Mit ‪Blumen‬ gegen das ‪‎Bienensterben‬

miho BeckmannAlles begann mit einer Idee, wie wir gegen das Bienensterben aktiv werden können. Große Sorgen macht uns die exzessive landwirtschaftliche Nutzung von Feldern, vor allem die Monokultur, sie lässt unsere Bienen sterben. Heute gibt es statt Blumenwiesen nur noch „Grünland“.

Die Folgen würden die Menschen zu spüren bekommen, wenn es keine Bienen mehr im Dorf gibt, dann wird es auch weniger Obst auf den Bäumen geben. Schon ein kleiner Blumengarten kann Bienen helfen, aber auch die Kommunen können ihren Teil beitragen. Sie sollten freie Flächen für die Pflanzung von Blumen gestatten.

Zudem machen giftige Pflanzenschutzmittel den nützlichen Insekten zu schaffen. Sammeln Sie die toten Bienen ein und senden Sie diese an die Landwirtschaftskammer oder an Imker. Wird eine Vergiftung nachgewiesen, kümmern sich die Behörden um den Fall.

Eine kleine Auswahl an Fotos und sogar eine Anleitung für den Bau eines Insektenhotels haben wir Ihnen zusammengestellt – treten Sie ein in ein wunderschönes Blumenmeer.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie nur Wildblumen pflanzen, die auch in Ihrer Umgebung heimisch sind. Und ganz wichtig: Benutzen Sie „altes“ naturbelassenes Saatgut. Viele neu gezüchtete Blumen produzieren gar keinen Nektar. Der sicherste Tipp: Fragen Sie einen Imker in Ihrer Nähe, mit welchen heimischen Pflanzen Sie die Bienen in Ihren Garten oder auf den Balkon locken können.

Also, lasst uns Blumen gegen das Bienensterben pflanzen.
Blumen erfreuen nicht nur die Bienen, sondern auch das Auge und lassen Ihren Garten oder Balkon in den unterschiedlichsten Farben erstrahlen.

Fast 16 000 nehmen an unserem Aufruf „Mit ‪Blumen‬ gegen das ‪‎Bienensterben‬“ teil.

Vielen Dank für die tollen Fotos und Ideen. Die ersten Fotos und Anleitungen zum Insektenhotel haben wir hier veröffentlicht, weitere werden folgen, sodass auch Sie, die nicht auf Facebook sind, daran teilhaben können.

Insektenhotel – bitte einziehen!

Daniela Bill´s Insektenhotel

Daniela Bills Insektenhotel

Unser Garten wuchert voll Schmetterlingsblumen. In unserem Insekten-Hotel haben sich die ersten Bienen und Käfer eingenistet.
Das schrieb Daniela Bill und schickte dieses schöne Bild.

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Rebecca Krichel: Mache mit, wie jedes Jahr. Seit 3 Jahren habe ich keine Petunien, Geranien etc. mehr auf der Fensterbank, sondern heimische Blumen- Darüber hinaus habe ich zwei größere Wiesenstücke verwildern lassen und wir haben einen sehr großen Blumengarten. Dieses Jahr sogar, dank meiner Tochter (5 Jahre alt) noch mal zwei kleinere Beete mit Bienenweide mehr. Bei uns im Garten summt und brummt es an allen Ecken und Enden. Dazu sehr viele verschiedene Schmetterlinge und viele verschiedene Vogelarten.

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Ein tolles Insektenhotel hat Stefan Haag aus Veelpe

Er schreibt: Wir haben auch sehr viele schöne verschiedene Blumen für die Bienen und auch andere Insekten in unserem Garten.

Letztes Jahr habe ich dann auch ein schon lange gewünschtes Projekt in Angriff genommen, unser Insektenhotel. Es sind auch schon sehr, sehr viele Wohnungen belegt.

Anleitung:

Ich habe mir damals von einem Online-Händler Lehmpulver zum Selbermischen bestellt.

Die Rückwand

Bei der Rückwand habe ich die Mischung so gemacht, dass es recht fest ist, direkt bei der Verarbeitung habe ich dann auf der Rückseite mit verschiedenen Bohrergrößen die Löcher gemacht.

Vorne unten im Insektenhotel habe ich eine sehr weiche Mischung gemacht, so dass die Bienchen selbst graben können. Auch da herrscht großer Andrang.

Herzlichen Dank, Stefan Haag, für die kleine Bauanleitung! Da wünschen wir doch ein immer volles Hotel.

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Warum schalten die Netzfrauen Werbung?

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Lasst die Bienen leben! Stirbt die Biene, stirbt der Mensch.

Alles was wir über das Bienensterben wissen finden Sie hier!

Dieses Foto ist von Miho Beckmann

miho Beckmann

Foto von Miho Beckmann

Miho schwärmt von den vielen Bienen
und Schmetterlingen, die sich auf seinen Blumen wohl fühlen.

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Martha Cremer: Ich hab jetzt einen kleinen Apfelbaum auf meinem Balkon gepflanzt. Ich hoffe, die Bienen freuen sich und besuchen ihn.

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Kirsten Strauch: Die wilden Krokusse in unserem Garten sind bei den Bienen sehr beliebt. Eine der ersten Futterquellen im Jahr!

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Simone Lucienne Fischer‎

Simone Lucienne Fischer

Heidi Davidis

Heidi Davidis

Ri Si‎

Ri Si‎

Miho Beckmann‎

Miho Beckmann‎

Olli OSt

Olli OSt

Conny Schüler‎

Conny Schüler‎

Heike Alter: Mein Sohn ist Schüler der Peter-Weiss-Gesamtschule in Unna und Mitglied der Bienen-AG…..
Hier gab es einen Beitrag der WDR Lokalzeit.

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claudi_schuerer

Claudi Schürer hat diese tolle Blütenpracht in ihrem Garten.

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Ein Film, der berührt: Das Geheimnis des Bienensterbens
Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam.

Es ist ein Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren, schauen sie selbst:

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Viele weitere Informationen, die die Netzfrauen für Sie zusammengetragen haben, erhalten Sie hier unter BIENEN

Wollen Sie auch teilnehmen – die Veranstaltung der Netzfrauen finden Sie hier:
https://www.facebook.com/events/693918467384338/
Schauen Sie dort vorbei, es lohnt sich.

Es danken Ihnen die Bienen dieser Welt!

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Gute Sache. Habe selbst einige Völker. Schwer die immer dahin zu bringen wo keine oder wenig giftbrühe ausgebracht wird. Bleibe aber dabei!

  2. Ich habe heuer noch nie so wenige Bienen, Insekten gesehen! Aber wir haben im Garten einen riesigenGoldregen, dieser ist mächtig umschwärmt. Außerdem habe ich viele „alte“ Blumen von meiner Oma noch und lasse wild wachsen! Mittendrinn ein kl. Insektenhotel!😊 obwohl ich leider allerg. auf Bienenstiche bin, komischerweise nicht auf alle Stiche!!? Dürfen diese fleißigen Helfer nicht aussterben!!!!

  3. Great article, scary… we all need to plant a bee garden/field. We will tomorrow. We can’t just sit around and let them die, that will 2 years and 4 more years for us to die. I had plant to live a little longer. PLEASE BUILD A BEE GARDEN!!!!!!! You will help humans to survive, and plants and animals and insects….

  4. Inzwischen haben es Bienen in den Städten besser als auf dem Land. Traurig aber wahr. Und Menschen geht es ähnlich. Krach von riesigen Traktoren, Güllegestank von überdüngten Äckern und Feldern, Bauschutt mit dem die Waldwege gepflastert sind und Bäcker und Metzger mit überteuerten Produkten, die leider nicht, wie immer behauptet wird, von besserer Qualität sind! Als Ausgleich ein eklatanter Mangel an zeitgenössischer Kultur. Also Landleben ist für Mensch und Biene nicht mehr das was es einmal war!

  5. Es ist unglaublich, dass weltweit die Regierungen keine neuen Gesetze erlassen, zur Erhaltung der Natur, aber die Pharmaindustrie überall unterstützt und subventioniert wird, obwohl sie weltweit
    Menschen und Natur töten !!!!!!

  6. Silphie ist eine echte Alternative. Sie könnte den Maisanbau reduzieren. Ähnlich wie Mais ist Silphie Futter- u. Energiepflanze. Jedoch im Unterschied zu Mais, haben die Pflanzen einen langanhaltenden Blütenstand, der Insekten gerade in der Spätsommerzeit die nötige Nahrung garantiert. Außerdem haben sie ein autonomes Bewässerungssystem. Somit brauchen sie nicht gegossen werden, was bei Mais sonst zum Totalausfall führt. Helft bitte mit, damit sich diese Maßnahme so schnell wie nur möglich umsetzt. Die Bauern scheuen den Ersteinsatz, weil er arbeitsintensiv ist. Wenn die Pflanzen jedoch angewachsen im Feld stehen, so machen sie kaum noch Arbeit.

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