Video: Warum Trinkwasser in Flaschen unsinnig ist – It doesn’t make sense to buy bottled water

Netzfrauen Wasser3Von der Absurdität, Trinkwasser in Flaschen zu kaufen

Würden Sie auch Luft in Flaschen kaufen? Oder Sonne?

Aus dem heimischen Hahn bekommen wir gutes Trinkwasser fast frei Haus geliefert. Dennoch kaufen die Menschen nach wie vor Wasser in Flaschen. Wenn man sich einmal die Regale in den Supermärkten anschaut, findet man dort Wasser in Flaschen in allen Preislagen. Da es sich dabei vermehrt um Plastikflaschen handelt, produziert das abgepackte Wasser ganz nebenbei auch noch Unmengen Müll.

Video: Sei schlau und nimm Leitungswasser

Das witzige Video der australischen Initiative „Be smart choose tap” – sei schlau und nimm Leitungswasser – führt in nur einer Minute vor Augen, wie verrückt es ist, Trinkwasser in Flaschen abzufüllen und dafür auch noch Geld zu bezahlen. Und das, obwohl Wasser in dem Video gar keine Rolle spielt.

Als Teil einer Kampagne, die darauf hinzielt, auf Wasserflaschen zu verzichten und lieber gleich zum Leitungswasser zu greifen, hatte die Melbourne Water Corporation „Yarra Valley Water“ eine tolle Idee. Sie erfanden das Unternehmen Dup, das Flaschen mit Luft und Sonne in einem eigens dafür hergerichteten Shop anbot. Natürlich in tollstem Design und alles rein biologisch!

Wussten Sie, dass Sie 6000 Gläser Leitungswasser für den gleichen Preis bekommen wie eine Flasche Wasser? Es ist ein bisschen wie der Kauf von Frischluft in Flaschen. Die gesamte Produktpalette konnte man sich auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite anschauen.

Sonnen- und Mondlicht ab sofort in Gläsern? Wo kämen wir denn da hin? Eben! Das ist genauso absurd wie abgefülltes Trinkwasser!

Weitere Gründe gegen Trinkwasser in Flaschen:

BottledLife – Die Wahrheit über Nestle´s Geschäfte mit dem Wasser

Mineralwasser ist nicht immer so rein, wie es sein sollte. So fanden Tester in jedem dritten Wasser Rückstände von Pestiziden. Auch in Flaschen von Vittel, Volvic, Cristaline und einigen anderen französischen Marken wurden diese Rückstände gefunden. Sogar Rückstände von Hormonen wurden entdeckt. Siehe: Rückstände von Keimen, Pestiziden und Uran in unserem Mineralwasser

Plastikflaschen: Hormone in PET-Flaschen-Wasser machen weiblich. PET-Einwegflaschen geben Acetaldehyd ans Wasser ab. Dieser Stoff gilt als krebserregend. Dann gibt es noch die sogenannten Weichmacher. Der prominenteste Kandidat solcher Weichmacher ist die chemische Verbindung Bisphenol A.

Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet! Ist es nicht an der Zeit Plastikflaschen zu boykottieren?

Deutsche Forscher ermitteln: Potenziell tödliches Mineralwasser, gefährliche Chemikalien in 18 Marken gefunden

….sei schlau und nimm Leitungswasser.

Netzfrau Doro Schreier

Kampf ums Wasser – Was kostet eine Flasche Wasser?

Wem gehört das Wasser?

Nestlé erfindet Wasser für Reiche neu – Arbeit bei Nestlé, aber nicht ausreichend Wasser

29 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich kaufe mein Wasser in Glasflaschen weil mir mein Leitungswasser nicht schmeckt, selbst nach entsprechender Aufbereitung kommt das Leitungswasser nicht an mein bevorzugtes stilles Mineralwasser heran. Das lasse ich mir gerne etwas kosten und deswegen überwiegt der Geschmack des Mineralwassers die ansonsten richtigen Gegenargumente. Und wer Mineralwasser in Plastikflaschen kauft, sollte mal ein paar Wochen auf das selbe Wasser in Glasflaschen umsteigen und danach nochmal eine Flasche Plastikwasser kaufen. Das wird dann garantiert die letzte Flasche Plastikwasser sein…

  2. Ich trink schon immer Leitungswasser, was meine Mitmenschen natürlich nie verstanden haben…Freu` mich über diesen Beitrag. Tut mir gut. Danke! Marein

  3. Soweit ich weiß ist aber unser Leitungswasser acuh nicht so sauber.
    Sind da nicht auch schon sehr viele Rückstände von Antibiotika, Uran, Pestizide usw gemessen worden?
    Gibt es vieleicht irgendeine vertrauenswürdige Einrichtung wo man sein Leitungswasser bezahlbar testen lassen kann?
    Ich habe mich vor längerem schonmal mit dem Thema auseinander gesetzt und bin damals zum Ergebnis gekommen, dass ich seitdem nur noch St. Leonhard und Plose Wasser kaufe, was beides über einen Euro pro Liter kostet.

    PS: Ich finde Eure Arbeit mit der Seite hier richtig genial. Das gibt mir wieder ein bisschen Hoffnung das wir doch noch eine Chance haben auf diesem Planeten.

    LG Simon

    • kann dir nur zustimmen, Simon.
      Leitungswasser hat sehr viel Rückstände. Und die zugelassenen Werte wurden auch kontinuierlich erhöht. Da hilft nur der Einbau eines entsprechenden Wasserfilters.

    • Das Problem das Wasserfilter filtert die Hormonen, Medikamentenreste auch nicht aus..:-( und davon ist sehr viel ins Leistungswasser drin.

  4. Ihr lieben Leitungswassertrinker,

    Unser Leitungswasser in Dtl. Ist gut getestet und zwar im Wasserwerk hat es eine hohe Qualität. Ich lehne es ab, Wasser zu trinken, welches dann durch uralte Metall-?Leitungen geflossen ist und mit zahllosen Rückständen belastet dann in alten Häusern aus dem Hahn fließt.
    Wir hatten allerdings im Nachbarort auch schon die Problematik daß die Rohre im Zuge einer Straßensanierung gleich zweimal neu verlegt werden mußten( zwei verschiedene Materialien), da sie so stark verkeimt waren, daß das Leitungswasser als gesundheitsgefährdend galt und die Bevölkerung das Wasser nicht nutzen sollte. Es wurde Trinkwasser in Tankwagen ausgegeben .
    Also Leitungswasser in einem Neubau direkt neben dem neuen Wasserwerk……Prost!kein Thema!

    • Das Problem das Wasserfilter filtert die Hormonen, Medikamentenreste auch nicht aus..:-( und davon ist sehr viel ins Leistungswasser drin.

  5. Ungefiltertes Trinkwasser aus der Leitung ist sicher keine gute Alternative! Der Artikel ist in vielen Bereichen sehr pauschal und teils auch falsch. Zumindest in Deutschland besteht eine Pfandpflicht auf Kunststoffflaschen und es sind entweder Mehrwegflaschen oder sie werden recycelt. Es entsteht also lange nicht so viel Müll wie hier suggeriert wird! Leitungswasser enthält zudem bei den meisten Schadstoffen höhere Werte. Ob es um Pestizidbelastungen geht, Nitrate, Substanzen wie Chlor oder Schwermetalle und vermutlich auch Uran. Hier mal ein Beispiel von einer unerwünschten Substanz die durch PET-Flaschen ins Wasser gelangen kann:

    „Obwohl der Antimon-Gehalt aller getesteten Markenwässer deutlich unter dem in den Trinkwasserverordnungen verschiedener Länder empfohlenen Grenzwerten lag, warnt Shotyk, dass die kontinuierliche Abgabe von Antimon aus der Flasche in die Flüssigkeit stört und dort nichts zu suchen hat.“

    Was also heißt, dass im Leitungswasser durchaus höhere Werte zu finden sein können. Außerdem gibt es verschiedene Kunststoffe und verschieden Herstellungsverfahren und Glas gibt auch Stoffe ins Wasser ab. Mehrwegflaschen müssen zudem chemisch gereinigt werden. Die Kohlensäure soll aus den PET-Flaschen Stoffe herauslösen, jedoch ich persönlich trinke nur Wasser ohne Kohlensäure. PET-Flaschen enthalten auch nicht unbedingt Weichmacher und sind selbst für Babyflaschen zugelassen.

    Jeder kann zudem einen Test mit Tee machen, das ist überaus anschaulich. Schwarzen Tee aufbrühen und den Tee dann mal eine zeitlang stehen lassen. Oben drauf bildet sich eine schwarze Schicht. Im Vergleich dazu mal einen Tee mit gefiltertem Leitungswasser (mit einem Aktivkohlefilter, z.B. von Brita) aufbrühen. Der Tee ist er von goldener Farbe als schwarz und es bildet sich überhaupt keine Schicht mehr oben auf der Tasse, auch nicht nach längerem stehen lassen. Und es ist nicht nur Kalk was so ein Activkohlefilter aus dem Leitungswasser herausholt sondern auch einen Großteil anderer Schadstoffe. Um die herausgefilterten Mineralien, insbesondere Kalk, ist es übrigens nicht schade, denn der Organismus kann damit ohnehin kaum etwas anfangen. Die sind eher eine Belastung, da sehr grobstofflich und von ganz anderer (schlechterer) Qualität als Mineralien aus Lebensmitteln.

    Also ich benutze nur gefiltertes Leitungswasser für Kochen etc. und trinke ausschließlich Quellwasser ohne Kohlensäure aus PET-Flaschen (Glas ist mir zu schwer) von Anbietern die meines Wissens okay sind und bin damit garantiert besser bedient als mit unserem angeblich so sauberen Leitungswasser!

    • Nein, der Beitrag ist nicht falsch, auch Mineralwasser ist nur Leitungswasser – und daher die gleichen Probleme!

      • Mineralwasser ist nach der deutschen Mineral- und Tafelwasserverordnung bzw. der österreichischen Mineralwasser- und Quellwasserverordnung ein Grundwasser mit besonderen Eigenschaften. Seine Inhaltsstoffe dürfen nur unwesentlich schwanken. Es muss aus unterirdischen Wasservorkommen stammen und von ursprünglicher Reinheit sein. Mineralwasser wird direkt am Gewinnungsort – Quelle/Brunnen – abgefüllt und benötigt eine amtliche Anerkennung.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Mineralwasser

        Mineralwasser wird also an der Quelle abgefüllt und da gibt es viele, verschiedener Herkunft und Qualitäten. Leitungswasser hingegen stammt aus den städtischen Leitungen und kann sowohl dadurch belastet sein als auch durch Keime. Dafür wird es z.B. chloriert. Was soll daran gleich sein?

  6. Ich kann kein Leitungswasser mehr trinken, danach fühle ich mich ganz unwohl. Das Leitungswasser wurde getestet im Haus, angeblich mit gutem Ergebnis. Es ist aber ein Märchen, dass Leitungswasser gut sein soll. Viele Stoffe werden nunmal einfach nicht getestet. Es stimmt schon, manches Flaschen Wasser ist von schlechter Qualität. Ich greife zur Zeit auf Wasser aus dem Bioladen zurück. Ist zwar etwas teurer, dafür tut es meinem Körper gut.

  7. Hab dieses Jahr eine Wasseranalyse durchführen lassen und das Ergebnis war nicht gerade rosig.
    Konzentration in der Probe u.a.: Aluminium 200 ug/L, Barium 54,6 ug/L, Strontium 210 ug/L
    Thalium < 5 ug/L Flluorid 0,12 , Chlorid 3,64 mg,
    Bei Fluorid steht noch auf dem Ergebnis 3,5 mg Tagesbedarf. Aber Fluorid ist doch Gift!!
    Es wäre natürlich interessant zu wissen, ob diese Werte auch im Mineralwasser vorkommt.
    Müsste eine Probe von einem Mineralwasser Plose, St. Georgsquelle machen lassen.
    Das Aluminium und Barium im Trinkwasser enthalten ist wundert mich nicht, nachdem bei
    uns im Süddeutschen Raum fast täglich diese merkwürdigen Streifen sogenannte Chemtrails
    zu senden sind.
    Beste Grüße
    Anna

  8. Wie lange braucht Ihr denn zum „Moderieren“? Schade eigentlich, dass Ihr meinen Beitrag zum Thema nach 1 1/2 Tagen noch immer nicht veröffentlicht habt (Im Gegensatz zu anderen, späteren). Was stimmt denn daran nicht?

    Mit frdl. Gruß, Kassander

    • Wenn du deinen geposteten Artikel richtig gelesen hättest, hättest du auch gelesen, dass der Urananteil im Wasser überall höher ist. Dies hängt mit dem Kreislauf des Wassers zusammen. Dementsprechend ist der Urananteil im Leitungswasser genau gleich hoch wie in jedem andere Produkt, wo Wasser drinnen ist.

      Mal davon abgesehen, dass der Artikel viele nicht relevante „Inhalte“ hatte. Das mit den Uran auch hier nachzulesen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasser#Qualit.C3.A4t_des_Trinkwassers

  9. Erschreckend,

    ich trinke auch Leitungswasser, seid dem ich über eine Zeitarbeitsfirma bei einer Wasserabfüllanlage gearbeitet hatte. Dort ist mir bewußt geworden, was für eine Verschwendung an Material und Zeit für das abgefüllte Wasser gemacht wird… Früher hatte mir das Leitungswasser nicht geschmeckt, ich denke da ich mit Flaschenwasser aufgewachsen bin aber nach sehr kurzer Zeit fand ich das Leitungswasser sogar besser als das abgefüllte Wasser und man hat es überall =)

    Petschko

  10. ich trinke auch Leitungswasser, aber Gereinigt. Da spart ich viel Müll und sogar viel Geld, an Tag, im Monat. Ich kann soviel und wie oft ich will Wasser trinken, der Vorteil noch, keine Kisten auf und ab schleppen, kein Plastikflaschen Müll, und noch schöner, ich habe keine Schwermetalle mehr sowie Nitrat und Kalk im Wasser. Echt, Wasser Trinken zu Hause macht echt wieder Spaß! Neue Wasseraufbereitungsanlagen filtert die Hormonen, Medikamentenreste, Uran, alle Schwermetalle, Kalk, Nitrat raus. Sicher geht es nimmer! Alles weitere auf FB.

  11. Leider ist das Trinkwasser nicht mehr dass was es einmal war.Durch Überdüngung,durch ungesicherte Müllhalden, durch abpumpen aus großen Tiefen. Oberflächenwasser erreicht dadurch Tiefen,ohne Filterung, dass wiederum von den Wasserwerken abgepumpt wird. Die Schadstoffe die so ins Wasserwerk gelangen, von Denen circa 60 herraus gefiltert werden, ist unser Trinkwasser. – Flaschenwasser ist daher nicht viel besser. Die Bakterien und andere schadende Mikroorganismen vermehren sich, je länger die Flaschen nach dem Abfüllen zum Verbraucher benötigen. Bei solchen Voraussetzungen verstehe ich die Menschen nicht, die behaupten solches Wasser ist gut. Warum werden Kindergärten und Schulen geschlossen? Sind Kohlybakterien oder Schwebstoffe im Wasser harmloser geworden? Ich habe den Filter,der Medikamentenrückstände Schwermetalle uä. insgesamt 150 Schadstoffe heraus filtert. Bakterien und Viren durch UV Licht abtötet, die lebenswichtigen Mineralstoffe im Wasser belässt. Es ist die Alternative für die die begreifen, das viele Krankheiten durch ungesundes Trinkwasser entstehen. Liebe, Gesundheit, Erfolg, Reichtum- .

  12. Ich denke, man muss da wirklich sehr unterscheiden. Vor allem die alten Leitungen in den Häusern würde ich als äußert gefährlich einschätzen. Und es kann nicht überall ein Wasserfilter vorgesetzt werden, rein technisch schon nicht. Wobei die nächste Frage wäre, ob diese Filter auch all die gefährlichen Stoffe aus den alten Metall-Leitungen raus filtrieren.
    Quellwasser, so man eine Quelle in der Nähe hat, ist sicherlich immer noch das beste.
    Aber dieser Artikel ist wirklich viel zu allgemein gehalten.

    • Sorry, aber sogar Mineralwasser enthält Pestizide und Rückstände – Wir schreiben keine Bücher – Bitte klicken Sie die Links in dem Beitrag an .

  13. Ihr Flaschenwasser Trinker habt alle recht! Kauft weiter ganz ganz viel Wasserflaschen.
    Ich hingegen kaufe Aktien von Nestle und co.

    Danke.

  14. ja, die verschiedene Kommentare sind mal interessant………es fehlt aber irgendwie eine wissenschaftlicher Standpunkt! Eine, die nicht vom popzaristisches Denken oder Hörensagen geformt ist. Was muss ein Wasser haben? Was nicht? Und in welche aufbewahrungs Form?
    Wenn Leitungswasser durch 7 Körper schon geflossen ist…………? Und in welches Wasser gibt es noch die gewünschte Mineralien? u.u.u.

  15. Pingback: Der moderne und intelligente Mensch kauft frische Luft...

  16. aus ökologischen und ökonomischen Gründen ist Wasser in Flaschen nach Hause zu schleppen nicht zu verstehen.
    Es ist vielfach bewiesen, daß die Qualität von Leitungswasser besser ist, als das Wasser aus Flaschen.
    Das ist ein bisschen so, als wenn Kirschen kauft und nicht die vom eingene Baum pflückt.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.