Integrationslotsin Simran Sodhi darf bleiben

simsodErinnern Sie sich an Simran Sodhi?

Die Integrationslotsin aus dem Berliner Bezirk Treptow-Köpenick sollte ausgewiesen werden. Ihr Gehalt war zu niedrig und auf die Ausnahmeregelung wollte die Berliner Ausländerbehörde sich nicht einlassen. Sie sah das öffentliche Interesse an Simran Sodhis wichtiger Migrationsarbeit als nicht gegeben.

Nun gibt es erfreuliche Neuigkeiten für die 27-Jährige…

Aus Überzeugung hat Simran Sodhi die Stelle als Integrationslotsin im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick angenommen. Sie unterstützt Migranten bei Behördengängen, übersetzt und hilft bei der Arbeitssuche. Weil sie mit dieser Anstellung kein Akademikergehalt verdiente, wollte die Berliner Ausländerbehörde sie ausweisen. In Zeiten, in denen alles nach Integration schreit, sah die Behörde für ihre Anstellung kein ausreichendes öffentliches Interesse.

Wir Netzfrauen veröffentlichten den Offenen Brief des Zentrums für Demokratie und schlossen uns inhaltlich der Aufforderung an, den Plan zur Ausweisung von Simran Sodhi zu überprüfen. Aber nicht nur das Zentrum für Demokratie und wir Netzfrauen unterstützten Simran Sodhi. Viele bekannte Persönlichkeiten schlossen sich dem Brief an und 70 000 Menschen unterzeichneten die Petition auf Change.org.

Wie wir nun über rbb erfuhren, darf Simran Sodhi bleiben. Durch die Anpassung ihres Arbeitsvertrags wurden die gesetzlichen Grundlagen für die Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigung geschaffen.

Wir Netzfrauen freuen uns mit Simran Sodhi und wünschen ihr für ihre Zukunft alles erdenklich Gute.

Die Netzfrauen

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