Weltgrößte Modefirma hat den Verkauf von Angora-Wolle gestoppt – Angora wool banned by top fashion retailer

Eine der weltgrößten Modefirmen stellte den Verkauf von Angorawolle ein, nachdem Aktivisten die grausame Behandlung von Hasen in Farmen in China ans Tageslicht gebracht hatten.
PETA

PETA

zur englischen Version 90 Prozent der gewonnenen Angorawolle stammt aus China, einem Land, in dem keine Strafen für Tierquälerei existieren und keine Gesetze den Umgang mit Tieren regeln. Wenn Sie einen Pullover, einen Hut oder ein anderes Produkt mit Angora kaufen, stammt es mit großer Wahrscheinlichkeit aus China, selbst wenn das Endprodukt woanders fertiggestellt wurde.

Inditex, welches die Labels Zara, Massimo Dutti und Bershka besitzt, gab an, sie würden keine Angora-Texitilien mehr verkaufen, nachdem sie sich monatelangem Druck durch Tieschützer ausgesetzt sahen.

Eine der Kampagnen gegen Angora-Wolle zeigte Hasen, die sich im wahrsten Sinn die Seele aus dem Leib schrien, als ihnen bei lebendigem Leib auf chinesischen Farmen das Fell abgezogen wurde.

Die Szenen, die von People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) in zehn Farmen in China aufgenommen wurden, zeigten auch Hasen, die auf Bretter aufgespannt waren und die praktisch in Stücke geschnitten wurden, während ihnen das Fell herunter gehackt wurde.

China ist der führende Vertreiber von Angora und produziert etwa 90 % der Wolle weltweit. Angoras weiche Textur trug zu seiner Beliebtheit in fluffigen Jacken und Socken bei

Aber viele Firmen stellten die Verwendung der Wolle ein, seitdem sie 2013 durch die PETA-Petition mit der grausamen Realität ihrer Herstellung konfrontiert worden waren.

Inditex schloss sich damit einer Reihe von weltweit erhältlichen Marken an, zu denen unter anderem ASOS (ASOFM), H&M (HMRZF) und Calvin Klein zählen, die das Material meiden.

Gemäß den Tierschützern eine der letzten großen Firmen, die es einsetzen: Italiens Benetton.

Inditex wird 20 000 Jacken und andere Kleidung, die sie noch auf Lager haben, an syrische Flüchtlinge spenden.

Werbung

Warum schalten die Netzfrauen Werbung?

PETA gibt den Wert der unverkauften Kleidung mit $878 000 Dollar an.

Erstmalig veröffentlichte Undercover-Ermittlungen von PETA Asia entlarven routinemäßige Grausamkeiten an Angora-Kaninchen, deren langes, weiches Fell häufig in Pullovern und Accessoires aus Angora verarbeitet wird.

Vorsicht – das Video ist nichts für schwache Nerven …

Was Sie tun können

Bitte versprechen Sie, Angora aus ihrem Kleiderschrank zu streichen. Listet das Bekleidungslabel „Angora“ auf, dann lassen Sie den Pullover oder die Jacke im Regal.

Tragen und kaufen Sie tierfreundliche Materialien. Tencel oder Viskose aus Pflanzenfasern sind atmungsaktiv, haltbar und biologisch abbaubar. Lyocell (aus Zellulose) hat den gleichen weichen Griff wie Angora und ist feuchtigkeitsabweisend. Weitere Alternativen zu Wolle sind auch Polyestervlies, synthetisches Shearling, Sisal, Bambus, Baumwollflanell, Vlies, Acryl und Sojaseide.

INFOBOX

Spanischer Textilkonzern Inditex (ZARA)

Die Zahl der auf 88 Länder verteilten Modeläden wuchs 2014 um 230 auf 6570.  Der Gewinn 2013 betrug 16,7 Milliarden Euro.

Zur Inditex-Gruppe gehören :

Zara, Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho, Zara Home and Uterqüe

  • Zara – modisch-aktuelle Bekleidung und Accessoires für Damen, Herren und Kinder im niedrigen Preissegment
  • Zara Home – Heimartikel (Bettwäsche, Tischwäsche, Badebekleidung, Handtücher etc.) im niedrigen Preissegment
  • Pull & Bear – sportliche Freizeitkleidung für junge Damen und Herren im untersten Mittelpreissegment (seit 1991; ca. 750 Ladengeschäfte in 49 Ländern)
  • Massimo Dutti – modisch-elegante Modekollektionen für Damen und Herren im niedrigen Mittelpreissegment (1985 als Herrenmarke etabliert, ab 1991 von Inditex aufgekauft; ca. 570 Ladengeschäfte in 51 Ländern)
  • Bershka – legere Freizeit-Mode für junge Damen und Herren im niedrigen Preissegment (seit 1998; über 800 Ladengeschäfte in 57 Ländern)
  • Stradivarius – Basis-Freizeitmode für junge Frauen im niedrigen Preissegment (mehr als 680 Ladengeschäfte in 46 Ländern)
  • Oysho – jugendliche Damenkollektion mit Unterwäsche, Nachtwäsche, Badebekleidung, Heimkleidung etc. im niedrigen Preissegment (seit 2001; ca. 50 Ladengeschäfte in 31 Ländern)
  • Uterqüe – modisch-elegante Damen-Mode im höheren Mittelpreissegment (seit 2008; ca. 90 Ladengeschäfte in 17 Ländern) (Quelle Wikipedia)

Zara ist und bleibt das Aushängeschild vom Amancio Ortegas Konzern, er gründete die Marke 1975 zusammen mit seiner ersten inzwischen verstorbenen Ex-Gattin Rosalia Mera. Er ist der viertreichste Mensch der Erde und der reichste Europäer. Sein zweites Standbein sind Immobilien –

vier Immobilien in Madrid, London und New York, das Devonshire House in der britischen Hauptstadt, gegenüber dem Ritz Hotel. Ortega hat ein Immobilienvermögen im Wert von zehn Milliarden Dollar.

Angora wool banned by top fashion retailer

 CNNMoney (London) February 10, 2015

One of the world’s biggest fashion firms has banned the sale of angora wool after activists highlighted the cruel treatment of rabbits by farms in China.

Inditex, which owns Zara, Massimo Dutti and Bershka, said it would stop selling angora garments in all of its 6,400 shops after facing months of pressure from animal rights campaigners.

One campaign against angora wool showed videos of live rabbits screaming while fur is pulled from their skins on Chinese farms.

The footage, obtained by People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) at 10 farms in China, also showed rabbits being stretched on boards and cut as their fur is hacked off.

China is the world’s top angora supplier, producing around 90% of the wool. Angora’s soft texture made it a popular material for fluffy jumpers and socks.

But many companies have stopped using the wool after being confronted with the gruesome reality of its production through the PETA campaign in 2013.

Inditex has now joined a list of global brands such as ASOS (ASOMF), H&M (HMRZF) and Calvin Klein that shun the material. One of the last major brands still using angora wool is Italy’s Benetton, according to campaigners.

Inditex will donate the 20,000 jumpers, scarfs and other garments still in stock to Syrian refugees in Lebanon. PETA said the pile of unsold clothes was worth about $878,000.

Netzfrauen

deutsche Flagge

Das könnte Sie auch interessieren:

Achtung! Das Leid der Tiere – Kunstpelz ist oft echtes Hundefell

Die billige Masche von H&M – Die Karawane zieht weiter: „Made in Ethiopia“

Bangladesch: Nähen bis in den Tod – Keine Entschädigung für Näherinnen

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ihr bringt immer Themen wo einem die Haare zuberge stehen !
    Ist ja auch gut so, solche Infos muss man wissen um Abstand von solchen Sachen zunehmen.
    Die Leute die die Tier so abartig bis zum Tode quälen haben ein Stein anstatt ein Herz in ihrem Balg und solche kalten und seelenlosen Menschlein sind auch fähig Menschen abzuschlachten, denn die haben kein Gewissen wie man mal wieder feststellen muss.

    Die Menschen haben genug Materialien (Z.B. Baumwolle, Hanf, ect.) um warme und feste Kleidung herzustellen, da braucht kein einziges Tier zutode gequält werden, es ist ja mit den Schlachthöfen genauso der Fall.
    Kein Respekt vor dem Leben und wenn man schon schlachtet dann sollte sowas aus Not passieren und dem Tier Dankbar sein sich opfern zumüssen das man selbst überleben kann, denn solche Szenarien kann es immer wieder geben für uns Menschen.

  2. Ach und noch etwas!
    Solange es rücksichtslose und ignorante Menschen gibt die auch noch solche Ware kaufen, solange wird es gnadenlose und kaltherzige Mörder-Menschen geben !

  3. Es heißt, der Mensch sei die Krone der Schöpfung. (Was ja bereits viele bereuen). Wann, zum Teufel, benehmen wir uns endlich auch so?

    Ich kann an dieser Stelle nur meine absolute Hochachtung vor den Mitarbeitern von PETA ausdrücken! Es gehört schon eine enorme Portion Mut und Engagement dazu, immer und immer wieder solche Dinge zu recherchieren, denn auch diese Mitarbeiter sind letztlich ja nur Menschen!!

  4. Ich schließe mich meinen Vorberichterstattern an. Nicht zu vergessen, immer noch die
    Pelz-Mode an den Kapuzen der Parkas bzw. Anoraks. Millionen Hunde und Katzen werden
    jährlich in China für die grausame Pelzindustrie ermordert. Trotz des EU-Importverbots gelangen
    immer noch (bewusst falsch etikettierte) Hunde und Katzenfelle nach Europa und werden
    z.B. als Kunstpelz verkauft.
    Pelze am Kragen der Parkas ist unnütz und grausam! Also ich verbinde mit Echtpelz definitiv
    nicht Qualität und Luxus, sondern meine riesengroße Arroganz und Gleichgültigkeit
    gegenüber Tieren.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.