Die besten Marketingtricks unserer Zeit – der Verbraucher zahlt sogar für Luft!

MarketingMarketing ist der Lebensnerv jedes Unternehmens – ohne es wird das Unternehmen wie ein marodes altes Holz-Segelschiff irgendwann kentern, sofern dieses nicht richtig gepflegt wird. Aber über einen solchen Erfolg dürften sich selbst die Erfinder spezieller Marktingstrategien gewundert haben.

Würden Sie für Luft bezahlen? Tun Sie vielleicht sogar. Die amerikanische Kaffeehaus-Kette Starbucks wächst ungebrochen dank Spezialitäten wie Caffè Latte oder Caramel Macchiato.  Die Umsätze des Kaffee-Riesen in Deutschland steigen und wie auch viele andere Konzerne nutzt Starbucks eine Reihe gewiefter Tricks. Hitze und Luft – in der richtigen Dosierung macht den Milchschaum aus. Sehen Sie? Sie bezahlen für Luft. Nur ein Beispiel von vielen, die „Besten“ zählen wir Ihnen nun auf.

„Brilliante“ Marketing Tricks

1.Der Kaffeemarkt galt als hart umkämpft und wenig profitabel.

Bis Nestlé mit Nespresso kam: Mit bonbonfarbenen Kapseln inszenierte die Nestlé einen geradezu explosionsartigen Kult. Der Verbraucher bedankt sich mit einem wahnsinnigen explosionsartigen Umsatz. Die Erfinder dieser Masche müssen vor Freude Tränen in den Augen gekommen haben, denn zu der Zeit lagen die Erzeugerpreise gerade am Boden. Die Preise für Kaffee gingen in den Keller, die Margen schrumpften: Ein Pfund Kaffee kostet vielerorts nur zwischen zwei und drei  Euro. Die Marketingexperten von Nespresso drehten die Kaffeewelt – und schufen ein kleines Wunder.

Nestlé kam als erster bereits in den Achtzigern auf die Idee mit dem portionierten Kaffee – Da war aber die Zeit noch noch nicht reif, es regierten die Ökos. Solche Produkte, die so viel Müll verursachen, nicht denkbar. Hätte Nestlé einen eigenen Shop dafür mit einer solchen Ausstattung wie heute üblich in Deutschland aufgemacht, wäre dieser von Umweltaktivisten in die Luft gesprengt worden. Heute ist das Geschäft mit den Kapseln ein Milliardengeschäft und nicht nur Neslté produziert sie, andere große Kaffeekonzerne haben den Kampf vor Gericht gegen Nestlé gewonnen und wollen ebenfalls von diesem Erfolg profitieren, bei dem der Verbraucher ca. 60 Euro für ein Kilo Kaffee zahlt.

Das, was vor 30 – 20 Jahren begann, hat die Welt erobert. Wer erst einmal mit einer Nespresso-Maschine angefangen hat, gehört zu dem Club der Kapseln dazu: Vom Kapselvertrieb, der ausschließlich über Telefon, Internet und die Boutiquen läuft, bis zu den Maschinenlizenzen hat das Schweizer Unternehmen alles in der Hand. Nespresso funktioniert nach dem Druckerpatronenprinzip: Die Maschinen gibt es relativ günstig ab hundert Euro, aber der Kaffee ist um so teurer. Flucht ist kaum möglich.

10 Kapseln ca. 3,50 Euro! –  also 35 Cent pro Stück. Bei circa 6 Gramm Kaffee pro Kapsel sind das 60 Euro pro Kilo Kaffee

Irgendwas muss der Faire Handel falsch machen, denn würden die Verbraucher diesen Preis auch für fair angebauten Kaffee, mit allen ökologischen Siegeln zahlen, dann könnten viele neue Schulen gebaut werden – oder man könnte sogar den Kaffee direkt aus Afrika oder Lateinamerika sich schicken lassen und man wüsste, was man hat.

Den „gesundheitsbewussten“ Verbraucher- des Kapsel-Clubs, der sich ja selbst oft über den vielen Müll beschwert, stört es nicht im geringsten, dass allein durch Nespresso im Jahr durchschnittlich 6000 Tonnen Metallabfall entstehen.

Rechnung: 12300 Nespresso-Espressi pro Minute –  1,1 Gramm Aluminium pro Kapsel = 13,5 Kilo in der Minute, 811 Kilo in der Stunde und 19 Tonnen am Tag. Man schätzt jährlich entstehen durch Nespresso ca. 6000 Tonnen Metallabfall.  Noch Fragen?

Allein, den Verbraucher dazu zu bewegen, dieses auf sich zu nehmen, hat den ersten Platz verdient. Bravo Nestlé – auf so eine Idee muss eine Marketingabteilung erst mal kommen – so lässt sich leichtes Geld verdienen – und dann noch mit einer Prise von dem Charme des Herrn Clooney , da schmilzt nicht nur irgendwann das Aluminium, nein da schmelzen auch die Herzen der Damen, die nun erst recht bereit sind, auf gesunde Nahrung zu verzichten, um sich diese „teure“ glitzernde Verpackung mit etwas Kaffee leisten zu können. 

2. Unser zweiter Platz geht an den Konzern, der mit Luft für starken Umsatz sorgt.

Wir bleiben bei dem Thema Kaffee, denn auch hier gibt es einen Konzern, der mit tollen Tricks einen enormen Umsatz verzeichnet. Starbucks!

Die amerikanische Kaffeehaus-Kette Starbucks wächst ungebrochen. Dank Spezialitäten wie Caffè Latte oder Caramel Macchiato stieg der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal von Januar bis März  2014 um 9 % auf 3,9 Milliarden Dollar (2,8 Mrd. Euro). Der Gewinn verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum in gleichem Maße auf unterm Strich etwa 427 Millionen Dollar. Firmenchef Howard Schulz sprach am Firmensitz in Seattle von einem Rekordgeschäft

Man staune- nein nicht „normalen“ Kaffee, obwohl viel günstiger, es muss etwas Besonderes sein – am Liebsten mit etwas Milchschaum.

Caffè Latte oder auch Latte Macchiato genannt, was vom Italienischen übersetzt „gefleckte Milch“ heißt, ist das gleiche wie Café au Lait, nur kunstvoll serviert. Er besteht aus drei Schichten: einer untersten Schicht warmer Milch, einer obersten Schicht geschäumter Milch und einem Espresso in der Mitte. Kostet übrigens Tall: 3,00 €, Grande 3,50 € und Venti 3,95 €.

Für den Espresso zahlen Sie solo € 1,95 und doppio € 2,65

Der  Filterkaffee kostet dagegen tall € 1,95 grande € 2,45 venti € 2,95

Sie zahlen also für Schaum – bestehend aus etwas Milch, der mit Hitze und Luft – in der richtigen Dosierung sich zum Schaum entwickelt. Für die Stehkraft des  Schaums ist es übrigens gar nicht so wichtig, wie viel Fett die Milch hat oder wie sie wärmebehandelt wurde. Es kommt nur darauf an, wie die Luft in der Milch eingearbeitet wurde.

Fazit: Milchschaum scheint besonders teuer zu sein, denn für einen „Tall Cappuccino” werden einem doch gleich 3,20 € berechnet. Dabei wird ein Cappuccino bekanntlich nur aus einem Espresso (1,90 €), etwas heißer Milch und heißem Milchschaum zubereitet. Schon lustig oder? Ist wie mit der Sprühsahne, wir bezahlen die Luft gleich mit.

Doch Starbucks wäre nicht Starbucks, wenn nicht noch eine tolle Idee seinen Umsatz steigern würde.

Starbucks erfand das „Coffee to go“- Konzept neu: Kaffee als Lifestyle

Wir wollen es ganz genau wissen und stellen zuerst einmal fest, dass  z. B. die Jacobs Coffee To Go Becher (Pappbecher mit einem Fassungsvermögen von  0,4 l)  à 100 Stk. ab 6,49 € käuflich zu haben sind. 100 Coffee To Go Deckel (Ø80 mm weiß für Pappbecher) gibt es ab 1,79 € zu kaufen und für Rührstäbchen weiß Plastik 112 mm 1.000 Kaffeerührer fallen nochmal 4,45 € an. Wenn wir nun richtig gerechnet haben, dann kostet so ein Becher incl. Deckel und Rührstäbchen also gerade einmal 0,09 € . Nicht gerade viel für soviel Müll.

Da Starbucks ein Großabnehmer für „Togos” ist, zahlt dieser sicher nicht mehr als 0,05€ / Stk. – plus die Kaffeepreise – die wir aufgezählt haben. Wir wollen nun aber auch nicht kleinlich werden. Die Frage, was Starbucks wirklich an einem ToGo verdient, darf aber trotzdem mal gestellt werden, obwohl allein die erzielten Umsätze schon für sich sprechen. Wenn also die Umsätze dank der Milchschaumprodukte steigen, verdient nach wie vor auch hier Starbucks an der Luft – die ja nichts kostet.

Doch eines gibt es hier noch zu erwähnen: Das Thema Umsatzsteuer ist nicht nur höchst kompliziert, sondern auch hier in diesem Beispiel, wie verrückt Steuerrecht sein kann. Aktuell beschäftigte sich die OFD Frankfurt am Main mit dem Thema Kaffee zum Mitnehmen. Raten Sie mal: 19 % oder 7 %?   Sie zahlen 19%  denn 7 %  gilt nur für Kaffeebohnen und Kaffeepulver. (OFD Frankfurt Az. S 7222 A – 7 – St 16) 

Und da Starbucks ja keine unnötigen Steuern abführen möchte, verkauft dieser Milchmischgetränke, denn dann kann nämlich doch der ermäßigte Steuersatz von 7 % zur Anwendung kommen. (Das geht aus § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG in Verbindung mit Nr. 35 der Anlage hervor. Dort steht, dass Milchmischgetränke mit einem Anteil an Milch oder Milcherzeugnissen von mindestens 75 % des Fertigerzeugnisses dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterliegen.)

Wenn Sie Ihren Starbucks mögen, bestellen Sie gleich einen Milchkaffee oder Latte Macchiato – dann muss er nur 7 % Umsatzsteuer an den Fiskus abführen – auch so ein Trick, wie man zu höheren Gewinnen kommt.

Bravo Starbucks, mit Luft Geld verdienen und Steuervorteile incl.

3.  Flaschenwasser – eine der genialsten Marketingtricks unserer Zeit –

allerdings nur auf Platz dre i- aber dafür wieder an Nestlé. Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins und wird vom Verbraucher nur allzu gerne in der praktischen Plastikflasche gekauft. Gesünder als Leitungswasser ist das Wasser aus der Flasche nicht, wie wieder mal ein neuer Test zeigt und außerdem kommt es oftmals aus der gleichen Quelle wie unser Leitungswasser. Warum schwere Kisten schleppen, wenn es doch soviel leichter ist, Glas durch Plastikflaschen zu ersetzen. Der Verbraucher zahlt und nimmt auch Gesundheitsschäden in Kauf. Solche Marketingtricks können nur von Nestlé kommen. Und wie schon bei den Kaffeekapseln verursacht es obendrein ein ökologisches Desaster.

Natürliches Mineralwasser ist nicht immer so rein, wie es beworben wird. Bei einer Untersuchung von 20 natürlichen Mineralwässern mit niedrigem und mittlerem Kohlensäuregehalt stellte die Stiftung Warentest bei einigen Produkten oberirdische Verunreinigungen fest, die unter anderem von Pestiziden, Süßstoffen und Korrosionsschutzmitteln verursacht wurden. Und trotz allen Tests: Der Umsatz von Mineralwasser in Flaschen steigt Jahr für Jahr. Die Deutschen trinken 143 Liter Mineralwasser im Jahr. Wie der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) am Mittwoch in Bonn mitteilte, erhöhte sich der Pro-Kopf-Verbrauch an Mineral- und Heilwasser im vergangenen Jahr weiter um 3,4 Liter. 

Eine kleine Geschichte am Rande, denn damit wir eines klar stellen können, nicht Nestle erfand das Mineralwasser in Flaschen sondern, St. John Harmsworth.

Beim Städtchen Vergèze in der Provence sprudelt eine der berühmtesten Quellen der Welt. Die Legende berichtet, dass sich 218 vor Christus dort Hannibal erfrischt haben soll. Belegt ist, dass Napoleon III. anno 1863 eine Urkunde unterzeichnete, die dem Quellwasser bestätigte, ein natürliches Mineralwasser zu sein. Diese Bescheinigung ermöglichte es dem leitenden Arzt der benachbarten Klinik, diese Quelle zu erschließen. 1903 übernahm der Engländer St. John Harmsworth die Anlage. Er ließ erstmals das Mineralwasser in grüne keulenförmige Flaschen abfüllen. Der Name des Arztes lautet übrigens Louis Perrier.

Henri Nestlé, Erfinder des Nestlé-Milchpulvers für Babies, gründet 1843 in Vevey eine Fabrik für Wasser. Dort stellt er aus Leitungswasser „Mineralwasser“ her. Die Produkte vertreibt er in den Gaststätten der Region. In seinen späten Jahren kauft er unweit von Vevey an seinem Altersitz Glion Quellenrechte auf. Das Wasser benutzt er für seinen Haushalt und die Bewässerung seines weitläufigen Gartens. Das überschüssige Wasser lässt er der Bevölkerung zukommen.

1969 beteiligt sich Nestlé an der Société Générale des Eaux Minérales de Vittel. Das ist Nestlés Einstieg in die Flaschenwasserindustrie. 

1976 steigt der weltweite Marktführer Perrier in den USA ein. Nestlé kann den Vertrieb der bauchigen Glasflasche übernehmen und sieht, wie die französische Marke beim jungen urbanen Publikum gut ankommt.

Flaschenwasser beginnt sich als Alternative zu Süßgetränken wie Coca-Cola und Pepsi zu etablieren – als kalorienfreier Durstlöscher, voll im Trend der aufkommenden gesundheitsbewussten Ernährung. Die Industrie wächst rasant, die Verkaufszahlen steigen.

1989 beschließen der Nestlé-Vorstandsvorsitzende Helmut Maucher und Marketingchef Peter Brabeck (heute Vorstand), voll auf Wasser zu setzen. Nestlé will jetzt die Nummer 1 werden und macht sich an Perrier heran. Nach einem unerbittlichen Übernahmekampf streichen die Franzosen 1992 die Segel. Mit dem Kauf von Perrier gehen in den USA zahlreiche regionale Brands automatisch an Nestlé über, darunter Poland Spring.

So wird Nestlé wieder zur Nr.1 mit einer Marketingstrategie, bei der die Erfinder wieder Tränen in den Augen hatten, natürlich vor Freude und ihr Glück gar nicht fassen konnten. Man zahlt ein paar Cents und verkauft es dann teuer für paar Euros. Der Verbraucher bedankt sich wieder mit klingenden Kassen für Nestlé und der damalige Marketingchef Peter Brabeck wird Vorstand.

Ein Wasser für die ganze Welt – Pure Life – so schreibt auch Nestlé seine Geschichte auf seiner Webseite für jeden lesbar. Nun ja, lesen werden diese Geschichte eh nur wenige – diese Wasermarken kaufen, schon eher. Weltweit werden ca. 89 Milliarden Liter Wasser jährlich in Plastikflaschen abgefüllt und nur Nestlé, Danone, Coca Cola und Pepsi teilen sich dieses Geschäft. 

.Der Schweizer Lebensmittelkonzern verkauft weltweit abgefülltes Wasser unter den Marken S. Pellegrino, Perrier, Neuselters, Vittel u. v. m.. Im Jahr 2010 setzte Nestlé weltweit rund 7,22 Milliarden Franken mit Wässern um. Ja, mit Wasser lässt sich gut Umsatz machen und dies weltweit.

Auch wenn qualitativ selten besser, ist das Wasser aus der Flasche erheblich teurer. Zwei Liter Mineralwasser kosten im Durchschnitt einen Euro. Für den gleichen Euro bekommt man ca. 200! Liter Leitungswasser.

Für die von Mineralwasserherstellern versprochene Wellness-Idylle bezahlt der Verbraucher gern mehr und wie schon bei den Kaffeekapseln interessiert es ihn nicht, dass mit dem teuren Wasser aus der Plastikflasche Müllberge aus Plastik und Probleme bei der lokalen Bevölkerung verursacht werden.

Der Verbraucher zahlt …

Warum sind so viele Menschen bereit, Geld für Wasser auszugeben, auch wenn es frei Haus verfügbar ist?  Doch müssen wir diese Frage wirklich noch beantworten? Denn wenn der Verbraucher bereit ist, für 1kg Kaffee 60 Euro zu zahlen, für Luft im Kaffee nach Starbucks geht und dann noch Mineralwasser aus Flaschen kauft, obwohl er es doch viel billiger zuhause haben könnte.

Ja der Verbraucher – mündig denkend scheint irgendwie in der Evolution abhanden gekommen zu sein – denn er kauft auf Teufel komm raus – was die Marketingfachleute initiieren und kreativ gestalten.

Kaufberatung, Verbraucherberatung, Ernährungsberatung und Gesundheitsberatung, Energieberatung – das ist inzwischen eine regelrechte Branche geworden; und zwar eine boomende. Demnach ist der Verbraucher auch nicht mehr allein in der Lage zu entscheiden, was gut für ihn ist. Dass nicht immer alles mit rechten Dingen zu geht, wissen wir spätestens seit dem „gefallenen Engel“ ADAC.

Erfolgreiche Innovationen sind meist kein Zufall, sondern planvolle Maßnahmen. Die Orientierung an den Kundenwünschen wird immer bedeutender. Einzigartigkeit ist das zentrale Erfolgskriterium unterschiedlicher unternehmerischer Innovationsprozesse.

Und dafür zahlt der Verbraucher gern mehr – auch wenn es sich um Unsinniges handelt.

Netzfrau Doro Schreier

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Es ist schon erstaunlich, dass bspw. Kaffee in Kapseln einen solchen Boom erlebt. Nur weil es vielleicht „in“ ist, solch einen schicken Kaffeeautomaten sein Eigen nennen zu können, um auf der Woge der Kaffee-Mode mitzuschwimmen. Ebenso erstaunlich ist die Tatsache, dass ansonsten das Essen in Deutschland gar nicht günstig genug sein kann und soll, da ein Großteil der Verbraucher nicht dazu bereit ist, für qualitativ hochwertigere Produkte entsprechend mehr zu zahlen.

    Aber den Mehrwert guten Essens würde man auch nicht so vordergründig erkennen, als wenn m an sich ein teures dickes neues Auto leistet oder den nächsten Traumurlaub im fernen Irgendwo bucht und sich das neuste Smartphone gönnt.

    Demnach können sich die Großkonzerne freuen. Sie scheffeln weiter mit Nichts und Luft horrende Umsätze und König Kunde fühlt sich auch noch wohl dabei!

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