#BadFoodBadLife – Nestlé in der Krise und beugt sich den Verbrauchern! Nestlé following healthier ingredients trend

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zur englischen Version Nach ‪McDonald’s‬, Coca-Cola und ‪‎Monsanto‬ nun auch ‪Nestlé‬! Konzerne in der Krise! Nestlé war bisher Kaffee-Marktführer in China und steht heute vor der größten Krise seit 20 Jahren. Die Chinesen wollen keinen Nescafé und die Verbraucher in den USA wollen keine Süßigkeiten mit künstlichen Aromen und Farbstoffen mehr.

Nestlé hält einige Rekorde: Weltgrößter Kaffeeröster, weltgrößte Molkerei, weltgrößter Nahrungsmittelkonzern. Nun muss sich dieser Gigant den Verbrauchern in den USA beugen, um seine Süßigkeiten los zu werden.

Beim Wachstum läuft es nicht ganz rund. In den vergangenen zwei Jahren erreichte Nestlé in mehreren Quartalen das Ziel nicht. Nun muss sich Konzernchef Paul Bulcke etwas einfallen lassen, damit die Aktionäre, wie schon bei Monsanto, Coca-Cola oder McDonald´s nicht die Flucht ergreifen. Also werden die schwächelnden Sparten saniert oder gar verkauft wie die Tiefkühlsparte Davigel, die an Brakes, einen europäischen Dienstleister für Gastronomiebetriebe im Besitz des Finanzinvestors Bain Capital verkauft werden soll.

Es läuft nicht gut für Nestlé, den Konzern, der vielen Menschen das Wasser abgräbt. 

Nestlé kündigte an, alle künstlichen Farb- und Geschmackszusätze aus seinen Zuckerwaren in den USA zu entfernen!

Während vollständig natürliche Produkte weltweit eine Nischenposition einnehmen, werden diese in den USA immer beliebter. Das hat auch Nestlé erkennen müssen und beugt sich den Wünschen von US-Verbrauchern nach natürlichen Zutaten. Der Lebensmittelriese verbannt künstliche Aromen und Farbstoffe aus seinen Zuckerwaren. 

Nestlé versichert, bis zum Ende des Jahres 2015 alle künstlichen Zusätze aus über 250 seiner Produkte zu entfernen. Das Unternehmen Nestlé, das behauptet, dass die Veränderungen den Geschmack nicht beeinträchtigen werden, gab zum Beispiel an, dass es Annatto verwenden wird, einen natürlichen gelben Farbzusatz, der aus den Samen des Annattostrauchs gewonnen wird, statt die künstlichen Farbstoffe Rot 40 und Gelb 5 einzusetzen. Doreen Ida, Leiterin von Nestlés Abteilung American Confectionery and Snacks, gab an, dass die Entscheidung auf einer steigenden Nachfrage der Verbraucher nach Nahrungsmitteln mit natürlichen Inhaltsstoffen beruht. Quelle: Nestle chocolate bars sweet on natural taste

INFOBOX

Der natürliche Farbstoff Annatto gehört zu den Carotinoiden (siehe Carotin E 160 aCarotin E 160 a). Der gelbe Farbstoff ist eine Mischung der beiden Verbindungen Bixin und Norbixin. In der Regel wird jedoch nicht der reine Farbstoff, sondern ein Annatto-Extrakt eingesetzt, in dem der Farbstoff selbst lediglich 30 % ausmacht.

Herstellung

Annatto wird auf unterschiedliche Weise aus den Samenschalen der Früchte des tropischen Baumes Bixa orellana gewonnen: Bei der chemischen Extraktion mit Lösemitteln wird zunächst Bixin frei, das in einer weiteren chemischen Reaktion zu Norbixin wird. Erfolgt die chemische Extraktion mit Natronlauge, entsteht das Natriumsalz des Norbixins. Wird Annatto aus pflanzlichen Ölen extrahiert, wird überwiegend Bixin gewonnen. Annatto kann zudem durch chemische Veränderung des Farbstoffs Lycopin, das unter anderem in Tomaten vorkommt, hergestellt werden. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismengentechnisch veränderter Organismen ist möglich.

Einsatz

Annatto darf nur in bestimmten Lebensmitteln eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Gebäck (max. 10 mg/kg)

  • Desserts (max. 10 mg/kg)

  • Käse, Schmelzkäse (max. 15 mg/kg)

  • Speiseeis (max. 20 mg/kg)

  • essbare Käse- und Wursthüllen (max. 20 mg/kg)

  • Knabbergebäck aus Kartoffeln oder Getreide (max. 20 mg/kg)

Sicherheit

  • ADI‑WertADI‑Wert: 5 mg/kg Körpergewicht

  • Annatto gilt als unbedenklich.

  • In seltenen Fällen kann der Farbstoff bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen der Haut auslösen. Quelle

Wie wichtig den Verbrauchern mittlerweile die Verbannung der künstlichen Zusatzstoffe geworden ist, zeigte bereits Coca-Cola, das angibt, wie gesund doch das neue Coca Cola Green geworden ist. Beim näherem Hinschauen müssen wir erkennen, dass es bleibt, was es ist – UNGESUND!  [Coca Cola wird grün – Was Sie wissen sollten!] Da helfen auch die Milliarden für neue Werbekonzepte nichts, der Verbraucher lässt sich nicht mehr täuschen.

Auch die größte Fast-Food-Kette der Welt verzeichnet weniger Kunden und schließt nun 900 Filialen. #NotSoHappyMeal McDonald’s schließt 900 Filialen -McDonald’s Set to Close 900 Restaurants

Schlechte Zeiten für Monsanto – Der Gewinn schmolz um 15 Prozent! Glyphosat, der Wirkstoff in Roundup von Monsanto  wurde erst als „vermutlich krebserregend für Menschen“ eingestuft. [Glyphosat unter Krebsverdacht – doch Monsanto lehnt Bericht von IARC über Glyphosat ab] und nun muss die Chemikalie weiteren Schläge einstecken. [Pestizideinsatz führt zu Antibiotika Resistenz – Study Links Widely Used Pesticides to Antibiotic Resistance]

Und wer hätte es für möglich gehalten, dass Nestlé Probleme mit dem löslichen Kaffee hat und das ausgerechnet in China, wo Nestlé einen großen Markt anstrebt? Lesen Sie dazu: Nestlé bleibt auf Kaffee sitzen – 400 Tonnen abgelaufenen Pulverkaffee als “Abfall” entsorgt

Die Verbraucher bestimmen, in dem sie Produkte, die sie nicht wollen, einfach in den Regalen stehen lassen.

Ab Mitte 2015 sollen die Schokoriegel und Süßigkeiten mit der Aufschrift „Keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe“ in den Supermarktregalen der Vereinigten Staaten liegen. Auch ganz neu kreierte Schokoriegel oder Bonbons sollen dann ohne die Zusatzstoffe auskommen, damit der Verbraucher zulangt.

Doch wer will noch Süßigkeiten? Die Welt hinterfragt, was für ein „Müll” wirklich in den Produkten steckt. Wie schon die Krise bei McDonald´s zeigt, die nun 900 Filialen schließen müssen, die Menschen sind es einfach leid, sich den „Müll” in ihre Körper zu schaufeln, und da können diese Konzerne noch so viel Werbung machen, sie lassen sich nicht mehr täuschen, zeigen die „Rote Karte” und wechseln zu gesünderen Produkten. Es lebe die Aufklärung, die ihre Wirkung zum „Leidwesen” der Konzerne zeigt, denn auch die Aktionäre flüchten. 

„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich sind das die einzigen, die das je getan haben.“ Margaret Mead

Nestle chocolate bars sweet on natural taste

Swiss candy maker following healthier ingredients trend

The Swiss candy company Nestle says it’s removing unnatural flavors and colors from products in the United States as consumers crave more organic sweets.

Nestle USA, headquartered in Glendale, Calif., said in a statement Tuesday that more than 250 chocolate bars across 10 brands will be free from artificial flavors and colors, such as Red 40 and Yellow 5, by the year’s end. The new candy bars, such as Baby Ruth, Butterfinger and Crunch, which will hit stores in mid-2015, will be stamped with a label reading, „No artificial flavors or colors.“

„We know that candy consumers are interested in broader food trends around fewer artificial ingredients,“ Nestle USA Confections and Snacks President Doreen Ida said in the statement. „As we thought about what this means for our candy brands, our first step has been to remove artificial flavors and colors without affecting taste or increasing the price.

„We’re excited to be the first major U.S. candy manufacturer to make this commitment.“

The company cited Nielsen’s 2014 Global Health and Wellness Survey, which found more than 60 percent of Americans said the absence of artificial ingredients was important when searching for something to satisfy their sweet tooth.

Butterfinger’s Red 40 and Yellow 5 will be swapped out for annatto, a popular food coloring that comes from seeds from the achiote tree, according to the company.

The Crunch bar’s vanillin flavor will be replaced with actual vanilla.

„We conducted consumer testing to ensure the new recipe delivers on our high standards for taste and appearance,“ Leslie Mohr, the company’s nutrition, health and wellness manager, said in the statement.

Nestle’s British arm implemented the move between 2005 and 2012, an initiative that was led by U.S. company head Paul Grimwood. He is now pushing the issue in the United States, a company spokesman told The Wall Street Journal.

Up next will be the company’s gummy and sour sweets such as SweeTARTS and Nerds, though those candies are tougher candidates because their bright colors are more challenging to match, according to the newspaper.

In December, Hershey announced it, too, was trying to get healthier, transitioning from high-fructose corn syrup to real sugar in some products. However, it’s still in the early stages of the move toward more nutritious sweets.

„The companies that are improving their products are going to reap the rewards,“ Hank Cardello, director of the Obesity Solutions Initiative at the Hudson Institute, told MarketWatch. „Companies are doing something in their enlightened self-interest.“

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Nestle und Konsorten sind viel zu gut aufgebaut um nicht ständig ausweichen zu können. Es hilft meiner Meinung nach nicht viel sie zu anderen Strategien zu zwingen, sie sind glitschig wie ein Stück Seife. Wir brauchen ein generelles Umdenken und die Zerschlagung dieser menschenverachtenden Konzerne.

  2. Aus oben genannten Gründen kaufe ich absolut keine Nestleprodukte diese
    sind für mich tabu

  3. Macht Nestle zur Schnecke. Das sind Verbrecher! Die sollte schon lange an den Pranger gestellt werden! Kauft keine Nestle Produkte mehr sonst seit ihr mitschuldig. Nestle soll auch kein Recht mehr bekommen auf Wasser. Sie soll aus den Ländern verschwinden.

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