Unfassbar! Moderne Sklaverei in Griechenland

ErdbeerenSklavenarbeit vor der Haustüre

Sie leben ohne Strom, ohne Wasser, ohne Papiere. „Hier ist es immer noch besser als bei uns zu Hause“, sagt einer der Arbeiter, der hier in der Landwirtschaft schuftet – nicht selten in Gewächshäusern oder unter Plastikplanen bei über 60 Grad.

Hier – das ist nicht Afrika oder Asien. Hier – das ist Europa. Südeuropa. Es ist in Griechenland.

Wenn in Europa bzw. in einem europäischen Land die Wirtschaft ganz oder teilweise daniederliegt, wenn die Löhne sinken und die Preise steigen, dann gibt es immer noch Einwanderer, für die es sich lohnt, hierher zu kommen. Einwanderer aus Bangladesch beispielsweise. Aus einem der ärmsten Länder der Welt. Wer aus Bangladesch auswandert, der findet fast überall auf der Welt bessere Lebensbedingungen, er wird aber auch überall auf der Welt wie ein Sklave, wie ein Leibeigener behandelt.

Besser als schlecht zu leben, ist nicht gleichbedeutend mit gutem und freiem Leben

Überall auf der Welt gibt es diese Art der Leibeigenschaft. Wer seinen Urlaub in der Dominikanischen Republik verbringt und per Bus oder auf eigene Faust über die Insel fährt, sieht die endlosen Zuckerrohrfelder. Jene Felder, die als Symbol für den Ursprung der Sklavenarbeit stehen, die in keinem US-Film zu diesem Thema fehlen dürfen. Zwischen meterhohen Zuckerrohrpflanzen sind die Arbeiter eingeschlossen, ohne auch nur mehr als fünf Meter in die Ferne blicken zu können. Von der Landstraße aus – eingebettet zwischen den riesigen Feldern – sind mächtige Villen zu erkennen, in die sich die Feudalherren wie in eine Festung zurückgezogen haben. Nicht selten – so erfährt man in der Dominikanischen Republik – sind die prächtigen Herrensitze in der Dominikanischen Republik ein Rückzugsgebiet für Drogenbarone, die ihre Gewinne aus dem Zuckerrohrgeschäft in das noch lukrativere Drogengeschäft investiert haben. Sie können hier nicht belangt werden.

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Illegalität – eine ganz wichtige Basis für moderne Sklaverei

Obgleich die Dominikanische Republik einerseits zu den aufsteigenden Ländern gehört, ist die Armut andererseits immer noch hoch. Denn an der Tourismusindustrie verdienen überwiegend jene, die schon immer verdient haben – nämlich nur die, die Kapital für Investitionen haben und das sind die internationalen Konzerne und Eliten. Es sind eben nicht die einfachen einheimischen Dominikaner, die vom aufstrebenden Tourismusleben profitieren. Und doch gibt es auch hier noch Ärmere: Die Haitianer, die vor Armut, Erdbeben und aus politischen Gründen aus Haiti geflüchtet sind und die lieber auf den Zuckerrohrfeldern der dominikanischen Herren leben als in der noch unerträglicheren Armut. Sie verdienen schlecht, werden schlecht behandelt und sind de facto vogelfrei. Sie sind meistens illegal, also ohne Papiere, eingereist und das heißt eben auch immer, hier zu leben ohne Rechte und ohne die Möglichkeit, für sich Grundlegendes wie ein menschenwürdiges Leben einzufordern. Diese Illegalität ist die Basis für jede moderne Sklaverei. Wer sich auf einem Territorium illegal aufhält, ist dort auf rechtsfreiem Gebiet. Er kann weder auf die Rechte pochen, die ihm in seinem Herkunftsland zustehen, noch auf die Rechte, die die Menschen üblicherweise in dem Land haben, in das er eingewandert ist. Dieser rechtsfreie Raum ist der Nährboden der Sklaverei, er ermöglicht es, dass die Menschen auf menschenunwürdige Weise gehalten und erniedrigt werden können.

Saisonarbeit muss keine Sklavenarbeit sein

Hinter den Kulissen der Tourismus-Idyllen und vor allem unter dem Deckmantel der Effizienz in der Produktion unserer Marktwirtschaft geht die Sklaverei weiter – sie ist nicht überwunden, wie uns die Filmindustrie oft Glauben machen möchte, wenn sie vor allem die amerikanische Sklavengeschichte aufzubereiten versucht. Der Konkurrenzkampf ist enorm – weltweit –, aber eben auch und gerade in Griechenland. Viele Straßen sind in Griechenland im landwirtschaftlichen Bereich nicht gut ausgebaut und viele Bahnstrecken werden nicht mehr oder nicht ausreichend bedient. Wenn Früchte wie z. B. Erdbeeren erntereif sind, müssen diese logistischen Transportprobleme überwunden werden und – wie in Deutschland auch –  sehr viele saisonale Arbeiter werden benötigt, um diese Ernte möglichst rasch und vollständig einzubringen und auszuliefern. So machen die Griechen letztlich nichts anderes als die Deutschen: Sie setzen saisonale Arbeiter ein. Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied: Saisonarbeiter können in Deutschland als befristete Arbeiter eingestellt und versichert werden. Sie können legal einreisen und sie haben zumindest gewisse Rechte.

Mit der Schrotflinte gegen Arbeiter, die ihren Lohn einfordern

Anders in Griechenland: Angesichts der Marktlage und Arbeitslosigkeit gibt es einen Einreisestopp. Die Menschen aus fernen Ländern halten sich deswegen überwiegend illegal auf. Die Polizeibehörden der Kommunen müssten sie eigentlich in Gewahrsam nehmen und ausliefern. Doch die Vetternwirtschaft funktioniert weiterhin und die Solidarität in den Kommunen gilt natürlich in erster Linie den Griechen. Wer wollte es ihnen verdenken?! Die illegalen Arbeiter haben deswegen – ohne Papiere und ohne Rechte – einen sehr schweren Stand. Oftmals arbeiten sie als Tagelöhner und müssen letztlich zu jedem Stundenlohn arbeiten, den man ihnen anbietet. 1-2 Euro sind üblicher Durchschnitt, wobei schon alle froh sind, wenn sie wenigstens diesen Lohn am Ende ihrer Arbeit tatsächlich erhalten. Leider kommt es immer wieder vor, dass noch weniger ausbezahlt wird oder Mitarbeiter monatelang gar keinen Lohn erhalten. Wenn sich dann die so geprellten Arbeiter zusammenfinden und gegen diese Unterschlagung aufbegehren, kommt es immer wieder zu dramatischen Ereignissen. Erst jüngst wurde beispielsweise ein Vorarbeiter wegen mehrfacher, schwerer Körperverletzung verurteilt, weil er auf mehrere protestierende Mitarbeiter mit der Schrotflinte geschossen hatte. Über 100 000 Euro Lohnschulden hatten sich angesammelt, bis die saisonal Beschäftigten sich gegen den Arbeitgeber auflehnten. Solche Extreme sind glücklicherweise Ausnahmen, zeigen aber nur zu deutlich, wie blank die Nerven liegen.

Video: Moderne Sklaverei in Griechenland

Gut gemeint und falsch gemacht?

Wer Trauben, Spargel und Erdbeeren aus Griechenland kauft, der unternimmt dies sicherlich auch mit der Intention, dass er etwas bei Menschen kauft, die er im geliebten Urlaubsland kennen und schätzen gelernt hat. Aus der gleichen Liebe zur Heimat kauft der gleiche Verbraucher ja auch lokal angebauten Spargel oder einheimischen Wein. Wer denkt schon daran, dass er beim Kauf der griechischen Agrarprodukte ein System unterstützt, das asiatische Mitbürger so unwürdig behandelt? Und was wäre die Konsequenz, wenn ihm dies bewusst wäre? Griechische Spargel, Erdbeeren und Weintrauben nicht mehr kaufen? Nur noch einheimische Produkte auf dem Regionalmarkt erwerben? Dieser Weg scheint insofern richtiger zu sein, als dass der regionale Markt überschaubarer ist. Wir würden es wohl wissen und einschätzen können, wenn Mitarbeiter aus östlichen Bundesländern bei uns völlig unwürdig und illegal am Rande der Spargelfelder gehalten werden würden. Vielen von uns würde dabei der Appetit vergehen. Wir würden nach alternativen Einkaufsmöglichkeiten forschen oder vielleicht gäbe es sogar Proteste gegen den Umgang mit diesen Mitbürgern.

Deswegen gilt: Gut gemeint und falsch gemacht ist letztlich eben falsch gemacht. Die Marktwirtschaft versteht nur das Gesetz von Preis und Nachfrage. Emotionale Liebhabereien sind hier nicht vorgesehen …

Das System der Sklaverei ist weitgehend resistent

Wir müssen erneut erkennen: Am eigentlichen System ändert dies nichts. Wo immer Ungleichheiten auf der Welt in Produktion und Ertrag sind, wo immer die Umverteilung nicht funktioniert, werden Menschen auf der einen Seite davon profitieren, während auf der anderen Seite die Sklavenhaltung nie aussterben wird. Mal ist es die Kinderarbeit – wie bei den Kindern im Steinbruch von Burkina Faso oder bei der Kakaoernte in der Elfenbeinküste. Mal ist es die Prostitution, die das Wirtschaftsgefälle zwischen West und Ost sowie zwischen Nord und Süd gleichermaßen anzieht. Immer findet sich ein Weg, mit den Menschen wirtschaftlich ärmerer Länder Geld zu verdienen, um den Konsumbedarf der wirtschaftlich reicheren Länder zu decken.

Der deutsche Steuerzahler subventioniert dies noch alles: Einmal indem seine Steuern in die Infrastruktur einfließen, die dieses Wachstum und diesen übersättigten Konsum hier bei uns überhaupt erst ermöglicht. Andererseits dadurch, dass er die angebotenen Produkte ohne Kenntnis der Produktionsbedingungen dem Markt abnimmt. Dabei wissen wir alle: Wenn wir über die Produktionsbedingungen nichts wissen und die Ware über den globalisierten Markt zu uns kommt, ist immer irgendwo der Wurm in der Produktionskette. Im günstigsten Fall ist es einfach klimaschädlich, ein Produkt aus der Ferne einzufliegen. So bleibt wirklich nur der Weg, Produkte aus intransparenten Produktions- und Transportketten nicht mehr zu kaufen. Der globalisierte Markt hat immer trübe Untiefen, nur der regionale Markt bietet die Möglichkeit, weitgehend im klaren Wasser nach Produkten aus wirklich sozialer, nachhaltiger Herstellung auszuwählen.

Abschließender Kommentar: Faule Geschäfte gehören auf den Kompost

Für die von der Sklavenarbeit betroffenen Menschen ist es kaum ein Unterschied, ob sie in der Dominikanischen Republik, in Griechenland oder andernorts ausgebeutet werden. Wenn eine deutsche Erdbeere besser schmeckt als eine aus entlegeneren Ländern, so mag dies auch mit dem fahlen Beigeschmack zu tun haben, der entsteht, wenn man sich ansieht, wie andere Erdbeeren hochgepäppelt und geerntet wurden. Weder den Griechen noch den Einwanderern ist langfristig geholfen, wenn die so hergestellten Produkte weiterhin Absatz finden. Wer Sklavenarbeit und vergleichbare Auswüchse des globalisierten, freien Marktes verhindern oder zumindest reduzieren möchte, der muss das Prinzip der Beweislast umkehren.

hand-227783_640Sollen doch Hersteller und Verkäufer lückenlos nachweisen, unter welchen ökologischen und sozialen Bedingungen sie produziert haben. Wenn dies der angelieferten Erdbeere oder Traube nicht nachprüfbar bescheinigt werden kann, möge sie doch im Laden verfaulen, denn faule Geschäfte wollen wir uns nicht mehr auf der Zunge zergehen lassen. Faules gehört auf den Kompost. Solidarität mit Griechenland und mit Bangladesch hin oder her – das System der globalen Marktwirtschaft lernt nur über die Nachfrage. Nur über diesen Weg lässt es sich in ein kooperatives System transformieren und nur in der Kooperation lassen sich die Ungleichheiten überwinden, die das System der Sklaverei ermöglichen.

©Andreas Müller-Alwart

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7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. liebes netzfrauen-team!
    wie ist das eigentlich mit den aus biologischer landwirtschaft produzierten produkten (von ja natürlich) aus griechenland??? (zb.rote spitzpaprika, die wir mal gekauft haben, weil wir uns denken, man könnte somit etwas gutes und biologisches im „armen“ griechenland unterstützen) ist so ein produkt aus sicherer quelle?
    ansonsten sollten wir uns alle bewusst sein, dass wir im grunde NUR regionale produkte aus biolog. anbau kaufen sollten!!!!!
    das was bei uns im land wächst, ist am gesündesten! und bioanbau sowieso, der pestizideinsatz aus konventionellen lebensmitteln ist sowieso potentiell gefährlich für umwelt und organismus.

  2. Vielen Dank mal wieder für diesen Bericht. Es ist einfach nicht zu fassen, auch in Griechenland
    diese Sklaverei.
    Viele Grüße
    Anna

  3. skandalöse Zustände – skandalöses Verhalten der Konsumenten – skandalöse Zensur der Medienschaffenden – skandalöses Benehmen der Politiker!

    Eine Recherche in alle Richtungen wäre noch skandalöser was nicht nur in Griechenland sondern auch Spanien und Italien in Rechenschaft ziehen würde! Einfacher Menschenverstand – all die Flüchtlinge die anreisen, wohin gehen sie??? Wie sieht es mit der Paprika-, Zucchetti-, Zitrusfrüchte-, Olivenernten aus, woher kommt pelati pomodoro?

  4. Zwei stimmt so einiges in dem Artikel, aber so vieles auch nicht. Die Schuld ist weder bei den Arbeitern der dritten Welt zu suchen, noch bei den Griechen. Im übrigen ist das auch in allen anderen Ländern in gleicher Form zu finden, egal ob in Portugal, Italien, Spanien, aber auch in Deutschland. Schuld sind die Konsumenten hierzulande, die Erdbeeren für 99 Cent kaufen möchten und nicht bereit sind, für Waren jeglicher Art einen angemessenen Preis zu zahlen, der es ermöglicht, die Arbeiter angemessen zu bezahlen. Dabei ist es egal, ob es um Textilien, Lebensmittel oder Elektronik geht.

  5. Ich bin nur entsetzt über diesen Bericht. Ich lebe seit Jahren in Griechenland und höre heute davon das erste Mal. Vor Allem wird es hier hingestellt als wäre es an der Tagesordnung. Das ist nicht richtig!!!! Sämtliche Einwanderer, ob legal oder illegal, machen die Arbeitslöhne der Griechen kaputt. Sie reißen sich förmlich um diese Arbeiten und bieten sich selber für minimalen Lohn an! So sieht es aus. Und der Grieche, der auch NUR meist einen Stundenlohn von 5,00€ hat, schaut dumm aus der Wäsche. Würde ein Deutscher diese Arbeiten für 5,00€ verrichten? Ich bezweifel das sehr.
    Also bitte, nicht ALLE über einen Kamm scheren, das geht wirklich nicht. Ausnahmen bestätigen sicher die Regel, wie überall auf der Welt, aber wieder einmal Griechenland in ein schlechtes Licht zu stellen, NEIN…dagegen wehre ich mich.
    Hanna

  6. hmm. man bietet uns also den typischen käufer-boykott als lösung an. und schiebt damit dem konsumenten den „schwarzen peter“ zu.
    aber lese ich nicht in dem artikel ganz andere dinge? dass man diese menschen nur ausbeuten kann, weil sie „illegal“ sind? wärs nicht viel einfacher, wenn man weltweit frei reisen und arbeiten könnte? jemand hat grenzen erfunden, um seinen besitz zu schützen. und ein ungleichgewicht zwischen reich und arm geschaffen.
    und grad für griechenland gilt: mit der krise, die dort herrscht, haben erstmal alle „gastarbeiter“, egal ob legal oder illegal, ihre jobs verloren. man half sich wieder gegenseitig bei der ernte, weil das auch gleichbedeutend ist mit „ich kann satt werden“. aber was passierte mit den erntehelfern und den vielen anderen „gastarbeitern“ aus den ärmsten ländern? für sie gab und gibt es weder sozialleistungen, noch geld zum heimreisen. sie sind in ländern gefangen, die sie nicht brauchen und nicht wollen und wenn sie überleben wollen, bleibt nur prostitution oder kriminalität. oder eben ein job, der nicht besser als sklaverei ist.
    wenn ich mir allerdings die lebenssituation der meisten menschen ansehe, sind die bedingungen (auf sehr hohem lebensniveau natürlich, wenn man es mit der beschriebenen situation vergleicht) nicht viel anders. wenn man einen job hat, schwebt in zeiten wie diesen das damokles schwert der arbeitslosigkeit und abhängigkeit von sozialleistungen über jedem, egal ob im service, facharbeiter oder manager. wir haben zwar fast alle ein dach über dem kopf, aber gehört es uns auch? oder der bank? wie schnell würden wir es verlieren, wenn wir kein regelmässiges einkommen mehr hätten? ist diese abhängigkeit nicht noch viel grösser? können wir nicht mind. genauso ausgenutzt werden? wer von uns wäre in der lage, für den fortbestand des lebensstandards die familie und freunde zu verlassen und in einem anderen land „sklavenarbeit“ zu leisten?

    tatsächlich müssen wir die entscheidung treffen, ob wir durch unseren kauf die sklaverei hier oder anderswo unterstützen wollen oder die betroffenen menschen in die kriminalität oder den hungerstod schicken. bei uns stirbt man zwar nicht ganz so schnell an hunger, aber es kommt bereits vor. menschen, die durch das soziale netz fallen, oder sich so darin verstrickt haben, dass sie nicht mehr handlungsfähig sind, weil sie sonst die letzte existenzgrundlage verlieren. und die davon krank werden.. vom bluthochdruck bis zu psychischen erkrankungen und an infarkten oder ähnlichem lang vor der zeit sterben. ist auch das gezielt und gewollt? dass wir gegenseitig lager bilden und uns mit argusaugen beobachten, uns gegenseitig kurz- oder langfristig töten? schürt man kriege um grenzen, um die weltbevölkerung weiterhin manipulierbar und von der anzahl her „regulierbar“ zu machen? werden weiterhin nahrungsmittel vernichtet, die anderswo menschenleben retten könnten und man sich auf transport- oder erntekosten ausredet?

    liebe mitbürger: lest zwischen den zeilen. und geht beim reflektieren geistig 2 schritte zurück, um einen grösseren überblick zu bekommen.. und dann hoffe ich flehentlich, dass das geistige potential noch vorhanden ist, um die richtigen schlussfolgerungen zu ziehen. wir werden aus all den problemen, die wir überall auf der welt haben und die alle zusammenhängen, nur wieder herauskommen, wenn wir uns gegenseitig helfen. direkt. von mensch zu mensch. möglichkeiten gibt es überall.

  7. „In dem Bericht geht es nicht darum, die Schuld Personen oder Volksgruppen zuzuweisen. Wenn das so rübergekommen ist, tut mir das Leid, das war nicht die Absicht. Es geht in erster Linie darum, dass das System der Konkurrenz und des Ungleichgewichts immer ausgenutzt wird. Es geht mir auch nie darum bestimmte Volksgruppen und schon gar nicht die Griechen über einen Kamm zu scheren. Wer mich kennt weiß: Ich bin überzeugter Griechen(land)-Fan und reise seit 1984 regelmäßig mehrfach pro Jahr dorthinn. Dennoch muss man die Mißstände beim Namen nennen und die ziehen sich leider quer durch die betroffenen Anbauregionen. Dass ein Vorarbeiter mit Gewalt gegen Schutzbefohlene vorgeht, war leider keine Ausnahme. Die Ausnahme war, dass dies vor Gericht kam. Als Autor des Berichtes habe ich auch gezögert, ob ich nun ausgerechnet am Beispiel von Griechenland die Thematik aufbauen soll. “
    Andreas Müller-Alwart

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