Vorsicht! Trojaner treibt als „Merkel-Mail“ sein Unwesen

Merkel88Vorsicht – Im sozialen Netzwerk wird seit kurzem ein Trojaner verbreitet, der sich ohne Kenntnis des Absenders verschickt. Sollten Sie eine Mail von Frau Merkel erhalten, so handelt es sich hierbei eventuell um einen Trojaner.

Die Bundestags-Hacker haben einem Medienbericht zufolge den Namen der Bundeskanzlerin für das Versenden von infizierten E-Mails benutzt. Die ersten infizierten Mails sollen schon bei einigen Bundestagsabgeordneten im Postfach gelandet sein. Absender der infizierten Mails  „Angela Merkel“. Sollten Sie auch eine Mail von der Bundeskanzlerin erhalten, bitte nicht öffnen und auch keine Zugangsdaten verraten. 

Laut der Hauszeitung der Regierung „BILD“ wurde bereits bestätigt, welche Politiker nach den derzeitigen Erkenntnissen schon einmal den Trojaner über die Merkel-Mail erhalten haben. SPD-MdB Martin Burkert erklärte gegenüber der Bild, dass der Trojaner bei ihm nachgewiesen wurde. Laut Bild wurde die Schadsoftware zudem beim Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) und bei Inge Höger von den Linken gefunden.

Seinen Sie vorsichtig und sollten Sie eine Mail von Frau Merkel erhalten, so kann es sich durchaus um eine Fake-Mail mit einem Trojaner handeln.

Der Text könnte so lauten:

Lieber Freund, Guten Tag, schreibe ich Ihnen um für die Hilfe auf Vorschlag bitten, übertragen eine große Geldbetrag für Ihr Land. Ich bin ein Kanslerin von Beruf und Wohnsitz in Deudschlant. Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit mir interessiert sind, Kontaktieren Sie mich über meine private E-Mail-Adresse:xxxxxxxxxxx für weitere Details. Mit Freundlichen Grüßen, Angela Merkel


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Einmal installiert, verbreitete sich die Malware automatisch über Privat-Nachrichten und die Pinnwand. Ob es sich um einen entsprechenden Beitrag handelt, der eine Vielzahl von Freunden verlinkt, um die weitere Verbreitung zu fördern, ist nicht bekannt.  Aktuell sind etliche gefälschte Mails in Umlauf, die Dateien oder Links enthalten, die auf einem Rechner schädliche Software installieren können.

Seit Mai läuft eine neue Angriffswelle auf Bankkunden in Europa. Mithilfe des Trojaners “Tinba” versuchen Cyberkriminelle, Onlinebanking-Nutzern über manipulierte Webseiten ihre Zugangsdaten zu entlocken und anschließend ihre Konten zu plündern. Betroffen sind Anwender in Deutschland, Italien, den Niederlanden und Polen. Ob auch diese die Mail-Adresse von Frau Merkel verwenden, ist unbekannt. Aber bitte auch hier – nicht öffnen und auch keine Zugangsdaten verraten.

Wer betroffen ist, sollte das Add-On zunächst über das Browser-Interface entfernen und anschließend einen Viren-Scanner laufen lassen. Es ist außerdem sinnvoll, die generierten Pinnwand-Beiträge zu löschen und die eigenen Kontakte (etwa per Rund-Mail) vor dem Trojaner Merkel-Mail zu warnen.

Seien Sie bitte vorsichtig und verwenden Sie ein aktuelles Virenschutzprogramm. 

Cyberattacke, Datenklau, Datenverlust – so auch vor einigen Wochen beim Deutschen Bundestag. Es hieß sogar, dass das gesamte Computernetzwerk aufgebaut werden müsste. Mehr Infos hier: Cyberattacke und Überwachungen – Online-Seminarmodul

Ob Sie je eine Mail mit einem Trojaner von Frau Merkel erhalten werden ist, fraglich, sicher gehören Sie nicht zu deren Freundesliste – wenn doch, dann Vorsicht ;).

Netzfrauen

Und weitere Informationen zum Thema „Überwachung“ finden Sie hier 

Abhöraffäre im #Neuland – Deutschland sucht den … XXL-Staffel

Cyberattacke und Überwachungen – Online-Seminarmodul

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Wer ernstlich glaubt, dass Frau Merkel Kanslerin in Deudschlant ist, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.

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