Monsantos Superbrokkoli patentiert und jetzt beim ICA-Fachhändler – Schweden

Monsanto – Superbrokkoli jetzt in Schweden beim ICA-Fachhändler

monsato Superbroccolizur englischen Version Monsanto hat wieder zugeschlagen, diesmal in Schweden, doch auch hier stößt der Chemieriese auf Protest.

Der neue „Superbrokkoli“ Beneforté soll reich an Vitamin C sein und auch gegen Müdigkeit helfen! Das Produkt wurde bereits in den schwedischen Medien gelobt. Damit der Verbraucher sich besonders sicher fühlt, wird es im ICA (Unternehmensgruppe / Lebensmittelhandel) angeboten und trägt die schwedische Flagge auf dem Etikett. 

Es gibt eigentlich nur eine Sache, die fehlt, nämlich der Namen des Herstellers: Monsanto.

Wenn Sie Monsanto lesen, dann wissen Sie: Es kann nichts GUTES dabei herauskommen.

Wenn Sie nicht wissen, wer Monsanto ist, empfehlen wir unseren Beitrag: Wie Monsanto die FDA unterwanderte und warum GVO auf der Welt zugelassen sind

Dieser Superbrokkoli Beneforté ist der neueste Versuch des US-Chemiegiganten, den europäischen Markt für Lebensmittel zu erobern. Durch Modifizieren des Brokkolis unter Verwendung der neuesten Gentechnologie –  Monsanto nennt es „traditionelle Pflanzenzüchtung“ – ist es Monsanto gelungen, die GVO-Rechtsvorschriften zu umgehen.

Super Green Thing ist, in der Tat, auch ein patentiertes Experiment von Monsanto-Labors. Dieses Mal ist es gelungen, ein Produkt auf den europäischen Markt ohne jegliche Kontrollen oder Zulassungsanforderungen in Bezug auf die Gesundheits- und Umweltrisiken zu bringen. Sie, die Verbraucher, sollen die Versuchskanninchen dafür sein. Quelle 

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Sollten Sie Monsanto nicht direkt finden – so liegt es daran, dass dieser Superbrokkoli unter den Namen Seminis läuft.  Seminis gehört Monsanto.  Monsantos Pflanzenzüchter entwickelten aus Seminis Gemüsesamen diesen Brokkoli. Vorteile für die Landwirte: Wie immer wird eine ertragreiche Ernte beschert und vor Krankheiten geschützt. Eigens eine Webseite wurde für diesen Superbrokkoli erstellt  http://www.beneforte.com/story/.

INFOBOX

Seminis Vegetable Seeds, Inc.

Die Marke Seminis (und die dazugehörigen Marken Petoseed, Asgrow, Bruinsma, Royal Sluis) ist Monsantos Produktlinie für den Freilandanbau und mit mehr als 20 % Marktanteil der weltgrößte Züchter, Produzent und Vermarkter von Saatgut für Früchte und Gemüse. Das in Oxnard (Kalifornien, USA) ansässige Unternehmen wurde 1994 gegründet als Zusammenschluss der Unternehmen Asgrow und Petoseed. Im März 2005 wurde Seminis vom Monsanto-Konzern für 1,4 Milliarden US-Dollar erworben. Seminis hält mehr als 3500 Samensorten bzw. -varietäten von etwa 60 Frucht- bzw. Gemüsearten in seinem Produktportfolio. Mehr Informationen: Informationsreihe „Saatgut”: Alles Monsanto oder was?!

Brokkoli erhält Patent

Der Beneforté Brokkoli wurde von Professor Richard Mithen entwickelt, als er noch am John Innes Centre (JIC) in den 1990ern beschäftigt war. Dieser Brokkoli ist reich an Glucoraphanin, einer Substanz, die laut Forschung dazu beitragen könne, das Krebsrisiko zu minimieren. Diese spezielle Sorte ist jetzt in Großbritannien, Schweden und in den USA in den Supermärkten erhältlich.

Dieses Patent auf Gemüse war Gegenstand eines Rechtsfalls mit dem Europäischen Patentamt (EPA) und dies bereits seit mehreren Jahren. Der Fall konzentrierte sich darauf, ob Pflanzen wie Brokkoli nach dem europäischem Recht patentiert werden werden können, da sie durch biologische Prozesse entstanden sind. Nun wurde entschieden, dass auch Pflanzen, die im Wesentlichen durch ein biologisches Verfahren hergestellt wurden, nicht mehr von der Patentierbarkeit ausgeschlossen werden sollen. Diese Nachricht ist nachzulesen im Original vom 29. März 2015 auf http://www.edp24.co.uk/ Das Patent finden Sie hier:http://www.google.tl/patents/EP2708607A2?cl=en

generation

generation

Heute wird Beneforté im Santa Maria Valley im kalifornischen Santa Barbara  angebaut. Der Brokkoli läuft unter dem Namen „Beneforté“. Der Name Beneforté entstand aus „Nutzen“ und „Stark“ und kommt aus dem italienischen, da der Brokkoli aus den italienischen Wurzeln des wilden Brokkoli entwickelt wurde. Zu dem Patent lesen Sie auch hier: Willkommen im Gruselkabinett! Patente auf Brokkoli und Tomaten bestätigt

Brokkoli enthält einen Inhaltsstoff, der Glucoraphanin heißt, das sich als gesundheitsfördernd erwies, indem es die kardiovaskuläre Gesundheit erhält und das Risiko von Krebs reduziert. Ein Langzeitzuchtprogramm zur Steigerung der Glucoraphanin-Mengen hat zu der kommerziellen Freigabe von „Beneforté“-Brokkoli geführt. „Beneforté“ wurde aus einer Kreuzung eines Standardbrokkoli mit einem wilden Verwandten entwickelt, der aus Sizilien stammt. Wenn also die Konzerne etwas genehmigt haben möchten, geschieht es im Namen der Gesundheit, dass aber gentechnische Manipulation auch gesundheitsschädlich sein kann, haben bereits viele Studien gezeigt: Studien beweisen: Gesundheitsrisiko durch Glyphosat und GVO!

In Schweden macht sich Protest breit – denn hier wird nun der Superbrokkoli als ein wahres Zaubermittel für die Gesundheit verkauft – sogar mit einer schwedischen Flagge versehen, aber dass es das Produkt von Monsanto ist und genmanipuliert wurde, erwähnt niemand.

Hier kann man sich beschweren: Kontaktieren Sie ICA 020-83 33 33 oder ica.se und verlangen Sie, dass das Produkt aus dem Angebot umgehend entfernt wird. Oder schreiben Sie eine Nachricht an die ICA.

Monsanto hat nichts in der Nahrung zu suchen!

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„Beneforté broccoli, bred at the John Innes Centre, will be on sale in the UK“

Monsanto – Beneforté in Sweden

Beneforté® is a registered trademark of Seminis Vegetable Seeds, Inc. – On March 23, 2005, Monsanto Company announced that it had completed its acquisition of Seminis. According to the press release announcing the deal, Monsanto paid $1.4 billion in cash and assumed debt, plus a performance-based payment of up to $125 million payable by 2007

This may not be the latest news, and we have posted lots of information about the „super broccoli“ (Beneforté), but this is about more than just 1 vegetable – it’s an ongoing battle of Monsanto trying to make their way onto the Swedish food market.

Contact ICA (number provided at the bottom of the article) and make sure they know how you feel about them lining the pockets of such corporations, with YOUR money. Read more: https://vartnyasverige.wordpress.com/2014/07/17/monsanto-nu-hos-din-ica-handlare/

Norwich-bred broccoli gets patent

The Beneforté broccoli was created by Professor Richard Mithen while working at the John Innes Centre (JIC) in the 1990s.

The new broccoli variety is rich in glucoraphanin, a substance which – according to researchers – could help both to maintain cardiovascular health and reduce the risk of cancer, and is now available in supermarkets in the UK, Sweden and USA.

The research centre’s patent on the vegetable had been subject of a legal case with the European Patent Office (EPO) for several years.

The case focused on whether plants such as broccoli could be patented under European law, because it is made by biological processes.

But it was decided plants made by essentially biological processes should not be excluded from patentability.

Professor Dale Sanders, JIC director, said: “This decision will help scientists attract the investment needed to make their innovations available to consumers.” http://www.edp24.co.uk/

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Gibt es eigentlich noch irgendwas ganz natürliches, wohlschmeckendes und gesundes auf diesem Planeten? Außer dass es in Gewächshäusern genz getrennt angebaut werden muss?

    Es ist schrecklich auf dieser Welt, und die Ignoranz der Leute ist schrecklich
    Peter A. Baumann

    • Oh, da ist doch einiges. Mutter Natur hat ein reichliches Angebot, reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Es wird allerdings als „Unkraut“ bezeichnet. Hierüber gibt es reichlich webseiten im Internet. Bin selbst auch noch auf Entdeckungstour. letzte Errungenschaft:

      Giersch!

      Synonyme:
      Dreiblatt, Geißfuß, Podagariakraut, Podagrakraut, Zipperleinskraut

      Für die flächendeckende Ausbreitung des Krautes in Europa sollen übrigens die Römer verantwortlich sein, die das Kraut sehr viel als Gemüse gegessen und es so bei ihren Kriegszügen überall mit hingenommen und angesiedelt haben. In den Gärten wird die Pflanze jedoch meist nur als Unkraut gesehen und sie hat wohl auch schon viele Gartenfreunde zur Verzweiflung gebracht.

      Gibt Kartoffeln ein wunderbares Aroma, nur kleinhacken und mitkochen. Einfach mal ausprobieren!

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