Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet! Ist es nicht an der Zeit, Plastikflaschen zu boykottieren?

no-water-bottles1Plastikflaschen –  Hormone in PET-Flaschen-Wasser machen weiblich. PET-Einwegflaschen geben Acetaldehyd ans Wasser ab. Dieser Stoff gilt als krebserregend. Dann gibt es noch die sogenannten Weichmacher. Der prominenteste Kandidat solcher Weichmacher ist die chemische Verbindung Bisphenol A.

Bereits mit der Babynahrungsaufnahme aus der Plastikflasche wird auch zwangsläufig der Weichmacher mit aufgenommen.

Weltweit kommen „gigantische“ Mengen an Plastikflaschen zusammen. Denn auch Mineralwasser wird in der Regel seit vielen Jahren nicht mehr in Glas(pfand)flaschen angeboten, sondern vor allem in PET-Kunststoffflaschen abgefüllt, PET steht für PolyEthylen-Therephthalat, das aus Erdöl hergestellt wird. Aus einem Liter Erdöl entstehen ca. 12 PET-Getränkeflaschen.

Spätestens jetzt müsste jeder VerbraucherIn zu Glasflaschen greifen, doch der Absatz an Plastikflaschen oder auch PET-Kunststoffflaschen steigt stetig. 

Ecuador: Guinness-Rekord im Plastikflaschensammeln

Das Guinness-Buch der Rekorde ist bekanntlich ein Sammelsurium aller denkbaren und undenkbaren Spitzenleistungen der Menschheit. Ecuador sicherte sich 2012 einen Eintrag der besonderen Art; innerhalb von 15 Tagen wurden im Land 1 559 002 Plastikflaschen gesammelt und zum Recycling gegeben. Das Gesamtgewicht von 39 627 Kilogramm überstieg den vorherigen Rekordeintrag um mehr als 30 Tonnen. Diese lobenswerte Aktion von Schülern, Studierenden und Professoren aus 118 Bildungseinrichtungen in Quito war Teil des Internationalen Umweltgipfels für Kinder und Jugendliche (Cumbre Internacional de Medio Ambiente para Niños y Adolescentes, CIMA Kids). Vom Wert der recycelten Flaschen in Höhe von 31 000 US-Dollar werden 25 000 US-Dollar der Initiative Yasuni-ITT gespendet, die restlichen 6000 US-Dollar kommen den Sammlern zugute.

Da fragen wir uns, wenn an 15 Tagen 1 559 002 Plastikflaschen gesammelt wurden, wie viele sind es weltweit?

Hier einige Daten:

  • 89 Milliarden Liter Wasser werden jährlich weltweit in Plastikflaschen abgefüllt.
  • Alleine in den USA werden pro Sekunde 1500 Plastikflaschen verbraucht.
  • 80 Prozent dieser Flaschen landen im Müll
  • In Deutschland sind ca. 800 Millionen PET-Flaschen pro Jahr im Umlauf
  • Flaschenwasser verursacht 90 bis zu 1000 Mal mehr Umweltbelastungen als Leitungswasser.
  • Es dauert ca. 500-700 Jahre, bis eine Plastikflasche zerfällt
  • Zwischen Hawaii und dem amerikanischen Festland treibt eine Plastikinsel so groß wie Mitteleuropa. Sie wiegt drei Millionen Tonnen.
  • Wissenschaftler berechneten, dass im Meer sechsmal so viel Plastik wie Plankton umhertreibt (Quelle: Greepeace)
  • Über die Nahrungskette, die Fische, landet das Plastik auf unserem Teller…
  • Eine Kleinstadt mit tausend Familien, die jeweils nur vier Liter Getränke täglich trinken (und kaufen), bewegt dann bereits 2000 Tonnen Nutzlast jährlich. Das sind 100 vollbeladene LKWs…
water4life.info

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„Plastikflaschen“ – auf den ersten Blick ein scheinbar harmloses Wort. Bei näherer Betrachtung stellen wir jedoch fest, dass der Stoff „Plastik“ viele negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und Umwelt haben kann. Wie schon oben beschrieben. Wir sollten deshalb erwägen, uns einen Moment Zeit zu nehmen, um über unsere alltäglichen, oft banal scheinenden Entscheidungen aufmerksam nachzudenken.

Es war Coca-Cola, der im Jahr 1990 in Deutschland die ersten Flaschen aus PET einführte. Seither hat diese Art der Verpackung im Getränkebereich einen Siegeszug angetreten. Ein Anruf bei Eckes-Granini Deutschland GmbH ergab, dass es durchaus noch Granini in Glasflaschen gibt, die für das Unternehmen auch preisgünstiger wären als Plastikflaschen, die abnehmenden Märkte würden aber eben Plastikflaschen verlangen. 

Die Argumente von Industrie und Handel für diese Form von Verpackung sind vielfältig: PET-Flaschen sind bruchfest und zudem wesentlich leichter als Glasflaschen, weswegen sie beim Transport deutlich weniger Energie verbrauchen. Ihre Leichtigkeit ist bei Konsumenten, die ihre Getränke-Kästen selbst schleppen, das gewichtigste Argument. 

Vielleicht ist es Zeit, unsere (halbe) Abhängigkeit von Wasserflaschen aus Plastik zu überdenken und ehrgeizig eine Rückkehr zu der Zeit anzustreben, „in welcher Plastik (nur) 1% am Gesamtvolumen des kommunalen Abfallberges im Gegensatz zu aktuell 12% ausmachte“ (www.epa.gov). Haben wir uns zu sehr der Bequemlichkeit eines Lebens mit Plastik und anderen komfortablen Annehmlichkeiten hingegeben, ohne darüber nachzudenken, mit welchen Folgen? Die Frage lässt sich schnell mit JA beantworten und unsere Bequemlichkeit wird von den großen Konzernen wie Nestlé und Coca Cola ausgenutzt und zu Geld gemacht.

Vier Handelskonzerne dominieren den globalen Markt für Flaschenwasser!

Wasser2-252x300Das intensive Marketing globaler Getränke- und Lebensmittelkonzerne beschränkt sich durch eine immer stärkere Marktkonzentration auf inzwischen vier multinationale Konzerne.

Nestlé (z. B. Vittel, Pure Life) und Danone (z. B. Evian) konzentrierten sich lange auf Europa und die USA . Doch gerade in den letzten Jahren wurden diese beiden Konzerne auch in Asien und Lateinamerika zu den weltweiten Marktführern.

Coca-Cola (z. B.Apollinaris, Dasani, Vitamin Water) und Pepsi (z. B. Aquafina) besitzen besonders in den USA hohe Marktanteile und bemühen sich, auf den internationalen Märkten zu Nestlé und Danone aufzuschließen. Fazit:

Was Nestlé und Danone noch nicht an sich gerissen haben, wird nun von Coca-Cola und Pepsi übernommen. 

In den nächsten Jahren dürften die Umsätze von Flaschenwasser weiter stark wachsen. Behilflich dürfte zum einen die Vermarktung der Flaschenwasser sein, aber auch die zunehmende Verunreinigung des Trinkwassers oder einfach die Aufkäufe von Wasserquellen.

In den USA wollen Studenten dies nun nicht mehr einfach tatenlos hinnehmen.Sie sehen den „Verkauf“ von (reinem) Wasser in Flaschen grundsätzlich als gesetzeswidrig an. Wasser sei ein Menschenrecht (dabei geht es nicht um Wasser mit Kohlensäure oder Aromen versetzt). Sie richteten auf dem Campus kostenlose Nachfüllstationen ein. Auch das Evergreen State College und die Seattle University verboten den Verkauf von Wasser in Flaschen auf ihrem Campus. „Wasser in Flaschen und Wasserprivatisierung ist schädlich für die Umwelt und für das Wasser als Menschenrecht. Es macht einfach keinen Sinn in einer Region, in der wir sauberes Leitungswasser haben“, sagte Carolyn Bowie, ein Mitglied der Students for Sustainable Water. Diese Initiative kämpft gegen die Privatisierung des Wassers in den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt.

Die Privatisierung des Wassers ist eine Seite, dazu haben wir schon viel geschrieben, siehe z. B. Trinkwasser: Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi – Multinationale Konzerne beherrschen Weltmarkt.

Die Gefahr steckt in den Flaschen

Warum sollten wir zu Plastikflaschen greifen, wenn diese doch nachweislich gesundheitsschädlich sind? Dass PET-Flaschen nach langjährigen intensiven Labor-Untersuchungen in Verruf gerieten, darüber wurde auch schon in verschiedenen Fernsehsendern berichtet, so z. B. im HR: Östrogene – Hormone – Weichmacher in Mineralwasser Plastikflaschen

Das Problem beim Kunststoff sind die Weichmacher, die bei der Produktion eingesetzt werden. Das sind vor allem die Industriechemikalien Bisphenol A (BPA) und Phthalate. Sie machen Plastik geschmeidiger und elastischer. So nehmen wir diese gesundheitsgefährdenden Stoffe beim Trinken aus der Plastikflasche auf.

DEHP ist die Abkürzung für Di(2-ethylhexyl)phthalat. Die Substanz gehört zu den am häufigsten verwendeten Weichmachern. Sie hält Kunststoffprodukte aus PVC geschmeidig. DEHP wurde von der Europäischen Union wie einige andere Phthalate auch als reproduktionstoxisch eingestuft: Hinreichende Anhaltspunkte bestehen für die Annahme, dass DEHP durch seine hormonähnliche Wirkung die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit beeinflussen bzw. zu schädlichen Wirkungen auf die Entwicklung von Kindern im Mutterleib führen kann.

Ab 2015 soll das Verbot für den Weichmacher DEHP verschärft werden. Dann dürfen in der Europäischen Union DEHP und die anderen fortpflanzungsgefährdenden Weichmacher nur noch mit Einzelzulassung verwendet werden. Das entspricht einem „Quasi-Verbot“ und gilt für alle Verbraucherprodukte.

„Doch auch hier gibt es noch ein ‚Aber‘. Denn es gibt ein weiteres Problem: Seit DEHP und die anderen schädlichen Phthalate in geringeren Mengen eingesetzt werden, steigt die Verwendung von Ersatz-Weichmachern. Ein verbotenes Phthalat wird dann oft durch mehrere andere ersetzt. Doch das ist nicht unbedingt besser, so Dr. Andreas Gies vom Umweltbundesamt: „Ob wir einen Weichmacher in einer hohen Konzentration oder 10 Weichmacher in einer niedrigen Konzentration haben, macht am Ende die gleiche Wirkung.“ Und er kritisiert: „Wir bewerten heute in der EU jeden Stoff einzeln. Das können wir nicht mehr tun, weil wir wissen, diese Stoffe wirken zusammen auf den Körper. Sie wirken zusammen, sie wirken gleichzeitig und sie wirken additiv. Wir müssen dahin kommen, diese Stoffe gemeinsam zu bewerten, für ganze Stoffgruppen eine Bewertung durchzuführen und auch für ganze Stoffgruppen eine Regulation durchzuführen.“ Quelle HR-Online

So wirken sich Phthalate besonders auf die sexuelle Entwicklung aus. Daher sollen vor allem Kinder und Jugendliche bis zur Pubertät, Schwangere und stillende Mütter vor Belastung geschützt werden.

Leitungswasser statt Plastikwasser!

In Deutschland sieht die Situation dramatisch aus: 800 Millionen PET-Flaschen (1,5 l, 1 l und 0,5 l) sind pro Jahr in Deutschland im Umlauf. Weniger als 1/3 des deutschen Mineralwassers wird noch in Glasflaschen verkauft (60 Prozent wird in Plastikflaschen verkauft).

Für das geschmacklose und farblose Wasser aus der Flasche wird gerne das Doppelte oder Dreifache als für Wasser aus dem Hahn gezahlt. Kritiker von Flaschenwasser bezeichnen Flaschenwasser als einen der besten Marketingtricks unserer Zeit. Denn dass sich hinter Bezeichnungen wie „Tafelwasser“ ein extrem überteuertes, mit Kohlensäure und anderen Stoffen versetztes Leitungswasser verbirgt, ahnen die Wenigsten.

Erstens ist Plastik nicht gerade gesundheitsfördernd und Zweitens: Während Leitungswasser an vielen Orten der Welt keine Trinkwasserqualität hat, gilt Leitungswasser in Deutschland als das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt.

Also: Wer sein Trinkwasser am heimischen Hahn zapft, der spart Geld und schont die Umwelt.

Machen wir es wie die Studenten in USA, boykottieren wir „Wasser in Flaschen“, denn Wasserprivatisierung ist schädlich für die Umwelt und für das Wasser als Menschenrecht. Es macht einfach keinen Sinn in einer Region, in der wir sauberes Leitungswasser haben.

Netzfrau Doro Schreier

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27 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Zeit ist es umzudenken, es ist 1 Minute v o r 12http://netzfrauen.com/NF/wp-content/uploads/2014/03/Wasser4.jpg

  2. Es geht um Entvölkerung, Depopulation, Eugenik. Das ist das wahre Ziel hinter Plastikflaschen und den meisten Initiativen der Politiker und denen, die ihnen sagen, was sie tun haben. Und es geht darum, dass die Krankheitsindustrie Profite macht.

    Es ist alles so unfassbar verfahren, dass es kaum entrinnen gibt.

    Deshalb ist es wichtig für die Menschen, dass sie sich konsequent den „Errungenschaften“ der Weltherrscherclique verweigern und deren Machenschaften darüber hinaus aufdecken.

    Das Impfen ist genauso so eine Maßnahme zur Entvölkerung, Depopulation, Eugenik wie auch der Verzehr von GMO-Nahrungsmitteln.

    In dem Video zu dem Beitrag „Die Saatgut-Retter“ sagt es der französische Züchter Pascal Poot ja:

    „All die kleinen Saatgutunternehmen oder fast alle wurden von Multinationalen Unternehmen aufgekauft, die Pflanzenschutzmittel und Dünger produzieren. Sie züchten Pflanzen, die Pflanzenschutzmittel benötigen, um auch ihre Agrarchemie zu verkaufen. Dieselben Unternehmen haben sich in die Pharmaindustrie eingekauft. So züchten sie Saatgut für kranke Pflanzen und verkaufen und verkaufen auch ihre Pflanzenschutzmittel. Und das sie wissen, dass sie die Menschen damit alle vergiften, verkaufen sie anschließend ihre Medikmente. So funktioniert das mehr oder weniger.“

    Genau, mehr oder weniger. Und die Medikamente machen die Menschen dann noch kränker oder abhängig, so dass sie ein Leben lang in den Fängen der Krankheitsindustrie bleiben oder Krebs und andere Krankheiten bekommen, die extrem teuer behandelt werden. 98 Prozent der Krebspatienten sterben beispielsweise. Immer noch. Nach Jahren und Jahrenzehnten mit zig Milliarden die weltweit in die Forschung gesteckt wurden. Es könnte Absicht dahinter stecken. Krebs-„Therapie“: staatlich gebilligter Mas­sen­mord! Ich kenne so eine Person, die einige 40 TEuro teure Krebs-„Therapie“-Blöcke hinter sich hat. Wenn ich den sehe, packt mich jedes Mal das blanke Entsetzen.

    Wie gesagt, es geht um Entvölkerung, Depopulation, Eugenik und ums Geschäft und um Macht.

    Und Plastikflaschen sind nur ein klitzekleiner Teil dieser Strategie, die von der Politik, die nur ausführt, unterstützt wird. Denn ein Nebeneffekt von oft im Gegensatz zu Glasflaschen nicht wieder verwendeten Plastikflaschen ist, dass mehr oder weniger alle Weltmeere in die Tonne getreten werden, was gut ist! Kein gesundes Meeresleben, kein gesunder Fisch, das ist gut, weil weniger gesunde Menschen, weniger Menschen, die sich autonom ernähren können. Mehr Menschen, die GMO-Fisch von Dr. Frankenfood kaufen. Und, System langsam begriffen?

    • „Es geht um Entvölkerung, Depopulation, Eugenik.“

      Gott sei Dank koennen solche Vermutungen, Behauptungen – eigentlich Tatsachen – NICHT MEHR von den Vernagelten in die Verschwoerungsecke gedraengt werden.

      Auch ich kann jedem nur anraten, sich hier zu informieren, obgleich der Wust an „skurilen“ Videoclips, bestimmten Blog´s die Reise zur entsetzlichen Wahrheit muehsam macht und viele leicht Beeinflussbare bestimmt ins Esoterische „abdriften“ lassen.

      Vielleicht waere es eine lohnenswerte Aufgabe eine Liste empfehlenswerter Clips zusammenzustellen. Vielleicht aber auch nicht, denn haemische Reaktionen sind fast gewiss….noch.

    • Wo bin ich da gelandet! Punkt 1: Wieso hat fast niemend den Rückgrat seinen Namen zu nennen? Das spricht schon mal für sich! Punkt 2: Wie krank muss man sein, um hinter allem politisch und industriell inszenierten Massenmord und Nazizeugs (Eugenik) zu vermuten? Es ist schon spannend zu sehen, dass Menschen, welche sich mit der Angst quälen weggesäubert zu werden nicht minder krankes Gedankengut verbreiten.
      @ Stefanie und Michael: Danke, dass wenigstens Ihr einen sinnstiftenden Beitrag gepostet habt. Die SODIS Methode ist tatsächlich bahnbrechend und wahrscheinlich rettet sie mehr Menschenleben, als durch die Krankmacher in den Flaschen vernichtet werden.

  3. Wie sieht es eigentlich mit den Tetrapacks aus? Die haben doch als innerste Schicht, also in direktem Kontakt mit dem Inhalt, jeweils eine dünne Plastikschicht, oder?

    • Das Problem bei den Glasflaschen ist nicht nur, dass sie deutlich schwerer als Plastikflaschen sind, sie sind meistens auch deutlich teuer (Obst- und Gemüsesäfte, Milch).

    • Ja, das ist nichts anderes wie in reinen Plasteflaschen. Also auch Tetrapacks besser nicht verwenden.

  4. Weil bei mir die Leitungswasserqualität sehr gut ist, habe ich mir vor ~2 Jahren einen Trinkwasser-Sprudler mit Glasflaschen gekauft. Seitdem ist für mich der Kauf von Mineralwasser- und Limonaden-Flaschen entbehrlich geworden.

    Stilles Wasser mag ich nicht. Aber mit einer CO2-Tauschkartusche für 7 Euro aus der Drogerie lassen sich gut 50 Liter kohlensäurehaltiges Trinkwasser erzeugen (60 Liter steht drauf, das ist aber eher utopisch). Gibt man den Sirup direkt ins Trinkglas und nicht in die Flasche, gibt es auch kein Hygieneproblem mit dem Automaten.

    Unterm Strich spare ich zwar nicht viel, aber etwas. Vor allem aber muss viel weniger Gewicht durch die Gegend transportiert werden. Und ich trinke seitdem, von wenigen Ausnahmen abgesehen, praktisch nur noch aus Glas und nicht mehr aus Plastikflaschen.

  5. Die Uni Frankfurt hat dazu 2011 eine hochbrisanten Studie durchgeführt die leider niemals der grossen Öffentlichkeit präsentiert werden konnte…
    Ich habe diesen Artikel der ARD im November 2011 gesichert. Der Artikel musste von der ARD gelöscht werden, denn er ist unter das Gesetz zum Depulizieren gefallen. Der Pharmaindustrie war diese Studie zu gefährlich:
    http://skywatchbretten.blogspot.de/2011/11/ein-beispiel-der-internetzensur.html?q=zensur+ard

    Hier unter diesem Link kann man sich den ARD-Artikel besser durchlesen:
    http://tinyurl.com/q54wued

  6. Netter Artikel,,,
    doch er geht direkt mit einer Luege los…
    Bisphenol A ist KEIN Weichmacher. Es ist der Ausgangsstoff fuer u.a. PE und PC Kunststoffe und wird als Konservierungsmittel diversen Weichmachern beigemischt. Auch in PVC wird es als Flammhemmer verwendet. Es hat eher harten Charakter.

    Die Angelegenheit ist sehr ernst, BPA gehoert in die Tonne, und das Thema hier besser recherchiert.
    So wird es unglaubwuerdig!! Vielleicht ist das sogar gewollt. Man weiss ja nie, wer hinter welchen Seiten wirklich steckt. Vielleicht ist hat Netzfrauen.org eine andere Agenda, als man auf den ersten Blick erkennen mag.

    @Blogleser
    Ja, in den Tetra-Pak … ist eine PE-LD Folie ganz innen, und die wurde aus BPA gefertigt.
    Saeuren und Waerme loesen dann das Pseudohormon BPA im Getraenk. Und dann bekommen Maenner halt Brustansaetze und den drang sich zu schminken.

    Gewicht? Ob 1 kg oder 1,5 kg, es macht den Bock nicht fett. Die allermeisten fahren eh mit dem Auto zum Supermarkt. Taete vielen gut mal ein wenig mehr zu schleppen. Das soll befreiend sein, nicht nur wegen des erhoehten Kalorienverbrauchs.

    Dass die Saefte, Wasser und Brausen in Glasflaschen besser schmecken (wohl bessere Zutaten und kein Kaltentkeimungsmittel, Kein Plastik…) kostet halt etwas mehr. Fuer den letzten Schrott aka iPhone, Nike-klamotten … haben komischerweise die Leute das Geld. Wieviele kleine Primaner rennen auf den Schulhoefen mit den Teilen rum? In der einen Hand das iPhone in der anderen Hand die Plastikpulle. Geld ist also kein gueltiges Argument. (In den Koepfen der Gehirngewaschenen leider schon)

    Das Problem ist also nicht bei den Flaschen zu finden, sondern bei uns Menschen.

  7. Ich bin gerade in Afrika und darauf angewiesen Wasser in Plastik zu kaufen, weil das Leitungswasser bei uns zu Verdauungsproblemen führen würde. Ebenso gibt es die Methode SODIS zur Herstellung von Trinkwasser. da kann man sich dann auch fragen ob es besser ist Wasser ohne Mikrobielle Verunreinigungen dafür mit oben genannten Stoffen.
    Allerdings: für Süssgetränke werden hier durchaus noch Glas Pfandflaschen verwendet. Fragt sich wie lange noch. „In Plastik“ gibt es schon und ist beliebt, weil es darauf kein Pfand gibt und man die Plastikflasche weiterverkaufen kann.

    • Gegen die mikrobielle Verunreinigung würde auch ein besseres Immunsystem helfen. Gegen den Plastedreck würde es weniger helfen.
      Aber mir ist klar, daß es schwer ist, das Immunsystem der Menschen in Afrika zu stärken, wo selbst hier die DGE und das ‚Gesundheitssystem‘, das eher ein Krankheitssystem ist, alles daran setzt, daß es nicht gestärkt wird und man statt dessen Pharma-Präparate schlucken soll.

      Schönes Bsp. dazu z. B. heute auch hier auf strunz.com: http://www.strunz.com/news.php?newsid=2669

  8. Ja Glasflaschen sind schwerer, unhandlicher, teurer trotzdem kaufe ich nur nur noch wenn notwendig Wasser aus Glasflaschen, ansonsten Leitungsheimer original, Stichwort Prioritätensetzung, lieber verzichte ich auf etwas anderes und zahle die paar Cent mehr für die Glasflasche der Umwelt und der Gesundheit zuliebe

  9. Es gibt veschiedene Arten von Plastikflaschen. – z.B. hat PET hat keine Weichmacher und Bisphenol A in der Herstellung. PET hilf in der Dritten Welt Wasser zu entkeimen.

    Solare Wasserdesinfektion – die SODIS- Methode – ist ein einfaches Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Verkeimtes Wasser wird in transparente PET- oder Glasflaschen gefüllt und während 6 Stunden an die Sonne gelegt. In dieser Zeit töten die UV-Strahlen der Sonne Durchfall erzeugende Krankheitskeime ab. Die SODIS-Methode hilft, Durchfälle zu verhindern und rettet so Menschenleben. Dies ist dringend nötig, denn jeden Tag sterben mehr als 4000 Kinder an den Folgen von Durchfallerkrankungen.

    SODIS (Abkürzung von Solar Water Disinfection) ist ein Engagement der Eawag. Wir setzen uns ein für die Verbreitung der SODIS-Methode in Entwicklungsländern. Dadurch erhalten die Menschen im Süden Zugang zu sauberem Trinkwasser und können ihre Gesundheit langfristig verbessern.

    http://www.sodis.ch/methode/forschung/index

    http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_pet_flaschen-10007.html

  10. Leider ist das Trinkwasser/Leitungswasser in Deutschland in den letzten Jahren immer schlechter geworden! Die offiziellen Werte sind immer noch im erlaubten Bereich. Die Nitratbelastung ist immens gestiegen und da hat man just einfach die Grenzwerte erhöht. In vielen Regionen, vor allem in ländlichen Gegenden, erzeugt das „verseuchte“ Wasser für immense Gesundheitsprobleme.
    Gekauftes Glasflaschenwasser oder eine Wasseraufbereitungsanlage? Beides ist teuer, aber wohl unumgänglich um gesund zu bleiben!

    • Vielleicht den Beitrag noch einmal lesen – aber vielleicht ist Ihnen Ihre Gesundheit auch nicht so wichtig

  11. Da fällt mir doch glatt der „Codex Alimentarius“ ein.
    Ursprünglich wurde der Erschaffen um Lebnesmittel bzw. den Lebensmittehersteller Richlinie zu geben Nahrhaftes Lebenmittel herszustellen. Der wure schon so oft verändert und mittlerweilen setzt der nur noch den Maßstab um den Menschen gerade noch am Leben u erhalten. Was nicht heisst das der Mensch dabei auch gesundbleiben soll. Genauso ist mit den Verpackungungen

    CODEX ALIMENTARIUS
    http://codex-alimentarius-de.blogspot.de/

  12. Ein wirklich aufschlussreicher Bericht. Doch das mit dem Wasser aus der Leitung würde ich so nicht unterschreiben. Es mag ja sein, dass an bestimmten Stellen Messungen erfolgen, aber was am Ende raus kommt kontrolliert niemand. Hormone können ebenfalls nicht rückstandslos von Kläranlagen gefiltert werden. Das heißt es werden bei den „Kontrollen“ nur nach bestimmten Dingen wie Keimen ,Chemikalien usw geschaut.
    Ebenfalls wird das Leitungswasser künstlich (zu hoch) Basisch gehalten, da ein zu hoher Säuregehalt (niedriger PH Wert ), Kupferleitungen angreift und so noch mehr Kupfer ins Wasser gelangt . Der zugelassene Wert liegt bei 3mg/L , was bei einem Säugling das 17 fache des „normalen“ Wertes wäre, welches als Spurenelement über die Nahrung aufgenommen wird.

  13. Es gibt auch Flaschen aus Leichtglas, was immer das auch sei.
    Oft ist aber auch bei Glasflaschen ein Verschluss eingesetzt, der letztlich nicht unproblematisch ist und irgend etwas ausgast.
    Die Porzellanverschlüsse mit Gummiring waren wohl besser – und das in Zeiten, in denen die Kaufkraft noch niedriger war- da waren Mineralwasser und Limo aber auch noch nicht alltäglich.

  14. Spricht mir aus der Seele. Vor allem da ich ein tolles Projekt betreibe. Ich ahbe an unserem Hahn einen edlen Wasserwirbler, der unserem Trinkwasser eine Feinheit mit gibt und die Polarität des Wassers so beeinflusst, dass wir jetzt zu Hause Quellwasserqualität haben. Meine ganze Familie trinkt seit 2 Monaten nur noch Leitungswasser. Wir hatten zwar bisher auch Glasflaschensprudel, jeoch immer heftig zu schleifen. Das alles fällt weg. Wir genießen täglich die Lebensqualität. Die ich gerne mit anderen teile. [Moderator: Telefonnummer entfernt.]

  15. „gilt Leitungswasser in Deutschland als das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt.“

    aus solchen aussagen kann man schnell falsche Schlüsse ziehen.
    auch wenn das Wasser in den Wasserwerken oder wo auch immer die Kontrollen gemacht werden eine einwandfreie Qualität hat ist es noch ein langer weg, den es bis zu mir nach hause zurücklegen muss. je nach Bauart der rohre und deren Beschichtungen und verbindungssysteme kann man einen Qualitätsverlust bzw Verunreinigung annehmen. aus dem Wasserhahn in meiner Wohnung wurde bisher nie eine probe kontrolliert.
    und was ist mit glaswasserflaschen? diese haben doch auch alle(?) einen platikverschluss oder eine plastikbeschichtung im Metallverschluss und je nach Lagerung kommt das Wasser damit auch in Berührung.
    ich will mich überhaupt nicht gegen die Intention dieses Artikels auflehnen – im Gegenteil – aber man braucht wohl mehr details es ganzheitlich zu bewerten.

  16. Der Artikel ist sehr gut. Allerdings was nutzt es, wenn das Trinkwasser in Deutschland reichlich kontrolliert wird, dadurch wird die Qualität nicht besser. Seit 2013 soll in Deutschland das Trinkwasser nicht mehr als solches eingestuft werden sondern als Gebrauchswasser. Deutschland steht an 2. Stelle in Europa mit der schlechtesten Trinkwasserqualität, in Belgien gibt es angeblich das schlechteste Wasser. Allerdings gibt es kaum eine Alternative, das Wasser aus dem Hahn ist sicherlich nicht schlechter als aus diesen Pet-Flaschen; dennoch ist auch unser Leitungswasser mit einem hohen Hormongehalt belastet sowie mit Insektiziden, Uran, Antibiotika, Medikamentenrückstände u.v.a. mehr, also eine Wahl zwischen Erschießen und Erhängen. Ich kann nur allen empfehlen sich eine gute Trinkwasserfilteranlage zuzulegen. Da unser Körper zu 75 % aus Wasser besteht, sollte uns das doch zu denken geben.

  17. Erstens heißt der korrekte Begriff: KUNSTSTOFFFLASCHE! Plastik gibt es im Deutschen nicht.
    Zweitens lösen sich Weichmacher und andere Schadstoffe nur aus den PET-Flaschen, wenn HEISSE Getränke eingefüllt werden. Das geschieht allerdings höchstens in privaten Haushalten und liegt somit in der Veranteortung eines Jedden selbst.
    Drittens ist jeder Kunststoff wunderbar recycelbar und das sogar sehr viel günstiger und umweldfreundlicher als andere Materialien. Das Problem liegt also nicht in der VERWENDUNG des „bösen“ Kunststoffs, sondern in der UNSACHGEMÄSSEN ENTSORGUNG der „bösen“ Menschen, welche ihn einfach in die Natur werfen.
    Schade, dass über diese drei Punkte nur Experten berichten, während das gemeine Volk der Propaganda von ahnungslosen, streitsüchtigen Weltver“besserern“ folgt.

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