Spanischer Gazpacho für heiße Tage, gesund und erfrischend

Jetzt, da wir wieder in die etwas wärmere Jahreszeit kommen und hoffentlich auch mal ein paar richtig heiße Tage erleben, könnte dem Einen oder Anderen so eine spanische, erfrischende Vitaminbombe aus Tomaten gut schmecken. In Spanien wird diese kalte, ungekochte Tomatensuppe schon seit ewigen Zeiten für den Sommer zubereitet und entweder zum Essen aus Gläsern getrunken, oder aber auch als exquisite Vorspeise mit kleinen Schälchen von geschnipseltem Gemüse und Brotbocken gereicht.

Von den Ärzten wird der „Gazpacho“ besonders empfohlen. Vitamine und Elektrolyten heißt der Körper im Sommer willkommen und es schmeckt wunderbar gut und erfrischend. Früher wurde diese kalte Suppe mit einem Stößel in einem Spezialtopf klein gestoßen und dafür mit Wasser verdünnt, aber nun gibt es Mixer und Pürierstäbe und die Suppe ist im Laufe der Jahre immer feiner geworden. In unserer Familie wurde sie längst zum Milchersatz. Wer Tomaten aus Rota oder Chipiona in Spanien bekommen kann, ist natürlich ein Glückskind, denn mit den deutschen Tomaten aus dem Supermarkt ist das so eine Sache. Aber keine Angst, schlecht wird die Suppe sicher nicht! Vielleicht ist der Gazpacho für das erste Mal etwas ungewohnt, aber beim zweiten Mal schafft er die Eroberung bestimmt.

Gazpacho

Tomate, Paprika Tomaten
Zutaten
  • 2 kg rote, saftige Tomaten
  • ¾ Wasserglas reines Olivenöl
  • ¼ Wasserglas guten Weinessig
  • 1 – 2 grüne Paprika (siehe Foto)
  • 1 kleines Stück (ein Achtel) von der roten Paprika für eine schöne rote Farbe (siehe Foto). Man kann auch andere Paprika nehmen, es muss nur ungefähr diese Mengenrelation haben
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • ¼ Salatgurke (wer will)
  • Eine Prise Salz, je nach Geschmack
  • Eis
Verarbeitung

Diese frischen und rohen Zutaten werden langsam in einem Mixglas oder mit dem Mixstab zur Suppe verarbeitet, wobei die Reihenfolge keine Relevanz spielt. Wenn es am Anfang nicht flüssig genug ist, gibt man einfach das Olivenöl hinzu.

Wenn alles verarbeitet ist, brauchen wir noch ein Passiergerät, denn wenn wir die Suppe noch durch die „Flotte Lotte“ drehen, wird das Ganze viel feiner und somit besonders exquisit.

Beilagen

Für die Beilagen kann man die Phantasie walten lassen. Kleine Brotstückchen oder spanische Picos werden dazu gegessen.

Picos

Außerdem wird oft möglichst klein geschnipseltes Gemüse dazu gereicht. Hierzu eigenen sich z.B. sehr gut:

  • Zwiebeln
  • Tomaten
  • Paprika
  • Salatgurke
  • Eier
  • Basilikum oder Minze
Tipp

In Spanien ist der „Gazpacho“ ein überall diskutiertes Thema, so wie vielleicht in England das Wetter. Jeder macht die Suppe auf seine Art und erzählt dann, wie genau sein Gazpacho ist. Früher gehörte unbedingt ein Stück Brot hinein, heute lassen viele Köche es weg, damit man die Suppe länger aufheben kann, oder weil mal wieder jemand Diät macht. Es gibt Leute, die ein gekochtes Ei oder gar ein Spiegelei hinzugeben. Andere wiederum machen eine meist gekochte Mohrrübe hinein. Wieder Andere bestehen darauf, die Salatgurke, den Knoblauch oder die Zwiebel wegzulassen. Auf keinen Fall kann man aber auf das Olivenöl verzichten!

Ihr solltet also einfach ausprobieren, wie es euch am besten schmeckt! Dabei darf die Farbe auch etwas variieren.

Zum Schluss

Noch einen Schuss Olivenöl über die Suppe und etwas Dekoration mit Minzblättern und schon sieht unser „Gazpacho“ sehr appetitlich aus. Auf keinen Fall das Eis vergessen, denn je kühler die Supper, desto besser ist sie. Lasst es euch schmecken!

Netzfrau Ruth Freckmann

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Beim Passieren der genannten vorher pürierten Masse, welche Lochgröße bietet sich dann an?
    Vielen Dank für die Ideen, der Sommer kommt ja wieder :)

    PS. Im übrigen wird Gazpacho nicht nur in Spanien gereicht sondern auch z.B. in Portugal

    Mein Projekt:
    http://www.passiergeraet-kaufen.de

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