Fukushima: 100 Tonnen tote Sardinen an der Küste von Hokkaido angeschwemmt – Masses of dead sardines

Fukushima2Der Anblick ist erschreckend. Millionen tote Sardinen treiben in einem Hafenbecken in Hokkaido an der japanischen Pazifikküste.

Das Hafenbecken ist von einem silbern schimmernden Teppich bedeckt, einem Teppich aus Millionen toter Sardinen. In Urakawa-Ko auf Hokkaido, Japan, wurden am 05.11.2014 ca. 100 Tonnen tote Sardinen angeschwemmt. Die Sardinen sind ca. 20 cm. lang. Über eine Reichweite von 4 km treiben überall tote Sardinen an der Oberfläche. Und noch heute schwimmen weitere tote Fische an den dortigen Küsten an. Überall sind die Kadaver verstreut.

Experten rätseln noch über die genaue Ursache für das massenhafte Fischsterben. Ihre Vermutung: Ein Sturm trieb die Sardinenschwärme an die Küste, wo sie mangels Sauerstoff erstickten.

Bereits am 03. November 2014 wurde vor den Küsten des 80 km entfernten Mukawa-cho das gleiche Phänomen beobachtet. Auch hier wurden massenweise tote Sardinen angeschwemmt. Gemäß der dortigen Lokalzeitung sollen massenweise tote Kadaver entlang der Pazifikküste liegen.

Das Nationale Forschungsinstitut für Fischereiwissenschaften führt dieses Massensterben auf das kalte Seewasser durch den Sturm von 03.11. bis 05.11.2014 zurück.

Jedoch ein älterer Fischer sagte, in 60 Jahren, die er dort nun fischte, hätte er so etwas noch nicht gesehen. Kündigt das Massensterben ein gewaltiges Erdbeben an? Laut den japanischen Meldungen könnte dies der Fall sein, danach tritt ein Massensterben manchmal auch vor einem großen Erdbeben auf.

Am 11. Oktober 2014 fand ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor Hokkaidos Küste statt. JMA Japan meldete ein Erdbeben in einer Tiefe von 10 km. Das Epizentrum liegt in der Nähe des Grabens der pazifischen Platte und der nordamerikanischen Platte. [Lesen Sie dazu: Die unruhige Erde – Wann kommt der große Knall?]

Auf Twitter kommt aber auch aus Japan der Hinweis, dass Fukushima und die radioaktive Verschmutzung als Todesursache mit berücksichtigt werden müssen, da nach den Daten von Hokkaido bereits der Kabeljau vor seiner Küste radioaktiv verseucht war. Daher wird empfohlen, selbst in Ortschaften von Hokkaido, den Fisch zu meiden.

Hier einige Aufnahmen:

Eingebetteter Bild-Link


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Tepco leitet radioaktives Wasser in den Pazifik

Bereits mehrfach haben wir darauf hingewiesen, dass keiner weiß, wie es wirklich in den Reaktorblöcken 1 bis 3 aussieht. In allen drei Reaktorblöcken kam es nach dem Erdbeben und dem folgenden Tsunami zu Kernschmelzen. Niemand weiß daher, wo genau diese Schmelzmassen aus Hunderten von Brennelementen, Stahl und Beton eigentlich liegen. Bis heute müssen diese Reaktoren Tag für Tag mit Tonnen von Wasser gekühlt werden, damit sie nicht wieder außer Kontrolle geraten.

Auf dem Gelände stehen 350 Behälter. Jeder Behälter fasst 1 Million Liter und täglich kommen 700 cbm stark kontaminiertes Wasser hinzu.

Seit mehr als drei Jahren fließt radioaktiv verseuchtes Wasser aus der havarierten japanischen Atomkraft-Anlage Fukushima in den Pazifischen Ozean. Wie viel es genau ist, weiß niemand. Schätzungen zufolge waren es zeitweise rund 300 Tonnen pro Tag. Auch über die genauen Auswirkungen auf die Umwelt kann nur spekuliert werden.

In einer aufwendigen Modellsimulation haben GEOMAR-Forscher die langfristige Ausbreitung des radioaktiv belasteten Wassers im gesamten Pazifik für einen Zeitraum von zehn Jahren berechnet. Die Computersimulationen des Forscherteams um Claus Böning geben detaillierte Auskünfte über die Stärke der Strömungen und den Einfluss von Wind und Wellen. [Fukushima – Wo bleibt das radioaktive Wasser?]

Radioaktivität aus Fukushima nähert sich der Westküste Kanadas

Dies ergab eine Probe, die etwa 1200 Kilometer westlich von Vancouver auf Cäsium 134 getestet wurde. Sie war positiv und ist nachweislich aus Fukushima. [Lesen Sie dazu: Fukushima: Radioaktivität in Kanada nachgewiesen – Fukushima radiation nearing West Coast]

Aktuelle Informationen zu Fukushima finden Sie hier: Die Story im Ersten: Fukushima – Unterwegs in der größten Nuklearbaustelle der Welt

Approx. 100 t of sardines washed ashore in Pacific coastal area of Hokkaido again

Numerous sardines came into Urakawa-ko port of Hokkaido from afternoon of 11/5/2014 and the dead bodies surfaced in the port by 1AM of 11/6/2014.The sardines are 20cm long. Urakawa-machi local government estimates it was 100 t in total.The same phenomenon was observed in Mukawa-cho 3 days ago, where is 80km from this town. According to the local newspaper, numerous sardines have been washed ashore in several other places along the Pacific coastal area of Hokkaido since 11/3/2014 too.National Research Institute of Fisheries Science, Fisheries Research Agency comments cold sea water was stirred by the storm of 11/3 ~ 11/5/2014 so the sardines moved to the shallow area to die owing to the deficiency of oxygen in the water.

However local fisherman states he has been living for 60 years but he has never seen such a thing.Large number of marine organism deaths can be seen before a major earthquake sometimes. http://fukushima-diary.com/ and: 北海道・浦河町の港に大量のイワシ More Informations: German TV station “Das Erste” reveals: Fukushima – Visiting the biggest nuclear building site on Earth

Netzfrau Doro Schreier

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9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wie wäre es wenn man die Sardienen im Labor untersucht, anstatt zu spekulieren und zu schwafeln.

    • Die werden sicher untersucht, aber Sie werden sicher das Ergebnis nicht erfahren- Japan redet nicht gern

  2. Was für ein schwachsinniger Artikel…… Natürlich hat das ganze niiiiichts mit fukushima und der Radioaktivität zu tun….. Das kann man ja alles anders erklären….. Ich kotze! Als würde nicht jeder Menschenverstand der zum logischen Denken fähig ist sofort auf fukushima und Folgen kommen……. Aber Japan verschleiert ja sehr gerne bzw spielt runter

    • Wenn Sie solche Beiträge Schwachsinn nennen, dann fragen wir uns, was Sie wollen? Wir berichten und klären auf- da es sich um eine Übersetzung samt Quellenangaben handelt – können wir nicht einfach nur Mutmaßen – jeder hat die Möglichkeit – selber zu denken.

  3. Verendete Sardinenschwärme sind nichts neues.
    2011, Los Angeles, ein Sardinenschwarm geriet in ein Hafenbecken und verendete aufgrund Erschöpfung und Sauerstoffmangel.
    Es passiert einfach hin und wieder, daß Fischschwärme auf der Suche nach Laichplätzen in Hafenanlagen geraten und nicht wieder hinausfinden – und dann kommt es zu so einem Massensterben.

  4. Radioaktive Versuchung müsste für dieses Phänomen doch plötzlich und massiv Auftreten. Es ist nicht ausgeschlossen das die Radioaktive Verseuchung durch langsames und sich sammelndes Einlagern im Fettgewebe die Fische geschwächt hat und eine dann Auftretende Anomalie ihnen den Rest gab. Nur direkt wird es wohl keine Folge der Reaktoren Ruinen und dem Austretenden Materials sein. Und mit Blick auf die Karte liegt die Bucht auf der gegenüberliegenden Seite der vor Fukushima anliegenden Hauptströmungsrichtung. Bei einem massiv Auftretenden Strahlungsunfall müssten alle Fische vor Ort Aufwärts dann verenden.

    Die Katastrophe ist für Japan so oder so schlimm genug und wird weitreichende Folgen haben für das Land. Viel mehr als heute allg. angenommen wird. Ich wäre nicht überrascht wenn Japan versuchen wird alles daran zusetzen um mit Russland zeitnah über „Aussiedler nach Russland“ zu verhandeln und vorher den Friedensvertrag macht.

    Daher sind diese Meldungen hier eher kontraproduktiv statt förderlich.

    lg

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