Epidemie tötet Kinder von vor kurzem kontaktiertem Stamm – Epidemia mata a niños de tribu recién contactada

Camisea-Gasprojekt

spanisch100 Kilometer von der Touristenattraktion Machu Picchu entfernt ist das Überleben unkontaktierter Völker in Gefahr

Ein riesiges Erdgasprojekt, bekannt als Camisea, liegt im Herzen ihres angestammten Landes. Nun sucht die peruanische Regierung nach weiteren Gasvorkommen und greift tiefer in ihr Land ein.

Ein erst vor kurzem im Amazonas-Gebiet entdeckter Stamm wird derzeit von einer Epidemie heimgesucht. Die Epidemie hat den Tod und Ansteckung von mehreren Kindern verursacht

Der Tod von vier dem indigenen Stamm Nanti zugehörenden Kindern wurde bestätigt, und die Berichte deuten darauf hin, dass die ganze Bevölkerung infiziert sein könnte.

Keuchhusten oder Grippe?

Bei einer ersten Einschätzung glaubte man, es könnte sich um Keuchhusten handeln, aber die Behörden ziehen jetzt die Wahrscheinlichkeit von Grippe in Anbetracht.

Nantis leben im Inneren des Reservats Nahua-Nanti, für abgeschiedene und nicht kontaktierte indigene Völker im Südosten Perus. Seit dem enormen initiierten Gasprojekt Camisea sind ihre Territorien von Gas- und Ölprospektionen besetzt.
Anm. der Redaktion: Was Gasbohrungen sonst noch anrichten können, lesen Sie hier: Alles über Fracking!

Die peruanische Regierung hat erneut Pläne unterzeichnet, um das landesweit größte Projekt auszuweiten, welches noch weiter ins Herz des geschützten Gebiets der Nantis vordringen würde.

Hunderte von Indigenen schon getötet

Hunderte von Indigenen, die sich zuvor in der Region abgeschottet befanden, wurden durch Fremdgewalt getötet. Von Fremden, die ihren Boden und Ressourcen rauben und von Krankheiten – wie Grippe und Masern – gegen die sie keine Immunabwehr haben.

Am 18. April 2015 flog ein Team der Regierung mit Hubschraubern ins Reservat und flog mehrere Patienten aus.

Survival ruft die peruanische Regierung auf, die Rechte der Nantis und weiterer indigener Völker im Reservat zu wahren und ihre Territorien vor zukünftigen Wasser-Kohlenstoffprospektionen zu schützen.

Wir wollen die indigenen Völker dabei unterstützen und haben diesen Bericht für Sie übersetzt! Die Welt darf die Augen nicht vor Völkermord geschlossen halten.

Werden sie Aktiv: Bitten Sie Perus Präsident, unkontaktierte Völker zu schützen!

S.E. Humala
Presidente de la República del Perú
Palacio de Gobierno
Plaza de Armas
Lima 1
Peru

Sehr geehrter Präsident,

ich bin sehr besorgt darüber, dass die Regierung Pläne zur Erweiterung des Erdgasprojekt Camisea genehmigt hat, die das Land unkontaktierter Völker (indígenas aislados) betreffen.

Camisea hat für die Völker der Region bereits schreckliche Folgen gehabt. Die Hälfte der Nahua-Indianer ist in Folge der Arbeiten an Camisea gestorben. Wenn das Gasfeld erweitert wird, könnten andere unkontaktierte Völker in der Region ein ähnliches Schicksal erfahren.

Es ist für den Konzern Pluspetrol unmöglich, die Sicherheit seiner Arbeiter und die der unkontaktierten Völker zu gewährleisten, da es jederzeit und überall zu Kontakt kommen könnte.

Sollte die Ausweitung von Camisea voran schreiten, würde dies peruanische und internationale Vorschriften zum Schutz der Rechte indigener Völker, ihres Landes und Lebens sowie ihr Recht auf freie, vorherige und informierte Zustimmung (FPIC) verletzen.

Ich fordere Sie auf sicherzustellen, dass die Rechte der indigenen Bevölkerung respektiert werden und ihr Land vor weiteren Erkundungsarbeiten geschützt wird.

Wenn die Erkundungen weitergehen, könnten einige der letzten unkontaktierten Völker der Erde ausgelöscht werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Kontakt:

E-Mail: secretariageneral@presidencia.gob.pe
E-Mail: eterry@presidencia.gob.pe

Epidemia mata a niños de tribu recién contactada

Una tribu amazónica contactada recientemente está siendo azotada por una epidemia que ha provocado la muerte de varios niños e infectado a decenas.

Se ha confirmado la muerte de cuatro niños pertenecientes al pueblo indígena aislado nanti y los informes indican que toda la población podría estar infectada. Al principio se creía que la enfermedad era tos ferina pero las autoridades consideran ahora que podría tratarse de la gripe.

Los nantis viven en el interior de la Reserva Territorial Nahua-Nanti para pueblos indígenas aislados y no contactados en el sudeste de Perú.

Sus tierras han sido invadidas por prospecciones de gas y petróleo desde el desarrollo del enorme proyecto gasístico Camisea en su territorio.

En 2014 el Gobierno peruano aprobó planes para expandir el proyecto ,el de mayor envergadura del país, que penetraría aún más en el corazón de la reserva protegida de los nantis.

Cientos de indígenas que previamente se encontraban en aislamiento en la región ya han sido exterminados por la violencia de foráneos que roban sus tierras y recursos, y por enfermedades como la gripe y el sarampión frente a las que no tienen inmunidad.

El 18 de abril un equipo del Gobierno entró en la reserva y varios pacientes fueron evacuados de la zona en helicóptero.

Survival insta al Gobierno de Perú a garantizar que los derechos de los nantis y de otros pueblos indígenas que viven en la reserva sean respetados, y a que se protejan sus tierras de futuras exploraciones de hidrocarburos.

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Netzfrau Cecilia Tardon Torres

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7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wollen Sie wieder einen Völkermord begehen ? Es ist das Land der Eingeborenen und kein Land der Welt hat ein Recht hier Erdgasprojekte zu installieren. Respektieren Sie die Rechte der indigenen Bevölkerung so, wie Sie Ihre Rechte auch durchsetzen würden.

    mit besten Empfehlungen

  2. “Verflucht sei die Rasse, die uns unser Land gestohlen und aus unseren Kriegern Weiber gemacht hat! Aus ihren Gräbern heraus werfen uns unsere Väter vor, Sklaven und Feiglinge geworden zu sein. Im Heulen des Windes höre ich das große Klagelied der Toten. Ihre Tränen strömen aus dem seufzenden Himmel. Daß der Weiße Mann untergehe! Die Weißen bemächtigen sich unseres Landes, sie verderben unsere Frauen, sie beschmutzen die Asche unserer Toten. Laßt sie uns dorthin zurücktreiben, woher sie gekommen sind! Auf einen blutigen Pfad!”

    (Tecumseh, Häuptling der Shawnee

  3. Sorry, aber das „Sehr verehrter Präsident“ ist schon das erste, was hier falsch läuft.

    Wenn der Präsident eines Landes nicht von allein merkt, was zu korrigieren ist, sind solche Schreiben i.d.R. überflüssig.

    Heute geht es sowieso a) ums Geld und b) ums Geld. Da bleibt kein Platz mehr für Sentimentalitäten. Mein Tipp: Warten, bis der Krieg vorbei ist, und dann die Güte (Pax et bonum) erneut unter den Hinterbliebenen verteilen.

    • Ich habe das „verehrter“ in das sonst übliche, wenn auch etwas altbackene „geehrter“ geändert.

  4. JETZT HELFEN, LEBENSRAUM ZU SCHÜTZEN!!!

    Gerade letzte Woche habe ich eine Spende für ein peruanisches Projekt überwiesen, welches schon tausende Quadratkilometer Regenwald geschützt hat.
    Bitte helft mit!!!
    Jeder Euro kommt an und wird sogar noch aufgestockt.
    Der Vereinsvorsitzende finanziert einen Großteil aus Gewinnen seiner Firma, ist immer wieder vor Ort und überwacht den Fortgang.

    http://www.sos-regenwald.at

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  6. Pingback: R.I.P. Creuza Guarani – Stoppt Brasiliens Völkermord!  Wir wollen keine Toten mehr, es reicht! – Netzberichte

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