Deutsche Forscher ermitteln: Potenziell tödliches Mineralwasser, gefährliche Chemikalien in 18 Marken gefunden

Wasser2Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, nunmehr Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, sagte einst anlässlich der Unternehmertage des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen, dass Mineralwasser einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsprävention leiste.

Neueste Forschungsergebnisse zeigen leider, dass diese einstmals allgemeingültige Volksweisheit nicht länger uneingeschränkt zutrifft.

In einer Dissertation des von Prof. Dr. Jörg Oehlmann geleiteten Institutes für Ökologie, Evolution und Diversität an der Goethe Universität in Frankfurt am Main haben deutsche Forscher sogenannte „Endokrine Disruptoren“ (EDCs), die das Wachstum und die Fortpflanzung negativ beeinflussen können, in 18 verschiedenen Mineralwasser-Marken gefunden.

Hormonstörende Chemikalie

Dazu der Autor der Studie Dr. Martin Wagner: „Ich hab gedacht, Mineralwasser ist H2O plus Mineralien, wie man das als Unvorbelasteter denkt. Als wir dann östrogene Aktivität gefunden haben, sagten wir: Mensch, da müssen wir natürlich weiter forschen!“

Von den 24 520 suspekten Chemikalien, die bereits in Flaschenwasser gefunden wurden, zeigte eine besonders konsistente antagonistische Wirkungen auf Androgen- und Östrogen-Hormonsysteme, nämlich Di(2-ethyhexyl)Furumat (DEHF).

Endokrine Disruptoren sind Chemikalien, die auf vielfache Weise mit dem Hormonsystem wechselwirken; sie können bösartige Tumore erzeugen, Geburtsdefekte, Herzkranzgefäßerkrankungen, Stoffwechselstörungen und, wie zuvor erwähnt, noch andere Entwicklungsstörungen, des Weiteren Diabetes Typ I und II.

INFOBOX

WECF ECDsDer Europa-Ausschuss der französischen Nationalversammlung (Commission des Affaires Européennes, vorgetragen durch den Abgeordneten Jean-Louis Roumengas), hat bei der Überarbeitung des Maßnahmenkatalogs zu endokrinen Disruptoren (EDCs) mit einem Report Kritik an den Verzögerungstaktiken der französischen Regierung und der Europäischen Kommission geübt. Endokrine Disruptoren stehen im Verdacht, die Entstehung von Brustkrebs zu begünstigen.

Die Ergebnisse des Berichts wurden am 26. Februar 2014 vor der Nationalversammlung präsentiert. Die französischen Umweltorganisationen Générations Futures(GF) und Réseau Environnement Santé(RES) begrüßten das Papier.

Die wichtigsten Punkte des Dringlichkeitsappells in der Zusammenfassung

  • Der Bericht betont die große Herausforderung, die hormonell aktive Stoffe für das Gesundheitssystem darstellen; dies bezieht sich vor allem auf die Kostenlawine durch unnötige Gesundheitsprobleme und Kosten für die Gesundheitssysteme, die durch Nichtstun erwartet werden.
  • Die Europäische Union wird aufgefordert, schnellstmöglich eine neue, umfassende Strategie zu veröffentlichen, damit die Umsetzung von Schutzmaßnahmen in Gang kommt.
  • In dem Bericht werden die Wirkmechanismen von EDCs beschrieben – und damit auch neue wissenschaftliche und regulatorische Kriterien, die in Zukunft zu berücksichtigen sind.
  • Von großer Wichtigkeit sei die Festsetzung einer Definition für EDCs, die auf den Kriterien für „gefährliche Stoffe“ beruht und nicht auf dem Konzept der Wirksamkeit (potency), wie von der Industrie vorgeschlagen.
  • Es wird eine Sonderklassifizierung für endokrine Disruptoren vorgeschlagen, die sowohl Chemikalien mit nachweislich vorhandener hormoneller Wirkung erfasst als auch solche mit bislang nur vermuteter Wirkung.
  • Die Notwendigkeit verstärkter Forschungsaktivitäten wird betont.
  • Es wird argumentiert, dass ein am Vorsorgeprinzip ausgerichtetes Vorgehen zu EDCs Innovationen in Wissenschaft und Industrie nicht behindern, sondern eher stimulieren würde, zum Vorteil der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa.
  • Die Einrichtung eines Programms für Biomonitoring bei Menschen und Ökosystemen wird gefordert.
  • Die französische Regierung wird aufgefordert, eine nationale Strategie zum Umgang mit EDCs zu erarbeiten, die klare Vorgaben macht.

Unterstützung auf europäischer Ebene

Die Health and Environment Alliance (HEAL) schließt sich dem Lob für den Bericht an und hofft, dass damit Druck auf die EU ausgeübt wird, die neue EU-Strategie für endokrine Disruptoren so schnell wie möglich vorzulegen. Genon K. Jensen, geschäftsführende Direktorin von HEAL, wird zitiert mit: „Um unnötige Gesundheitsprobleme und Kosten für die Gesundheitssysteme zu vermeiden, brauchen wir schnelle Fortschritte in den Entscheidungsprozessen über endokrine Disruptoren, damit die tägliche Belastung der Menschen mit Chemikalien, die Ursache für chronische Krankheiten sein können, verringert wird.”

Quelle ERGEBNIS: Frankreich verbietet Weichmacher, Einweggeschirr und Plastiktüten

Die Wissenschaftler zeigten in ihrem Modell auch, dass die in den Proben vorhandenen Östrogene tatsächlich funktionell wie aktive Hormone wirken.

Aufgespürt werden die Hormone mit einer Schneckenart, die acht Wochen in der Plastikflasche leben „darf“, und deren hochsensibler Organismus bereits auf geringe Belastungen reagiert.

Die Anzahl der Embryos, die von den Schnecken produziert werden, werden mit einer Kontrollgruppe verglichen, die in Glasflaschen leben darf. Anhand des Unterschiedes in der Anzahl der Embryonen lässt sich die östrogene Aktivität feststellen.

Mithilfe seiner Forschung stellte Martin Wagner fest, dass pro Mineralwasser-Marke ganz unterschiedliche Embryo-Anzahlen feststellbar waren, und dass dies mit der Art der Verpackung zusammenhängt.

„Während die Schnecken in Glasflaschen ganz normale Mengen Embryonen produzieren, stellen wir bei denen in den Plastikflaschen erhöhte Zahlen fest, was uns natürlich den Hinweis gibt, dass etwas aus dem Material herausgelaugt ist. Wir haben überall das gleiche Wasser eingefüllt, das heißt die einzige Variable war die Verpackung“, so der junge Wissenschaftler.

Die Unterschiede sind dabei durchaus drastisch, Dr. Wagners PET-Flaschen-Schnecken produzierten etwa doppelt so viele Embryone wie die Vergleichsgruppe in den Glasflaschen – ein durchaus beunruhigendes Ergebnis.
Die genauen wissenschaftlichen Methoden finden Sie hier beschrieben: Anwendung von Biotests zur Charakterisierung der Expositionspfade für Umwelthormone aus Kunststoffen

Wasser1

Wie aber gelangen die Chemikalien ins Wasser?

Nun, so eine PET-Flasche ist gar nicht so dicht, wie man meinen sollte, das Plastik ist eigentlich porös, und zwar sogar so sehr, dass die in der Flasche enthaltene Kohlensäure sogar bis zu einem gewissen Grad durch den Kunststoff entweicht.
Dabei werden eben auch Chemikalien aus dem Plastik ausgewaschen und landen im Wasser.

Wie gefährlich können nun solche Stoffe sein?

Forscher haben in Tierversuchen verheerende Effekte beobachtet.
Kaulquappen werden zum Beispiel anstatt zu Fröschen zu Riesenkaulquappen.

Auch von Bisphenol-A, einem Weichmacher, ist bekannt, dass er wie ein Verhütungsmittel wirkt. Lesen Sie dazu den Beitrag der Netzfrauen: Vorsicht: Bisphenol A in Plastikverpackungen – Entwicklungsstörungen, schlechte Spermienqualität …

Professor Schönfelder von der Uni Würzburg erklärt zu Bisphenol-A, dass zu den sehr zahlreichen Wirkungen der Chemikalie unter anderem folgende gehören: Veränderung der Spermien-Qualität und -Menge, die Größe der Prostata ändert sich, vergrößertes Brustwachstum sowie ebenfalls Auswirkungen auf Diabetes Typ I und II, des Weiteren ebenfalls Fett- oder andere Stoffwechselstörungen.

Deutschlands größter Mineralwasser-Hersteller Gerolsteiner sowie der Verband Deutscher Mineralbrunnen verweigerten dazu gemäß unseren Recherchen jede Stellungnahme.

Eine Zusammenarbeit mit Dr. Wagner wird ebenfalls verweigert, dabei wäre die besonders wichtig, um herauszufinden, welche Chemikalien überhaupt im eingesetzten Kunststoff enthalten und gefährlich sind. Laut Wagner handelt es sich dabei um Industriegeheimnisse.

„Insofern tappen wir ein bisschen im Dunkeln und suchen nach der Nadel im Heuhaufen“, so Wagner.

Wenn nun in PET-Flaschen unbekannte, potenziell gesundheitsschädliche Substanzen enthalten sind, müsste man diese Flaschen nicht dann, so wie in Frankreich, aus dem Verkehr ziehen? Lesen Sie dazu unseren Beitrag: Vorbildlich! Frankreich verbietet Weichmacher, Einweggeschirr und Plastiktüten

Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt dazu folgendes Statement ab:

„Auf Grundlage der Daten aus dem Schneckenmodell können keine wissenschaftlich fundierten Schlussfolgerungen zum gesundheitlichen Risiko des Verbrauchers gezogen werden“.

Aus Sicht des Bundesinstitutes für Risikobewertung „…müssen Verbraucher […] daher nicht auf Mineralwasser aus PET-Flaschen verzichten.

Oder anders gesagt: Solange ihr den Krebs nicht in harten Zahlen nachweisen könnt, nehmen wir zwar zur Kenntnis, was Ihr geforscht habt, es juckt uns aber nicht weiter.

Die besondere Hinterhältigkeit in diesem Standpunkt liegt darin, dass es bei der Vielzahl an Umweltgiften, mit denen wir belastet werden, schwer bis unmöglich ist, festzustellen, welches nun welche Symptome hervorruft.

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Warum schalten die Netzfrauen Werbung?

Auf diese Tatsache zählt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Würde man nämlich nach der Devise vorgehen, „wenn die Gefahr einer gesundheitlichen Gefährdung besteht, wird der Stoff solange aus dem Verkehr gezogen, bis der Hersteller jenseits aller begründeten Zweifel bewiesen hat, dass der Stoff tatsächlich unbedenklich ist“, sondern wir haben es hier mit einer Beweislastumkehr zu tun.

Wir als Geschädigte müssen nachweisen, dass wir vergiftet werden, nicht der Hersteller muss die Unbedenklichkeit nachweisen.
Sowohl Professor Schönfelder als auch Dr. Wagner können die laxe Haltung der Behörde ebenfalls nicht nachvollziehen.

Prof. Schönfelder hält das Thema für evident wichtig, weil es unser aller Zukunft betrifft, und erklärt, dass es dabei nicht nur drum gehe, welche Auswirkungen diese Stoffe morgen oder übermorgen, sondern in den nächsten 10, 20, 150 Jahren haben. Eine Langzeitwirkung sei dringend zu erforschen, zumal diese Stoffe noch in sehr sehr langer Zeit ihre Wirkung entfalten werden.

So tauchen Chemikalien im Abwasser, bis sie durch den Schlick am Grund der Flüsse gesickert sind, etc., zum Teil überhaupt nach 12 Jahren erst wieder in den Trinkwasserbrunnen auf. 60% des deutschen Trinkwassers entstammt übrigens genau diesem Grundwasser.

Ferner geht das Umweltbundesamt (UBA) heute von Medikamentenrückständen aus allen Indikationsgruppen in sämtlichen Fließgewässern aus: Schmerzmittel, Betablocker, Narkoleptika, aber auch Hormone, wie etwa aus der Pille. Lesen Sie dazu den Beitrag der Netzfrauen: Rückstände von Keimen, Pestiziden und Uran in unserem Mineralwasser

Mehr als 130 Einzelwirkstoffe wurden bislang in deutschen Binnengewässern nachgewiesen.

Aber nicht nur das: Am Abwasser von Städten lässt sich sogar u. a. der Cannabis- und Cocain-Konsum ableiten.

Ein Großteil der Stoffe gelangt nämlich über menschliche Ausscheidungen in die Gewässer. Der Rest findet den Weg dorthin, weil er einfach über die Toilette entsorgt wird.

Zahlreiche Studien haben mittlerweile ergeben: Fische wurden bereits durch Hormone aus Antibabypillen geschädigt. Auch Pilzbekämpfungsmittel (Fungizide) aus importierter Kleidung gelangten beim Waschen ins Wasser.

Neben Spuren von Medikamenten kommen auch neue Stoffe hinzu. Rückstände aus Nanotechnologie oder Pflegeprodukten etwa. Selbst Süßstoffe aus der Nahrung verarbeitet der menschliche Körper nicht. Die Risiken sind bislang – aufgrund der fehlenden Zukunftsforschung – noch nicht absehbar.
Gemäß dem Lüneburger Umweltwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Kümmerer, der an der Leuphana Universität das Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie leitet, haben wir auch deswegen kaum Erkenntnisse über mögliche Auswirkungen auf Mensch und Tier, weil sich die Stoffe in Wasser und Boden chemisch verändern. Lesen Sie dazu auch: Unser Trinkwasser

Martin Wagner im Beitrag: Oestrogene in Mineralwasser

„Wir müssen vermehrt dafür sorgen, dass derartige Stoffe nicht in den Wasserkreislauf kommen“, forderte er.

Dazu auch ein Video: The Story of ‪BottledWater‬ (deutsche Übersetzung)

Wie kommt das Wasser in die Flasche?

Der Film zeigt uns, wie unser „normales Trinkverhalten“ die Industrie bestimmt. Oder bestimmt die Industrie unser Trinkverhalten?

Meine Damen und Herren, seien Sie wachsam!

Eine vernünftige Alternative zu PET-Flaschen gäbe es denn auch schon, nämlich Leichtglas, welches ein Drittel von normalem Glas wiegt.Siehe Leichtglas reduziert den Rohstoff-Verbrauch und die CO2-Emissionen.

Und zu den 18 Marken: Diese bedeutet, dass die Testergebnisse aufgrund von 18 Mineralwassermarken entstanden sind. Dieses muss immer in Studien angeben werden. Um welche Marken es sich direkt handelt, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Bitte bedenken sie: Mineralwasser- Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi beherrschen den Weltmarkt. Nur weil 18 Marken geprüft wurden, bedeutet dies nicht, dass die anderen in Ordnung sind.

Interessierte Leserinnen finden die Studie/Dissertation hier und schauen Sie sich bitte die Fotos in den Studien an.

Biomonitoring und Bioindikation am Beispiel endokriner Disruptoren, Jörg Oehlmann Goethe Universität Frankfurt am Main

Endocrine disruptors in bottled mineral water: total estrogenic burden and migration from plastic bottles

Berlaymont-Erklärung zu hormonstörenden Chemikalien (EDC’s)

Claus Ferdinand Ascher für die Netzfrauen

Für die englischen Leser fanden wir Netzfrauen noch einen Beitrag in englischer Sprache, der sich ebenfalls mit dem Thema befasst:

Wasser

Study Finds Over 24,000 Chemicals In Bottled Water: Which Ones Are Harming You?

FEBRUARY 7, 2015 http://earthweareone.com/

German researchers have discovered endocrine disrupting chemicals (EDCs), that could adversely affect development and reproduction, to be contained in 18 different bottled water products(1). Of the 24,520 suspect chemicals found to be present in bottled water, the one that showed consistent results and illustrated anti-androgenic and anti-estrogenic activity is di(2-ethylhexyl) fumarate (DEHF). Endocrine disruptors are chemicals that can interfere with the hormone system, they can cause cancerous tumors, birth defects, cardiovascular disorders, metabolic disorders and as mentioned earlier,  other developmental disorders(1).

This study comes from Martin Wagner and Jorg Oehlmann of the Goethe University Frankfurt, Frankfurt am Main, and Michael Schlusener and Thomas Ternes of the German Federal Institute of Hydrology. They determined that bottled water could contain serious amounts of EDCs that should be a cause from concern.

Researchers used spectrometric simulation to narrow down their findings to DEHF as the only possible EDC giving rise to harmful activity. DEHF is also known as an anti-estrogenic compound, which means that another unidentified EDC must be present in the samples that showed anti-androgenic activity.

The authors employed a sensitive in vitro bioassay to characterize the total estrogenic burden leaching from plastics, including potential mixture effects and unidentified EDCs. Using a similar approach, a series of studies reported a widespread estrogenic contamination of commercially available bottled water.  Here, we combine biological and chemical analysis to identify putative steroid receptor antagonists in bottled water. Most of the products were potently antiestrogenic and antiandrogenic in the bioassays. Nontarget high-resolution mass spectrometry pointed towards maleate and fumarate isomers as promising candidates and subsequently enabled the identification of di(2-ethylhexyl) fumarate. Because its concentration is too low to explain the observed activity, other compounds must contribute. However, further maleate/fumarate isomers are not only biologically active but structurally highly similar to phthalates. Hence, we speculate these compounds might represent a novel, so far overlooked group of EDCs. An increasing number of in vitro studies reports the presence of EDCs in bottled water. With previous studies focusing on estrogenicity, the present work provides evidence for an additional contamination with steroid receptor antagonists. We detected antiestrogens and antiandrogens in the majority of analyzed bottled water products. Moreover, the antagonist activity was very potent. An equivalent of 3.75 ml bottled water inhibited estrogen and androgen receptor by up to 60 and 90 percent. Bottled water from six different countries has been found to contain estrogenic, antiestrogenic, as well as androgenic, progestagenic, and glucocorticoid-like chemicals. This demonstrates that a popular beverage is contaminated with diverse-acting EDCs(1).

What Can You Do?

The answer is simple, don’t drink bottled water! Apart from that, you can purchase water filters that take out the chlorine and fluoride from your water if you choose, they aren’t that hard to find and if you do your research you can find some fairly inexpensive ones. If you’re interested, shoot us an email and we can help you out in your search. 24,000 chemicals is a lot of chemicals to be putting into your body. I’m not saying all of them are harmful, but who would want to take that chance? It’s not uncommon for us to taste some of these chemicals within the water that come from the plastic, especially if you leave the bottle in the sun for a short period of time.

Here is a very informative video that shares a lot more of what needs to be known about bottled water:

Sources:

(1) http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0072472

http://www.rsc.org/chemistryworld/2013/09/worrying-molecule-bottled-water-endocrine

http://www.naturalnews.com/042126_bottled_water_endocrine_disruptors_chemical_contamination.html#

http://www.chemspider.com/Chemical-Structure.4521171.html?rid=5aec75ff-9e17-4845-9a3c-96673b5741a6

Zusätzliche Informationen:

Hört auf unsere Kinder krank zu machen! Was unsere Kinder chronisch krank macht

Wem Nestlé das Wasser abgräbt – erfindet Wasser für Reiche neu – eröffnet Abfüllanlage in Äthiopien

Raubzug der Wasserkonzerne: Bottled Water Comes From the Most Drought-Ridden Places in the Country

Video: Warum Trinkwasser in Flaschen unsinnig ist – It doesn’t make sense to buy bottled water

50 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. und warum zum teufel werden die 18 produkte nicht beim namen genannt?? oder dürfen diese sorten aus datenschutzrechtlichen gründen nicht veröffentlicht werden?

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihr Artikel ist sehr interessant.

    Daher möchte ich Sie bitten mir mitzuteilen, welche Gesellschaften die das ihrer meinung nach das gesündesten Wasser in Wasserflaschen oder sonstigen Behälter verkauft.

    Oder wo und wie sollten wir unbedenklicherer Wasser erwerben können.

    Oder welche Wasseraufbereitungsgeräte Sie mir empfehlen können.

    Vielen Dank und viele Grüße dafür im Voraus.

    Cetin Ciplak

  3. Liebe Netzfrauen, ich danke Euch für den Beitrag. Ich habe mich seitdem ich im letzten Jahr an Brustkrebs erkrankt bin, auch schon etwas näher mit diesen giftigen Plasteflaschen auseinander gesetzt. Ich trinke mein Mineralwasser jetzt nur noch aus Glasflaschen und hoffe darauf, dass ich das richtige Mineralwasser kaufe. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.

    • Wir haben einen eSpring Trinkwasserfilter zu Hause.Er nimmt alle Bakterien, Hormone und Verunreinigungen raus und belässt die wichtigen Mineralstoffe drin.
      So etwas gehört normalerweise in jeden Haushalt.
      Wenn wir zur Arbeit gehen, füllen wir uns unsere Glasflaschen ab und sind gut und sicher versorgt. Ich bin total begeistert. Egal, ob in den Medien wieder was über Colibakterien im Trinkwasser ec. berichtet wird, unsere Familie trinkt sicher.
      LG Katrin

      • Hallo,

        ich kann mich Katrin 100% anschließen. Wir trinken seit 2005 gefiltertes Wasser und haben nur positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit festgestellt. Außerdem ist es ein sehr beruhigendes Gefühl reines Wasser zu trinken (EHEC-Erreger, URAN im Trinkwasser,…. stören uns nicht mehr). Es braucht zwar eine kleine Investition, die sich jedoch schnell amortisiert. Wir zahlen ja danach nur noch 0,05 Ct/Liter! Je nach Modell lohnt sich die Anschaffung bereits nach 6 Monaten bis 2 Jahren. Und…keine Schlepperei mehr, man braucht kein überteuertes Babywasser mehr kaufen, etc…

        LG
        Johan&Elke

  4. Liebe Netzfrauen,
    Erst einmal vielen Dank für eure Arbeit und die zumeist sehr interessanten Artikel. Zu genau diesem Thema – der endokrinen Stoffe in sämtlichen Produkten unseres Alltags – gab es vor kurzem auf 3Sat einen sehr interessanten Bericht, in dem es unter anderem darum ging, wie ein Verbot dieser Stoffe von der Industrie systematisch rausgezögert und die Europäische Kommission dabei manipuliert wird. Anbei der Link dazu, der ja vielleicht ganz interessant für euch sein könnte. Leider weiß ich nicht, ob die vollständige Doku noch in der Mediathek abgerufen werden kann.
    Liebe Grüße,
    Agnes

  5. Liebe Netzfrauen,
    dieser Artikel sollte mal wieder jedem seine Verantwortlichkeit aufzeigen-für sich,seine Familie, allen Menschen und unserer Mutter Erde gegenüber. Mit dem Finger nach aussen zu zeigen und nach dem Schuldigen zu suchen bringt doch nüscht- mit jedem gekauften Produkt unterstützt man den Produzenten-und wer das nu ist, liegt in unserer Entscheidung.
    liebevolle Grüße

  6. Leider fehlt mir in dem Artikel, um welche Mineralwasser es sich handelt. Das wäre doch für uns das Wichtigste zu wissen… Oder habe ich etwas überlesen?

    • ich habe auch keine namen lesen können…dabei wäre es wichtig dies zu wissen..sonst bringt der ganze artikel nix-aber gar nix

  7. Sehr guter Artikel. Macht weiter so und klärt auf. Keine Macht den Bilderbergern und keine NWO.

  8. Liebe Netzfrauen,
    es wurde 18 Mineralwassermarken angekündigt, ich finde aber nirgendwo eine genannt. Habe ich da was überlesen? Klären Sie mich bitte auf, dass Ihre gute Publikation weitere Unterstützung findet und ich nicht darauf hoffen kann, das richtige Mineralwasser zu haben, sondern ich mich definitiv richtig entscheiden kann, so wie hoffentlich andere auch, um säumigen Mineralwasserherstellern die Wahrheit zu zeigen, indem sie boykottiert werden und sie damit abzustrafen…Danke im voraus

  9. hallo, ich habe schon recherchiert im iNet um eine gute Wasserfilteranlage für den Privatgebrauch zu finden.Aber egal welche ich gefunden habe,ob europäische oder amerikanische,immer wieder wurde auch negatives dazu geschrieben,oder dass die Filteranlage nicht das bringt was es verspricht.Auch die mit den Steinen über mehrere Etagen schnitt auch schlecht ab. Ich möchte eine mobile Anlage haben,keine fest eingebaute an der Hauptleitung des Wassers.Würden Sie mir bitte eine Wasserfilteranlage empfehlen,die ich bedenkenlos nutzen kann und die auch kalkhaltiges Wasser enthärtet?Das Leitungswasser in Luxemburg ist zZ nicht ohne Schadstoffe und sehr viel Nitrat.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe! Mit freundlichen Grüssen,A.Thesen

  10. Um welche 18 Marken handelt es sich?
    Für den Verbraucher sind solche Studien nutzlos, wenn er nicht weiß wo die Gefahr lauert.

    Oder ist die Aussage das alle Marken betroffen sind?
    18 (Marken) von 18 (different bottled waters) wurden positiv getestet.

    Quote: In brief, 18 different bottled waters (coded as samples 1–18) produced by 13 different companies in France, Germany, and Italy were purchased in local supermarkets.

  11. Habe ich die Liste mit den getesteten Marken überlesen, oder war da wirklich keine? Wenn man den Artikel liest, will man doch in 1. Linie wissen: ist mein Wasser auch dabei? Ich bitte um nachträgliche Info.

  12. Bitte keine weiteren Angstmacher mehr verbreiten, es reicht, woher all unsere Erkrankungen kommen ist bei weitem nicht so relevant, als das wir wissen wer wir sind.

    Es hat so viele Keime in den Lebensmittel, in der Luft im Wasser (Seen Meere und Hahnenwasser) die krank machen können, nicht nur im Flaschenwasser, eigentlich müsste es uns schon längst nicht mehr geben.

    Also bitte keine solchen Artikel mehr, wir sollten es doch besser wissen, warum all diese Wissenschaftlichen Studien gemacht werden.

    Licht und Liebe allen Seelen

  13. Unser Wasser, ein nie endendes lebenswichtiges Thema.

    Als ich vor rund 10 Jahren damit begann, mich intensiv darüber zu informieren, hatte ich die Vorstellung, das fast jeder Mensch für dieses ernste Thema offen sein muss.

    Die Erfahrungen haben mich das Gegenteil gelehrt.

    Das Ohnmachtsdenken ist noch viel zu groß, und so werden noch viele Menschen die Folgen „von“ tragen müssen.

    Können wir uns schützen?

    Ich denke ja! Und die meisten von uns, wissen auch wie.

    Jeder ist letztendlich selber verantwortlich.

    LG von Doris

  14. Ihr Bericht über verschiedene Gifte im Mineralwasser hat mich sehr betroffen gemacht,was ich vermisse sind die Namer der 18 Marken,damit man auch in der Lage ist schich zu schützen Es wäre lobenswert wenn die auch veröffentlicht würden

    • Es sind 18 Marken geprüft worden – die anderen nicht – es ist egal welches Produkt Sie aus Plastikflaschen verwenden- dieses sollte aus dem Beitrag klar geworden sein.

      • Wenn das aus dem Beitrag so klar hervorgegangen wäre, wären hier nicht so viele Fragen offen….

      • Viele lesen den Beitrag nicht richtig und können selber nicht Schlussfolgern- heute möchten viele an der Hand genommen werden – und gleich Lösungen auf dem silbernden Tablett serviert bekommen , natürlich ohne etwas dafür zu zahlen . und am besten noch frei Haus geliefert.

      • Liebe Frau Doro – ich verstehe die Härte in dieser Antwort nicht. Klar, wenn Sie Veröffentlichungen mit Angst-Potential einstellen, dass da besorgte Nachfragen kommen. Und falls wirklich die eine oder andere aus Unvermögen, die Zusammenhänge zu begreifen, dabei ist, wäre es doch ein leichtes, entweder Hersteller und Marke zu nennen (Sie können ja immer noch voll zu recht dazu sagen und darauf hinweisen, dass die nichtgenannten keinen Freibrief haben, dass ja wohl alle PET- wenn nicht alle Kunststoff-Wasserflaschen Weichmacher etc. absondern, jedenfalls legt das Schnecken-Experiment das sehr nahe); oder auch nur diese Erläuterungen zum Text abzugeben. „Heutzutage“ wollen nicht nur manche an die Hand genommen werden, manche sind darauf angewiesen. Na und, sind das die schlechteren Menschen? Ich hatte nicht den Eindruck, hier wäre jemand zu „faul“ zum Denken. Na jetzt werde ich polemisch, aber eine freundliche Erklärung täte diesem ganzen Thread gut. Danke! Ehrlich! Ein wichtiger & guter Artikel nämlich! PS und vor der Industrie werden Sie ja wohl keinen Bammel haben? Immerhin verbreiten Sie ja belegte Fakten. Alles Gute!

      • Wie schon erwähnt – wir Netzfrauen stellen kostenlos unsere Informationen zur Verfügung – Wir opfern unsere Freizeit – bitte berücksichtigen Sie- dass es Bücher, Organisationen u.s.w. gibt – wir machen auf etwas aufmerksam – Infobx incl. und stellen ganze Studien zur Verfügung. Wenn die Menschen mehr Infos haben möchten, dann müsse diese auch die Studien lesen – und sich die Videos anschauen. Wir kennen keine Seite – die so viele Informationen zur Verfügung stellt – kostenlos – versteht sich.

  15. Vielen Dank für den Bericht. Leider wurden meine schlimmsten Befürchtungen wegen der PET Flaschen damit belegt,leider.
    Ich habe Anfang der Neunziger bei einem großem Mineralwasserabfüller gearbeitet,als es gerade mit den PETs anfing. Wir waren nicht sehr von den Plastikflaschen überzeugt,erstens schmecken Getränke daraus oft ganz fürchterlich und gesund kann das auch nicht sein,denn wir dachten uns damals schon,dass Teile davon ins Wasser gehen konnten. Tja,und so ist es dann auch.
    Ich konnte jetzt auch meinen Freund davon überzeugen,dass er wieder Glaspfandflaschen kaufen ,denn er ust schon krank,Diabetis2,Gedächtnisstörungen usw.
    Ich denke,das einiges auch auf diese Plastikflaschen zurückzuführen ist.
    Was noch zu sagen ist,wenn PET Flaschen im Sommer warm werden,und oft sogar heiß,geben sie nochmal soviele Schadstoffe ans Getränk dadrin ab
    In diesem Sinne,kauft wieder mehr Glasflaschen! Dadurch wird auch die Umwelt geschützt,denn inzwischen werden sogar schon in unseren Flüßen kleibste Plastikteilchen gefunden,die dann über Fische z.B. wieder in unserere Nahrungskette gelangen
    Prost und guren Hunger :-(

  16. Habe auch keine Auflistung der betroffenen Marken gefunden.

    Warum veröffentlicht Ihr das nicht, gibt es einen Grund dafür?

    • Und zu den 18 Marken, diese bedeutet, dass die Testergebnisse aufgrund von 18 Mineralwassermarken entstanden sind. Dieses muss immer in Studien angeben werden. Um welche Marken es sich direkt handelt, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Bitte bedenken sie, Mineralwasser- Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi beherrschen Weltmarkt. Nur weil 18 Marken geprüft wurden, bedeutet dies nicht, dass die anderen in Ordnung sind.

  17. Mineralwasser ist gesundheitlich nicht empfehlenswert. Oft ist Leitungswasser besser als das abgefüllte im Supermarkt verkaufte. Moderne Filteranlagen reinigen nicht nur das Wasser von Kalk und anderen Inhaltsstoffen nach denen beim Wasserwerk lt. Verordnung gar nicht gesucht wird (z.b. Hormone) sondern stellen den Urzustand des Wassers wieder her, somit wird das Wasser wieder zellverfügbar gemacht. Wasser ist eben nicht gleich Wasser ;)
    Mehr Informationen rund ums Thema Trinkwasser, inkl. Mineralwasser, Brunnenwasser, gesundheitliche Aspekte und vieles mehr findet ihr auf unserer Vereins-Homepage. http://www.mein-sauberes-trinkwasser.com

  18. Im grunde hat man als Verbrauecher heute nur noch eine einzige Chance an sauberes Wasser ranzukommen, wenn man eine Quelle findet, deren Wasser mehr als 100 Jahre braucht, bis es wieder an die Oberflächer kommt. Alle anderen Wässer sind verseucht. das fängt bei den Umweltgiften an und endet bei den Chemtrailsubstanzen noch lange nicht..
    lg

  19. Hallo,
    grundsätzlich glaube ich natürlich auch, dass in unsererm Trinkwasser Stoffe enthalten sind, die dort nicht sein sollten. Und ja, meistens trinke ich auch aus Glasflaschen.

    Weiterhin ist es auch richtig, dass PET nicht wirklich dicht ist und deshalb in verschiedenen Konzentrationen (temperaturabhängig) die Migration von verschiedenen Stoffen wie O2, CO2, H20, Aromen und Kunststoffbestandteilen (z.B. Acetaldehyde) zulässt.

    Für nicht ganz richtig halte ich aber die Aussage, dass nach heutigem Stand der Technik die Flaschen auch so verkauft werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie in Kunststoffflaschen diese Migration von Stoffen verhindert werden kann. Nicht alle sind aus gesundheitstechnischer/recyclingtechnischer Sicht unbedenklich, weshalb vorwiegend zwei Methoden zum Einsatz kommen:
    – Die Flaschen werden von Innen in einem PI-CVD-Prozess (Mikrowellenplasma) mit einer Barriereschicht aus Siliziumoxiden (QLF – eine Art Glas) ausgestattet. Diese Schicht ist nur wenige Nanometer dünn, verhindert aber zuverlässig (ca. 97% im Vgl. zu unbeschichteten Flaschen) die Permeation/Migration der o.g. Stoffe und ist absolut unbedenklich (chemisch inert), geschmacksneutral sowie voll recyclebar. Dieses Verfahren verwendet z.B. Granini
    – Die andere Möglichkeit ist eine ACTIS-Beschichtung (Amorphous carbon treatment on internal surfaces). Hier wird ebenfalls über ein Plasmaverfahren eine sehr dünne Schicht (ca. 150 nm) aus diamantähnlichem Kohlenstoff (DLC) aufgebracht. Diese Schicht ist natürlich auch chemisch absolut inert und somit für den Organismus unbedenklich und ist ca. 6 mal undurchlässiger für Kunststoffbestandteile wie Acetaldehyd und 30 mal undurchlässiger für O2 als unbehandelte Flaschen. Außerdem ist das Material fast so hart wie Diamant und chemisch fast gleich aufgebaut – und dabei ist so eine Plastikflasche viel billiger als ein Verlobungsring. Meine Herren, alternativ könnten Sie ja hiermit die Damenwelt beeindrucken! :-)

    Ich möchte hiermit nicht sagen dass es Quatsch ist, wenn es heißt, dass schädliche Stoffe im Wasser enthalten sind. Es ist allerdings auch nicht ganz richtig, wie gefährlich und primitiv Plastikflaschen in diesem Bericht dargestellt werden. Denn diese bestehen wie oben beschrieben im Normalfall nicht nur aus Plastik, sondern sind ein High-tech-Produkt.

    Liebe Grüße,
    ein Werkstoffwissenschaftsstudent

  20. Herzlichen Dank für diesen informativen Artikel und auch für die damit verbundene Aufklärung.

    In meiner täglichen Arbeit muss ich leider immer wieder feststellen, dass die Qualität der meisten Flaschenwassersorten weit davon entfernt ist, von dem, was sich jeweiligen Verbrauchen gedacht haben und wünschen und dass wir uns als Verbraucher viel zu leicht von den farbenprächtigen Werbeaussagen blenden lassen.
    „Gesundheit ist uns wichtig“ ist die Aussage der meisten Menschen. Wie wichtig ein reines und schadstofffreies Wasser für unsere Gesundheit ist und welche Qualität das Wasser, welches wir persönlich trinken tatsächlich hat, ist nur wenigen bewusst.

    Der Wassermarkt ist hart umkämpft, ob es nun um Rechte für Wasserquellen, Flaschenwasser oder Wasseraufbereitung geht. Es wird traurigerweise nur all zu oft mit unfairen Mitteln, Fehlinformationen und falschen Versprechen gewirkt. Selten steht der Gewinn und der Nutzen für den Verbraucher im Vordergrund, sondern lediglich die Dollar und Eurozeichen im Auge der Anbieter.
    Und wir als Verbraucher? Entscheiden wir uns aufgrund ungeprüfter Vorurteile oder aufgrund geprüfter Informationen? Ich habe mal gelesen „Informationen schaden nur demjenigen, der sie nicht hat.“ Dem stimme ich zu.
    Ob es um eine bestimmte Wassersorte, einem regionalen Leitungswasser oder eine der unzähligen Möglichkeiten der Wasseraufbereitung geht, ich kann nur empfehlen: Informieren, Vergleichen, Testen und Prüfen, ob die getroffene Wahl die eigenen Qualitätsanforderungen erfüllt.
    In diesem Sinn nochmal ein großes Dankeschön für diesen Artikel und die tolle, professionelle Arbeit hier bei Netzfrauen.

  21. Herzlichen Dank für diesen wertvollen Beitrag.
    Am Mittwoch, 20. Mai 2015 um 19:30 Uhr
    Ort: Gasthaus Stallbaum, Rathausstraße 34, 21423 Winsen (Luhe)

    gibt es einen informativen Vortrag zum Buch von
    Dr. med. F. Batmanghelidj.

    „Sie sind nicht krank – Sie sind durstig“

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen – wenn Sie Freunde mitbringen wollen, sind sie herzlich willkommen.

    Anmeldedetails: Melden Sie sich bitte
    per E-Mail unter Katrin-Eddelin@t-online.de oder
    telefonisch unter 04171-600309 bei Katrin Eddelin
    an, damit wir Ihre Plätze reservieren können.
    Sollten Sie zum angegebenen Termin verhindert sein, laden wir Sie gerne zum nächsten Vortrag ein.

  22. Liebe NF ich bin selbst beruflich auf dem Sektor der Wassertechnologie tätig und kann euren Berichten nur beipflichten. Ich bin keineswgs der Meinung, dass ihr Angst verbreitet wenn ihr über unsere Wasserqualität und Mineralwasser berichtet. Nur der Mensch ist so bequem geworden, dass Selbstinformation für ihn zu einer unnützen Sache geworden ist. Jegliche Verantwortung was seiner eigenen Person betrifft hat er in die Verantwortung der Öffentlichkeit abgegeben. Das Betrifft die Gesundheit – dafür ist nicht er selbst, sondern die Medizin zuständig, die Nahrung darf vergiftet und chmische Stoffe drinnen sein, Fleisch darf mit Antibiotika belastet sein, die Luft darf vergiftet und belastet sein und so ist es auch mit dem Trinkwasser.
    Warum muss ich Wasser mit vielen krankmachenden Inhaltstoffen KAUFEN!!??? SCHLEPPE MICH WOMÖGLICH AUCH NOCH DAFÜR AB UND HABE BEI PLASTIKFLASCHEN EINEN PLASTIKMÜLL ZU ENTSORGEN.
    Ich habe dafür gesorgt, dass ich reines Wasser zur Verfügung habe und das seit vier Jahren. Kaufe kein Wasser und brauch mich nicht abschleppen und Müll erzeuge ich auch keinen

  23. Und womit werden die Flaschen gereinigt- mit chlor darf nicht mehr gereinigt werden also bleibt nur noch jod übrig – eure Schilddrüse wird es euch danken im übrigen reicht es völlig aus, wenn man genügend Obst und Gemüse isst – ist ja auch nur Wasser – aber ich will euch ja nicht die sinnlose schlepperei verderben😉

  24. Na das war ja mal wieder jede Menge interessanter Input.
    Allerdings würde es mich schon interessieren ob gewisse Hersteller in den Tests besonders gut bzw. schlecht abgeschnitten haben. Desweiteren wünsche ich mir eine neutrale Auswertung der verschiedenen Wasserfiltermethoden.

    Bisher ist diese Diskussion vorallem wirtschaftlich und esoterisch geprägt, wenn man es so sagen will. Welche Filter nun wirklich nachhaltig und gut sind und ob es überhaupt möglich ist Schadstoffe zu Filtern und wichtige Mineralien beizubehalten, das sind Fragen, die für mich nicht ausreichend und vorallem meines Wissens nach bisher nicht unabhängig angegangen wurden.

    Über einen Beitrag von euch dazu würde ich mich sehr freuen.

    Beste Grüße

  25. Ist leider ein wildes Durcheinander bedrohlich wirkender Infos. Zum einen geht’s um die Risiken, die beim „Genuss“ von Mineralwasser aus PET-Flaschen entstehen. Ein weiterer Grund auf PET-Flaschen zu verzichten, aber nicht nur beim Wasser, sondern bei allen Getränken. Rohstoff-Verschwendung, und Umweltverschmutzung incl Klimaerwärmung durch CO2 bei der Herstellung wie bei der Beseitigung sind weitere ebenso wichtige Gründe. Überhaupt Flaschenwasser zu trinken ist ebenfalls fragwürdig, so fand Stiftung Warentest doch bei einer Untersuchung diverse Keime in jeder dritten Flasche / Marke von 30 getesteten Sorten, dafür weniger Mineralien als in durchschnittlichem Leitungswasser. Bei einem Geschmacksvergleichstest mehrerer Mineralwässer mit Leitungswasser im Blindversuch von SPIEGELonline veröffentlicht, entpuppte sich das Leitungswasser bei der Bewertung durch die Testteilnehmer als das am besten schmeckende. Getestet wurde auch die norwegische Marke Voss (ca 5€ / Flasche). Dazu DER SPIEGEL: „Voss wird gern in Edelrestaurants aus einer von einem Calvin-Klein-Designer entworfenen Flasche ausgeschenkt. Tatsächlich ist das Wasser sehr frisch, das wissen auch einige der etwa 1300 Bewohner der norwegischen Stadt Iveland: Sie waschen damit ihre Autos. 2010 bestätigte das Unternehmen, dass es sich bei Voss um das Leitungswasser eines Teils der Kleinstadt handelt.“
    Im selben Artikel geht DER SPIEGEL auch auf die Problematik von Fremdstoffen, wie zum Beispiel Arzneimittel-Rückstände im Trinkwasser ein. Dafür gibt es gesetzlich hintermauerte Grenzwerte. Das Schmerzmittel Ibuprofen, das in Deutschland tonnenweise eingenommen wird und das über den Körper wieder ausgeschieden im Abwasser landet, bahnt sich von üblichen Kläranlagen ungebremst seinen Weg über Oberflächengewässer zum Grundwasser und landet letztendlich als Trinkwasser im Wasserhahn oder in der Mineralwasserflasche, wo es schon mehrfach nachgewiesen wurde. Dort gilt ein maximaler Höchstwert von 100 Milliardstel Gramm pro Liter. DER SPIEGEL schreibt dazu: „Um sich bei einer solchen Konzentration den Wirkstoffgehalt einer einzigen Tablette einzuverleiben, müsste sich ein Mensch 75 Jahre lang täglich rund 150 Liter Leitungswasser in den Rachen schütten.“ Für mich lässt sich da jedenfalls kein Grund zur Panik ableiten. (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-129339492.html)

  26. Leute versteht ihr es nicht, es kommt in keinster Weise auf die Marke an. Jedes Wasser in Plastikflaschen enthält Weichmacher und sonstigen sch***. Glasflaschen sind zwar besser, aber jedes Mineralwasser enthält irgendwelche Rückstände, ebenso unser Leitungswasser. Nach 80 Jahren Kunstdünger, Pestizide und Medikamenten der Pharmaindustrie gibt es kein Grundwasser mehr, welches keine Rückstände enthält, das ist Fakt.

    Kauft eine Umkehrosmoseanlage und gut ist! Hier in den Kommentaren preisen ja schon die Händler versteckt oder offen ihre Anlagen an. Egal ob teure Anlage oder eine günstige, nur Umkehrosmose filtert zu 99% alle Rückstände raus.

    Das ganze ist ganz einfach: die Umkehrosmosemembran filtert alles, sollte aber selbst geschützt werden gegen Chlor und Sedimente, daher wird der Membran ein Aktivkohlefilter und ein Sedimentfilter vorgeschaltet. Damit keine Bakterien vom Wasser-Ausgabehahn zurückwandern wird meistens noch ein Aktivkohlefilter der Membran nachgeschaltet. Und da die Membran nicht so schnell das Wasser filtern kann wie es benötigt wird, wird meistens ein Tank eingebaut, kann man sich aber bei sogenannten „direct flow“ Anlagen mit mehreren Membranen sparen. Also 1 Sedifilter, 1 Aktivkohle, dann die Membranen, dann der Nachfilter, Fertig. Viel spass beim googeln, hauptsache es ist Umkehrosmose!

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  28. Es ist ja schon längst kein Geheimnis mehr, dass das Wasser aus Plastikflaschen geringe Mengen an Kunststoff-Mikropartikeln enthält. Auch das manche Mineralwässer aus Glasflaschen bei Tests schlechter abschneiden als normales Leitungswasser ist ja schon mehr als bekannt. Daher benutze ich einen Wasserfilter, den ich zu Hause an meinem Leitungswassersystem angeschlossen habe. Zusätzlich fülle ich das Wasser dann in eine Glaskaraffe, wo ich vorher ein paar Edelsteine, wie Rosenquarz, Amethyst und Berkristall hineingelegt habe. So bereite ich mein Wasser zum Trinken für zu Hause auf.

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