Ex-Goldman Sachs-Vorstand Gupta geht für 2 Jahre ins Gefängnis – $13 900 000 Geldstrafe

Goldman SachsEx-Goldman-Vorstand Gupa wurde wegen Insider-Handels verurteilt. Jetzt hat ein US-Gericht seinen Antrag auf Berufung abgelehnt.

Ein ehemaliges Vorstandsmitglied von Goldman Sachs, Rajat Gupta, wurde in den USA zu einer Strafe von 13,9 Millionen Dollar verurteilt. Er hatte Insider-Informationen an seinen Freund, den Investment-Manager Rajaratnam weitergegeben. Dieser war bereits 2011 zu elf Jahren Gefängnis und hohen Geldstrafen verurteilt worden.

Gupta wurde darüber hinaus die Ausübung einer Führungsposition in einem öffentlichen Unternehmen und die Zusammenarbeit mit Investmentbankern verboten.

Die SEC wirft Gupta vor, Insider-Wissen über Goldman Sachs an den Hedgefond-Manager Raj Rajaratnam weitergegeben zu haben. In den Gesprächen der beiden soll es um ein Investitions-Geschäft von Goldman Sachs in Höhe von fünf Milliarden Dollar gegangen sein. Außerdem soll Gupta nicht öffentliche Details des Geschäftsberichtes aus dem Jahr 2008 weitergegeben haben.

So soll Gupta Geheimnisse aus geschlossenen Sitzungen der Firmengremien teils schon Minuten später an den Hedgefondmanager Rajaratnam weiter gegeben haben. Dieser hatte dann einen Wissensvorsprung und konnte so ein beachtliches Vermögen mit Wetten verdienen. So etwas wird „Insiderwissen“ genannt, und lässt man sich dabei erwischen, ist es strafbar.

Gupta wurde bereits im Oktober 2012 zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe in Höhe von fünf Millionen Dollar verurteilt. Auch damals wurde ihm die Weitergabe von geheimen Interna an Rajaratnam nachgewiesen.

Seine guten Kontakte brachten ihm neben seinem Vorstandsposten bei Goldman Sachs auch 10 Jahre lang die Führungsposition bei der Unternehmensberatung McKinsey ein. Außerdem war er Vorstandsmitglied bei Procter & Gamble und American Airlines.

Wegen eines Insiderhandel-Skandals wurde Rajaratnam, der Freund von Gupta, am 16. Oktober 2009 vom FBI zusammen mit fünf weiteren Managern festgenommen. Er soll durch Insiderhandel einen Gewinn von 63,8 Millionen Dollar erwirtschaftet haben. Im Mai 2011 wurde Rajaratnam von einer Jury beim US-Distriktgericht in Manhattan, New York, in vierzehn Punkten des Wertpapierbetrugs und der Verschwörung für schuldig befunden. Bis Mai 2011 standen 46 Personen unter Verdacht, Komplizen gewesen zu sein, davon wurden mittlerweile 34 verurteilt. Am 13. Oktober 2011 wurde Rajaratnam zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt, die längste jemals wegen Insiderhandels verhängte Strafe in den Vereinigten Staaten. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen Dollar zahlen sowie 53,8 Millionen Dollar unrechtmässigen Gewinn abgeben.

Quelle: Ex-Goldman director goes to prison, still owes $13.9 million fine

Mehr zu Goldman Sachs finden Sie hier: Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt, macht Fehler und verzockt eine Milliarde im Zockerparadies

Hedgefonds

Der Unterschied zwischen Hedgefonds und Banken besteht darin, dass Banken mit eigenem Kapital arbeiten, die Fonds sich das Geld aber borgen / leihen. Hedgefonds arbeiten ausschließlich mit Fremdkapital. Wobei ich mir bei den Banken auch nicht mehr sicher bin; denn schließlich haben die Spekulationen der Banken die Finanzkrise 2008 ausgelöst, die wir immer noch zu tragen haben.

Die klassische Variante der Hedgefonds ist die, sich in fremde Unternehmen einzukaufen, um dann vom Wertzuwachs zu profitieren. Nun sieht das in erster Linie wie ein klassisches Investment aus. Allerdings, bei einem Investment gibt es ein Input an Know-How, Kapital oder sonstiger Zugaben. Hedgefonds haben aber die Absicht, bei einem günstigen Wertzuwachs die Anteile wieder zu verkaufen. Die Beteiligungen von Hedgefonds sind kurzfristig angelegt.

Weitere Spekulationsobjekte sind die Derivate oder Leerverkäufe [Geld regiert die Welt: Die Macht der Finanzkonzerne und Draghis Freunde]

Und was u. a. Hedgefondmanager mit dem vielen Geld machen, können Sie dem Beitrag: Wall Street Mega-Banken und Milliardäre kaufen das globale Wasser auf!! Wall Street Mega-Banks Are Buying Up The World’s Water entnehmen.

Netzfrau Doro Schreier

Jeden Monat ca. zehntausend Familien zwangsgeräumt! Übernachten auf den Straßen Madrids mit 750 € Strafe belegt.

Zockerparadies Griechenland – und die Zeche bezahlen…

USA ist pleite, betrifft es auch unser Gold? Oder ist alles schon weg und eingeschmolzen?

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Na, geht doch! Alles kommt ans Licht, alles entschlüsselt sich. Da kommt bestimmt noch mehr, wird spannend!
    In Liebe
    Arsula

  2. Nicht-Zionisten werden geopfert, die anderen erscheinen dadurch noch glaubwürdiger.
    Glaube niemand, dass sich durch dieses Bauernopfer etwas ändert.
    Womöglich noch bei GS! Never ever!!!
    Es wird nur alles noch immer schlimmer werden.
    Wer immer noch nichts über das Geldsystem, die Geldentstehung weiß, der sollte sich schnellstens einlesen.

  3. Es gibt sicher noch viel mehr davon, jeden Betrüger , ab hinter Gitter, dann hat er Zeit zum nachdenken über seine Sünden.
    Langsam wandeln wir uns vom blauen Planeten zum krimminellen Planeten, wo ein Kriminaltango nach dem anderen gespielt wird.s

  4. Euere Berichte und Recherchen sind wirklich sehr informativ und aufschlussreich . Danke für Euere Super-Arbeit !

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