Protestmail an japanische Unternehmen – Die barbarische Jagd auf Delfine im japanischen Taiji

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Delfinmassaker: Den Tieren wird ein Metallspieß ins Rückenmark gerammt, anschließend treibt man ihnen in das dadurch entstandene Loch sowie in ihr Atemloch einen Holz- oder Bambuskeil, um so zu verhindern, dass zu viel Blut austritt. Der Todeskampf dauert dann noch bis zu 30 Minuten.

Wir wollen nicht mehr nur tatenlos zuschauen und setzen uns für das Verbot des sinnlosen Abschlachtens von Delfinen ein. Dazu haben wir eine Protestmail verfasst, die an japanische Firmen gesendet werden kann. Bitte machen Sie mit:

Betrifft: Die barbarische Jagd auf Delfine im japanischen Taiji

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Käuferin habe ich Einfluss Ihre Produkte zu boykottieren, so lange Ihr Land das Abschlachten von Delphinen und Walen zulässt. Ich werde ebenfalls meine Freunde und Bekannten dazu auffordern, das gleiche zu tun. Außerdem werde ich meine Facebook-Freunde auffordern, diese schändliche Vorgehensweise Ihres Land weiterhin publik zu machen. Hochachtungsvoll

Ladies and gentlemen,

I, as a consumer, hold a huge power in my hands by boycotting your products as long as your country allows to massacre dolphins and whales.I will certainly tell all my friends about it, too, and also ask them to react same way than I do in view of boycotting your products. At the same time I will also invite my facebook friends to public this shame and disgrace of your country. Yours Faithfully

Folgende Email-Adressen wurden bereits angeschrieben:

kundenbetreuung@toyota.de, info@honda.de, info@mitsubishi-motors.de, info@kawasaki.de, gemany@nissan-services.eu, kontakt@suzuki.de, info@mazda.de, contact.germany@bridgestone.eu, info@yamaha-motor.de, infobox@hitachi-power.com, hme@hitachi-metals-europe.com, sonyentertainment.DE@eu.sony.com, presse@fujifilm.de, spdinfo@tec.toshiba.de, info@toshibatec-tgscom, panasonic.de@eu.panasonic.com, info@nintendo.de, cic@ts.fujitsu.com, msd@direkt-gruppe.de, info@lge.de, acer@interface-pr.de, info@pioneer.de, sharpinfo.de@sharp.eu, helpline@grohe.de

Warum eine Protestmail-Aktion?

Rund 500 Delfine wurden seit Anfang des Jahres gefangen und in die Bucht von Taiji getrieben, darunter Rundkopfdelfine, Große Tümmler, Streifendelfine und Fleckendelfine. Etwa 170 von ihnen wurden bisher getötet. Eine traurige Bilanz für die ersten Wochen im neuen Jahr. Allein am letzten Wochenende wurden etwa 250 Delfine über mehrere Treibjagden in die Bucht getrieben. Es handelt sich bei ihnen um Große Tümmler, hauptsächlich ausgewachsene Tiere, aber auch zahlreiche Jungtiere sind darunter. Die Delfinfänger machten dabei auch einen besonderen Fang. Einer der Delfine ist völlig weiß – ein Albino, ein Jungtier. Nur sehr selten wird ein solcher Delfin gefangen. Quelle: atlanticblue

Das Abschlachten von Delfinen

Aus unserem Interview mit  Heiko Schrecker  vom Sea Shepherd:

blutige bucht_delfineMan muss sich Folgendes vorstellen:
Eine Schule Grindwale wird in die Bucht getrieben. Erst töten die Killer die großen Wale, während sie die anderen Wale in dem Blut ihrer Eltern, ihrer Familie, weiter schwimmen lassen. Die für die Verarbeitung vorgesehen Wale sind meistens noch nicht ganz tot und werden sozusagen bei lebendigem Leib in Stücke geschnitten.
Die Tiere kämpfen so lange sie können, jedoch haben sie keine Chance. Sie schreien so laut, dass ich dies selbst noch in einer Entfernung von 20 m hören konnte. Wenn die Killer einige Wale am Leben lassen, treiben sie diese wieder auf See, wo die Tiere dann ihrem Schicksal überlassen werden. Einige von ihnen schaffen es nicht einmal herauszuschwimmen, da sie von ihren Qualen zu erschöpft sind.

Bei der Delfinjagd geht es nicht nur um das Fleisch der Tiere. Das grosse Geld wird mit dem Handel von trainierten Tieren gemacht.

gefangen_delfineDer internationale Handel unterstützt das Abschlachten von Delfinen. Nur mithilfe dieser Unterstützung ist dieser Industriezweig so erfolgreich.
Was die Delfinarien betrifft, möchte ich unterstreichen, dass, wenn die Menschen diese Einrichtungen nicht mehr besuchen würden, dieser boomenden Industrie ein entscheidender Schlag verpasst würde. Immerhin zahlen Delfinarien weltweit bis zu 150 000 Euro für einen Delfin. In meiner Zeit mit den Cove Guradians haben wir einen Delfintransfer sechs Stunden lang begleitet, bis uns am Internationalen Flughafen Osaka die Polizei die Weiterfahrt verwehrte. Der Stress, den die traumatisierten Delfine während des Transfers aushalten mussten, ist unvorstellbar. Das ganze Interview mit Heiko bitte hier weiterlesen: Das Abschlachten von Delfinen

In den letzten fünf Monaten wurden bei den jährlichen blutigen Treibjagden vor der Küste des Fischerdorfs Taiji 97 Delfine für die Delfinarien-Industrie lebend gefangen, 51 davon allein bei der Massenjagd vom 17. Januar. Nun wurde bekannt: Viele dieser Tiere wurden nach Russland verfrachtet, genauer: nach Sotschi. Am Austragsort der Olympischen Winterspiele sollen die Delfine die Zuschauer in Shows amüsieren. Quelle 20min.ch

Bitte besuchen Sie keine Delfinarien und klären Sie Ihre Mitmenschen auf, die Delfintherapien blind unterstützen. Diese sind Grund für die jährlich stattfindenden Treibjagden (wie z. B. gerade jetzt in Taiji).

Das jährliche Abschlachten findet in einem kleinem Fischerdorf in Taiji im Süden Japans statt. Wir wollen  den Delfinen eine Stimme geben und der Weltöffentlichkeit zeigen, welche Greueltaten dort vor sich gehen. Die Jagd nach den Delfinen ist an Brutalität nicht zu überbieten und sollte sofort verboten werden !

Netzfrauen 

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WELTMEERE ALS MÜLLHALDE

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. So wie wir mit unseren Mitgeschöpfen umgehen, sogehen wir auch mit Menschen, und letztendlich mit uns selbst um! Und frauen wissendas, wir sind nämlich die Nächtsen

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