Genmanipulierte Äpfel aus Frankensteins Küche genehmigt – USDA Approves of GMO Arctic Apples Despite Opposition

Genapfelzur englischen Version Makellos soll er sein, glänzen und appetitlich aussehen – der perfekte Apfel. Wenn er aber einmal aufgeschnitten ist, verliert selbst der frischeste Apfel seine Appetitlichkeit und wird mit der Zeit braun. Obwohl es auch bei konventioneller Züchtung möglich ist, die Oxidation der Schnittflächen zu verlangsamen

Obwohl der Protest groß ist, hat ein kleines kanadisches Biotechnologie-Unternehmen es geschafft und in USA die Genehmigung für den genmanipulierten „Alasca Apple“ erhalten.

Im eigenen Land allerdings kämpfen die Obstbauern gegen diesen GMO-Apfel, denn die kleine Firma namens BC Okanagan Specialty Fruits hat auch die kanadische Regierung aufgefordert, den genmanipulierten Apfel zu genehmigen. Auch die Regierung in Kanada könnte diesen umstrittenen Apfel 2015 genehmigen, aber 69 % der Kanadier wollen es nicht.

Die kanadischen Obstbauern sehen die Zukunft der herkömmlichen Äpfel bedroht.

USA genehmigt trotz Proteste einen gentechnisch veränderten Apfel!

In den USA wurden erstmals gentechnisch veränderte Äpfel zugelassen. Ab 2016 könnten das mittels einer neuen Gentech-Methode entwickelte Obst dann in US-Supermärkten zu finden sein. Die Eigenschaft der transgenen Äpfel haben wir Ihnen weiter unten im Beispiel erklärt. Bereits im März 2014 haben wir Netzfrauen aus Kanda von dem Protest gegen diesen Gen-Apfel erfahren und uns bei  Apfel-Experten erkundigt.

Neue Methode:

Bei der RNAi-Technik handelt es sich um eine von mehreren, relativ neuen Gentechnik-Methoden. Bislang ist unklar, wie diese in der EU reguliert werden sollen. Einige gelten als zweifellos gentechnisch, bei anderen ist dies umstritten. Umwelt- und Landwirtschaftsverbände appellierten erst kürzlich an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis, die neuen Techniken als „Gentechnik“ einzustufen und nicht ohne Risikoprüfung auf den Markt zu lassen.

Okanagan Specialty Fruits wird eine Gentechnik-Variante der Apfelsorten Golden Delicious und Granny Smith auf den Markt bringen, jeweils mit dem Namenszusatz „Arctic“.

Der Pomologen-Verein hält gentechnisch veränderte Apfelsorten für hoch problematisch und lehnt eine Zulassung genveränderter Apfelsorten für Anbau und Vermarktung ab.

Begründung:

1. Gentechnische Verfahren zur Manipulation von Erbgut sind immer noch ein großes
Experimentierfeld.
2. Langfristige Wirkungen sind nicht ausreichend untersucht. Langfristige Folgen nicht
absehbar.
3. Eine Markteinführung genveränderter Apfelsorten bedeutet die unkontrollierte
Ausbreitung des genveränderten Apfel-Erbgutes
4. Es gibt längst Apfelsorten, die natürlicherweise – ohne gentechnische Eingriffe –
nach dem Anschneiden nicht verbräunen
5. Notwendigkeit und Nutzen nicht verbräunender Äpfel für Endverbraucher sind fraglich
6. Es gibt andere – natürliche – Methoden, um ein Verbräunen der Äpfel zu verhindern
oder zu vermindern

Nun folgt eine aktuelle Nachricht aus Kanada. Wir möchten darauf hinweisen, dass das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada voraussichtlich 2015 in Kraft tritt.

Obstbauern aus Nova Scotia wehren sich gegen genmanipulierte Äpfel

Die Bauern aus der kanadischen Provinz Nova Scotia sind gegen den Anbau und den Verkauf von gentechnisch veränderten Äpfeln, betont ein Farmer aus British Columbia. Ein Apfelbauer aus Summerland, BC, bestätigte, dass ein genetisch veränderter Apfel, der in Stücke geschnitten wird, sich nicht mehr braun verfärbt.

Der „Arctic Apple“ wurde von Okanagan Specialty Fruits, einem landwirtschaftlichen Biotechnologie-Unternehmen entwickelt. Die Ausgangssorte ist der Golden Delicious. Dieser wurde dahingehend gentechnisch modifiziert, dass er ein bestimmtes Enzym nicht mehr produziert, welches die Oxidation auslöst. Die Oxidation führt zu einer bräunlichen Verfärbung, sobald der Apfel aufgeschnitten ist. Diese Technik kann auch für jede andere Sorte verwendet werden. Apfel-Farmer in den Vereinigten Staaten wollen ebenfalls eine Zulassung des Produktes für den Markt und haben diese nun bekommen.

neal carter arktischen ÄpfelFirmengründer Neal Carter meint, der Apfel wäre sinnvoll, vor allem für den Bereich frisch verarbeitetes, zerkleinertes und vorgeschnittenes Obst. Das Produkt wäre langlebiger und könne länger in den Regalen liegen, was dazu führe, dass die Erzeuger mehr Äpfel in das Produktionssystem einbringen könnten, sagte er CBC News bereits 2014.

Das OSF Forschungsteam arbeitet eng mit weltweit führenden Baumfrucht-Forschungseinrichtungen zusammen. Die OSF Mitarbeiter einschließlich ds Wissenschaftsteams finden Sie hier.

Aber die Bauern aus Nova Scotia befürchten, dass Kanadas erster gentechnisch veränderter Äpfel ihre ganzen Marketing-Bemühungen zunichte mache und die Verbraucher abschreckt. Und nicht nur die Obstbauern, es wurden bereits mehrere Petitionen geschaltet, so auch diese von der Universität von Ottawa Petition: Stop the approval and release of genetically modified non-browning apples

Robert Peill, Präsident der Vereinigung der Nova Scotia Obstbauern (vertritt etwa 60 kommerzielle Züchter), sagte in einem Interview im März 2014:

„Der Bereich der vorgeschnittenen Äpfel, die die Verbraucher in Paketen kaufen, mache nur einen winzigen Bruchteil des Gesamtmarktes aus. „Verbraucher reagieren skeptisch und nervös auf alles gentechnisch Veränderte“.  Peil weiter: „Unsere Branche ist sich nicht sicher, ob diese Funktion von ‚Nicht-Bräunung‘ wirklich das Risiko wert ist, den gesamten kanadischen Apfelmarkt in Frage zu stellen.“ Er befürchtet, die Verbraucher können nicht zwischen genetisch veränderten Produkten und normalen Äpfeln unterscheiden.

„GVO ist unübersichtlich und wir haben Angst vor den Folgen für unsere Industrie. Der Verbraucher könnte sich von kanadischen Äpfeln abwenden. Egal, ob dies nun eine wissenschaftliche Basis hat oder nicht –  das spielt keine Rolle. Märkte reagieren auf die Wahrnehmung „, sagte Peill, der selbst 30 Hektar Obstgärten auf seiner Farm in Starrs Point, nördlich von Wolfville hat.

Er meint, die Canadian Food Inspection Agency und die Food and Drug Administration in den USA werden die Anträge allein auf wissenschaftlicher und umwelttechnischer Basis überprüfen, nicht aber auf ihre Marktproblematik. Recht sollte er haben, denn das ist nun bereits geschehen.

„Sie betrachten nicht die Marktseite, was uns im höchsten Maße besorgt… Wir glauben nicht, dass es notwendig ist, diesen genmodifizierten Apfel auf dem Markt einzuführen. Der Wert ist nicht da, und das Risiko ist zu hoch. Unsere Verpacker, die an der Marktfront stehen, sagen, dass nichts Gutes dabei herauskommen wird.“

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Warum schalten die Netzfrauen Werbung?

Der kanadische Horticultural Council, ein nationaler Verband der Landwirte, hat sich mit Nachdruck gegen gentechnisch veränderte Äpfel ausgesprochen. „Wir stehen dahinter“, sagte Peill.

Die Nova Scotia Apfelernte macht rund 10 Prozent des kanadischen Marktes aus. Die Branche erwirtschaftet etwa 14 Millionen Dollar ab Hof – und trägt in der Provinz jedes Jahr zu weiteren 70 Millionen Dollar bei.

INFOBOX

Das Personal in der FDA wurde ausgetauscht und plötzlich war genmanipuliertes Essen auch für die FDA okay

Im Dezember 2013 reiste der bekannte CCTV-Moderator Cui Yongyuan in die Vereinigten Staaten, um einen 70-minütigen Dokumentarfilm zur Gen-Debatte zu produzieren. Die Unternehmer, die gerne mehr Gentechnik in China einsetzen würden, argumentieren häufig mit der US-Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung (FDA).

Diese habe schließlich – genauso wie das US-Agrarministerium und auch die Weltgesundheitsorganisation – genetisch veränderte Lebensmittel allgemein als „unproblematisch” eingestuft. Dem ging er nach und was er erfuhr, ist sehr interessant.

So kritisierte die US-Ärztin Hyla Cass in der Cuis Dokumentation, warum es die pauschale Unbedenklichkeitsbescheinigung für Genfood durch die US-Behörden gibt. Sie hält die Entscheidung für politisch motiviert und unwissenschaftlich: „Lassen Sie mich erzählen, was die Wissenschaftler der FDA sagten, als sie erstmals den Vorschlag der Firma Monsanto über genetisch veränderte Lebensmittel für Menschen hört en:

Sie sagten: „Das ist sehr gefährlich. Wir wissen nicht, was passieren wird. Genetisch veränderte Lebensmittel Menschen zu geben, birgt große Risiken. Es sollte nicht gemacht werden. Dazu braucht es mehr Studien.” Was ist dann passiert? Es gab einige politische Manöver und so änderte sich die Situation:

Das Personal in der FDA wurde ausgetauscht und plötzlich war genmanipuliertes Essen auch für die FDA okay und es hieß „Oh, alles kein Problem. Alles total harmlos. Das ist Politik, keine Wissenschaft! – Damit entschied die FDA entgegen den wissenschaftlichen Fakten.” Quelle

Aus der Stellungnahme des Pomologen-Vereins e. V. zur möglichen Zulassung von gentechnisch veränderten „Anti-Verbräunungsäpfeln“

ARCTIC TM Apples „Arctic Golden“ (Event GD 743) und „Arctic Granny“ (Event GS 784)

Wie bereits oben erwähnt, hält der Verein gentechnisch veränderte Apfelsorten für hoch problematisch und lehnt eine Zulassung genveränderter Apfelsorten für Anbau und Vermarktung ab.

Der Pomologen-Verein e. V. wurde 1991 gegründet in der Tradition des „Deutschen Pomologenvereins“ (1860–1919).
Pomona ist die römische Göttin des Obst- und Gartenbaus. Die Pomologie ist die Lehre von den Obstarten und Obstsorten und umfasst deren Bestimmung, Beschreibung, Empfehlung und Erhaltung.

Die Gründe im Einzelnen:

1. Manipulative Eingriffe in Zellkerne und ihre Abläufe sind nach wir vor ein großes  Experimentierfeld. Die gentechnischen „Einbauverfahren“ arbeiten gegen die natürlicherweise ablaufenden Prozesse. 98 % aller mittels Gentechnik erzeugten Pflanzen sterben ab, nur ein Bruchteil von ihnen überlebt. Der „Einbauort“ der mittels Agrobacterium tumefaciens eingeschleusten Gene kann nicht exakt vorhergesagt und bestimmt werden. Es besteht die Gefahr der Instabilität der so gewonnenen Genkonstrukte, mit unbekannten Spätfolgen.
Durch die Genmanipulation können unbekannte Effekte entstehen – speziell im Hinblick auf die noch sehr unerforschten Aspekte der Epi-Genetik.
Es besteht die Gefahr eines „horizontaler Gentransfers“ des künstlichen Erbguts auch über Artgrenzen hinweg, möglicherweise also auch zum Menschen.

2. Künstliche / manipulative Eingriffe in die Erbsubstanz können hinsichtlich ihrer langfristigen Wirkungen auf den betroffenen Organismus selbst wie auch die Umwelt, mit der er in Wechselbeziehung steht, noch nicht ausreichend beurteilt werden. Apfelbäume sind von Natur aus langlebige Pflanzen. In Bezug auf die zur Zulassung in Betracht gezogenen genveränderten Apfelsorten ist nicht absehbar, welche langfristigen Folgen für die Pflanzen selber bestehen, z. B. unter den Aspekten von Vitalität und Gesundheit . Auch mögliche Effekte auf die mit den genveränderten Apfelbäumen in Kontakt kommende Umwelt, wie bestäubende Insekten oder fruchtfressende Tiere, sind nicht vorhersehbar.
Dies trifft umso mehr auf die Verbraucherinnen und Verbraucher zu, die die genveränderten Äpfel verzehren sollen.

3. Die antragstellende Firma Okanagan Specialty Fruits Inc. of Summerland, B.C., behauptet, die Gefahr einer Auskreuzung des gentechnisch veränderten Erbgutes sei gering. Wir sind anderer Auffassung: Bei der Markteinführung dieser genveränderten Apfelsorten wäre die Verbreitung der dort eingebauten gentechnisch veränderten Konstrukte nicht mehr rückholbar, was eine Gefahr für die biologische Vielfalt darstellen würde.
Die Verbreitung erfolgt zum einen durch unkontrollierte Auskreuzung der genveränderten Erbinformationen durch bestäubende Insekten, die den genveränderten Pollen zu benachbarten nicht genveränderten Apfelbäumen tragen und dort das genveränderte
Erbgut in die Samen der dann heranwachsenden Früchte einschleusen. Das Fruchtfleisch dieser Äpfel wäre zwar nicht genverändert, aber auch Kerngehäuse und Samen werden z. T. gegessen – auch von Menschen. Die Samen werden zudem bei manchen Verarbeitungsverfahren – insbesondere bei Versaftung beschädigt, und Kernsubstanzen könnten Bestandteile von Apfelsaft oder Apfelwein werden.

Die Verbreitung erfolgt zum anderen beispielsweise durch achtlos weggeworfene Apfelgehäuse nach Verzehr durch die Verbraucher bzw. achtlos entsorgte Verarbeitungsrückstände (z.B. Trester). Auch Tiere verschleppen unkontrollierbar Apfelfrüchte. Die in den Apfelrückständen enthaltenen Samen können unerkannt zu neuen Apfelpflanzen heranwachsen. Dieses unkontrollierte Aufwachsen erfolgt auch in unserer Kulturlandschaft, was man insbesondere an viel benutzten Reisestrecken wie Bahngleisen, Straßen und Wanderwegen beobachten kann, wo sich viele wilde Apfelgebüsche finden lassen.

4. Eine Genmanipulation zur Erzielung von Apfelsorten, die nach dem Anschneiden nicht oder kaum verbräunen ist nicht
erforderlich. Im Spektrum der vorhandenen Sorten gibt es bereits Apfelsorten, die natürlicherweise, ganz ohne gentechnische Veränderung,
nach dem Anschnitt nicht verbräunen. Als hervorragendes Beispiel möchte ich hier auf die in Deutschland im Bundesland Hessen verbreitete Sorte
„Heuchelheimer Schneeapfel“ hinweisen, die dem für die genveränderten Früchte zugedachten Sortennamen „Arctic“ dank ihres schneeweißen Fruchtfleisches viel eher nahe kommt, als z. B. der gelbfleischige „Arctic Golden“. Die Sorte zeichnet sich außerdem u.a. durch eine schöne
Fruchtfärbung und hohe Robustheit aus.

Eine ganze Reihe weiterer Sorten, die kaum verbräunen, wäre hier auch noch zu nennen: z. B. auch zwei Sorten, die sogar auf dem Weltmarkt noch von Bedeutung sind wie „Idared“ und „Braeburn“.

5. Hauptzweck der genveränderten „Arctic Apples“ ist eine ansprechende Präsentation der geschälten oder aufgeschnittenen Früchte.
Ein mehr oder minder schnelles oder starkes Anlaufen von Apfelfrüchten ist ein spezifisches Merkmal der meisten Apfelsorten und kann dem Verbraucher eine Information über die Frische des Produkts liefern.

Äpfel geschält und häppchengerecht zubereitet anzubieten, haben in den USA zwar hohe Marktbedeutung – ähnlich wie z.B. bei den aktuell in Mode gekommenen geputzten und vorgewaschenen Salaten – sind unter dem Aspekt der Gefahr von hygienischen Verunreinigungen und v. a. in Bezug auf den dadurch geförderten Verlust gesundheitsfördernder Inhaltstoffe eher als bedenklich und für den Verbraucher als nicht nützlich zu betrachten. Beispiel: Es besteht eine hohe Konzentration an Polyphenolen direkt unter der Fruchtschale, weshalb Äpfel eigentlich nicht geschält werden sollten.

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6. Das Verbräunen ist ein natürlicher Oxidationsprozess.
Um eine Verbräunung – also Oxidation – zu vermindern gibt es bekannte natürliche Mittel, wie den Zusatz von Zitronensaft oder Ascorbinsäure (Vitamin C). Kühles Lagern hilft ebenfalls, die Oxidation zu verzögern.
Eine Oxidation kann außerdem durch Ausschluss von Sauerstoff – also Vakuumierung
verhindert werden. In den USA gibt es zum Verhindern des Verbräunens spezielle Produkte (u.a.
NaturalSeal). Es ist also nicht nötig sich dem unkalkulierbaren Risiko der künstlichen Genveränderung
bei Äpfeln auszusetzen, nur um das Verbräunen von aufgeschnitten Früchten zu
verhindern.

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch, dass das Verbräunen bei manchen Produkten zum
Teil auch gewünscht ist. Gelees bekommen dadurch beispielsweise eine dunklere Farbe
oder werden geschmacklich intensiver. 

Was können Sie tun?

Apfel◗ alte Obstwiesen wieder nutzen und pflegen
◗ neue Obstgärten und -wiesen anlegen
◗ beim Kauf von Obstbäumen regionale ökologisch
angepasste Sorten verlangen
◗ Geschmacksvielfalt alter Obstsorten wieder entdecken
◗ nach alten Obstsorten fragen (Wochenmarkt, Handel)
◗ Erzeugnisse von heimischen Obstwiesen kaufen,
z. B. Apfelsaft, Obstbrand

Übrigens: Die gesundheitsfördernde Wirkung des Apfels ist schon lange bekannt. In einem Apfel stecken je nach Sorte bis zu 60 Milligramm Vitamin C. Das entspricht etwa zwei Drittel des Tagesbedarfs eines erwachsenen Menschen. Der Apfel trägt deshalb besonders zur Stärkung des Immunsystems bei und beugt Zellschäden vor. Auch Vitamin A, das die Sehkraft fördert, schlummert in Äpfeln. Die meisten Vitamine stecken in der Schale und unmittelbar darunter.

Experten raten deshalb, die Äpfel zwar gut zu waschen, aber stets mit Schale zu verzehren. Wer braucht da noch Äpfel aus Frankensteins Küche?

Netzfrau Doro Schreier

USDA Approves GMO Arctic Apples Despite Opposition

| February 13, 2015 ECOwatch 

Today, the U.S. Department of Agriculture (USDA) approved the Okanagan Specialty Fruits’ genetically engineered Arctic Apples. These apples are engineered to resist browning when sliced. The USDA’s environmental review received 73,000 comments that overwhelmingly opposed the commercialization of Arctic Apples. This decision marks the first approval of an aesthetically-improved genetically engineered food and will expand the reach of GMO products into the produce aisle, which currently only offers a small number of GMO foods.

The USDA has neglected to look at the full range of risks from these apples. In its environmental assessment, the USDA glossed over the possibility of unintentional effects associated with the technology used to engineer these apples, potential economic impacts on the U.S. and international apple market, effects of potential contamination for non-GMO and organic apple growers and the impact of the non-browning gene silencing which also can weaken plant defenses and plant health.

This apple was produced using a relatively new method of genetic engineering, known as RNA interference. This technology uses RNA to silence a target gene, but mounting evidence has shown that meddling with the genes could have unintended effects within the plant and also on organisms that eat the plant. The particular gene targeted by this technology allows the apples to be sliced without turning brown, which could mislead consumers into thinking they are eating fresh apples when they might be eating apples on the verge of rotting. Browning is an important indicator to consumers in determining the freshness of an apple or apple slice. The silenced gene is also heavily involved in a plant’s natural defense against pests and pathogens, which could lead to trees that are less healthy than non-GMO apples and rely on more chemical treatments to ward off pests and disease.

The domestic apple industry is opposed to the commercialization of GMO apples and some food companies have already said they would not sell Arctic Apples. The U.S. Apple Association, Washington Apple Commission and other grower groups have voiced their disapproval due to the negative impact GMO apples could have on the apple industry, and in 2013 Gerber and McDonald’s announced that they would not use GMO apples in their products.

This GMO apple is simply unnecessary. Apple browning is a small cosmetic issue that consumers and the industry have dealt with successfully for generations. The USDA has let down U.S. apple growers and the public by wasting resources on this useless and risky food. To make matters worse, these apples will not be required to be labeled and consumers will not know that the sliced apples they pack in their children’s lunches were made through genetic engineering.

N.S. growers say no to GMO apples

Herold News from Canada 

Nova Scotia farmers are opposed to growing and selling genetically modified apples, as a farmer in British Columbia is proposing.

An apple grower in Summerland, B.C., has applied for approval of a genetically modified apple that doesn’t turn brown after it’s sliced.

The Arctic apple was designed by Okanagan Specialty Fruits, an agricultural biotechnology company. Genetically modified from the golden delicious variety, it doesn’t oxidize because its developers have discovered how to neutralize the enzyme that causes browning.

The technology can be used on other varieties as well. Apple growers in the United States are also seeking approval of the product for the marketplace.

Company founder Neal Carter said the apple would be useful, especially for the fresh-cut, pre-sliced market.

The product would last longer on the shelf and allow growers to get more apples into the production system, he told CBC News.

But Nova Scotia growers fear that Canada’s first genetically modified apple could harm their marketing efforts and scare consumers away.

Pre-cut product — sliced apples that consumers buy in packages — makes up a tiny fraction of the overall market, said Robert Peill, president of the Nova Scotia Fruit Growers’ Association, which represents about 60 commercial growers.

“Consumers are wary and jittery about anything genetically modified,” Peill said in an interview Friday.

“Our industry is just not sure that the feature of non-browning is really worth the risk of putting the whole Canadian apple market in question.”

He fears consumers may not differentiate between the genetically modified product and other apples.

“There is confusion around GMO anything and we’re afraid it could have consequences for our industry. Consumers may veer away from Canadian apples.

“Whether it’s science-based or not, it doesn’t matter. Markets respond to perception,” said Peill, who has 30 hectares of orchards on his farm in Starrs Point, north of Wolfville.

He said the Canadian Food Inspection Agency, and the Food and Drug Administration in the U.S., will review applications to introduce genetically modified apples on science and environmental data alone, and not on market issues.

“They don’t address the market side, which is what we’re concerned about. … We don’t think it’s necessary to introduce that apple to the marketplace. The value is not there and the risk is too high.

“Our packers, who are the front-line market people, are saying that nothing good can come out of this.”

The Canadian Horticultural Council, a national association representing farmers, has taken a stand against genetically modified apples.

“We stand behind that,” Peill said.

The Nova Scotia apple crop makes up roughly 10 per cent of the Canadian market. The industry is worth about $14 million at the farm gate and $70 million to the provincial economy each year.

Better Farming – February 2015

Canadian apple growers raise concerns over genetically engineered varieties

Steele said BC Fruit Growers don’t want to see the two Arctic apple varieties in Canada because they believe consumers won’t distinguish between genetically modified and non-modified apples.

“(GMO) is a subliminal label and we’re afraid of a consumer backlash,” said Steele. “There is so much confusion out there.”

The BC Fruit Growers and Quebec Apple Producers’ Association commissioned a national survey in 2012 on the public perception of genetically engineered fruit and the Arctic apple. Asked whether they thought Health Canada should approve the genetically engineered apple, 69 per cent of respondents said no.

Of the 1,501 respondents in the national survey, 76 per cent said that the Canadian government has not provided adequate information about genetically modified food. A further nine per cent said they had not heard of genetically modified food prior to the survey. Read more The Canadian-developed apples that won’t turn brown were approved for production in the United States earlier this month

deutsche Flagge

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich hab mal nachgesehen. Die kommen gar nicht aus Frankensteins Küche. Die gibt’s genauso wenig wie die Landgüter von Aldi und Lidl.

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