Gluten-Intoleranz? Vielleicht sind Sie intolerant gegen das Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto

gluten1Eine neue Studie verweist auf einen Zusammenhang zwischen dem globalen Anstieg von Zöliakie und Glutenunverträglichkeit und dem weltweit zum Einsatz kommenden Unkrautvernichter Roundup von Monsanto.

In unserem Beitrag  Studie – GVO verursacht Glutenunverträglichkeit wiesen wir bereits darauf hin, dass genetisch veränderte Nahrungsmittel wie Soja und Mais für eine Anzahl glutenbedingter Krankheiten wie beispielsweise Darmkrankheiten verantwortlich sind. 18 Millionen Amerikaner sind nachweislich daran erkrankt .

Studie

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Gluten ist in den letzten Jahren ein wichtiges Thema geworden. Auf Grund dessen haben wir den aktuellen Bericht für Sie übersetzt. Das Original finden Sie hier: Gluten Intolerant? You May Just Be Intolerant of Monsanto Weed Killer. Die Studie wurde unter interdisciplinaryGlyphosate, pathways to modern diseases II:Celiac sprue and gluten intolerance veröffentlicht.

Wissenschaftler vermuten, dass Monsantos Herbizid Roundup der Grund dafür ist, dass Menschen negativ auf Gluten reagieren.

Gluten ist in den letzten Jahren ein wichtiges Thema geworden – nicht nur für Menschen mit der akuten Gluten-Unverträglichkeit Zöliakie, sondern auch für die wachsende Zahl der Menschen, die versuchen, sich glutenfrei zu ernähren – aus gesundheitlichen Gründen, Gründen der Gewichtskontrolle, Hautkrankheiten oder auf Grund von Stimmungsschwankungen nach dem Verzehr von Gluten. So wie einst Cholesterin und Kohlenhydrate ist Gluten der neue Feind – das geht sogar so weit, dass einige behaupten, unser Körper sei nicht in der Lage, diese Substanz zu verarbeiten.

Ich habe sogar gehört, dass Menschen Gluten die Schuld für alle Leiden der modernen Zivilisation geben: Immerhin war der Anbau von Weizen die Geburtsstunde der Landwirtschaft und der Besitz von Getreide geht Hand in Hand mit dem Besitz der Menschen, der die patriarchalische, hierarchische Zivilisation charakterisiert. Menschen wie Terence McKenna gehen davon aus, dass Brot und Bier – beides Produkte aus Weizen – für unseren generell degenerierten Zustand verantwortlich sind.

Aber allen Spekulationen zum Trotz deutet eine neue wissenschaftliche Untersuchung darauf hin, dass das Problem mit Gluten viel spezifischer ist – und das hat nichts mit Weizen zu tun.

Stattdessen lässt der Peer-Review-Artikel „Glyphosat, Wege zu den modernen Krankheiten Zöliakie und Gluten-Intoleranz“ erkennen, dass der wirkliche Verbrecher nicht Gluten heißt, sondern Glyphosat, auch als Roundup bezeichnet, der von Monsanto hergestellte Unkrautvernichter, der auf der ganzen Welt eingesetzt wird. Glyphosat wird auf gentechnisch veränderte „Roundup Ready“-Pflanzen gesprüht, was bedeutet, dass diese Pflanzen resistent gegen das Gift sind, während jedes sich in der Nähe befindende Unkraut nach dem Besprühen sofort abgetötet wird. Aber möglicherweise hinterlässt dieses dem Konsumenten des Endprodukts zwei toxische Überträger, mit denen er fertig werden muss: nicht nur das Produkt Roundup, welches auf die Pflanzen gesprüht wurde, sondern in einigen Fällen auch die Gentechnik der Pflanzen selbst.

Die zusammengefasste Überprüfung nennt folgende Anschuldigungen:

  • 5% der Bevölkerung in Nordamerika und Europa leiden an Zöliakie und Gluten-Unverträglichkeit, die zu Übelkeit, Durchfall, Hautausschlägen, makrozytärer Anämie (geschwollene rote Blutzellen in Kombination mit einem Mangel an roten Blutkörperchen) und Depressionen führt. Gluten kann auch zu einem erhöhten Risiko für Schilddrüsenerkrankungen, Nierenversagen, Krebs, Non-Hodgkin-Lymphom, Unfruchtbarkeit, Geburtsfehler und Fehlgeburten führen.
  • Glyphosat ist der Hauptschuldige für all dies.
  • Fische, die Glyphosat ausgesetzt wurden, bekommen Symptome ähnlich einer Zöliakie
  • Glyphosat beeinträchtigt die Enzyme, die Umweltgifte ausleiten, und bringt wichtige Mineralien in eine Chelat-Bindung  (das heißt, Sie absorbieren sie nicht) und verbraucht wichtige Aminosäuren.
  • Glyphosat wird oft verwendet, um Kulturen künstlich zu „reifen“, was die Studie für das Nierenversagen der zentralamerikanischen Zuckerrohrarbeiter verantwortlich macht
GMO Seralini

GMO Seralini

Schlechte Nachrichten für Monsanto, vor allem nach der jüngsten Aufregung über die äußerst umstrittene Seralini-Studie über Glyphosat. [Das tägliche Gift Pestizide – “Mord auf Raten” – doch Brüssel erkennt die neue Studie nicht an!]
Da es bisher sehr wenig negative Forschungsarbeit in Bezug auf Glyphosat gibt (weil, wie Aktivisten behaupten, Monsanto bei fast allen Studien über Glyphosat beteiligt gewesen ist), geht es langsam voran mit dem Aufbau einer Klage gegen Roundup. Aber diese Information, die viel mehr Gehör findet als die Seralini-Studie, kann sich als ein weiterer Pfeil in die Seite von Monsanto beweisen.
Für weitere Informationen über Glyphosat und wie man es aus seiner Ernährung fern hält, schauen Sie das Ultraculture Book Monsanto vs. the World an: The Monsanto Protection Act, GMOs and Our Genetically Modified Future

Im September 2012 berichtete die ägyptische Zeitung Egypt Independant, dass ein ägyptisches Forscherteam um Prof. Hussein Kaoud 2011 einen Versuch mit Ratten gestartet hatte. Er tat dasselbe, was schon zuvor der französische Prof. Gilles-Eric Seralini von der Universiät Caën ab 2009 während zwei Jahren getan hatte, um eine mögliche Toxizität von NK603 nachzuweisen. Diese Studie von 2012, geleitet von Prof. Hussein Kaoud, bestätigte Seralinis Beobachtungen und Erkenntnisse. Die Tiere entwickelten unter Fütterung von Ajeeb-YG vorzeitige Alterung, Immunprobleme, Insulinversorgungs-Störungen, wurden unfruchtbar und hatten Probleme im Verdauungsapparat und anderen lebenswichtigen Organen. [Neue Studie zeigt, dass der Verzehr von Gen-Mais und Gen-Soja gesundheitsschädlich ist ]

Zusatzinformationen: Zöliakie (einheimische Sprue) macht sich auf unterschiedliche Art bemerkbar: Manche Patienten verlieren an Gewicht, sind ständig müde oder leiden unter Durchfall und Schmerzen. Andere verfallen in Depressionen, Kinder wachsen eventuell langsamer als für ihr Alter üblich.

Bei der Zöliakie („glutensensitive Enteropathie“) handelt es sich um eine Unverträglichkeitsreaktion des Körpers gegen eine bestimmte Komponente (Gliadin) des Klebereiweißes (Gluten) im Getreide. Darüber hinaus kommt es im Rahmen dieser Erkrankung zur Bildung von Autoantikörpern gegen körpereigene Merkmale (die sogenannte Gewebstransglutaminase) des Endomysiums (eine bestimmte Struktur im Inneren von Muskelzellen).

Die Beschwerden bei Zöliakie umfassen folgende Symptome:

  • Durchfälle (Darmentzündung),
  • Gewichtsverlust,
  • Wachstumsstörungen (im Kindesalter),
  • Hautausschläge,
  • Blutarmut,
  • etc.

Das Müsli zum Frühstück, das Brötchen als Snack zwischendurch – Getreideprodukte gehören zu unseren Grundnahrungsmitteln. Aber gesund sind sie nicht wirklich. Eine nicht sichtbare Gefahr lauert auf unseren Tellern. Pestizide, wohin man auch schaut. Forscher finden Pflanzengift in Mensch und Tier – Glyphosat. Glyphosat gilt als stark gesundheitsschädlich – dennoch hat die EU die Zulassung für den Wirkstoff ohne weitergehende Untersuchungen bis 2015 verlängert.

Netzfrau Kerstin Hördemann

Original:Gluten Intolerant? You May Just Be Intolerant of Monsanto Weed Killer

Scientists suggest that Monsanto’s Roundup herbicide is what’s making people have such a nasty reaction to gluten

Gluten has been a major news item for the last few years—not just for sufferers of acute gluten intolerance and celiac disease, but for increasing numbers of people who are seeking to eliminate gluten from their diet for general health issues, weight control, skin health and even mood. As cholesterol and carbs once were, gluten is the new enemy, to the point that some have claimed it’s a substance that the body isn’t equipped to handle.

I’ve even heard people blame gluten for all of the ails of modern civilization: After all, the cultivation of wheat, some say, is the birth of agriculture, and the ownership of crops goes hand in hand with the ownership of people that characterizes patriarchal, hierarchical civilization. Bread and beer, both products of wheat, people like Terence McKenna have suggested, are responsible for our generally degenerate state.

But all over-the-top speculation aside, a new scientific review has suggested a far more specific problem with gluten—and it has nothing to do with wheat itself. Read more: Gluten Intolerant? You May Just Be Intolerant of Monsanto Weed Killer

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4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Netzfrauen

    Ich wollte nur sagen, dass mich eure Artikel sehr sehr inspirieren. Macht bitte weiter so.
    Ich bin eigentlich erst durch die Ukraine-Krise auf euch gestoßen. (Monsanto in der Ukraine)
    Ich bin Deutscher habe aber ein bisschen Russisch gelernt und es schockiert mich zu sehen was meine Regierung in der Ukraine so treibt. (in Mali usw auch, aber diesesmal bekomme ich zum ersten mal täglich die komplette Medienkontrolle mit.) Es gibt mehr Widerstand als ihr vielleicht denkt. Ich höre sehr gerne die Musik von Marie Boine, welche sehr sehr naturverbunden singt. Dabei wünsche ich mir eine bessere Zukunft im Stillen und heimlich und trotzdem sehe ich danach Veränderung. Ich kann nur jeden dazu auffordern wenigsten im Stillen eine Kerze anzuzünden und sich dabei vorstellen dass wir ALLE durch die Kraft der Natur ein bisschen heiler werden. Welch eine Erziehung müssen Klitschko, Timoschenko usw genossen haben wenn man das Buch: Am Anfang war Erziehung von Alice Miller zu Grunde legt (Dringend lesen: Adolf Hitler). Irgendwo in meiner Seele tun wir diese Menschen auch ein bisschen Leid. Mehr kann ich nicht sagen, außer dass es vielleicht mehr Menschen wie mich gibt die ihre Arbeit sehr inspiriert.

    Liebe Grüße

    Herbert

  2. Leider finde ich es jetzt gerade die Quelle und die Substanz nicht. Aber viele Leute reagieren nicht gegen das Gluten sondern gegen eine genetisch Veränderung des ???, das aus Profitgier irgendwann verändert wurde.
    Ich backe z. B. selbst Brot und versorge auch Leute damit, die normalerweise kein Weizenmehl essen können, weil sie angeblich eine „Gluten“-Unverträglichheit haben. Durch das Vergären des Teigs werden die Probleme machenden Substanzen um-/abgebaut oder unschädlich gemacht.

  3. Es gibt eine Theorie, die besagt, dass Hautprobleme (z.B. Neurodermitis) ein Ausdruck von Getrennt-werden-wollen oder Getrennt-worden-sein sind. D.h. dass der Betroffene jemanden/ein Tier entweder gerne los werden will oder einen Trennungskonflikt von einer Person/einem Tier erlitten hat.

    Nichtsdestotrotz hat der der ständig steigende Anteil an Pflanzenschutzmitteln im Tierfutter nichts darin zu suchen.

  4. Pingback: Glyphosat wurde längst als gesundheitsschädlich bis tödlich erkannt - Digital Lolitayume

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