Rotterdam verbietet Monsanto Roundup – „Kein Gift auf Gehwegen für unsere Kinder“!

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Der Rotterdamer Stadtrat hat den Einsatz von Monsantos Roundup verboten. Rotterdam ist der drittgrößte Hafen der Welt und die zweitgrößte Stadt der Niederlande.

Die Initiative wurde unterstützt von der Grünen Partei und der Kampagne/Petition:

„Non-toxic Sidewalks for Our Children.” „Kein Gift auf Gehwegen für unsere Kinder.“

Geen gif op de stoep in Rotterdam

„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich sind das die einzigen, die das je getan haben.“

Margaret Mead

Mehr als 600 000 Menschen der niederländischen Stadt Rotterdam unterstützen diese Petition und wurden für ihre Bemühungen belohnt.

Geen gif op de stoep in Rotterdam
(een gifvrije stoep voor onze kinderen)„Via deze weg willen we de Gemeente Rotterdam laten zien dat wij GEEN Gif of kankerverwekkende onkruidverdelgers (glyfosaat) op onze stoep willen. Onze kinderen moeten zonder risico voor hun gezondheid gewoon op de stoep kunnen spelen. Steun GEEN Gif op de Stoep in Rotterdam!“

Am 27. Juni stimmte der Stadtrat von Rotterdam für das Verbot, zukünftig Monsantos Roundup zu verwenden.

Die Stadt erkannte, dass die Verwendung von Roundup, (ein Monsanto-Produkt), umstritten und schädlich für die Umwelt ist. Außerdem kostet es Millionen Euro, die durch das Herbizid entstandene Verunreinigung des Grundwassers aus dem lokalen Trinkwasser zu entfernen.

Rotterdams „Grüne Initiative“ will neben dem Verbot von Roundup auch neue Parks und Spielplätze errichten. Außerdem sollen mehr Blumen gepflanzt und eine Schutzfläche für Bienen und Wildtiere gefördert werden. Die Stadt will sich an der Pflanzung von Obstbäumen beteiligen.

Auch in Belgien sorgt man sich um den Einsatz von Pestiziden

Aus der  Plenarsitzung in Flandern – Belgien vom 30. Januar 2013 – „Nachhaltige Nutzung von Pestiziden“:

Dirk Peeters: (…) „Es geht um die weitere Nutzung von Pestiziden, Toxinen, die wir in unserer Umwelt einsetzen, und dass wir oft nicht wissen, welche Auswirkungen sie auf unsere Gesundheit haben. Inwieweit dies nachhaltig sein soll, ist mir völlig unklar. Es scheint mir ein Widerspruch in sich zu sein.“

Die Studie der Föderalen Agentur für Lebensmittelsicherheit (AFSCA ) bestätigte im Januar 2013, dass in 80 Prozent von Obst und 60 Prozent von Gemüse Spuren von Pestiziden gefunden wurden, so Dirk Peters in seiner Rede.

De Heer Dirk Peeters:

„In dat transitierapport werden twee cijfers geciteerd en ik geef ze hier ook: in 56 procent van de meetpunten van het VMM-grondwaternet is in 2010 een overschrijding vastgesteld van de kwaliteitsnorm voor afbraakproducten van bestrijdingsmiddelen. Nog straffer: voor het herbicide diflufenican is zo maar even in 92 procent van de bemonsterde plaatsen de concentratie in het grondwater te hoog, waardoor chronische effecten kunnen optreden. Daar gaat het ontwerp van decreet ook niet over […]“

Übersetzt: Nach Aussage des VMM Grundwassers wurden in 56 Prozent der untersuchten Messstellen des Grundwassers in 2010 der Qualitätsstandard mit Pestiziden überschritten (…) die Konzentration im Grundwasser des Herbizides Diflufenican ist in 92 Prozent der in der Stichprobe einbezogenen Standorte zu hoch.

Die Föderale Agentur für Lebensmittelsicherheit (AFSCA ) gab 2008 bekannt, dass bei sieben Prozent der belgischen Lebensmittel die Grenzwerte für Pestizide überschritten wurden. Laut einer europäischen Studie war schon in den vorherigen fünf Jahren der Einsatz von Pestiziden um 20 Prozent gestiegen. Fünf der am meisten benutzten Mittel sind krebserregend oder schädigen die Fruchtbarkeit. Die meisten Rückstände sind in Trauben, Bananen und Paprika enthalten.

Forscher finden Pflanzengift in Mensch und Tier – Glyphosat

Glyphosat wurde im Urin von Großstädtern aus 18 europäischen Staaten nachgewiesen.

70 Prozent aller Proben in Deutschland sind belastet!

Glyphosat gilt als stark gesundheitsschädlich – dennoch hat die EU die Zulassung für den Wirkstoff ohne weitergehende Untersuchungen bis 2015 verlängert.

Wenn also schon 2008 bekannt war, dass Pestizide gesundheitsschädlich sind, warum wurde der Einsatz von Pestiziden nicht gestoppt?

Das stille Gift – Wenn Pestizide krank machen
Wir kommen alle ständig in Berührung damit: Auf unseren Feldern, in unseren Vorgärten und inzwischen auch in unserem Essen: 15 000 Tonnen des Pestizids Glyphosat werden jedes Jahr in Deutschland eingesetzt. Der Wirkstoff ist ein Standard-Unkrautvernichter und wird in der Landwirtschaft genauso wie von Hobby-Gärtnern und auf Kinderspielplätzen eingesetzt. Dabei steht Glyphosat seit Jahrzehnten im Verdacht, giftig für den Menschen zu sein. Missbildungen bei Neugeborenen und Krebserkrankungen werden in immer neuen wissenschaftlichen Studien in Zusammenhang mit dem Wirkstoff gebracht.

Rotterdam hat gezeigt, dass Menschen sich durchaus mit einer Petition Gehör verschaffen können.  Und der Erfolg beweist, dass Glyphosat aus ihrer Umgebung verbannt wird.

Es gibt keinen Grund, warum es nicht auch in anderen Teilen der Welt umgesetzt werden kann!

Was eine (r) nicht schafft schaffen viele!

© Netzfrau Doro Schreier

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen dank für die gesammelten Informationen zur Giftigkeit (auf den Menschen) dieses Wirkstoffes. Ich werde das in meinem Informationsblog über Unkrautvernichter weiterverarbeiten und mit einbeziehen.

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