite gleich wieder rausläuft, in Richtung Pazifik.

    Bei Block 4 hatten wir das Dusel, dass die Wasserstoffexplosion nicht nur das Dach wegfegte, sondern auch eine Barriere zwischen dem leeren, gefluteten Reaktor und dem zwischenzeitlich leergekochten Brennelementbecken einriss. So liefen große Mengen kaltes Wasser nach, und verhinderten eine Kernschmelze unter freiem Himmel buchstäblich im letzten Moment. Siehe auch gau-japan.de.

    Stand heute ist die Nachzerfallswärme im Pool von Block 4 zehnmal geringer als zum Zeitpunkt von Erdbeben und Tsunami. Entsprechend länger würde es dauern, bis die Brennelemente sich erneut überhitzen, sollten sie zum Beispiel nach einem Einsturz des Gebäudes erneut trocken fallen. Und die Brennelemente, die schon einmal gebrannt haben, können wahrscheinlich nicht erneut brennen, denn in diesen ist das Zirkonium bereits oxidiert.

    Definitiv spricht der schlechte Zustand – und die hohe Zahl – der Brennelemente in Pool 4 dafür, dass man diese zuerst birgt und in einen standfesteren Pool oder Castor-Behälter umlagert. Nur ist die Behauptung „unser aller Überleben“ würde davon abhängen, eine maßlose Übertreibung. So enthalten die Brennelemente zwar in der Tat 15.000 mal mehr radioaktives Cäsium, als die Hiroshima-Bombe freigesetzt hat. Nur entsprechen alle atmosphärischen Atombombentests von der Sprengkraft zusammengenommen ebenfalls um die 15.000 Hiroshima-Bomben. Und das hat die Menschheit auch überlebt. Nein, ich sage nicht, dass die Atomtests gut waren, und sie haben zusammengenommen viele 100.000 Menschen vorzeitig sterben lassen. Aber sie haben eben NICHT uns alle umgebracht. Genauso, wie es Fukushima zum Glück NICHT tun wird.

    Kai

  44. Was ist das denn fuer eine schwachsinnige Aneinanderreihungen von Halbwissen?
    Das koennte als Wissenschafts-Comedy ein Erfolg werden!

    „…stark verstrahlten Kühlwasser…“ Was soll das denn sein? Wasser auf LSD? Sicher soll das Kuehlwasser mit hohem Anteil and radioaktiven Material (Radionukliden) heissen.

    „…Teufelsgebräu…“ ist klar!

    „…Große Mengen des verstrahlten Wassers wurden bis jetzt in rund 1.000 riesigen, aber wenig stabilen Tanks gesammelt, die schnell und über die gesamte Anlage verstreut errichtet wurden…“ Die Autoren wuerden sicherlich bei den extrem erhoehten Radioaktivitaets-Dosiswerten die Behaelter gaaaaanz laaaaaangsam mit der beigelegten Idea-Bauanleitung zusammenschrauben und schoen nahe aneinanderreihen, damit alle bersten, wenn ein Behaelter die Hufe hoch macht.

    „…Weil dieses große Becken keine sichere Überdachung hat, könnte beim
    Einsturz eines benachbarten Gebäudes, bei einem Erdbeben oder einem weiteren Tsunami sein gesamtes Kühlwasser auslaufen…“ Der vorlaeufige Gipfel des Bloedsinns! Klar, mit einer stabilen Ueberdachung haelt das Becken einem Erbeben und Tsunami stand. Das ist eine weit verbreitete Methode um Erdbebenschaeden zu vermeiden. Man faengt nun an, an gefaehrdeten Bereichen Ueberdachungen ganze Landstriche zu ueberdachten.

    „…85-mal so viel tödliches Cäsiums…“ Das kommt fast an Obiges ran. Wenn, dann das das Radionuklid Cs-137, das aber auch nur in gewissen Radioaktivitaetsmengen/-dosen toedlich sein kann.

    Was hat General Electrics mit dem Unfall zu tun? Nur, weil die das Becken gebaut haben? Dann sollte man aber auch den Schuhhersteller des Lokfuehrers von Spanien, der den Zug mit 190 durch die Kurve zirkeln wollte, anprangern.

    „…auftretenden technischen und wissenschaftlichen Probleme sind nach Gundersens Meinung ebenso schwierig wie entmutigend, müssen aber zu 100 Prozent gelöst werden…“ Wie sinnfrei ist das denn? Das sage ich demnaechst meinen Studenten und Doktoranden ebenfalls, wenn es enorme Probleme gibt: „Was? Es ist nahezu unmoeglich das zu machen. Na das ist aber ermutigend, sehr schoen.“ Die wuerden mich im hohen Bogen in ein Flugzeug setzen, damit ich zurueck in Dtl. solche Artikel verfassen kann.

    „…einem bekannten Experten mit langjähriger Erfahrung…“ Hm, selten einen EXPERTEN ohne Erfahrung gesehen. Halt doch, den Autor des Originaltextes und einige ausgewaehlte Handpuppen in der Politik.

    „…der sich dort auftürmende, Radioaktivität abstrahlende Schuttberg…“ Ich liege am Boden vor Lachen. Schuttberg, wie herrlich, wenn es nicht um ein sehr ernstes Thema geht. Aber mit Hilfes dieses Artikel kann man kurzzeitig darueber lachen (vielleicht hab ich es nicht verstanden und der Artikel ist derber Galgenhumor).

    „…Der bei der Tschernobyl-Katastrophe 1986 freigesetzte radioaktive Fallout erreichte Kalifornien innerhalb von zehn Tagen, die 2011 in Fukushima freigesetzte Radioaktivität kam schon nach weniger als einer Woche dort an…“ Ein grandioses Beispiel, das Geografie ein schier unbeherrschbares Wissenschaftsgebiet ist und google maps nur fuer einem erlesenen Kreis zugaenglich ist: Entfernung Tschernobyl-Kalifornien: ca. 12000km und Enterfernung Fukushima-Kalifornien: ca. 8800km. Merken die ersten schon einen Zusammenhang zwischen Zeitpunkt des Erreichens ist direkt proportional zur Entfernung… Aehnliche Feststellung wie: Fuer die Fahrt von Berlin nach Dresden brauchte ich vor drei Jahren noch 3 Stunden, heute brauche ich aber nur 40 min von Berlin nach Potsdam….

    „…Eine neue Kernschmelze in der Einheit 4 würde einen Jahrhunderte andauernden tödlichen Strom von Radioaktivität über die ganze Erde ausgießen…“ Jetzt rasseln meine Synapsen, als haette ein betrunkener Clown dazwischen gekackt. Wir rechnen jetzt mal ein bisschen: Einmal um den Aequator sind ca. 40.000km. Wingeschwindigkeit Sturm bis 83 km/h, ach sagen wir einfach 80 kaa-emm-ha. So, wie lange braucht nun „ein Sturm“ (Windfront) um einmal um die Erde zu wirbeln (da ja der Sturm auf der ganzen Erde herrschen wird)? 40.000km/(80km/h) = 500 Stunden = 20,8 Tage. Okay, nun dauert der Sturm 100 Jahre an (1000 Jahre = 2400 Tage), somit muesste sich eine Explosion ergeben, die so viel „Bumms“ hat, dass sich eine Luftfront im Sturmmodus 115 mal um die Erde feuert. Gemessen an der Anfangsgeschwindigkeit und somit Energie fuer den ersten „turn-around“ ist die Radioaktivitaetsmenge das kleinste Problem das wir haben… Das saust der Wind vorbei und man steht in Schluepfern da (wurde dann nach ca. 70 Jahren zutreffen).

    „…Es geht nicht mehr um Raketentechnik oder um hitzige Debatten über
    Kernkraftwerke, sondern um das Überleben der Menschheit…“ Hat der Autor nebenbei noch etwas Anderes verfasst? Raketentechnik????

    So, gleich geschafft:
    „Wenn Sie eine bessere Idee haben, dann sollten Sie diese einbringen.“ Einen Artike schreiben, der Menschen mit etwas Ahnung und Menschenverstand ernst nehmen. Dieses Thema ist eindeutig ernst! Und schoen, wenn Petitionen eingereicht werden, jedoch sollte man bedenken, dass jeder, der sich dort vor Ort aufhaelt, sich in potentieller Lebensgefahr begibt. Ehrlich gesagt, ich als Wissenschaftler gehe doch nicht ein Lebensrisiko ein, nur weil Leute vor ihrem Rechner einer Petition beigetreten sind! Es sei denn, alle die unterschrieben haben kommen auch mit. Oder finanzieren die ganze Aktion mit. Helfen koennen auch Menschen ohne spezielle Vorkenntnisse. In diesem Sinne!

    Hier noch ein paar moegliche Kritikpunkte an meinen Text oder vielleicht direkt an mich:
    – mangelnde Ernsthaftigkeit zum sehr ernsten Thema
    – ich kann keine Umlaute schreiben (habe eine amerikanische Tastatur ohne Amerikaner zu sein)
    – ich bin Wissenschaftler und somit total befangen und diffamiere nur den aeusserst,
    hochwissenschaftlichen TEXT UND ORIGINALAUTOR
    – ich kritisiere die Uebersetzer(in), obwohl oefters klargestellt habe, meinen Spott dem Originalautor zu
    widmen

  45. Hallo,

    Bitte überprüfen Sie in Zukunft die Fakten. Zirconium in Zylinderform entzündet sich nicht spontan, wenn es mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Das ist nur der Fall, wenn das Zirkonium in Pulverform vorliegt und schon sehr heiß (~900°C) ist, wie man Wikipedia entnehmen kann.
    Das ändert zwar nicht wesentlich die Brisanz der Tepco-Pannen, aber ein Artikel sollte richtig recherchiert sein.

  46. Dia Aussage, dass bei Luftkontakt die Brennelemente in Brand geraten kann so nicht stehen bleiben.
    Während der Herstellung werden angereicherte Uranpellets in Metallröhren eingefüllt und vesiegelt. Diese werden dann zu Brennelementen zusammengefasst. Der Zusammenbau geschieht in Luft, denn Wasser in den Röhren würden beim Betrieb dazu führen, dass der Dampfdruck die Röhren zerstören würde und die Brennelemente insgesamt beschädigt würden und es nicht mehr gewährleistet ist die Steuerstäbe einzufahren (wie bei Tschernobyl passiert). Der Reaktor würde unkontrollierbar. Aus diesem Grund wird in jedem Kernkreator peinlich darauf geachtet, dass die Brennelemente kein Leck aufweisen.
    Jedes Jahr wird ein Teil der Brennelemente ausgetauscht. Während des Austauschs werden die Brennelemente an der Luft bewegt und anschliessend in einem Abklingbecken zwischengelagert um diese abzukühlen bis die Strahlungswerte eine Weiterverarbeitung zulassen. Auch im Bereich des Transport in den Castoren ist ersichtlich, dass kein Wasser mit im Spiel ist und wenn die Metallröhren (Berylliumlegierung) in Barnd geraten könnten müsste der ganze Prozess der Fertigung, Transport, Einbau, Ausbau unter Wasser stattfinden..und das tut er eindeutig nicht. Die Aussage einer Brandgefahr ist ganz einfach nicht stichhaltig.

  47. traurig, traurig,
    wenn schon die einzelnen verantwortlichen Regierungen nicht ausreichend tätig werden, warum schreiten nicht die Weltorganisationen ein ? ? ? ? ? ? ?
    Where Are You ! ! ! UNO , WHO, ? ? ?

  48. Ne Nummer kleiner gehts nicht?

    Wir werden alle sterbööööööööön…genau.

    Dass das ziemlicher Unsinn ist muss ich an der Stelle jetzt nicht erwähnen? Da sind eine Menge sachlicher Fehler enthalten, die ziemlich geschickt mit einigen richtigen Fakten kombiniert wurden und mit ein wenig untauglichen Vergleichen.

    Checkt doch bitte mal gegen, bevor ihr so eine Hysteriewelle raushaut, ja? So ein Faktencheck ist doch wirklich nicht zuviel verlangt.

    Die Aussage zum Beispiel, dass die Tschernobylstrahlung über zehn Tage brauchte, um in Kalifornien anzukommen während die Fukushimastrahlung weniger als eine Woche benötigte, ist zum Beispiel völlig bescheuert, googelt doch mal nach dem Fallout. Der Tschernobylfallout kam nicht mal in die Nähe Kaliforniens. Skandinavien, Balktikum, wir hier bis Frankreich. Das war die Richtung des Fallouts (und ist der Grund, warum man nach wie vor die Pfoten in Bayern von wild wachsenden Pilzen lassen sollte).

    Dass der Fukushima-Fallout da ankam, läßt sich hingegen sehr leicht an Meeres- und Luftströmungen ablesen.

    Ja, Fukushima ist eine gigantische Schweinerei. Ja, Japan wird auf viele Jahre hinweg Probleme haben. Ja, die Krebsraten gerade bei Kindern sind inzwischen schwindelerregend, genauso wie vieles andere auch. Und ja, das ganze ist eine furchtbare Tragödie, in mehr als einer Hinsicht.

    Aber dass *ein* Abklingbecken mit gerade mal 260 Tonnen (was nicht wirklich viel ist) abgebrannter Brennstäbe die ganze Welt radioaktiv verseuchen würde und dass „die Presse“ verpflichtet wurde, die Schnauze zu halten, das ist Verschwörungstheorie vom Feinsten und lächerlich. Sorry, wenn ich das so offen sage.

    Glaubt ihr wirklich, dass sich gerade die Boulevardblätter derartige Schlagzeilen entgehen lassen würden?

    Bisschen Infomaterial (sachlich aufbereitet, ohne Hysterie und Alarmismus):

    http://alternativlos.org/14/

    Und ja, man kann sich auch bei derartigen Tragödien sachlich informieren. Übrigens, fällt denn keinem der Widerspruch auf? Da wird was von „das Ende der Welt“ gefaselt und dass wir alle sterben werden, wenn Block 4 hochgeht und ihr verlinkt auf eine Petition, die sich für unkontaminierte Babynahrung einsetzt? Wenn wir alle tot sind, wer soll denn dann die unkontaminierte Babynahrung noch essen? Oo

  49. „Am Ende wartet der Tod“

    Kümmert euch um wichtigere Angelegenheiten. Geht in den Wald spazieren und geniesst das Leben.

    Die grösste Krise seit Kuba. Das ich nicht lache. Es geht hier um ein Atomkraftwerk das leckt. Die Menschheit ist unglaublich….

  50. Bitte die Fokushima-Angelegenheit genau zu überprüfen und vordringlich zu behandeln.
    Vor dem Strahlentod schützt auch Geld nicht!
    Und zu glauben, dass sich das ja „nur“ auf Japan und ein paar Fische im Pazifik auswirkt, eventuell noch zu einem Badeverbot in Kalifornien führt…. wäre wohl gelinde gesagt naiv.
    Dies ist wichtiger als das Abwenden des allseits beschworenen Wirtschaftskollaps‘ oder sonstwas für einer Bedrohung, weil es viel grundlegender ist!

    • Wenn man der Piratenpartei glaubt, ok- darum hat diese Partei ja auch 2% bei der Wahl bekommen- Nur frage ich mich, welchen Experten haben die schon vorzuweisen?

    • Naja, mir scheint an der Kritik des Artikels nicht viel dran zu sein, wenn man bedenkt woher der Wind weht:
      [[.. Was ist die Nuklearia?
      Die Nuklearia ist eine Gruppe von Piraten und Nichtpiraten, die in der Kernenergie die wesentliche Säule einer künftigen Energieversorgung sieht. Warum? Weil sie in weit mehr als ausreichendem Umfang zur Verfügung steht und das rund um die Uhr. Kernenergie verbraucht nicht solch riesige Landflächen wie Wind- und Solaranlagen, und sie ist grundlastfähig. Erneuerbare Energien sind eine sinnvolle Ergänzung, aber für ein Industrieland sind sie für sich allein weder ausreichend noch verlässlich. ..]]

  51. Das positive Bild, das ich von netzfrauen.org hatte, ist jetzt schwer erschüttert. Ihr bezeichnet die Vorgänge in Japan als „der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit“. Der Text, der zu einer Petition aufruft, hat nicht nur einen befremdlichen, schwülstigen Stil, er ist auch voller sachlicher Fehler, sagte mir ein Kernphysiker und Kenner der Situation vor Ort. Ich finde, dass wir Frauen auch ein Recht darauf haben, vernünftig informiert zu werden und nicht mit emotional aufrührenden Übertreibungen abgespeist werden.
    Weil Fukushima mit der Energiewende direkt zusammenhängt und Energie nicht irgendein Thema, sondern die Grundlage unserer Zivilisation ist, solltet Ihr meiner Meinung nach eine Möglichkeit schaffen, dass sich die völlig verängstigten Frauen, die sich hier zu Wort gemeldet haben, richtig und emotionsfrei über Fukushima informieren können. Das seid Ihr, meine ich, auch Eurem guten Ruf schuldig!

    • Wir Netzfrauen können es nicht allen recht machen. Wollen wir auch nicht. Nach 300 Artikeln, die wir mittlerweile veröffentlicht haben, dann wegen einem Artikel, die Ansicht ändern? – Und für uns bleibt AKW gefährlich und gehört abgeschafft.

    • Ich persönlich finde Deine Stil-Kritik ganz und gar berechtigt und hoffe dass sie angenommen wird. Als emotionaler Mensch habe ich selbst auch schon (leider viel öfter) die nötige Sachlichkeit verlassen und das ist zugegeben alles andere als förderlich. (Ich lerne täglich dazu!)
      Allerdings wenn Du inhaltliche Kritik übst: [[..er ist auch voller sachlicher Fehler, sagte mir ein Kernphysiker und Kenner der Situation vor Ort. ..]] dann wirkt das ohne weitere Aussagen und Belege nicht weniger unprofessionell.
      Und: [[.. Das positive Bild, das ich von netzfrauen.org hatte, ist jetzt schwer erschüttert. ..]] finde ich als Reaktion auch etwas überzogen. Aber Deine Empfindungen kann ich Dir natürlich nicht absprechen.

  52. Ich danke für diesen Artikel. Auch wenn er keine Freude bereitet, so ist die ehrliche Aufklärung über die wahren Sachverhalte doch ein Grund zur Dankbarkeit.

  53. Es ist unglaublich. Natürlich hört man in der Presse nix mehr. …. Aus den Augen, aus dem Sinn!!! Ich habe Tschernobyl noch tief ins Gedächtnis gebrannt, war damals noch ein kleines Kind, nix mehr aus dem Garten essen, lange Jahre keine Nüsse und Pilze. Jetzt wo ich3-fache Mutter bin, wiederholt sich die ganze Sch…. wieder. Ich habe ernsthaft Angst um die Zukunft meiner und aller anderen Kinder!
    So weit weg und doch so nah! Mir schnürt es bei dem Artikel die Luft ab. Wacht endlich auf, ihr Großen und Mächtigen, ihr Wissenschaftler und Reichen! Was nutzt all das Wissen und all das Geld, wenn es mit uns zu Ende geht?!

  54. karl der kahle- was ist los mit dir?
    ist dir das nicht peinlich? oder fällt
    es dir schlichtweg schwer, nachzudenken?
    hier ist ,insbesondere bei einem solchen thema, der falsche
    ort, sich lustig zu machen .
    michael.

  55. Egel wo man eienem Artikel liest, sollte man stets auch etwas kritisch sein. Diese Sprüche alle Medien verheimlichen uns die Warheit ist mir persönlich viel zu platt. Und damit stelle ich nicht die Gefahren in Frage die von Atomkraftwerken ausgehen in Frage, aber diesen Endzeitpopulistischen Morgen gehte die Welt unter Panik mache, führt auch zu keinem wirklichen Ergebniss. Im Gegenteil sie bieten nur Angriffsfläche. Meist liegt die Warheit immer irgendwo dazwischen. Aber soll jeder selber Urteilen was er von dem Artikel hält und ob uns alle anderen ab und unabhängigen etablierten Medien das alles nur verheimlichen.

  56. Danke dass ihr uns wenigstens die Wahrheit sagt….es ist eine grausame Wahrheit.mein Sohn ist gerade mal 8 Monate alt und das soll schon alles von seinem Leben gewesen sein? Ich will das nicht glauben :( ich hoffe es wird eine Lösung gefunden denn ich will doch noch so viele Jahre mit ihm erleben …

    • Hallo Jonas, ich habe der Piratenpartei gerade geschrieben.Leider scheinen die keine Ahnung zu haben, zumal es bei dem Artikel wirklich um einen Experten handelt. Dieser Bericht wurde von Franz Alt bestätigt und andere Experten ebenfalls. Dass sich die Piraten mit uns Netzfrauen beschäftigen, ist eine Sache, sie sollten aber lieber schauen, dass sie ihre Partei wieder in Griff bekommen ;). Danke für den Hinweis.

      • die AG Nuklearia hat dies verfasst nicht die Piratenpartei ist das den so schwer zu unterscheiden? Die Nuklearia sind nur eine AG der Piratepartei… Also müsst ihr euch an diese wenden z.B twitter nuklearia

      • wir klären es gerade mit der Piratenpartei, aber auch eine AG der Piratenpartei gehört zur Partei;)

  57. Mag der Bericht für meinen Geschmack etwas zu reisserisch sein, so ist die Gefahr real. Der Bericht von ZDFzoom (Link wurde weiter oben gepostet) ist absolut sehenswert. Dort wird unter anderem der ehemalige Premier-Minister sowie einige Wissenschaftler befragt. Die Antworten sind einfach unglaublich.

  58. So wie unser aller Geschichte von Zionisten, verdreht und falsch dargestellt ist, war Fukushima auch ein – falsh flag- Anschlag. Ziel: Die Menschheit deutlich zu schädigen und verringern! Angeblich aktiv waren 18 Israelische Fachleute! Die waren am Tag dieses Ereignisses nicht mehr in Japan! Warum wohl….Diese Dunkle Seite lebt von Angstmache und unserer Angst. Gegenmittel ist durchdenken und abwarten. ES WIRD UNS GEHOLFEN!!!

  59. Ihr habt da ein Fehler im System. Obama kann da gar nichts ausrichten. Den Japanern ist ständig Hilfe bei dem Thema angeboten worden, und sie lehnen immer wieder ab. Wenn Petition, dann diese an die jap. Regierung richten mit der Bitte, dass diese endlich ausländische Hilfe in der Causa Fukushima annimmt – und somit aber auch Transparenz zulässt.

      • Liebes netzfrauen.de-Team,
        Liebe Doro Schreier,

        gestern las ich, dass eine Arbeitsgruppe
        innerhalb der Piratenpartei, die sich AG Nuklearia nennt,
        versucht hat, euren Artikel auf netzfrauen.de auseinander zu
        nehmen und euch damit zu diskreditieren.

        Als umweltpolitischer Sprecher der Piratenfraktion Berlin
        möchte ich euch darauf hinweisen, dass diese Gruppe nur eine
        von vielen AGs innerhalb unserer Partei ist, die den politischen
        Meinungsbildungsprozess zu gestaltet versucht.

        Zudem ist diese Gruppe eine von jenen, deren Ansichten und Vorschläge
        innerhalb unserer Partei nicht konsens-, geschweige denn mehrheitsfähig
        sind. Keine ihrer Forderungen finden sich in unserem Programm wieder.

        Im Gegenteil: Wir Piraten lehnen die Stromerzeugung aus Kernenergie ab, setzen uns für die Förderung generativer Energien ein und fordern eine schnellstmögliche Beendigung der Laufzeiten von AKWs!

        Da uns aber die Meinungsvielfalt und der politische Diskurs konträrer Standpunkte, die ein Pfeiler der innerparteilichen Demokratie darstellen, ein sehr hohes Gut sind, dürfen wir Minderheitenmeinungen natürlich nicht sanktionieren. Wir können sie nur als solche benennen.

        Eine unangenehme Nebenwirkung dabei ist die Tatsache, dass diese Meinungen in der Öffentlichkeit als offizielle Parteipositionen missdeutet werden können, wenn sie im Parteizusammenhang geäußert werden. Das ist sehr ärgerlich.

        Das ist genau hier wohl an mancher Stelle so wahrgenommen worden und passiert uns aufgrund unserer flachen Hierarchieebenen – die wir nicht aufgeben wollen – auch des Öfteren.

        Informationen zu unseren Standpunkten bezüglich der Energiepolitik findet ihr auf unserer Webseite unter:
        http://www.piratenpartei.de/politik/lebenswerte-umwelt/energiepolitik/

        Noch mehr Einzelheiten dazu, und auch zu vielen anderen Themen, können
        in unserem Wahlprogramm nachgelesen werden:
        http://www.piratenpartei.de/politik/wahl-und-grundsatzprogramme/wahlprogramm-btw13/

        Für weitere Informationen und auch als Ansprechpartner für alles was euch sonst noch auf dem Herzen liegt, stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

        Beste Grüße aus dem Abgeordnetenhaus sendet euch

        Philipp Magalski


        Philipp Magalski, MdA

        Abgeordnetenhaus von Berlin
        Piratenfraktion
        Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin

  60. hi leute ich würd diese petition ja gern unterschreiben, aber irgendwie find ich nicht die richtige stelle….. wo habt ihr denn geklickt um mit zu machen?

  61. Pingback: Fukushima: 5 Jahre danach. Das verheimlichen Medien!

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