17-Jährige erfindet Gerät, das saubere Energie und sauberes Wasser produziert!

Netzfrauen Google Sience Fairzur englischen Version Cynthia hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer Erfindung zwei der größten Probleme der Menschheit in den Griff zu bekommen: sauberes Wasser und saubere Energie auf einfache Art und Weise zur Verfügung zu haben.

In der Wissenschaft gibt es noch unendlich viele Geheimnisse zu entdecken, so lautet das Motto von Google. Darum veranstaltet Google jedes Jahr die Google Wissenschafts-Messe, bei der sich Kinder und Jugendliche als Aussteller bewerben können, um ihre Erfindungen zu präsentieren.

Google gab die Finalisten der diesjährigen Googles Wissenschaftsausstellung bekannt und die Aufstellung ist beeindruckend. Unter diesen 15 Erfindungen, welche die Welt zu einem besseren Ort machen sollen, sticht die Erfindung von Cynthia Sin Nga Lam klar hervor.

Saubere Energie und sauberes Wasser

Besorgt um die Millionen von Menschen, die ohne Energie und Wasser leben, hat die 17-jährige Jungwissenschaftlerin aus Australien eine H20Pro erfunden. Hier handelt es sich um einen tragbaren photokatalytischen elektrischen Generator und Trinkwasseraufbereiter, der sowohl saubere Energie als auch Frischwasser zugleich produziert.

Mit dem H2OPro nimmt sich Cynthia vor, gleich zwei Probleme auf einmal anzugehen: Wie man Menschen rund um die Welt Wasser und Elektrizität zur Verfügung stellt, die weder zum einen noch zum anderen Zugang haben. Zurzeit haben 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser, während 1,2 Milliarden ohne Elektrizität leben. Der H2OPro könnte das ändern, indem er photokatalytische Technologie verwendet, die gleichzeitig Wasser reinigt und Elektrizität erzeugt, und dies alles nur durch die Nutzung von Sonnenlicht.

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In ihrer Bewerbung erklärt Cynthia, dass sie während Ihrer Forschung der Photokatalyse durch Zufall über den Einfall des H2OPro gestolpert ist.

In der Photokatalyse wird nicht nur Wasser gereinigt und keimfrei gemacht, sondern auch Wasserstoff durch Wasserspaltung erzeugt, der zur Produktion von Elektrizität genutzt werden kann, erklärt Cynthia.

„Der gesamte Vorgang braucht lediglich Titania und Licht – keine zusätzliche Energiequelle ist notwendig.

Die Wasserstoffproduktion ist generell niedrig, da die lichterregten Elektronen die Tendenz haben, ins Loch zurück zu fallen. Glücklicherweise kann dies überwunden werden, indem man Reduktionsmittel hinzufügt, während manche organische Schadstoffe den gleichen Zweck erfüllen. Daher empfehle ich, dass die beiden Mechanismen kombiniert werden, um so den Gewinn zu erhöhen und den Wasserstoffverbrauch gleichzeitig zu verringern. So kann zeitgleich eine äußerst effiziente Wasseraufbereitung erreicht werden.“

Es gibt noch andere eingereichte Vorschläge, die eine ähnliche Methode vorschlagen, jedoch benötigen diese oftmals eine externe Energiequelle, was wiederum bedeutet, dass sie nicht in entlegenen Gegenden genutzt werden können. Cynthia nimmt sich vor, die Umstände durch Photokatalyse so zu ändern, dass sie in einem machbaren Maßstab angewandt werden kann, der es erlaubt, die Wasseraufbereitung und Elektrizitätsproduktion in einer ökonomischen und nachhaltigen Weise durchzuführen.

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Es handelt sich um ein exzellentes humanitäres Design und einen starken Anwärter für den top Preis. Viel Glück, Cynthia!

Brilliant Teenager Invents Device That Produces Clean Energy AND Fresh Water!

By Timon Singh

Google has announced the finalists of this year’s Google Science Fair and the line-up is impressive. But among the 15 inventions designed to make the world a better place, Cynthia Sin Nga Lam’s submission is definitely a major standout. Concerned about the millions of people living without energy and water, the 17-year-old student scientist from Australia built H2Pro – a Portable Photocatalytic Electricity Generation and Water Purification Unit that produces both clean energy and fresh water at the same time.

With the H2Pro, Cynthia aims to tackle two problems at once: how to provide clean water and electricty to the many people around the world who have neither. Currently 780 million people lack access to clean water, while 1.2 billion live without electricity. The H2Pro could change that using photocatalytic technology, which simultaneously purifies water and generates electricity using only sunlight.

In her application, Cynthia explains that while investigating photocatalysis, she stumbled upon the idea of the H2Pro.

“In photocatalysis, not only water is purified and sterilized, but hydrogen is also produced through water-splitting, which can be used to generate electricity,” says Cynthia.

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“The entire process only needs titania and light — no additional power source is required. However, hydrogen production is generally low since photoexcited electrons tend to fall back to the hole (i.e. photoinduced electron-hole combination.) Fortunately, it can be overcome by adding reductants, while some organic pollutants serve such purpose. Hence, I propose to combine the two mechanisms together to enhance the yield and lower the cost of hydrogen generation, meanwhile efficient water purification can also be achieved.”

While there are other designs that have proposed a similiar method, they often require an external power source, which means they can’t be used in remote locations. Cynthia aims to change that via photocatalysis, which can be applied in a manageable scale that allows water purification and electricity production to be economically and sustainably performed. It’s an excellent humanitarian design and a strong contender for the top prize. Good luck Cynthia!

Netzfrau Roxana Bonyadi Willms

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7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Was die kleine da hat, ist doch schon 1000mal entwickelt wurden. ES WILL EINFACH KEINER VON DEN E-KONZERNEN, DA ALLE AUF ÖL SETZEN WOLLEN. Der Mensch wird sich immer zu spät entscheiden.

  2. Es gibt viele gute Erfindungen. Nein, revolutionäre! Und so einfach genial manchmal. Auch das Wasserauto war schon erfunden, von einem Japaner, mittels ähnlichem Verfahren. Kein Wasserstoff, reines normales Wasser von überall. Fährt normal. Haben die sogar gezeigt, im ZDF! In den Nachrichten. Mittels Elektrolyse, und der Apparat war klein.

    5 Jahre später wollte ich fragen, was daraus geworden ist, und war in einem Forum, und wurde dermaßen angegangen von Möchtegernstudenten. Das ich blöd sei und überhaupt nichts weiß (ist ja nicht auf meine Idee gewesen). Mit vielen – sorry – kann man nur den Boden schrubben.

    Selbst am Wassertsoffauto wird nicht mehr geforscht, obwohl hinten nur Wasserdampf rauskäme. Erklärung von Audi oder BMW null. Elektroautos sind noch schlimmer als Benzin. Sie benötigen wieder Strom, wieder Kraftwerke. Und dazu noch eine Lizium Batterie, einen seltenen Rohstoff. Vorkommen in Bolivien hauptsächlich. Die Batterie muss alle paar Jahre gewechselt werden und kostet 10 tausend oder mehr Euros. So ein Quatsch. Das Verbrennungsverfahren ist schon richtig.
    Man kann alternativ auch Benzin aus Algen herstellen, es gäbe keine Ölkriege mehr. Aber das ist nicht gwollt. Für das Klima halt auch hier ein Fragezeichen.

    Ansonsten hat man von folgendem gehört? Ein Pilz wurde in Mittelamerika gefunden, der WILD auf Polythylen (Volksmund: Plastik) ist. Der frisst das Zeug regelrecht. Nix mehr von gehört. Nix mehr gefunden, gewollt? Vl. könnt ihr recherchieren. Das war eine US-Expedition im Regenwald. Stand bei einer Seite, irgendwas mit gute-nachrichten.de oder so. Das Plastiklandproblem wäre gelöst, und Algen verzehren das Zeug im Wasser, das Plastikwasserozeanproblem wäre gelöst. Es gibt bereits Filtermechanismen für radioaktive Strahlung, aber: Zu teuer. Die Russen haben da was enwtickelt. was die Strahlung beseitigt, und: Nix mehr davon gehört. Wir können alles lösen, vieles ist gelöst,, aber NICHT SOLANGE WIR VON VERBRECHERN beherrscht werden. Weiter: Im Regenwald eine Frucht gefunden, die zig mal wirksamer ist als eine Chemotherapie. Siehst aus wie ne große Mischung aus Kokosnuss und Beere, innen cremig weißes Fruchtfleisch. Außen grün. Sternfrucht, keine Ahnung wie das hieß: Und: nix mehr davon gehört. Vl. wurde das als Unkraut vond er Pharmalobby mit Flammenwerfern beseitigt.

    Ökologische Landwirtschaft ist effizienter wenn man weiß wie man das Netzwerk der Beziehungen von Pflanz und Tier nutzt, aber: Nicht gewollt.

    Eine merwürdige Ostseeanomalie, die die ganze Menschheitsgeschichte ändern könnte, Forscher in Schweden erhielt massive Morddrohungen auch seine Kinder. Hatte kein Geld mehr für eine Borhkernuntersuchung, wurde kaputt gemacht. War letztens bei der Fundstelle, große Militärflotte mit Tauchern dort, haben den Forscher abgedrängt. Ja, was geht wohl derzeit ab hier….Wegen einer Struktur??? Seine ersten Ergebnisse (vom Forscher) haben eine künstliche Struktur ermittelt. genauere Untersuchungen waren nicht möglich, dazu fehlte das Geld.

    Nur so einige Anregungen.

  3. Sehr geehrte Frau Willms,

    leider haben sie Titania nicht komplett übersetzt. Laut Leo kann man dies mit Titandioxid übersetzten, diese Bezeichnung wird übrigens auch auf der von Ihnen verlinkten Homepage verwendet.
    Bei Titandioxid gibt es Befürchtungen und teilweise erste Studien, zumindestens laut Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Titan%28IV%29-oxid#Risiken), die belegen, dass Titandioxid krebsfördern sein kann.
    Aus diesem Grund ist die Erfindung zwar erstmal toll, aber die Verwendung dieses Gerätes kann mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergehen. Leider wird dieses Gerät meiner Meinung nach nicht die angesprochenen Probleme lösen können, solange man nicht die negativen Wirkungen von Titandioxid bereinigt.

  4. „Wasser ist ein Menschenrecht“? Aber nicht für Nestlè und Co. für sie ist Wasser ein Handelsprodukt und danach handeln sie auch, rücksichtslos und Menschen verachtend!
    Dieses Mädchen lebt gefährlich, weil sie Profitgeiern auf diesem Sektor in die Quere kommt – und die Schrecken auch vor Mord nicht zurück. Nestlé bewist in Afrika, daß Menschen für sie überhaupt keine Rolle spielen.
    Wenn diese Erfindung klappt, einen Geldgeber findet und auf den Markt kommt (nicht in einer Schublade verschwindet, wie schon vieles vorher!), dann wäre das zu schön, um wahr zu sein. Ich drücke ihr die Daumen und hoffe, daß ihr nichts passiert. Ein tolles Mädchen!!!!!!!!

  5. Ja, tolles Mädchen !!!
    Schließe mich der Vorschreiberin voll an und hoffe auch, dass Cynthia die Umsetzung ihrer Erfindung überlebt…

  6. In der gegenwart ist es doch auch möglich, dass sie gewürdigt und gefördert wird und Wege mit Freunden und Unterstützern findet, die sie weiter unangreifbar und sicher sein lassen, … die es möglich machen, die Wissenschaften immer mehr in den wahrhaften Dienst der Menschheit zu stellen. Wie wäre es, den Fokus darauf zu legen?

  7. Ein tolles Mädchen, keine Frage. Aber wird sie mit ihrer Erfindung wirklich Erfolg haben? Es gibt so tolle Erfindungen, die von „großen“ Mächten unterdrückt wurden, weil ihnen dann viel Geld verloren geht. Ich fürchte, dass es Cynthia auch so ergehen wird, leider.

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