Nestlé – MAGGI Produktwarnung

MaggiDie Chemiekeulen von Nestlé MAGGI bestimmen den Geschmack unseres Essens weltweit.

Nach der Produktwarnung folgt der Hinweis zu Glutamat.

Nestlé MAGGI warnt vorsorglich vor dem Verzehr von „Klare Gemüsebrühe“ im Glas. Von dem Rückruf betroffen sind die Produkte mit dem​ Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 01 2016 (Tages-Code 42890702U)​.

Der Produktrückruf betrifft ausschließlich „Klare Gemüsebrühe“ und wurde auf Grund von Verbraucherreklamationen eingeleitet, die mehrere Glassplitter in dem Produkt gefunden hatten. Alle anderen MAGGI​ Produkte sind davon nicht betroffen und uneingeschränkt zum Verzehr geeignet.

Sollten Sie das Produkt „Klare Gemüsebrühe“ mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum sowie dem Code gekauft haben, können Sie dieses​ über den Handel oder direkt an das ​MAGGI Werk Singen zurückgeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet. [​https://www.maggi.de/aktuell/rueckruf-klare-gemuesebruehe]

Morgens ein Kaffee von Nescafé, dazu ein Brot mit Wurst von Herta. Das Baby bekommt Alete-Nahrung, der Hund Futter von Beneful. Mittags gibt es Nudeln von Buitoni mit einer Tomatensoße von MAGGI, zwischendurch eine After-Eight-Schokolade oder ein Mövenpick-Eis und einen Schluck aus der Wasserflasche mit dem Namen Pure Life. Wie kaum ein anderer Konzern ist der Lebensmittelmulti Nestlé in unserem Leben präsent. Unter mehr als 2000 Marken verkaufen die Schweizer Süßigkeiten, Babynahrung, Kaffee, Cornflakes, Fertiggerichte, Tierfutter und vieles mehr. Nestlé besitzt Patente auf Bestandteile der Muttermilch und das Patent auf Schwarzkümmel, außerdem ist Nestlé das weltgrößte Milchunternehmen.

Die Chemiekeulen von Nestlé MAGGI bestimmen den Geschmack unseres Essens weltweit.

MAGGI gehört Nestlé, KNORR und Pfanni sind im Besitz von Unilever.

Noch einmal der Hinweis:

Glutamat – ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker:

Lebensmittel mit dieser Werbeaussage sprechen Kunden an, die auf Geschmacksverstärker verzichten wollen, insbesondere auf Glutamat. Zahlreiche Produkte, die laut Werbung ohne diesen Zusatzstoff auskommen, enthalten dennoch Glutamat.

Er versteckt sich in anderen Zutaten, insbesondere im Hefeextrakt, aber auch in Sojaprotein, Tomatenpulver oder Würze und muss dann nicht namentlich in der Zutatenliste angegeben werden.

Genussvoll essen mit oder ohne Geschmacksverstärker?

In den letzten zehn Jahren hat sich die Menge von Glutamat, die den Nahrungsmitteln beigemischt wird, verdoppelt. Zugesetzt wird Glutamat in Form von Hydrolysaten wie zum Beispiel Hefeextrakte. Daneben ist der Stoff in gekörnten Brühen und verschiedenen Stoffen zum Würzen enthalten. [Lesen Sie dazu: Glutamat – Ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker]

Vor vielen Jahren las man öfters „Was essen wir in der Zukunft?“ Wir erinnern uns noch an den weißen Teller, auf dem farbige Pillen lagen. Jede Pille ersetzte das, was wir Gemüse, Kartoffeln, Fleisch oder Obst nennen.

Damals hielten wir es noch für Science-Fiction, unvorstellbar. Obwohl es damals durchaus schon fertiges Soßenpulver gab oder MAGGI für die Suppe. Heutzutage, 30 Jahre später, gibt es immer noch Gerichte und keine Pillen.

Nein, die Pillen sind in den Tüten. In den langen Supermarktregalen gibt es Tüten und Pakete mit „Zutaten“ für alle möglichen Gerichte. Wer heute nicht wirklich kochen kann, zaubert trotzdem in kürzester Zeit ein Drei-Sternemenü. Man braucht bloß noch ein paar rohe Zutaten – was genau, steht überall drauf und dann kann nichts mehr schief gehen. Und man bekommt garantiert, dass es schmeckt. Na dann: Mahlzeit!

Vielleicht sollte doch ein Aufkleber auf den Packungen signalisieren:

Verzehr auf eigene Gefahr! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder die Netzfrauen. 

Netzfrauen Lisa Natterer und Doro Schreier

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo liebe Netzfrauen,

    über einen Verweis eines anderen Blogs habe ich Euch vor kurzem entdeckt und bin begeistert über Eure Informationen! Vielen Dank dafür, denn da steckt viel Arbeit hinter!

    Zu diesem Thema passt eine Dokumentation, die in der ARD Mediathek aktuell zu finden ist und ebenfalls einen guten Einblick gibt „Fix und fertig – Machen Fertiggerichte süchtig?“.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

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