VIDEO: Die Folgen des Fleischkonsums – Mensch, was nun?

Netzfrauen FleischDöner, Schnitzel, Currywurst – Der Mensch liebt Fleisch auf seinem Teller. Doch kennt der Mensch auch die Folgen?

Die meisten essen Fleisch gerne mehrmals täglich. Längst ist aus dem Sonntagsbraten ein Alltagsessen geworden: Wir essen doppelt so viel Fleisch wie noch vor 100 Jahren. Das sind im Laufe Ihres Lebens:

4 Rinder, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner.

Damit liegen die Deutschen auf Platz 3 im weltweiten Vergleich. Das ist 10 Mal so viel Fleisch wie bei einer Person in Mosambik und 27 Mal so viel wie bei jemandem in Indien.

Falls Sie glauben, diese Mengen an Fleisch bekommt man durch Tierhaltung, wie wir es gerne hätten, müssen wir Sie leider enttäuschen. Konventionelle Mastanlagen sind Fabriken, die mit dem natürlichen Lebensraum der Tiere nichts mehr zu tun haben.

Die Lebensbedingungen sind für die Tiere unwürdig und für uns, wenn man es genauer betrachtet, ganz und gar nicht lecker. Aber nicht nur die Tiere zahlen einen hohen Preis für das billige Fleisch. Unser Appetit hat auch große Auswirkungen auf die Umwelt und auf unsere Mitmenschen, die teilweise ganz am „anderen“ Ende der Welt leben.

Fleischkonsum

Fazit: Jeder Deutsche also konsumiert im Schnitt knapp 90 Kg Fleisch pro Jahr. Das ist zu viel und in vielerlei Hinsicht problematisch. Flächenverbrauch, Welternährung, Klimawandel, Tierrechte, Umweltverschmutzung, Gesundheit – die industrielle Produktion von Fleisch ist in vielen Bereichen nicht nachhaltig.

Aber was genau sind die Probleme der industriellen Fleischproduktion? Was sind die globalen Auswirkungen? Und was kann dagegen getan werden?

Problemfeld: Hunger

Auf der Erde leiden fast 1 Milliarde Menschen in Hunger und der hohe Fleischkonsum in Ländern wie Deutschland ist Teil des Problems. Fleischproduktion braucht nämlich viel Platz. Nicht unbedingt die Tiere selber, aber der Anbau des Futters. Weltweit wächst auf einem Drittel der Felder Tierfutter. Fläche, die für den Anbau von Nahrung für Menschen fehlt. Ganz konkret: Hier ein Hektar Fläche. Wenn man darauf Fleisch erzeugt, reicht es für Sie und mich (2 Personen); baut man Gemüse an, für eine Familie (5 Personen); und von einem Hektar Kartoffeln wird eine ganze Fußballmannschaft satt – inklusive Trainern und Ärzten (17 Personen).

Während die Bevölkerung weiter wächst, wird der Platz für unser Essen immer knapper. So entpuppt sich unser billiges, flächenintensives Fleisch als unfairer Luxus, denn mit unserem Ernährungsstil bekommen wir nicht mal aktuell alle Menschen satt.

Problemfeld: Wasser

Nehmen wir z. B. diese Steaks. Die Herstellung verbraucht viel Wasser: 1 kg Rindfleisch = ca. 15 000 l Wasser
Zum Vergleich: Das ist mehr als 10 Mal so viel wie für ein Kilo Brot: 1 kg Brot = 1300 l Wasser.

Netzfrauen wasser Fleisch

Sehr vieles spricht gegen die tägliche Portion Fleisch. Doch global gesehen steigt der Verbrauch – besonders in den Schwellenländern, deren Bewohner sich an den Bedürfnissen der Industrienationen orientieren. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Fleischproduktion verdoppeln. Die Nutztiere werden dann so viel pflanzliche Nahrung benötigen wie vier Milliarden Menschen. Damit ist eine Ernährungskrise vorprogrammiert.

Mehr Informationen:

Zu dem WissensWerte Film gibt es eine Unterrichtsvorlage. Sie kann hier heruntergeladen werden.

Schweine für den Müllcontainer- Warum ist das Fleisch so billig und woher kommt es?

Fleisch – ARD erkennt und veröffentlicht endlich die echte Problematik- “Fleischatlas 2014″

Fleisch-Monopoly auf Kosten der Steuerzahler

Gegen Massentierhaltung – “WEIL WIR FÜHLEN”

Gequält, totgeschlagen und weggeworfen – Das Leid in Deutschlands Ferkelfabriken

Earthlings / Erdlinge – Der Film

Rette ich als Veganer die Welt, sterbe ich vorher an meinen Mangelerscheinungen, oder – was noch schlimmer wäre – verhungere ich, weil vegan so teuer ist?

Soll das so weitergehen? DIE ANTWORT LIEGT AUF IHREM TELLER!

Netzfrau Doro Schreier

Video: Warum Trinkwasser in Flaschen unsinnig ist – It doesn’t make sense to buy bottled water

Umdenken: Kurzfilm „MAN” zeigt die Zerstörungskraft des Menschen

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich weiß das schon lange, aber wer will sich schon der Wahrheit stellen, wir alle haben Kinder die ihr auch noch leben wollen, aber viele glauben ja immer noch wenn sie ihren Kindern ein Sparbuch und ein Haus hinterlassen geht es ihnen gut, das würd ihnen zwar nicht helfen wenn wir am Abgrund stehen, aber das gewissen ist rein. Und die vielen Menschen die für unseren Wohlstand verhungern sind doch alle weit weg, und das leid der Tiere! ja das dürfen wir doch, macht euch die Erde untertan, sollte es denn einen Gott geben denke ich doch eher das er uns die Erde die Natur und die Tiere anvertraut hat und nicht ausgeliefert, und unsere Politik denen ist das doch auch egal die fahren doch lieber alles gegen die Wand, Macht und Gier, und das Volk verdummen so kann man sie alle besser unterdrücken..

  2. Hab neulich den Film #Cowspiracy gesehen. Dreht sich genau um das Thema, aber erklärt es etwas drastischer. Sollten sich viele Leute mal ansehen, bevor sie einen Hamburger essen. Oder vielleicht auch genau nicht…

  3. Ich finde, man kann dieses Thema nicht oft genug und auch nicht deutlich genug anschneiden. Habe genau dieses Problem in meinen neuesten Büchern ausführlich beschrieben. Es ist „Lyras Klage “ in drei Bänden.Band 1 „Umwelt“ Band 2 Krieg“ Band 3 „Bin da“ Autor Pi , Herausgeber Brigthon Verlag. Die Rückentexte finde Sie meiner Home. http://www.worldofpi.info. Pi, ein mitstreitermehr

  4. Hallo, mein Name ist Waltraud Elfriede Meckel geb. Hinz, alias Pi.
    Meine Empfehlung als Autorin Pi, mein Buch „Lyras Klage“, erschienen im Brigthon Verlag, zu lesen.
    Ihr Motto finden Sie in meinen Texten. Gerne können Sie auch Kontakt zu mir aufnehmen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Waltraud Meckel, alias Pi

  5. Bitte lest „Ethisch essen mit Fleisch“ von Lierre Keith zur weiteren Recherche. Und lasst das mit dem Abschreiben immer wieder gleicher Zahlen, die auch durchs xte wiederholen nicht richtiger werden. Zunächst sollte man als ernsthafter und achtsamer Journalist unterscheiden können zwischen Tier-KZ und Weidehaltung. Alles in den gleichen Topf zu werfen ist ebenso dumm wie manipulativ. Dann sollte auch mal überlegt werden, was es denn sonst noch für Herangehensweisen gäbe zum Thema Essen, außer politischer, ethischer und moaralischer Gründe sollte die Gesundheit nicht außen vor gelassen werden. Und schließlich: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Was ist mit Getreideanbau? Wieviel Land wurde dadurch schon zerstört? Wieviel Wasser verschlingt das? Und wo wir schon beim Wasser sind: Sind Rinder tatsächlich in euren Augen sich immer weiter mit Wasser vollsaugende Schwämme, die immer größer und größer werden? Ihr müsst zugeben, dass sie das wasser nicht ein für alle mal entnehmen, sie geben es in Form von Milch und Fleisch an uns und in Form von Urin wieder an die Natur ab. na eben. was sollen diese hochmanipulativen Argumente? Bezahlt euch Big-Vegan-Money? Schaut euch doch mal die wirklich unbequemen Wahrheiten an: Getreide, Mais, Reis, Soja macht mit den einhergehenden Monokulturen diese Welt kaputt. Und uns damit auch. Und wie schaffen sie das? Sie machen uns abhängig, diese Süßgräser und anderen Einjährigen. Mit Morphinen. Schaut euch die Schlangen beim Bäcker an. Versucht mal auf Brot (Pizza/Nudeln…) zu verzichten. Schwer? Nicht vorstellbar? Das kommt genau daher.

  6. Das mit dem Wasserverbrauch ist falsch dargestellt – der Bärenanteil der 15.500 Liter ist schlichtes Regenwasser, diese 94% sind völlig unproblematisch! Und das Wasser in der Gülle ist nicht einfach nur ein problematisches Abwasser, sondern erfüllt weltweit auch einen enorm wichtigen Zweck: nämlich als Düngemittel. Besonders aus unserem Bio-Anbau ist sie nicht wegzudenken, da Kunstdünger im Bio-Anbau verboten ist, usw….. http://www.oneworld.at/start.asp?ID=257077
    Außerdem wird Wasser nicht Verbraucht ,sondern befindet sich im Kreislauf

  7. Nous faire manger trop de viande c’est qu’une histoire de profit
    c’est comme des restaurants qui nous fait manger du chat
    tous ce qui concerne les animaux Ne sont pas assez protéger
    mais il faut en parler pour faire bouger les choses dans tous les pays
    merci

  8. ersuche um korrekte Ausdrucksweise

    Wasser wird nicht verbraucht, sondern benutzt, sonst hätten wir irgendwann
    999 Quadrilliarden Jeans aber keine Ozeane mehr

    • Natürlich ist es korrekt, davon zu sprechen, dass man Wasser verbraucht. Es gibt ja auch den Begriff „Brauchwasser“. Wasser benutzen klingt hingegen seltsam gestelzt. Man spricht ja ja auch nicht von „Benutz“- oder „Nutzwasser“. Hingegen „benutzen“ wir Wasser zweckgerichtet, z. B. zum Waschen oder zum Kochen.

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