Rette sich, wer kann – wer kann, rette sich!

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAJodtabletten fürs Luxemburger Volk – Luxemburger Staat räumt den Altmüll von Jodtabletten auf Kosten der Luxemburger Bürger weg.

NUN ist es soweit!!!

Fast jeder Luxemburger hat von der Luxemburger Regierung einen Brief auf dem Postweg erhalten und soll laut dem neuen Luxemburger Evakuierungsplan die Jodtabletten – die für den Fall eines GAU im AKW Cattenom einzunehmen sind, entweder in der Apotheke oder auf dem zuständigen Gemeindeamt abholen.

Generell ist bekannt, dass die Jodtabletten rechtzeitig VOR einem radioaktiven Unfall einzunehmen sind!
– Im Schreiben von der Luxemburger Regierung wird angegeben –
– dass die Jodtabletten nur einzunehmen sind, wenn sich ein Unfall ereignet hat.

> Meint die Luxemburger Regierung nun einen Auto-Unfall oder einen radioaktiven Unfall?
> Weiterhin gibt die Luxemburger Regierung in ihrem Schreiben an; >> und wenn die Behörden ausdrücklich dazu aufgerufen haben…

Cattenom

Dazu unsere Nachfrage: Zu welchem Zeitpunkt soll denn der Aufruf sein? Nach einem GAU im AKW Cattenom – oder erst, wenn ihn der EDF-Betreiber gemeldet hat oder erst, wenn Radioaktivität in der Umwelt messbar nachgewiesen wird, und wie hoch sollen die Richtwerte sein oder werden die Richtwerte nochmals angehoben? Dies wurde schließlich beim GAU in Tschernobyl sowie Fukushima dementsprechend gehandhabt.

DIE REALITÄT zeigt jedoch, dass der Körper einige Zeit benötigt, um sich auf die Wirkung der Jodtabletten einzustellen. Also müssten die Jodtabletten bereits vor einem GAU eingenommen werden. Definitiv schützen die Jodtabletten NUR die Schilddrüse vor radioaktivem Jod und vor einer erhöhten Gefahr an Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Sie schützen nicht vor anderen radioaktiven Stoffen.

Weiterhin wird im Schreiben von der Luxemburger Regierung darauf hingewiesen, dass der Nutzen der Jodtabletten für die Altersgruppe von 45 Jahren nicht erwiesen ist.
– Im Schreiben der Luxemburger Regierung wird nicht erklärt – wieso, weshalb, warum.

Weiterhin wird erklärt, dass die Einnahme von Jodtablellen für diese Menschen nicht empfohlen wird
> JEDOCH die Wahrheit ist, dass die Einnahme nach dem 45 Lebensjahr nicht empfohlen wird, weil für diese Personengruppe das Gesundheitsrisiko für schwerwiegende Schilddrüsenerkrankungen (z.B. durch Jod ausgelöste Schilddrüsenüberfunktion) infolge der Tabletteneinnahme höher ist als das Strahlenrisiko durch Einatmen von radioaktivem Jod“.
[Mehr über Jodtabletten: http://www.umweltinstitut.org/…/fragen-zum-gau-in-japan.html]

DES WEITEREN HABEN UNS einige Luxemburger berichtet, dass die zurzeit verteilten Jodtabletten mit einem Ablaufdatum von 2015 versehen sind. Andere Luxemburger berichten uns wiederum, dass nur ein Herstellungsdatum und kein Ablaufdatum auf der Packung angegeben ist. Der Luxemburger Staat räumt den Altmüll von Jodtabletten auf Kosten der Luxemburger Bürger weg. Schlussendlich darf der Steuerzahler für die Kosten des neuen Luxemburger Evakuierungsplans und für alle begleitenden Kosten (auch administrative) sowie für die Jodtabletten steuerlich aufkommen!

UND wo bleibt denn der absolute Schutz vor einer radioaktiven Katastrophe im AKW Cattenom?

Schlussendlich dienen weder Jodtabletten noch ein neu auferlegter und in Realität minimierter Evakuierungsplan (Evakuierungszone 10-15km) der Sicherheit. Und ein grenzüberschreitender Evakuierungsplan ist inexistent.
Weiterhin heißt es im Schreiben der Luxemburger Regierung, dass, wenn die Jodtabletten abgeholt werden, es eine zusätzliche Infobroschüre gibt. Weitere Infos sind laut Schreiben der Internetseite www.inficrise.lu zu entnehmen.

DES WEITEREN ist ungeklärt und es fehlen jegliche Hinweise und Aufklärungen oder Klärungen, was mit den Menschen ist, die weder Computerkenntnisse noch Internetzugang haben und ob und wie Menschen mit Lähmungen (auch spastischen), mentaler Retardierung oder Behinderung, Senilität, Altersschwäche oder Babys die Jodtabletten ohne fremde Hilfe schlucken sollen oder können. Was ist mit den Menschen, die Schilddrüsenerkrankungen haben? Dürfen diejenigen denn die Jodtabletten einnehmen? Was ist mit Analphabeten oder Blinden, die das Schreiben und die zusätzliche Infobroschüre nicht lesen können?

Unter anderem ist in der Luxemburger Broschüre auf Seite 5 angegeben, dass angesichts der Entfernung zum Kernkraftwerk Cattenom hohe Strahlenbelastungen in Luxemburg sehr unwahrscheinlich seien. [Link zur Luxemburger Broschüre: www.infocrise.public.lu/…/brochure-cattenom/20140900-brochu…]

Meine Damen und Herren Politiker: Demnach haben Tschernobyl und Fukushima wohl nie existiert!?

DESWEGEN – LASST EUCH NICHT WEITERHIN MISSBRAUCHEN – Uns als Bürger bleibt nur die Lösung eines persönlichen Katastrophenschutzplans, eine bereits gepackte Notfalltasche immer parat zu haben, sich täglich über die gegebenen Windrichtungen zu informieren und sich im Falle des Falles sofort ins Auto zu setzen und schnellstmöglich aus dem Gefahrengebiet hinaus zu fahren. Denn schlussendlich – rette sich, wer kann – wer kann, rette sich!

– Radioaktive Strahlung kennt keine Grenzen, weder vor dem Notfall – noch vor Evakuierungsplänen und selbst bei der besten Nachbesserung nicht. Die endgültige Lösung aller Probleme ist, das AKW Cattenom sowie alle Atomkraftwerke auf EU- & Nicht-EU-Ebene sofort und unumkehrbar abzuschalten!!!

Das Atomkraftwerk Cattenom

Das AKW steht nahe dem gleichnamigen Ort Cattenom in der französischen Region Lothringen. Die Anlage liegt an der Mosel und ist nur zwölf Kilometer von der deutsch-französischen Grenze entfernt. Frankreich hat insgesamt 58 Atomkraftwerke und Cattenom ist das drittgrößte Atomkraftwerk in Frankreich. Das bebaute Gebiet umfasst zirka 415 Hektar.

Hier zum Überblick aller meldepflichtigen Ereignisse Di. 11.11.2014 Erneute Drohnensichtung über dem AKW Cattenom.
Di. 21.10.2014 Drohnenähnliche Flugobjekte überfliegen mehrere AKWs in Frankreich, auch das AKW Cattenom.

Fr. 10.10.2014 Einheit 3 abgeschaltet

Die EDF teilen auf ihrer Internetseite mit, dass Einheit 3 in der Nacht von Donnerstag auf Freitag 10. Oktober 2014 abgeschaltet wurde.
Sa 04.auf So 05.10.2014 Einheit 2 erneut abgeschaltet. Die EDF-Betreiber teilen erneut auf ihrer Internetpräsenz mit, dass Produktionseinheit 2 in der Nacht von Samstag 04. auf Sonntag 05.10.2014 abgeschaltet wurde. Das sind nur einige Störfälle von vielen!

ES GIBT KEINE VERSCHIEDENEN ANTWORTEN, NUR EINE: CATTENOM SOFORT und UNUMKEHRBAR ABSCHALTEN

© Ute Schlumpberger, 1. Vors. Cattenom Non Merci e.V.

Mehr Informationen: www.cattenom-non-merci.de

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6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. In Deutschland kann die Verwaltung nicht sagen, wo es die Tabletten gibt. Einfach mal auf dem Rathaus anrufen und sich erkundigen. Ist erschreckend. Zumal wir in dem Einzugsbereich wohnen, wenn es zum GAU käme. Auch haben Krankenhäuser keiner Vorsorge insbesondere für Kinder getroffen. Auch da sollte man mal nachfragen.

  2. hört sich nach Orwell 1984 und andere Weltuntergangsszeniarien an.
    Mal ehrlich – ich habe zwischenzeitlich – darob dieser Horrorszenarien – ‚dicht‘ gemacht.
    Dann wünschte ich mir nur noch, dass demnächst ’s. heutige Debatte im Bundestag zu Sterbehilfe‘, dass das, was noch als sog. Regierung für mich zuständig ist, dass die Pillen verschicken oder zugänglich machen, damit ich selber entscheiden kann, ob ich das jetztige Dilemma in dieser Welt aktzeptiere, oder einfach gehe.
    So wie es jetzt abläuft, ist es für mich (und ich nehme an, für viele) unerträglich wird oder ist.
    Tja, auch eine Methode der Reduktion….

    • es wird nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird, bis jetzt muss man sich nicht umbringen, es gibt so viele Menschen die einsam sind und sich nur über einen Besuch freuen um auf andere Gedanken zu kommen, machen Sie den Anfang-

  3. Thank you for publishing such stupid criticism which only goes to show you are no better at visionary thinking than the people who created the brochure.

    As many faults as it may have, you have to understand the brochure for what it is, it doesn’t even interest most people and probably quite rightly. In case of a serious accident the pills won’t help a bit, in case of a smaller one, it doesn’t matter if you take them a few hours too late when you find out you have to take them.

    There are far more relevant questions to ask like where to keep the pills. At home? What use if the accident happens when you’re at work or at school?

    And to suggest people should all get in their cars… have you ever seen what happens when even half the people get in their cars at the same time? It will take all of 6 minutes before ALL the roads are blocked by accidents or people blocking junctions, believe me. I will be taking a motorbike or maybe even a bike.

    And trust me, the blind handicapped and others, they all have interest groups that will care for them finding out what they need to know, the information brochure really doesn’t have to answer ALL questions for EVERYONE otherwise it becomes unreadable and no-one will even start.

    And finally, you can moan about it costing taxpayers (not you though it seems) but frankly, it costs them about the price of putting milk and sugar into a coffee or a large sip of beer so I really don’t think this is worth making a fuss over, especially when you compare to other costs now imposed for our supposed safety like (very short lifespan) fire extinguishers, safety jackets, warning triangles etc in cars but no first aid kit or defibrillator or automatic 112 locator connected to GPS etc. things that would probably save more lives for less money.

    Let’s look at things like Einstein, through the spectrum of relativity.

    • You have not really understood what this article is about. We are giving proofred information and asking questions in order to make the reader think further. Nothing else.

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