McDonald’s-Lieferant: Genmanipulierte Pommes aus Frankensteins Küche! – U.S.D.A. Approves Modified Potato.

McDonalds1Wir haben einen neuen Tiefpunkt erreicht. Einem McDonald’s-Lieferanten wurde die neue Gen-Kartoffel genehmigt, weil diese so gesund sein soll. Und das ist kein Witz, demnächst gibt es vielleicht die neuen „gesunden“ Pommes auch in Fastfoodketten.

Wir sind entsetzt. Die Zahl der Länder, die die Einfuhr und den Anbau von GVO verbieten, steigt stetig, das muss doch auch die FDA,  die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten, mittlerweile gecheckt haben.

Doch weder die FDA noch die GVO-Hersteller wollen das einfach nicht wahrhaben. Sie wollen ihre profitversprechenden GV-Nutzpflanzen auf den Markt bringen – um jeden Preis.

Eine Kartoffel wurde gentechnisch verändert, um die Mengen eines möglicherweise schädlichen Inhaltsstoffes in Pommes und Kartoffelchips zu reduzieren, genau darum wurde die Anpflanzung genehmigt, wie das Landwirtschaftsministerium am letzten Freitag mitteilte. Das ist genau das gleiche Prinzip wie mit den Äpfeln. Die wurden ja nun auch genmanipuliert, damit sie sich nicht mehr braun färben, wenn sie in Stücke geschnitten wird. [Siehe: Genmanipulierte Äpfel aus Frankensteins Küche]

 Acrylamid

KartoffelnWarum wurden die genmanipulierten Kartoffeln als gesünder eingestuft? Wie Acrylamid in den in Lebensmitteln gefundenen Konzentrationen beim Menschen wirkt, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Auf Grund von Tierversuchen wird Acrylamid jedoch als möglicherweise krebserregend und erbgutschädigend angesehen.

Acrylamid entsteht nach heutigem Kenntnisstand beim Backen, Braten, Grillen und Frittieren, zum Beispiel bei der Herstellung von Pommes frites, Chips, Knäckebrot und Keksen. Generell gilt, dass eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährungsweise die beste Möglichkeit ist, größere Belastungen zu verhindern. Daher sollte man einseitige Ernährung meiden und stark betroffene Lebensmittel wie Pommes frites, Kartoffelchips und Kartoffelpuffer weniger verzehren. Angebrannte bzw. stark gebräunte Pommes, Chips oder Bratkartoffeln sollte man nicht verzehren. Dies gilt vor allem auch für Kinder.

Aber eigentlich geht es darum, dass die neue Kartoffel nicht braun wird. Das bedeutet: Aus finanziellen Gründen wurde eine Kartoffel gesucht, die nicht bei Ernte, Transport oder Lagerung durch Verletzung gleich an Wert verliert oder sogar unbrauchbar wird.

Die J.R. Simplot Company in Amerika hat es also geschafft, eine Zulassung für eine gentechnisch veränderte Kartoffel zu erhalten, obwohl Studien Ende der 90iger bereits auf die negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit aufmerksam gemacht haben und infolgedessen die GV-Kartoffel damals vom Markt verschwand.

Lange ist es her, dass Monsantos erste GV-Pflanze, eine Sorte genetisch veränderter Kartoffeln, irgendwann einmal auf Grund des enormen Drucks der Verbraucher, in den USA verhindert worden war.

J.R. Simplot gilt als Erfinder der Tiefkühlpommes. Er erkannte, dass das Tiefkühlen von Pommes frites eine sehr profitable Angelegenheit sein könnte. 1948 unternahm seine Firma erste, zunächst eher erfolglose Anstrengungen, tiefgekühlte Pommes frites herzustellen. Die Tiefkühlpommes sanken auf den Boden der Frittierkörbe und wurden nicht gleichmäßig frittiert. 1953 schließlich meldete Simplot sein Patent für tiefgefrorene Pommes frites an. Mit rund 10 000 Mitarbeitern ist es kein kleines Familienunternehmen mehr und ist seit 1967 ist Simplot Company Lieferant für McDonald’s. [Lesen Sie dazu: Demnächst genmanipulierte Pommes bei McDonald ’s? Monsanto’s First, Failed Genetically Modified Crop Could Be Making a Comeback]

Wir haben Ihnen den Beitrag von Peggy aus den USA übersetzt, in dem sie schreibt, was sie über die genmanipulierten „gesunden“ Pommes denkt, denn das spiegelt genau unsere Meinung wieder.

Wir haben einen neuen Tiefpunkt erreicht: Die FDA erlaubt eine genveränderte Kartoffelsorte, um Pommes frites gesünder zu machen!

Ich bin heute morgen in einer verrückt gewordenen Welt erwacht. Auf der Titelseite des Wirtschaftsteils der New York Times prangte die Schlagzeile: „FDA Approves Modified Potato. Next up: French Fry Fans“ (dt: FDA erlaubt veränderte Kartoffel. Als nächstes auf der Liste: Pommes-Fans). Das brachte mein Blut zum Kochen, noch bevor ich den Artikel überhaupt gelesen hatte! U.S.D.A. Approves Modified Potato. Next Up: French Fry Fans.

Vielleicht lebe ich tatsächlich in irgendeiner Seifenblase, aber nach all den Kontroversen zum Thema GMO in letzter Zeit kann ich wirklich nicht anfangen, mir vorzustellen, dass etwas Derartiges überhaupt möglich ist! Gibt es wirklich Menschen auf dieser Welt, die glauben, es sei sicherer, die DNA von Kartoffeln zu verändern, um Pommes frites und Kartoffelchips in gesündere Lebensmittel für den Verbraucher zu verwandeln, anstatt Verbraucher über die Gesundheitsrisiken des Verzehrs von frittiertem und behandeltem Essen aufzuklären?

Wo um alles in der Welt ist unser Verstand geblieben? Nach Aussage dieses Artikels enthalten Kartoffeln eine chemische Substanz namens Acrylamid, die durch Braten freigesetzt wird und EVENTUELL Krebs verursacht:

„Der Stoff  [sie meint Acrylamid – Anm. d. Redaktion] ruft bei Nagetieren Krebs hervor und ist ein mögliches Karzinogen beim Menschen, obwohl das National Cancer Institute erklärt, dass die Forschung nicht mit letzter Sicherheit weiß, ob die typischerweise in Lebensmitteln vorhandenen Dosen der Substanz die menschliche Gesundheit beeinträchtigen.“

Ich weiß nicht, nennt mich ruhig verrückt, aber vielleicht sollten wir, anstatt die Kartoffel gentechnisch zu verändern – ein Nahrungsmittel, das wir seit Jahrtausenden unbeschadet essen – sinnvollerweise einfach aufhören, sie zu braten…? Es gibt genug andere Möglichkeiten, Kartoffeln zuzubereiten…

Ich für meinen Teil will Stellung zu dieser Frage beziehen, indem ich die FDA schriftlich, per E-Mail und telefonisch dazu auffordere, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Hier ist ein Link, unter dem man sie erreichen kann:

http://www.fda.gov/AboutFDA/ContactFDA/

Ich hoffe, viele werden es mir gleich tun!

Original von Peggy können Sie hier lesen: We’ve Hit A New Low: FDA Approves Genetically Engineered Potato To Make French Fries Healthier!

Ja, das wäre vielleicht eine Möglichkeit, dass wir auch aus Europa die FDA anschreiben und kurz erklären, dass genmanipulierte Lebensmittel viel schädlicher sind. Studien haben wir bereits ausreichend veröffentlicht.

Netzfrau Katja Seel

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Nie wieder Fast Food – Wir erklären warum! You’ll Never Eat McDonald’s Again After You Read These Horrifying Facts

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Genmanipulierte pflanzen schaden der Natur und dem Menschen, was Langzeitstudien beweisen werden. Doch dann ist es zu spät. Jeder einzelne ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich. Hier bedarf es einer breitgefächerten Aufklärungsarbeit. Geld und Energie kann auch in der Erforschung von alternativen zu Weichmachern in Plastik gesteckt werden.

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