Wiesenhof füttert nur noch Gensoja und Monsanto erhält Patent

GEDSC DIGITAL CAMERARund sieben Millionen Tonnen Soja werden jährlich nach Deutschland eingeführt. Der Hauptteil stammt aus Südamerika und landet in Futtertrögen von Schweinen, Rindern und Geflügel.

Bislang dürfen auf dem EU-Markt nur Pflanzen angebaut und gehandelt werden, die auch eine entsprechende Zulassung haben. Doch die Zahl der zugelassenen Pflanzen wächst stetig und 2012 hat die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA erstmals grünes Licht für den Anbau von gentechnisch verändertem Soja in Europa gegeben.

Monsanto erhält Patent auf konventionelle Sojapflanze

Das Europäische Patentamt erteilte gestern dem US-Gentechnikkonzern Monsanto ein Patent auf die Nutzung natürlicher, genetischer Sojavarianten. Darauf machte die Initiative „No Patents on Seeds“ aufmerksam.

Screenshot

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Diese sollen an unterschiedliche klimatische Bedingungen angepasst sein und so einen erhöhten Ertrag ermöglichen.

Betroffen sind wilde und gezüchtete Sojapflanzen aus Asien und Australien, teilen die Kritiker des Bündnisses „Kein Patent auf Saatgut“ mit. Nach dem Wortlaut des Patents wurden mehr als 250 Pflanzen aus den Herkunftsregionen untersucht. Für die konventionelle Züchtung beanspruche Monsanto dabei ein Monopol auf die Verwendung von mehreren 100 Genvarianten, die bei diesen Pflanzen natürlicherweise vorkommen. Das Patent wurde auch in anderen Ländern wie den USA, Kanada, China und Südafrika angemeldet.

WiesenhofUnd dann war da noch Wiesenhof: Letzte Woche kündigten die PHW-Gruppe (Wiesenhof), die Rothkötter Unternehmensgruppe (Emsland Frischgeflügel) und andere Geflügelmäster den Ausstieg aus der Verfütterung von gentechnisch unverändertem Sojaschrot an und begründeten dies mit einem sinkenden Angebot an gentechnikfreier Ware aus Brasilien begründet.

Wenige Tage später folgte der Bundesverband Deutsches Ei (BDE) und kündigte den Ausstieg eines Teils der Eiererzeuger an. Zur Erläuterung: Nach einen Telefonat mit ohnegentechnik.org wurde bestätigt, dass nur noch genmanipulierter Soja zur Fütterung verwendet werden soll.

Laut Agraranalysten aus Brasilien nimmt die Verfügbarkeit von gentechnikfreien Sojabohnen jedoch rasant zu!

75 Prozent der Verbraucher ist die Angabe zur „Ohne Gentechnik“-Produktion auf Lebensmitteln wichtig. „Für nur 8 Cent Mehrkosten je Hühnchen könnten Wiesenhof und Co. dem Verbraucherwunsch nachkommen“, stellt Alexander Hissting, Sprecher des VLOG, fest. „Wer heute sagt, eine gentechnikfreie Fütterung sei nicht möglich, will nicht, dass sie möglich ist.“

Wiesenhof – Lieferant von McDonald’s

Welcher größte deutsche Geflügelzüchter und -verarbeiter hat seinen Sitz in Niedersachsen? Genau, die Wiesenhof-Gruppe (PHW-Gruppe Lohmann & Co. AG) mit Hauptsitz in Visbek (Landkreis Vechta) und bekannt durch zahlreiche Skandale. Diese Skandale nehmen kein Ende… Gequälte Küken, die lebendig in die Tonne geschmissen werden, inmitten von Kadaver ihrer Artgenossen und vieles mehr.

In der Hähnchenmast werden über 96 Prozent der Tiere mit Antibiotika behandelt – mit riskanten Folgen auch für den Menschen. Und nun nur noch Gensoja!

Interessant ist, woher McDonald’s den Großteil seiner Hähnchenprodukte bezieht. Nach eigenen Angaben bezieht McDonald’s einen Teil seines in Deutschland verkauften Geflügelfleischs von Wiesenhof. (Siehe dazu:  Erneuter Skandal bei Wiesenhof – Lieferant von McDonald’s )

GMO Seralini

GMO Seralini

Eine neue Studie zeigt nun, dass es sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Mäusen und Ratten, die mit RoundUpReady®-resistentem Soja gefüttert wurden, zu dramatischen Organveränderungen kam.

Die Leber zeigte zytoplastische Vacuolation von zentrilobulären Leberzellen und Fettsäuren Degeneration der Hepatozyten.

Die Nieren zeigen Verengungen der Blutgefäße und zystische Veränderungen der Nierengänge. Tests ergaben Hoden-Nekrosen und Abschuppung der Keimzellen in den Hodenkanälen sowie schwere Störungen im Verdauungstrakt.

Auf Grund dieser Beobachtungen wird empfohlen, die Gefahr von GV-Pflanzen nicht zu unterschätzen und Langzeitstudien abzuwarten, ehe Empfehlungen zum Verzehr von GVO-Pflanzen abgegeben werden. (Siehe dazu: Neue Studie zeigt, dass der Verzehr von Gen-Mais und Gen-Soja gesundheitsschädlich ist)

Eine andere Studie beweist, das genetisch veränderte Nahrungsmittel wie Soja und Mais für eine Anzahl glutenbedingter Krankheiten wie beispielsweise Darmkrankheiten verantwortlich sein können, die bereits 18 Millionen Amerikaner plagen. (Siehe dazu: Studie – GVO verursacht Glutenunverträglichkeit – 18 Millionen Amerikaner betroffen, aber nicht nur die!) Und eine weitere aktuelle Studie finden Sie hier: Nun ist es bestätigt: Die DNA aus genetisch veränderten Pflanzen wird durch die Nahrung auf den Menschen übertragen

McDonald’s und Monsanto

Janice L. Felder ist im Vorstand von Monsanto und war vorher ehemalige Präsidentin der McDonald’s USA, LLC, einer Tochtergesellschaft der McDonald’s Corporation.

Und wenn wir schon dabei sind, dann gibt es eine Verflechtung zu dem zukünftigen Freihandelsabkommen EU-USA.

Denn der Chefverhandler der US-Regierung für den Bereich Landwirtschaft ist Islam Siddiqui, der von 2001 bis 2008 als registrierter Lobbyist den Branchenverband CropLife America vertrat, in dem auch Monsanto Mitglied ist.

Wir können unendlich so weitermachen, zum Beispiel ist der neue Landwirtschaftsminister Schmidt seit 2006 amtierender Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Noch Fragen?

Netzfrau Doro Schreier

Weitere Informationen:

Die Natur schlägt zurück – Pestizid-resistente Insekten kehren zurück

Dringend!! WIR HABEN ES SATT – Kein Genmais 1507 auf unseren Feldern !

Unfassbar! EFSA – Monsanto ist sicher- Lobbyverflechtungen in der EFSA

Respekt! Drobinski-Weiß (SPD) spricht Klartext zum Thema Genmais und Enthaltung in Brüssel

„Roundup Rekord“ – Man mag es kaum glauben – Nein, wir wollen es nicht glauben!

Wir haben es satt: Lebensmittel-Lügen der Lebensmittelindustrie

30 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. „…Wiesenhof füttert nur noch Gensoja und Monsanto erhält Patent…2

    Ist doch toll! Wiesenhof ist einer der größten Geflügelfleischproduzenten wenn nicht der größte.

    Die Verbraucher haben also die einmalige Möglichkeit, den Laden ruckzuck bankrott gehen zu lassen, indem sie auf diesen Nahrungsmittelgiftmüll, den die eh schon bedauernswerten Vieher fressen müssen, weil sie nichts anderes bekommen, zu verzichten.

    Leute, lasst den Müll einfach in der Kühltheke verrotten!!

    Wir alle könnten damit ein Zeichen setzen für den Fall, dass Wiesenhof gezwungen ist einen Rückzieher zu machen, um nicht pleite zu gehen. Das könnte Signalwirkung haben.

    Ob ich das selbst glaube?

  2. Der Käufer hat die Macht, keine Hähnchen von solchen Betrieben kaufen.
    Ich esse schon jahrelang keine Hähnchen mehr, nur noch ,wenn es sie direkt vom Bauern gibt, wenn sie in der Direktvermarktung angeboten werden.
    Damit lebe ich ganz gut, mir graust es regelrecht vor solchen Produkten. Wenn ich nur an das viele Antibiotika denke, jetzt auch noch Genfutter, nein , das muß ich nicht haben.
    Boykottieren wir alle diese lebensmittel, machen wir ihnenn den Garaus.

    • Ich habe hier in Österreich (Kärnten) mit mir persönlich bekannten Bauern über die Hühnerfütterung gesprochen. Die meisten kaufen das genverseuchte Zusatzfutter vom Lagerhaus. Pro Sack um 10 € billiger, als Biofutter.

  3. Liebe Leute, wenn doch endlich mehr kapieren würden, daß diese Agrarindustrie der Erde und uns allen den Garaus macht und nur noch wie eine globale Krake alles in Geld transformiert, wäre vielleicht mal ein Boykott aller Industrieprodukte von Monsanto und co, McDonalds, CocaCola, oder auch Nestlé und Kellogs möglich. Einfach mal auf den krankmachenden Mist samt den Schweine- und Hühnerschnitzel verzichten (und verhindern, daß sie es schaffen, alles nach Afrika und China zu verschiffen), statt dessen lokale frische echte Lebensmittel genießen – keiner müßte hungern – und wir könnten verhindern, daß wir in absehbarer Zeit wirklich Hunger leiden. Es könnte auch mal diskutiert werden, warum die Regierungen nicht diese per Gesetz geschaffenen destruktiven Gebilde der multinationalen Konzerne einfach wieder abschafft, die seit den beiden Weltkriegen die Welt vergiften und sich die Erde angeeignet haben. In England haben sie das 18. Jahrhundert schon mal gemacht, dazu genügen Gesetzesänderungen. Oder wollen wir warten, bis noch weniger als 80 Leute das Weltvermögen auf ihren virtuellen Konten lagern? Sehenswert ist allgemein zu den politischen Perspektiven hierzu
    http://www.youtube.com/watch?v=tXEi7Q402mE – klare Worte, wir haben es in der Hand!
    Vielen Dank an die Netzfrauen, ihr macht eine tolle Arbeit!

  4. #TTIP wird dafür sorgen, dass wir nicht mehr die Möglichkeit gezielter Boykotte haben.
    1. Schadensersatz
    Boykott Aufruf schädigt betroffenes Unternehmen, können dann vor (nicht demokratisch legitimiertem) Gericht klagen, nicht mehr nationales Recht.
    2. Informationen
    Monsanto ist es bisher gelungen, in den USA Kennzeichnung von #GMO (GeneticManipulatedOrganisms manchmal #GM ) zu verhindern.
    [Im Abkommen steht dann wohl „Diskriminierungsfreier Zugang zu Märkten“ (Orwells „Neusprech“: Der Verbraucher soll keine Unterschiede mehr erfahren und sie selbst bewerten dürfen) klingt halt besser als „Staatlich verordnete Gleichmacherei“, zu der die Staaten dann auch noch aufgrund internationaler Abkommen, z.B. #TTIP]
    Hier besser im Vorfeld mit McDonalds und Wiesenhof kooperieren, wenn die heute sagen, GMO nehmen wir euch nicht ab, können sie das noch ohne Schadensersatz tun. Wenn McD boykottiert (Androht), ist das effizienter; und jeder Sparbuchinhaber sollte seine Bank fragen, was sie mit dem Geld machen, das er ihnen leiht. #divest

  5. Ich möchte nicht hier einfach nur meinen Zorn niederschreiben, sondern mir fehlen von den Netzfrauen Möglichkeiten auf Unterschriftenlisten. Oder wo finde ich sie ?

    • Na toll, und was soll das bringen? Wussten Sie, dass es auf der Welt praktisch kein gentechnik-freies Soja mehr gibt. Und woraus besteht Tofu gleich noch? … Ach ja, aus Soja!

      Na dann, guten Appetit.

  6. Interessant wäre auch, hinter welchen Marken sich Wiesenhof noch verbirgt…………

  7. Der Gentechnik kann man heute doch kaum noch ausweichen. Fast überall sind gentechnisch veränderte Substanzen drin. So werden z.B. eine ganze Reihe von Zusatzstoffen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen. Und die fallen noch nicht mal unter die gesetzliche Kennzeichnungspflicht.

    Aber es stimmt schon, wir Verbraucher haben es in der Hand, daran etwas zu ändern. Etwas, mehr aber auch nicht!

  8. Hallo Elli,
    „Aber es stimmt schon, wir Verbraucher haben es in der Hand, daran etwas zu ändern.“

    Das ist doch schon ziemlich viel. Wir sind diejenigen, die den Konzernen das Geld geben. Ohne uns bekommen die auch von den Banken keinen Kredit mehr, wenn sie ihre Produkte nicht mehr verkaufen können.

    • Wenn sie ihre „Produkte“ nicht mehr verkaufen können, wovon willst Du dann leben.
      Monsanto und Co haben doch überall ihre Finger drin. Gensoja ist ja nur ein kleiner Teil des ganzen Problems.

    • Man sollte zunächst einmal Lebensmittel mit möglichst wenig Zutaten kaufen. In Südbaden wird z.B. genfreies Soja angebaut. Es gibt jede Menge echte(!) Bioprodukte (z.B. eine Biomilch aus Südbaden, die allerdings ziemlich teuer ist, aber wahnsinnig gut schmeckt, so wie eine Milch früher, vor 30 Jahren, wohl noch überall geschmeckt hat) zu kaufen. Es gibt z.B. die inzwischen ziemlich bekannte Kartoffelsorte Linda, die garantiert Gentechnik frei ist. Man schreibt am Besten seinem lokalen Supermarkthändler mit der Bitte, dass man gerne auch in Zukunft bei ihm einkaufen wolle, wenn er z.B. die Sorte Linda öfters in seinem Angebot hat.
      Normales (billiges) Fleisch (aus dem Supermarkt) kann man meiner Meinung nach nicht mehr empfehlen, weil bei so einem Preis garantiert Dinge mit drin sind, die für ein langes Leben nicht garantieren. Da wo man wohnt, gibt es sicher auch die Möglichkeit vor Ort erzeugte Lebensmittel günstig zu erwerben, vor allem wenn man mal einen Großeinkauf macht bzw. wenn man schon länger Kunde ist, gibt es sicher auch öfters mal Rabatt. Die Bauern haben nach wie vor die Wahl mit oder ohne Gentechnik zu produzieren und ich denke, dass die überwiegende Mehrheit auch keine GVOs anbauen will. Gerade deshalb müssen wir die nachhaltig denkenden Bauern unterstützen.

      Man kann z.B. den Verband Bioland anfragen, um Adressen von Biobauern zu erfahren. Die können einem auch sonst höchstwahrscheinlich in Sachen gesunder Ernährung weiterhelfen.

      • Die Biomilch, die ich meine, gibt es in einem normalen guten Supermarkt zu kaufen. Und das Soja aus Südbaden ist nicht nur frei von Gentechnik, sondern ich glaube ich sogar ein Bio-Soja.

      • „…Die Bauern haben nach wie vor die Wahl mit oder ohne Gentechnik zu produzieren…“
        Die Frage ist, wie lange noch. GMO kreuzen schließlich aus. Irgendwann ist dann Linda eine GMO-Linda, so wie alles andere auch kontaminiert sein wird. Denn überraschenderweise halten sich die GMO-Saaten nicht an Feldgrenzen. Anders als jeder noch so große Chemieunfall, dessen Folgen irgendwann beseitigt sein werden, ist es bei GMO genau anders herum. Je länger diese Pest in der Welt ist, desto mehr kontaminiert sie diese. Monsanto und Co. brauchen also nur zu warten.

      • “ Denn überraschenderweise halten sich die GMO-Saaten nicht an Feldgrenzen.“

        Ja ich weiß, dass der Feldabstand eigentlich mehrere Kilometer, wahrscheinlich noch mehr, betragen müsste, um einigermaßen vor GMOs, d.h. vor den GMO-Firmen, geschützt zu sein.

        Ich habe die Hoffnung, dass die Natur im Laufe der Zeit mit diesem GMO-Gemurkse von alleine aufräumt. Die Energie, die Zeit und das Geld, die konventionell arbeitende Landwirte zur Bekämpfung von „Beikräutern“ aufwenden müssen, wächst ständig. Außerdem wird im Laufe der nächsten Jahre Kunstdünger immer teurer werden. Zudem regt sich auch in Ländern wie den USA immer mehr Widerstand gegen diesen Gendreck. Ein Boykott gegenüber Wiesenhofhähnchen hilft da natürlich auch einiges.

        Solche Filme wie dieser:

        Las Cosechas del Futuro (Les Moissons Du Futur – subtîtulos en español) (1h35min)
        http://www.youtube.com/watch?v=OX5DB9EgR5w

        Vor eineinhalb Jahren bei Arte unter dem Titel „Zukunft pflanzen – Bio für neun Milliarden“ gesendet.

        helfen dabei die ökologisch wirtschaftenden Bauern zu unterstützen. Dann gibt es aber auch Schweinereien von Seiten der GMO-Produzenten wie z.B. die oben erwähnte Aktion von Monsanto bei der Sojapflanze. Da muss man dann die Supermarktkette in einem höflichen Brief bitten sicherzustellen, dass auch in Zukunft keine mit Gensoja erzeugten Hühnereier gekauft werden oder man kauft diese am Besten eh nur noch bei einem örtlichen Erzeuger.

      • Du solltest bedenken, dass viele Menschen günstig einkaufen müssen weil der Lohn für BIO-Ware nicht reicht. Die sind auf konventionelle Lebensmittel angewiesen. Und sich an seinem lokalen Supermarkthändler wenden mit der Bitte, dass man gerne auch in Zukunft bei ihm einkaufen wolle, wenn er z.B. die Sorte Linda öfters in seinem Angebot hat, halte ich für eine Utopie. Da müssten schon hunderte Verbraucher in einer Stadt mitmachen, aber die bekommt man nicht alle unter einen Hut.

    • @Elli

      Schaun wir mal was die Zeit noch so alles bringt (Steter Tropfen höhlt den Stein). ;-)

  9. @Blogleser 04.03.14 @ 09:51

    „…ich weiß, dass der Feldabstand eigentlich mehrere Kilometer, wahrscheinlich noch mehr, betragen müsste, um einigermaßen vor GMOs, d.h. vor den GMO-Firmen, geschützt zu sein…“
    Dann dauert es nur etwas länger. Jeder weiß das, nur die Zulassungsbehörden nicht, weil darin nur Korrupte und Kriminelle das Sagen haben.

    Und das ist Strategie. Denn während nicht etwa der Bio-Bauer geschützt ist, dass keine GMOs seine Erzeugnisse unbrauchbar machen, ist die GMO-Mafia geschützt. Sie verklagen nur die Bauern, deren Ernten wertlos sind, wenn die magische 5 Prozent-GMO-Marke überschrittten ist.
    Oberstes US-Gericht erlaubt Monsanto die Farmer [als Opfer der Aus­kreu­zung ihres GMO-Giftmülls] zu verklagen

    Bisher gab es nur ganz wenige Ausnahmen.

    Was hier passiert, ist die Umkehrung der Billigkeit und des Rechts.

    Die GMO-Mafia kann dank korrupter Politiker machen, was sie will. Leider begreifen die Menschen nicht ansatzweise, auch in Verbindung mit der angeblichen Klima-„Störung“ und den Chemtrails, die sich zur „Rettung“ des Klimas ausbringen, die Dimension des Rades, was hier gedreht wird. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

  10. Zu dem Artikel „Soja = Sondergiftmüll“:

    Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich Herrn Pollmer schon seit längerem eher kritisch sehe. Vor kurzem hat er bei Deutschlandradio Kultur etwas zum Thema Terra Preta erzählt:

    Die Wundererde vom Amazonas – Umweltschützer erhoffen sich einiges von Terra Preta
    Beitrag vom 04.01.2014, Von Udo Pollmer
    http://www.deutschlandradiokultur.de/landwirtschaft-die-wundererde-vom-amazonas.993.de.html?dram:article_id=273627

    Er hat sicher Recht, wenn er meint, dass mit dem Hype um Terra Preta vor allem viel Geld gescheffelt wird. Was er aber als Lebensmittelchemiker, der in seinem Studium bzw. seiner Ausbildung sicher schon einiges über Bakterien und Pilze gelernt haben müsste, nicht erwähnt hat, ist, dass man sehr wohl mit Hilfe von Bakterien und Pilzen einen guten, humushaltigen Boden schaffen kann – für wenig Geld. Ich empfehle dazu das Netz mal nach dem Namen „Elaine Ingham“ zu durchsuchen.
    Diese Diskussion ist ein guter Anfang:
    https://groups.yahoo.com/neo/groups/compost_tea/conversations/topics/9587

    Gut lesbar hier (diese Webseite ist sowieso der Schlüssel zu einer biologischen Landwirtschaft):

    Soil Food Web – Groups Yahoo – Ingham: Quotes
    http://stiftung-france.de/forum/viewtopic.php?f=8&t=531&sid=1a9a04b9cf0715ee0f3a9f2b68f55370

    Aus Wikpedia (Artikel über ihn) eine Aussage von ihm:
    „Die EHEC-Epidemie 2011 habe Deutschland den „größten bakteriellen Ausbruch nach dem 2. Weltkrieg“ gebracht.“

    Herr Pollmer müsste den Unterschied zwischen aeroben und anaeroben Bakterien, d.h. den Unterschied in deren Lebensmilieu und deren Stoffwechselprodukte kennen und er müsste wissen, dass wir Menschen ohne Bakterien (u.a. im Darm) nicht überleben könnten.
    Aber Hauptsache man kann ins Horn der Pharmaindustrie tuten.

    Jetzt zu dem Artikel über Soja als Giftmüll:

    „Die modernen, industriell gewonnenen Soja-Produkte weisen durch die Herstellungs-Verfahren produktionsbedingte Kanzerogene / Karzinogene (krebserzeugende Stoffe, z. B. Hexan, Nitrosamine und Lysinoalanin) und andere gefährliche, schädliche Substanzen auf, z. B. den Geschmacks-Verstärker Glutamat, das die Nerven schädigt, und Aluminium, einer der Hauptverursacher von Alzheimer. “

    Zum Thema Krebs empfehle ich ausdrücklich sich die folgende Dokumentation anzuschauen:

    Die 5 biologischen Naturgesetze – Die Dokumentation
    http://www.youtube.com/watch?v=Z57uBCcOdvI

    Hexan wird nicht nur bei der Herstellung von Soja-Produkten verwendet, sondern z.B. bei der Herstellung von allen möglichen billigen Pflanzenölen (vermutlich auch bei manchen Olivenölen), um die Ausbeute zu erhöhen, z.B. Rapsöl mit ca. 1,50 Euro pro Liter. Auf der Verpackung steht dann z.B. „extrahiert“ drauf. Ein einfacher Test: Abends eine Hand mit dem billigen Pflanzenöl einreiben und sich dann morgens über die kaputte Haut wundern. Es schmeckt auch dementsprechend. Und so was tun sich viele Leute in den Salat, statt es besser nur in den Dieseltank zu schütten.

    Glutamate finden sich heute wohl noch in vielen Produkten als Geschmacksverstärker. Und wieso sind eigentlich braune Pommes inzwischen verboten, wenn wir jeden Tag ein bis zwei Liter verbrannte Kaffebohnen trinken?

    Und dann noch diese Zitate:
    “ HÄMAGGLUTININ: Es läßt die roten Blutkörperchen verklumpen („Geldrollen-Krankheit“),
    LEKTINE: Sie lassen die roten Blutkörperchen verklumpen („Geldrollen-Krankheit“).“

    Dies wird auch der Mobilfunkstrahlung nachgesagt. War der Versuchsraum vor Mobilfunkstrahlung geschützt?

    „OXALATE: Sie verhindern die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung in den Organismus und fördern Nierenstein-Bildung und Osteoporose (Knochenbrüchigkeit).“

    Dazu
    „Störfaktoren der Mineralaufnahme
    Mineralien bilden mit Phytaten und Oxalaten nicht absorbierbare Komplexe.
    Phytinsäure bildet mit Mineralien schwerlösliche Salze. Sie ist in pflanzlichen Lebensmitteln weit verbreitet und befindet sich vor allem in den äußeren Schichten des Getreidekorns.
    Hauptquellen der Oxalsäure sind Spinat, Rhabarber, Tomaten, Kartoffeln, Brot oder auch hoher Teekonsum.“
    aus http://www.veganismus.com/reina/Interessantes/wirkstoffe.html

    Auch Cadmium, das in billigen Kunstdüngern gehäuft auftritt (wird laut Wikipedia vor allem in Entwicklungsländer geliefert. Wirklich?), führt zu leichteren Knochenbrüchen.

    Das was Soja heute darstellt war vor 25 Jahren das Tiermehl, d.h. die Ernährung vor allem der Schweine mit bestimmten lebenswichtigen Aminosäuren. Das Ganze änderte sich mit der „Krankheit“ BSE. Zum Thema BSE sollte man im Netz mal nach den Begriffen „Phosmet Insektizid“ suchen.

  11. „…Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich Herrn Pollmer schon seit längerem eher kritisch sehe…“
    Kann man tun, aber deshalb sollte man die Fakten nicht negieren.

  12. „Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“

    Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi
    (1828 – 1910), russischer Erzähler und Romanautor

  13. verehrte Glaubensgenossen !
    Natürlich sollte man Wiesenhof-Produkte boykottieren.
    Es ist allerdings naiv anzunehmen, der Laden wäre damit bankrott zu machen.
    Sie können sicher sein, dass in wenigen Tagen keine Wiesenhof-Produkte mehr am Markt sind. Man wird einfach andere Etiketten verwenden, zB. Name und Anschrift einer der zahlreichen Vorlieferanten, dem, wenn man es genau verfolgen könnte, die hundertfache Produktionsmenge zuzuordnen wäre.
    Wenn den Geschäftsführern solcher Unternehmen keine erheblichen Freiheitsstrafen drohen, wird sich nichts ändern.

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