Die Kaltschnäuzigkeit des Großvaters der Mode

LagerfeldIm französischen Fernsehen erklärte Karl Lagerfeld, dass niemand dicke Frauen auf dem Laufsteg sehen wolle und Übergewichtige der Gesellschaft auf der Tasche lägen. Daraufhin fing er sich von empörten Aktivistinnen wegen Diskriminierung eine Anzeige ein. Es war nicht das erste Mal, dass sich der Couturier abfällig über dicke Frauen äußerte.

Die Haltung Karl Lagerfelds ist unbeschreiblich ignorant und arrogant, wenn es um das Gewicht seiner Models oder seine geliebten Pelze geht. Lagerfeld möchte Modeikone sein und ist es zweifelsohne, erinnert aber mittlerweile in seinem ewig gleichen, weißen Halskrägelchen an einen alten Hahn mit kahlem Hals, der vor allem die Augen verschließt, das nicht en vogue ist.

Die Modeindustrie im Allgemeinen wirkt auf den einen oder anderen von uns sehr befremdlich. Geld bringt dieses Business sicherlich, so lange so viele Menschen diesen vorgegebenen und teilweise krankhaften Idealen hinterher hecheln.

Macht es Sinn, einen Menschen wie Lagerfeld als Top-Ikone zu verherrlichen, weil er eventuell schon so lange dabei und so herrlich spröde ist? Muss nicht irgendwann einmal Schluss sein? Sein kratzbürstiges Benehmen wirkte schon immer ein wenig wie das einer alten Katze, die man beim Schlafen gestört hat. Und doch ändert das nichts an dem Bedürfnis vieler, ihm „nah sein“ zu wollen.

INFOBOX

Karl Otto Lagerfeld, wohl der älteste im Mode-Business, wurde am 10. September 1933 in Hamburg, Deutschland, geboren.

  • Geschätztes Vermögen von Karl Lagerfeld: 350 Millionen Euro
  • Einkommen von Karl Lagerfeld im Jahr 2015: circa 43 Millionen Euro
Neues Projekt – Hotel in Macao by Karl Lagerfeld

Im Jahr 2017 soll das neueste Projekt von Karl Lagerfeld eröffnet werden. Er plant ein 270 Zimmer großes Luxushotel in der 50 km westlich von Hongkong gelegenen chinesischen Provinz Macao zu errichten. Macao gilt als aufstrebende Glücksspiel-Metropole, wo sich die Superreichen treffen. Quelle

Der Magerwahn der Modeindustrie

Wenn man die dürren Models auf dem Laufstegen betrachtet, muss man sich darüber wundern, dass nicht irgendein verantwortungsvoller Erwachsener diese Kinder zu einem Psychiater schickt und vor allem einmal füttert. In der Modewelt von Karl Lagerfeld macht das allerdings keiner, eher im Gegenteil.

Es ist bekannt und wissenschaftlich erwiesen, dass dauerhaftes Hungern Raubbau am Körper bedeutet. Erhebliche und dauerhafte gesundheitliche Schäden sind die Folge einer jahrelangen Mangelernährung. Doch der „Geschmack“ des Designers und der Kampf um Aufträge treiben viele Models in die Magersucht.

Das war früher so und ist heute ähnlich. Mit einer gewünschten Körpergröße von mindestens 176 und der Kleidergröße 32 kommen die Models dem Tode teilweise näher, als ihnen das vielleicht selbst bewusst ist. Der Druck auf diese Berufsgruppe, wie ein Gerippe auszusehen, wird immer größer. Wenn man Herrn Lagerfeld zuhört, hat das angebliche diesbezügliche Umdenken nie stattgefunden.

Zu dem Thema befragt äußerst sich Karl Lagerfeld nämlich so: „In Frankreich ist meines Wissens nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung zu dünn. Hingegen gebe es „Zillionen“ Fettleibiger, die ein wesentlich größeres Problem darstellten“. Das Problem werde nach seiner Meinung überschätzt.

Es macht also nach seinem Empfinden nichts aus, wenn sich Menschen für ihren Beruf fast zu Tode hungern müssen, weil es nicht so viele sind.

Man kann sich ganz vorsichtig fragen, ob der Mann nicht selbst zu viel gehungert hat.Mager

Karl Lagerfelds „Liebe“ zu den Menschen war schon immer eher gering ausgeprägt und ist, genauso wie seine große Liebe zu Pelzen, weithin bekannt. Doch dass seine Verachtung und Ignoranz ein solches Ausmaß umfasst, ist sehr bedenklich.

„Pelztiere werden von armen unterbeschäftigten Menschen aus dem Norden erlegt”.

Herr Lagerfeld ist ein bekennender Katzenliebhaber (seiner Katze). Auf dem Foto mit seinem Liebling „Choupette“.

Lagerfeld

Doch dass er oft und gern den Pelz seiner Katze krault, hindert ihn nicht daran, ihn anderen Tieren vom Leib ziehen zu lassen.

Seine Sicht dazu:

„Es ist sehr leicht zu sagen ‚Kein Pelz, kein Pelz‘, aber es ist noch immer eine Industrie. Wer bezahlt denn die Menschen, die ohne Arbeit dastehen, wenn man die Industrie einstampft? Die Jäger, die die Zobel im Norden schießen, die haben gar keinen anderen Job. Da gibt es nichts zu tun“.

Hier entdeckt Lagerfeld also plötzlich sein Verantwortungsbewusstsein und etwas Empathie-ähnliches, zumindest scheinbar. Allerdings werden Tiere für die Pelzindustrie nicht geschossen, da man den Pelz sonst verderben würde. Sie werden in Pelztierfarmen gezüchtet, mit Strom betäubt und nicht selten lebendig gehäutet.

Als Lagerfeld in einem Interview mit der Vogue auf das Thema angesprochen wurde, wiegelte er ab: „ Ich möchte nicht wissen, woher die Pelze kommen. Es interessiert mich nicht“.

Infobox:

Auf der Mailänder Modewoche zeigt Designer Karl Lagerfeld eine sportliche Herbst/Winterkollektion 2014/15. Karl Lagerfeld verarbeitete Pelze, leider ein wichtiger Bestandteil beim italienischen Modehaus Fendi. Pelz als Schals, Schärpen oder kleine Aufnäher.

Fendi ist ein besonders für seine Handtaschen und Lederwaren international bekanntes italienisches Modeunternehmen. Fendi wurde 1925 als Handelsfirma für Pelze und Leder in Rom etabliert. Die weltweit renommierte Marke für Luxusgüter wird seit 1999 unter dem Dach des LVMH-Konzerns geführt. Unter dem Markennamen Fendi werden unter anderem über ein weltweites Netz von fast 200 eigenen Boutiquen hochpreisige Bekleidung und Accessoires für Damen, Herren und Kinder sowie Pelze, Lederwaren, Uhren, Parfüm und Einrichtungsgegenstände angeboten. Der Deutsche Karl Lagerfeld ist seit 1965 Chef-Designer der Fendi-Damenkollektionen.

LVMH – ein französischer Luxusgüter-Konzern

Hinter der etwas nichtssagenden Abkürzung LVMH verbirgt sich der größte Konzern für Luxusgüter der Welt, gemessen an den Umsatzzahlen. Es handelt sich um eine französische Aktiengesellschaft. LVMH vertreibt verschiedene weltbekannte Luxuslabels.

Neben den Gründungsmitgliedern Luis Vuitton, Moët et Chandon und Hennessy firmieren heute zahlreiche bekannte Luxusmarken unter der Abkürzung LVMH. So gehören zum Beispiel die Modelabels Givenchy, Céline, Kenzo, Loewe, Fendi, Mark Jacobs oder Bulgari zu dem Konzern. Doch auch Donna Karan, Thomas Pink, Berluti, Emilio Pucci oder StefanoBi verkaufen ihre Schuhe und Accessoires als Mitglieder von LVMH. Neben den Modelabels gehören auch hochwertige Weine und Spirituosen, Uhren und Schmuck sowie Parfums und Kosmetika zur großen ­LVMH-Familie. So finden sich weltbekannte Namen wie Dom ­Pérignon, Veuve Clicquot, Krug, ­Mercier, Bulgari Parfums, Bulgari Uhren, Dior ­Watches, Tag Heuer, ­Zenith, Hublot, Christian Dior Parfum und Kosmetik, ­Guerlain oder Kenzo Parfums, unter den Marken, die von LVMH vertrieben werden. Quelle

Achtung: das nachfolgende Video ist nichts für schwache Nerven.

Das bisschen Pelz, no?

Er verschwendet keinen weiteren Gedanken an dieses unangenehme Thema, ganz im Gegenteil ist er der Überzeugung: „jetzt ist es an der Zeit, wieder Luxus-Pelzmode auf ganz hohem Niveau zu machen. Haute Couture ist der beste Ort dafür, da sich dort die richtigen Leute die Sachen anschauen. Wir gehen nicht zurück zu den Wurzeln, wir pflanzen neue Bäume“.

In einem Interview mit der Madame antwortete er auf die Frage, ob ihm die Kritik bezüglich seiner Haltung zur Verwendung echten Pelzes in der Modeindustrie nicht unangenehm sei, so:

„In meiner Pelzkarriere habe ich das Gefühl von Peinlichkeit nie gehabt“.

Nach unserer Auffassung sollte Lagerfeld einmal zwei Orte besuchen, eine Klinik für Magersüchtige und eine Pelztierfarm. Oder besser viele Kliniken für Magersüchtige und viele Pelztierfarmen über die ganze Welt verteilt. Man sollte ihn einmal daran teilhaben lassen, wie Felle lebender Tiere zu Pelzen werden und zwar von der Haltung bis hin zur Schlachtung. Er sollte erleben, welche Höllenqualen Menschen leiden, die sich das Essen abgewöhnt haben und sich furchtbar schlecht dabei fühlen, wenn sie etwas essen müssen. Diese meist weiblichen Jugendlichen und Erwachsenen wiegen teilweise nicht einmal mehr 40 Kilogramm, bevor sie in eine Klinik kommen und manche von ihnen sterben auch.

Wenn man etwas in seinem Leben macht, weil man die Umstände, wie eines zum anderen kommt, nicht kennen will, so ist das ein Selbstschutz, der ihm eigentlich nicht gewährt werden dürfte. Leider kommt aber das Lamento um die Verarbeitung von Pelz in der Industrie mittlerweile dem Cocktailparty-Effekt gleich. Keinen interessiert es mehr wirklich oder länger als die Sequenz eines dreiminütigen Films. Die brutalen Filme und Fotos haben viele abgestumpft und der furchtbarste Bildbeweis führt oft nur dazu, dass man sich die Grausamkeit kurz ansieht und wieder verdrängt. Es ist schwer, so etwas zu ertragen und Konsequenzen daraus zu ziehen, wohingegen man Herrn Lagerfelds schrullenhaftes Ego irgendwie amüsant findet.

Die Schlachtung für die Pelzindustrie ist sehr brutal und bedeutet ein kaum fassbares Elend für die Tiere. Um das Fell nicht zu beschädigen, hat man da besondere Methoden entwickelt. Tierarten mit längerer Schnauze bekommen z. B. eine Metallschnalle um den Fang und einen Metallstab in den Anus und Darm eingeführt, dann fliest Strom. Oft werden die Tiere zwar betäubt – aber dann lebendig gehäutet.

Karl Lagerfeld hat sein sprödes Verhalten schon immer gepflegt und seine eckige, verzerrte Weltsicht zum Amüsement der Menschen selbstverliebt zum Besten gegeben, ganz im Sinne der „Exzentrik der Diven“. Doch man sollte diesen Tunnelblick nicht selbst an den Tag legen.

Wenn seine Haltung als Vorbild und Richtungsweiser für viele nicht so tiefgreifend wäre, so zerstörerisch für Mensch und Tier, dann könnte man ihn beruhigt als den schrulligen, alten Kerl sehen, der er letztendlich ist. Ein älterer Herr mit viel zu engem Kragen.

Außerdem kann man nur hoffen, dass viele Models und noch mehr Publikum auf den Modeschauen auf Pelz verzichten wollen. Auch Pelzfetzen an Kapuzen oder Ärmeln sind tote Tiere, die nur dafür sterben mussten, dass die Menschen, die so etwas tragen, sich gut gekleidet fühlen. Hätten wir alle ein bisschen mehr Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und vor allem Verantwortungsgefühl, wäre der Grundstein gelegt, dass die Welt diesbezüglich vielleicht ein kleines bisschen besser wird.

Dass Lagerfeld seine Position noch einmal ändert, ist fraglich. Von einem Mann, der sein Leben lang für das, was er sein will, gefeiert wird, kann man das wohl sichtlich nicht erwarten.

Wir bleiben dran!

Netzfrau Ilo

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15 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Für diesen Menschen ist alles eine WARE ob Tier oder Mensch……Schade ….

  2. Nun, mir liegt die gekünstelte Art des Herrn Lagerfeld wirklich nicht. Aber insofern hatte er schon recht mit seiner Auffassung, dass dicke Menschen nicht gerade ein Blickfang darstellen. Ästhetik sieht wohl anders aus. Und zum anderen wird sehr bald die Grenze der Leistungsfähigkeiten der Krankenkassen erreicht werden, wenn die Gesellschaft es nicht schafft, die Menschen von einer gesunden Ernährung zu überzeugen.

    • @Wolfgang Stoeht: klar, und sie sollen auch nicht rauchen, keinen Extremsport betreiben, keine gefährlichen Reisen unternehmen und nicht so viel vor Monitoren sitzen, sondern ihre Fitness be-üben! Wird ja alles kosten…. Demnächst haben wir dann alle eine Smartwatch mit der Krankenkassen-App ums Handgelenk, die ständig das Wohl- oder Fehlverhalten mitschneidet und den Beitrag dynamisch anpasst!

      Schöne neue Welt….

  3. Dass es auch anders geht – und das bei uns in Dubai – zeigen wir heute in unserem Bericht über die nahöstlich-britische Modeikone Kelly Lundberg, die aus den Gewinnen des Modegeschäftes Mikrokredite für Existenzgründerinnen in Afrika, Syrien, Ägypten und anderswo vergibt. Viele Grüße aus Dubai. Eure Marlamaria http://www.classy-dubai.com

  4. Der Unterschied zur Massentierhaltung, ist mir nicht ganz klar. Ich weiß nicht wie ein Schwein getötet wird, viel humaner geht es dabei aber bestimmt nicht zu. Viele Pelztiergegner essen Fleisch jeden Tag.

  5. Ein alter Mann, der seine Augen hinter einer Sonnenbrille versteckt und geliftet und gebotoxt aussieht, dass es den Teufel graust, ist auch nicht grad eine Augenweide! Ich empfinde sein Auftreten jedes Mal als peinlich, wenn er da herumgockelt wie ein 30plus.

    Wie schön oder hässlich man Dicke empfindet, ist von gesellschaftlichen Wertungen abhängig, die sich im Lauf der Zeiten krass ändern und auch länderspezifisch unterschiedlich sein können. „Wie bist du schön!“ sagte vor dreißig Jahren der türkische Immigrant zu meiner übergewichtigen Freundin – heute hat das Hollywood&Laufsteg-Hungerhaken-Ideal fast schon die ganze Welt erreicht. Klar, damit kann man ja auch am meisten Profit machen….

  6. Klein Karl vergeht sich an kleine Jungen gegenüber seines Alters, war mal furchtbar fett und konnte nur mit „Hummerdiät“ plus Sterneköchen abnehmen (Jedermannsdiät). Der hat einfach nur einen Vogel oder nimmt nur noch Drogen.

  7. Mir geht das ganze Model Business echt mittlerweile so auf den Geist. Das ganze pushen Du musst schlank sein fängt ja schon bei den Kids in der Schule an. Germany s Top Model ein Top Thema meiner Tochter auf dem Pausenplatz. Abkupfern und Kopieren. Magerwahn vorprogramiert. Den Kids wird ja schlank sein permanent im Fernsehen aufgezwungen. Gesunde Ernährung ein klares JA – aber mittlerweile füllen sich ja Kids mit 14 die Schlank sind , bereits als „Bumerchen“

  8. Der hat einfach nur ein krankes Verhältnis zu natürlicher Fraulichkeit, völlig überflüssig sowieso.
    Und, kann der Mensch mal die häßliche Heino-Brille abnehmen?

  9. übergewichtig ist er lange Zeit selber gewesen, der liebe Herr Lagerfeld, das er davon abgekommen ist ja kein Makel aber ob da auch manche graue Zelle bei weggehungert worden ist ? Ich fände es toll wenn er endlich mal die Herausforderung annehmen würde auch die grösseren Kleidergrössen mal einzukleiden. Hungerhaken anziehen kann jeder, Herr Lagerfeld! Die Kunst wäre es jede Frau durch Ihre Kreationen noch schöner aussehen zu lassen. Schöne Grüsse auch an Choupette ;-)

  10. Ich mag den hämischen Tonfall dieses Artikels nicht. Man sollte sicherlich darüber diskutieren, weshalb der Beruf „Model“ bei jungen Mädchen als so erstrebenswert gilt. Also: weshalb brauchen so viele Menschen die äußere Anerkennung (Laufsteg, Titelbild, ich werde gebucht also bin ich schön…), aus welchen Gründen wollen so viele wandelnde Kleiderständer werden? Die meisten Models kennt man nicht – und, jetzt komme ich auf diesen Artikel zurück – sie interessieren uns Leserinnen der Modemagazine auch gar nicht. Die Models sollen mich auch gar nicht von den wundervollen Kreationen ablenken, und das tun sie auch nicht, weil sie so neutral daherkommen. Mir sind einige auch zu dürr. Aber das ist nun wirklich ein dermaßen verschwindend gering vorkommendes Problem, dass wir wohl wirklich eher über das Problem der 65% (oder waren es mehr?) schwer Übergewichtigen alleine in Deutschland sprechen sollten. Schließlich hängt alles das, was wir nicht verbrauchen können an Nahrung, quasi als Müllberg an Hüfte, Bauch und Oberschenkel. Wir haben also sehr, sehr viele wandelnde Mülldeponien unter uns. Das klingt uncharmant, ist aber leider so.
    Lagerfeld ist doch eher ein perfektes Role Model für uns Menschen: Kreativ, klug, unangepasst, ein eigensinniger, freier Geist, diszipliniert, mit einem exzellenten Geschmack, auf vielen Gebieten hochbegabt, ungeheuer belesen, sehr erfolgreich seit Jahrzehnten, keine Skandale und er bringt sehr viel Schönes in die Welt.

    Ich verstehe sehr gut, dass dicke Menschen mit sich und ihrem Körper unglücklich sind, aber dieses Problem lässt sich nicht lösen, in dem man mit dem Finger auf die wenigen zu Dünnen zeigt.

    So wenig wie die Frauen die Brigitte-Aktion mochten, bei der ganz normale Frauen dort das Titelbild zierten (grandios gescheitert), so wenig wollen wir ganz normale, durchschnittliche Frauen auf dem Laufsteg sehen oder in der Vogue.
    Schönheit verursacht Glückmomente, deshalb dürfen Models auch schlanker und schöner sein als wir!

    Und wenn man sich Giselle Bündchen anschaut oder Claudia Schiffer oder Naomi Campbell… das sind doch großartige Frauen… und alle gut proportioniert.

    Also… etwas mehr Neutralität und Fairness bitte! zum Thema.

  11. Die Modeindustrie ist seit je her ein spezielles Thema, für Diskussionen. Viele Aussagen von Insidern werden von Beobachtern diskutiert. Hier speziell K. Lagerfeld, er läßt sich niemals etwas vorschreiben, er lebt in seiner Welt. Die Models müssen an seine Mode angepasst werden, so sein Prinzip.
    Mit der zugehörigkeit zu Ferdi ist auch grundsätzlich die Tierwelt kein Thema. Er greift, wie viele anderen italienischen Designer tief in die Pelzkiste und kreiert Mode. Wir fügen uns und so schlecht sind seine Entwürfe auch wieder nicht, manche Mode ist sogar alltagstauglich und wir können sie ungeniert tragen.

  12. Lagerfeld ist ein überbewerteter arroganter und sehr dummer „Mensch“. Warum mag Lagerfeld keine kurvigen Models auf dem Laufsteg sehen? Weil Lagerfeld schwul ist, wie die meisten männlichen Modedesigner, und Schwule mögen androgyne männlich wirkende Körper ohne breite Hüften und ohne störenden Busen. Deshalb müssen in der Haute Couture Models den Körper von jungen Knaben haben. Ist ganz einfach zu erklären und jeder vernünftige Frau boykottiert Designer wie Herrn Lagerfeld.

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