Millionen Menschen beim March against Monsanto – und die Medien schweigen!

MAM7
Worldwide March against Monsanto – Pictures and Videos!
Am 24. Mai 2014 nahmen Millionen Menschen aus der ganzen Welt am „March against Monsanto“ teil.

Sie fordern den dauerhaften Boykott von gentechnisch veränderten Lebensmitteln und anderen schädlichen Agrochemikalien. Die Demonstrationen fanden auf sechs Kontinenten, in 52 Ländern, mit Veranstaltungen in mehr als 400 Städten, darunter 47 US-Staaten. 13 Städten in Deutschland, drei in Österreich und eine in der Schweiz.

Sofern Sie in den Medien oder der Presse in den letzten Tagen eine Berichterstattung erwartet haben, werden Sie enttäuscht sein. Nur ein paar wenige kleine lokale Zeitungen berichteten. Der WDR erwähnte in einem kurzen Beitrag zum Thema die Veranstaltung in Düsseldorf.

Folgende gemeldete Demonstrationsorte liegen uns selbst anhand von Bildern und zum Teil auch mit Videos vor

Afrika: Ghana – South Africa, Cape Town – South Africa, Johannisburg – Zaire

Amerika: Florida, Miami – Florida, St. Petersburg – Florida, Tampa – Hawaii, Waikiki – Illinnois, Chicago – Kalifornien, Humboldt – Kalifornien, Los Angeles – Kalifornien, San Francisco – Massachusetts, Boston – Michigan, Ann Arbor – Minnesota, Moorhead – Minnesota, St. Paul – Missouri, St. Louis (Monsanto, Headquarters) – Nevada, Las Vegas – New York, New York – Ontario, London – Oregon, Portland – Pennsylvania, Harrisburg – Pennsylvania, Lancaster – Texas, Austin – Texas, Dallas – Utah, Salt Lake City – Washington D.C. – Wisconsin, Milwaukee

Australien: Brisbane – Perth – Sidney

Brasilien

Deutschland: Berlin – Düsseldorf – Frankfurt /Main – Freiburg – Hamburg – Ingolstadt – Krefeld – Leer (Ostfriesland) – München

Indien, New Delhi

Irland, Cork

Kanada: British Columbia, Kelowna – Montreal – Vancouver

Madagaskar

Mexico, Mexico City

Norwegen, Oslo

Österreich: Bregenz – Wien

Portugal, Lissabon

Puerto Rico, San Juan

Schweden: Göteborg – Stockholm

Schweiz, Zürich

Südamerika – Chile, Santiago di Chile

Süd Korea, Seoul

Taiwan

Tschechien, Prag

Videos aus… zzgl. Musik-Videos: Schweiz, Zürich – USA, Hawaii – Süd-Afrika, Johannisburg – Kanada, Vancouver – Oregon, Portland – Indien, Dr. Vandana Shiva – Missouri, St. Louis (Monsanto, Headquarters) – Schweden: Stockholm + Gothenburg

Beispiel aus Südafrika , Johannisburg

Daniel Bissonet, at March against Monsanto, Vancouver

Daniel Bissonnette, a very articulate 9 year old, mesmerizes listeners at the March against Monsanto event in Vancouver, on May 24, 2014, asking key questions on why children, the most vulnerable age group to ravages of GMO and pesticide, are subjected to the worst food possible.

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Wissenschaftliche Studien beweisen, dass genetisch veränderte Lebensmittel zu schweren gesundheitlichen Schäden wie Unfruchtbarkeit, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen führen. Monsantos genetisch modifiziertes Saatgut bedroht unser Ökosystem massiv. Studien zeigen klare Zusammenhänge zwischen den von Monsanto verwendeten „Neonikotinoiden Pestiziden” mit dem weltweiten Bienensterben und mit dem Kollaps ganzer Bienenvölker.

Wir freuen uns über solch ein weltweites Engagement und fühlen uns bestärkt, weiterhin am Thema dran zu bleiben, aufzuklären und versprechen: wir lassen uns nicht unterkriegen und erst recht nicht den Mund verbieten.

Was eine nicht schafft – schaffen wir zusammen.

Netzfrauen

Offener Brief an ORF- Fehlende Berichterstattung March against Monsanto 2014

Offener Brief an ZDF heute – Fehlende Berichterstattung March against Monsanto 2014

Offener Brief an ARD Tagesschau – Fehlende Berichterstattung March against Monsanto 2014

Rede der Netzfrauen für den heutigen weltweiten “March against Monsanto”

Pressemitteilung „March against Monsanto“

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Netzfrauen,
    traurig aber wahr. Dabei haben doch auch die Journalisten Familie und sind gleichermassen betroffen.
    Vielleicht währe eine globale Massenklage denkbar.

    Bin wirklich sehr froh, dass ich noch keine Urenkelkinder habe.

    Liebe Grüße und weitermachen.
    Arsula

  2. Ich finde es in erster Linie traurig, wenn irgendwelche Eltern ihre Kinder derart indoktrinieren, dass sie öffentlich auf einer Veranstaltung irgendwelche Sachen behaupten sollen, von denen sie doch noch gar nichts verstehen. Aber das gleiche Bild gab es ja auch bei S21, wo man den Kindern einfach mal ein Transparent in die Hand gedrückt hat, weil es eben schöne Bilder ergibt.

    Inhaltlich habe ich schon fast keine Lust auf Ihren Artikel einzugehen.
    Wo sind denn die Quellen für Ihre Behauptungen, dass genetisch veränderte Lebensmittel zu Gesundheitsschäden führen? Verstehen Sie das Prinzip der Genveränderung? Sehen Sie nicht die Vorteile, die es auf der Welt bringen kann ( Stichwort Golden Rice und Vitamin-A-Mangel?

    Kritische Haltungen in aller Ehre, doch sollte die Kritik auch soweit gehen, nicht irgendeiner Internetseite alles abzukaufen.

    Mit freundlichen Grüßen!

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