Dramatische Rettung: Fähre “Norman Atlantic” mit 478 Menschen an Bord steht in Flammen

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Die „Norman Atlantic“ mit 478 Menschen an Bord war vom griechischen Hafen Igoumenitsa nach Ancona in Italien unterwegs, als gegen drei Uhr MEZ auf einem der Autodecks das Feuer ausbrach, so die Meldungen auf Twitter. Die Evakuierung ist wegen Sturms und hoher Wellen weiterhin schwierig.

Die „Norman Atlantic“ sei manövrierunfähig, treibe auf die albanische Küste zu, meldet die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf den Kapitän.

Der Sender Skai berichtete von Passagieren, die in Panik ins Wasser gesprungen seien. „Unsere Schuhsohlen begannen zu schmelzen“, sagte ein geretteter Passagier dem griechischen TV-Sender Mega. Ein anderer Passagier berichtete: „Sie versuchten, einige Boote herunterzulassen, aber nicht alle von uns konnten hinein. Es gibt keine Koordination. „Es ist dunkel, der Boden des Schiffs steht in Flammen.“

Genaue Angaben zu Opfern oder Verletzten sind weiterhin nicht verfügbar. Behördenangaben, wonach bereits mehr als 100 Reisende in Sicherheit gebracht werden konnten, wurden vom griechischen Schifffahrtsminister Miltiadis Varvitsiotis nicht bestätigt. Er erklärte lediglich, es sei gelungen, 35 Menschen von einem Rettungsboot mit 150 Passagieren in ein Containerschiff aufzunehmen.

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Die Fähre befindet sich auf dem Weg von Igoumenitsa (Griechenland) nach Ancona (Italien). Die Fähre steht laut Berichten in Flammen. Das Feuer soll sich in der Garage entwickelt haben.

Feuer auf Passagierfähre im Mittelmeer

Nachdem es bereits heute morgen zu einer Tragödie in Indonesien kam: Flug QZ8501- Indonesien nach Singapur – mit 162 Menschen an Bord vermisst spielt sich auch westlich der Insel Korfu eine dramatische Rettungsaktion ab. Fähre “Norman Atlantic” (Anek Lines) steht lichterloh in Flammen, wie Sie den folgenden Bildern entnehmen können:

NormanAtlantic1
NormanAtlantic2

Fünf Schiffe sind in der Nähe der brennenden Norman Atlantic. Auch das Fährschiff Cruise Europa ist eingetroffen.

Nicht genug Rettungsboote

Einem Tiroler an Bord zufolge sind nicht genügend Rettungsboote an Bord, außerdem soll das Personal mangelhaft ausgebildet sein. Die griechische Küstenwache hat mittlerweile einen Hubschrauber und zwei Rettungsschiffe losgeschickt. Ein Containerschiff befindet sich bereits in der Nähe, berichtete Heute.at. Sechs Österreicher sollen sich an Bord befinden.

NormanAtlantic5

„Wir gehen davon aus, dass sich auch Deutsche an Bord befinden“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Sonntag. Die deutschen Botschaften in Rom und Athen seien eingeschaltet und stünden in Kontakt mit den zuständigen Behörden. Laut Medien soll es sich um 18 Deutsche handeln, die sich ebenfalls noch auf dem Schiff befinden.

LIVE UPDATES erhalten Sie hier http://en.enikos.gr/society/21619,First_pictures_of_Norman_Atlantic_burnin.html

Wir hoffen für alle Betroffenen, dass diese recht bald gerettet werden können.

Netzfrauen

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wer weiß, was die in Wahrheit geladen hatte, erinnert euch an das Fährunglück auf der Ostsee, wo bis heute nicht geklärt ist, weshalb die Fähre gesunken ist und weshalb das Gebiet abgesperrt ist.

  2. Mir zeigt das nur einmal mehr, dass wir „Landtiere“ sind. Wir leben alle viel zu verstreut, die Verwandtschaft breitet sich (oft nur der Arbeit wegen) über ganze Kontinente aus. Jede Flugzeug- oder Schiffsnutzung ist mit ungeheueren Ängsten für den Rest der Familie verbunden. Mir geht es zumindest so. Und die aktuelle Katastrophe mit Flug 8501 unterstreicht es nr zu deutlich. Mir ist dabei völlig egal, wie niedrig die „Ausfallzahlen“ im Vergleich zu den „gelungenen“ Flügen sind. Irgendwas machen wir Menschen falsch. Das globale Dorf hat aus meiner Sicht nicht wirklich viele Vorteile mit sich gebracht.

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