TOP! San Francisco verbietet den Verkauf von Plastik-Wasserflaschen

IMG_1216San Francisco hat nun ein Verbot für den Verkauf von Einweg-Wasserflaschen auf öffentlichen Grundstücken und bei städtischen Veranstaltungen ausgesprochen, die erste große US-Stadt, die diesen Schritt unternimmt.

Das Verbot wird schrittweise alle Flaschen, die 21 Unzen (595,34 g) oder weniger wiegen, innerhalb der nächsten vier Jahre aus der Stadt verbannen.

Dieses Umdenken wird Auswirkungen auf städtische Gebäude, Parks und Festivals sowie die Verkäufer, die dort einen Verkaufsstand haben, Lebensmitteltransporteure und Straßenfeste haben.

Ausnahmen wird es für einige Outdoor-Sportveranstaltungen geben – wenn keine andere adäquate Wasserquelle zur Verfügung steht.

„Es ist noch nicht lange her, dass unsere Welt nicht nach Kunststoff-Wasserflaschen süchtig war“, sagte David Chiu, Board of Supervisors President. „Erst in den 1990er-Jahren erlebte die jetzt 60 Milliarden schwere Kunststoff-Wasserflaschen-Industrie auf Grund von massiven Marketing- und Vertriebskampagnen ein enormes Wachstum.“

Mit einer Abnahme von beeindruckenden 29 Milliarden Flaschen in jedem Jahr verbrauchen die USA mehr Wasser in Flaschen, als jede andere Nation. Um all diese Flaschen herzustellen, werden 17 Mio. Barrel Rohöl benötigt. Das entspricht dem Kraftstoff, den 1 Million Fahrzeuge benötigen, um sie für 12 Monate auf den Straßen zu halten!

Von diesen 29 Milliarden Wasserflaschen werden am Ende lediglich 13 Prozent recycelt. Auf Mülldeponien dauert es Jahrhunderte, bis eine Plastikflasche biologisch abgebaut wird, und wenn sie verbrannt wird, werden toxische Nebenprodukte in die Atmosphäre freigesetzt.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich liebe San Franciscos neue BYOWB (bring your own water bottle)-Politik.

Das Original der Meldung finden Sie hier: SAN FRANCISCO JUST BECAME THE FIRST MAJOR U.S. CITY TO BAN THE SALE OF PLASTIC WATER BOTTLES

IMG_1144San Francisco im Bundesstaat Kalifornien ist der ist U.S.-Spitzenreiter im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Die herausragenden Leistungen der Stadt gehen unter anderem auf die grünen Initiativen zurück wie beispielsweise bei der Förderung umweltfreundlicher Transportmittel. Nachhaltige Wirtschaft, Recycling von Abfällen, Bio-Produkte – San Francisco hat sich an die Spitze der neuen Öko-Welle in den USA gesetzt. San Francisco schaffte bereits 2007 als erste Stadt die umweltschädlichen Beutel in den großen Lebensmittelläden ab. Mehr als die Hälfte der Berufspendler nutzen öffentliche Verkehrsmittel und bereits eine große Anzahl von Hotels trennt Müll, nutzt kein Chlor, aber dafür Bio-Produkte und entwickelt Programme, um Energie einzusparen.

Nun hat San Francisco als erste große US-Stadt, den Verkauf von Kunststoff-Wasserflaschen verboten. Die Metropole bemüht sich in allen Bereichen um Umweltfreundlichkeit und wird ihrer Vorreiterrolle wieder mal gerecht.

Netzfrau Kerstin Hördemann

Hört auf unsere Kinder krank zu machen!

Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet! Ist es nicht an der Zeit Plastikflaschen zu boykottieren?

Über den Mund direkt ins Blut – Bisphenol A

Plastikteilchen nicht nur in Lebensmitteln gefunden – nein auch in der Luft!

Vorsicht: Chemie in Plastikverpackungen – Plastik kann impotent machen und ist schon in unserem Blut

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Problem nur ist die Tatsache, dass die meisten Plastikabfälle eben durch die Strömung in der Bay angespült werden. Daher nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber aller Anfang ist eben schwer.

  2. Einen ordentlichen Atomausstieg kriegen wir Deutschen schon mal nicht in die Reihe. Plastiktüten- und Plastikflaschen-Verbot auch nicht….aber immerhin: wir bauen gute Panzer und gehören zu den Top-Waffenexporteure auf dieser Erde.
    “Es ist der Fluch der Zeit, dass Irre Blinde führen.”
    König Lear (Shakespeare)

    • Ach ja? Das Problm ist aber nicht die Plastikflasche, sondern die Dummheit der Menschen. Demnächst werden unsere Politiker auch noch die Dummheit verbieten?
      Gesetze lösen keine Probleme. Aufklärung schon.

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