China zerstört Illegale Gentech-Pflanzen – Schmuggelring für GVO-Saatgut aufgedeckt

GenmaisDie Provinz Hainan zerstört gentechnisch veränderte Mais-und Baumwollpflanzen, die in illegalen Versuchen 2013 verwendet wurden. Die landwirtschaftliche Behörde der Provinz bestätigte am Montag, dass  in den Städten und  Landkreisen Sanya, Lingshui und Ledong  vom 23. bis 27. Dezember 2013 107 Pflanzenproben untersucht wurden.

Die Prüfung ergab, dass neue Mais- und Baumwollpflanzen identifiziert waren, somit wurden die gentechnisch veränderten Feldversuche zerstört.  Es gab noch weitere sechs verdächtigte Proben, dass Endergebnis liegt noch nicht vor.

Die Behörde betonte, dass keine gentechnisch veränderten Anbauversuche ohne vorherige Genehmigung durchgeführt werden dürfen und diejenigen, die solche Versuche durchführen, bestraft werden.

China kämpft zur Zeit vermehrt gegen genmanipulierte Pflanzen, da die chinesische Bevölkerung gegen die Biotech-Branche ist. 

Im Dezember 2013 deckte die Polizei in Huaihua  in der zentralchinesischen Provinz Hunan einen Schmuggelring für  GVO-Mais-Saatgut auf, wie die National Business Daily berichtete.

Die Samen von „US-golden corn“, die angeblich seit 2003 von Hong Kong und Thailand geschmuggelt werden, verunreinigten im letzen Jahr etwa 200 Hektar Mais. Es handelte sich bei dem geschmuggelten Mais-Saatgut um solches der Konzerne Monsanto und Syngenta.  Die Polizei nahm einen der Hauptschmuggler, Luo Haihong, fest, der angeblich seit 2003  über 500.000 Tonnen Mais-Saatgut  ohne Genehmigung importierte.

Original: China Destroys Illegal GM Crop Trials on Hainan Island und Chinese Police Bust GM Corn Smugglers as GMO Crisis Deepens

Nachdem wir diese Artikel für Sie im eigenen Wortlaut übersetzt haben, fragen wir uns, gibt es weitere Schmuggler? Vielleicht auch in Europa?

Netzfrau  Doro Schreier

GVO-Belastung- China verweigert innerhalb eines Monats die fünfte Ladung US-Mais

Brasilien stoppt Anbau Bayer Gen-Mais und Mexiko verbietet Monsanto Gen-Soja

Nach Ukraine erobert Monsanto nun Chinas Maisproduktion

Wiesenhof füttert nur noch Gensoja und Monsanto erhält Patent

Revolution gegen die “gelbe Revolution” – philippinische Farmer zerstören Feldversuche von Genreis

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Die Idee ist einfach …

    … und alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen. Wir pflanzen Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Deshalb haben wir das Recht, genau zu erfahren, wer in unserer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Unser Mais muß vor gentechnischer Verunreinigung, z.B. durch Pollenflug von Genmaisfeldern, geschützt werden. Wir wollen gemeinsam „Deutschland vergolden“

    Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik. Machen Sie mit

  2. ICH DENKE DA WIRD NOCH MEHR FIESES LAUFEN IN CHINA VON DEN AMIS. ES GIBT SICHER NOCH MEHR, MIT DEM MAN DEN BODEN VERSAUEN KANN. DENKE DAS HIER AUCH SCHON SO EINE NUMMER LAEUFT . MURKSEL MACHTS möglich

  3. Gen Maiswurde auch bei uns in Deutschland angebaut. Auf dem Land benutzen sie die Unerfahrenheit der Mais-Bauern, nicht nur das, sondern auf dem gesamten Land werden die Bauern benutzt ihren Maisabfall zu verteilen. Sie machen aber mit, die Bauern, wenn schon die Tiere daran sterben, die Bauern Pleite gehen, ist das ein Zeichen dafür, dass auch hier unerfahrene Leute dieses als eine Nebenerwerbsquelle benutzen. Mir wurde berichtet, dass eine Frau im Ort einen Mann getroffen hat, der agte Er arbeite für Monsanto und der Mann war darauf sehr stolz. Was glauben die Bauern solchen „Experten“, wenn mit einer Geldtüte vermutlich gewunken wird? Einige Bäckereien scheinen nicht mehr so gut zu laufen, — denn sie haben/ hatten Reklameschilder vor der Tür aufgestellt, auf denen zu lesen war: Wir verwenden nur Getreide aus unserer …. REGION …. !!! Warum das? Das hat doch sicherlich einen ernsten Hintergrund oder? Was aber ist mit den Gemeinde-Verwaltungen, den Bürgermeistern? Müssen diese überhaupt vorher gefragt werden? – Den Bauerbverbänden?

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.