Aberkennung Bundesverdienstkreuz von Herrn Blatter

BlatterDas Bundesverdienstkreuz ist die höchste Anerkennung, die Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl zu vergeben hat. Joseph Blatter, Präsident des Weltfußballverbandes Fifa, erhielt den Orden 2006.

Als Staatsoberhaupt verleiht der Bundespräsident den Orden für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen sowie für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland. Dazu zählen insbesondere Verdienste aus dem sozialen, karitativen und mitmenschlichen Bereich.

Das „Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen“ besagt, dass allein der Bundespräsident darüber entscheidet, ob jemand den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland bekommt.

Die Entziehung ist im „Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen“ vorgesehen, und zwar wenn es sich erweist, dass ein Beliehener durch sein Verhalten der verliehenen Auszeichnung unwürdig oder ein solches Verhalten wird nachträglich bekannt, so kann ihm der Verleihungsberechtigte den Titel oder die Auszeichnung entzogen werden.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck,

wir fordern die Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes von Herrn Blatter.

Hier unsere Begründung: 

Joseph Blatter steht für endemische Korruption bei der FIFA.

Am 02. Juni 2015 ist Fifa-Präsident Joseph Blatter zurückgetreten. Seit 1998 war er der als unantastbar geltende Präsident, bereits bei seiner ersten Wahl wegen Bestechung in Kritik geraten. 

Vor einer Woche waren auf Antrag von US-Behörden sieben hohe FIFA-Funktionäre in Zürich festgenommen worden – darunter mehrere Stellvertreter Blatters. Sie gehören zu insgesamt 14 Verdächtigen, gegen die in den USA wegen Korruption ermittelt wird. Die Vorwürfe drehen sich um die Annahme von Bestechungsgeldern von mehr als 100 Millionen Dollar. Darüber hinaus ermitteln die Schweizer Behörden wegen Bestechungsvorwürfen im Zusammenhang mit der Vergabe der Weltmeisterschaften nach Russland 2018 und Katar 2022.

Am 02. Juni 2015 geriet der FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke ins Visier der Anti-Korruptionsermittler – und damit ein enger Vertrauer Blatters. Er soll für eine dubiose Zahlung in Höhe von zehn Millionen Dollar verantwortlich gewesen sein.

Seit Jahren gibt es Bestechungsvorwürfe rund um den Verband und seinen Präsidenten Joseph Blatter.

Bereits 2012 war Herr Blatter durch weitere Schmiergeldaffären bei der FIFA  stark in die Kritik geraten und schon da wurde eine Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes gefordert. „Wenn es dabei bleibt, dass Herr Blatter keine echte Aufklärung der Schmiergeldaffäre will, sollten wir über eine Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes nachdenken“, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann im Juli 2012. Anscheinend hat Herr Blatter diese Aufklärung nicht gewollt, denn es ging ja weiter, wie bisher.

Im Juli 2012 hatte das Schweizer Bundesgericht bestätigt, dass FIFA-Ehrenpräsident Joao Havelange (96) und sein ehemaliger Schwiegersohn Ricardo Teixeira (65) Schmiergelder in Millionenhöhe vom inzwischen insolventen FIFA-Vermarkter ISL erhalten hatten. Blatter will erst mit der ISL-Pleite 2001 von den Zahlungen erfahren haben.

Im Frühjahr 2008 mussten sich sechs ehemalige Manager der Sportmarketinggruppe ISL/ISMM wegen der Zahlung von 138 Millionen Schweizer Franken Schmiergeld an hohe Sportfunktionäre verantworten. Mit den Zahlungen wollten die Männer an milliardenschwere TV- und Marketingverträge gelangen. Auch die Fifa war betroffen. Der ehemalige ISL-Finanzchef Hans-Jürg Schmid erklärte damals vor Gericht: „Ansonsten wären diese Verträge von der anderen Seite (FIFA) nicht unterschrieben worden.“ Offenbar sind derartige Verfahren bei der Rechtevergabe üblich. Christoph Malms, einst ISMM-Verwaltungsratschef sagte: „Diese Praxis war unerlässlich, sie war branchenüblich, sie gehörte zum Stil des Geschäfts. Ohne das geht es nicht.“

2002 berichtete die „Daily Mail“, Blatter solle sich 1998 seine Wahl erkauft haben. Mohiadin Hassan Ali, ehemaliger Vizepräsident des somalischen Verbands, erklärt damals, Schmiergelder entgegengenommen zu haben. „Wir nahmen einen Geldbetrag an, um im Namen des Verbands von Somalia für J. S. Blatter bei der Fifa-Präsidentenwahl in Paris zu stimmen“, stand in dem Bekenntnis, das der „Daily Mail“ vorlag.

Der somalische Verbandspräsident Farah Addo erklärte in einer Stellungnahme im Schweizer Fernsehen, man habe ihm unmittelbar vor der Wahl insgesamt 100 000 Dollar geboten, wenn er für Blatter und nicht für den Schweden Lennart Johansson, Blatters Konkurrenten, stimme. Das Geld sei von einem arabischen Fifa-Exekutivmitglied überreicht worden.

Auch Blatters Wiederwahl 2002 wurde von Vorwürfen begleitet. Der ehemalige Fifa-Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen warf Blatter Korruption, Betrug, Vetternwirtschaft, Amtsmissbrauch und finanzielles Missmanagement vor. Elf Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees hatten Blatter angezeigt, die Mehrheit von ihnen die Klage nach Blatters Wiederwahl im Mai 2002 aber zurückgezogen. Quelle Spiegel vom 17. 10. 2010

2011 erfuhren wir,noch einmal, dass  Korruptionsvorwürfe gegen Blatter schon kurz nach seiner erstmaligen Wahl 1998 in Paris laut geworden waren. Damals hatten die afrikanischen Delegierten ihre Stimme dem Schweden Lennart Johansson versprochen, aber für den Schweizer Blatter gestimmt – nachdem dieser sie mit jeweils 50 000 Dollar in Briefumschlägen überzeugt haben soll. Überbracht wurden die Umschläge nach Recherchen des investigativen Journalisten Andrew Jennings von Mohamed Bin Hammam, was der aus 2011 nach Bestechungsvorwürfen aus dem Fußball-Weltverband zurückgetretene Jack Warner (Trinidad und Tobago) indirekt bestätigte. Das hatten bereits andere vor ihm ebenfalls erwähnt.

Bei der Vergabe der Fußball-WM 2022 an das Golf-Emirat Qatar ist laut einem Bericht der englischen Zeitung The Telegraph  am 17. März 2014 bestochen worden. Der frühere Vizepräsident des Weltfußballverbands Fifa, Jack Warner aus Trinidad und Tobago sowie seine Familie, hätten kurz nach der Entscheidung umgerechnet fast 1,5 Millionen Dollar bekommen, schreibt die Zeitung. Das Geld sei von einer Firma des qatarischen Fußball-Offiziellen Mohammed bin Hammam gekommen. Die Zeitung beruft sich auf ihr vorliegende Dokumente.

Am 03. Juni 2015 wurde bekannt, dass die internationale Polizei-Organisation Interpol sechs verdächtige hochrangige Fifa-Offizielle auf die Liste der meistgesuchten Verbrecher im Zusammenhang mit Korruption gesetzt hat.

Wie amerikanische Medien berichten, sollen die US-Staatsanwaltschaft und das FBI in der Korruptionsaffäre gegen Blatter persönlich ermitteln.

Müssen wir nicht auch die Deutsche Regierung fragen, ob Sie nicht doch von der Korruption gewusst haben, denn schließlich war der Großverdiener an der Fussballweltmeisterschaft  in Brasilien Deutschland. „Wachstumsmarkt Brasilien – Sportevents in Brasilien – Anstoß für gute Geschäfte“ – schreibt die IHK auf all ihren Seiten. Viele Milliarden flossen in die Töpfe zahlreicher deutscher Unternehmen – die Städteplanung wurde gleich mit übernommen. Wie sieht es in Katar aus, sind es nicht auch die Deutschen Konzerne , die an dem Mega-Ereignissen verdient? Auch hier schreibt die IHK: zu der Veranstaltung vom 06. November 2013 Der Wirtschaftstag Katar – Starker Player in der Champions League in der IHK Frankfurt am Main

So heißt es laut IHK: „Die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2022 nach Katar hat das kleine Emirat auf der arabischen Halbinsel endgültig ins Rampenlicht der internationalen Öffentlichkeit gebracht. Nachdem in den letzten Jahren vor allem die Inbetriebnahme von Großprojekten im Öl- und Gassektor zu beeindruckenden Steigerungen des Bruttoinlandprodukts von real bis zu 16 Prozent beigetragen hat, wird das Wirtschaftswachstum zukünftig insbesondere durch den Bausektor getragen werden.“ Quelle IHK

Deutschland und Frankreich sollen mit ihrem politischen und wirtschaftlichen Druck dafür gesorgt haben, dass Katar den Zuschlag für die Fußball-WM 2022 erhält. Diese Darstellung verbreitete jedenfalls Fifa-Präsident Sepp Blatter laut Spiegel vom 25.11.2013

Angela Merkel lässt den Vorwurf entschieden zurückweisen: „Ich kann für die Bundeskanzlerin hier nur ganz klar sagen, dass es zu keiner Zeit eine Empfehlung an ein deutsches Fifa-Exekutivmitglied gegeben hat, eine Stimme für eine Wahl Katars als Ausrichtungsort abzugeben“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am 25. 11. 2013 in Berlin.

Sofern dieses nicht richtig ist, wäre es doch erst recht, ein Zeichen zu setzen und Herrn Blatter das Bundesverdienstkreuz abzuerkennen.

Dieses sind nur Auszüge von vielen und es gab in der Vergangenheit immer wieder Kritik wegen Korruption in der FIFA und der Herr Blatter soll von allem nichts gewusst haben? Wie oft hat er beteuert, man gehe dem nach, und nichts geschah.

Er war von 1998 bis 2015 Präsident, hat also die FIFA geleitet und dafür wurde er bezahlt. Warum nicht auch hierfür die Verantwortung übernehmen, denn andere Vorstände von Konzernen mussten auf Grund von Korruption die Verantwortung übernehmen, und die Fifa ist nichts anderes als ein großer Konzern, nur dass diese bislang immer im Namen des Fußballes verschont blieben.

Wir fordern die sofortige Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes, die bereits 2006 nicht an Herrn Blatter verliehen hätte werden dürfen.

Zumal wenn er ja nichts mit den Korruptionen in der FIFA zutun hatte, auch nichts wusste, dann kann er nicht als verantwortungsvoller Präsident die Fäden gezogen und auch nicht die Fußballweltmeisterschaft 2006 nach Deutschland geholt haben, für die er ausgezeichnet wurde. Denn es scheint, als habe er nur tatenlos daneben gestanden, demnach hat er auch keines verdient.

Sollte er jedoch doch seine Aufgaben als Präsident verantwortungsvoll nach besten Wissen und Gewissen ausgeführt haben, dann erfolgt eine Aberkennung wegen endemischer Korruption bei der FIFA.

Seine Aufgaben Bereich bei der FIFA:

Joseph S. Blatter wurde am 8. Juni 1998 zum FIFA-Präsidenten gewählt, nachdem er bereits 23 Jahre lang verschiedene Rollen im Weltfußball eingenommen hatte. 1975 schloss er sich der FIFA als Direktor der Entwicklungsprogramme an, bevor er Generalsekretär und Exekutivdirektor (CEO) wurde. Zum ersten Mal wurde er 2002 in seinem Amt bestätigt. Es folgten erfolgreiche Wiederwahlen im Jahr 2007 und 2011. Während seiner Zeit als Leiter des Weltfußballs hat FIFA-Präsident Joseph S. Blatter das Portfolio der FIFA-Wettbewerbe erweitert, die FIFA Klub-Weltmeisterschaft entwickelt und Weltmeisterschaften für Beach-Soccer und Futsal eingeführt. Darüber hinaus hat er den Ausbau der FIFA auf 209 Mitgliedsverbände betreut.

In seiner Aufgabe als langjähriger FIFA-Präsident dürfte er über das, was sich in der FIFA abspielt, durchaus informiert gewesen sein.

Handeln Sie, Herr Bundespräsident Gauck, denn ein solches Bundesverdienstkreuz hat Herr Blatter sich in keiner Weise verdient. Sie können dieses Bundesverdienstkreuz aberkennen.

Die Netzfrauen

Vielleicht sollten andere Länder, in denen Herr Blatter ebenfalls ausgezeichnet wurde, diese Anerkennung überdenken.

FIFA Präsident Blatter wurde im Laufe seiner vielseitigen Tätigkeit mit verschiedenen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet. Obwohl bekannt gewesen sein dürfte – dass die FIFA wegen Korruption in der Kritik stand.

Er ist unter anderem:

  • Träger des Olympischen Ordens
  • Ehrenmitglied des Schweizerischen Fussballverbandes SFV
  • Empfänger zahlreicher Auszeichnungen von Vereinen, Verbänden und Konföderationen
  • Träger des „Order of Good Hope“ der Republik Südafrika
  • Vom Sultanat von Pahang (Malaysia) zum Ritter (Dato‘) geschlagen
  • „Order of Independence (1st class)“ von Jordanien
  • „Grand Cordon du Wissam Alaouite“ von Marokko
  • „Medalla al Mérito Deportivo “ von Bolivien
  • „Grand Cordon de l’Ordre de la République Tunisienne“ von Tunesien
  • „International Humanitarian of the Year“ und „Golden Charter of Peace and Humanitarianism“ von der Internationalen Humanitären Liga für Frieden und Toleranz
  • Empfänger des „American Global Awards for Peace“
  • Empfänger des Ranges des Großoffiziers von Wissam Al Arch (Marokko)
  • Empfänger der UEFA-Verdienstorden in Diamant
  • Empfänger der Verdienstorden von Jemen
  • Empfänger des Verdienstordens für Sport der Republik Korea
  • Empfänger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland
  • Ritter der französischen Ehrenlegion
  • Empfänger des „Ordens der zwei Nile“ des Sudans
  • Ausgezeichnet in Djibouti zum „Commandeur de L’Ordre National du 27 Juin 1977“
  • Honorary Doctor of Arts, De Montfort University (Leicester)
  • Ausgezeichnet im südafrikanischen Port Elizabeth mit der Ehrendoktorwürde in Philosophie von der Nelson Mandela Metropolitan University
  • Ehrenbürger seines Heimatortes Visp
  • Ehrenmitglied von Real Madrid
  • Träger des Ordens des Nationalen Olympischen Komitees von Belarus
  • Träger des Ordens Jarowslas des Weisen (Ukraine)
  • Träger des „Dustlik“-Ordens (Usbekistan)
  • Träger des Danaker-Ordens (Kirgisistan)
  • Träger der „Crown of Peace“ (Indien)
  • Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich
  • Dr. h.c. Internationale Universität Genf
  • Träger des Ordens Francisco de Miranda – Primera Clase, Palace Miraflores, Venezuela 2007
  • Ehrendoktor der aserbaidschanischen Staatsakademie für Körperkultur und Sport
  • Träger des Ehrendiploms von Ilham Aliyev, Staatspräsident Aserbaidschan
  • Ehrenbürger von Bangkok
  • Ehrendoktor im Bereich Sportmanagement an der Chandrakasem Rajabhat Universität in Bangkok
  • Träger des Ehrenordens des Königreichs Bahrain
  • Ehrenmitglied der Swiss Olympic Association
  • „Best World Sports Award“ von der Graduate School of Business Administration in Zürich
  • Träger des Ordens von Jerusalem („Wissam Al-Qods“)
  • Empfänger des „Kristall von Davos“
  • Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich
  • Träger des japanischen Ordens der aufgehenden Sonne
  • Träger des kasachischen „Dostik“-Ordens
  • Träger der Colombe de la Paix de Genève
  • „Golden Key recognition“, Johannesburg, 5. Juli 2010
  • Ehrenmitglied des Deutschen Fussball-Bundes (DFB)
  • Verdienstorden für Sport der Republik Korea
  • Ehrenkollier des Ecuadorianischen Fussball-Verbandes
  • Ehrendoktortitel für Wissenschaften der Université du Bénin (Nigeria)
  • Dato‘ Sri – Erste Klasse Groß-Kommandeur des am Höchsten Ausgezeichneten Kommandos des Sri Sultan Ahmad Shah Pahang
  • Ehrenbürger der Demokratischen Republik Timor-Leste
  • „Ehrengast der Stadt“ (Guatemala-Stadt, Guatemala)
  • „Orden als Ehrengast der Stadt“ (Managua, Nicaragua)
  • Empfänger des „Orden Nacional al Mérito Deportivo“ des kolumbianischen Fussballverbandes
  • Empfänger des „Orden al Mérito de Bogotá“ von Alcaldesa Mayor – Sra. Clara López Obregón (Bürgermeister von Bogotá, Miss Clara López Obregón)
  • Freundschaftsmedaille der Regierung von Laos in Anerkennung der Unterstützung der Fussball-Entwicklung im Land
  • Preis für die Menschlichkeit im Fussball in Russland, 19. Januar 2012
  • Ali della Vittoria-Preis, Rom, April 2012
  • Träger des nationalen Verdienstordens von Algerien, 30. April 2012
  • Verdienstorden des algerischen Fussballverbandes FAF, 01. Mai 2012
  • Empfänger des Diamant-Ordens des usbekischen Fussballverbandes, 16. Mai 2012
  • Empfänger des großen goldenen Sterns des chilenischen Fussballs, 16. Juni 2012
  • Träger des Verdienstordens Bernardo O’Higgins (Commander), 16. Juni 2012
  • Träger des Ehrenordens von Moldawien, 20. September 2012
  • Auszeichnung als „Botschafter der Palästinenser“, 13. November 2012
  • Auszeichnung mit dem „Etoile du Valais d’Honneur 2012“, 6. Dezember 2012
  • Auszeichnung mit dem „Mohammed Bin Rashid Al Maktoum Creative Sports Award“, 6. Januar 2013
  • Nationaler Verdienstorden 2. Klasse (Großoffizier) Guineas, 7. Februar 2013
  • Aufnahme in die CAF Hall of Fame, 10. März 2013
  • Ehrenbürger der Stadt Port Louis (Mauritius), 31. Mai 2013
  • Empfänger der Goldenen Nadel des serbischen Fussballverbandes (Stara Pazova, Serbien), 12. Juni 2013
  • Ehrendoktor im Bereich Sportmanagement an der An-Najah National-Universität (Nablus, Palästina), 07. Juli 2013
  • Auszeichnung mit dem „BrandLaureate Legendary Award“ 2014

Quelle http://de.fifa.com/

Wie viele von diesen Ehrungen erfolgte im Rahmen der Korruption?

Mehr Informationen:

Der bittere Beigeschmack der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien

FIFA für den Public Eye Award 2014 nominiert

Razzia in Zürich – Korruption bei der FIFA? Na sowas… Wer hätte das gedacht?!

Katar WM2022: Korruption, Menschenrechtsverletzungen, Inhaftierungen von Menschenrechtlern

Blackstone und der Scheich von Katar

Hurra! Der Bundesrat gewinnt 9:0 und ganz Deutschland jubelt

6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Für den Normalo, sind 100 Mio sehr viel. Ich bezweifel, dass es sich nur um diese Minisumme dreht. Ich tippe eher zwischen 5 und 10 Milliarden. 100 MIO kostet ein Profispieler, dass sind Peanuts.
    Beim ESM werfen wir mit 300 – 800 Mrd (also 8000 fache) rum. 100 Mio ist ein Witz..mancher Eurojackpot ist so hoch.

  2. Liebe Netzfrauen,
    Zuerst vielen Dank für eure Aufklärungsarbeit.
    Dieser Beitrag ist der erste, welchen ich nicht lesen möchte. Die, welches dieses Kreuz in den letzten Jahrzehnten vergeben haben, sind nicht wirklich besser, als diese Verbrecherbande in diesem Fußballverein.
    Zeigt dies nicht erneut, in was für einer Gesellschaftsform wir leben? Ist es nicht dieselbe Tour, wie beim „Friedenspreis“, welcher an die größten Verbrecher und Mörder gegeben wird?
    Straft diesen Mist mit Ignoranz
    und
    laßt sie sich doch mit Medaillen behängen. Der Tag, wo ihnen diese nicht helfen können, wird kommen ..
    Wen interessieren denn solche Nebenschauplätze?

    herzlichst

      • Ja Doro, daß ist richtig ..
        Die Änderung fängt zum ersten bei uns selbst an und zum zweiten sollte man sich um die wichtigen Dinge kümmern und da gehören Medaillen m. E. nicht dazu.
        lg

      • Stimmt – aber schon 2006 war ich entsetzt – über diese Ehrung. Und ich lebe dass, was ich schreibe. Und nicht nur ich – auch die anderen Netzfrauen.

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