Sylt wird ausverkauft – Ein Szenario „Arm gegen Reich“

sylteSylt, die „Insel der Reichen“!?

Haben Sie gewusst, dass auf Sylt viele Einheimische ihr Essen nur noch bei der Tafel beziehen können, weil ihre Rente fast nur noch für die Miete reicht? Es handelt sich dabei um ganz normale Familien und Rentner.

Wussten Sie, dass in Hörnum auf Sylt die Schule geschlossen werden musste, weil es dort einfach zu wenige einheimische Kinder gibt?

Auch die katholische Kirche wurde bereits geschlossen, die evangelische wird sicher in Kürze folgen. Ehrenamtliche öffentliche Arbeiten wird dort bald keiner mehr leisten, weil es schlicht und einfach keine Einheimischen mehr geben wird.

Die Insel der Reichen!

Die Insel Sylt in Deutschland ist eine der sichersten Banken im übertragenen Sinne, in Krisenzeiten. Wer einmal ein Haus dort verkauft, dem ist die Rendite sicher.

Große Teile der Naturschutzgebiete auf Sylt sind bereits zerstört oder stark bedroht. Doch genau diese sind es doch, welche die Insel so speziell machen. Die Reichen bauen sich dort ihre Luxus-Villen, …denen kommt es nicht aufs Geld an. Die Immobilienspekulanten profitieren von diesen Bauten.

Früher kamen die Gäste Sylts eher im Sommer, doch heute ist immer Betrieb dort. In der Hochsaison fährt jede halbe Stunde ein Auto-Zug nach Sylt. Doch es kommen nicht nur Gäste, die dort eine Unterkunft gemietet haben, es sind auch viele Hauseigentümer, oft ist Sylt deren Zweitwohnsitz.

Im Sommer gibt es viele verschiedene Aktivitäten, welche man auf Sylt erleben darf.

Das Geschäft mit den Immobilien boomt wie nie zuvor, die Makler freut es. Diese sind dort zahlreicher vertreten als in den Ballungszentren. Angebot und Nachfrage scheinen vorhanden zu sein. Häuser und Wohnungen auf Sylt sind überproportional teuer. Die Preisgrenzen sind offen, die Preise sind teilweise astronomisch hoch.

Doch es wird rege gebaut, gekauft und verkauft und spekuliert. Die Makler verdienen sich teilweise ein goldenes Händchen an den hohen Provisionen, also ein mehr als lohnendes Geschäft. Häuser mit Reetdächern sind ganz extrem teuer, obwohl das Material oft aus dem Ausland stammt.

Die Einheimischen von Sylt

Denen passt das alles gar nicht oder würde es Ihnen gefallen, wenn Ihre Heimat vor Ihren Augen ausverkauft würde? Sie fragen sich, wie man sich überhaupt solche Häuser leisten kann – mit ganz normaler Arbeit und Familie eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Häuser, die auf Sylt gebaut werden, können sich die echten Insulaner niemals kaufen, dafür arbeiten sie auf den Baustellen der neuen Häuser. Doch oft werden sie über den Tisch gezogen, da die Schlussrechnungen der Arbeiten oft nicht regulär bezahlt werden. Hier gelte schon fast der Grundsatz: „Je reicher, desto schlimmer“, meint ein Einheimischer.

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Am Hobokenweg in Kampen auf Sylt liegt die teuerste Wohnlage Deutschlands – mit einem Quadratmeterpreis von 35 000 Euro. Dort gibt es kein Haus mehr, das nicht mindestens ein paar Millionen kostet. Das Schlimmste am Ganzen: Oft werden die Häuser gar nicht bewohnt, sondern nur gehandelt und sind reine Spekulationsobjekte.

In Kampen gibt es keine normalen Geschäfte mehr, nur noch Luxusgeschäfte für Reiche, in denen die Preise enorm hoch sind. Die ehemaligen Bewohner von Kampen können sich mit dem Ort heute nicht mehr identifizieren. Dies ist nicht mehr ihre Heimat.

Fast ein Fünftel der Sylter Bevölkerung pendelt jeden Tag mit dem Zug vom Festland auf die Insel. Von diesen möchte heute fast niemand mehr auf der Insel leben. Die Insel hat ihren Charme verloren. Das, was Sylt einmal war, wurde ausverkauft, und das Leben dort ist nicht mehr so wie früher. Vieles hat sich verändert, so gibt es u. a. kaum noch Fischer auf Sylt – ein Berufszweig, der einst das Bild von Sylt prägte. Stattdessen schießen Golfplätze aus dem Boden wie Pilze. Ein Platz wurde sogar direkt in die Dünen gebaut, der Platz Budersand.

Katholische Kirche geschlossen

Die katholische Kirche von Sylt wurde bereits geschlossen, die Evangelische wird wohl bald folgen. Bürger, die sich ehrenamtlich für öffentliche Dienste einsetzen, wird es dort nicht mehr lange geben. Wer wird diese Ortschaft eines Tages noch vertreten?

In den letzten fünf Jahren haben sich die Immobilien auf Sylt um 50% verteuert. Es gibt kaum noch bezahlbare Wohnungen und Häuser dort. Viele ehemalige Sylter sind bereits weggegangen von ihrer Heimat, weil sie sich dort nichts mehr leisten können.

Schule in Hörnum geschlossen

In Rantum, einem Ort auf Sylt, leben heute keine Einheimischen mehr. Im Winter ist der Ort wie ausgestorben. Überall nur Prunkbauten, wo man hinschaut. In Hörnum auf Sylt gibt es nicht mehr viele Kinder. Die Schule wurde geschlossen. Die Kinder müssen nun aufs Festland zur Schule. Immobilienmakler interessieren sich bereits für das gute Grundstück der ehemaligen Schule, direkt auf Sylt.

Entbindungsstation geschlossen

Auf Sylt gibt es nicht einmal mehr eine Entbindungsstation gibt. Schwangere müssen also frühzeitig aufs Festland gehen, um zu gebären oder aber auf eigene Gefahr auf der Insel bleiben. Die Entbindungsstation zählt auf Sylt nicht einmal mehr zur medizinischen Grundversorgung, ein SKANDAL! Es ist wirklich mehr als bedenklich, wie weit der Ausverkauf schon vorangeschritten ist. und ich hoffe, es ist im Bewusstsein, dass dies so nicht weitergehen darf.

Armut auf der „Insel der Reichen“

Bei der Sylter Tafel herrscht reger Betrieb

Immer mehr Sylter müssen heute ihr Essen bei der Tafel holen, da ihnen die Mieten oft die ganze Rente verschlingt. Früher waren es ganz wenige, …heute kommen immer mehr Leute zur Tafel. Die Armut auf Sylt nimmt immer mehr zu. Heute kommen nicht mehr einige wenige sozial schwierige Fälle wie früher, sondern teilweise ganze Familien. Die Leute, die die Tafel besuchen, gehören zur „ganz normalen“ und zur Ur-Bevölkerung Sylts – unglaublich!

Saisonkräfte verkaufen am Strand

Saisonkräfte werden an den Stränden für den Verkauf von Waren eingesetzt. Diese trifft die Wohnungsnot hart und sie wohnen oft in Kellern für astronomische Preise, oft für mehr als 30 Euro pro Quadratmeter im Monat. Viele von ihnen leben auf dem Campingplatz, welcher quasi als Personalwohnungsplatz umfunktioniert wurde.

Der Ausverkauf hat begonnen

Auf Sylt soll schon bald Trinkwasser gefördert werden, dies würde dann zu einer Absenkung des Landes um einen Meter führen. Die Wasserwerke sehen die einzige Lösung, all die Gäste mit Trinkwasser zu versorgen darin, in den Naturschutzgebieten Wasser zu fördern. Die Folge wäre ein massives Tiersterben.

Immer mehr Dünen verschwinden

Fast rund um die Uhr wird Sand an die Strände gepumpt, was gar nicht so einfach ist. Doch was hat sich eigentlich verändert, dass dies nun unumgänglich wurde?

Eine Pflanze, der sogenannte Strandhafer, hat die Funktion, die Dünen zusammenzuhalten und den Gezeiten zu widerstehen.
Jedoch ist diese Pflanze dort stark gefährdet, sie wird von den Massen an Besuchern zertrampelt. Es gibt nun bereits Ranger dort, eine Art Strand-Polizei, die dies verhindern soll, im Grunde ein hoffnungsloses Unterfangen. Wenn viele Leute über die Dünen laufen, sterben diese Pflanzen ab und die Düne kann so sogar verschwinden. In Wenningstedt gibt es bereits breite Wege auf den Dünen, die so nach und nach zerstört werden.

Sylter Tierwelt

Auf Sylt sind Austern eine Spezialität. Die sogenannte Sylter Royal, welche ursprünglich aus dem Pazifik stammt und auf Sylt eingeführt wurde, verbreitet sich massenhaft. In der Ostsee hat sie keine natürlichen Feinde und verdrängt die ursprünglich heimischen Arten.

Auch viele Tierarten sind bedroht und oft nur noch Touristenattraktionen. Wer Robben oder Seehunde sehen will, muss aufs Meer fahren. Mit einer Sondergenehmigung des Alfred-Wegener-Instituts können diese sogar unter Wasser gefilmt werden. An den Badestränden gibt es jedoch keine mehr.

Der Ausverkauf hat gerade erst begonnen. Wie denken Sie, wird diese schöne Insel wohl in Zukunft aussehen?

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Quelle Film  Quelle Entbindungsstationsschliessung

Besten Dank für Ihr Interesse!

Ihr Netzfrauen-Mann Dominik Crimi

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7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das klingt alles ganz schrecklich und ist es wahrscheinlich auch, aber eine Frage sei schon gestattet: irgendwann muss das ja alles angefangen haben und ein paar Einheimische müssen sich ja wohl – zumindest anfangs – am ‚Ausverkauf‘ beteiligt haben. War das Ende nicht früher absehbar? Hätte es nicht Mittel und Wege gegeben, dem Einhalt zu gebieten? Oder spielt vielleicht doch die Gier – auch – mancher Sylter hierbei auch eine kleine Rolle?

  2. und ich gehe jede wette ein, dass die verbliebenen einheimischen trotzdem alle paar jahre ihre (die einzig existierende) souveräne stimme ab geben und in einer urne beerdigen!

  3. Ich habe derartige Reprotagen gesehen. Die Frage ist doch: Warum tut die Gemeinde, der Bürgermeister, die örtliche Vertretung nichts gegen diese typisch doofe Entwicklung?
    Geisterorte zu Spekulationszwecken? Man kauft eine leere „Villa“ (für mich sind es Buden auf einem Acker, der keinerlei Flair – nur das einer englischen Reihenhaussiedlung) haben) und hofft, dass es später einen noch dümmeren Geldsack gibt, der es kauft und hofft, es wieder verkaufen zu können. Solange es mehr Geld für lediglich vegangene Zeit gibt und Kautionen für diese Widerlinge von Maklern und die Regierungen es nicht schert, wird es irgendwann auch die Grundstückspreise auf dem Mars in die Höhe treiben. Wir verdienen es nicht anders. Dumm und raffgierig. Sylt ist eine hässliche Insel mit hässlichen Gewohnheiten. Die Nordsee ist so was von langweilig und verdreckt und schlammig und tot. Wer dort kauft, ist einfach zu reich und gehört vom Fiskus ordentlich entleert!

    • @Konrad : Ich lebe auf Sylt, ich liebe Sylt, ich kenne ein anderes Sylt als in dem mehr als schlecht recherchierten Blog Beitrag. Wer die Nordsee als langweilig und verdreckt bezeichnet, hat so unglaublich wenig Ahnung von der Materie, das es einfach nur weh tut es zu lesen.
      Mach Dir selber ein Bild, komm auf die Insel, unterhalte Dich mit den Insulanern, die nicht jede Chance nutzen Ihr Gesicht ins Fernsehen zu bringen, und Du wirst Dich wundern wie viele glückliche Menschen hier Leben. (Zum Beispiel auch im „ausgestorbenen“ Rantum, das über eine sensationelle Dorfgemeinschaft verfügt. Grade wird in der Feuerwehr überlegt einen Aufnahmestopp für neue Mitglieder zu verhängen, weil es einfach nicht genug Spinde in der Wache gibt…)
      Also, sich erst informieren, dann denken und dann lospoltern!
      Gruss von Sylt,
      Michael

  4. Sylt – ja. An sich eine sehr schöne Insel. Sollen sie doch ihre ganze Kohle für ein lächerlich kleines Grundstück mit Häuschen ausgeben. Säuft wahrscheinlich eh bald ab die Insel. Mitsamt den Villen. Und wenn sie es noch beschleunigen durch das Abpumpen von Grundwasser, why not? Ich sehe mögliche Investitionen in Sylt als Totinvestitionen. Man kann wahrscheinlich seine Kohle besser verbrennen, dann hat man wenigstens noch mal warme Hände davon. Es stimmt allerdings nicht, dass die Nordsee tot ist, aber besser wird sie bestimmt nicht durch Windparks, Überfischung und Altöl ablassende Frachtschiffe.

  5. Mann, wäre das schön, wenn die ganzen Sozialdemokraten endlich dahin auswandern würden, wo es ganz viel Sozialismus gibt. Kuba ist doch auch ne schöne Insel.
    Und Nordkorea hat auch ganz tolle Staats- Politik.
    Auf das bißchen wirtschaftliche und Vertragsfreiheit könnt Ihr doch auch prima verzichten, oder?
    Warum geht Ihr nicht endlich ALLE dorthin, wo die Verhältnisse herrschen, die IHR HIER wollt?

  6. Toller Artikel und endlich mal etwas leicht Verständliches zu diesem Thema! Werde das auch an Freunde und Kollegen weitergeben. Danke!

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