Razzia wegen Geheimkonto! Hat Alice Schwarzer bei ihrer Steuer-Selbstanzeige geschummelt?

AliceWenn es darum geht, den Fiskus zu schröpfen, ist auch Alice Schwarzer scheinbar jedes Mittel recht.

Die Selbstanzeige von Alice Schwarzer könnte nicht vollständig gewesen sein. Nach FOCUS-Informationen durchsuchten Steuerfahnder am 20. Mai die Wohnung der Frauenrechtlerin wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.

Laut Justizkreisen geht die Kölner Staatsanwaltschaft von einer „unvollständigen Selbstanzeige“ aus. Ein Sprecher der Behörde wollte sich zu dem Vorgang mit Hinweis auf das Steuergeheimnis nicht äußern. Die Pressemitteilung von Alice Schwarzers Anwälten finden Sie am Ende dieses Beitrages.

Die Beamten hätten den Verdacht, dass Schwarzer Steuern aus selbstständiger Arbeit vorenthalten haben könnte – in sechsstelliger Höhe. Ihre Selbstanzeige könnte damit unwirksam sein. Auch dass sie bereits 200 000 Euro Steuern plus Säumniszinsen nachgezahlt hat, würde ihr dann nicht mehr helfen.

Was werden wir noch alles erfahren? Wird Alice Schwarzer das Schicksal von Uli Hoeneß teilen? Am Montag hat der Ex-Präsident des FC Bayern seine dreieinhalb jährige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Landsberg angetreten.

Was Feminismus-Propaganda doch abwirft: Schon früh bunkerte Alice Schwarzer 2,4 Millionen Euro allein in der Schweiz. Ihre Begründung: es handele sich dabei um eine Vorsorge für ein Exil, weil sie sich hier nicht mehr sicher fühle. 

„Ja, ich hatte ein Konto in der Schweiz. Seit Jahrzehnten, genauer: seit den 1980er Jahren. Erst im vergangenen Jahr habe ich es bei meinem Finanzamt angezeigt“, schreibt die „Emma“-Herausgeberin in ihrem Blog und nimmt in „eigener Sache“ Stellung zum „Spiegel“, der am Sonntag über ihre Selbstanzeige berichtet hatte.

Schwarzer weiter in ihrem Blog:

„Das Konto war ein Fehler. Den bedauere ich von ganzem Herzen. (…) Aber ich habe den Fehler wieder gutgemacht. Ich habe für die letzten zehn Jahre gesamt rund 200 000 Euro Steuern nachgezahlt plus Säumniszinsen. Der Fall ist damit auch aus Sicht der Steuerbehörde bereinigt.“

Bereinigt und erledigt?

Steuerhinterziehung ist kein „Fehler“, sondern eine Straftat. Es sei auch in Alice Schwarzers Fall erwähnt, dass sie nur für die letzten zehn Jahre nachzahlen musste. Alles was davor war, ist verjährt. Immerhin seit den 80er Jahren unterhielt sie, wie sie auf ihrem Blog berichtet, ein Konto in der Schweiz. Also ca. 30 Jahre lang. Seien wir ehrlich, hätte Frau kein Geld, was sollte sie mit einem Konto in der Schweiz?

Die Geldanlage in der Schweiz ist heute in aller Munde. Oft aber nur im Sinne einer „Schwarzgeld“-Anlage. Dabei ist sie völlig legal, solange die Zinsen in der Einkommensteuererklärung angegeben und versteuert werden. Für den Kleinanleger kommt eine Geldanlage in der Schweiz eigentlich nicht in Betracht. Sie ist in Deutschland genau so sicher und zinsgünstig möglich wie in der Schweiz. Bei größeren Beträgen kann sie schon in Betracht gezogen werden. Je nach Marktlage kann man günstige Zinsen erhalten, die nicht sofort bei Erhalt, sondern erst mit der Angabe in der Steuererklärung versteuert werden müssen. Die Betonung liegt auf MÜSSEN!

Sollte man dies „absichtlich“ vergessen haben, ist man nicht „Opfer“ sondern Täter. Das gilt auch für Alice Schwarzer. Mehr zum Thema Steuerhinterziehung: Alles, was Banken nie verraten, Berater verschweigen und nur echte Profis wissen.

Betrug ist kein Kavaliersdelikt! Dies gilt besonders, wenn Frau/Mann keinen „Promistatus“ hat.

Nur zur Erinnerung:

2011 bestätigte ein Gericht die fristlose Kündigung einer Verkäuferin, die sich, ohne zu zahlen, selbst bedient hatte. Die Angestellte hatte dem Ergebnis der Beweisaufnahme nach mindestens ein Omelett und ein belegtes Brötchen aus dem Verkaufssortiment gegessen.

„Kämpfende Amazonen“: Friede Springer, Alice Schwarzer, Isa Gräfin von Hardenberg, Angela Merkel, Sabine Christiansen und Miriam Meckel

Tja – auch mit der „Frauenbewegung“ lässt sich anscheinend viel Geld verdienen. Fragt sich nur, was nun die Frauen sagen werden, die all die Jahre für „Nothing“ gekämpft haben. Seit Alice Schwarzer sich an die „BILD“ verkauft hat – Wie glaubwürdig ist sie noch?

Was hat Alice Schwarzer dazu verlockt, für diese Journaille Werbung zu machen? Werbung für eine Zeitung, die – um nur ein Thema zu nennen – mit unsäglichen sexistischen Kampagnen auf sich aufmerksam macht. Die dann laut BILD zum redaktionellen Teil der Zeitung gehören und deshalb nicht einmal abmahnungsfähig durch den deutschen Werberat sind. Und mit denen diejenigen bedient werden, die ein Frauenbild bevorzugen, gegen das Frauen täglich kämpfen? Sie kann doch nicht auf den anmaßenden Titel „Manchmal braucht es Mutige, die Wahrheit zu sagen“ hereingefallen sein. BILD-Zeitung und Wahrheit? BILD-Zeitung und Mut? Grotesk!

Auf Du und Du mit Alice Schwarzer

Damals begann die Rede von den Frauennetzwerken. Von Hardenberg hatte eine führende Rolle dabei gespielt, unter bürgerlichen Frauen, die als einflussreich galten, Unterstützung für die Kandidatin Merkel zu mobilisieren. Man meinte, die entfalte ihre Wirkung vor allem im kleinen Kreis – so ist das bei Frauen – und so wurden in vielen Bundesländern Veranstaltungen für Frauen organisiert, um die Kandidatinnen kennen zu lernen. Gräfin Pilati in Hessen, Ann-Katrin Bauknecht in Baden-Württemberg, Susanne Porsche in München – es schien, als wecke Merkels Kandidatur gerade unter Unternehmerfrauen ein feministisches Bewusstsein. „Was die Kanzlerin mit vielen Unternehmerfrauen verbindet: Viele waren die Erste in einer Männerwelt. Sie sind Pioniere“, sagte Annette Schavan. Auf den Wahlausgang hatte die Mobilisierung am Ende keinen großen Einfluss. Angela Merkel erhielt 2005 bei Frauen weniger Stimmen als Edmund Stoiber drei Jahre zuvor, und Edmund Stoiber ist nun wirklich alles andere als ein Womanizer.

Bei den „Amazonen“ steht Gräfin Hardenberg in der Mitte und legt ihren Arm auf die Schulter von Alice Schwarzer. Zu zeigen, dass man mit Alice auf Du und Du steht, darauf wird im Kreis dieser konservativen Frauen Wert gelegt. Es ist schick, mit der einstigen feministischen Schreckschraube, die nun durch die Freundschaft der Kanzlerin geadelt ist, zu verkehren. Frau Merkel sagt, sie habe versucht, „ein Stück Zusammenhalt und Zusammengehen von Frauen von ,Emma‘ bis zum bürgerlichen Lager zu schaffen“.

Mit den Jahren ist Ihnen sicherlich auch dieser Klüngel der „Kämpfenden Amazonen“ aus dem Blick geraten. Dass auch Alice Schwarzer zu dieser Frauenrunde gehört, überrascht sicher viele. Nun wird auch deutlich, warum sie plötzlich Werbung für die Bild machte, obwohl sie sich jahrelang negativ gegenüber dieser Zeitung äußerte.

Freundschaft Angela Merkel mit Friede Springer – „Kämpfende Amazonen“

Einen interessanten Artikel fand ich bei der FAZ vom 28. 07. 2009

Aus dem Artikel:

26. Mai 2009 Berlin-Charlottenburg. Im kleinen Konferenzzimmer der Event-Agentur Hardenberg Concept in der Fasanenstraße hängt in schwerem Rahmen die Illustration zum „Zeit“-Artikel über Frauennetzwerke „Kämpfende Amazonen“: Friede Springer, Alice Schwarzer, Isa Gräfin von Hardenberg, Angela Merkel, Sabine Christiansen und Miriam Meckel, und in einem Bild im Bild wacht über allen Simone de Beauvoir.

Gräfin von Hardenberg ist gerade aus Cannes zurück, wo sie beim Filmfest eine Veranstaltung ausgerichtet hat. Für heute Abend hat die Bundeskanzlerin sie bei der „CDU-Medianight“ an ihren Tisch gebeten. Bekannt wurde Gräfin von Hardenberg durch das legendäre Foto von der Bundestagstribüne, auf dem sie in Champagnerlaune mit Sabine Christiansen, der „Welt“-Journalistin Inga Griese und Friede Springer die Vereidigung der Kanzlerin feiert.

Bei den „Amazonen“ steht Gräfin Hardenberg in der Mitte und legt ihren Arm auf die Schulter von Alice Schwarzer. Zu zeigen, dass man mit Alice auf Du und Du steht, darauf legt man im Kreis dieser konservativen Frauen Wert. Es ist schick, mit der einstigen feministischen Schreckschraube, die nun durch die Freundschaft der Kanzlerin geadelt ist, zu verkehren. Frau Merkel sagt, sie habe versucht, „ein Stück Zusammenhalt und Zusammengehen von Frauen von ,Emma’ bis zum bürgerlichen Lager zu schaffen“.

Während wir diesen Beitrag schreiben, kommt prompt die Pressemitteilung von den Anwälten von Alice Schwarzer:

Aus Anlass der aktuellen Berichterstattung auf Spiegel Online und Focus Online weisen wir als Anwälte von Frau Schwarzer auf Folgendes hin:

Ich habe gestern im Namen von Frau Schwarzer Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Kölner Staatsanwaltschaft gestellt, da erneut offenbar Informationen in kürzester Zeit aus den Behörden direkt an die Medien durchgestochen worden sind. Dieser wiederum nicht akzeptable Zustand ändert nichts daran, dass wir Frau Schwarzer empfohlen haben, sich zur Sache nicht zu äußern. Allein auf Folgendes sei hingewiesen:

Im Zusammenhang mit der eingereichten Nacherklärung wurde – wie gesetzlich vorgesehen – ein steuerliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, was derzeit entgegen der ersten Annahme noch andauert. Die Durchsuchungsmaßnahmen vom 20. Mai 2014 stehen in diesem Zusammenhang.

Die heute in den Medien angestellten Mutmaßungen über die Höhe einer möglichen zusätzlichen Steuerschuld sind falsch. Unsere Mandantin wird weiterhin mit ihren Steuerrechtlern kooperativ mit den Behörden zusammenarbeiten, um die verbleibenden Restfragen aufzuklären.

Prof. Dr. Christian Schertz Rechtsanwalt 

Zu Alice Schwarzers Steuerhinterziehung: Es ist immer noch ein Betrug - und bei „Normalbürgern" kommt das Finanzamt, schätzt einfach die 
Steuern und schließt das Konto!

Es war ein Fehler, räumt Alice ein. Nein es war nicht nur ein Fehler! Es ist viel mehr als das.

Netzfrau Doro Schreier

Die neue Armut in Griechenland hat ein weibliches Gesicht

Jeden Monat ca. zehntausend Familien zwangsgeräumt! Übernachten auf den Straßen Madrids mit 750 € Strafe belegt.

Video: Godfrey Bloom in Straßburg: “Sie werden Euch aufhängen.Und sie haben Recht“!

Irmgard und die Armut

Geld regiert die Welt: Die Macht der Finanzkonzerne und Draghis Freunde

 

an Altersarmut wird sie eh nicht leiden- und da sie ja die Freundin von Merkel und Friedel Spinger (2009 als „Kämpfende Amazonen“: Friede Springer, Alice Schwarzer, Isa Gräfin von Hardenberg, Angela Merkel, Sabine Christiansen und Miriam Meckel…bekannt gewiórden) ist, war BILD wieder mit dabei.
Tja- auch mit der „Frauenbewegung“ lässt sich viel Geld verdienen…fragt sich nur, was nun die Frauen sagen werden, die all die Jahre gekämpft haben- für „Nothing“ . Seit Alice Schwarzer sind an die „BILD“ verkáuft hat- ist sie fürmich nicht mehr glaubwürdig!
Und für mich ist die Steuerhinterziehung immer noch ein Betrug- und bei „Normalbürgern“ kommt das Finanzamt und schätzt einfach die Steuern und schließt das Konto!
Es war ein Fehler, räumt Alice ein- nein es war nicht nur ein Fehler, es ist viel mehr als das.

Für BrügerInnen gilt seit 2007

Wer die EU verlässt oder in die EU einreist, muss mitgeführtes Bargeld (auch Reiseschecks) ab sofort von sich aus melden, wenn der Gesamtwert über 10.000 € liegt. Der Reisende darf also nicht mehr abwarten, ob ihn die Grenzbeamten nach Bargeld fragen. Wer sich nicht an die Offenbarungspflicht hält, riskiert ein Bußgeld bis zu einer Million Euro. Und die Beschlagnahme des Geldes.

Es gibt aber nicht nur eine Anzeigepflicht. Nein, der Reisende muss auch darlegen, was er mit dem Geld machen möchte.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wären die Re-Gier-ungen mafiöse Strukturen…?!
    Dann würde dem Wort „Steuern“,- wahrscheinlich das Wort „Schutzgeld“ am nächsten kommen…
    Welch Glück wir haben, daß unsere Re-Gier-ungen keine mafiöse Strukturen sind…

    Satiremodus OFF

  2. Klar, und wenn mein Steuergeld (erstmal habe ich es verdient, kein Pfennig davon gehört dem Staat) von anderen grob fahrlässig oder aus schierer Blödheit und völliger Immunität gegen Rechtsverfolgung wegen Veruntreuung Milliarden in den Sand setzen (Politiker) oder sich auf meine Kosten durchschmarotzen (Langzeit-Hartz IVler), dann ist das was? Ein „Fehler“?

    Oder sind es nicht ebenfalls – viel üblere, da sie ja noch nicht einmal ihr eigenes Geld verführstücken – Täter? Die sich noch nicht einmal irgendeiner Schuld bewusst sind?

    Lächerlich. Das einzig Positive an diesen sog. „Steueraffären“ ist dass die Vorzeigelinken gründlich entzaubert sind, diese arroganten, selbstgefälligen, selbsternannten Moralapostel. Widerliches, heuchlerisches, verlogenes Pack, die mit den Begriffen „Solidarität“ und „Gerechtigkeit“ Schindluder treiben.

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