Update 30. Oktober 2013-10-30 Fukushima, ein „Dorf ohne Zukunft“- Email eines Fukushima-Arbeiters – 福島原発の知り合い作業員から連絡があり

 zur englischen Version Sie haben alles ausgelagert und kümmern sich um gar nichts.
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Harvey Wassermann sucht Filmemacher für eine Doku über Fukushima mit dem Titel „Ein Dorf ohne Zukunft stellt sich vor“ und ein Fukushima Arbeiter schreibt an die Regierung. Die Not eines früheren Pferdezüchters und Tepco plant Zwangsarbeit junger Leute.

Korrektur eines früheren Artikels der NYTimes: 30 Milliarden Bequerel Cäsium 137 pro Tag und nicht pro Jahr!

Fukushima-Pferdezüchter trotzt hohen Strahlungswerten, um sich um die Tiere zu kümmern

Trotz des Wegziehens all seiner Nachbarn und des ungeklärten Tods einiger seiner Tiere weigert sich Tokue Hosokawa aufzugeben. Bis März 2011 brauchte Tokue Hosokawa nur aus seinem Fenster schauen, um feststellen zu können, dass mit seinem 100 Jahre alten Familienbetrieb alles in Ordnung sei. Die etwa 130 Pferde, die einmal diese weitläufige Farm in der Präfektur Fukushima durchstreiften, waren für drei Generationen von Hosokawas Familie Lebensgrundlage. Einige wurden wegen ihres Fleisches – eine lokale Spezialität – verkauft, aber seine Tiere waren auch bekannt für ihre Auftritte in Werbespots, TV-Serien und Filme sowie lokale Feste zum Samurai Erbe in der Region.

Jahrzehntelang registrierte der 62 Jahre alte Pferdezüchter kaum, dass seine Farm nur 25 Meilen nordwestlich des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi liegt. Aber die ländliche Idylle zerbrach am Nachmittag des 11. März 2011, als die Anlage von einem gewaltigen Tsunami getroffen wurde, der in drei der Reaktoren Kernschmelzen verursachte.

Sogar, als alle im Einzugsbereich der radioaktiven Wolke zu Tausenden flohen, blieben die 6500 Einwohner von Iitate in ihren Häusern, da ihnen offiziell zugesichert wurde, das Dorf wäre sicher. Aber zweieinhalb Jahre nach dem Unfall wird Iitate allerdings zu einer nuklearen Geisterstadt. Wenn Hosokawa in diesen Tagen aus dem Fenster sieht, schaut er in leere, verstrahlte Felder.

Wie mehrere andere Bauern in Fukushima ignoriert Hosokawa eine Regierungsanordnung, alle seine Pferde und Kühe zu töten. „Ich habe ihnen gesagt, dass wenn die Tiere an einer ansteckenden Krankheit gelitten hätten, ich sie dann getötet hätte“, sagte er. „Aber nicht für so etwas.” „Kurz nach dem Unfall gebar eines der Pferde. Als ich sah, wie das Fohlen auf die Beine kam und zu trinken begann, wusste ich, ich konnte keinesfalls fortgehen.“

Der Auftrag zur Evakuierung von Iitate kam erst Wochen nach der Kernschmelze, nachdem die lokalen Behörden darüber diskutiert hatten, ob es ein Risiko für das Dorf gäbe, das gerade erst zu einem der malerischsten Orte Japans gewählt worden war. Anstatt als Schutzschild für das Dorf zu fungieren, hatten die Bergwälder rund um Iitate die Radiaktivität eingefangen und machten es zu einem Speicher für gefährlich hohe Dosen von Radioaktivität.

Hosokawa, klein und drahtig mit dem sonnengebräunten Teint eines Mannes, der die meiste Zeit seines Arbeitstages im Freien verbringt, schickte seine Frau und ihre Tochter Miwa in sicherere Teile der Präfektur.

Aber unfähig, den Gedanken wahr zu machen, seine Tiere zu verlassen und sie so dem Hungertod preiszugeben, schloss er sich den anderen Bauern an, die ebenfalls blieben und den Befehl, ihre verseuchten Häuser zu verlassen, ignorierten.

Obwohl die Evakuierung in Teilen von Iitate teilweise aufgehoben ist, um Bewohner während des Tages besuchen zu können, sind die Strahlungswerte noch zu hoch für eine dauerhafte Rückkehr.

In der vergangenen Woche forderten Delegierte der International Atomic Energy Agency (IAEA) die Regierung auf, die evakuierten Bewohner von Iitate und anderen verstrahlten Orten darauf vorzubereiten, dass die Dekontaminierung ihrer früheren Wohnorte viel länger dauern wird als ursprünglich angenommen.

Der IAEA-Bericht wurde bald nach der Bekanntgabe veröffentlicht, dass die Dekontaminierungskosten 5tn Yen (£31 Mrd.) betragen werden und im Ablauf weit zurück lägen. „Wir müssen den Aufräum-Prozess um ein, zwei oder drei Jahre verlängern. Das ist noch nicht beschlossen“, sagte Shigeyoshi Sato, ein Verantwortlicher aus dem Umweltministerium, zuständig für die Dekontaminierung.

Obwohl Iitates Bewohnerzahl im Frühling 2011 so stark dezimiert wurde, gelang es Hosokawa, neue Besitzer für mehr als 80 seiner Pferde zu finden. Dann, im Januar dieses Jahres bemerkte er, dass unter den 30 verbliebenen Pferden, vorwiegend Fohlen, viele darunter waren, die sich kaum auf den Beinen halten konnten.

Innerhalb weniger Wochen starben 16 davon unter mysteriösen Umständen. Autopsien von vier der Pferde fanden keine Hinweise auf Krankheiten und Tests ergaben einen Cäsium-Level von 200 Becquerel pro Kilo – doppelt so hoch wie die Regierungswerte, die als Sicherheitsgrenze für Agrarprodukte veröffentlicht wurden, aber nicht hoch genug, um ihre Gesundheit sofort zu bedrohen.

Hosokawa hat vor kurzem rechtliche Schritte gegen die Anlagenbetreiber, Tokyo Electric Power [Tepco] eingeleitet und fordert 200m Yen (£1.269.534) Entschädigung für den Verlust der Pferde, die er gezwungen war zu verkaufen oder zu verschenken. Die Tiere, die letzten Winter verstarben, sind darin nicht enthalten.

TEPCO versprach, ihm 10 m Yen für den Verlust von 39 Pferden zu zahlen, deren Geburt er auf der Farm nachweisen konnte, verweigerte aber die anderen Forderungen. Die Familie will nicht nachgeben. „Egal, wie lange es dauert“, sagt Miwa, „wir kämpfen weiter“.

Die noch verbliebenen Tiere werden durch Futterspenden erhalten, oft auch anonym von Pferdeliebhabern aus ganz Japan. Eines Tages stand eine Frau auf ihrer Türmatte mit einer Million Yen in Bar in der Hand. Hosokawa revanchiert sich für das Gönnertum aller Spender, indem er Fukushimas berühmte Pfirsiche verschenkt.

Er schätzt, dass er etwa 100 m Yen Erträge seit März 2011 verloren hat: die Entschädigung auf Grund der erzwungenen Evakuierung haben sie bereits ausgegeben – für nicht kontaminiertes Futter aus Amerika und Australien. „Da blieb nichts übrig für die Familie“ sagt er.

In diesem Sommer hörte Miwa, 27, auf, in der Stadt Fukushima zu arbeiten, um ihrem Vater retten zu helfen, was noch zu retten war von ihrem Geschäft. Aber ohne ein Ende der Evakuierung absehen zu können und dem daraus resultierenden Mangel an Leuten, die willens sind, seine verbliebenen Pferde zu nehmen, akzeptiert Hosokawa widerwillig, dass die Tage der Farm gezählt sein könnten.

„Wir können diesen Pferden nicht das gleiche Leben geben, wie sie es vor der nuklearen Katastrophe hatten, und niemand will sie kaufen“, sagte er. „Wir können nicht mehr davon leben, aber wenn wir sie nicht füttern, dann sterben sie“.

Da Fukushimas langer und bitterer Winter vor der Türe steht, befürchten die Hosokawas wieder das Schlimmste. „Wir wissen nicht, warum die Fohlen gestorben sind, bloß, dass sie im Winter starben. Ich bin besorgt, dass wir diesen Winter noch mehr tote Pferde finden werden“, sagte Miwa.

Seit fast drei Jahren ist eines der wenigen Zeichen der menschlichen Tätigkeit in Iitate die Gruppen von Arbeitern, die die fast unmögliche Aufgabe haben, die Säuberung des Dorfes von verseuchter Erde zu erledigen. Ebenso schnell, wie diese Arbeiter die kontaminierte Erde abgraben, schwemmt sie der Regen aus den umliegenden Wäldern auf den Hügeln wieder herunter.

Nur wenige sind von den offiziellen Beteuerungen überzeugt, dass ihr Dorf wieder einmal zum Wiederbewohnen sein wird. „Unsere Nachbarn sind alle weg“, erzählt Mliwa. „Die sind weithin verstreut, von den meisten wissen wir gar nicht, wo sie sich aufhalten. Die einzigen, die sagen, sie kommen zurück, sind die Alten. Hier gibt es nichts für junge Menschen mit Kindern.“ Von einigen Mit-Rebellen abgesehen, ist Hosokawas einzige Gesellschaft die seiner Tochter und ab und zu Verkäufer von ‚Anti-Strahlungs-Pillen’.

„Das Leben hier ist seit der Katastrophe sehr schwer für alle. Die meisten Leute, die ich kenne, wollen zurückkehren, aber der Strahlung wegen wissen sie genau, dass sie es nie tun werden. Dieser Ort ist von Tränen überschwemmt. Es ist ein Dorf ohne Zukunft.“

Die neuesten Nachrichten von Tepco weiß – wie immer – Fukushima Diary:

Die Versorgung mit Arbeitskräften wird voraussichtlich in 2 ~ 3 Jahren schwierig werden. Bezüglich dieser Angelegenheit erklärte Tepcos Vize-Präsident Aizawa, sie hoffen, dass Jugendliche kommen würden, um im Kernkraftwerk Fukushima zu arbeiten.

Er kommentierte, dass sie hoffen, dass die Jugend mit dem Bestreben kommt, der japanischen Gesellschaft und der gesamten Welt einen Dienst erweisen zu können. Diese Jugend soll sowohl in die technische Entwicklung, als auch Arbeit am Gelände des Kraftwerks involviert werden.

Er erwähnte das Wehrpflicht-Gesetz nicht. Dafür aber, dass er Schritte in die Richtung machen werde, dass junge Leute in Zukunft im AKW Fukushima arbeiten werden.

Cäsium-134/137 wurde im Meerwasser bei der Mündung des Abflusses aus den kontaminierten Wassertanks entdeckt (28. 10. 2013).

Ein beschädigter Meerwasser-Zaun wurde am 26. 10. 2013 von einem Tepco-Mitarbeiter gefunden. Der Zaun ist ein Schlick-Zaun, er befindet sich direkt gegenüber der Wasseraufnahme von Reaktor 5 und 6.

Tepco fand heraus, daß wieder ein mit kontaminiertem Wasser gefüllter Tank in die Höhe gehoben wurde. Dies ist nun der zweite, der wegen des nach dem starken Regen angestiegenem Grundwasser gehoben wurde.

TEPCOs Vize-Präsident Aizawa gab in der Pressekonferenz vom 28. 10. 2013 bekannt, dass sie überlegen, mehr radioaktives Wasser samt Tritium in den Pazifik abzulassen, nachdem sie es verdünnt haben.

Alltag in Fukushima

Meine besondere Aufmerksamkeit gilt heute aber einer E-Mail eines Fukushima-Arbeiters an Herrn Kazuhiro Matsumoto. Er schreibt: Danke für Ihre gute Arbeit. Ich hörte, Sie haben auf Ihrer Facebook-Seite gepostet, was ich Ihnen schrieb.

Nachdem ich heute frei habe, schildere ich Ihnen unsere momentane Situation. Ehrlich, unsere derzeitige technische Ausrüstung ist unzureichend (um die Brennstäbe zu bergen). Wir haben zu wenige Leute und die Strahlungswerte sind viel zu hoch, um auch nur in die Nähe zu gehen. Und um alles noch schlimmer zu machen, haben wir erst kürzlich wieder wegen Tepcos schlechter Atmosphäre Leute verloren. Verglichen zum Sommer haben wir nur mehr halb so viele Arbeiter.

Und was die Tanks angeht, das ist vielleicht noch gar nicht bekannt, haben wir so viele undichte Stellen. Zwei von drei Arbeitern sind damit beschäftigt, mehr als 400 Tanks und Leitungen zu kontrollieren. Das ist einfach zu viel für einen Tag.

Die Arbeiter sind angewiesen, dies täglich zu tun. Tepco ergreift Maßnahmen gegen alles, was von der Presse aufgezeigt wird, aber gegen alles andere geschieht nichts (was nicht von den Medien aufgezeigt wird).

Wenn ich einen Geigerzähler habe, wird meine 10-Sievert-Marke leicht mehrmals überzogen. Das passiert, wenn ich noch einen halben Meter entfernt bin. So, wenn ich näher hin gehe, werde ich sterben. Wir haben einen Sensor an die Spitze eines Stockes angebracht (wegen dieser Situation).

Neulich habe ich gehört, dass etwas im Reaktor 4 geschieht. Aber immer, wenn dort etwas geschieht, höre ich, dass es nicht gut geht.

Es scheinen viele Schutttrümmer neben den Brennstäben zu sein, die sie am Arbeiten hindern. Sie entfernen den Schutt, ehe sie die Brennstäbe bewegen, was eine schwierige Aufgabe ist. Dabei scheinen sie sich einer Kamera zu bedienen und nicht selbst zu schauen. Darüber hinaus sind die Arbeiter zwar nicht absolute Amateure, haben diesen Job aber noch nie gemacht, es gibt niemanden, der ihnen zeigt, wie’s geht, weil die erfahrenen Arbeiter längst weg sind.

Wir Arbeiter sind über nichts offiziell informiert. Unsere Erfahrungen untereinander auszutauschen, macht uns einfach Angst.

Werden sie uns evakuieren? Ich habe keine Idee. Wir haben keine Zukunftsperspektiven. Ehe ich diesen Job erhielt, sah ich im Fernsehen einen Fortschritts-Fahrplan. Jetzt kann ich sagen, dass das sch….. war.

Auch jetzt noch ist alles voller Schutt. Manchmal besprühen wir ihn mit Wasser, manchmal versickert das auch wieder, was nicht so ausschaut, als machten wir Fortschritte wenigstens auf Basis eines strategischen Prozesses.

Klar gibt es noch äußere Strukturen. Aber sie reichen kaum mehr aus, die Reaktorgebäude zu halten bzw. vom Einstürzen zu bewahren. Nichts ist passiert für die Umgebung, wo die Kernschmelze stattgefunden hat.

Und immer öfter frage ich mich, warum die Medien nichts über die Strahlung des kontaminierten Wassers berichten. Sie hat sich verschlimmert und ist hoch wie nie zuvor. FYI, die Höhe der Strahlung verändert sich täglich. Sie könnte viel höher sein als das, was die Medien berichten. Also: vertrauen Sie deren Ziffern nicht.

Ich kann Ihnen noch etwas sagen. Hier wechseln die Leute so häufig, dass man bereits als Veteran angesehen wird, wenn man drei Monate hier beschäftigt ist. Denken Sie nicht, dass das verrückt ist? Ich glaube, es ist der Beweis dafür, dass hier nicht viel zu erreichen ist. Ich habe verschiedene Arbeiten gemacht und meiner Erfahrung nach sage ich, dass die Situation nicht gut ist. Keiner kann rangehen, keiner kann etwas machen oder Tepco gibt uns keine Anweisungen.

Sie haben alles ausgelagert und kümmern sich um gar nichts. Das erkenne sogar ich. Zum Teufel mit “Fukushimas Erholung” – es wird wenigstens 50 Jahre dauern, wenn das so weiter geht.

Da gibt es zum Beispiel etwas, das enorme Hitze produziert, je nachdem, wie viel Dampf aufsteigt, wenn es regnet. Der steigt hinauf in die Luft. Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Strahlung sein könnte, alles was ich tun kann, ist, den Dampf anschauen, und dabei denke ich, der wird überall hingeblasen durch die Nord- und Südwinde. Das ist unsere Situation.

Wenn uns jemand fragt, was anders ist als früher, dann kann ich sagen: nichts ist anders. Ich werde wieder berichten. Alles was ich jetzt weiß, ist, dass die Strahlung hier extrem hoch ist. Ich sehe oft Geigerzähler anstehen. Das macht mir solche Angst.

Ich melde mich wieder. Damit endet seine E-Mail.

Harvey Wasserman sucht Dokumentarfilmer für Fukushima!

Er sagt: „Wir suchen verzweifelt nach Filmemachern für Fukushima. Die japanische Regierung wird in Kürze ein Zensurgesetz erlassen, was bedeutet, dass es unmöglich wird, zu erfahren, was dort vor sich geht. Unglaubliche Mengen an kontaminiertem Wasser sind seit dem 11. 3. 2011 in den Pazifik geflossen. Tausende nicht taugliche Tanks halten noch immer Tausende Tonnen kontaminierten Wassers, das sich in den Pazifik ergießt, wenn sie undicht werden.

Ein weiteres Erdbeben und zwei Taifune haben bewirkt, dass es wieder zum Austritt von kontaminiertem Wasser gekommen ist. Die korrupte und inkompetente Tepco beginnt demnächst, 400 t äußerst radioaktive Brennstäbe aus dem schwer beschädigten Block 4 zu entfernen – eine Aktion, die leicht in einer globalen Katastrophe enden könnte. Die Brennstäbe enthalten so viel radioaktives Cäsium, wie bei der Bombardierung in Hiroshima frei wurde.

Niemand weiß um den Zustand der geschmolzenen Kerne in den Blöcken 1, 2 und 3 bzw. ob sie noch immer aktiv sind. Reuters und andere Agenturen berichten im Zusammenhang mit Tepco über kriminelle Zusammenhänge, unmenschliche Arbeitsbedingungen, ernste Personalknappheit, zu wenig Training für die Arbeiter, was zu einer extremen, gefährlichen Krise geführt hat.

Stark verstrahlte Orte sind in ganz Japan gefunden worden, wovon einige das menschliche Leben bedrohen und den Olympischen Spielen die Rolle eines Leichentuchs zuteilen.

Zumindest ein Report bezeugt eine massive tote Zone im Pazifik durch das Einströmen von Radioaktivität aus dem AKW Fukushima. Vor der Küste Kaliforniens wurde bereit radioaktiv kontaminierter Thunfisch gefangen und es gibt verschiedene Berichte über das Verschwinden von Meerestieren im Pazifik.

Mit dem undurchsichtigen Nachrichtenfluss aus Fukushima wird die Tätigkeit unabhängiger Medien und Journalisten noch kritischer als zuvor.

Petitionen mit mehr als 140 000 Unterschriften für eine globale Übernahme von Fukushima werden der UNO am 7. November 2013 übergeben werden.

Robert Stone hat mit viel Geld einen Anti-Info-Film „Pandora’s Promise“ (Pandoras Versprechen) gestaltet, der mit Hilfe von Paul Allen, einem Microsoft-Milliardär gesponsert wurde. Kollege Bill Gates hat schwer auf die Atomindustrie gesetzt. Stones Förderer haben uns eine Kopie des Interviews verweigert. Man hat berichtet, dass der Film Kernkraftgegener verspottet, ohne ihnen Gelegenheit zu geben, ihren Standpunkt dazulegen, während die tödliche Kraft von Atomenergie heruntergespielt wird. In den amerikanischen Kinos läuft der Film am 15. November 2013 an, im oben angeführten Link Pandora’s Promise kann er ab dem selben Datum (in Englisch) online angeschaut werden. Einen 2-Minuten-Trailer kann man schon jetzt anschauen.

Eine Reise nach Fukushima könnte Stones Überzeugung ändern. Er hat in der Vergangenheit mit Michael Moore, einem der größten derzeitigen investigativen Dokumentariern, gearbeitet. Michael Moores aggressive Techniken verwendend, wünschen wir uns von ihm kritische Information zurückzubringen, die ein anderes Denken ermöglichen könnte.

Zumindest wollen wir dringlichst mehr über die 11 000 sehr radioaktiven Brennstäbe wissen, die in Fukushima lagern. Auch über die drei geschmolzenen Atomkerne, die beabsichtigte Bergung der Brennstäbe aus Reaktor 4, die das Potential für weitere Explosionen in sich bergen. Ebenso über die kolportierte Knappheit an Personal sowie den bisher nicht beendeten Fluss an tödlicher Radioaktivität in die Biosphäre. Und noch viel mehr.

Das Schicksal der Erde könnte jetzt von der Gnade einer Firma abhängen, der weitgehend misstraut wird, sowie einer extrem rechts stehenden Regierung, die beabsichtigt, diesen Aspekt total auszublenden.

Dr. James Hanson, ein wichtiger Klima-Wissenschaftler, hat der Atomenergie Unterstützung zugesagt und wäre ein guter Assistent auf dieser Fukushima-Reise. Am Weg dorthin, Mr. Stone, könnten Sie einen Blick auf die Windturbinen in Küstennähe werfen, die versprechen, alle die Reaktoren zu ersetzen, die nach dem Unglück abgeschaltet wurden.

Als angeheuerte Industrie-Kanone sollen Sie uns aber vor allem darüber aufklären, was in Fukushima abgeht… und zwar, bevor alle Lichter ausgehen. Unser aller Zukunft könnte davon abhängen, wie ehrlich Sie diese kritische Aufgabe wahrnehmen. Bitte geben sie ehestmöglich Bescheid.

Harvey Wasserman, Herausgeber von Nuke Free Autor von SOLARTOPIA! OUR GREEN-POWERED EARTH

Iori Mochizuki, unser Fukushima-Diary-Informant, plant gerade eine Reise in die Arktis – falls sein Spendenaufkommen dies erlaubt. Wenn Sie helfen wollen, seine Untersuchungen am Polarkreis von Svalbard aus zu ermöglichen, können Sie näheres hier nachlesen.

Die NY Times meldet heute:

Eine frühere Version dieses Artikels (erschienen am 29. 10. 2013) gab die Menge an radioaktivem Cäsium 137, welches durch ausfließendes Wasser aus den Tanks in den Pazifik gelangt, fälschlicherweise mit 30 Milliarden Bequerel pro Jahr an. Prof. Michio Aoyama, ein Ozeanograph eines Regierungs-Instituts, korrigierte dies heute auf 30 Milliarden Bequerel Cäsium 137 pro Tag!

Fukushima horse breeder braves high radiation levels to care for animals

Despite the departure of all his neighbours and the unexplained deaths of some of his stock, Tokue Hosokawa refuses to budge

Until March 2011, Tokue Hosokawa had only to peer through the window of his home in Iitate village to confirm that all was well with his 100-year-old family business.

The 130 or so horses that once roamed this sprawling farm in Fukushima prefecture have sustained three generations of Hosokawa’s family. Some were sold for their meat – a local delicacy – but his animals were better known for their appearances in commercials, period TV dramas and films, and local festivals celebrating the region’s samurai heritage.

For decades, the 62-year-old horse breeder barely registered that his farm was just 25 miles north-west of the Fukushima Daiichi nuclear power plant. But the rural idyll was shattered on the afternoon of 11 March 2011, when the facility was hit by a towering tsunami that caused meltdowns in three of its reactors.

Even as people living in the path of the plant’s radioactive plume were fleeing in their thousands, Iitate’s 6,500 residents remained in their homes, convinced by official assurances that the village was safe.

But two and half years after the accident, Iitate has become a nuclear ghost town. When Hosokawa looks out of his window these days, it is at empty, irradiated fields.

Like several other farmers in Fukushima, Hosokawa ignored a government order to exterminate all of his horses and cows. „I told them that if the animals had been suffering from an infectious disease, then I’d have them destroyed,“ he said. „But not for something like this.

„Just after the accident one of the horses gave birth. When I saw that foal get to its feet and start feeding from its mother, I knew there was no way I could leave.“

The order to evacuate Iitate did not come until weeks after the meltdown, as local authorities debated the risk posed to the village, which had only recently been voted one of Japan’s most picturesque places. Rather than acting as a shield, the mountain forests surrounding Iitate had trapped radioactive particles, turning the village into a repository for dangerously high levels of contamination.

Hosokawa, short and wiry with the weathered complexion of a man who spends most of his waking hours outside, sent his wife and their daughter, Miwa, to safer parts of the prefecture

But, unable to bear the thought of leaving his animals to starve, he stayed put and joined the handful of residents who continue to live in the contaminated homes they were ordered to abandon.

Although the evacuation order in parts of Iitate has been partially lifted to allow residents to visit during the day, radiation levels are still too high for a permanent return.

Last week, visiting officials from the International Atomic Energy Agency (IAEA) urged the government to prepare displaced residents from Iitate and other contaminated towns and villages for the grim news that cleaning up their former homes will take much longer than expected.

The IAEA report was published soon after Japanese officials admitted that the 5tn yen (£31.7bn) decontamination effort was woefully behind schedule. „We will have to extend the cleanup process, by one year, two years or three years. We haven’t decided for sure yet,“ said Shigeyoshi Sato, an environment ministry official in charge of decontamination.

As Iitate’s population plummeted in the spring of 2011, Hosokawa managed to find new homes for more than 80 of his horses. Then, in January this year, he noticed that several among the 30 that remained, mainly foals, had become unsteady on their feet.

Within weeks, 16 had died in mysterious circumstances. Autopsies on four of the horses found no evidence of disease and tests revealed caesium levels at 200 becquerels per kilo – twice as high as the government-set safety limit for agricultural produce, but not high enough to immediately threaten their health.

Hosokawa recently began legal action against the plant’s operator, Tokyo Electric Power [Tepco], claiming 200m yen (£1,269,534) compensation for the loss of the horses he was forced to sell or give away. The animals that died last winter are not included.

Tepco agreed to pay him 10m yen for the loss of 39 horses he could prove were born on the farm, but refused to compensate him for the rest. The family refuses to back down. „No matter how long it takes,“ said Miwa, „we will keep on fighting.“

The 30 or so animals left behind are sustained by feed paid for with donations, many of them sent anonymously, from horse lovers around Japan. One woman turned up on their doorstep with a million yen in cash. Hosokawa repays their generosity with gifts of Fukushima’s famed peaches.

He estimates that he has lost about 100m yen in income since March 2011: the compensation the family received for the enforced evacuation has already been spent on uncontaminated feed from the US and Australia. „There was nothing left for the family,“ he said.

This summer, Miwa, 27, quit her job in Fukushima city to help her father rescue what little is left of their business. But with no end in sight to the evacuation order and a shortage of people willing to take on his remaining horses, Hosokawa reluctantly accepts that the farm’s days may be numbered.

„We can’t give these horses the same life as they had before the nuclear disaster, and no one wants to buy them,“ he said. „We can’t make a living from them, but unless we feed them they will die.“

As Fukushima’s long and bitter winter draws in, the Hosokawas again fear the worst. „We don’t know why the foals died, only that they died in winter,“ Miwa said. „I’m worried that we’ll find more dead horses this winter.“

Almost three years on, one of the few signs of human activity in Iitate is the crews of workers who have the near-impossible task of cleaning up the village’s contaminated landscape. As quickly as they remove irradiated soil from around homes, schools and other public buildings, rain washes more radioactive particles down from the mountainous forests that cover much of Fukushima prefecture.

Few are convinced by official assurances that their village will again be fit to live in. „Our neighbours have all gone,“ Miwa said. „They’re scattered all over the place. I don’t even know where most of them are. The only people who say they’ll come back are old. There’s nothing here for people with young children.“ Fellow rebel farmers aside, Hosokawa’s only companions are his daughter and the salespeople who frequently cold call with offers of „anti-radiation“ pills.

„Life here has been very hard for everyone since the disaster,“ he said. „Most of the people I know want to return, but because of the radiation they know that they never will. This place is awash with tears. It’s a village with no tomorrow.“

News from Fukushima-Diary, our daily source of news:

The worker’s supply is estimated to be in the serious shortage in 2~3 years. Regarding this matter, Tepco’s vise president Aizawa stated they hope the young people to come to work in Fukushima nuclear plant.

He commented they hope the youth with the aspiration to work for Japanese society and the world to work in the plant. The expected young workers are to be involved in technology development and also in the site itself.

He didn’t mention conscription law, but stated he wants to make the steps so the young people would come to work in Fukushima plant.

Cesium-134/137 was detected in seawater near the outlet of the plant drain coming from the contaminated water tanks areas on 10/28/2013.

A seawater fence was found cut off again by Tepco employee on 10/26/2013. The fence is called silt fence, situated in front of the water intake of reactor5 and 6.

Tepco found an underground contaminated water reservoir uplifted on 10/28/2013. It is now the second one which was lifted due to uprising groundwater levels.

Tepco’s vise president Aizawa stated they consider discharging radioactive water Tritium after dilution, in the press conference of 10/28/2013.

Fukushima clean-up is a big worry for site workers

The problems for and with the workers at the Fukushima Daichii site have been in the news recently. The situation there is terrible. This is the translation of an e-mail from a Fukushima Daiichi worker sent to Mr. Kazuhiro Matsumoto which he shared on his Facebook site.

Quote:“Thanks for your good job. I heard that you posted what I had told you the other day on your FB.

Well, since it is my day off, I am writing you our current situation. Honestly, our technology available now is not enough (to remove the spent fuel rods). We have a severe manpower shortage and the radiation level is way too high to go near the site.

To make the matters worse, recently we lost more workers due to TEPCO’s weird atmosphere. The number of workers is less than a half of what we used to have in the summer.

As for tanks, maybe this has not reported yet, there are leaking spots here and there. Two to three workers are assigned to check more than 400 tanks and pipes. This kind of work load is too much to finish in a day.

The workers are told to do this every day. TEPCO takes measure for whatever the problems reported by the media but nothing has been done for other issues (that are not covered by the media).

When I have a Geiger counter, my 10 sievert meter goes off the scale easily here and there. This happens when I am 50 centimeters away. So if I get any closer, I will be dead.  We attached a censor at the tip of a stick (because of this situation).

Recently I noticed that something is going on in the number 4 reactor’s building. But I heard that whatever they are doing there is not going well.

There seem to be numerous rubbles besides spent fuel rods, which is hindering their job. They are removing the rubbles as they move the rods, which is a difficult task. They seem to be doing this as they use a camera, not as they looking down from the top. On top of that, although the workers are not complete amateur but not used to do this type of job, there is no one to show them the know-how because experienced ones are all gone.

We workers are not informed on anything concrete officially. Exchanging our experiences among us makes us so scared. Are they gonna let us evacuate? I have no idea. We have no perspectives in the future though. Before I got this job, I saw a progress schedule chart on TV. Now I can say that it was a bxxx sxxx.

Even now rubbles are scattered around. Sometimes we spay water, sometimes times suck it up, which does not look like making any progress or based on any concrete (strategic work) process.

Surely (outer) structures are there. But they are merely preventing the reactor buildings from further crumbling down. Nothing has been done for the area that melted through.

Lately I wonder why the media does not cover the radiation level of the contaminated water. It has been exacerbated with higher level than before.

FYI, the level of contamination fluctuates every day. It could be much higher than what the media reports. So do not trust their numbers as they are.

I ca n tell you more. Here, people are changing so frequently that if you work about three months, you are already considered as a veteran. Don’t you think it’s weird? I guess this is the proof of not accomplishing much. I have done various jobs and, from my experience, I can say that this situation is not good. No one can go near (to the site), can do nothing, or TEPCO does not give us any instruction.

They just contracts out the jobs and don’t care. I can see that clearly from here. Heck with “Fukushima’s recovery,” it will take at least 50 years more if they continue in this way.

For example, there must be something that generates extremely high heat as much as steam comes up when it rains. It goes up in the air. I have no idea what our radiation level could be here but all I can do is to look at the steam thinking that it would eventually be blown all over by north and south winds. This is our situation.

If someone asks us if there was anything different from before, I can say that nothing has changed. I will report you again. All I can say now is that the radiation level here is extremely high. I often see the Geiger counter goes off the scale. This makes me so scared.

Talk to you again.“

Now is the Time to Film at Fukushima

by HARVEY WASSERMAN

We are in desperate need of documentary filmmakers at Fukushima. The Japanese government is about to pass a national censorship law clearly meant to make it impossible to know what’s going on there. Massive quantities of radioactive water have been flowing through the site since the 3/11/11 earthquake/tsunami.

At thousand flimsy tanks hold still more thousands of tons of radioactive water which would pour into the Pacific should they collapse. An earthquake and two typhoons have have just hit there, flushing still more radioactive water into the sea.

The corrupt and incompetent Tokyo Electric Power Company will soon try moving 400 tons of supremely radioactive rods from a damaged Unit Four fuel pool, an operation that could easily end in global catastrophe. The rods contain 14,000 times as much radioactive cesium as was released at the bombing of Hiroshima.

Nobody knows the exact location of the melted cores from Units One, Two and Three or whether they are still fissioning.

Reuters and others report criminal involvement, slashed wages, inhuman working conditions, serious shortages and lack of training in what has become an extremely dangerous labor crisis.

Intensely radioactive hotspots have turned up throughout Japan, including some that threaten human life in Tokyo and make cast a pall on the upcoming Olympics. At least one report indicates a massive dead zone in the Pacific apparently caused by radiation pouring in from the site. Tuna contaminated with radiation from Fukushima have been caught off the California coast, and there are widespread reports other marine life disappearing throughout the Pacific.

With the information flow from Fukushima apparently about to go dark, the presence of independent media and researchers has become more critical than ever.

Petitions with more than 140,000 signatures asking for a global takeover of the Fukushima site will be delivered to the United Nations November 7. The ask is for a transnational team of world’s best scientists and engineers to guarantee that all necessary resources are available to deal with this crisis.

Robert Stone has made a high budget dis-infomercial sponsored by Microsoft billionaire Paul Allen, whose cohort Bill Gates has bet heavily on new nukes. Called “Pandora’s Promise,” Stone’s promoters have refused to send us a review copy. We’re told it mocks industry opponents without actually interviewing them, while downplaying the killing power of atomic radiation. It’s scheduled to air on CNN without a balancing point of view.

A trip to Fukushima might change Stone’s mind. He’s worked in the past with Michael Moore, one of our greatest investigative documentarians. Using Michael’s aggressive techniques, we want him to bring back critical information that could make a difference.

At very least we desperately need to know more about the11,000 intensely radioactive fuel rods on site, the three missing reactor cores, the proposed bring-down of the Unit Four fuel rods, the potential for still more explosions, the labor crisis, the unending flow of potentially lethal radiation into the biosphere, and much more.

The fate of the Earth may now hang at the mercy of a widely distrusted corporation and far-right government intent on blacking out that site. Dr. James Hanson, an important climate scientist, has expressed his support for atomic energy, and would make a fitting co-worker on this trip. Along the way, Mr. Stone, you might check out Japan’s massive new offshore wind turbines whose promise is to replace all the reactors this disaster has forced shut. But as a hired industry gun, you need above all to tell us what’s happening at Fukushima…before the lights go out.

Our future could well depend on how honestly you undertake this critical task. Please report back as soon as possible. Harvey Wasserman edits Nuke Free. He is author of SOLARTOPIA! OUR GREEN-POWERED EARTH and hosts the “Solartopia Green Power & Wellness Show” at PM.

And Fukushima Diary offers this notice today:

This is to ask for the financial support of the arctic circle research. The destination is Svalbard. I’m going there from November to December. I’ve been planning this since the summer of 2012.

NYTimes produces this correction today: With a Plant’s Tainted Water Still Flowing, No End to Environmental Fears

An earlier version of this article referred incorrectly to the amount of radioactive cesium 137 believed to be leaking into the Pacific from the Fukushima nuclear power plant. Michio Aoyama, an oceanographer at a government research institute, put the rate at about 30 billion becquerels per day, not per year.

The only article in Japanese, we can offer today:

 福島原発の知り合い作業員から連絡があり

ましたので、内容を紹介します。

*  *  *
お疲れ様。
先日話をした内容をフェイスブックにあげたんだな。ありがとう。知り合い経由でみたよ。

早速だが、今日は休みだから、現状報告するな。

正直いう。復旧は今の技術では無理。。
あまりにも人がいないし放射線レベルか高すぎる。
やりたくても、近づけないんだよ。

さらに、最近の話だけど、どうも東電の動きがおかしくて、人がさらに減ってるんだわ。

作業員の数も夏に比べたら半分以下にへっている。

タンクも報道されていないと思うが結構あちこち漏れている。2~3人で400以上あるタンクや配管を見る作業に追われているが1日じゃ終わらないよ。

それを毎日しろというんだぜ。どうも、ニュースでトピックスに上がった内容は対策するがそれ以外の対策はまるっきりだよ。

あと、ガイガーカウンターをもっていると、10シーベルト計器があちこちで軽く振り切れるんだよ。

それも50センチ程度離れてだから、完全に近づいたらもう完璧アウトだわ。

一応、棒を使いながら先端にセンサー取り付けたりしたりしたが、そんな状態。

最近思ったのは、4号の建物の中でなにかやっているんだけど、上手くいくかわからないって。

というのも、純粋に棒だけがあれば良いのだが、すごいがらくたが落ちてしまって、無数にあるみたい。
それを除去したりしながらだけど、どうも難しいみたいだな。
なにせ、真上からの作業では無くカメラを用いての作業みたい。
それもまた、作業者も素人ではないが、あまりなれていない人にやらせるらしいぞ。というのも昔からいた現場作業員がいなくなってノウハウがないんだってよ。

うちら作業員は具体的に知らされていないが、作業員同士の話をするとなんだか怖くなってる。

避難させるとかどうなのかは知らないがこの先全く見えないな。昔仕事する前に工程表をテレビでやっていたが、あんなの嘘だよ。

だって、未だにあちこちにがらくたがあり、水をかけたり吸ったりしているだけの作業でなにも具体的な作業していない。

たしかに建物が建っているが、あんなの原子炉建屋のさらなる倒壊を防いでるに過ぎず、メルトスルーした部位についてはなにもだよ。

最近報道されていないが何でだろう。当時より汚染水の濃度も高いし結局はひどくなっているのに。

ちなみに、汚染水濃度はあれは毎日違うからな。もっと濃いときもある。だから、報道を鵜呑みにするなよ。

さらに3ヶ月ほど仕事しただけで、ベテラン領域になるほど人が変わっている。おかしくねーか?それだけたいした作業ができていないってことなんだと思う。俺もいろんな仕事してきたが、これは本当にまずい。近づけない、作業できない、何もできない、東電から指示がない。

下請けばかりにかませて、あとは知らんぷり。本当に現場にいるとリアルにわかる。福島の復興とか言っているが、こんな様子だと、50年はかかるんじゃねえか?

だって雨降ったりすると加熱による水蒸気が上がるほどだから未だにふつふつと、高温部があるんだよ。真上にあがるから、我々の放射線量はわからないが、北風や南風で流れていくんだろうな。って思いながら眺めるしかない。そんな状況。

前回の作業からして何が変わったといっても、何も変わっちゃ居ないってことだな。また連絡するわ。言えることはかなりの高レベル放射線があることは確か。本当にガイガーカウンターが瞬時に振り切れるのはよく見ているがやっぱり怖―よ。すごく。。
また、連絡するな。

おわり。

現場作業者が減っているから負の連鎖になっているみたいです。

Video tour of Fukushima Daiichi nuclear power plant — Sept 2013

Netzfrau Lisa Natterer

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