Wasser: Nestlé hat Wassernutzungsrechte erworben und lässt Fabriken bewachen und einzäunen!

Nestl-1024x576Das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht! Doch Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck macht kein Geheimnis daraus, dass Wasser in seinen Augen kein öffentliches Gut sein sollte, sondern auch einen Marktwert wie jedes andere Lebensmittel benötige.

In Algerien hat Nestlé die Wassernutzungsrechte erworben und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft. Während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat.

Das Geschäft mit dem Wasser

Experten gehen davon aus, dass der Mensch zum Trinken, Kochen und Waschen rund 20 Liter am Tag braucht. Sehr sparsam verwendet würden auch zehn Liter reichen. In Regionen mit Wassermangel müssen Bewohner mit gerade einmal fünf Liter auskommen. Da Trinkwasser schon jetzt ein knappes Gut ist, lockt es eine Reihe von Geschäftemachern an. Einer der größten, umtriebigsten und umstrittensten ist Nestlé.

Sogar in China hat man nun festgestellt, das die ursprüngliche  Auswahl von zehn auf  drei Besitzer geschrumpft ist – Nestlé, Danone und Coca Cola.

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Sechs Milliarden Euro verdienen die Schweizer mit ihren weltweit 73 Wassermarken. Die bekannteste heißt „Pure Life“ und wird vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern verkauft. 34,6 Liter Flaschenwasser werden weltweit pro Kopf und Jahr getrunken. Tendenz stark steigend. Der Verbrauch variiert allerdings von Region zu Region: Mexikaner trinken jährlich 201 Liter, Deutsche 135 Liter und Chinesen 21 Liter. Der Clou für die Wasserhändler: Der Rohstoff ist spottbillig, die Weiterverarbeitung einfach, der Verkaufswert hoch. In Nigeria ist ein Liter Wasser teurer als ein Liter Benzin.‘

Führungspersönlichkeiten aus aller Welt versammelten sich in Stockholm vom 1. bis zum 6. September 2013 zur 23. Weltwasserwoche, die zu einer verstärkten Zusammenarbeit für Wasser aufrief. Einer der Hauptsponsoren ist natürlich Nestlé neben PepsiCo und dem WWF.

Seit einigen Jahren kaufen Firmen wie Nestlé und Coca-Cola auch in Brasilien Gebiete auf, die reich an Wasserquellen sind. Dieses wichtige Problem wurde hauptsächlich durch eine Bürgerbewegung publik gemacht, die gegründet worden war, um die Wasserquellen eines sehr bekannten Ortes in Brasilien zu verteidigen – dem Wasserpark von São Lourenço.

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt ist der Privatisierung der weltweit wichtigsten Ressource Wasser Tür und Tor geöffnet worden und längst bemächtigen sich Wirtschaftsunternehmen der immer knapper werdenden Ressource. Das Geschäft mit dem Wasser ist in vollem Gange. Wasser ist das wichtigste Gut auf unserer Erde. Wasser ist durch nichts in der Welt zu ersetzen. Ohne Wasser ist keinerlei Leben möglich.

Wasser ist eine absolut unabdingbare Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Wir sind zwingend auf Wasser angewiesen und in letzter Konsequenz müssen wir jeden Preis bezahlen. Mit anderen Worten: Wir sind erpressbar. Das sollte sich jeder ganz eindringlich vor Augen führen.

„Was für die einen zum Schicksal und Verhängnis wird, ist für die Anderen eine Goldgrube, die immer höhere Gewinne durch Verknappung verspricht.“

Geschäfte mit Wasser – die gewissenlose Gier globaler Profiteure

Wasser wurde von wenigen und mächtigen globalen Interessengruppen zum Handelsgut erklärt. Unternehmen machen exorbitante Gewinne mit Wasser, das sie sich fast kostenlos aneignen und dann mit hohen Margen verkaufen. Bevor die meisten Menschen überhaupt nur ansatzweise bemerken, was passiert, gelangt die Ressource Wasser in den Besitz weniger Großkonzerne.

Gewissenlose Gier globaler Profiteure zu deren Geschäftsgebaren u. a. auch gehört, sich Wasserquellen, Bohrrechte und Wassereinzugsrechte zu sichern. Eine Handvoll Konzerne versucht, „das blaue Gold“ unter sich aufzuteilen. Zukünftige Konflikte werden nicht mehr um Öl geführt werden, sondern um Wasser.

Je schlechter der Zustand der jeweiligen kommunalen Trinkwasserversorgung, je verschmutzter das Wasser, desto höher der Umsatz der Konzerne

Während die Weltbevölkerung zügig ansteigt, wird sauberes Wasser immer mehr zu einer Mangelware und gierige Lebensmittelkonzerne profitieren schamlos von der steigenden Knappheit an sauberem Wasser, insbesondere in den Entwicklungsländern. Ein Bombengeschäft für Lebensmittel-Multis auf Kosten der Armen und Ärmsten. Vor allem in Ländern des Südens fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Doch so transparent die Handelsware, so undurchsichtig scheinen die Geschäftsgebaren.

Weltweit floriert das Geschäft mit dem Trinkwasser aus der Flasche. Die Umsätze mit abgefülltem Wasser erzielen exorbitante Milliardenbeträge.

In Algerien hat Nestlé die Wassernutzungsrechte erworben und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft. Während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat. Eine Schande!!

Flow – Wasser ist Leben

Wasser bedeutet Leben. Doch nach neuesten Studien leiden mehr als 30% der Menschheit unter den Folgen der Wasserknappheit. Jeden Tag sterben 4000 Kinder weltweit an Krankheiten, die durch Wasserverschmutzung hervorgerufen werden. Durch die Privatisierung der natürlichen Wasserquellen durch internationale Großkonzerne wird diese Situation noch weiter verschärft. Darf Wasser zum Privileg der Reichen werden? Wer den Zugang zum Wasser kontrolliert, hat den Zugang zur Macht, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Genau diese These unterstreicht die preisgekrönte Regisseurin Irena Salina in ihrem eindringlichen Film. Fünf Jahre lang haben sie ihre Reisen rund um den Globus geführt, um die Entwicklung und die Auswirkungen der „Wasserarmut“ zu dokumentieren. Das Ergebnis ist ein alarmierender Weckruf, der den Blick auf den Umgang mit der wichtigsten Ressource des Menschen verändern wird.

Nestlé, der Wasser abgräbt

„Der wahre Präsident des Unternehmens ist der Konsument“. Helmut O. Maucher (*1927), dt. Topmanager, 1980-2000 Gen.-Dir. Nestlé

… und heute gilt Nestlé, der Wasser abgräbt !

Es gibt nichts, was der Lebensmittelkonzern Nestlé nicht herstellt. Und weil die Geschmäcker sich verändern, verändert er ständig seine Produktpalette.

Warum wir Neslé boykottieren? u. a. deswegen:

Der Chef des Lebensmittel-Konzerns Nestlé hatte in einem kontroversen Statement behauptet, dass Wasser kein Menschenrecht darstelle. Laut Peter Brabeck ist es nur ein Lebensmittelstoff und muss deshalb wie andere auch privatisiert werden. Wasser ist eine Resource, die am besten von Geschäftsleuten gemanagt werde, so Brabeck.

Netzfrau Doro Schreier

Es wird immer verrückter: Monsanto-Nestlé besitzt jetzt Patente auf Muttermilch

Netzfrauen im lateinamerikanischen TV

Nestlé está patentando componentes del ser humano, como la leche materna y otros elementos corporales. La Organización alemana Netzfrauen dijo que el hecho que los productos naturales, ya sean humanos o del mundo vegetal, como las semillas de las plantas, estén siendo patentadas y pasen a ser propiedad de grandes corporaciones es un gran cambio de gestión, que permite sólo a ellos su poder y dominio. teleSUR

In Frankensteins Küche wird weiter gekocht – Nestlé nimmt als Zutat menschliche Stammzellen

Das Neueste aus dem Hause Nestlé: Pizza mit Pillen

“Bittere Schokolade” Nestlé hat nun auch noch Appetit auf Nutella?

Update: Nestlé blockiert Protestmails – 154 Stunden im Hungerstreik und der Kampf geht weiter!

Bottled Life – Nestlés Geschäfte mit Wasser und seine Zusammenarbeit mit Google

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Fluchtgrund | „Das blaue Gold“ – Multikonzerne verdienen an Wasserrechten während die soziale Bevölkerung an Wasserknappheit zu Grunde geht

  2. Die reichsten sind immer die, die uns ernähren und versorgen. Pharma und Lebensmittel, denn das müssen wir kaufen. Da wir uns da nicht selber mehr helfen können, in Ermangelung einer Anbaufläche.
    Ganz offenbar ist da ein Missverhältnis aufgepoppt, denn die Reichsten sind leider ALDI; LIDL, ich meine die Superreichen der Welt. Nestle ist auch dabei und Pharma sowieso.

    Das sollte den lieben Konsumenten (ehemals Selbstversorger und Regionalversorgung) zu denken geben, wie sehr wir in eine dumme Richtung gerannt sind. Da muss man sich nicht wundern, wenn mit den Lebensmitteln nur Sauereien geschehen. Denn es geht um Profit!
    Die die wissen was drin ist, essen was anderes, alle anderen werden geneppt, der Mensch legt halt gern andere rein.
    Das blöde ist nur, wenn es keiner mehr merkt.
    Also immer schön Chemie essen und bei Krankheiten durch den falschen Lebenswandel die Pharma bereichern als lebenslanger Einkommensquell für die Mafia in Weißkitteln.
    Wer das nicht durchschaut ist eigentlich verloren.
    Ist eigentlich noch wem aufgefallen, wie sehr wir Frauen sexualisiert wurden?
    Wenn man sich alte Filme von ca. 1950 anschaut, dann treten da wunderschöne Frauen und Hauptdarstellerinnen auf, die quasi sehr kleine Busen haben. Heute wird man als als Teen nur noch auf die Oberweite reduziert und was man hat oder nicht hat. Ganz offenbar sind die Männer durch die Pornoindustrie so verblödet, dass sich Frauen Unverschämtheiten rund und die Uhr anhören müssen, weil sie nur auf Ihren Sexwert reduziert werden. Was dabei heraus gekommen ist, sieht man ja: Junge Mädels brauchen eine dicke Oberweite und das per Messer.
    Die lieben Ärtzte sind ja so verantwortungsbewusst und helfen gern nach, Plastik ja so gesund.
    Ich hatte ebenfalls, weil ich dünn war angeblich nichts und habe mich sooo geschämt für meine Minderwertigkeit. Das ist aus heutiger Sicht unzumutbar für Kinder und Heranwachsende, was denen da vorgesetzt wird und sie auf Optik reduziert. Komisch, dass man sich darüber früher gar keinen Kopf gemacht hat und schon gar keine Polster im BH benötigte.
    Ich kann nur die jungen Mädels warnen, sich auf ein sexistisches Frauenbild reduzieren zu lassen und das zu durchschauen. Das rächt sich nämlich irgendwann und fülliger werden die meisten sowieso mit der Zeit. Nicht dick, sondern die Busen wachsen noch. Früher hatte ich A, heute D.
    Und es hat bisher keinen Mann gekratzt, ob A oder D, weil es darauf nicht ankommt.
    Der Mensch ist nun mal kein Plastikwesen.
    Und für diese Lebensmittelmacht fehlen mir weitere Worte. Das ist so weit gediehen.
    Irgendwo wird das ganze Leben patentiert, die ganze Natur und niemand von den normalen Bürgern scheint es stoppen zu können.
    Wir wollen kein Genfood, die EU genehmigt es. Wir werden weder gefragt noch haben wir die Macht. Wir wollen keine Quecksilberbirnen, wir kriegen sie!
    Ist es nicht sogar verboten einen Trinkwasserbrunnen zu benutzen? Ja man muss das Wasser abnehmen. Und im Leitungswasser sind dann Rohrreiniger dabei, damit die Rohre nicht verpilzen.
    Gut, dass mich jetzt keiner lachen sieht, weil es irgendwie so bescheuert ist, dass es zum totlachen ist.

    Vielleicht fällt irgendeiner GenieInn ja mal etwas ein, was man noch verbessern kann wieder.
    Geht wohl nur, wenn wir die selber kontrollieren, statt alles zu glauben. Alle Weiber los. Hihi.

  3. PS: während wir denken, dass das alles Monsanto ist, haben die Amerikaner gegen Bayer Crop (Saat) Sience demonstriert, weil die dort Genweizen anbauten. Ich finde kein Video mehr darüber.
    Nur noch Werbevideos von Bayer.
    Aber das ist doch auch toll:
    https://www.youtube.com/watch?v=YDn-RNXVOr8
    Bayer hat Monsanto gekauft
    Hab ich nicht mitbekommen, blöde Frage, aber war das in den Medien?

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