TOP! Italienisches Gericht bestätigt Verbot für den Anbau von Monsantos Genmais MON810

MonsantoItalWo ist unsere Task Force? Italiens Politiker und Gerichte stehen gemeinsam mit einigen Spitzenverbänden an der Seite ihrer Bürger und wehren sich – erfolgreich – gegen den Anbau von GVO-Pflanzen in ihrem Land.

Am 15. April verabschiedete bereits Frankreichs Parlament das Gesetz, das den Anbau von jeder Sorte Mais verbietet, die gentechnisch verändert ist. Siehe dazu: TOP!! Französisches Parlament verbietet Anbau von GVO-Mais

Nach Frankreich nun auch Italien, da fragen wir uns, wenn unsere Nachbarländer sich erfolgreich gegen Monsanto zur Wehr setzen, warum nicht auch unsere Regierung? Zur Erinnerung: Bundestag: Gentechnisch veränderte Maislinie 1507 für den Anbau in der EU

Stefano Masini, Umwelt- und Regionaldirektor Coldiretti:

„Dies wurde dank der Mobilisierung von großen Gruppen aus Umweltschützern, Landwirten, Verbrauchern erreicht.“ Sanktionen bei Verstößen müssen verhängt werden, um das zu verhindern, was im letzten Sommer in Friaul-Julisch Venetien passierte, wie die Untersuchungen der staatlichen Task Force ergaben. Durch illegal angebauten Genmais MON 810 kam es zu einer Verschmutzung der angrenzenden Grundstücke.

Italienisches Gericht bestätigt Verbot für den Anbau von Monsantos GVO-Mais MON810

Nachdem im Juli 2013 von Landwirtschaftsministerin Nunzia de Girolamo und ihren Kollegen vom Umwelt- und Gesundheitsressort, Andrea Orlando und Beatrice Lorenzin, ein entsprechendes  Dekret für zunächst erst einmal 18 Monate unterzeichnet wurde, bestätigte ein regionales Gericht nun das nationale Verbot für den Anbau von Mais MON810 von Monsanto.

Ein regionales Gericht in Italien bestätigte ein nationales Verbot für die Aussaat von Mais MON810 von Monsanto.

Das Urteil beruft sich auf das Vorsorgeprinzip, das es Regierungen erlaubt, Schutzmaßnahmen zu treffen, ohne zu warten, bis sich die Risiken tatsächlich bewahrheitet haben.

Das Gerichtsverfahren wurde von Giorgio Fidenato, einem Landwirt aus der Region Friuli auf den Weg gebracht, als ein Versuch, das Verbot der Anpflanzung von MON810 zu stürzen.
Um bei Gericht einen Sieg zu erreichen, wurde eine Task Force mobilisiert – mit Mitgliedern in der Landwirtschaft und der Umwelt, darunter 39 Spitzenverbände wie Coldiretti, Greenpeace, Legambiente und Slow Food.

Italienische Landwirtschaft ist deshalb GVO-frei, in Übereinstimmung mit den Wünschen von beinahe 8 von 10 Italienern.

Das Land musste sich bereits mit einem Fall von GVO-Kontamination durch illegal angebauten Mais MON810 beschäftigen.

Das Original von gmwatch.org

Italian court upholds ban on planting of Monsanto MON810 GM corn

A regional court in Italy has upheld the country’s national ban on the planting of Monsanto’s MON810 corn.

The ruling cites the precautionary principle, which allows governments to take protective measures without having to wait for the risks to become fully realised.

The court case was brought by a farmer from the Friuli region, Giorgio Fidenato, in an attempt to overturn the ban on planting MON810.

To achieve the court win, a Task Force was mobilized for an Italy free from GMOs – with members including 39 leading associations in agriculture and the environment, such as Coldiretti, Greenpeace, Legambiente, and Slow Food.

Italian agriculture is therefore GMO-free, in line with the wishes of nearly 8 out of 10 Italians. The country has already had to deal with a case of GM contamination from illegally cultivated MON810 corn.

Quellen (in Italien): Ogm: Tar boccia ricorso, stop semine in Italia. Quali sanzioni applicare?

Una grande vittoria per l’agricoltura italiana di qualità. Il Tar del Lazio, la cui pronuncia era attesa con ansia proprio in questi giorni, ha confutato tutte le motivazioni che secondo l’agricoltore friulano Fidenato, chevorrebbe seminare liberamente mais biotech,avrebbero dovuto far cadere il decreto interministeriale di agosto.

Quello cioé per il quale „la coltivazione di varietà di MAIS MON 810, proveniente da sementi geneticamente modificate è vietata nel territorio nazionale fino all’adozione di misure comunitarie di cui all’art.54, comma 3, del Regolamento CE 178/2002 e comunque non oltre diciotto mesi dalla data del presente provvedimento“. 

La sentenza, che ha confutato tutte le motivazioni del ricorrente, viene apprezzata per la sua chiarezza espositiva e soprattutto perché rimette al centro della questione OGM il principio invalicabile di precauzione..Leggi tutto. Ogm: Tar boccia ricorso, stop semine in Italia. Quali sanzioni applicare?

Netzfrau Kerstin Hördemann

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ist ja alles schön und gut. Eigentlich ein Anlass zur Freude. Das traurige ist dass die Freude nicht lange anhalten wird. Denn spätestens wenn das Freihandelsabkommen unterzeichnet ist muss entweder dem Genmaishersteller Entschädigung gezahlt werden oder, und das befürchte ich, wird ein solches Gesetz durch die dann geltenden EU-Gesetze ausgehebelt werden. Nennt mich einen Pessimisten, hoffentlich irre ich mich.

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