Die Giftdusche auf unseren Backwaren?!

GEDSC DIGITAL CAMERADas Müsli zum Frühstück, das Brötchen als Snack zwischendurch – Getreideprodukte gehören zu unseren Grundnahrungsmitteln. Aber gesund sind sie nicht wirklich. Eine nicht sichtbare Gefahr lauert auf unseren Tellern. Pestizide, wohin man auch schaut.

Gift ins Brot oder Unkraut auf dem Feld?

Auf den Äckern werden regelmäßig Unkrautvernichtungsmittel gespritzt. Als das gefährlichste gilt Glyphosat. Ein Totalherbizid, das schnell und wirksam Unkraut vernichtet. Das Problem: Um das unliebsame Grün abzutöten, wird das Gift direkt auf das Getreide gespritzt – und das sogar bis zu einer Woche vor der Ernte. Was dann noch an Spritzmittel auf dem Korn ist, bleibt dort und wird zu Nahrungsmitteln weiterverarbeitet. Studien haben längst ergeben, dass schon kleine Mengen ausreichen, um die menschliche Zellkultur zu schädigen.

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Kurz vor der Ernte?

Hunderte Tonnen des Pestizids landen kurz vor der Ernte als Gewinnoptimierer auf den Feldern. Und dies, obwohl bekannt ist, dass es Schädigungen verursacht.

Ca. 600 Tonnen werden bei uns kurz vor der Ernte gespritzt – um Unkraut zu vernichten und einzelne Getreide-Nachzügler, Getreidehalme, die noch verspätet neue Triebe gebildet haben, pünktlich erntereif zu bekommen und dem Landwirt so die Kosten für eine Nachtrocknung zu ersparen. Die Hersteller von Roundup werben ganz offen in der entsprechenden Fachpresse damit, dass dieses Produkt ein Erntehelfer sei und als fester Bestandteil des Erntemanagements gesehen werden solle – „Durch Roundup ist eine gezielte Erntesteuerung möglich.“ Lesen Sie dazu: Glyphosat als gewinnoptimierender Erntehelfer

Es müsste doch dann allen klar sein, dass, wenn kurz vor der Ernte mit Pestiziden gespritzt wird, dieses durch das Mehl in unsere Backwaren kommt.

Ökotest hatte 2012 20 Getreideprodukte, darunter Brötchen, Mehle und Haferflocken, aus Supermärkten und Backshops auf Pestizide getestet. In fast drei Viertel der Produkte war Glyphosat nachweisbar, wenn auch nur in geringen Mengen. In 14 von 20 Proben entdeckten die Tester bei der Laboranalyse Rückstände von Glyphosat. Betroffen waren nicht nur Mehl und Haferflocken, sondern auch Brötchen! Das Pflanzengift blieb also auch bei hohen Backtemperaturen stabil

So nehmen wir das Herbizid täglich unbewusst auf und keinen scheint das zu interessieren. Die Medien hüllen sich in Schweigen. Und die Politik? Ich fragte beim Umweltministerium in Schleswig-Holstein nach. Man teilte mir mit, dass die Agrarlobby zu mächtig sei. Noch immer gibt es keine Gesetze zur Verwendung von Pestiziden, zum Beispiel in Trinkwasserschutzgebieten, geschweige denn zum Einsatz auf dem Acker. Es ist unverantwortlich, dass sogar noch bis zu einer Woche vor der Ernte Pestizide gespritzt werden.

Giftdusche auf Äckern – notwendig, weil…?

Schier unglaublich ist der Grund für die Giftdusche auf unseren Äckern. Das Getreide sterbe so ab und trockne gleichmäßig. Auch Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Ölsaaten dürfen so behandelt werden. Wer diese Pestizidbelastung vermeiden möchte, solle pflanzliche Öko-Lebensmittel kaufen, rät ÖKO-TEST. Im Bio-Anbau seien Glyphosat und andere chemisch-synthetischen Spritzmittel nicht erlaubt.

Doch wer garantiert uns, dass der Wind das Gift nicht auf die Biofelder treibt, und wer garantiert uns, dass das Mehl aus der Biobäckerei nicht schon längst mit Rückständen von Pestiziden verunreinigt ist? Fragen Sie bei Ihrem Bäcker des Vertrauens nach. Er wird Ihnen sicherlich nicht garantieren können, dass das Mehl nicht verunreinigt ist.

Frühstück-Verzicht als Alternative???

Das Müsli zum Frühstück, das Brötchen als Snack zwischendurch – Getreideprodukte gehören zu unseren Grundnahrungsmitteln. Aber gesund ist es nicht wirklich. Eine nicht sichtbare Gefahr lauert auf unseren Tellern. Pestizide, wohin man auch schaut. Forscher finden Pflanzengift in Mensch und Tier – Glyphosat

Wer nähere Informationen zu Glyphosat möchte, hier sind Siebzehn Gründe Glyphosat zu verbieten – Seventeen reasons to ban glyphosate!

Wir fordern ein Verbot des Einsatzes von Pestiziden!

Netzfrau Doro Schreier

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Hört auf unsere Kinder krank zu machen!

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wer jetzt noch nicht aufwacht und die nicht Schnauze voll hat- dem ist nicht mehr zu helfen. Sie vergiften unsere Kinder und schädigen damit ihr Erbgut. Einfach nicht mehr kaufen diesen Dreck und mal 10 cent mehr für die Schrippe ausgeben kann helfen das Zeug / diese Füllstoffe vom Markt verschwinden zu lassen. Unsere Kaufentscheidung kann es richten.

    • Was soll man machen, die Menschen sind zu bequem solange das die einfach in das Regal langen können und nichts tun müssen, vor allem kein Hirn brauchen um selber mal weiter zu denken, nutzt alles nichts! Zuerst müssen viele schwer krank werden bevor die erwachen oder umfallen wie Fliegen… vorher geschiet nichts! Traurig aber eben wahr…

  2. Glyphosat soll das gefährlichste Pestizid sein? Made my Day – Liebe Doro, bitte nochmal ein paar Semester Toxikologie reinziehen…

  3. Getreide ist doch eh nicht für den Menschen gedacht, siehe Gluten und in Verbindung mit Milchprodukten ( Kasein) auch noch schädlich für den Gehirnstoffwechsel

  4. Ich finde es sehr gut, dass über den für viele noch selbstverständliche Wahnsinn täglichen Giftes aufgeklärt wird. Gut wäre es doch auch, diejenigen in den Blick zu rücken, die seit Jahrzehnten genau das zu vermeiden suchen: Bio-Anbau und -konsum ist kein Luxus, sondern – auch politische – Notwendigkeit! Das sollte viel stärker eingefordert werden.

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