Im Blut von 93 % ungeborener Babys wurden GV-Lebensmittel-Giftstoffe gefunden

GV + BabyLaut Aussage von GM-Unternehmen werden die Toxine im Darm vernichtet

Eine alarmierende Untersuchung zeigte, dass die Giftstoffe, die in GM-Nahrungspflanzen implantiert wurden, um Schädlinge zu töten, im Blutkreislauf von schwangeren Frauen und damit auch im Blut der ungeborenen Babys zu finden waren.

Die Ergebnisse aus einer wegweisenden Studie ergaben: 93 Prozent der Blutproben von Schwangeren enthielten Spuren der Chemikalien und 80 Prozent der aus Nabelschnur gewonnen Proben waren ebenfalls positiv.

Millionen von Hektar der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Nord- und Südamerika werden mit GV-Mais oder GV-Getreide bepflanzt, welche diese Giftstoffe enthalten, Großbritanien ist ebenfalls davon betroffen. Die Ernten werden in großen Mengen an Nutztiere in der ganzen Welt verfüttert.

Jetzt ist es klar: Die Giftstoffe, die entwickelt wurden, um Pflanzenschädlinge zu töten, erreichen offenbar über die Nahrung den Menschen und damit die Babys im Mutterleib.

Es gibt keine hinreichenden, unabhängigen Studien, die Aufschluss über die Wirkung der Stoffe auf den Menschen geben. Es gibt allerdings Vermutungen, dass diese Stoffe zu Allergien, Fehlgeburten, Fehlbildungen oder sogar Krebs führen können.

Lebensmittelsicherheitsbehörden verlassen sich einfach auf Aussagen der Branche

Bis heute argumentiert die Branche, dass, wenn diese Toxine von Tieren oder Menschen aufgenommen werden, sie im Darm zerstört und den Körper ohne Schäden verlassen würden.

Die Lebensmittelsicherheitsbehörden in Großbritannien und Europa gingen davon aus, dass die Aussagen und Versicherungen der Branche stimmen, dass GM-Pflanzen nicht anders als die mit herkömmlichen Methoden hergestellten Pflanzen seien.

Die jüngsten Studien, die erschienen sind, kratzen jedoch an den Aussagen der Branche. Forderungen werden laut nach einem Einfuhr-Verbot und einer Überarbeitung der Sicherheitsregelungen für gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel. Die meisten weltweiten Forschungen, die gemacht wurden, um die Sicherheit von GV-Pflanzen nachzuweisen, wurden von der Industrie selbst finanziert.

Studien von unabhängigen Ärzten weisen Pestizid Rückstände nach

Die neuen Studien wurden von unabhängigen Ärzten aus der Geburtshilfe und Gynäkologie der Universität von Sherbrooke in Quebec, Kanada, durchgeführt. Sie entnahmen Blutproben von 30 schwangeren und 39 nicht schwangeren Frauen. Das Blut wurde auf Rückstände von Pestiziden für gentechnisch veränderten Pflanzen untersucht. Dazu gehören sogenannte Bt-Toxine, die gentechnisch in Mais und einige andere Pflanzen eingebaut wurden.

Spuren von Bt-Toxin wurde bei 93 Prozent der Schwangeren gefunden – 28 von 30 der untersuchten Proben. In der Nabelschnur wurden 80 Prozent Rückstände gefunden, in Zahlen ausgedrückt 24 von 30. Bei den nicht schwangeren Frauen wiesen 69 Prozent der Blutproben Spuren auf – 27 von 39 der untersuchten Proben. Es wird vermutet, das sich das Toxin in Folge des Verzehrs von Fleisch, Milch und Eiern von mit GM-Mais gefütterten Nutztieren im menschlichen Körper einlagert.

Das kanadische Ärzteteam sagte gegenüber der Zeitschrift „Scientific Journal Reproductive Toxicolgy: „Dies ist die erste Studie, die das Vorhandensein von Pestiziden gentechnisch veränderter Lebensmitteln in mütterlichem, fötalem Blut und ebenfalls im Blut nicht-schwangerer Frauen nachweist.“ Das Bt-Toxin ist eindeutig nachweisbar und scheint über die Plazenta auf den Fötus überzugehen.

Das ist eine Aufforderung zum Handeln, sagte das Team: „Angesichts der potenziellen Toxizität dieser Umweltschadstoffe und der Zerbrechlichkeit der Föten sind weitere Studien unbedingt erforderlich.“

Pete Riley stellt Forderungen an die Regulierungsbehörden

Der Direktor von GM Freeze, einer Dachorganisation für Gemeinden, Verbraucher- und Umweltorganisationen, beschrieb die Ergebnisse der Forschung als „sehr signifikant“.

Pete Riley sagte: „Diese Forschungsergebnisse sind eine große Überraschung, da nachgewiesen wird, dass die Bt-Proteine das menschliche Verdauungssystem überleben und von dort in das Blut übergehen – etwas, was laut Aussage der Regulierungsbehörden eigentlich nicht passieren dürfte. Die Regulierungsbehörden müssen ihre Einschätzung dringend überdenken und die EU sollte die Schutzklauseln in ihren Vorschriften verwenden, damit keine GM-Bt-Pflanzen angebaut, oder als Tierfutter benutzt oder in anderen Lebensmitteln eingeführt werden. Dieses vorläufige Verbot sollte so lange gelten, bis die Auswirkungen auf die Gesundheit vollständig untersucht wurden.“

Branche zieht wieder mal Untersuchungsergebnisse in Zweifel

Der Agriculture Biotechnology Rat, der für die GM-Industrie spricht, stellt die Zuverlässigkeit und die Aussagekraft der Forschung in Frage. Der Vorsitzende, Dr. Julian Little sagte: „Die Studie basiert auf der Analyse früherer Fütterungsstudien und diese wurde als unzuverlässig erachtet.“ Er sagte weiter: „Die Giftstoffe die gefunden werden, werden auch in anderen Landbewirtschaftungsformen und im Garten verwendet, „ohne Schaden für die menschliche Gesundheit“. Anmerkung der Redaktion: „Wenn Monsanto bei allem Saatgut seine Finger im Spiel hat, würde es ja an ein Wunder grenzen, wenn dort keine Giftstoffe gefunden werden.“ Dr. Kleine erläuterte: „Biotech-Pflanzen werden vor ihrem Einsatz rigoros auf Sicherheit getestet.“ Kleine weiter: „In den letzten 15 Jahren wurden über 2 Billionen Mahlzeiten mit GM-Zutaten hergestellt und verzehrt, ohne dass es zu einem einzigen fundierten Gesundheitsproblem kam.“

Den Original-Artikel lesen Sie hier.

Freie Übersetzung von Netzfrau Ingrid Mengeringhaus

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