Kinder(alb)traum Ferrero

FerreroHungerlöhne, ausbeuterische Kinderarbeit und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen gehören zum Alltag der Kakaobauern. Aber auch bei anderen Rohstoffen wie zum Beispiel Haselnüssen in Süßwaren und Brotaufstrichen wie Nutella sind die Arbeitsbedingungen während der Ernte nicht besser. Wanderarbeiter und ihre Kinder schuften und hausen weiter unter unwürdigen Bedingungen.

Drei Viertel der weltweiten Haselnüsse stammen aus der Türkei und werden von Kindern geerntet.

Ferrero ist ein weltweit tätiges Süßwarenunternehmen. Globale Marken wie Nutella, Rocher, tictac oder Kinderschokolade haben das Unternehmen international erfolgreich gemacht. Genau wie wir bereits in unseren Berichten über Nestlé auf die Missstände auf den Kakaoplantagen aufmerksam gemacht haben, gilt dieses auch für Ferrero.

Das Familienunternehmen aus Italien behauptet sich als viertgrößter Schoko-Hersteller der Welt – hinter Mondelez, Mars und Nestlé.

Jeder Deutsche isst im Jahr elf Kilo Schokolade

Unter welchen Bedingungen der Kakao geerntet wird, den Nestlé, Ferrero, Ritter Sport, Mars und all die anderen zu Schokoriegeln, Tafeln und Pralinen verarbeiten, können Sie hier entnehmen: Nestlé – Kinderarbeit in Afrika: Blutige Schokolade

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Warum schalten die Netzfrauen Werbung?

Seitdem bekannt wurde, dass Kindersklaverei zum Alltag auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste gehört, kämpfen die großen Schokoladenhersteller, u. a. Nestlé und Ferrero, um das Vertrauen der Verbraucher: Sie versprechen Schulen, medizinische Versorgung und Bildungsprogramme. So soll das Leben der Kinder und der Bauern vor Ort erträglicher werden, damit wir Schokolade wieder ohne schlechtes Gewissen genießen können. So wirbt auch Nestlé damit, dass sie Farmern beibringen, nachhaltigen Kakao ohne Kinderarbeit anzubauen. Doch die Realität ist erschreckend.

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Im Juli 2013 stellt die BBC fest, das Kinder wie Erwachsene Macheten benutzen müssen. Das führt zu schrecklichen Verletzungen an den Kinderbeinen. Außerdem müssen die Kinder während der Ernte stundenlang arbeiten, oft sogar ohne Bezahlung.

Ein Kind kostet 230 Euro. Ein Kakaobauer aus der Elfenbeinküste sagte das, als ob Kinderhandel das Normalste auf der Welt wäre. „Wenn ihr meinem Bruder sagt, wie viele ihr braucht, dann besorgt er sie euch.“ Der Mann spricht über Sklavenarbeiter, Kinder zwischen 10 und 14 Jahren, die aus Mali und anderen Nachbarstaaten entführt werden, um auf den Plantagen der Elfenbeinküste zu arbeiten.

Erklären Sie das bitte Ihrem Kind. Würde es sich wirklich noch so über die  „süßen“ Überraschungseier oder die Kinderschokolade von Ferrero  freuen? Oder können Sie sich mit diesem Wissen noch über eine Packung Mon Chéri erfreuen, die man Ihnen als ein Dankeschön schenkt, wenn Sie doch wissen, wer auf der anderen Seite, dafür leiden musste?

Kinderarbeit bei Ferrero

28 süße Marken gehören zu Ferrero, Nutella ist die bekannteste. Auch Überraschungs-Eier, Mon Chéri, Duplo und Hanuta stammen aus dem italienischen Schokoladenimperium. Diese nachfolgenden Produkte kennt fast jeder und auf so manchem Frühstückstisch steht Nutella. Ferrero ist Dachmarke für eine Produktpalette von Einzelmarken und Markenfamilien:

  • Bueno
  • Brioss
  • Duplo
  • Estathé (Schwarztee-Getränk)
  • Ferrero: Die Besten von Ferrero, Ferrero Cappuccino, Ferrero Garden, Ferrero Küsschen
  • Fiesta
  • Garden
  • Giotto
  • Hanuta
  • Kinder: Kinder Bueno, Kinder Choco Fresh (früher: Prof. Rino), Kinder Country, Kinder Délice, Kinder Freude, Kinder Friends, Kinder Happy Hippo, Kinder Happy-Hippo Crocky, Kinder Joy (nur zwischen Mai und Juli), Kinder Maxi King, Kinder Paradiso, Kinder Pinguí, Kinder Pinguí Cocos + Kakao, Kinder Riegel, Kinder Schokolade, Kinder Schoko-Bons, Kinder Überraschung (umgangssprachlich: Überraschungsei / Ü-Ei; weltweit wird der Begriff „Überraschung“ jeweils in die Landessprache übersetzt)
  • Milch-Schnitte
  • Mon Chéri
  • Nutella, Nutella & go
  • pan e chioc
  • Pocket Coffee
  • Raffaello
  • Rocher
  • Rondnoir
  • tic tac, tic tac Icegloo
  • Tronky
  • Yogurette

Ferrero ist zwar in Luxemburg als Aktiengesellschaft eingetragen, hat seinen Stammsitz mit der operativen Leitung aber im norditalienischen Alba. Zum Konzern gehören mehr als 30 Einzelgesellschaften in 30 Ländern, die insgesamt 15 Produktionsstätten betreiben. Der Konzern ist komplett im Familienbesitz und wird in der dritten Generation von Giovanni Ferrero und Pietro Ferrero junior geführt.

Weltweit wurden 2013 von den etwa vier Millionen Tonnen produziertem Kakao weniger als fünf Prozent nachhaltig produziert. Somit können wir davon ausgehen, dass auch Ferrero an der „schmutzigen“ Schokolade beteiligt ist. Auch Haselnüsse spielen in der Ferrero-Produktion eine zentrale Rolle. Ferrero ist der weltgrößte Abnehmer von Haselnüssen und verarbeitet jedes Jahr mehrere Tausend Tonnen. Doch haben Sie schon einmal hinterfragt, woher diese stammen? Und woher kommt der Kakao, der schließlich in jeder Schokolade steckt?

Nach eigenen Angaben bezieht Ferrero, wie fast alle Unternehmen, seinen Kakao vor allem aus der Elfenbeinküste und aus Ghana. An der Elfenbeinküste gehört jedoch Kinderarbeit zur Tagesordnung.

Massengeschäft: Süßigkeiten mit Haselnüssen basieren in den meisten Fällen auf Kinderarbeit.

Ordu ist auf den ersten Blick ein idyllischer Ort an der türkischen Schwarzmeerküste. Weltweit kommen drei von vier Haselnüssen aus dieser Region. Fast jeder lebt hier von den Nüssen. Die Berge sind steil und im August wird es über 30 Grad heiß.

„Zara ist erst neun Jahre alt. Zusammen mit ihrer kurdischen Familie kommt sie jeden Sommer vom Süden ans Schwarze Meer, um hier zu arbeiten. Zaras Vater findet zu Hause keinen Job. Er ist auf die Ernte angewiesen. Und alle Kinder müssen mit anpacken, weil er alleine nicht genug verdienen würde. Mit acht Personen bekommen sie 60 Euro am Tag. Der beginnt morgens um 6.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr. Zaras Zuhause während des Sommers ist eine improvisierte Massenunterkunft für Wanderarbeiter – ohne Schule, ohne sanitäre Anlagen.“

Bereits 2012 wurde Ferrero beim Markencheck in der ARD durch viele Kritikpunkte auffällig.

–  „Piemont-Kirsche“ ad absurdum geführt. Zitat: „Als wir die Landwirte und Obstbauern aus der Region befragten, fanden wir niemanden, der seine Kirschen an Ferrero liefert. Auch der Begriff ‚Piemont-Kirsche‘ ist bei den Landwirten unbekannt.“ Die Kirschen stammen von „irgendwo aus Europa“, heißt es, offenbar vor allem aus Polen.

– Mit der „Leichtigkeit“ von Ferrero-Produkten sei es nicht weit her, so der Check: Die Milchschnitte enthalte gerade mal einen Fingerhut Milch, dafür in der Crememasse aber 8,3 g Zucker und 7,8 g Fett – bei 28 g Gesamtgewicht der Schnitte schon ordentlich.

–  Die als „leicht“ beworbene „Yogurette“ wird als Dickmacher beschrieben: Zweieinhalb Riegel würden, so die Marktchecker der ARD, genauso viele Kalorien enthalten wie ein Stück Sahnetorte.

Und 2012 musste der Nutella-Hersteller Ferrero im Streit um irreführende Werbung in den Vereinigten Staaten rund drei Millionen Dollar zahlen. Eine Mutter hatte wegen irreführender Werbung geklagt.

Der Süßwarenriese Ferrero greift tief in die Tasche, um die globale Expansion zu finanzieren. Binnen zehn Jahren soll sich der Umsatz auf 16 Mrd. Euro verdoppeln. Der Konzern investierte 473 Mio. Euro für den Ausbau der Fabriken in Kanada, Russland, Mexiko, der Türkei, Brasilien, Deutschland, Italien und Polen.

Als weltweit größter Abnehmer von Haselnüssen hat Ferrero eine entscheidende Position, um positiv Einfluss zu nehmen. Stattdessen gibt es Kinder-Riegel aus Kinderarbeiterhänden, ein bitterer Zynismus.

In der Türkei arbeiten rund 400 000 Kinder zwischen sechs und 17 Jahren, die regelmäßig in der Landwirtschaft tätig sind. Sie leben mit ihren Familien in Zeltlagern, die oftmals nicht einmal über eine richtige Toilette verfügen.
Die Wanderarbeiter, die früher im Jahr im Süden Tomaten gepflückt haben, nehmen ihre Familien mit, wenn sie von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz ziehen. Rund drei Viertel der weltweiten Haselnussexporte kommen aus der Türkei und ohne die Mithilfe der minderjährigen Arbeiter wäre das nicht zu schaffen.

Die Lieferkette der Haselnüsse ist unübersichtlich und nur schwer zu verfolgen. Beginnend bei den Pflückern kommen die Nüsse dann zu Zwischenhändlern, die sie an Fabriken zur Weiterverarbeitung verkaufen. Am Ende kann man nicht mehr bestimmen, welche Nuss von welchem Bauern kommt, da die Nüsse meist schon beim Zwischenhändler vermischt werden. 

Abnehmer der Nüsse sind große Süßwarenhersteller – allen voran Ferrero mit 80 000 bis 85 000 Tonnen geschälter Haselnüsse jährlich.

Die Firma gibt mehrere 100 Millionen Euro im Jahr für Werbung aus, um den Menschen glückliche Familien zu zeigen und eine heile Welt vorzuspielen. Mit der realen Situation, in der sich die Arbeiter befinden, hat das nichts zu tun. Mehr Informationen erhalten Sie hier: Kinder(alb)traum Ferrero – bei unseren Freunden Aktiv gegen Kinderarbeit 

Nutella besteht aus reichlich Zucker

Der Markenname Nutella steht inzwischen stellvertretend für eine ganze Produktpalette von Nuss-Nougat-Cremes. Nutella hat sich dank eines geschickten Marketingkonzeptes zu einem Produkt entwickelt, welches in vielen Haushalten auf dem Frühstückstisch nicht fehlen darf. Gerade die, die bezüglich Ernährung Vorbilder sein sollten, machen für diese zuckerhaltige Paste auch noch Werbung. Es handelt sich um die Fußballnationalspieler. Aber mal ehrlich, ob die wirklich Nutella essen? Gerade diese Sportler bekommen doch sicher eine „gesunde Ernährung“ zugewiesen und gesund ist Nutella nicht wirklich.

2011 musste der Konzern zudem das Etikett von Nutella ändern. Die Vitamin- und Nährwertangaben auf dem Glas könnten Verbraucher in die Irre führen, hieß es vom Oberlandesgericht in Frankfurt. Ferrero stellte das Etikett noch im selben Jahr um, nicht ohne jedoch darauf zu pochen, dass auch die alte Kennzeichnung alle gesetzlichen Vorgaben erfülle.

Die Creme als solche in ihre Bestandteile zerlegt, ergibt laut Etikett:

Zucker, pflanzliches Fett, Haselnüsse (13 Prozent), fettarmer Kakao, Magermilchpulver (7,5 Prozent), Emulgator Sojalecithin, Vanillin. In einem Glas Nutella sind somit rund zwei Drittel Zucker. Das letzte Drittel ist Fett. Außerdem steckt anstatt echter Vanille das synthetische Vanillin in der Schokocreme.

In einem 450 Gramm Glas = 84 Würfelzucker = 252 Gramm Zucker
In 100 Gramm Glas = 19 Würfelzucker = 57 Gramm Zucker
In einer Portion (ca. 15 Gramm) Nutella = 3 Würfelzucker = 9 Gramm Zucker

Wie viel Zucker in Nutella steckt, zeigt dieses Video:

Der Regenwaldvernichter Ferrero

Die Frühstückscreme Nutella besteht zu einem erheblichen Anteil aus pflanzlichem Fett. Für den Brotaufstrich Nutella wird an den Produktionsstandorten in Deutschland, Frankreich und Italien nur noch Palmöl für den Brotaufstrich verwendet, das zu hundert Prozent als nachhaltig zertifiziert sei, teilte Ferrero 2013 mit. Bis Ende 2014 wolle das Unternehmen auch alle anderen Ferrero-Produkte mit nachhaltig produziertem Palmöl herstellen. Doch ist nachhaltig produzierter Palmöl überhaupt möglich? Wenn Sie sich das folgende Video anschauen, werden Sie wie auch wir feststellen, dass es kein nachhaltiges Palmöl geben kann, denn das, was wegen des Palmöls gerodet wurde, ist weg und somit der Lebensraum von den dortigen Tieren, den Menschen und der Natur.

Tödliches Palmöl – Die letzten Orang-Utans von Sumatra

Der Konzern verwendet nach eigenen Angaben Palmöl, das von der Organisation RSPO (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl) zertifiziert wird. Der RSPO war 2004 auf Initiative der Umweltschutzorganisation WWF gegründet worden; Mitglieder sind neben Naturschutzorganisationen Ölpalmenpflanzer, Palmölverarbeiter, Händler sowie Banken und Investoren. Allein der Name „Runder Tisch für Nachhaltiges Palmöl“ ist zum Lachen, beziehungsweise Weinen, denn nachhaltiges Palmöl gibt es praktisch nicht. Der Ölpalmenanbau und die Verarbeitung sind eine höchst umweltschädliche Industrie. (Hier erfahren Sie mehr dazu “Die Grüne Rendite” – Auf Kosten des Regenwaldes und Greenwashing durch Unterstützung von WWF – ein Skandal!)

Was hat Ferrero bis heute an der Situation geändert?

Haselnussernte in der Türkei:

Wie viele kurdische Gastarbeiter jedes Jahr für die wenigen Erntewochen in die türkische Schwarzmeerregion reisen, um die Haselnüsse für u. a. Ferrero zu ernten, ist nicht verlässlich erfasst – Schätzungen gehen aber von annähernd einer Million Menschen (!!) aus. Ferrero kündigte 2012 an, den Dialog mit den türkischen Behörden intensivieren zu wollen, um die Situation bis 2015 nachhaltig zu verbessern. Deutsche Süßwarenhersteller haben sich unter dem europäischen Dachverband Coabisco gemeinsam mit der internationalen Arbeitsorganisation ILO und der türkischen Regierung zusammengeschlossen, um die Lebensbedingungen der kurdischen Wanderarbeiterfamilien nachhaltig zu ändern.

Arbeitsunfälle sind das größte Risiko für Kinder

Verbessert haben sich die Zustände vor Ort aber bisher offenbar kaum. Ein aktueller Bericht der türkischen NGO Kalkınma Atölyesi („Fortschrittsatelier“) behauptet, dass mehr als die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren, die in den Gastarbeiter-Camps leben, von Darmparasiten betroffen sind.

Nur ein Drittel hat Zugang zu sauberem Trinkwasser. Arbeitsunfälle an den steilen Berghängen sind das größte Risiko für die Kinder, an zweiter Stelle stehen Verletzungen durch Bisse von Schlangen und Stiche von Skorpionen. Quelle

Ferrero setzt sich laut eigener Angaben gegen Kinderarbeit ein. „Türkische Lieferanten hätten sich zur Vermeidung jeglicher Form von Kinderarbeit verpflichtet“, so ist es in den „Ferrero Farming Values“ vorgesehen. Zur Überprüfung werden unangemeldete Kontrolleure in die Betriebe geschickt. Gemäß dem Konzern sollen bis 2020 alle Haselnusslieferungen bis zum Ursprung verfolgt werden können

Kakao:

Der Weltkonzern Ferrero profitiert von niedrigen Kakao- und Haselnusspreisen. Diese Preise erlauben es den Kakaobauern und ihren Familien nicht, ihre bittere Armut und Unterernährung zu überwinden. Auch Kinder müssen mitarbeiten und mehr als ein Drittel der Kinder bleibt deshalb ohne Schulbildung. An der Elfenbeinküste ist Kindersklaverei auf Kakaoplantagen weit verbreitet. Das ist auch Ferrero bekannt.
Ein erster Schritt zur Beendigung der Kinderarbeit auf Kakaoplantagen war bereits 2001 die Unterzeichnung des Harkin-Engel-Protokolls mit der Verpflichtung, bis 2008 die schlimmsten Formen der Kinderarbeit abzuschaffen.

Bis 2010 hatten lediglich 2,4 % der betroffenen Kinder an der Elfenbeinküste Kontakt zu einem der Projekte. Ferrero will bis 2020 seinen gesamten Kakao als „nachhaltig“ zertifizieren lassen – allerdings nicht durch das unabhängige Fairtrade-Siegel. Erneut legte Ferrero  im Juli einen Plan vor, mit dem Kinderarbeit ganz beseitigt werden soll. Dazu sollen die Lieferketten genau zurückverfolgt werden. Die selbst auferlegte neue Deadline: wiedermal  2020.

So lange können Kinder illegal arbeiten? So lange sind unmenschliche Arbeitsbedingungen erlaubt? Zwangsarbeit und Kinderarbeit sind verboten und nur höhere Preise ermöglichen den Kindern den Schulbesuch. „Nutella soll fair werden“, das ist die Forderung, die wir an den Konzern Ferrero richten. Kakao muss aus fairem Handel bezogen werden und Produkte wie der zuckerhaltigen Brotaufstrich muiss entsprechend zertifiziert werden.

Ferrero setzt im Jahr übrigens fast acht Milliarden Euro um. Stellen Sie sich vor, was man mit 1 Milliarde  Euro alles erreichen könnte.

Erklären Sie das, was Sie hier gelesen haben, bitte Ihrem Kind. Würde es sich wirklich noch so über die  „süßen“ Überraschungseier oder die Kinderschokolade von Ferrero  freuen? Oder können Sie sich mit diesem  Wissen noch über eine Packung Mon Chéri erfreuen, die man Ihnen als ein Dankeschön schenkt, wenn Sie doch wissen, wer auf der anderen Seite dafür leiden musste?

Netzfrau Doro Schreier

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9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich möchte mal wissen, was man noch essen kann?

    Hinter dem einen steckt Ausbeutertum und Kinderarbeit. Hinter Fleisch Vergiftung/Hormone/Umweltzerstörung und Tierquälerei. Alles andere pestizidverseucht, von Metallen ganz zus schweigen. „Angebliches ökologisches Soja“ genamipuliert (außerdem wird für „Tofu“, eben gerade DAFÜR, der gesamte Regenwald abgeholzt!!! Zudem sind da auch Zusatzstoffe drin) – An die Veganer. Im Übrigen sind Pflanzen noch intelligentere Lebewesen.
    Die Erzählung von Devas kommt nicht von irgendwoher und schein koninentunabhängig. Pflanzen können über Molekularveränderung der Wesen Gedanken steuern, wie sie wollen. Bei Grenzwissenschaft-Blogspot von Wissenschaftler herausgefunden. Sie kommunieren nicht über Luft, oder Wurzeln.

    – Kakao kommt von Plantagen, Bananen auch. Fisch ist überfischt, Pazifikfisch (wenn er noch existiert, oder dort überhaupt noch Leben existiert) verstrahlt, Atlantikfisch mit Plastik, PBC, Aluminium, Schwermetallen, Quecksilber belastet.
    Fisch aus Aquakulturen wird mit Pazifikfisch gefüttert….

    Getreideessen mit Monsanto, Monokulturen, weniger Wildwuchs. Mehr Energiebedarf, weniger Fleisch, mehr Pflanzen nötig, um Energiebedarf zu decken. Mehr Anbaufläche, weniger Wildfläche.
    Biologie, Schule.

    Hormone, Medikamentenreste, Aluminium, Fracking, bald auch kein Trinkwasser mehr.

    Alternatvien? Also Haselnüsse nicht. Gut, Walnüsse? Wo fidnet man die, wann wachsen die?
    Ackerland? Kein Geld, Garten, kein Geld! Ökobauern? Werden von Spekulanten aufgekauft, für rentables Müllgetreide etc.

    Wildfplanzen und Beeren werden zumeist vernichtet. Wälder werden gerodet, Holz verkauft. Da rentabel. Wo findet man noch wildwachsende Obstbäume? Hier bei mir nicht. Und wenn, wann tragen die? Kastanien hier haben Seuchen und gehen ein, Beeren wie Brombeeren (gemeine) Heidelbeeren, Himbeeren im Wald werden vernichtet, weil es de Förster so will, haben ja Dornen.
    Ich habe in Bio ein Waldstück analysiert, egnauso. Woanders wollte ich eine Hainbuche pflanzen, 3 Tage später weggemacht. Dummwissen, da Hainbuchen zur 2. Baumschicht gehören, die einen Schutz gegen Einflüsse bilden, für die größeren Bäume, und perfekt in einen Wald passen.

    Tja. Und nun?

    Luft und Liebe? Luft ist auch verseucht. Und Liebe gibt es auch nicht mehr.
    Freiheit? Auch nur ein Illusion. Was mache ich? Ein paar Vögel füttern, bis ich wohl auch auf der Straße lebe oder was? Oder wie die eine zwanzigjährige Frau in ihrem Zimmer stirbt und mumifiziert, und niemand mehr Ahctung von ihr nimmt. Bis sie dann nach 2-3 Monaten im Sarg abgekarrt wird.

    So Guten Tag, wir sind schon längst am verrotten.

    So Bienen? Sterben. Schmetterlinge? Sterben. Insekten, sterben alle. Vögel, sterben. Luft, stinkt., es ei denn man kann sich den Gardasee leisten oder wie George Bush an ein Wasserresovoir ziehen, für seine gute Politik.

    Wer Alternativen hat, kann gerne antworten. Oder vor dem zensieren Text lesen. Weil vom Geist kann man ja auch nicht leben. Weil Wahrheit auch nicht mehr gesagt werden darf. Die Wahrheit ist: Die Konzerne und Machtleute haben die Welt so gemacht, wie sie heute ist. Sie haben der Natur eine Zahl und einen Wert beigemessen. Man kann alles ökologisch ehrstellen, ohne viel Tamtam, aber lieber komplex.

    Jedenfalls macht jetzt das Fasten der Spirituellen Sinn, und der Yogis. Nix religion, Vorbereitung auf die neue Welt der Vernichtung, nacktes Überleben.

    Indianer: Bis der letzte Fisch gefangen ist, der letzte Fluss vergiftet: Indianer sprechen keine Vermutungen aus, ihr Stolz trägt die absolute Wahrheit. Was man machen kann? Loslassen, was künstlich ist, ein zeichen essen, nur das nötigste, Kunst, Künstlichkeit (Goehte: „das Teuflische“, bezogen auch auf den Adel: Macht) etc. gegen die ursprüngliche Schöpfung, das Leben tauschen. Keine Tiere oder Pflanzen opfern, sondern den irrsinn aus Menschenhand. Den Tand Tand Tand ist das Gebilde aus Menschenhand. Die Natur hat immer das letzte Wort, egals was man träumt. Und sie kommt nciht als friedliebender Engel, wenn man sie zerstört Und selbst wenn, Mensch ist Mensch. Denn Natürlichkeit ist der Anfang aller Spiritualität. Dann muss man wohl erstmal den Startpunkt wieder erreichen. Ich träumte mal von einer Schildkröte, die sagte mir: „Raubtier wird immer Raubtier bleiben.“

    Wer Wahrheit ohne Wertung äußert, wird gleich und seine Familie mit dem Tod bedroht.
    Hauptsache wir haben Profx. Alles Profs.

    Was tue ichn als zu meckern? ich gebe was ich kann, obwohl ich nicht viel hab, weil mir die Natur über alles heilig ist. Bis auf mein Leben. Denn das ist Natur.

    Achso, ich sehe ja wieder alles negativ: Nö, was ich positiv sehe, das ist das, was an Resten noch von der Natur übrig ist, und von meinem Glauben. Man ist ja genügsam geworden, man kann als Mensch ncithmal mehr die Sterne sehen, vor der Lichtverschmutzung und dem zeug, was die in den Himmel blasen. Obdachlose krepieren tag für tag auch in Deutschland. Auch Kinder.

    Und guten Tag. Könnt ihr ja lesen oder auch nicht, ist eh egal. Gelöscht wirds eh. Frohe Weihnachten! Und den anderen Geknechteten: Die Zeit wird für euch ticken.

    ich bin sicherlich auch nicht frei von Schuld. Aber wie man ind en Wald schreit so schallt es hinaus. Eigentlich wollte ich was anderes machen in meinem Leben, als mir den kranken Müll der Menschenelite zu ertragen. Ich erinnere mich als Kleinkind, wo ich das Rauschen der Bäume gehört habe, und den blauen Himmel, vor allem Besitz und keine Fabrikschlote angebetet habe. Da weiß ich, das ich doch in Ordnung war. Vor allem war ich wertfrei.

    Hoffnung: Vl. geschehen doch noch Wunder und alles kehrt wieder zurück, wie es war. Oder man flieht irgendwo hin, wohin weiß ich heute auch nciht mehr. Vl. können wir noch alle dankbar sein, dass die Atmombomben nciht über Europa niedergehen. Danket den Herrn für seine Gnädigkeit. Ich bin Gotteslästerer? Gott ist die Gemeinschaft des Lebens. In der Bibel steht, Gott wird die bestrafen, die seinen Planeten zerstören, die Elöiten, die sich mit den Geistern des Himmels verbunden haben. Buch Daniel. Ehre Vater und Mutter, ja, aber reize die Kidner nciht zum Zorn. So kann man Teile der Predigt weglassen. Letzte Verse der Bibel.

    • Ich kenne andere Zeiten die vermisse ich sehr, aber will diese wider erleben. Ich will was dagegen machen und habe noch den Mut dass zu tun.

  2. Ich habe vor Jahren selbst Brandrodungen auf Borneo miterlebt . Urwald verbrand soweit das
    Auge reicht . Der pure Wahnsinn . Ich selbst bin absoluter Urwaltfrieg .
    Heute stehen dort ein Meer von Ölpalmen von irgent einem westlichen Konzern finanziert .
    Die Nutella – und Ferrerofresser sind die wahren Verursacher . Diese fetten vollgefressenen
    Schwachköpfe die sich nicht einen Gedanken machen was sie in sich hinein schaufeln .
    Diese Konsumsklaven könnten vieles verändern wen sie Kopfmäßig dazu bereit wären .
    Das ist aber wie mit den berümten Göttern die da irgentwo vergebens kämpfen .
    Sehr viele Menschen haben noch nicht begriffen zu was ihr Hirn fähig ist .
    Zum Beispiel sich mal Gedanken zu machen in was für eine Zukunft sie gehen .

  3. @ Gaia
    Ca. 80% (manche Quellen sprechen auch von 70%, andere von 90%) werden für Tierfutter angebaut. Das Soja, das sich in hierzulande erhältlichen sog. veganen Ersatzprodukten, u.a. in Tofu befindet, wird zumeist in Europa angebaut. Deine Behauptung „außerdem wird für “Tofu”, eben gerade DAFÜR, der gesamte Regenwald abgeholzt!!!“ muß also erst mal belegt werden. Was hat „Zudem sind da auch Zusatzstoffe drin“ damit zu tun? Nenne mir ein verarbeitetes oder Fertigprodukt, in dem keine „Zusatzstoffe“ drin sind?
    „Im Übrigen sind Pflanzen noch intelligentere Lebewesen.“ Pflanzen sind Lebewesen, ihnen fehlt aber Empfindungsvermögen, außerdem besitzen sie kein Gehirn und keine Nerven. Daß sie Gedanken steuern können, gehört in den Bereich Esoterik.
    „Mehr Energiebedarf, weniger Fleisch, mehr Pflanzen nötig, um Energiebedarf zu decken“ Das ist ebenfalls Humbug, es gibt sehr energiereiche pflanzliche Lebensmittel, der Mythos nur aus Fleisch käme genügend Energie ist widerlegt. Abgesehen davon verbrauchen die sog. Nutztiere ungleich mehr an pflanzlicher Nahrung und damit an Energie, als sie hinterher durch ihr Fleisch geben.
    „Was tue ichn als zu meckern? ich gebe was ich kann“ Offensichtlich nicht, denn dann würdest du nicht als erstes auf der veganen Lebensweise rumhacken.

    @ Rudolf Weissmueller
    Es ist schon sehr überheblich, andere als schwachsinnig zu bezeichnen, nur weil sie noch nicht aufgeklärt sind oder noch die Augen verschließen. Demnach wäre ich auch bis vor nicht allzu langer Zeit „schwachsinnig“ gewesen (ich lebe seit einem Jahr vegan). Kläre die Leute lieber auf anstatt sie zu beschimpfen.

  4. Pingback: Nutella: Mein Lieblingsfrühstück! Die Wahrheit über Nutella

  5. Ferrero ist eine Scheiss Firma, die so schnell wie möglich eingestampft werden sollte. Kinderarbeit absolut wiederlich. Was für profitgierige Unmenschen leiteten diesen Ausbeuter Konzern?

  6. Hallo ich würde mal gerne wissen auf welche Quellen ihr euch bezieht. Hetzen kann jeder aber zu Seriösen Journalismus gehören immer Quellen. Für mich seid Ihr alles widerliche Bild Leser.

    • Schon traurig. wenn man nicht mal weiss, was Quellen sind. In jedem Artikel finden Sie reichlich Quellen. Sie sollten weiterhin auf BILD zugreifen. Hier sind Sie anscheinend überfordert.

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