McDonald’s Pläne: bis zu $ 20 Milliarden für Rückkäufe und Dividenden – McDonald’s Plans Up to $ 20 Billion in Buybacks, Dividends

MCDONALDSIst es die erhöhte Anzahl von Konkurrenten oder der schwindende Hunger der Bevölkerung auf Burger, Pommes und Cola, der McDonald’s zu schaffen macht? Die größte Fast-Food-Kette der Welt verzeichnet weniger Kunden – auch in Deutschland. Die letzten veröffentlichten Zahlen hinken den Erwartungen hinterher.

Trotzdem oder gerade deshalb will McDonald’s seine Aktionäre bei Laune halten – mit der Auszahlung von Dividenden und Aktienrückkäufen.

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McDonalds Corg. (MCD) hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Anlegern bis zum Jahr 2016 20 Milliarden US-$ in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen zurück zu zahlen, um damit den Optimismus zu schüren, das Unternehmen würde noch mehr Geld ausgeben, um ihre stagnierenden Verkäufe zu puschen.

Der Plan macht so viel wie 20% Erhöhung der Bargeldrücklagen von 2011 bis 2013 aus, sagte Oak Brook, ein in Illinois ansässiges Unternehmen, heute in einer Erklärung. McDonald’s sagte ebenfalls, dass sie planen, bis 2016 1500 unternehmenseigene Filialen an Franchisenehmer zu verkaufen, vor allem im Nahen Osten, in Europa, Afrika und in der Asien-Pazifik Region.

Die McDonald’s-Aktie siecht dahin, da das Unternehmen inmitten wackeligem Verbrauchervertrauen und zunehmendem Wettbewerb durch Fast-Food-Konkurrenten mit dem Umsatz kämpft. Chief Financial Officer Pete Bensen sagte im März, dass das Unternehmen „aggressiver“ handeln müsse, wenn es darum gehe, sich Geld zu leihen, um die Rückkäufe und Dividenden zu finanzieren.

„Die Menge ist hier nicht bedeutend genug, um wirklich einen Unterschied zu machen“, sagte Peter Saleh, Analyst bei Telsey Advisory Group in New York, in einem Interview. Während die 18 – 20 Milliarden US-$ der Aktionärsrenditen genau der „Höhe der Erwartungen entspricht“, „wird sich niemand darüber aufregen“.

Die Aktien von McDonald’s fielen zum Börsenschluss in New York um 1 Prozent auf 101,30 US-$. Die Aktie hat in den letzten 12 Monaten 0,1% gewonnen, verglichen mit einem Anstieg von 15% im Standard & Poors 500 Index .

Geld-Anhäufung

Nach Angaben von Bloomberg auf über 2300 nichtfinanziellen Unternehmen des Russel 3000-Aktienindex haben US-Unternehmen begonnen, etwas von ihrem Bargeld und ihren verkäuflichen Wertpapieren in Höhe von 2 Billionen US-$ einzusetzen.

Laut Trim Tabs Investment Research Inc. führten angekündigte Unternehmenskäufe – eine Kombination aus Cash-Übernahmen und neuen Aktienrückkäufen – im April zu einem Fünf-Monats-Hoch. Diese Monats-Zahlen enthalten einen 30 Milliarden US-$ Rückkaufs-Plan von Apple Inc.. Der Rückkauf-Trend verlangsamte sich dann im Mai, sagte Trim Tabs Chief Executive Officer, David Santschi, in einem Interview.

Die von McDonald’s im letzten Monat veröffentlichten Gewinne des ersten Quartals hinkten den Erwartungen der Analysten hinterher – die Verkäufe der etablierten US-Standorte sanken. Das Unternehmen hatte in fünf aufeinanderfolgenden Monaten rückläufige Umsätze in US-Filialen verzeichnet, die vor mehr als 13 Monaten eröffnet wurden, bevor dieser Trend durch einen unveränderten Umsatz im April beendet wurde.

Während CEO Don Thompson versuchte, die Kunden mit kostenlosem Kaffee, neuen Burgern und Hähnchen-Sandwiches anzulocken, führte die Konkurrenz neue Preise ein. Burger King Worldwide Inc. (BKW ) startete vor kurzem den Verkauf der neuen 1-Dollar-Sandwiches, während Taco Bell jetzt bundesweit Frühstücksartikel wie Wurst-Burritos verkauft.

Zusatzinformation:

Beweggründe für Aktienrückkäufe: „Durch einen Aktienrückkauf können Unternehmen Eigenkapital an die Investoren zurückgewähren. Dieses Instrument bietet sich im Einzelfall an, wenn das Unternehmen einen außerordentlichen und ungewöhnlich hohen Gewinn erwirtschaftet hat, z. B. durch den Verkauf von Betriebsgrundstücken. Können diese Mittel nicht rentabel investiert werden, etwa weil sie für ein angemessenes Wachstum des Unternehmens nicht benötigt werden, können sie zur Steigerung des Werts der Investition für den Aktionär verwendet werden: Ein Aktienrückkaufprogramm lässt i. d. R. eine Steigerung des Aktienkurses und damit des Gewinns je Aktie erwarten. Der Aktienkurs ergibt sich aus der Multiplikation des Gewinns je Aktie mit ihrem spezifischen Kurs-Gewinn-Verhältnis. Faktisch kann der Aktienrückkauf aber auch dazu genutzt werden, Übernahmeversuche zu erschweren.“ Quelle

Netzfrau Kerstin Hördemann

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