Skandal! Proteste gegen Schweinestall – Schulleiterin wird Amtsmissbrauch vorgeworfen

MasttierhaltungDie Schulleiterin der Josef-Gesamthauptschule Mettingen schrieb die Eltern der Schüler ang und wies diese darauf hin, dass der in der Nähe der Schule geplante Maststall für 4000 Ferkel gesundheitliche Gefahren berge. Nun wird ihr Amtsmissbrauch vorgeworfen. Das sehen wir nicht so und erklären warum.

Man kann es sich kaum vorstellen: rund 1400 Schweine werden im Werk Rheda-Wiedenbrück bei Europas drittgrößtem Fleischverarbeiter Tönnies geschlachtet und zerlegt. Nicht etwa am Tag, sondern in einer Stunde. Pro Tag sind das mehr als 22 000 Tiere. – Die Tönnies-Gruppe verarbeitet im Inland täglich rund 45 000 Schweine.

16,4 Millionen Schweine und 405 000 Rinder: Die Tönnies-Gruppe, das größte deutsche Fleischunternehmen, hat 2013 mehr Tiere geschlachtet und mehr Geld umgesetzt als je zuvor. Die Tönnies-Gruppe hat ihren Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück. Und wo Tiere geschlachtet werden, sind Massentierställe nicht weit.

Das Münsterland hatte gemäß dem Stand von 2011 den zahlenmäßig höchsten Anteil von Schweinen in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt leben dort 3,9 Millionen Tiere, verteilt auf rund 5000 Bauernhöfe. In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es 6,67 Millionen Schweine, zehn Millionen Hühner und rund 1,38 Millionen Rinder.

„Es geht um die Gesundheit Ihrer Kinder!“

Brief an die ElternDie Schulleiterin der Josef-Gesamthauptschule Mettingen weist die Eltern darauf hin, dass deren Kinder viele Stunden täglich der Luft ausgesetzt seien. Sie beruft sich dazu auf die Fürsorgepflicht des Kreises, über diese Gefahren zu informieren. Jedem Schreiben fügte sie dazu einen vorgefertigten Einspruch an das Bauamt der Gemeinde Mettingen an. Bis zum 6. April sollen die Eltern diesen dort hinschicken.

Genau so steht es im top agrar vom 21. März 2014. Nun muss man aber wissen, dass Top Agrar dem Landwirtschaftsverlag gehört und dementsprechend von Landwirten gelesen wird, und so sind auch die Kommentare. 

Man wirft der Schulleiterin sogar Amtsmissbrauch vor.

„Ein Fall von möglichem Amtsmissbrauch empört nicht nur die Bauern in Mettingen, sondern ist mittlerweile bis nach Berlin vorgedrungen. Die Schulleiterin der Josef-Gesamthauptschule Mettingen hat die Eltern der Schüler angeschrieben und diese darauf hingewiesen, dass der in der Nähe der Schule geplante Maststall für 4000 Ferkel gesundheitliche Gefahren berge”, schreibt Top Agrar. Das bedeutet, dass die Schulleiterin sogar ihren Job verlieren könnte.

Dieses empört uns, denn warum darf sich eine Schulleiterin nicht um das Wohl der Allgemeinheit kümmern und um das Wohl der Schüler und Schülerinnen? Schließlich gehört das auch zur Pflicht einer Schulleiterin. Außerdem ist das Einspruchsverfahren öffentlich und wir erleben zu oft, dass in Kommunen zwar öffentlich ein Einspruchsverfahren ausgelegt wird, aber wir dieses nur ganz klein in den regionalen Zeitungen finden, oder mehr noch, wir übersehen es  und schon ist es zu spät.

„Als Schulleiterin mache ich mir Sorgen um die Gesundheit meiner Schüler. Solche Mastställe bringen vor allem die Gefahr der Verbreitung von multiresistenten Keimen, die durch die Abluft nach außen gelangen. Diese Keime sind für Menschen ein hohes Risiko für die Gesundheit”. Wer mehr nachlesen möchte, könne sich auf der Seite mrsa.correctiv.org informieren, die auf die Gefährlichkeit von MRSA hinweist.

Nun stellen Sie sich vor, Sie sind Eltern und unmittelbar neben der Schule Ihrer Kinder wird ein Stall für 5000 Ferkel gebaut! Was würden Sie tun?

Anderes Beispiel:

Landwirte aus dem Bauernverband in Ostfriesland hatten eine Aktion, indem sie die Verbraucher auf den Parkplätzen von ALDI darauf aufmerksam machen wollten, dass Aldi Milch zu günstig anbietet und die Lebensgrundlage der Landwirte zerstört. Handzettel wurden verteilt oder an der Windschutzscheibe befestigt. Landwirte dürfen also auf deren Not hinweisen, besorgte Lehrer nicht?

Wenn Bauern mit Traktoren protestieren, ist es in Ordnung, wenn besorgte Gegner von Massentierhaltungen sich daran halten, das gesetzlich vorgeschriebene Einspruchsverfahren zu nutzen, ist das nicht in Ordnung? Wo ist da der Unterschied, ob die Einwohner es aus der Zeitung erfahren oder eben, wie in diesem Fall, aus der Schule?

Geruchsbelästigung durch Massentierhaltung – bis zur Ekelgrenze

Zwar würden neue Ställe mit Filtertechnik ausgestattet, allerdings gebe es laut dem Gesundheitsamt Osnabrück keine Filter, die die Abgabe der MRSA-Keime in die Außenluft zuverlässig verhindern könnten, klärt die Lehrerin weiter auf. „Hinzu kommt, dass der Nitratgehalt des Grundwassers schon jetzt dreifach über dem zulässigen Normwert liegt. Mit den Mastställen besteht die Sorge, dass durch die Gülle der Nitratgehalt der Böden und des Grundwassers noch steigen wird“, so die Tierhaltungsgegnerin laut Top Agar.

Die Bezeichnung „Ekelgrenze“ fiel 2012 in einer Verhandlung beim Verwaltungsgericht in Münster.

Zum Beispiel Mastanlagen, für die man Luftwäscher braucht, damit sie halbwegs zu ertragen sind, und Geruchsbelästigung, schlimmstenfalls bis an die Ekelgrenze.

Beispiel: In erweiterten Mastställen können 200 000 (!) Hähnchen gehalten werden. Anwohner hatten beim Verwaltungsgericht in Münster geklagt, der Gestank vertreibe die Kundschaft. Dafür hatte die Vorsitzende Richterin durchaus Verständnis. Doch das war für die juristische Beurteilung nicht relevant. Es gebe Urteile von Kollegen, nach denen Menschen, die in Außenbereichen leben, eine Geruchsbelästigung „bis an die Ekelgrenze“ erdulden müssten. Ein Argument für einen städtischen Segen zu einem Projekt, wenn das Unternehmen zusätzliche „Luftwäscher“ einbaut. Wo Tausende Hähnchen zusammengepfercht werden, muss also hinterher sogar die Luft „gewaschen“ werden? Und die umliegenden Nachbarn müssen  eine Geruchsbelästigung „bis an die Ekelgrenze“ erdulden. Und wenn das, was aus dem Stall rauskommt, schon ekelerregend stinkt, wie riecht es dann im Stall?

Andere Tiere, ähnliche Probleme: Im zweiten Anlauf erteilte der Gronauer Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung das gemeindliche Einvernehmen für die Erweiterung einer Hähnchenmastanlage. In den erweiterten Mastställen können dann 200 000 (!) Hähnchen gehalten werden. Ein Argument für den städtischen Segen zum Projekt: Das Unternehmen werde zusätzliche „Luftwäscher“ einbauen. Lesen Sie dazu auch: Tiermast: 20 Millionen Schweine landen pro Jahr im Müll

INFOBOX

„Genehmigungsrechtliche Fragen beim Stallbau“

VG Oldenburg, Urteil vom 10. 03. 2010 – 5 A 1375/09 – Sachverhalt: ƒ Klägerin ist Eigentümerin eines Wohngebäudes im Außenbereich.ƒ Landwirt betreibt im Außenbereich einen landwirtschaftlichen Betrieb zur Haltung von Kälbern, Mastschweinen und Bullen.ƒ Landwirt plant ca. 200 m nördlich seiner Hofstelle zwei Hähnchenmastställe mit insgesamt 83 880 Mastplätzen ƒ Abstand zwischen Wohnhaus der Klägerin und geplanten Mastställen beträgt 160 m bzw. 250 m zwischen Wohnhaus und zentralem Abluftpunkt.ƒ Genehmigungsbehörde holt Stellungnahme eines Sachverständigen zu Geruchsimmissionen ein: Geruchsstundenhäufigkeit von 9,7 % am Wohnhaus der Klägerin nach GIRL 2006. ƒ Genehmigungsbehörde erteilt immissionsschutzrechtliche Genehmigung.ƒ Klägerin geht hiergegen erfolglos mit dem Widerspruch und anschließend mit der Anfechtungsklage vor.

Bayerischer VGH München, Beschluss vom 18.08.2010 – 22 CS 10.1686 – Sachverhalt: ƒ Kläger sind Eigentümer von Wohngebäuden im Dorfgebiet.ƒ Landwirt plant ca. 300 m südlich der Wohngebäude die Errichtung eines Hähnchenmaststalls mit insgesamt 39 500 Mastplätzen.ƒ Hühnermist soll in benachbarter Biogasanlage entsorgt werden; Hierfür liegt noch keine Genehmigung vor. ƒ Landwirt legt Gutachten vor, das allein auf Abständen der TA Luft beruht.ƒ Später holt Genehmigungsbehörde Geruchsgutachten auf der Grundlage der GIRL ein.ƒ Geruchsbelastung an Wohngebäuden der Kläger liegt unter Berücksichtigung der Vorbelastung bei IG = 6%

Bayerischer VGH München, Beschluss vom 18. 08. 2010 – 22 CS 10.1686 u.a. – Entscheidung: ƒ Ursprünglich vorgelegtes Gutachten auf Grundlage der TA Luft reichte nicht aus.ƒ Gutachten auf der Grundlage der GIRL wies nach, dass IG mit 6 % deutlich unter den im Dorfgebiet als zumutbar erachteten Geruchsstundenhäufigkeiten liegt.ƒ Zukünftige Geruchsimmissionen aus Biogasanlage mussten noch nicht berücksichtigt werden; soweit Betrieb der Biogasanlage später umgestellt werden soll, bedarf dies einer gesonderten Genehmigung und Beurteilung. Quelle

Argument: … laut dem Gesundheitsamt Osnabrück keine Filter, die die Abgabe der MRSA-Keime in die Außenluft zuverlässig verhindern könnten

Allein dieses Argument sollte gerade jetzt berücksichtigt und vor allem Ernst genommen werden.

In Krankenhäusern bilden sich oft gefährliche Krankheitserreger, gegen die die gängigen Antibiotika kaum wirken. Gesundheitsminister Hermann Gröhe legt nun einen Plan vor, um die Gefahr in den Griff zu bekommen, denn das Problem verschärft sich. 

Multiresistenz von Bakterien gegen Antibiotika ist ein weltweit verbreitetes Problem, vor allem in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Gründe dafür sind der massenhafte Einsatz von Antibiotika – nicht nur beim Menschen, sondern vor allem in der Massentierhaltung. Lesen Sie dazu unseren Beitrag: Klinik-Keime: 40 000 Patienten sterben an multiresistenten Erregern

Zur Veranschaulichung zeigen wir Ihnen ein Video aus den USA, das sich ebenfalls diesem Thema widmet.

Massentierhaltung – Einsatz von Antibiotika

Für die Tierhaltung in Deutschland sind erneut mehr umstrittene Antibiotika verteilt worden, die auch in der Humanmedizin wichtig sind. Bei der kritischen Klasse der Fluorchinolone stieg die abgegebene Menge im vergangenen Jahr auf 13 Tonnen – nach 10 Tonnen im Jahr zuvor und acht Tonnen im Jahr 2011. Das geht nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa aus aktuellen Daten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hervor.

 Ein Kartell des Schweigens

Was bis heute verschwiegen wird, ist die Gesamtmenge an verwendeten Antibiotika. Tierärzte habe ihre eigene Apotheke und klar könnte man am Umsatz ausrechnen, wie viel Antibiotika verkauft werden, doch wie hoch ist diese Dunkelziffer? Seit über 150 Jahren dürfen die Tierärzte verschreiben und gleichzeitig verkaufen und zwar fast ohne Kontrolle. Mit der industriellen Massentierhaltung wuchsen auch die Veterinärpraxen und deren Absatz. In den Niederlanden gibt es sogar eine Jobbörse, Vetjobs.nl, diese konzentriert sich in den Niederlanden und Belgien ganz auf den Veterinärbereich und als Beispiel: „Der Lintjeshof”, diese Seite beschreibt sich als eine moderne, ISO-zertifizierte Tierarztpraxis mit eigener Apotheke und einer umfangreichen Diagnostik im eigenen Labor.

Pro Jahr werden in Deutschland 250 bis 300 Tonnen Antibiotika in der Humanmedizin verbraucht.

Veterinärmedizin: Bei der kritischen Klasse der Fluorchinolone wurden 13 Tonnen und 1452 Tonnen Antibiotika an Tierärzte verteilt. Lesen Sie dazu: Ein Kartell des Schweigens: Antibiotika-Resistenzen eine zunehmende globale Gefahr

Wenn also der Gesundheitsminister Hermann Gröhe endlich regiert und nun einen Plan vorlegt, um die Gefahr in den Griff zu bekommen, denn das Problem mit den multiresistenten Keim verschärft sich, warum darf dann eine Schulleiterin sich nicht auch Sorgen machen und die Eltern informieren? Würde Sie es nicht machen, dann hätte Sie doch Ihre Aufsichtspflicht verletzt, oder sehen Sie das nach all den bis hierher gelesenen Informationen anders?

Eine aktuelle Nachricht vom WDR1/ Studio Münster – Proteste gegen Schweinestall

Bei einer Bürgerversammlung gestern Abend kam es zwischen den Schweinestallgegnern und rund 250 Landwirten zu heftigen Auseinandersetzungen. Die für 4000 Schweine geplante Mastanlage soll in unmittelbarer Nähe zum Mettinger Schulzentrum entstehen. Eltern und Anwohner fürchten unter anderem eine Gefährdung durch MRSA-Keime. Drei von vier Schweinen aus großen Mastanlagen sind mit MRSA infiziert. Nach Forschungen sollen die auch für Menschen gefährlichen Keime zwei bis drei Kilometer durch die Luft getragen werden können. Für die Gegner der neuen Mastanlage ist es darum unbegreiflich, dass der Großstall so nah an der Schule entstehen soll. Landwirte und Schweinemäster fühlen sich dagegen als Opfer einer Hexenjagd. „Wir sind nicht schuld, dass sich Landwirtschaft ohne Massentierhaltung nicht mehr rentiert“, sagte Ortslandwirt Johannes Nagelmann. Die Mettinger können noch bis Juni Einwände gegen den geplanten Schweinestall einlegen. Quelle 

Fleischmafia

Schlachtbetriebe Thomsen: Habeck zufrieden mit Übernahme durch Tönnies – dieses erfahren wir in Schleswig-Holstein. Erstaunlich, denn Robert Habeck ist Umweltminister, seine Partei: Die Grünen. Robert Habeck spricht sogar von einem positiven Signal für Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein – normalerweise das „Land der Horizonte“ – leider, wegen der Monokultur Mais, sieht man den Horizont nicht und auch Gülle und Pestizide machen den Schleswig-Holsteinern zu schaffen. Aber wenn sich bereits ein Grüner Umweltminister der Agrarlobby unterwirft, wie sieht es dann allgemein in der Regierung aus? 

Wie sagte Robert Habeck zu unserem Pestizidproblem? – Die Agrarlobby sei zu mächtig. Nun, man braucht sich nur dieses Beispiel anschauen:

Köneke ist der größte Fleisch- und Wurstwarenhersteller mit Sitz in Bremen und Delmenhorst, Deutschland. Könecke beliefert fast den gesamten deutschen Einzelhandel. Das Traditionsunternehmen aus Bremen gehört mittlerweile zur „Zur Mühlen Gruppe” mit Stammsitz im schleswig-holsteinischen Böklund. Mit Marken wie Böklunder, Redlefsen oder Könecke ist die zur Mühlen-Gruppe eigenen Angaben zufolge Marktführer bei Wurstwaren aus dem Kühlregal. Der Anteil soll 22 Prozent betragen. Die Mühlen-Gruppe gehört wiederum mehrheitlich Deutschlands größtem Fleischverarbeiter, Clemens Tönnies aus dem nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück.  Und so schließt sich der Kreis – überall das selbe Problem bezüglich Massentierhaltung.

Die Gegend zwischen Oldenburg in Niedersachsen und Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands größte Schlachtanlage. Hier werden jedes Jahr 3,5 Millionen Tonnen Schweine-, 900 000 Tonnen Geflügel- und 400 000 Tonnen Rindfleisch produziert. Schlachten, das bedeutet: Hals aufschneiden, aufhängen, Rektum aufbohren, enthäuten, aufschneiden, zerteilen, verpacken.

Wir wollen immer mehr Fleisch essen und wir wollen es immer billiger haben. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen führt das zu einem System aus Hochtechnologie und Menschenhandel. Massentierhaltung ohne Rücksicht auf Tierschutz und Gestank bis zur „Ekelgrenze“.

Alle machen mit! Firmen wie: Wiesenhof, Tönnies, Heidemark. Die Gegend ist auch eine Brutstätte für multiresistente Keime, gegen die manchmal keine Antibiotika mehr wirken. Es ist ein System, das krank machen kann.

Wir alle wissen längst, dass in der modernen Massentierhaltung eine Tierquälerei in gigantischem Ausmaß stattfindet. Trotzdem nimmt die Zahl und Größe der Tierfabriken in Deutschland immer weiter zu. Die Auswirkungen sind fatal. Die Massentierhaltung

  • bereitet Tieren ein Leben voller Schmerz und Leiden,
  • trägt zum Klimawandel bei,
  • verschmutzt unsere Umwelt,
  • ist ein Brutkasten für Krankheitserreger,
  • schadet unserer Gesundheit,
  • verschwendet wichtige Ressourcen
  • und zerstört die Existenzgrundlage von Bauern in Entwicklungsländern sowie von ökologisch wirtschaftenden Bauern in den Industrieländern.

Man muss keine Veganerin, keine Vegetarierin, ja nicht einmal ein Tierfreund sein, um zu sehen, dass hier politischer Regelungsbedarf besteht.

An die Mettinger: Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, Einwände gegen den Schweinestall vorzulegen und wir gratulieren zu einer solchen Schulleiterin. Wir Netzfrauen wünschten uns mehr solcher Menschen mit soviel Courage. Ja, sie ist ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen und es besteht keinen Grund, ihr einen Amtsmissbrauch seitens der Bezirksregierung vorzuwerfen.

Von: Mettingen Nach: Rheda-Wiedenbrück

Netzfrau Doro Schreier

Mehr Informationen erhalten Sie hier:

„Silicon Valley der Agrarindustrie” – Massentierhaltung und die Folgen

23 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das Problem ist ganz einfach zu lösen. Einfach kein Fleisch mehr essen. Damit entzieht man diesen Konzentrationslagen für Tiere die Existenzgrundlage. Ohne Fleisch lebt man viel freier. Befreit von den Ängsten und dem Leiden der Tiere und befreit von allem was die Tiere an Antibiotika, Beruhigungsmitteln und anderen Giften verabreicht bekommen. Wie kann ein Tier gesund sein, dass in so einem Gestank aufwächst? Ohne ausreichend Sauerstoff? Grade mal so viel, des nicht gleich verendet. Die Menschen sind so dumm. Es ist nicht zu glauben. Ich habe es geschafft und kann allen nur empfehlen es zu tun. Es ist einfach wunderbar.

    • Hallo Hr. Koch.

      Leider nicht war. Wenn wir weniger Fleisch essen in Deutschland, dann exportieren wir nur mehr.
      Die Fleischproduktion nimmt permanent zu in Deutschland.
      Der holländische Steuerzahler zahlt dafür, das die Fleischproduzenten verschwinden, der Deutsche dafür, das sie kommen.
      Es muss einfach aufhören, das die Fleischproduktion derartig subventioniert wird.
      Fleisch muss kosten was es wirklich kosten würde, wenn es denn vernünftig produziert wird.
      Und schwupp: Kaum einer kann sich noch Fleisch leisten und der Verbrauch sinkt sofort.
      Im Gegenzug kann man ja den Gemüseanbau subventionieren und dafür sorgen, das es wieder schmeckendes Gemüse in Deutschland gibt.
      Der Dreck, der uns in den Supermärkten als Gemüse verkauft wird ist oft ungeniesbar, leider.
      Ich selber habe zu Zeit nicht viel Geld und muss diesen Dreck essen, denn man für kleines Geld bekommt, was zur Folge hat, das ich immo sehr viel Fleisch esse, da es die Billigste sattmachende Nahrung ist. Vegetarisch leben ist Unsinn, da man mit Milchprodukten genauso viel Schaden anrichtet. Bleibt nur vegan! Aber das ist für jemanden mit einem gesegneten Apetit nicht finanzierbar. Leberwurst kostet halt nur die Hälfte von Vegi Brotaufstrichen, die dann auch noch mit billigstem Palmfett hergestellt werden. Wo ist da der Sinn?
      Unsere Lebensmittelmafia sollte sich was schämen!!!

      • Hallo Marcus,
        bis zu der richtigen und logischen Erkenntnis „Bleibt nur vegan!“ stimme ich dir voll zu. Doch es gibt viele sattmachende vegane Alternativen, wie Kartoffeln, Bohnen, Erbsen und Linsen (sehr billig, gesund und eiweißreich) Reis, Hirse, Getreide. Selbstgemachte Brotaufstriche gehen ganz leicht und schnell und man weiß auch was drin ist. Übrigens so verseucht wie billiges Fleisch kann kein Gemüse sein. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat einen Bericht zu den Schadstoffen in Lebensmitteln am 8. Oktober 2013 veröffentlicht.
        „92 % aller Giftstoffe in Nahrungsmitteln stammen aus Tierprodukten. Am höchsten belastet sind Milchprodukte, aus denen 54 % aller Giftstoffe in Nahrungsmitteln stammen. 35 % der Giftstoffe stammen aus Fleisch und Fisch. Nur 8 % aller Giftstoffe stammen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln.“ Vielleicht überlegst du es dir nochmal und versuchst die vegane Ernährung.

    • Tolle Sache! Sehe das auch so. Man grübelt herum und beschwert sich, wobei man doch selbst das Problem ist. Klaro kann man alle Schuld der Politik oder der „Fleischmafia“ geben, ist ja einfach und selbst ändern muss man sich nicht.

      Da du nun schon so weit bist, dass du auf fleisch verzichtest, weil du erkannt hast, wie schlecht es für uns, die Tiere und unsere Umwelt ist, kann man sich ja auch ein wenig in die pflanzliche Ernährung einlesen, denn deine aufgezählten Kriterien wie Leid, Beruhigungsmittel und Gestank fallen auch bei der Herstellung von anderen tierischen Produkten wie Milch und Eier an.
      „Es ist wunderbar“ hast du geschrieben. So gehts mir auch mit der pflanzlichen Ernährung :)

      Marcus:
      Ich bin Student und gelte laut Statistik als arm. Ich habe ein Einkommen von 520 Euro, wovon ich Versicherung, Miete und Sonstiges zahlen muss. Selbst wenn du Arbeitslosengeld II beziehen solltest, lieber Marcus, dürfte es dir finanziell besser gehen als mir. Ich lebe vegan und kann dennoch essen, was ich möchte! Ein großer Teil meiner Lebensmittel sind bio und demnach etwas teurer, aber dennoch schaffe ich es, mich pflanzlich ohne subventioniertes Billigfleisch zu ernähren. Deine Ausrede mit dem Geld kann ich somit überhaupt nicht nachvollziehen.
      Das heißt doch schlicht, dass du dir täglich anderen Scheiß kaufst und am Ende nichts mehr übrig bleibt, um ökologische Lebensmittel ohne Tierleid zu kaufen. Aber klaro, die heutigen Konsumgüter sind für schwache Persönlichkeiten ein wichtiges Vehikel, um nicht sozial ausgegrenzt zu werden. Komm drüber hinweg, such die Schuld bei dir und google mal Kognitive Dissonanz. Immer diese Ausflüchte, ist ja schrecklich… Dazu noch das Argument mit dem „wenn wir uns hier moralisch verhalten, werden sich einfach andere im ausland unmoralisch verhalten und im schnitt kommt null raus“. Diese Argumentation :D Unglaublich :D

      Muss leider los, einkaufen … Brauch nen Teppich, bei Kick gabs einen sehr günstigen zu kaufen. Zwar Kinderarbeit, doch wenn ich ihn nicht kaufe, kauft ihn vielleicht wer anders!

  2. Ich bin absolut gegen Massentierhaltung! Sowie all die Nebenwirkungen: hochdosiertes Antibiotikum etc.! Ich bin dagegen Fässer Verbrauch von Fleisch immer mehr gepuscht wird …….!

  3. Liebe Doro Schreier,

    in dem vorliegenden Fall bestreitet niemand, dass diese Frau das Recht hat sich gegen diesen Stallbau zu engagieren. Sie kann gerne Flugblätter verteilen oder sich in einer BI engagieren. Sie darf aber nicht einen Elternbrief mit Kopf der Schule aufsetzen. Das ist Amtsmissbrauch. Ferner ist es so, dass eine Tochter des Landwirts dort zur Schule geht. Wie sie jetzt dort in Ruhe weiter die Schule besuchen soll, nach solch einem Brief erschließt sich mir nicht.
    Weiter beschäftigen sie sich mit den Folgen der Massentierhaltung und zitieren Phrasen und Platitüden ohne selbst auch nur die geringste Ahnung davon zu haben. Hauptsache sie erreichen mit dem Bauernbashing eine größere Öffentlichkeit für ihre Netzfrauen. Dass sie dabei auch Landwirtinennen treffen scheint ihnen dabei zu entgehen. Auf einige grundsätzlich falsche Infos von ihnen möchte ich stichpunktartig eingehen:
    – wir müssen jeden Medikamenteneinsatz dokumentieren und diese Dokumente bei Kontrollen auf Nachfrage vorlegen können
    – neu erbaute Ställe dienen dem Tierwohl und senken den Antibiotikaeinsatz (bisher werden diese Schweine in älteren Pachtställen gehalten
    – wie erklären sie sich, dass die meisten MRSA-Fälle pro 100000 Einwohner in Ballungszentren auftreten und nicht auf dem Lande?
    – ein dreifach überhöhter Nitratwert ist schlicht die Unwahrheit. Nach niedersächsischen Unterlagen sinken die Nitratwerte im Grundwasser seit 10 Jahren und in den letzten 2 Jahren kommt es lediglich zu einer Stagnation
    – nicht dreiviertel der Mastschweine sind MRSA-Träger sondern in 75 % der Betriebe tritt MRSA auf. Ein Punkt den die Landwirtschaft verbessern muss und wird, aber gerade neue moderne Ställe tragen dazu bei so etwas zu realisieren
    In unserer Region leben 30 % der Menschen von der Landwirtschaft einschließlich ihrer vor- und nachgelagerten Bereiche. Was sagen sie diesen Menschen, wenn sie ihre Arbeit verlieren?

    Ich bitte sie hiermit das Thema weniger emotional anzugehen und darüber nachzudenken wie sehr ihre Polemik den Menschen schadet.

    • Wer einmal lügt (z. B. beim Thema „Nitrate“), dem glaubt man nicht, Herr Everinghoff!

      NOZ
      25.03.2015
      Werte überschritten Nitrat in niedersächsischem Grundwasser
      bleibt Problem
      Hannover. Die Nitratbelastung des Grundwassers in Niedersachsens bleibt weiterhin
      problematisch.
      An einem Drittel der Kontrollmessstellen in Trinkwassergewinnungsgebieten würden
      festgelegte Qualitätsnormen von höchstens 50 Milligramm Nitrat je Liter überschritten, heißt
      es in einem Bericht des Umweltministeriums. Wegen der Nitratwerte drohe bundesweit sogar
      ein Vertragsverletzungsverfahren der EU, sagte Staatssekretärin Almut Kottwitz (Grüne) am
      Mittwoch in Hannover. Es seien daher größere Anstrengungen nötig, damit weniger Nitrat ins
      Grundwasser gelange. Nur dies sichere die Zukunft für das Lebensmittel Nummer Eins.
      Nach dem Bericht des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und
      Naturschutz (NLWKN) ist die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser in allen Teilen
      Niedersachsens zwar gesichert. Problematisch seien aber der zu hohe Einsatz von
      Wirtschafts- und Mineraldünger, die Abnahme des Grünland- und Bracheanteils und der
      große Maisanteil auf landwirtschaftlichen Flächen. Negativ fiel auch das hohe Aufkommen
      von Gärresten beim Betrieb von Biogasanlagen auf.

      OV
      Donnerstag, 26. März 2015
      Böseler Grundwasser hat extreme Nitrat-Werte
      Von Giorgio Tzimurtas
      Bösel führt landesweit die Negativliste zu Nitraten im Grundwasser an.
      Amtliche Proben ergaben einen Wert von 178,2 Milligramm pro Liter. Laut EU sind nur 50
      Milligramm pro Liter erlaubt. Das geht aus einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf
      eine Grünen-Anfrage hervor.

  4. Natürlich hat sie ihr Amt mißbraucht. Sie benutzt Ihre Stellung dafür, ihre Argumente zu verteilen und fordert die Eltern noch dazu auf, Einwände abzusenden. Diese sind praktisch Schutzbefohlene. Wie wäre es denn, wenn eine Gefängnisdirektorin ihre Insassen dazu auffordert, Einwände abzusenden? Oder eine Polizeidirektorin ihre Untergebenen auffordert? Oder eine Leiterin eines Seniorenheimes? Nicht der Zweck heiligt alle Mittel! Überzeugen gerne, aber nicht auf diese Art!

  5. Vielleicht hat jemand die Zeit, bei change.org eine Petition gegen den Bau ins Netz zu stellen. Mir fehlt leider die Zeit, aber ich würde sie sofort unterzeichnen. Das sollte so nicht stehen bleiben.

  6. Die Mafia könnte von den Politikern noch einiges lernen !
    Ekelhafte Ausbeutung und Missachtung von Mensch und Tier !
    Das und viele andere Grausamkeiten bezahlen wir mit unseren Steuern – leider.
    Wer aufbegehrt gegen diese Verbrechen, wird niedergemacht.
    Lasst euch nicht mundtot machen !!!

  7. Ich danke der Schulleiterin aus ganzem Herzen. Amtsmissbrauch???? Kann ich keinen erkennen. Im Gegenteil, sie ist ihrer Verantwortung nachgekommen, für das Wohl der Kinder zu sorgen.
    Wenn es eine Petition gibt, unterschreibe ich die sofort.

  8. Hallo,
    diese tierverachtenden Haltungsformen sind nicht zukunftsfähig. Entweder wir verabschieden uns freiwillig davon oder wir werden eines Tages dazu gezwungen, durch verseuchtes Grundwasser, kaputte Böden, resistente Keime und das Essen von krank- und dickmachendem Fleisch. Welcher Mensch möchte wirklich das Fleisch gequälter Kreaturen essen? Ich esse schon lange kein Fleisch mehr, und ich bin gesund und munter, mein körperlicher Gesamtzustand hat sich sogar verbessert.
    Liebe Schulleiterin: HUT AB vor IHREM MUT!

  9. Es kann nicht sein, dass diese Lehrerin dafür bestraft wird, dass Sie sich gegen ein schreiendes Unrecht unserer Gesellschaft zur Wehr setzt. Anstatt sich endlich einmal mit dem Wahnsinn der Tiermassenzucht und des Holocaust der Tiere in der heutigen Zeit auseinander zu setzen, gehen Sie den bequemen Weg und bestrafen diese Lehrerin für etwas wofür Sie eigentlich einen Orden verdient hätte. Meine Hochachtung hat Sie.
    Bitte denken Sie darüber nach und setzen Sie ein Zeichen indem Sie sich hinter Ihre Lehrerin stellen. Nur das ist wäre Größe.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günther Langer

  10. Ich finde es von Ihr ganz toll und sehr mutig .
    Bei uns auf der Schule darf man auch nicht darüber sich äußern.
    Mir wurde sogar ein Aushang zum Thema Legebatterie von der Schulleiterin verwehrt.
    Ich selbst sage meinen Kindern und erkläre Ihnen das sehr offen.
    Darum haben meine Kinder sich entschieden und auch ich nur Fleischprodukte von unseren Bauern zu nehmen , wo wir wissen, das er mit den Tieren sehr gut umgeht und das diese Tiere es zu Lebzeiten gut hatten. Natürlich essen wir wenig Fleisch und dieses Fleisch von unserem Bauer ist auch deutlich teurer . Aber damit können wir leben : “ Mit gutem Gewissen“

  11. Sehr geehrte Damen und Herren
    Ich unterstütze die Petition der Schulleiterin. Ich bin gegen diese abartige und quälerische Massentierhaltung. Viel zu viele Tierfabriken gibt es in diesem Land. Statt diese qualvollen Ställe zu schließen geht man gegen diese Schulleiterin vor. Man sollte den Verbrauchern einen “ Tag der offenen Tür“ in den Mastbetrieben anbieten oder haben Sie ein Problem damit?
    Mit freundlichen Grüßen
    Beate Voßen

    • Guten Tag Frau Voßen
      Ihre Forderung nach einem Tag der offenen Tür würden viele Schweinehalter nur zu gerne nachkommen, aber haben sie schon mal was von der Schweinhaltungshygieneverordnung gehört. Durch diese Verordnung ist es fast unmöglich seine Stalltüren zu öffnen. Und der Schulleiterin bleibt es frei sich gegen einen Stallbau zu wenden aber dies hat auf keinen Fall in Verbindung mit ihrem Amt zu geschehen. Im Rahmen einer BI oder in der Politik ist das ok aber so ist und bleibt es falsch.
      Freundliche Grüße
      F-J Wittkamp

  12. Amtsmissbrauch besteht von der Bezirksregierung die solches Menschen-und Tierverachtendes erlaubt.

    Ein BRAVO hingegen dieser couragierten Schulleiterin!!!

  13. Hut ab, diese Schulleiterin hat genau richtig gehandelt. Sie hat unsere volle Unterstützung. Es gibt schon mehr als genug Massentierställe, in denen Tiere unsäglich leiden müssen. Die Geruchsbelästigung ist ja nur ein Aspekt, die Gefährdung durch multiresistente Keime ein weiterer. Wohin mit der Gülle, die wahrscheinlich mit Medikamenten übersättigt ist. Auf die Äcker, auf die ohnehin schon zuviel Gift (u.a.: Glyphosat) kommt. Woher kommt das Futter für die vielen Tiere? Wenn dieser Massentierstall gebaut werden darf und das Schule macht, dann wohnen wir demnächst alle Tür an Tür mit einem Massentierstall!

  14. Wir unterstützen diese Initative gegen diesen weiteren und vollkommen überflüssigen Massentierstall. Die Landesregierung muss endlich andere Vorschriften erlassen, damit die Verwaltungen auf Kreisebene nicht jeden weiteren Stall genehmigen können.
    Jürgen Kruse, Arbeitskreis Heckenschutz: http://www.hecke.wg.vu

  15. Hut ab, diese Schulleiterin hat genau richtig gehandelt. Sie hat unsere volle Unterstützung. Es gibt schon mehr als genug Massentierställe, in denen Tiere unsäglich leiden müssen. Die Geruchsbelästigung ist ja nur ein Aspekt, die Gefährdung durch multiresistente Keime ein weiterer. Wohin mit der Gülle, die wahrscheinlich mit Medikamenten übersättigt ist. Auf die Äcker, auf die ohnehin schon zuviel Gift (z.B.: Glyphosat) kommt. Woher kommt das Futter für die vielen Tiere? Wenn dieser Massentierstall gebaut werden darf und das Schule macht, dann wohnen wir demnächst alle Tür an Tür mit einem Massentierstall! – Jürgen Kruse, Arbeitskreis Heckenschutz: http://www.hecke.wg.vu

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