Offener Brief: CSU, bei Euch piept es wohl! Glyphosat bleibt in Bayern erlaubt

CSU6Es ist eines der meistverkauften Unkrautvernichtungsmittel der Welt: Über eine Million Tonnen des populären Herbizids Glyphosat, besser bekannt unter dem Handelsnamen Roundup, werden jedes Jahr versprüht. Im Umweltausschuss des bayerischen Landtags war der Einsatz von Glyphosat am Donnerstag ein großes Thema. Obwohl eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO belegt, dass der Unkrautkiller krebserregende Stoffe enthält, wurde der Antrag der SPD und ebenso der Antrag der Grünen durch die CSU-Mehrheit im Umweltausschuss des Landtags abgelehnt. Der CSU reichen die vielen Studien nicht und auch nicht die Einstufungen der WHO, nein die CSU beantragte eine Neubewertung von Glyphosat. 

Antrag: Roundup im Getreide verbieten

Die SPD-Fraktion hatte beantragt, den Einsatz von Glyphosat im Getreide zu verbieten. Konkret ging es dabei um folgende Punkte:

  • Verbot der Anwendung von glyphosathaltigen Herbiziden zur Ernteerleichterung in Beständen (Sikkation)
  • Begrenzung der maximalen Ausbringmenge von 2000 Gramm auf unbestellten Ackerflächen innerhalb von drei Jahren
  • Verbot der Anwendung von Glyphosat auf Flächen im Verantwortungsbereich des Freistaats
  • Verbot des Handels und der Anwendung von glyphosathaltigen Herbiziden für den Privatbereich

Zur Begründung ihres Antrags hatte sich die SPD auf eine Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation berufen. Diese hatte Glyphosat Ende März als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Der Antrag der SPD wurde abgelehnt.

Einen weiteren Antrag zum Glyphosat hatte die Grüne Fraktion eingereicht. Im Kern ging es dabei um den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels auf staatlichen Flächen. Konkret sollte der Landtag beschließen – und in Folge die Staatsregierung auffordern,

  • den Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln auf staatlichen Flächen zu beenden,
  • den Verzicht auf glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel in die Richtlinien über die Berücksichtigung von Umweltgesichtspunkten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge  aufzunehmen,
  • das im Rahmen der Verbraucherministerkonferenz von Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen vorgebrachte Anliegen zum Verbot des Einsatzes von Glyphosat durch Privatverbraucherinnen und -verbraucher zu unterstützen,
  • sich auf Bundes- und Europaebene für ein Verbot des Wirkstoffs Glyphosat einzusetzen.

Auch dieser Antrag wurde abgelehnt.

Antrag: Neubewertung von Glyphosat

Die CSU beantragte eine Neubewertung von Glyphosat. Sie will die Staatsregierung auffordern

  • bis zum Abschluss des Neubewertungsverfahrens auf EU-Ebene die Auswirkungen des Einsatzes glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel auf das Grundwasser und die Oberflächengewässer weiterhin intensiv zu untersuchen und
  • nach Vorliegen der Ergebnisse des Neubewertungsverfahrens dem Landtag über Maßnahmen zu berichten, die aus Sicht der Staatsregierung nötig sind und in eigener Kompetenz umsetzbar wären.

Diesem Antrag stimmte der Umweltausschuss zu, wohl bemerkt – die CSU hat die Mehrheit.

Offener Brief an den Vorstand der CSU und alle Mitglieder der Partei

CSU

Sehr geehrter Herr Seehofer, sehr geehrte Damen und Herren,

stellvertretend für die CSU schreiben wir Sie an, Herr Seehofer, da Sie noch den Vorsitz der Partei inne haben. Ihre Partei ist also der Meinung, dass Glysophat, das nachweislich schon in Gewässern festgestellt wurde und auch bei der Schweinezucht zu Missbildungen führte, nicht schädlich genug sei, es zu verbieten? Auch steht es im Verdacht, Krebs auszulösen und bei Frauen zu Fehlgeburten zu führen sowie das Erbgutes zu schädigen. Auch dieses ist für Sie und Ihre Partei scheinbar kein ausreichender Grund zu sagen, weg damit?

Entweder haben Sie den Sachverhalt nicht richtig verstanden, obwohl, der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gehört ebenfalls zu Ihrer Vorstandsriege. Müssen wir nun davon ausgehen, dass es auch auf Bundesebene kein klares Verbot zu Glyphosat geben wird?

Hier einige gesammelte Informationen, die wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen:

1. In Deutschland sind das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die federführenden Instanzen. Für die Experten vom BfR stellt Carrascos Experiment „sehr artifizielle Bedingungen“ nach, da sich niemand Herbizide in die Adern spritzen würde. Toxikologe Dr. Hermann Kruse wirft den deutschen Behörden jedoch vor, „die Datenlage zu industriefreundlich zu interpretieren“. Damit steht er nicht alleine. Die Gruppe „Earth Open Source“, der hochkarätige Wissenschaftler angehören, teilt diese Meinung und moniert zudem, dass 90 Prozent der Studien von Monsanto finanziert worden seien.

2. Allein in Europa sind 70 verschiedene Glyphosat-Rezepturen mit verschiedenen Netzmitteln zugelassen. Selbst das BfR musste zugeben, dass die Toxizität bestimmter glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel auf Grund der darin enthaltenen Beistoffe höher sein kann als die des Wirkstoffes.

3. Der Kieler Toxikologe Dr. Hermann Kruse kritisierte bereits im April 2014 in der SHZ den Sicherheitscheck der deutschen Behörden. Für die Öffentlichkeit und damit auch für die freien Toxikologen sind diese Rezepturen nicht zugänglich. „Ich würde diese Daten gerne beurteilen, darf es aber nicht“, kritisiert Kruse. „Nur das BfR hat darauf Zugriff.“ Als noch geheimer eingestuft werden die Verunreinigungen, die offenbar während der Produktion entstehen. „Welche Auswirkungen haben sie? „Monsanto“ dürfte die Antwort kennen – und schweigt. Kennen Sie die Antwort? Zumal Ihre Partei den Bundeslandwirtschaftsminister stellt.

4. Nachdem Russland, Tasmanien, Mexico, und andere Länder  NEIN zu Monsanto sagten, erließen bereits 2014 die Niederlande ein ähnliches Verbot, das Herbizide mit Glyphosat endgültig aus der Öffentlichkeit verbannen soll. Risiken für Mensch und Natur durch Glyphosat werden seit Jahren unterschätzt. Immer mehr Länder wachen auf und nehmen die Gefahr ernst, die die Nutzung glyphosatbasierter Herbizide für die Umwelt sowie für die Gesundheit von Mensch und Tier darstellt.

5. Sogar das kleine Land Bermuda macht es Ihnen vor. Der Gesundheitsminister der Bermudas setzt den Import von Roundup – Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto – ab sofort aus. Die Einfuhr von Roundup Unkraut Spray ist nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie zum Schutz der Umwelt und der Menschen ausgesetzt, dies gab der Gesundheitsminister Jeanne Atherden letzte Woche bekannt. Begründung: Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) veröffentlichte in der medizinischen Fachzeitschrift “The Lancet” eine Studie, nach der Glyphosat „wahrscheinlich krebserzeugend” sei. Roundup könne bei Menschen etwa Lymphdrüsen- und Lungenkrebs auslösen. Die Folge: Die WHO stufte Glyphosat in seinem Risikopotenzial hoch: zu „probable or possible carcinogens” – also wahrscheinlich oder möglicherweise krebserregend. Auf den Bermudas zählen noch Menschen und Natur.

Wir Netzfrauen haben bereits mehrfach auf die Gefahr von Roundup hingewiesen!

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Seehofer,

wir sind entsetzt! Verwendung von nachweislich gesundheitsschädlichen (laut WHO krebserregenden) und vermutlich für das Bienensterben verantwortlichen Pesti- und Herbizide  (speziell Glyphosat!) bleibt bei Ihnen in Bayern erlaubt? Unvorstellbar, wie menschenverachtend Ihre Entscheidung ist!

In der Sendung vom 20. Mai 2010  in der ARD erzählten Sie, Herr Seehofer, dem Erwin Pelzig, wie es wirklich ist:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden!“

Trifft dieses Zitat auch in diesem Fall zu?

Bitte informieren Sie sich. Bitte handeln Sie.

Wir alle haben eine Verantwortung für die Umwelt zu tragen, für Mensch und Tier und für alle folgenden Generationen.

Glyphosat

Glyphosat, ein Hauptbestandteil von RoundUp, wird mit Krebs, Unfruchtbarkeit, Geburtsfehlern, Schäden des Nervensystems und Nierenerkrankungen in Zusammenhang gebracht. Lesen Sie dazu: Studie weist Zusammenhang zwischen Roundup und Krebs nach

Jedes zweite Kind in den USA leidet heute bereits unter chronischen Krankheiten wie Asthma, Allergien, Autismus, Autoimunerkrankungen, Crohn, Diabetes und Fettleibigkeit. Diese und andere Krankheiten lassen sich direkt mit GVO und Glyphosat, den Produkten von Monsanto, in Verbindung bringen.

Gesundheitsschädliche Gefahren gehen von Glyphosat aus, dem aktiven Bestandteil von Monsantos Flaggschiff – dem Chemiecocktail Roundup.

Lesen Sie auch:

  1. Achtung: Studie weist Zusammenhang zwischen Roundup und Krebs nach – How Roundup Weedkiller Can Promote Cancer, New Study Reveals
  2. Studie: Glyphosat verdoppelt das Blutkrebsrisiko (Non-Hodgkin-Lymphom) – Study: Glyphosate Doubles Risk of Lymphoma 
  3. 17 Gründe, warum Pflanzenschutzmittel Glyphosat stark gesundheitsschädlich ist – Seventeen reasons to ban glyphosate
  4. Erschreckend! 2050 werden Hälfte der Kinder unter Autismus leiden – Half of All Children Will Be Autistic by 2050
  5. Mütter stören die Aktionärsversammlung von Monsanto – Moms Crash Monsanto Shareholder Meeting
  6. Saatgut – Monsanto unter falscher Flagge – auf den Spuren von Monsanto in Europa.
  7. ES REICHT! Glyphosat-Herbizid: Nun auch in der Muttermilch – Herbicide Found In Mother’s Milk

Die Studien über die Schädlichkeit von Glyphosaten, die niemand sehen darf

Auf der anderen Seite der Erde verweigern Zulassungsbehörden die Veröffentlichung von Schlüsselstudien der Industrie zu Glyphosaten. Dabei untermauern diese Studien die Zulassungsregulierungen und Sicherheitsrichtlinien für dieses Unkrautbekämpfungsmittel.

Bereits früher in diesem Jahr stellte eine Gruppe von chinesischen Verbraucherschützern eine Anfrage an das chinesische Landwirtschaftsministerium, die Studie, die das Ausstellen des Sicherheitszertifikats für den Import von Monsantos auf Glyphosat basiertem Unkrautbekämpfungsmittel Roundup nach China freigibt, zu veröffentlichen.

Das Ministerium antwortete, dass Roundup in China 1988 registriert wurde, basierend auf einer Schädlichkeitsprüfung, die von dem Unternehmen Younger Laboratories in St. Louis, Missouri herausgegeben worden war.

Kurzer Test belegt Sicherheit für langfristigen Einsatz von Glyphosaten?

Getestet wurde die Schädlichkeit von Roundup an Ratten und Kaninchen, die dem Gift direkt ausgesetzt wurden. Diese Tests hatten eine Höchstdauer von nur wenigen Tagen. Das Roundup wurde den Ratten in den Mund gegeben und den Kaninchen direkt auf die Haut aufgetragen. Den Testergebnissen nach soll es keine Auswirkungen auf Augen oder Haut gegeben haben und auch Allergien seien keine aufgetreten.

Chinesische Verbraucherschützer fordern Offenlegung der Studien

Die Verbraucherschützer forderten das Landwirtschaftsministerium auf, die Studie herauszugeben. Das Ministerium fragte daraufhin bei Monsanto an. Monsanto antwortete, dass diese Studien Firmengeheimnisse enthielten und weltweit noch nie veröffentlicht wurden. Einer Offenlegung stimmte Monsanto dementsprechend nicht zu. Gegen diese Entscheidung erhoben die Verbraucherschützer Einspruch.

Es fällt schwer zu glauben, dass China die Zulassung eines Unkrautbekämpfungsmittels als sicher im Gebrauch und der Aufnahme von dessen Rückständen in Lebensmitteln über längere Zeit genehmigen würde, wenn Schädlichkeitstests, die nur einige wenige Tage dauerten, die Basis dieser Entscheidung bilden.

Währenddessen in Europa…

In Europa forderte zeitgleich Tony Tweedale, ein in Brüssel stationierter Berater von NGOs in Schädlichkeits- und Risikobewertung, die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) auf, die beiden Schlüsselstudien über Glyphosate offenzulegen, welche die deutsche Zulassungsbehörde als Grundlage für die Bestimmung der Tageshöchstmenge zur Aufnahme der Chemikalie nutzte.

Deutschland ist der „Berichterstatter“-Staat für die Erneuerung der Marktzulassung von Glyphosat in Europa. Basierend auf den Studien empfahl Deutschland, dieTageshöchstmenge von 0,3 mg auf 0,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag zu erhöhen. Das bedeutet: Die Zulassungsbehörden erlauben, dass wir diesen Glyphosaten noch mehr ausgesetzt sein werden.(…)

Es wäre interessant zu sehen, ob sich die herunterspielende Interpretation der Daten zur Gefährlichkeit von Glyphosat durch deutsche Behörden auf eigenen Analysen gründen, oder ob sie direkt aus Monsantos Zusammenfassung stammen. Wenn letzteres der Fall ist, dann ist die Annahme illusorisch, dass irgendeine regulatorische Aufsicht bei Glyphosat stattgefunden hat. Was im Namen einer Aufsicht bzw. Regulation stattgefunden hat, würde sich als nichts weiter entpuppen, als dass Monsanto bekannt gibt, dass die eigenen Produkte sicher sind. Lesen Sie dazu unseren Beitrag: Die Studien über die Schädlichkeit von Glyphosaten, die niemand sehen darf – The Glyphosate Toxicity Studies You’re not allowed to se

Wir sind der Meinung, ein Unkrautvernichtungsmittel, welches Glyphosate und andere krebserregende Stoffe enthält, ist für die menschliche Sicherheit unverantwortlich!

Hier noch weitere Informationen, die Sie gern verwenden dürfen, denn wir erwarten von Ihnen, dass Sie handeln und uns nicht „umbringen“.

Hier mehr Informationen:

Niederlande verbieten Privatnutzung von Glyphosat

Wir sind geschockt! In 45 % der Stadtbevölkerung Europas befindet sich Glyphosat! “Roundup” von Monsanto

Neue Studie: Gehirnschädigung durch Glyphosat

ES REICHT! Glyphosat-Herbizid: Nun auch in der Muttermilch –  Herbicide Found In Mother’s Milk

Das tägliche Gift – Risiko Pestizide

Wir erhoffen eine positive Resonanz!

Netzfrauen

Christian Schmidt – vom Verteidigungsministerium zum Landwirtschaftsminister – Ein Pfeiler der Atlantik – Brücke

Seehofer und die Pressefreiheit – kritische Journalisten sollen raus aus Bayern

Seehofer in Saudi Arabien – Öffnung der Börse für ausländische Investoren und sucht 8 Henker

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich freue mich über den Mut den Ihr aufbringt Euch auch für die Zauberer zur Wehr zu setzen. Von wegen Politik fürs Volk . Ich meine für die Lobbyisten. Und das ist zumindest traurig.

  2. Da hilft nur Eins:
    Jeder Abgeordnete, der dafür stimmte,
    MUSS ab sofort jeden Tag ein Gläschen Glyphosatwasser trinken
    und die Wirkungen in einem Tagebuch festhalten.
    Mal sehen, was diese reale Studie in den nächsten 12 Jahren an Ergebnissen bringt.

  3. Es ist ungeheuerlich was dem Verbraucher zugemutet wird. Die Regierung beschwert sich, daß die Deutschen viel zu oft zum Arzt gehen, sich zu oft krank schreiben lassen und deshalb die Gesundheitspolitik zu teuer wird. Dabei sind sie es die durch solche Entscheidungen Krankheiten fördern. Vielleicht wäre es ihnen lieber wenn die Menschen nicht zum Arzt gingen. Dann würden sie früher sterben und würden eine langwierige Pflege und eine staatl. bezuschußte Rente nicht mehr in Anspruch nehmen. Das würden sie natürlich weit von sich weisen. Aber auf solche Gedanken muß man kommen und es macht auch Sinn, wenn man sieht wie im Verbraucherschutz, bei der Krankenversicherung und im Arbeitsschutz mit dem Bürger umgegangen wird.

    • Ich bin Winzer und Landwirt und verwende Glyphosat seit über 30 Jahren im Betrieb. Es ist völlig geruchlos, etwas ölig und im Gegensatz z. B. zu Gramaxone sehr verträglich. Angeblich wird der Wirkstoff innerhalb 6 Wochen im Boden zu 99% abgebaut.
      Ich werde in diesem Jahr einen sogenannten GEP Pflanzenschutzversuch im Weinberg durchführen und diesen Wirkstoff genau dosiert auf eine definierte Fläche ausbringen uns die 28 Tage später geernteten Trauben ins Labor bringen und auf Rückstände untersuchen lassen.
      Ausserdem lasse ich Ende des Jahres mein Blut und Urin untersuchen um festzustellen wieviel mg dieses Wirkstoffes wirklich in meinem Körper ist.
      Ich bin überzeugt dass ein konventionell arbeitender Winzer oder Landwirt an einem Tag mehr Kontakt mit Glyphosat hat als ein Verbraucher im ganzen Leben. So gesehen müssten die Bauern schon längst alle ausgestorben sein…
      Ich brauche im Jahr etwa 20 Ltr. Glyphosat um meine Rebstöcke von Fremdbewuchs zu befreien.
      Wenn ich auf dieses Herbizid verzichten muß bleibt nur massiver Maschineneinsatz und viel Handarbeit um die Konkurrenz Pflanzen zu entfernen. Als Produzent für grosse Abnehmer würde ich dann sehr schnell unrentabel arbeiten….
      Um wirklich sachlich mit der Frage Herbizid Ja oder Nein mitzudiskutieren sollte man sich erstenmal intensiv darum bemühen die vorhandenen Studien zu erhalten, diese versuchen zu verstehen und erst dann eine Lösung suchen. Alles andere ist Polemik und kann andere unwissenden mit Halbwahrheiten Angst machennnn

      • Am Anfang nur ein kleiner Satz zu nachdenken, lieber Kai, von meiner Oma. „Jungs heute streuen wir Schneckenkorn – und wehhhe es läuft mir die nächsten Tage jemand barfuss.“
        Ich setze voraus, dass SIE verantwortungsbewusst mit diesem oder anderen Sprühmitteln umgehen – ABER – das ist doch gar nicht das Thema, Kai.
        WISSEN es zum Beispiel Jogger, Walker, Wanderer mit kleinen Kindern die gerne mal barfuss über den Feldweg laufen, auch ???
        Wissen DAS die schwangeren Frauen oder stillenden Frauen die gern mal einen Sonntagsspaziergang (in der Nähe ihrer Felder) machen ???
        Oder eine Fussballmannschaft beim Konditionstraining die mit nassen schwitzenden Wadeln die Feldwege und Nebenstraßen entlang sprinten.
        Es geht NICHT um Dich, Kai.
        Es geht um Kleinhunde (keine Ahnung sagen wir Dackel) die mit Ihrem Bauch über „die leicht bestäubten“ Grenzwege sausen und an deren Fell IMMER etwas hängen bleibt.
        Wissen es die Touristen in Ihrer Gegend ???
        Es geht NICHT um Dich, Kai.
        Es geht um die Urlauber die schon eine Allergie haben.
        Es geht um die Urlauber oder Kinder die Dir aus Unwissenheit 10 Weintrauben klauen, diese essen und dann sagen: „Bäh, die waren ganz schön bitter – wahrscheinlich noch nicht ganz reif.“ Was ist DARAN polemisch Kai. Denk doch mal ganz einfach über die hier kurz angesprochenen Dinge nach.

  4. Ich glaube wir haben nur die Möglichkeit unser Eikaufsverhalten zu ändern. Unsere Politiker rennen nur dem Geld hinterher. Und sie nicht mehr wählen. Und predigen wie ihr. Grüsse! Elva

  5. Diese Politiker stinken zum Himmel! Entweder sind sie wirklich taub und blind oder sie tun nur so. Ich hab schon lange gedacht “ warum rennen die immer in die falsche Richtung?“Natuerlich fuer die eigene Tasche. Die stecken doch alle unter einer Decke. Warum muss mann fuer alles kaempfen und warum beschuetzt einen die Regierung nicht vor solchen verbrecherichen Methoden?

  6. Nach einem Besuch bei dem größten deutschen Zigarettenhersteller von Angela Merkel und Horst Seehofer klagte dieser bei dem Europäischen Gerichtshof gegen (!!!) das Tabakwerbeverbot.
    Das war im Jahren 2000 in einer Funktion als Gesundheitsminister eine eher ungewöhnliche Maßnahme, aber sehr offensichtlich, wessen Interessen er denn vertritt, zumal offiziell in der BRD jedes Jahr ca. 20.000 Menschen durch den Konzum von Alkohol und Zigaretten den legalisierten Drogen zur Rentensystementlastung sterben. Die 20.000 mal 15 Jahre sind 300.000 Tote. Statt der Börsennachrichten in TV und GEZ Radio, die sichrlich weder George Soros noch Rockefeller noch irgendein Trader hören will und jemanden nutzt, wären sehr simple Entzugstipps in der gleichen Sendezeit sicherlich zum Nutzen aller. Aber weit gefehlt und nicht gewünscht.

    Wer nun denkt, daß sich irgendetwas geändert hat, der täuscht sich. Horst macht das was dei Industrie will und egal ob es Fracking betrifft (die Gebiete komplett um die Babykostfirmen HIPP Pfaffenhofen und Alete in Weiling) haben seine Landesbehörden vergeben und wurden an ausländische Firmen wie bsp. PRD Energy GmbH gegeben. Manchmal gibt Horst ja auch offen zu, daß er weder etwas zu entscheiden hat – siehe neues aus der Anstalt oder aber auch ein Interview nach einem Pharmaindustriekongress.

    Konrad Adenauer sagte schon, daß er nicht im Mandat der Deutschen handeln würde, sondern auf Grundlage des Amerikanischen Mandates und dies rutschte in den letzten Jahrzehnten zusehens zum Industriemandat.

    Wer nun Bittbriefe an die Politikdarsteller schreibt oder ein Bleistiftkreuz (ungewöhnlich für eine Urkunde wie es ein Wahlbrief mal war) auf ein Zettelchen (Wahlschein-Scheinwahl) macht und es in der Urne begräbt, der weiß nicht wie es funktioniert.
    Politiker sind es gar nciht wert, daß man Ihnen Beachtung schenkt. Wir machen Sie zu dem was Sie sind. Ohne Anerkennung würden Sie auch gar nicht von der Indsutrie als Darsteller gebucht werden.
    Für den Bundestag arbeiten 70.000 Menschen für die beiden EU Parlamente sicherlich noch mal mindestens die gleiche Menge. Für was? Für eine Steuer/Abgabenquote von 78Prozent, Abgabe aller Rechte hinsichtlich Versammlung, Demonstration, Geheimhaltung von Bank, Bargeldzahlung, Telekommunikation, Krankenakten, persönlichkeitsbezogenen Daten, hinscihtlich der Ernährung, weil es nirgens mehr draufstehen darf was es wirklich ist, hinsichtlich der Bildung, weil man nicht mehr wirklich lernt was hier passiert und was wirklich wichtig ist, hinsichtlich der Unversehrtheit des eigenen Körpers, weil man nur noch mit Giftstoffen vollgepumpt (Impfung genannt) in öffentliche Einrichtungen gelangen kann wie Kita oder Schule, hinsichtlich der Veräußerung aller Gemeineigentümer wie Stromherstellung und Transport, Straßen, Wasserwege, Wasserver- und Entsorgung, Wald, Sendefrequenzen, Post, Bahn… Kaum ein Gemeinaugentum der 1960 ist heute noch nciht privatisiert und damals zahlte man für dei Leistungen wie Strom, Briefe im Verhältnis einen Bruchteil und trotz der wesentlich höheren Leistungen, kostenloser Straßen, Bürgersteig oder Fahrradwegstreckenerstellung für Anwohner waren die steuerlichen Belastungen nicht mal bei 30%. Und die Polizei war dr Freund und Helfer der Bevölkerung und nicht der Ordnungsgeldeintreiber von Gemeinden mit exorbitanten Schulden, die sich aberwitzige Gebühren als Einnahmequellen einfallen lassen und Tempozonen zum Abkassieren kreieren.
    Warum machen die das?
    1. Weil sie es können?
    2. Weil wir alle es zulassen.

  7. Dem Thema Monsanto und deren mafiöse Machenschaften wird viel zu wenig Beachtung beigemessen. Deren Bestrebungen die Welt mit transgenen Nutzpflanzen (Soja,Mais,Baumwolle etc.)zu überziehen, stellen für mich die allergrößte Gefahr dar, der die Menschheit je ausgesetzt war.

  8. Eigentlich müsste man auch den Artikel von KAI an die Politiker weiter geben, verbunden mit dem Wunsch nach Klarheit. Heisst in diesem Fall. Bei der Herstellung jeder Art von Sekt werden zuerst verschiedene Wein vermischt, dann Hefe beigemengt und dann gelagert (und gerüttelt – oder so ähnlich) bis die Hefe die schönen Perlen erzeugt hat. PECH, wenn ein oder zwei Weine mehr Gift enthalten als beim verantwortungsvollen Kai. PECH, wenn einige Sektarten mit Gen-Hefe gegoren werden. Wieso eigentlich Pech (?) – FööNixx wünscht ein fröhliche PROST beim nächsten Sekt-Empfang ;-)))

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