Ist BIO drin, wo BIO draufsteht?

Netzfrauen Ist BIO drin, wo BIO draufsteht?Heißt Bio auch automatisch kein Genfood?

Welche Bioprodukte darf man noch mit gutem Gewissen genießen und welche Produkte sollte man besser nicht kaufen?

Wir liefern Ihnen die Antworten in unserem Bericht.

Was heißt Bio eigentlich genau?

  • Biolandbau bedeutet Wirtschaften in Einklang mit der Natur.
  • Biolandbau bedeutet Nachhaltigkeit.
  • Unkräuter gehören beim Biolandbau dazu. Sie bieten Nützlingen Platz und dienen als Bodenbedeckung zum Schutz vor Bodenerosionen.
  • Anstatt Chemie werden natürliche Mittel eingesetzt oder auch sogenannte Nützlinge, wie zum Beispiel Marienkäfer oder Raubmilben gegen Schädlinge.
  • Biologische Ausgleichsflächen werden geschaffen für Wildpflanzen und Tiere aller Art.
  • Das Biotier wird artgerecht gehalten und verbringt viel Zeit in der Natur.
  • Sie fressen zum großen Teil Biofutter aus der eigenen Produktion.
  • Bei Krankheiten profitieren Sie von schonenden Methoden der Komplementärmedizin.
Ganz wichtig:
  • Die Arteigenheit, Gesundheit, Vitalität und Gesundheit der Tiere werden höher gewichtet als zum Beispiel Höchstleistungen.
  • Bioprodukte sollten ohne Aroma und Farbstoffe hergestellt werden, auch ohne Glutamat oder andere Geschmacksverstärker.
  • Stabilisatoren, künstliche Vitamine und Mineralstoffe sowie synthetische Süßstoffe sollten bei Bioprodukten nicht eingesetzt werden.
  • GenTECHNIK jeglicher Art soll in Bezug auf die BioDIVERSITÄT nicht verwendet werden. Da Koexistenz von natürlichen und genetisch veränderten Pflanzen leider oft nicht möglich ist, sollen bestehende, konventionelle Sorten geschützt und die anderen VERBOTEN werden.Quelle

Gentechnik in Lebensmitteln muss angegeben werden. Wenn der Wert 0.9 % des Gesamtproduktes übersteigt, gelten dann also als gentechnikfrei, auch wenn sie es nicht sind. Voraussetzung hierfür sind jedoch NUR zufällige und unvermeidbare Verunreinigungen.

Die ehemalige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou dachte im Sommer 2008 über einen möglichen Grenzwert von 0.1% bei nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Pflanzen als Verunreinigungen nach. Wenn Europa bei der Nulltoleranz bleibe, führte dies zu Futtermittelengpässen. Zwar kam dies NIE durch, jedoch sollten die Gesetze und Vorschriften endlich verbessert werden. Die Konsumenten Europas lehnen GenTECHNIK zu großen Teilen ab, so wäre es nur demokratisch, dem Volkswillen zu entsprechen. Quelle

Genraps in Lebensmitteln

Dieser ist seit geraumer Zeit als Futtermittel und Öl zugelassen. Nun dürfen bereits 3 genetisch veränderte Rapssorten auch als Lebensmittel verwendet werden.
MS8 und RF3 und deren Kreuzung sind nun in Lebensmitteln zugelassen. Anscheinend sind nach dem Expertengremium der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit diese genauso sicher wie konventionelle Sorten, was wir jedoch stark bezweifeln. Quelle 

Was hat EuropaBio mit biologischer Landwirtschaft zu tun?

Hat leider gar nichts damit zutun!

Netzfrauen Bio EuropaBio heißt „The European Association for Bioindustries“ oder auf deutsch „Verband der europäischen Bioindustrie“. Diese ist Europas größte und einflussreichste Biotechindustriegruppe, bei welcher auch Monsanto, Bayer und andere Biotechfirmen sind.
Die Organisation besteht nun seit 1996 und repräsentiert die Biotechindustrieinteressen auf europäischem Level. Jene möchten gerne die Gesetzgebungen und Meinungen der Europäer gegenüber Gentechnik und grüner Gentechnik verändern.

Für uns Netzfrauen hat EuropaBio absolut nichts, aber auch gar nichts mit biologisch zu tun. Für uns betreibt diese Organisation reine Lobbyarbeit bei Politikern.

Biotechnology Industry 2014-2019 for the new European Parliament and new Commissioners > HIER 

So, nun wissen wir, was Bio eigentlich bedeutet oder eben nicht. Nun fragen wir uns natürlich berechtigt, wird dann das auch alles korrekt umgesetzt?

Die Antwort lautet leider NEIN.

Die Zeitschrift ÖkoTest behandelte hierzu in den letzten 2 Ausgaben folgende Themen:

Wie empfehlenswert sind vegane und vegetarische Lebensmittel?

Die Testergebnisse sind teilweise fatal. Um Ihnen eine Kurzübersicht zu gewähren, hier zu den einzelnen Produkten, die nicht gut abgeschnitten haben (MOSH und MOAH bezeichnen Mineralölrückstände):

  • Holo Tomato Pronto-Vegetarische Bolognese: befriedigend, da Ergosterol erhöht
  • Rapunzel Risotto mit-Steinpilzen: befriedigend, da Arsen leicht erhöht
  • Taifun Seidentofu-Demeter: befriedigend, da gentechnisch veränderte Bestandteile nachgewiesen
  • Lebepur Gerstengras,-Trockenprodukt: mangelhaft, da MOSH sehr stark erhöht, zudem MOAH, 1 Pestizid in Spuren
  • Natura Schokoladen-Pudding, glutenfrei: ungenügend, da Keimgehalt erhöht, MOSH stark erhöht, zudem MOAH
  • Vitam Kartoffel-Püree mit Rosmarin, Becherportion, Glutenfrei: Hefeextrakt, natürliches Aroma, MOSH stark erhöht, zudem MOAH
  • Dr. H. Metz Süßlupinen-Dinkel-Bratlinge, Trockenmischung: mangelhaft, da MOSH stark erhöht, zudem MOAH
Fast jeder vierte Senf enthält Spuren von Gentechnik

Wussten Sie, dass, wenn Sie grillen, Sie bereits unfreiwillig mit gentechnisch veränderten Pflanzen in Berührung kommen, respektive diese essen? Wenn nicht, dann bitte folgen Sie unserem Bericht.

Der bevorzugte Rohstoff für den „scharfen“ Senf ist das schwarze Senfkorn. Bei allen übrigen steckt meist das gelbe Senfkorn drin. Gemäß Herstelleraussagen wächst der beste Senf in Kanada.
Senf und Raps sind botanisch eng verwandt, deshalb lassen sich Vermischungen kaum vermeiden.
Da in Kanada rund 90% des angebauten Rapses genetisch veränderte Pflanzen sind, kontaminieren diese die konventionell gewachsenen Senfpflanzen. Wird nicht zugelassener Genraps im Senf festgestellt, dann droht dem Produkt die Rücknahme aus dem Handel.
Da dies in der Vergangenheit bereits passierte, sind die Hersteller sehr vorsichtig geworden und probieren, Ihre Felder besser zu schützen.

Nun wurden 30 Senfe vom Ökotest getestet, hier zum Resultat in Kürze:
  • Sicherungsmaßnahmen betreffend Verunreinigungen durch Gen-Raps nicht erfolgreich.
  • 6 von 7 Senfen enthalten den nicht zugelassenen Gen-Raps GT73, jedoch jeweils „geringe“ Spuren.
  • Biosenf teilweise verunreinigt
  • Überflüssige Aromen im Senf wie im Raps
  • Zusatzstoff zum Aufhellen

Ganz wichtig: 100%ige Garantie bei Senf ohne Gentechnik gibt es keine, kein Hersteller kann Ihnen dies garantieren! Jedoch wird empfohlen, trotzdem Bio zu kaufen, da diese Anbaumethode so unterstützt wird.

Hier nun die Kurzübersicht der Produkte, die nicht gut abgeschnitten haben:

  • Bio Zentrale Dijon Senf, Colman‘s Mustard Englischer Senf Scharf, Echt Düsseldorfer Senf Scharf, Löwensenf Extra Scharf: befriedigend, da ein für Lebensmittel nicht zugelassener Genraps (Roundup Ready GT73) enthalten ist.
  • Genuss Krone Mittelscharfer Tafel-Senf: befriedigend, da ein für Lebensmittel zugelassener Genraps (MS8) enthalten ist.
  • Amora Dijon-Senf Extra Scharf, Reine de Dijon Original Dijon-Senf: ausreichend, da ein für Lebensmittel nicht zugelassener Genraps (Roundup Ready GT73) enthalten ist.

Aldi Süd hatte ein verunreinigtes Produkt im Angebot, dieses nahmen sie jedoch nach diesem Test aus dem Sortiment. Ganz anders bei der Migros Schweiz, dort wartet man mal ab, gemäß Mediensprecherin Monika Weibel. Man werde sich des Themas annehmen, dieses Produkt jedoch vorläufig nicht aus den Regalen nehmen – was wir als Netzfrauen natürlich nicht nachvollziehen können! Quelle

Fazit:

Gentechplanzen einmal in der Umwelt freigesetzt, lassen sich dort nicht mehr entfernen und breiten sich unkontrolliert aus.

Studien haben bereits zweifelsfrei bestätigt, dass Pollenabdrift die Genetik von konventionellen und wilden Rapssorten verändert.

Eine Studie des Instituts TestBiotech belegte, dass die weiteste bisher gemessene Auskreuzungsdistanz von Rapspollen bei rund 26 Kilometern liegt.

GVOs wurden entlang von Straßen und Feldrändern gefunden.

Weitere Probleme stellen die lange Lebensfähigkeit von Rapssamen dar. Christoph Then, der Geschäftsführer meint, diese läge bei ca. 12 Jahren. Deshalb wurde in Schweden auch nach 10 Jahren nach Freifeldversuchen noch Gen-Raps entdeckt.

Qualität von Bioprodukten in Biosupermärkten:

Wer gerne nur Bioprodukte kauft, findet diese zum Beispiel bei Alnatura und Denn’s Biomarkt. Bei diesen Beiden gilt der gleiche Grundsatz: Die Produkte sind nicht ohne Mängel, außer bei der Biomilch.

Jedoch wurden auch Produkte von Rewe, Edeka, Real oder Kaufland getestet, wobei jeweils keine großen Unterschiede betreffend Qualität und Preis festgestellt wurde.

Ganz schlecht steht es jedoch um die Qualität des Kaffees.

Obwohl für Fairtradeprodukte geworben wird, empfehlen Ihnen die Netzfrauen folgende Informationen:

WIE FAIR IST FAIRTRADE? Fairer Handel für einen verantwortlichen Konsum. Das Prinzip ist schön und hat tatsächlich Erfolg erlangt. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist der Umsatz mit Fairtrade-Produkten extrem angestiegen. Es gibt immer mehr verschiedene Labels. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Positiv: Was hat Fairtrade denn erreicht?

Die Fairtrade-Bewegung hat große Prozesse in Bewegung gesetzt. Die Idee, kleine Produzenten zu unterstützen, war ja ganz neu. Zum Beispiel können kleine Produzenten, die für Fairtrade-Kooperativen arbeiten, ihre Lebensbedingungen merklich verbessern..Allerdings vollzieht sich dieser positive Prozess sehr langsam. Was ist Ihr größter Vorwurf? Mit dem Label Fairtrade kauft man zwar die fairen Arbeitsbedingungen, weiß aber nicht, dass die zuweilen nur für die Kleinproduzenten selbst gelten, nicht für deren Arbeiter. Hinzu kommt, dass Fairtrade International mit Sitz in Bonn zunehmend Partnerschaften mit multinationalen Konzernen schließt. Als die Gründer (der Missionar Frans van der Hoff und der Ökonom Nico Roozen) das Label schufen, ging es ja genau darum, die Praktiken der internationalen Kaffee-Konzerne anzuprangern, die durch Kursspekulationen die kleinen Produzenten aushungerten. Mehr dazu hier: DER FAIRE HANDEL AUF DEM PRÜFSTAND

Die Testergebnisse vom Ökotest kommen zu folgenden Mängeln in der Kurzübersicht:

  • Rundum überzeugen konnte kein Supermarkt.
  • Kaffee enthält zu viel Acrylamid.
  • Kaffeeproduktion meistens unfair.
  • Arsen im Reis
  • Konventionelle Milch mit Genfutter erzeugt
  • Mineralöl in der Edeka-Pizza (Edeka teilte danach mit, dass dieses Produkt nochmals gesondert auf Mineralöl untersucht werde)
  • Vegetarisch bedeutet nicht gleichzeitig gesund.
Ganz wichtig: Gentechnik auf dem Vormarsch – auch in Biotofu!

Die Roundup Ready Sojabohnensorte wurde 3 mal gefunden in den Produkten.
Die Einzige nicht verunreinigte Sorte ist EDEKA Bio TOFU NATUR.

Die Anbieter geben an, das Soja stamme aus Österreich, dort ist jedoch der Anbau von genetisch veränderten Pflanzen verboten.

Die Aussagen der Hersteller sind eher ungenügend. So argumentiert Alnatura mit einem „schwach positiven Befund“ und Rewe meint, es seien „unvermeidbare Verunreinigungen, die zufällig durch allgemeine Umwelteinflüsse“ entstanden sind

Nun zu den Testresultaten in Kürze, die nicht sehr gut, gut oder ausreichend abgeschnitten haben:

Tofu:
  • Alnatura Tofu Natur: befriedigend, da gentechnisch veränderte Soja nachgewiesen befriedigend (Herkunft Sojabohnen: Österreich)
  • Dennree Tofu Natur: befriedigend, da gentechnisch veränderte Soja nachgewiesen befriedigend (Herkunft Sojabohnen: Österreich)
  • Rewe Bio Tofu Natur: befriedigend, da gentechnisch veränderte Soja nachgewiesen befriedigend (Herkunft Sojabohnen: Österreich)

Dieses Ergebnis bei einer Biosojabohne, die aus dem gentechfreien Österreich stammt, das ist uns Netzfrauen sehr schleierhaft!!!

Kaffee:
  •  Dennree Kräftig-Aromatischer Kaffee: ungenügend, da Acrylamid stark erhöht und Produktion und Transparenz überwiegend unfair.
  • Tip Kaffee Gold: mangelhaft, da Acrylamid erhöht und Produktion und Transparenz unfair
  • Ja! Röstkaffee Kräftig: mangelhaft, da Acrylamid erhöht und Produktion und Transparenz unfair
Reis:
  • Gut & Günstig Parboiled Reis: befriedigend, da anorganisches Arsen erhöht
  • K-Classic Spitzen Langkorn Reis Parboiled: befriedigend, da anorganisches Arsen erhöht
Pizza:
  • Gut & Günstig Steinofen Pizza Champignon: befriedigend, da Mineralöl leicht erhöht; Salz erhöht und Mängel Zubereitungshinweise
  • Rewe Beste Wahl Spinat Pizza Classica: befriedigend, da Salz erhöht; Energiegehalt erhöht

Wir hoffen, Ihnen nun eine einfache Übersicht erstellt zu haben, mit aktuellen News und bedanken uns für Ihr Interesse!

Netzfrauen-Mann Dominik Crimi (Schweiz)

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8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für die tolle Berichterstattung.
    Wenn ich soetwas lese, dann bin ich schwer froh, dass ich diese Dinge alle nicht mehr esse. Lediglich Rohkost landet auf meinem Teller. Unverarbeitete Sachen. Meist vom Bauernmarkt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man von minimal hoeheren Kosten relativ gesehen einen hohen Qualitätssprung bekommt. Den Unterschied schmeckt man gewaltig!
    Macht weiter so.

  2. hallo, ich habe selbst 30 Jahre in der (staatlichen) Bio-Forschung gearbeitet und dabei sehr viele Biogärtner kennengelernt. Alle sind sehr motiviert an allen Umweltfragen und sehr pflichtbewusst mit dem, was sie machen. Aber wir leben eben alle nicht im isolierten Raum! Soll heißen: die Biobauern geben ihr Bestes, können aber nicht das verantworten, was von außen, von nebenan, von der Luft, aus dem Wasser dazu kommt und im Produkt gefunden wird.

  3. Halli Hallo,

    es tut mir leid das sagen zu müssen, aber der Artikel ist sehr schlecht gegliedert. Außerdem verliert der Autor zwischenzeitlich den roten Faden.

    Zitat: „(…)Nun zu den Testresultaten in Kürze, welche nicht sehr gut, gut oder ausreichend abgeschnitten haben:(…)“
    Befriedigend ist eine bessere Bewertung als ausreichend. Das entspricht im Schulnotensystem einer drei und ist nicht als „schlecht“ anzusehen.

    Zu Beginn des Artikels wird auf BioSuisse als Quelle verwiesen. Dabei handelt es sich um eine Firma, die ihre eigenen Standards hat. Die EG-Bio-Verordnung ist nach meiner Auffassung sogar weniger strikt.
    „(…)Das Biotier wird artgerecht gehalten und verbringt viel Zeit in der Natur.(…)“ Das ist leider Wunschdenken. Laut EG-Bio-Verordnung dürfen vier Hennen auf einem Quadratmeter leben. Auch reine Stallhaltungen sind nicht verboten. Das gilt bei Geflügel, Rindern und Schweinen gleichermaßen.
    „(…)Bioprodukte sollten ohne Aroma und Farbstoffe hergestellt werden,(…)“. Auch das stimmt so nicht. Die EG-Bio-Verordnung erlaubt „natürliche“ Aromen. Diese finden oft Verwendung in Joghurts. Was „natürliche“ Aromen sein sollen kann ich selbst nicht sagen.

    Vegetarier neigen dazu sich essen frischen zuzubereiten. Daher ist Convinient Food sowieso verschrien. Da gab es auch neulich schon seltsame Artikel auf anderen Seiten. Nur weil die Allgemeinheit gerne zu Fertiggerichten greift, heißt das nicht, dass es die Vegetarier auch tun. Wer sich ernsthaft mit Nahrungsmitteln auseinandersetzt fängt früher oder später auch an frisch zu kochen.

    Alles in allem ein Artikel der auf viel Halbwissen und ein wenig Wut beruht. Es geht hier auch mehr darum gentechnisch veränderte Pflanzen zu boykottieren, als wirklich um biologisch erzeugte Nahrungsmittel. Auf Verbände wie Bioland, Demeter etc. wird garnicht eingegangen. Die Überschrift passt nicht. Die Gliederung ist dürftig. Der Schreibstil verbesserungsfähig.

    ABER: Ihr wollt das Richtige. Ihr wollt aufklären. Ihr wollt Menschen die Augen öffnen.
    Ich selbst ernähre mich seit sieben Jahren biologisch. Zwischenzeitlich sogar vegan. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt.
    Dieser Artikel liest sich wie mein Kenntnisstand nach den ersten zwei Jahren. Ein wenig halbgar.

    • Also: was die paar läppischen Fehler betrifft, so sind diese jetzt korrigiert.
      Wenn Sie ein gut strukturiertes Essay zum Thema erwarten, dann kann ich nur sagen, dass Sie hier falsch sind. Wir sind hier journalistisch tätig, indem wir englisch- und spanischsprachige Seiten übersetzen und Informationen zusammenstellen. So kommt mitunter ein reiner Aufzählstil zustande. Die Verfallsdauer unserer Artikel ist halt sehr, sehr kurz – wie auch bei den etablierten Tageszeitungen und Zeitschriften. – Gruß von Lektorin Ulla

  4. Pingback: Weshalb biologisch nicht logisch Bio ist |

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